Kunden em pfehlungen
Rezensionen von begine:
Geschundene Heimkinder
Du musst meine Hand fester halten, Nr. 104 von Susanne Abel
Du musst meine Hand fester halten, Nr. 104, ist ein Roman der Schriftstellerin Susanne Abel.
Sie zeichnet die Erlebnisse von Kindern in einem von Nonnen geführten Heim.
Der Roman ist ziemlich hart und brutal, also nichts für zarte Gemüter.
Da werden Kinder misshandelt, vergewaltigt und wurden auch noch mit Tabletten versuchen gequält.
Nr. 104 ist Hartmut, der höchstens 3 Jahre alt ist. Er kam als Kriegswaise in das Heim.
Die etwas ältere Margret versucht ihm zu helfen. Aber auch sie hat brutale Erfahrungen zu erleben.
Später heiraten die Beiden.
Das Hörbuch wird von Vera Teltz gelesen, das macht sie perfekt.
Das Buch ist ergreifend und lässt den Leser erschüttert zurück und kann nicht gleich abschalten.
Unterhaltsam
Lass uns noch bleiben von Saskia Luka
Lass uns noch bleiben, ist ein feinsinniger Roman der Schriftstellerin Saskia Luka.
Sie lässt ihre Protagonistin Anne mit viel Gefühl ihre Empfindungen erzählen. Anne besitzt einen Pflanzenladen und malt Bilder. Man lernt auch den Nachbarn kennen, der Antiquariat hat.
Man kommt leicht in die Geschichte hinein und kann alles leicht mitempfinden.
Ich wurde wunderbar unterhalten und kann den Roman gerne weiterempfehlen.
Adventszeit in Luzern
Der fünfte Advent von Blanca Imboden
Den Roman, Der fünfte Advent, von Blanca Imboden, hätte ich fast übersehen, das wäre schade gewesen.
Sie schreibt herzlich und ich kann mich bei dieser Lektüre richtig erholen..
Doris und ihr 85jährige Vater führen einen Souvenirladen in Luzern. Das hat die Autorin so schön erzählt, das ich gerne mal Luzern besuchen möchte.
Die Idee, das sich Wegmitbewohner nach 40 Jahren wieder treffen fand ich witzig.
Die Weihnachtszeit wurde toll beschrieben und ich war von der Geschichte gefesselt.
Schwestern
Familia von Lauren E. Rico
Familia, ist eine fesselnde Geschichte von Lauren E. Rico.
Es geht um zwei Schwestern, von der eine nicht wusste, das sie ein hat.
Gabby ist in New York als Einzelkind aufgewachsen. Durch eine DNA Untersuchung, die vom Arbeitgeber angezettelt wurde, erfährt sie von Wurzeln in Puerto
Rico.
Isabella vermisst ihre kleine Schwester seit 25 Jahren.
Wie die Beiden dann ihre Geschichte zusammen bringen können, ist wunderbar spannend.
Ich wurde von der Geschichte gut unterhalten. Man erlebt alles direkt mit.
Mutter und Tochter
Vielleicht ist die Liebe so von Katja Früh
Vielleicht ist die Liebe so, ist ein Roman der Schauspielerin und Regisseurin Katja Früh.
Es geht um eine komplizierte Mutter Tochter Beziehung.
Anja war einmal Schauspielerin und arbeitet jetzt in einer Bar. Sie ist Mitte Vierzig, als ihre Mutter ihr verkündet, das sie am 18.2.um 4 sterben wird.
Die hat alles vorbereitet, sogar die Traueranzeigen wird sie selber verschicken.
Anja leidet an Depressionen und ist nicht so stabil. Schon als Kind hat sie immer versucht, die Liebe ihrer Mutter zu bekommen.
Die Autorin hat den Zwiespalt ihrer Personen glaubhaft beschrieben. Man kann Anjas Gefühle hautnah miterleben.
Ich wurde gut unterhalten und war von der Geschichte gefesselt.
Geschichte der Samen
Die Rückkehr der Rentiere von Ann-Helén Laestadius
Die Rückkehr der Rentiere, ist der letzte Teil einer Trilogie der Schriftstellerin Ann Helén Laestadius.Die Trilogie gehe über drei Generationen.
Jetzt erfährt man von dem Trauma, die durch die Unterdrückung durch Politik und Kirchen der samischen Bevölkerung ausgesetzt sind.
Da sind dann die Kinder, die kein samisch mehr sprechen.
Dieser Teil spielt von 1982 b9w 1999.
Marina ist ein schüchternes Kind. Ihre Mutter kann ihre Liebe zu den Töchtern nicht zeigen. Sie kommt aus Stockholm zurück da sie ihre Familie braucht.
Sie fängt an ihre Großmutter auszufragen, was mit ihrer Mutter als Kind geschehen ist.
Die Autorin kennt die Situation der Samen, da sie einen samischen Vater hat. So kann sie alles besonders gut erzählen.
Ich habe alle drei Bände gerne gelesen. Jedes Buch lässt sich auch allein lesen. Die Geschichte ergibt sich aus den Erinnerungen.
Starkes Buch
Adama von Lavie Tidhar
Adama ist ein Krimi, ein Familienroman und ein Politthriller von dem israelischen Schriftsteller Lavie Tidhara.
Er spielt in der Zeit von 1945 b9s 2009 in Israel.
Es gibt verschiedene Abschnitte, die in den Zeiten hin und her gehen.
Das ist interessant gemacht, fordert aber die Konzentration.
Ruth lebt in einem Kibbuz und kämpft für Israel. Sie schmuggelt Waffen.
Wir hören von den Auswanderungsbooten, die oft von den Engländern aufgegriffen werden und die Personen kommen in Lager.
Ruth hofft das ihre Schwester auch kommt, die war in einem deutschen Lager, lebt aber noch.
Die Geschichte beginnt mit Ruths Enkel, der den Tod seines Freundes rächen, will, egal ob er dabei umkommt. Der Teil ist ziemlich brutal. Auch sonnst wird das Recht oft in die eigene Hand genommen.
Der Autor versteht es gut die Geschichte durch die politischen Wirren ins Bild zu setzen.
Der Roman ist hoch brisant, denn da hat sich nicht viel geändert.
Der Roman berührt und lässt mich nicht so schnell los.
Nigerianische Familie
Der Fluch der Falodun Frauen von Oyinkan Braithwaite
Der Fluch der Faladun Frauen ist ein Familienroman über mehrere Generationen.
Die nigerianische Schriftstellerin Oyinkan Braithwaite
hat damit ein imposantes Werk geschaffen.
Sie hat einen guten Blick über den Rassismus Nigerias.
Das die Frauen an einen Fluch, den eine andere Frau über die Frauen gelegt haben soll, ist mir etwas unglaubhaft.
Vor allem das sie Familie daran über Jahre glaubt. Dadurch zieht sich der Roman etwas.
Trotzdem ist der Schreibstil der Autorin flüssig und gut getroffen.
Das Cover besticht durch die farbenfrohen Gesichter.
Es ist ein lesensswerer Roman.
Familien aus Dakota
So war die Welt von Louise Erdrich
So war die Welt, ist wieder ein interessanter Roman der Schriftstellerin Louise Erdrich.
Sie verwebt humorvoll und kämpferisch die Dramen der Menschen . Die Autorin schreibt großartige Romane, aber manche Personen sind etwas schwerfällig. Ich brauche dann etwas, um in den Roman einzutauchen.
Der Schauplatz ist Argu in North Dakota.
Der Footballer Gary ist seit einem Unfall, bei dem einige seiner Freunde starben, traumatisiert.
Er hat sich in Kismet verliebt und will sie unbedingt heiraten.
Kismets Mutter Cristal fährt täglich den Track mit den Zuckerrüben. Diese Person gefällt mir am Besten.
Es ist wieder ein gelungener Roman.
Wunderbar
Drei Tage im Schnee von Ina Bhatter
Drei Tage im Schnee, ist das erste Buch von Ina Bhatter.
Es ist ein märchenhafter Leitfaden für gestresste Personen.
Schon das Cover bringt mir die Geschichte nahe.
Hannah in dem Holzhaus am See und im Schnee zu erleben macht Spaß. Sie stellt sich ihren Ängsten und ihrer inneren stimme.
Es wurde auch Zeit, das sie mal zur Ruhe kommt.
Das die kleine Sophie erscheint ist fast wie ein Märchen.
Die Sprache ist wunderschön.
#Dieses Buch konnte mich begeistern und ich werde es wärmstens weiter empfehlen.











