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Rezensionen von begine:

Drei Mütter

Die Königin von Dirt Island von Donal Ryan



Die Königin von Dirt Island ist ein interessanter Roman des Schriftstellers Donal Ryan.
Er versteht es gut, uns die Personen mit Poesie und feiner Beobachtung nahe zu bringen.

Eileen verliert ihren Mann gleich nach der Geburt ihrer Tochter.
Ihre Schwiegermutter ist ihr eine seelische Stütze.

Die Tochter wird auch früh Mutter, ohne verheiratet zu sein.
Der Autor schildert die Empfindungen der Frauen gut und Humorvoll. Er schildert die Kämpfe der Frauen eindrucksvoll.
Ich habe den Roman gerne gelesen.

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Von Kongo nach London

Wohin du auch gehst von Christina Fonthes



Wohin du auch gehst ist der erste Roman von Christina Fonthes.
Er führt uns von Kinshasa in Kongo über Paris nach London.
Es ist eine interessante Familiengeschichte.
Der Geruchssinn wird auch angesprochen. Meistens waren es angenehme Düfte.
Es wird hauptsächlich von zwei Frauen erzählt.

Ab den 1980er Jahren erfahren wir Miras Lebensgeschichte. Sie muss einiges Ertragen. Der Vater ist Politiker, da wird immer wieder betont, ja keine Schande über die Familie zu bringen. Dabei sollten andere darauf achten.
Dann kommt Bijoux, die nach London zu ihrer Tante Mira verfrachtet wird, ohne große Erklärungen. Mira ist jetzt in einer Sekte, ziemlich fragwürdig..
Die Autorin erzählt mit klarer Stimme und fesselnd diese Geschichte. Sie kann gut schreiben, da muss ich mir den Namen merken.
Ich war von Anfang bis Ende gefesselt.
Empfehlenswert.

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Gut gemacht

In Erwartung eines Glücks von Sylvie Schenk



Sylvie Schenks Roman,In Erwartung eines Glücks, ist klug und humorvoll angelegt.
Ihre Protagonistin Iren ist Schriftstellerin.
Ihr Mann ist vor kurzem gestorben.
Da ich in ähnlicher Situation bin, konnte ich sie gut verstehen.
Auch die Gedanken, die sie sich macht waren mir nicht fremd.
Die Sprache der Autorin ist angenehm.

Sie erzählt klar und mit viel Gefühl
Ich möchte den Roman gerne weiter empfehlen, besonders für uns Ältere Leser ist es ein Genuss.

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Elefanten in Berlin

Das Geschenk von Gaea Schoeters



Die flämische Schriftstellerin Gaea Schoeters besticht mit ihrem neuen Roman, Das Geschenk.
Es ist einesteils ein utopisches Buch, hat aber auch ein wenig Ernst.
Es geht viel um Politik.
Da schickt ein Präsident aus Botswana hunderte Elefanten nach Berlin, weil der deutsche Kanzler verbietet, elfanbein und ähnliches hier einzuführen.

Damit will er Stimmen fangen. Die Tierschützer wollen das Leid der Tiere schützen.
Ich weiss nicht, ob damit auch die Emigranten gemeint sind.
Das hat die Autorin prima hinbekommen.

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Eine Japanerin in Deutschland

Onigiri von Yuko Kuhn



Die Schriftstellerin Yuko Kuhn hat mit ihrem Roman, Onigiri, eine schöne deutsch japanische Familiengeschichte geschrieben.
Die Autorin hat einen ähnlichen Hintergrund wie ihre Protagonistin Aki.
Sie beschreibt authentisch die Demenzerkrankung Akis Mutter Keiko und wie man sich als Angehöriger fühlt, wenn immer wieder die gleichen Fragen gestellt werden.

Es dauert meist lange, bis man den richtigen Dreh findet.
Wunderbar finde ich die Rückblicke, wie die japanische Mutter, als junge Frau, nach Deutschland kommt.
Man bekommt sogar einen Einblick in die japanische Küche. Schon im Titel sind es die Reisebällchen und in dem Roman werden sie immer wieder gegessen.
Erschreckend empfinde ich die vielen psychischen Probleme der Familie. Der Vater leidet schon früh an Depressionen und auch Aki und ihr Bruder brauchen psychologischen Beistand.
Das hat die Autorin mit viel Gefühl eingebracht. Es ist eine vielschichtige sensibel erzählte Geschichte.

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Witzig und kurzweilig

Ja, nein, vielleicht von Doris Knecht



Doris Knecht kann erzählen

Der Titel des Romans, Ja, nein, vielleicht, hat mich angesprochen. Ich dachte, da kann sich wohl jemand schlecht entscheiden.

Es ist ein Roman , mit schönen Sätzen und gutem Konzept.

Es beginnt mit dem Besuch des Zahnarztes der Protagonistin.
Später gibt es noch einen ausführlichen Bericht von Paradonthosebehandlung.

Die Protagonistin meint das sie alt ist, sie ist schon weit über fünfzig Jahre alt.
Sie schreibt an einem Roman.
Sie erzählt von ihren Empfindungen, mit satirischen Flair.
Auf dem Land besitzt sie ein Häuschen an einem Fluss. Dann kommt ein gro0es Hochwasser, Sie merkt wer ihre wahren Freunde sind und auch die Nachbarn fassen mit an, um ihre Habe zu sichern.
Sie hat auch noch eine Wohnung in der Stadt, in der sie ihre Schwester kurz wohnen lässt.
Es macht Spaß diese tollen Sätze zu lesen.

Der Stil ist faszinierend, ausdrucksstark und humorvoll.
Es ist lesenswert und erheiternd.

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Frauen im Iran

Im Herzen der Katze von Jina Khayyer



Jina Khayyer ist eine Schriftstellerin mit iranischen Wurzeln.
Ihr Debütroman, Im Herzen der Katze, ist interessant und informativ. Sie schreibt über drei Generationen iranischer Frauen, die für ihre Freiheit kämpfen.
Das hat man in der Presse immer wieder gesehen, aber die Regierung ändert sich einfach nicht.

Wir erfahren von den grausamen Kämpfen gegen die Frauen. Dann wissen wir auch noch, das der Kampf keinen Erfolg ha554, s9ndern viele Opfer.
Die Autorin hat einen porzisch3n Scheinstil, der mir gut gefällt.

Es ist ein Stück traurige Zeitgeschichte.
Unbedingt lesenswert.

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Norwegische Kriegsschicksale

Wir sehen uns wieder am Meer von Trude Teige


Wir sehen uns wieder am Meer, ist der dritte Band der Großmutter – Reine der norwegischen Schriftstellerin Trude Teige.
Die Reihe hat damit einen würdigen Abschluss.
Dieses Mal ist Theklas Freundin Birgit die Protagonistin.
Interessant ist, das die Erlebnisse und Schicksale, tatsächlich Frauen geschahen.

Durch die beiden vorherigen Bücher wusste ich schon von den Kriegsjahren in Norwegen und das es viele norwegische Nazis gab.
Hier erfährt man noch, das es viele ukrainische Frauen und Mädchen gab, die von den Deutschen verschleppt worden waren und dann unter elenden Bedingungen Zwangsarbeit verrichten mussten.
Das wird so genau geschildert, da leidet man mit. Dann, nach dem Krieg, ging das Elend ja noch weiter.
Die Autorin hat mich wieder total überzeugt, da warte ich doch auf das nächste Buch.
Es ist ein lesenswertes Buch.

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Guter Stil

Der Krabbenfischer von Benjamin Wood



Der Krabbenfischer ist der erste Roman des Schriftstellers
Benjamin Wood, der auf deutsch erschienen ist.
Der Autor hat diese Geschichte toll gemacht.
Thomas Flett ist Anfang zwanzig. Er arbeitet als Krabbenfischer. Ich kannte das bis jetzt nur mit dem Kutter.
Aber Thomas fährt mit Pferd und Wagen in die Nordsee und fischt die Krabben per Hand.

Er und seine Mutter leben von seinem Verdienst.
Eines Tages kommt ein Filmemacher und bietet ihn, einen besseren Verdienst, wenn er ihn mit seinen Kenntnissen mit Wasser, untiefen und Untiefen berät. Die Beiden fahren ins Meer und der Filmemacher schießt Fotos.
Leider ist den nächsten Tag alles ganz anders, aber Thomas ist trotzdem zufrieden.
Der Autor schreibt poetisch.
Dieser Roman konnte mich begeistern.
Vielleicht gibt es noch ein paar übersetzte Roman des Autors. Würde mich freuen.

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Sie hat sie Leben lassen

Die Kinder von Bilbao von Maria Larrea



Maria Larreas Debütroman,
Die Kinder von Bilbao, ist eine biografische Geschichte.

Im Anfang erfahren wir, wie Victoria und Justus in Bilbao aufwuchsen. Wie sie zu Maria kamen und wie es der kleinen Familie in Paris, als spanischen Einwanderern erging.
Lebendig erzählt Maria, wie sie mit 27 Jahren erfährt, das sie adoptiert ist.

Da beginnt ihre Suche.
Als Leser ist man erschüttert, das es solche illegalen Adoptionen gibt, die es fast unmöglich macht, die Eltern zu finden.
So richtig kann ich es mir nicht vorstellen, wie man sich fühlt, wenn man erst so spät von der Adoption erfährt.
Das hat die Autorin in ihrem Debütroman wunderbar berichtet.
Ich habe mit Maria mitgefiebert.
Lesenswert.

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