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Rezensionen von begine:

Die Welt der Astronaten

Umlaufbahnen von Samantha Harvey



Samantha Harvey lädt uns in ihrem Roman Umlaufbahn in das Weltall ein.
Vier Astronauten und zwei Kosmonauten fliegen in ihre Raumkapsel um die Welt.
Die Autorin hat das ganz gekonnt geschaffen. Nach einer kleinen Zeit des Warmwerden konnte ich mich gut mit der Geschichte arrangieren. Es ist ein ruhiges Buch.

Es geschehen keine weltbewegenden Dinge. Die Personen lassen uns an ihre Gedanken und Erinnerungen teilnehmen. Es war interessant zu lesen, das die japanische Astronautin gerade in der Zeit, ihre Mutter verliert und wie die Trauerzeremonien in Japan stattfinden. Außerdem erfährt man, wie sich alle fit halten.
Der Roman liest sich gut und ich mag ihn gerne weiter empfehlen.

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Der erste Weltkrieg

Zeit der großen Worte von Herbert Günther



Herbert Günther hat mit seinem Roman, Zeit der großen Worte, ein wunderbares Werk geschaffen.
Er zeichnet mit klarer Stimme die Erlebnisse eines 14jährigen Jungen, von dem ersten Weltkrieg.
Er hört die Euphorie des Vaters und des großen Bruders, als es zum Krieg kommt. Aber die wird schnell vergehen.

Der Bruder schreibt ihm, wie das ist, die Angst vor dem Tod durchzustehen. Schlimmer ist es auch immer wieder zu töten.
Der Autor hat die Zeit des Krieges und die Jahre danach genau hinbekommen.
So wurde dieses Werk ein besonderes Leseerlebnis.

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Kinderverschickung

Das Kind mit den stummen Augen von Lena Rohn



Lena Rohn hat für den Roman,
Das Kind mit den stummen Augen, perfekt recherchiert. Das Thema
Kinderverschickung war schon oft in der Presse.
Kinder wurden gerne für sechs Wochen zur Kur geschickt, wenn sie etwas mager waren.
Ich wurde selber im Alter von neun Jahren zu so einer Kur verschickt.

Aber Gott sei Dank ging es bei uns human zu. Wir wurden nicht gequält. Das einzige was mir zu schaffen machte, war, das sechs Wochen ziemlich lang wurden.Die Protagonistin Ina wurde gemeinsam mit ihren beiden jüngeren Schwestern verschickt. Karla ist erst vier Jahre alt. Wenn man da bedenkt, wenn Ina zusehen muss, wenn Karla misshandelt wird, das ist furchtbar.
Die Autorin hat das ganze genau dargestellt. Die Kinder hatten da ein Trauma, das auch ihre Erwachsenzeit belastet.
Die Träume kommen immer wieder.
Das Buch hat mich sehr interessiert und mitgenommen. Ich hoffe das durch die Bekanntmachung dieser Zustände so etwas nicht mehr vorkommt.
Es ist ein lesenswertes Buch.

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Humorvoll und feinsinnig

Vielleicht hat das Leben Besseres vor von Anne Gesthuysen



Anne Gesthuysens neuer Roman,
Vielleicht hat das Leben Besseres vor, ist wieder ein gut gemachtes Werk. Sie kann mich mit ihren Romanen immer wieder begeistern. Ihr Schreibstil gefällt mir.

Anna von Batteray Ist Pastorin in der Gemeinde Alpen. Das Dorf ist besonders tratschsüchtig. Beim Bäcker wird alles weiter erzählt.

Manchmal werden auch Missverständnisse weiter getragen.
Bai Anna lebt ihr Neffe Sascha. Seine Mutter ist Annas Schwester, die alkoholkrank ist. Sein Vater ist im Gefängnis. Marias Freundin Heike hat ein besonders hartes Los. Ihre Tochter ist geistig behindert und wurde in einem Graben aufgefunden. Da wird ermittelt, ob sie von jemanden belästigt wurde.
Anna ist mir als Pastorin etwas naiv. Dann ist da noch der witzig beschriebene Hund Freddy.
Die Autorin hat das alles wunderbar formuliert.
So wurde es eine tolle Geschichte, die mich gut unterhalten konnte.

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Magischer Roman

Das kleine Café der zweiten Chancen von Shiori Ota



Das kleine Café der zweiten Chancen, ist der erste Roman der Schriftstellerin Shiori Ota, das auf deutsch erschienen ist. Die Autorin schreibt mit einem fesselnder Stil, diese magische Geschichte. Es ist ein schönes Märchen, das nicht realistisch erscheint, aber viel Poesie besitzt.
Die Schülerin Himani ist die Protagonistin.

Sie war schon als kleines Kind eine Corifäre am Klavier. Deshalb schickte sie ihre Mutter nach England zum Studium. Nach einem Unfall kann sie nicht mehr spielen. Jetzt muss sie zurück nach Sapporo in die Mittelschule.
Sie findet ein Café. Die Besitzerin ist eine Barista, die in vier Minuten und dreiunddreißig Sekunden kann sie Personen in die Vergangenheit zurück versetzen. Die können dann ihr Leben ändern.
Himani ist ein trauriges Mädchen. In dem Café lernt sie verschiedene Kaffeezubereitungen kennen.
Dieses japanische Märchen macht Spaß und ist lesenswert..

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Vor den Kriegen

Das Haus der Bücher und Schatten von Kai Meyer



Von Kai Meyer habe ich vor längerer Zeit schon einiges gelesen.
Der Roman, Haus der Bücher und Schatten, hat mich wieder gepackt.
Kai Mayer hat einen fesselnden Schreibstil, er versteht es gute Geschichten zu schreiben.
In diesem Roman gibt es zwei Zeitebenen, einmal 1913 in Estland und dann 1933 in Leipzig.

Es beginnt 1933, der Kommissar Cornelius Frey verliert seinen Job, weil er nicht einfach die Taten den
falschen Personen als Täter sieht.
Da wird er Nachtwächter in der Deutschen Bibliothek.
Er rettet ein Mädchen vor einem Sprung vor einem Zug. Einen Tag später wird sie gemeinsam mit einem Kommissar ermordet aufgefunden. Da wird er wieder arbeiten können.

1913 fährt die Lektorin Paula Egel mit ihrem Verlobten ins Baltikum. Sie sollen dem Schriftsteller Aschenberg aufsuchen, um ihn dazu zu bringen, das sein neuer Roman endlich fertig wird. Das
Herrenhaus ist düster dargestellt und die Stimmung ziemlich drückend.
Am Ende gibt es einen Zusammenschluss beider Stränge.
Der Roman hat mich außerordentlich in Spannung gehalten.

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Haussitting

Schlaflos in Seelisberg von Blanca Imboden



Ich habe schon einige Romane von Blanca Imboden gelesen.
Das Cover des neuen Romans,
Schlaflos in Seelisberg, ist zwar ganz nett, aber ich hätte fast übersehen, das es von dieser Autorin ist.
Es begann etwas ruhig mit der fast sechzigjährigen Valeria , die an Schlaflosigkeit leidet.
Ihre Enkelin belehrt sie, was alles schlecht für die Umwelt ist.

Valeria bewirbt sich als Haussitterin. Es gibt einen Hund, eine Katze und einen Graupapagei zu versorgen.
Das Haus liegt auf dem Rütli und es gibt eine beruhigende Aussicht.
Die Autorin schreibt vielschichtig und lässt einige aktuelle Situationen gesehen.
Der Roman ist schön unterhaltend und lesenswert.

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Madeira 1914

Der Ruf des schwimmenden Gartens von Tara Haigh



Tara Haigh ist das Pseudonym der Schriftstellerin Tessa Hennig. Das Cover des Romans Der Ruf der schwimmenden Gärten, sieht auf dem ersten Blick aus wie ein Schmöker, aber schnell merkt man, das der Inhalt, doch ganz interessant ist. Es ist ein historischer Roman, der 1914 in Bremen beginnt.
Sofie ist Ärztin, das ist zu der Zeit schon was besonderes.

Sie musste deshalb auch in der Schweiz studieren. Sie hat sich auf Lungenkrankheiten spezialisiert.
Sie bekommt das Angebot auf Madeira bei der Einrichtung eines deutschen Krankenhauses teilzunehmen.
Sie wohnt so lange bei den Hauensteins. Als der eine Sohn, der Romanschreiber Ludwig kennen und lieben.
Da kommt schon eine kriminalhamdlung und eine politische Wirrnis.

Sofies versprochene Arbeit lässt auf sich warten.. Sie lernt einen kleinen Waisenjungen kennen, um den sie sich etwas kümmert.

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Auf dem Weg zur Bulimie

Brot und Milch von Karolina Ramqvist



Die schwedische Schriftstellerin Karolina Ramqvist hat den Roman, Brot und Milch, geschrieben. Es ist für mich ein eigenartiger Roman.
Eine Frau erzählt ihr Leben. Ihre alleinerziehende Mutter war nicht so toll. Das Kind hat sich da in Fressorgien gefangen. Das geht bis zu ihrer erwachsenen Zeit.

Da hatte sich das in eine Bulimie gesteigert.
So richtig konnte ich diese Geschichte nicht fesseln.
Das einzige gute, war es als das Kind bei den Großeltern war.
Ich hatte mir von dem Roman mehr versprochen.

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Winter 1996

Die große Sehnsucht von René Sydow



Der Autor, Schauspieler und Regisseur René Sydowhat mit dem Roman, Die große Sehnsucht, eine interessante Geschichte geschaffen. Mit flüssigem Sound lernen wir die drei jugendlichen Abiturenten kennen. Deren Sehnsüchte für ihre Zukunft ergibt eine fesselnde Geschichte in den 1990er Jahren am Bodensee.

Deren Beweggründe werden von dem Autor perfekt dargestellt.
Der Roman liest sich wunderbar und ich wurde gut unterhalten.
Empfehlenswerte Lektüre.

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