Kunden em pfehlungen
Rezensionen von begine:
Einfach prima
Frank & Red von Matt Coyne
Matt Coyne hat mich mit seinem Roman, Frank & Red, begeistert.
Erst dachte ich ja, na ja, so etwas gab es Ja schon öfter.
Aber dieser Roman ist gut dargestellt.
Da gibt es zwei Personen mit unterschiedlichen Problemen.
Franks Frau ist an Krebs gestorben und mit seinem Sohn ist er zerstritten.
Er geht nicht mehr aus dem Haus.
Dann gibt es neue Nachbarn. Der sechsjährige Red und seine Mutter ziehen ein und Red bekommt ein Trampolin.
Reds Eltern haben sich scheiden lassen und seine Mutter zieht mit ihm um.
Das heißt das er in eine neue Schule muss. Da tut er sich schwer Freunde zu finden.
Red ist ein netter kleiner Kerl.
Der Autor hat diese beiden Personen besonders gut getroffen.
Ich habe das Buch gerne gelesen und kann es weiter empfehlen.
Gutes Debüt
Sunbirds von Penelope Slocombe
Penelope Slocombe hat mit ihrem Roman, Sunbird, ein poetisches Debüt geschaffen.
Man wird eingefangen in die Suche Annes in Indien. Ihr Sohn Torran ist mit achtzehn Jahren nach Indien aufgebrochen und seit sieben Jahren sucht Anne jetzt dort ihren Sohn.
Der Roman ist perfekt gestaltet. Immer wieder kommt eine andere Person zu Wort.
So erfährt man das ganze aus verschiedenen Perspektiven.
Torran hat mich geärgert. Es ist gemein, die Eltern so im Ungewissen zu lassen. Er hätte ja ab und an mal ein Lebenszeichen schicken können. Annes Suche wird immer beschwerlicher.
Das Ende findet ein erstaunlichen Abschluss. Da versteh ich Anne auch nicht.
Die Autorin hat alles wunderbar zusammen gefügt.
Indien hat sie total gut beschrieben. Das die Hippies in Indien ihren Treffpunkt hatten wusste ich ja, aber das so viele dort geblieben sind nicht.
Es war eine Poetische Lesereise.
Interessanter Lebensweg
Psychopompos von Amélie Nothomb
Psychopompos, ist wieder ein Roman, von Amelie Nothomb, der auf eigene Erlebnisse zurückgeht.
Sie erzählt besonders eindrucksvoll, von den vielen Umzüge der Familie. Der Vater ist Konsul, die ersten Lebensjahre der Autorin sind in Tokio. Der Umzug nach China, war schon ein Kulturschock. Dann geht es weiter in mehrere Gebiete.
Sie und ihre Schwester erleben diese Wechsel, das eine Zerrissenheit entsteht.
Die Autorin schreibt das wunderschön. Nur die mythologischen Szenen lagen mir nicht so.
Alles in Allem ist es wieder ein interessanter Familienroman.
Bucky auf Reisen
Strandgut von Benjamin Myers
Benjamin Myers lässt in seinem Roman, Strandgut, wieder das Leben seines Protagonisten erzählen.
Das hat er poetisch mit Humor und interessanten Dialogen gemacht.
Bucky ist siebzig Jahre alt. Er ist seit einem Jahr Witwer, das macht ihm sehr zu schaffen.
In seiner Jugend war er Musiker. Jetzt wird er nach England eingeladen.
Dort sind seine paar Lieder der Hit.
Er ist von Schmerzen geplagt, die nur mit starken süchtig machenden Medikamenten zu ertragen sind.
Die vergisst er im Flugzeug und macht jetzt einen kalten Entzug und trinkt jetzt um so mehr.
Es gibt viele Erinnerungen Buckys an seine Kindheit und
sein Leben mit seiner Frau.
Das hat der Autor gut hinbekommen. Ich verstehe Buckys Benehmen nicht immer so richtig, ich bin eben kein Mann. Bucky gibt ja selbst zu, das seine Frau, das Alleinsein besser hinbekommen hätte.
Der Roman liest sich ruhig und wird nicht langweilig.
Eine schöne Lektüre über das Älter werden.
Kinderverschickung
Am Meer ist es schön von Barbara Leciejewski
Der Roman Am Meer ist es schön, von Barbara Leciejewski hat ein schönes idyllisches Cover.
Deshalb wollte ich es auch lesen. Allerdings ist der Inhalt meist traurig.
Es wurde ja schon viel bekannt, wie brutal diese Verschickungen waren.
In dieser Geschichte leidet die fast sechzigjährige Susanne immer noch an Alpträumen.
Ihre Eltern hatten ihr damals nicht geglaubt, das sie so eine schlimme Zeit hatte.
Jetzt fünfzig Jahre später liegt ihre Mutter im Sterben.
Da bittet die Mutter Susi um Entschuldigung und will die ganze Erinnerung wissen.
So gibt es jetzt zwei Zeitebenen, einmal 1968 und dann 2018.
Das ist von der Autorin sensibel und bewegend berichtet.
Es ist erschütternd, das es so Vielen Kindern passiert ist.
Die Eltern haben sich gefreut, das ihre Kinder mal ans Meer oder auch woanders hin konnten.
Wenn sie wirklich erführen was ihre Kinder erdulden mussten, waren sie nicht in der Lage, etwas zu unternehmen, oder einige glaubten es einfach nicht.
Der Roman ist gut erzählt und man kann ihn gerne lesen.
Erinnerung an die traurige Vergangenheit
Die Liebe sucht ein Zimmer,1 Audio-CD, 1 MP3 von David Safier
Das Hörbuch, Die Liebe sucht ein Zimmer, von David Safier wird von Katharina Thalbach gelesen.
An ihre raue Stimme muss ich mich immer wieder erst gewöhnen, dann wird es immer angenehmer.
Die Geschichte findet an einem Tag im Jahre 1943 in einem Ghetto in Polen statt.
Im Ghetto finden Theaterauftritte statt.
Sarah und ihre Kollegen spielen ein neues Stück mit viel Tanz und Musik , für die Einwohner statt. Sie wollen den Mitgefangenen etwas lustiges zeigen, damit sie mal abschalten können.
Es ist eine Zeit voller Angst.
Der Autor lässt uns die Gedanken und Überlegungen Sahras miterleben.
Es ist ein mitreißendes Werk, das gehört und gelesen werden sollte.
Aufregende Erlebnisse
Die Rettung von Charlotte McConaghy
Von der Schriftstellerin Charlotte McConaghy habe ich schon die beiden Romane gelesen, deshalb musste ich auch das neue Buch,
Die Rettung, lesen.
Es ist ein intensives Buch mit
faszinierende Naturgewalten.
Dominic lebt mit seinen drei Kindern auf einer kleinen Insel. Er gehört zu einem Forscherteam.
Da die Insel bald überspült wird , müssen alle bald die Insel verlassen.
Dann gibt es noch ein paar dramatische Aktionen.
Die Autorin hat diesen Roman wieder besonders fesselnd dargestellt. Die Personen sind fesselnd geschildert.
Ich wurde wieder in die Geschichte hinein gezogen.
Der Roman ist ein wunderbarer Roman, den ich gerne weiter empfehle.
Schwierige Zeit
Eine Welt nur für uns von Claire Deya
Die Schriftstellerin Claire Deya führt uns in ihrem Roman, Eine Welt nur für uns, an die Cote
d´Azur 1945.
Die deutschen Besatzer sind entmachtet und leben in einem Lager. Da werden einige zur Minenentschärfung eingesetzt.
Da ist Vincent der aus einem deutschen Kriegsgefangenenlager fliehen konnte.
Er sucht seine Liebe Adriana, die verschwunden ist, seit sie am Geburtssteg des Kommandanten, an dem sie teilnehmen musste, verschwunden ist.
Vincent ist voller Groll und will durch die Minensucher aus dem Lager mehr erfahren und sie rächen.
Das liest sich gut, obwohl es in der Mitte etwas nachlässt, aber dann wird es ganz interessant. Das Ende ist anders als erwartet, aber realistisch.
Die Autorin hat Erzählungen der eigenen Familie eingeflochten. Dann hat sie noch viel recherchiert, um alles richtig aneinander zu fügen. Das ist ihr ganz gut gelungen.
Lesen wert.
Trauerarbeit
Heute kein Abschied von Daan Heerma van Voss
Der niederländische Schriftsteller Daan Heerma van Voss zeigt in seinem Roman, Heute kein Abschied, den Abschied eines Vaters.
Oscar stirbt plötzlich auf dem Flugplatz. Seine geschiedene Ehefrau und seine drei erwachsenen Kinder erinnern sich an den Mann und Vater.
Erstaunt war ich, das er bei seiner Tochter im Haus aufgebahrt wurde, das ist hier nicht mehr üblich.
Beim Aussortieren seiner Papiere , Bilder und Dokumente, gibt es Überraschungen.
Der Roman ist gut gemacht und ist lesenswert.
Halb so wild
Der Gärtner und der Tod von Georgi Gospodinov
Der bulgarische Schriftsteller Georgi Gospodinov
In dem Roman, Der Gärtner und der Tod, verarbeitet er den Tod seines Vaters.
Halb so wild ist ein Schlagwort des Vaters, er sagte ihn immer wieder.
Mit sensibler Sprache erzählt der #Autor vom Sterben des Vaters.
Als der Vater tot ist, denkt er über den Vater nach.
Wie er im Garten arbeitete.
Besonders sind die Gedanken, an dessen Kindheit. Später an das ganze Leben des Vaters.
Der Autor hat diesen Roman mit bezauberndem Stil erzählt.
Es ist ein liebevoll gestalteter Roman, den ich gerne gelesen habe.











