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Rezensionen von begine:
Leben in Venezuela
Der Traum des Jaguars von Miguel Bonnefoy
Der französische Schriftsteller Miguel Bonnefoy führt uns in seinem Roman,Der Traum des Jaguar nach Venezuela.
Er beschreibt erst die Kindheit Antonios, die als Findelkind begann. Dann ist Anna Marias Kindheit dran.
Die beiden treffen sich an der Uni in Caracas wieder. Sie studieren beide Medizin und werden ein Paar.
Interessant sind die Aufstände und Putschs in Venezuela. Da gibt es zahlreiche von.
Der Autor beschreibt die Lage Venezuelas und seiner Einwohner
eindrucksvoll.
Der Roman ist gut gemacht und lesenswert.
Eine Zeitreise mit Herz
Die Verlorene von Miriam Georg
Der Roman, Die Verlorene, von der Schriftstellerin Miriam Georg hat mich total gefesselt.
Da die Geschichte viel in Oberschlesien spielt, ist es für mich immer interessant, da meine Mutter aus Oberschlesien vertrieben wurde.
Da wurde ich schon früh neugierig gemacht.
Hier geht es dann noch mit vielen Überraschungen und Geheimnissen los.
Der Roman hat zwei Zeitebenen. 2019 in Frankfurt und ab 1943 auf einem Gut in Oberschlesien.
2019 stirbt die 93jährige Änne in Frankfurt. Die Tochter und die Enkeltochter finden Briefe und Unterlagen, die viele Fragen öffnen.
Daraufhin fährt die Enkeltochter nach Oberschlesien um das Gut zu finden.
Abwechselnd erfahren wir von der Familie Ännes.
Die Erlebnisse werden von der Autorin besonders intensiv und eindrucksvoll beschrieben.
Wir erfahren von der Nazizeit und später, als erst die Russen und dann die Polen kamen.
Da ich von meiner Mutter viel erfahren habe, ist dieser Roman real.
Es ist lesenswert.
Erinnerung
Die Insel und die Zeit von Claudia Lanteri
Die Insel und die Zeit von
Claudia Lanteri ist ein Roman der Erinnerung.
Sprachlich gut gemacht.
Der Schauplatz ist eine kleine Insel zwischen Sizilien und Tunis.
Es ist eine karge ruhige Insel.
Die Autorin lässt den Jungen Nono die Geschichte in Ichform erzählen.Sie versteht es gut, die Atmosphäre auf dieser kargen Insel, uns Leser nahe zu bringen.
So laufen wir mit None durch die Zeit und erleben alles genau mit.
Nono beobachtet alles genau und er ist ein Könner des Belauschen.
Eines Tages kommt ein Schiffbrüchig und meint sein Schiff hatte einen Brand und die fünfköpfige Familie, die mit an Bord war, sei verbrannt.
Dann wird doch noch ein Mädchen auf einem Schlauchboot gerettet.
Sie wird in seiner Familie aufgenommen.
Diese Geschichte erzählt Nono jahrelang immer wieder und sie verändert sich auch manchmal.
Der Roman hat mich ungemein gefesselt.
lesenswert
Die Tage im Café Torunka von Satoshi Yagisawa
Die Tage im Café Torunka, von dem japanischen Schriftsteller Satoshi Yagisawa ist kurzweilig und warmherzig. Es ist das zweite Buch, das ich von dem Autor gelesen habe und es hat mir gut gefallen.
Die Cover seiner Bücher bestechen durch angenehme
Ansichten.
Das Café Torunka liegt in einer stillen Seitenstraße Tokios.
Es ist nicht überlaufen, man bekommt immer eine Platz. Der Kaffee wird besonders zelebriert.
Der Autor hat drei Besucher beschrieben. Nacheinander erfahren wir von den Gedanken der Gäste und auch der Betreiber.
Es sind bewegende Geschichten, die mich fesselten.
Es war eine schöne Erholung ohne Stress.
bewegender Roman
Die Ausweichschule von Kaleb Erdmann
Kaleb Erdmann lässt uns in seinem Roman, Die Ausweichschule, an seinen Erinnerungen teilnehmen.
Er schreibt Ernst und mit einer gewissenhafter Leichtigkeit.
In Erfurt fand 2002 an einer Schule ein Amoklauf statt.
Der Autor war als 11jährige Erzähler dabei.
Er lässt in dem Roman den Erzähler darüber berichten.
Es ist ein fiktiver Roman, mit autobiografischen Einschlägen.
Zwanzig Jahre später will, der Erzähler, der auch Schriftsteller ist, alles aus seinen Erinnerungen erzählen. Er weiß einiges nicht mehr richtig. So forscht er aus anderen Aufzeichnungen und Zeugen nach den Wahrheiten.
Die Erzählung von dem Amoklauf ist krass, wenn man denkt man wäre dabei gewesen.
Dann schweift der Erzähler etwas aus.
Der Autor hat einen realistischen Stil und fesselt mit seiner Geschichte.
Das Buch liest sich gut und ich kann es empfehlen.
Gerade habe ich gesehen, das es auf der Longliste des Deutschen Buchpreises steht.
Die Stickerinnen
Die Frauen der Familie Flores von Angélica Lopes
Die brasilianische Schriftstellerin Angélica Lopes hat bis jetzt Jugendromane geschrieben.
Der Roman, Die Frauen der Familie Flores, ist ihr erster Roman für Erwachsene.
Es ist ein historischer Roman, mit mystischer Drohung.
Die Frauen Flores sind Stickerinnen. Ich kann mir die Tücher und Kragen gut vorstellen.
Auf ihrer Familie liegt ein Fluch. Die Männer sterben alle jung und die Frauen stehen mit den Kindern allein da.
Die Autorin versteht es gut diese Familie plastisch darzustellen.
Ich habe den Roman gerne gelesen.
1930er Jahre in Hamburg
Die Wut ist ein heller Stern von Anja Kampmann
Anja Kampmann führt uns in ihrem Roman, Die Wut ist ein heller Stern, in die 1930er Jahre.
Da weiß man ja inzwischen, das alle anders Denkende oder Behinderte um ihr Leben Angst haben müssen.
Auch wenn es eine fiktive Geschichte ist, sind ja viele Gretel wirklich geschehen.
Die Autorin schreibt das alles in einem poetischen Stil, das nimmt mich noch mehr mit.
Das ganze spielt in Hamburg.
Hedda arbeitet am Varitee um für den kleinen Bruder Pauli eine Pflegestelle bezahlen zu können. Ihr Bruder Jan arbeitet eine Reise lang als Walfänger.
In der Zeit musste Hedda schreckliches mitmachen.
Der Roman ist von der Autorin besonders geschrieben.
Es lohnt sich ihn zu lesen.
Liebesroman
Spät am Tag von Kristin Vego
Kristin Vego hat mit dem Roman,
Spät am Tag, ein melancholisches Werk geschaffen.
Sie lässt ihre Protagonistin Johanne ihre Erinnerungen erzählen.
Johanne ist Schriftstellerin und mietet ein Zimmer in dem Haus von Mikael.
Jetzt erinnert sie sich an die Zeit nach Mikael.
Es sind fantasievolle Erinnerungen.
Am besten gefallen mir die frühen Zeiten, als Johanne sich viel mit Rachel der Tochter Mikaels befasst. Deren Mutter ist Malerin und etwas anders.
Mikael und Sofie sind geschieden. Sie malt allerdings in der Scheune neben dem Wohnhaus. So ist sie immer präsent.
Durch die Erinnerungen springen die verschiedenen Zeiten oft hin und her. Da musste ich manchmal überlegen, wo ich gerade bin. Manchmal hatte ich das Gefühl, es fehle etwas.
Dieser Liebesroman liest sich gut.
Die Autorin hat einen einfühlsamen Stil, der mich fesseln konnte.
Eine Kindheit
Adlergestell von Laura Laabs
Laura Laabs führt uns in ihrem Roman, Adlergestell, in die Wendezeit am Rande Ostberlins.
Die Autorin hat beim Ingeborg Bachmann Preis in Klagenfurt einen Text aus diesem Roman vorgetragen. Da hatte ich doch Lust den ganzen Roman zu lesen.
Die Geschichte beginnt mit der Einschulung von Lenka Chaline und der Erzählerin.
Alle Drei sind tagsüber auf sich gestellt. Lenka und die Erzählerin waren schon Freundinnen im Kindergarten.
Die Erzählerin schildert ihre Kindheit und was sie da alles anstellten. Nach einem besonders schweren Ereignis wird Chaline wo anders hingebracht. . Dann von ihrem Studium. Nach 35 Jahren besucht sie ihre Heimatstadt wieder. Aber es hat sich viel geändert.
Lenka ist dem Islam beigetreten und wird etwas scheel angesehen.
Chaline hat auch ihren Weg gemacht..
Die Autorin hat eine eindrucksvolle Erzählweise, die das Buch interessant macht und gut lesen lässt.
Ein Leben
Blinde Geister von Lina Schwenk
Lina Schwenk lässt den Roman,
Blinde Geister, einen Familiengeschichte zwischen 1950er bis in die Gegenwart teilnehmen.
Sie lässt Olivia ihr Leben erzählen und die Ängste, die durch ihren Vater geschürt wurden. Es ist die Angst,, das die Russen einfallen könnten.
Ich bin im ähnlichen Alter wie Olivia, aber Gott sei Dank, haben meine Eltern mir keine Angst gemacht.
Auch meine Freundinnen und Verwandten mussten das nicht erleben.
Olivia lassen ihre Ängste dann auch nicht los und hat dann immer auch Angst um ihre Tochter.
Dieser vielschichtige Roman, ist ein Stück Zeitgeschichte Deutschlands.
Die Autorin hat ihn gefühlvoll gestaltet. Das Buch liest sich gut und ich kann es empfehlen.











