Kunden em pfehlungen
Rezensionen von begine:
Familiengeschichte aus den Marschlanden
Stromlinien von Rebekka Frank
Stromlinien ist ein besonders fesselndes Werk der Schriftstellerin Rebekka Frank.
Die Autorin lässt Schiffsunglücke , die tatsächlich stattfanden einspielen. Das Unglück des Frachters München von 1978 im Nordatlantik hat sie so spannend beschrieben, das man es mitempfindet. Die Personen die das erleben sind allerdings fiktiv.
Genauso findet der Unfall der Barkasse Martina in der Elbe einen gro0en Eindruck.
In diese Katastrophen lässt die Autorin eine Familie leben.
Erschreckend wie sie die Geschehnisse auf diese Unglücke zurückführen lässt.
Die siebzehnjährigen Zwillinge Ema und Jale leben bei ihrer Großmutter. Ihre Mutter sitzt seit vielen Jahren im Gefängnis. Den Vater kennen sie nicht. Jetzt warten sie auf die Entlassung ihrer Mutter. Ungewöhnlich finde ich das sie nicht wissen, warum die Mutterim Gefängnis sitzt.
Man bemerkt die verschiedenen Charaktere der Beiden. Jale versucht doch etwas herauszufinden, aber heimlich.
Nett ist die Freundschaft von Ema und Lukas, das macht die Geschichte etwas leichter.
Besonders gut ist das Nachwort der Autorin.
Es ist ein packender Roman., der wirklich gut gemacht ist.
Zu reiche Familie
Die Fletchers von Long Island von Taffy Brodesser-Akner
Taffy Brodesser-Akner ist die Autorin des Romans, Die Fletschers von Long Island
Es ist ihr zweiter Roman.
Es beginnt mit der Entführung des Karl Fletscher. Er ist der Chef der Fletscher Werke.
Nach fünf Tagen wird er nach Zahlung von Lösegeld freigelassen.
Seine Mutter gibt ihm den Rat, das ist nur deinem Körper passiert nicht die.
Wichtiger wäre gewesen, er hätte einen Psychologen aufgesucht. Auch die beiden Söhne hätten schon Hilfe gebraucht. So wird sogar die ungeborene Tochter belastet.
Der Roman wird von verschiedenen Personen aus deren Sicht erzählt.
Ich lese eigentlich gerne Familiengeschichten, aber diese Familie ist einfach zu reich.
Mich konnte der Roman nicht richtig erreichen. Da gab es es im Mittelteil ein paar Längen.
Es gab für mich keine Person, die mir wichtig war.
Das Ende, in dem der Entführer erwähnt wird, konnte ich nicht glauben.
Leider war ich enttäuscht.
Taffy Brodesser-Akner ist die Autorin des Romans, Die Fletschers von Long Island
Es ist ihr zweiter Roman.
Es beginnt mit der Entführung des Karl Fletscher. Er ist der Chef der Fletscher Werke.
Nach fünf Tagen wird er nach Zahlung von Lösegeld freigelassen.
Seine Mutter gibt ihm den Rat, das ist nur deinem Körper passiert nicht die.
Wichtiger wäre gewesen, er hätte einen Psychologen aufgesucht. Auch die beiden Söhne hätten schon Hilfe gebraucht. So wird sogar die ungeborene Tochter belastet.
Der Roman wird von verschiedenen Personen aus deren Sicht erzählt.
Ich lese eigentlich gerne Familiengeschichten, aber diese Familie ist einfach zu reich.
Mich konnte der Roman nicht richtig erreichen. Da gab es es im Mittelteil ein paar Längen.
Es gab für mich keine Person, die mir wichtig war.
Das Ende, in dem der Entführer erwähnt wird, konnte ich nicht glauben.
Leider war ich enttäuscht.
Einfach Klasse
Der Wolf im dunklen Wald von Sia Piontek
Die Schriftstellerin Sia Piontek hat mit dem Krimi, Der Wolf im dunklen Wald, das zweite Buch einer Reihe geschrieben.
Die Protagonisten sind die Kriminalkommissarin Carla Seidel und ihre Tochter Lana.
Der Roman spielt im Wendland, Lüneburg und Dannenberg.
Die Ermittlungen zu einem Mord im Wald nehmen fast den selben Platz ein, wie die persönlichen Empfindungen der Beiden ein.
Die Autorin besitzt einen schwungvollen Schreibstil.
Die Kriminalkommissarin Carla Seideel hat viele eigene Probleme.
Lana wird bald achtzehn Jahre alt.
Das geht vor lauter Ermittlungen fast unter.
Es kommt noch zu einigen Morden und Carla muss sich sputen.. Der Chef fordert Ergebnisse.
Dieser Kriminalroman ist besonders rasant und mitreißend. Ich habe schon lange keinen so spannenden Roman gelesen.
Es wird ja wohl noch ein paar Krimis aus dieser Serie geben.
Da freue ich mich schon drauf.
Frau Yeom, die Zweite
Wenn es Nacht wird in Frau Yeoms kleinem Laden von Ho-yeon Kim
Der koreanische Schriftsteller Kim Ho – yeon konnte mich schon mit seinem ersten Roman über Frau Yeoms Laden packen.
Der Zweite mit dem Titel, Wenn es Nacht wird in Frau Yeoms kleinem Laden, ist wieder ein gutes Werk.
Der Autor versteht es gut, die verschiedenen Personen, aus dem Laden ins Bild zu rücken.
Das Leben der Angestellten und der Kunden können wir bis in die Familien verfolgen. Es ist die Zeit der Koreakrise.
Da geht die Angst um die eigene Existenz um.
Am Ende wird auch die Familie der Frau Yeom eingebunden und man erfährt von dem Weitergehen des Vierundzwanzigstunden - Laden.
Ich habe diesen Roman wieder genossen.
Der koreanische Schriftsteller Kim Ho – yeon konnte mich schon mit seinem ersten Roman über Frau Yeoms Laden packen.
Der Zweite mit dem Titel, Wenn es Nacht wird in Frau Yeoms kleinem Laden, ist wieder ein gutes Werk.
Der Autor versteht es gut, die verschiedenen Personen, aus dem Laden ins Bild zu rücken.
Das Leben der Angestellten und der Kunden können wir bis in die Familien verfolgen. Es ist die Zeit der Koreakrise.
Da geht die Angst um die eigene Existenz um.
Am Ende wird auch die Familie der Frau Yeom eingebunden und man erfährt von dem Weitergehen des Vierundzwanzigstunden - Laden.
Ich habe diesen Roman wieder genossen.
Fesselnd
Verliebt in Stockholm von Anna Lönnqvist
Verliebt in Stockholm, ist der zweite Roman der Anna Lönnqvist, der auf deutsch übersetzt wurde.
Dieser Roman hat es in sich.
Er beinhaltet zwei Liebesgeschichten der Geigerin Mira von heute und vor vierzehn Jahren. Die Zeiten wechseln immer wieder.
Vor vierzehn Jahren lebte Mira in in Lulea und sie ist eine Außenseiterin, da sie immer Geige übt.
Sie verliebt sich in William, der aus einem betuchteren Elternhaus stammt. Mira macht sich große Sorgen, denn William hat immer wieder schwere Blessuren. Nach einem Unfall werden sie auseinandergerissen.
Heute treffen sie sich wieder in Stockholm. Mira spielt am Stockholmer Orchester.
Die Autorin versteht es gut, die wechselnden Zeiten ins Bild zu rücken. Sie lässt das Leben der beiden Protagonisten ganz schön durcheinander bringen.
Da macht das Lesen so richtig Spaß und man ist von der Geschichte gefesselt.
Plötzlich Katzenfreunde
Die Magnolienkatzen von Noriko Morishita
Der Roman, Die Magnolienkatzen, von der japanischen Journalistin und Schriftstellerin Noriko Morishita ist ein Highlight für Katzen Liebhaber.
Sie berichtet von der aufkommenden Freude an den Katzen und auch von deren Eigenheiten.
Norikos Leben ist etwas trist. Ihre Arbeit füllt sie nicht aus und privat ist sie einsam.
Sie lebt mit ihrer Mutter zusammen.
Dann findet die Mutter eine Stra0enkatze mit gerade geborenen fünf Kätzchen. Da sie sonst keiner nehmen will, beherbergen sie die Familie.
Da bemerken beide Frauen, das die Kätzchen ihr Leben bereichern. Plötzlich können sie sich nicht mehr vorstellen, ohne Katzen zu leben.
Die Autorin beschreibt alles einfühlsam und genau.
Es ist ein aufmunternder Roman der zeigt, das es immer wieder ein Glück gibt.
Ich bin jetzt nicht der totale Katzenliebhaber, aber meine Nachbarsatze meint, das mein Garten ihr gehört.
An sie musste ich beim Lesen viel denken.
Der Roman ist einfach schön, also lesen.
Schwierige Mutter Tochter Beziehung
Die Summe unserer Teile von Paola Lopez
Die Summe unserer Teile, ist ein berührender Roman der Autorin
Paola Lopez.
Es geht hier um Mutter Tochter Beziehungen. So richtig verstehe ich deren Probleme nicht richtig.
Die Studentin Lucy hat sich von der Mutter getrennt. Dieser Begriff hat mich erschüttert. Eigentlich gab es für Lucy keinen richtigen Anlass dafür.
Dann erfahren wir wie die Mutter Daria so wurde, wie sie ist. Ihre Mutter Ludmilla war Chemikerin, die aus Polen fliehen musste.
Traurig ist das es in den Familien keine richtige Ehrlichkeit gab.
Als Ludmilla ihre Tochter und Enkeltochter besucht, merkt man, das sie dem Psychiater Robert, Lucys Vater, keinen Kontakt will.
Später hört man von Ludmillas Erlebnissen und kann alles besser verstehen. Das Schweigen ist immer schlecht.
Der Roman wird von beiden Leben geschildert.
Die Autorin hat interessante Charaktere geschaffen.
Die Sprache ist einfach gut und beflügelnd.
Der Roman konnte mich fesseln und ich möchte ihn gerne empfehlen.
Raus aufs Dorf
Hier draußen von Martina Behm
Martina Behm hat mit , Hier draußen, ihren Debütroman.
Der Roman spielt in Schleswig Holstein auf dem Dorf.
Die Autorin hat die Einheimischen, die Zugezogenen und den Komunenrest gut unter einen Hut gebracht.
Ingo und Lara sind mit ihren Kindern auf einen Resthof gezogen.
So richtig gut durchdacht fand ich das nicht.
Ingeo musste einen weiten Weg nach Hamburg wegen seinem Beruf zurücklegen.
Eines Nachts läuft ihm eine weiße Hirschkuh vor den Wagen. Da gibt es im Dorf eine Legende, das , wer einen weißen Hirsch tötet, selber innerhalb eines Jahres sterben muss.
Danach fängt es bei dem Paar zu Uneinigkeit.
Auch in einigen anderen Familien erfahren wir einige Probleme.
Es gibt da mehrere Rückblicke, in denen das Leben nicht immer nach Wunsch lief.
Da werden Träume nicht erfüllt..
Trotzdem war es eine interessante Reise aufs Land und durch die Jahre.
Einhundertzwei Jahre
Flusslinien von Katharina Hagena
Katharina Hagena zeigt uns in ihrem Roman, Flusslinie, die Erinnerungen der Hundeartzwei Jährigen Margrit und ihrer Enkelin Luzie.
Es ist ein schöner Genetationenroman geworden.
Durch Margrits Erinnerungen lernen wir auch deren Mutter Johanna kennen.
Die Autorin hat das sehr gut getroffen, auch das die Erinnerungen oft hin und her gehen.
So funktioniert das gut. Luzie hat gerade eine schlechte Erfahrung erlebt und sie ist traumatisiert.
Sie melde sich in der Schule ohne Abschluss ab und muss sich erst einmal neu finden.
Also haben beiden Frauen viel zu verarbeiten.
Katharina Hagena versteht es die
Geschichten und Lebenslinien
faszinierend und bewegend zu schreiben.
Ich war schon von ihrem Debütroman, Der Geschmack von Apfelkernen, begeistert.
Auch dieser Roman ist ein Leseerlebnis. Es hat Spa0 gemacht, Margrit Lebenswege zu begleiten.
Ich kann den Roman nur weiter empfehlen.
Vier Freunde
Haus Waldesruh von David Krems
Haus Waldesruh ist ein interessanter Roman des Schriftstellers David Krems.
Er hat eine frostige Atmosphäre geschaffen. Nicht nur, das es lausig kalt in der Hütte ist, ist auch die Freundschaft ziemlich erkaltet.
Fünfzehn Jahre nach der Matura treffen sich vier Freunde für ein Wochenende in der Waldhütte von Markus Onkel.
Anne trifft als erste ein und ihr ist das etwas unheimlich.
Es ist eine ganz interessante Geschichte. Die Emotionen schlagen hoch.
Der Autor versteht es gut die Charaktere zu erfinden. Deren Empfindungen sind spannend gestaltet.











