Kunden em pfehlungen
Rezensionen von begine:
Winter 1996
Die große Sehnsucht von René Sydow
Der Autor, Schauspieler und Regisseur René Sydowhat mit dem Roman, Die große Sehnsucht, eine interessante Geschichte geschaffen. Mit flüssigem Sound lernen wir die drei jugendlichen Abiturenten kennen. Deren Sehnsüchte für ihre Zukunft ergibt eine fesselnde Geschichte in den 1990er Jahren am Bodensee.
Deren Beweggründe werden von dem Autor perfekt dargestellt.
Der Roman liest sich wunderbar und ich wurde gut unterhalten.
Empfehlenswerte Lektüre.
Die Trauer bewältigen
Was wir nicht kommen sahen von Katharina Seck
Katharina Seck beschreibt in ihrem Roman, Was wir nicht kommen sahen, ein aufrüttelndes Thema, der digitalen Gewalt.
Die 18jährige Ada wird im Internet gemobbt. Ihre Seite wird auf ihm Namen neu angemeldet. Sie wird schlecht gemacht und ist verzweifelt.
Als sie das nicht mehr aushalten kann, springt sie von einer Brücke in den Tod.
Die Autorin hat das glaubhaft dargestellt.
Adas Eltern sind geschockt.
Ihre Mutter meldet sich bei mehreren Foren an und muss sehen, wie Ada beschimpft und gedemütigt wurde.
Der Kampf um die Wahrheit über Adas Tod wird auch perfekt gestaltet.
Die Autorin hat alles so beschrieben, das man alles richtig miterlebt.
Es ist ein lesenswertes Buch.
Verzwickte Lage
Der Brieffreund aus Svealand von Frieda Lamberti
Der Brieffreund Von Svealand, ist ein interessanter Roman, der Schriftstellerin Frieda Lamberti.
Es ist ein Roman über Freundschaft und Familie
Anna, ihr Mann Ole und Tjorben lernen sich in der Schule kennen und während des Studiums wohnen sie in einer WG.
Ole wird plötzlich eigenartig. Er verlässt Anna und den gemeinsamen Sohn Daniel.
Sogar seine Eltern sind erschrocken.
Tjorben lebt in Svealand und arbeitet als Schriftsteller und Regisseur. Anna schreibt SMS an Tjorben, der ihr in allem beisteht.
Sie will ihm einen mit ihrem Besuch überraschen. Findet ihn aber nicht.
Die Autorin hat diesen Roman wunderbar spannend erzählt. Es ist ein toller Unterhaltungsroman.
Erschreckende Zustände
Geliebte Mutter - Canim Annem von Çigdem Akyol
Çiğdem Akyol ist Journalistin.
Geliebte Mutter, ist ihr erster Roman. Es ist ein Brief an eine Mutter. Das es in der Türkei üblich ist, das die Ehen von der Failie erzwungen werden, ist ja bekannt . In diesem Roman zwingt ein Bruder seine Schwester Aynur einen Mann aus einer niederen Schicht zu heiraten.
Alvin arbeitet in Deutschland. Die beiden ziehen nach Herne und bekommen zwei Kinder. Alvin wird Spielsüchtig. Die ganze Familie leidet darunter ist kein Wunder, das die Kinder traumatisiert sind.
Die Autorin beschreibt diese Situation drastisch und glaubhaft.
Es ist eine interessante Geschichte, die mich ziemlich erschüttert.
Durchschnittliche Jo
Das Buch der neuen Anfänge von Sally Page
Sally Page schreibt mit Witz und viel Fantasie.
Der Roma, Das Buch der neuen Anfänge, ist wieder ein fesselndes Werk geworden.
Jo ist Ende der Dreißiger, sie wünscht sich ein Kind, wird aber von ihrem Freund verlassen.
Sie zieht nach London und vertritt ihren kranken Onkel in seinem Papierladen.
In ihrer Familie wurde sie die durchschnittliche Jo genannt. Das ist schon etwas eigenartig, aber naja.
Mit dem Kunden Malcolm und Ruth, der verschwundenen Pastorin freundet sie sich an.
Witzig waren die Besuche auf dem Friedhof, auf dem viele bekannte Personen liegen.
Da kommt die Fantasie mit den Geistern ins Spiel.
Ich konnte in die Geschichte eintauchen und abschalten.
Empfehlenswert.
Eine Familie in den Abruzzen
Die zerbrechliche Zeit von Donatella Di Pietrantonio
Die italienische Schriftstellerin Donatella Di Pietrantonio die Zeit, die Gegend und ihre Bewohner in Worte zu bringen.
Ihr Roman, Die zerbrechliche Zeit, zeigt eine schwierige Mutter Tochter Beziehung und gleichzeitig die Mutter für ihren Vater -dasein zu lassen.
Lucia glaubt, das sie keine gute Mutter ist.
Ihre Ehe scheitert und ihre Tochter Amanda zieht nach Mailand zum Studium.
Eines Tages kommt sie zurück, redet mit luia nicht.
Gleichzeitig kümmert sich Lucia um ihren Vater. Der überschreibt ihr den Campingplatz, den er mit einem Freund betrieben hat. Jetzt ist es allerdings eine gefährliche Ruine. In Lucias Jugend gab es da eine Tragödie.
Die Probleme werden von der Autorin gekonnt beschrieben.
Der Roman war mir fast zu schnell am Ende.
Es ist ein fesselndes Werk.
Ein vorher und ein Nachher
Endlich das ganze Leben von Roberta Recchia
Die Italienische Schriftstellerin Roberta Recchia hat mit dem Roman, Endlich das ganze Leben, ein ergreifendes Werk.
Das Hörbuch wird von der Sprecherin Tanja Formaro gelesen. Das macht sie mit guter Stimme und die lässt die Stimmung perfekt Revue passieren.
Es ist eine Familiengeschichte der Familie Ansolda 1980.
Die 16jährige Betta und ihre Cousine Miriam schleichen sich nachts an den Strand. Die beiden werden vergewaltige und Betta stirbt. Miriam schleicht sich nach Hause. Betta wird gefunden, für die Eltern ist das Leben nur noch ein danach. Miriam wird von der Großmutter zu ihrem Elternhaus geschickt. Für Miriam wird das Leben nur noch eine Qual, denn keiner weiß von ihrem Martyrium.
Dieser Roman ist außergewöhnlich eindrucksvoll und erschütternd.
Hinreißend
Ein anderes Leben von Caroline Peters
Caroline Peters konnte mich mit ihrem Roman, Ein anderes Leben, fesseln.
Papi ist gestorben. Er ist der Vater von der Icherzählerin, aber ihre zwei Schwestern sind bei ihm aufgewachsen.
Jetzt wird an die Mutter gedacht.
Die hat nacheinander drei Studienkollegen geheiratet und von jedem ein Kind bekommen.
Auch ihren dritten Mann hat sie verlassen.
Sie war schon eine eigenartige Frau. Die Icherzählerin war das jüngste Kind, sie war immer nur das Anhängsel der großen Schwestern.
Von denen wird auch ihre Beziehung zu den eigenen Vätern erzählt.
Bei der Beerdigung erfährt man auch von den verschiedenen Erinnerungen an Papi. Das erfährt man in den eigenen Familien oft, das es verschiedene Ansichten gibt.
Die Autorin hat die Empfindungen wunderbar eindrucksvoll beschrieben. Sie hat diese eigenwillige Familie hinreißend dargestellt.
Es ist ein ernstes Buch mit Humor.
Empfehlenswert.
Gute Unterhaltung
Wohnverwandtschaften von Isabel Bogdan
Von der Schriftstellerin Isabel Bogdan habe ich schon einiges gelesen.
Der neue Roman, Wohnverwandtschaften, ist ihr gut gelungen. Die Figuren hätten etwas mehr Tiefe vertragen, aber das tut dem Lesevergnügen keinen Abbruch.
Vier Personen wohnen gemeinsam in einer Wohnung. Der Besitzer Jörg ist der Älteste.
Dann ist da die arbeitslose Schauspielerin Anke und Murat, der oft das Kochen übernimmt. Die Kinderzahnärztin Constanze kommt als Letzte dazu.
Die Autorin hat den Ablauf sehr gut hinbekommen. Es gibt immer wieder die Namen der Personen, die mit prima Dialogen versehen sind. Das macht das Lesen besonders einfach und perfekt.
Es ist interessant gemacht, wie das Zusammenleben gelingt. Als Jörg dann plötzlich erkrankt halten all zusammen.
Murat ist eine patente Figur , der mit tollen Gerichten brilliert. Das man Rotkohl mit Sauerkirschen mischt war mit neu und ich habe gleich nach einem Rezept gegoogelt.
Der Roman war unterhaltsam und konnten mich fesseln.
Tiefsinnig
Der Steinacker von Tove Jansson
Die Schwedisch finnische Schriftstellerin Tove Jansson war auch Illustratorin und Malerin.
Sie schrieb und illustrierte Bücher und Komik für Kinder.
Sie lebte Von 1914 bis 2001.
Ihr Roman Steinacker erschien in den zwei letzten Jahren ihres Lebens. Da verfasste sie Romane für Erwachsene.
Sie zeigt das altern und die Starrköpfigkeit des Journalten Jonas.
Es ist eine interessante Lektüre über Töchter und ihren alternden Vater.
Der Roman ist klug und brillant. Eine gute Unterhaltung.











