Kunden em pfehlungen
Rezensionen von begine:
Familiengeschichte
Bis die Sonne scheint von Christian Schünemann
Christian Schünemann merkt nach dem Tod seiner Mutter, das die Wahrnehmungen der Erinnerung bei jedem verschieden ist. Aus Briefen der Mutter an ihre Schwester bemerkt er das zuerst.
In seinem Roman, Bis die Sonne scheint, schreibt er seine Familiengeschichte bis zu seinen Großeltern, allerdings mit fiktiven Namen.
Die Frauen in der Geschichte sind die stärkeren. Das mussten sie durch den Krieg und die Fluch auch sein.
Auch seine Mutter hat sich in verschiedenen Arbeiten versucht über Wasser zu halten. Er Vater ist Architekt und mach seiner misslungenen Selbständigkeit, nicht flexibel
Das Buch liest sich gut. Solche Familiengeschichten lese ich immer wi
Jede Tat hat eine Geschichte
Dunkle Momente von Elisa Hoven
Elisa Hoven schreibt ihren Roman,
Dunkle Momente, mit guter
sprachliche Darstellung .
Sie lässt die Arbeit einer Strafverteidigerin in verschiedenen Prozessen erzählen. Das ist perfekt gemacht.
Die fiktive Strafverteidigerin Eva Herbergen über fiktive Straftaten berichten. Obwohl einige Taten, ähnlich bekannt sind.
Eva erzählt von verschiedenen Tätern, von denen wir sogar die Zeiten vor der Tat miterleben werden kann.
Die Anwältin gibt in ihren Aufgaben alles. Da sie im Anfang ihrer Karriere einen Fehler beging, ist sie jetzt total für ihre Klienten da. Manchmal ist sie gegen die Opfer deshalb gnadenlos.
Die Autorin ist selber Anwältin und Richterin, deshalb weiß sie über diese Sache genau beschied.
Die einzelne Berichte sind taktisch gut dargestellt.
Die Aufmachung ist mal etwas anders, wie ein Roman.
Das macht dieses Buch besonders.
Ich hebe es gerne gelesen.
Gedankenstrich
Schwimmen im Glas von Eva Lugbauer
Der Roman, Schwimmen im Glas, ist ein Erinnerungsroman der Schriftstellerin Eva Lugbauer.
Mit ruhigem Ton wird erst Lores Empfindungen als Kind erzählt. Später erfahren wir, wie es der erwachsenen Lore geht.
Besonders ansprechend waren die Gespräche, die die kleine Lore mit ihrem Großvater führte.
Ihre Fragen beantwortete er immer mit Bedacht mit einigen Gedankenstrichen.
Diesen Roman hat die Autorin klug und liebevoll gestaltet.
Mir hat die Geschichte gut gefallen.
Martas Leben
Rückkehr nach Budapest von Nikoletta Kiss
Die Schriftstellerin Nikoletta Kiss ist in Ungarn geboren und in Ostberlin aufgewachsen.
In ihrem Roman, Rückkehr nach Budapest werden die politischen Empfindungen und Erlebnisse in Ungarn und der DDR in der Zeit um 1986 geschildert..
Es ist eine Geschichte über konfliktreiche Beziehung.
An die Protagonistin Marta musste ich mich erst gewöhnen, dann ist sie mir ans Herz gewachsen.
Sie lebt als Kind am Plattensee und geht zum Studium nach Budapest.
Ihre Cousine Therese lebt in Ostberlin. In dem Bruderland Ungarn waren die Bewohner nicht so stark eingesperrt. In der DDR war es gefährlicher eine eigene Meinung zu haben. Thereses Freund Konstantin ist ein Opfer der politischen Erziehung.
Dadurch ist er ziemlich verkorkst. Ich glaube dadurch war er beziehungsgestört. Marta ist in ihn verliebt.
Marta erzählt ihre Erlebnisse aus der Erinnerung.
Die Autorin hat diesen Roman mit sehr viel Wissen und Einfühlungsvermögen ausgezeichnet.
Der Roman ist gut gestaltet und lesenswert.
Alleinerziehende Mutter
Vermissen auf Japanisch von Yukiko Tominaga
Vermissen auf Japanisch ist ein fesselnder Roman von Yukiko Tominaga. Die Autorin stammt aus Japan und lebt jetzt in San Francisco.
Ihre Protagonistin Kyoko hat den gleichen Hintergrund. Wunderbar schildert Yukiko die Gedanken und Ängste Kyokos.. Ihr Mann ist verunglückt, als der Sohn Alex zwei Jahre alt ist.
Sie lebt jetzt von einer kleinen Rente. Toll ist die Schwiegermutter beschrieben, die immer mal wieder zu Besuch kommt.
Gut lernt man auch die japanischen Frauen kennen, ihre Ansichten sind erfrischend. Witzig ist, als Alex fünfzehn ist und eine Freundin hat. Da macht sich Kyoko so ihre Gedanken.
Der Schreibstil ist mitreißend und Amüsant. Ich war von diesem Roman gefangen.
Barbara und Bär
Der Gott des Waldes von Liz Moore
In dem Roman, Der Gott des Waldes, von Liz Moore werden viele Personen beschrieben. In den Kapitelüberschriften wird die jeweilige Person genannt und das Datum. Das ist etwas unglücklich, da immer alle Zeiten erwähnt werden
Die meisten Mitspielenden gefallen mir gut.
Durch die vielen hin und her Sprünge ist es etwas verzwickt.
Es beginnt mit der 13jährigen Barbara, die die aus einem Camp verschwindet. Dann kommt noch ein entflohener Häftling ins Spiel.
Dann erfährt man fast nur von der Suche, nach Barbaras kleinem Bruder, der vor Jahren verschwunden ist. Da kam mir oft in den Kopf, und was ist mit Barbara? Vater und Großvater empfinde ich einfach ätzend.
Die Autorin hat sich da eine verzwickte Geschichte einfallen lassen.
Der Roman war dann trotzdem fesselnd zu lesen und ich möchte ihn gerne weiter empfehlen.
Halbschwestern
Mickey und Arlo von Morgan Dick
Mickey und Arlo, ist der Romandebüt der Autorin Morgan Dick.
Es ist ein gut durchdachter Roman über zwei Halbschwester.
Mickey ist Vorschullehrerin, ich war erschrocken, das sie immer wieder einen Schluck Wodka nimmt.
Ihr Vater war auch Alkoholiker und Verlies die Familie als Mickey acht Jahre alt war.
Davon hat sie ein Trauma bekommen.
Ihr Vater heiratet neu und bekommt die Tochter Arlo. Sie wird zwar nicht verlassen, macht aber die Sucht des Vaters mit.
Als er dann stirbt erschreckt er seine Töchter mit dem neuen Testament.
Man erfährt wie die Familien beide unter dem Alkoholismus leiden.
Die Autorin hat die Emotionen der Schwestern gut dargestellt.
Der Roman ist interessant.
Ich kann ihn empfehlen.
Skat und Luna
Mein merkwürdig schöner Sommer mit Luna von Silke Schlichtmann
Mein merkwürdig schöner Sommer mit Luna, ist ein wunderschöner Roman für Kinder von der Schriftstellerin Silke Schlichtmann.
Der 11jährige Skat, ein eigenartiger Name, fährt mit seinem Vater und dem kleinen Bruder nach Cuxhaven. Dieses Mal fahren sie mit dem Zug. Skat lernt die fast 11jährige Luna kennen.
Die Autorin hat die beiden gut charakterisiert.
Luna ist ein eigenwilliges Mädchen und Skat fühlt sich gezwungen, ihr beizustehen.
Auch der Vater und der Bruder werden liebevoll gestaltet.
Es macht Spaß diese Geschichte zu lesen.
Den Roman können auch gerne Erwachsene lesen.
Es war ein tolles Leseerlebnis.
Einfach gut.
Unterhaltsam und mitreißend
Achtzehnter Stock von Sara Gmuer
Sara Gmuer hat die Schauspielschule besucht..
Das bemerkt man auch in dem Roman, Achtzehnter Stock.
Das Hochhaus in Berlin steht nicht gerade an guter Stelle. Erstaunlich ist doch das die Protagonistin Wanda doch Kontakte zu Nachbarn hat.
Die Autorin hat Wanda nicht nur positiv dargestellt Sie nimmt zwar viel Hilfe ihrer Nachbarin an, denkt aber nicht immer freundlich von ihr.
Wamda versucht beim Film Fuß zu fassen. Sie will nur als Schauspielerin arbeiten und unbedingt weg von der Platte.
Der Roman wird aus Sicht Wandas erzählt. Die Sprache ist flott und ansprechend.
Wanda bekommt eine Rolle, aber dann wird die fünfjährige Tochter schwer krank. Für die alleinerziehende Wanda Schreck, sie lässt die Arbeit sausen und eilt zu Kathi.
Die Autorin schreibt das alles aufgeschlossen, mitfühlend und eindringlich.
Der Roman ist spannend und macht Spaß.
Missbrauch
Das Lieben danach von Helene Bracht
Helene Bracht ist Psychologin.
Das merkt man an ihrem Buch, Das Lieben danach.
Die schon etwas älter Protagonistin erzählt von ihrer Erfahrung als Missbrauchsopfer. Ihr ganzes Leben wurde dadurch gezeichnet.
Sie erzählt von ihrer Sexualität und wie sie immer wieder an die gleiche Art Partner trifft.
Die Autorin schreibt detailliert über den Missbrauch und wo und wie das immer wieder stattfindet.
Das Buch ist erschütternd aber wichtig.
Es ist eine lesenswerte Lektüre.











