Kunden em pfehlungen
Rezensionen von begine:
Drei Generationen
Real Americans von Rachel Khong
Der Roman Real America von Rachel Khong, spiegelt drei Generationen wieder.
Es gibt viele sehr reiche Familien, die nicht immer so nett sind.
Dann gibt es DEN Manipulationen, ,bei denen die Chinesin Mei beteiligt ist.
Mei ist aus China in die USA gekommen. Ihre Tochter Lilykann kein Wort chinesisch, das sie bei anderen Chinesen immer etwas irritierten wirkt.
Lilys Sohn Nick sieht überhaupt nicht asiatisch aus. Er ist das Ebenbild seines Vaters.
Jeder der Drei kommt zu Wort, so können wir die Eindrücke von verschiedenen Seiten lesen.
Besonders haben mich Meis Erinnerungen an ihre Kindheit und ihr Studium unter Mao interessiert.
Ich kann das Buch gerne weiter empfehlen.
Wer ist Schuld
Spielverderberin von Marie Menke
Marie Menke beschreibt in ihrem Roman, Spielverderberin, die Freundschaft dreier jungen Frauen. Drei Freunde ist oft nicht so einfach, da ist oft einer über. Das ist gerade bei so unterschiedlichen Charakteren der Fall.
Die Autorin kennt die Gefühle der Drei, denn sie ist auch noch jung.
Da geht es um Liebe, Eifersucht und um Fragen, was man studiert und wo.
Dann gibt es da noch ein Geheimnis, das Gewissensbisse macht.
Gerade das bringt die Freundschaft ans Ende.
Lange Zeit fragt man sich, was da wohl geschehen ist und wer was getan hat.
Da stellt uns die Autorin ganz schön ins grübeln.
Ganz am Ende kommt die Beichte und es ist Schluss. Da hätte ich gerne noch eine Reaktion erlebt.
Der Roman ist wahrscheinlich mehr für junge Leser geeignet.
Die Autorin fesselt mit ihrer Sprache und ich wurde gut unterhalten.
Also ist es zu empfehlen.
Aus Vietnam nach Deutschland
Menschen wie wir von Thi Thanh Thao Tran
Thị Thanh Thảo Trần ist eine Schriftstellerin, die in Vietnam geboren ist.
Ihr Roman, Menschen wie wir, zeigt wie Emigranten, das Leben in Deutschland schwer ist.
Es ist ein ruhiger Roman.
Die Autorin beschreibt auch, was ein Kind empfindet, wenn der Vater jahrelang nicht vorhanden ist. Das Verhältnis ist dann gestört.
Die Autorin erzählt detailliert die Probleme und Empfindungen der Vietnamesen. Das hört sich oft beklemmend an, überhaupt, das die Mutter am Ende jedes halbe Jahr, wegen einer Aufenthaltsgenehmigung zum Amt muss.
Es ist interessant zu lesen, aber ich möchte nicht tauschen.
Das Buch ist lesenswert, sollten vielleicht viel lesen, um einen Einblick bekommt.
Klasses Debüt
Hazel sagt Nein von Jessica Berger Gross
Hazel sagt Nein, dieser Roman ist der Schriftstellerin Jessica Berger Gross gut gelungen.
Sie schreibt hier über eine Familie, die von New York nach Maine zieht.
Es beginnt mit dem ersten Schultag an der neuen Schule.
Die achtzehnjährige Hazel wird gleich zum Direktor gerufen.
Sie braucht nur noch ein Jahr um sich am College zu bewerben.
Als der Direktor sagt; Ich suche jedes Jahr ein Mädchen aus, mit dem ich Sex habe.
Da war ich , das Hazel nein sagt. Aber der verdreht die Wahrheit und Hazel wird von dem Ort angefeindet.
Erst als sie die Geschichte aufschreibt und publik macht, wird sie von der Presse vorgeführt. Sie soll daraus ein Buch machen, aber Hazel hat Skrupel.
Sie will Schriftstellerin werden, aber nicht so.
Hazel und ihre Familie sind wunderbar dargestellt und die Emotionen sind prima.
Der Roman gefällt von Anfang an.
Ich kann ihn nur wärmstens empfehlen.
Spannend
Tage des Lichts von Megan Hunter
Megan Hunter spielt in ihrem Roman, Tage des Lichts, virtuos mit den Gefühlen der Icherzählerin Ivy.
1938 ist Ivy 19 Jahre alt, als in die Familie einen traurigen Verlust erleiden musste.
Die Autorin hat ein besondere Familie geschaffen. Vater und Mutter sind Künstler. Außerdem leben noch andere Künstler mit aus dem Anwesen.
Da geht es oft hoch her.
Ivy erzählt ihr ganzes Leben, aus der Erinnerung bis sie 80 Jahre alt ist.
Sie heiratet und bekommt zwei Töchter. Während des Krieges erlebt sie eine Liebe mit einer Frau. Die ist auch verheiratet.
Ivys Emotionen erleben wir die ganze Zeit mit.
Das hat die Autorin gefühlvoll geschrieben.
Sie zeigt ein Frauenleben, mit allen Wünschen und Träumen und Rückschlägen.
Der Roman ist mit wohltönender Sprache geschrieben.
Es war eine gute Lektüre, die mich gefesselt hat.
Ich möchte den Roman gerne weiter empfehlen.
Zwei Außenseiter
Der andere Arthur von Liz Moore
Der andere Arthur, von Liz Moore ist ein faszinierender Roman.
Es geht um Einsamkeit, soziale Defizite, Arme und Reiche Menschen.
Die Autorin fängt mit dem Professor Arthur Op an. Der geht seit langer Zeit nicht mehr aus dem Haus und wiegt 250 Kilo. Sowie Schwergewicht kann ich mir bildlich nicht richtig vorstellen.
Dann gibt es den 17jährigen Arthur, der sich Kel Keller nennt, so wie sein verschwundener Stiefvater hie0. Er lebt mit seiner Mutter in einem Haus. Die Mutter ist krank und war in ihrer Studienzeit in Arthur Op verliebt.
Die Autorin schreibt über diese beiden Schicksale mit viel Gespür.
Ich war von diesem Roman gefesselt und hoffte auf bessere Bedingungen der beiden Protagonisten.
Es ist ein lesenswerter Roman.
Wirklich Glücklich, oder?
Alle glücklich von Kira Mohn
Kira Mohn beschreibt in ihrem Roman, Alle glücklich, eine vierköpfige Familie.
Es sieht aus, als wären alle glücklich, aber wenn man die Hintergründe sieht, sind da viele Probleme.
Mit viel Gefühl versteht es die Autorin diese Geschichte darzustellen.
Alexander ist Oberarzt und ist in der Familie ziemlich dominierend.
Obwohl Nina auch arbeitet, geht sie auf alle Wünsche der Familie ein. Sich selber stellt sie immer zurück. Erst eine neue Freundin öffnet ihr die Augen.
Die sechzehnjährige Emilia erlebt eine unschöne erste richtige große Liebe, denkt sie.
Ben ist neunzehn Jahre alt, er ist schüchtern und hadert mit seinem Leben.
Die Autorin erzählt uns in diesem Roman, wie das normale Leben ist.
Es sieht oft anders aus, als man denkt. Das ist das wahre Leben. Man muss immer kämpfen um glücklich zu werden.
Es ist ein gut komponierter Roman, den ich gerne gelesen habe.
Das echte Leben
Die Liebe, später von Gisa Klönne
Die Schriftstellerin Gisa Klönne schreibt in ihrem Roman,
Die Liebe, s+älter, über das Älter werden.
Die Journalistin Cora muss mit sechzig Jahren eine neue Herzklappe hingepflanzt werden. Das ist für jeden ein eingreifendes Erlebnis. Ihr wird nahe gelegt in Frührente zu gehen. Das wurde hier plastisch erzählt.
Ihr Mann Anselm ist etwas älter und geht schon von sich aus in Rente. Das war gut gemeint. Ist dann doch auf einmal Zuviel Nähe. Das konnte ich genau nachvollziehen.
Dann denkt Cora viel an ihre Kindheit und Jugend.
Zwischendurch driftet sie immer an ihre Operation ab.
Dann macht sie sich Sorgen, kann sie weiter mit Anselm zusammen leben? Sie fährt oft nach Berlin, da hat sie von ihrem Vater eine Wohnung geerbt.
Anselm lässt sie viel im Unklaren, wann sie wiederkommt.
Bis er selber dann auf Reisen geht, um aufzuräumen in seiner Vergangenheit. Das bringt Cora endlich zu einem Ergebnis.
Der Roman ist wunderbar echt und lebensnah.
Ich war von ihm begeistert.
Leben im Irak
Der letzte Sommer der Tauben von Abbas Khider
Abbas Khider zeigt uns wieder die Grausamkeiten seiner früheren Heimat.
In seinem Roman, Der letzte Sommer der Tauben, lässt er den 14jährigen Noah erzählen. Die politischen Ereignisse lassen uns ja schon in den Nachritten aus dem Irak erschüttert zurück.
Noah sieht viel, wenn er durch die Stadt stromert, aber auch da ist er schon nicht ganz frei.
Jeder muss aufpassen was er sagt, überall kann die Sittenpolizei zugreifen.
Am Ende dürfen nicht einmal mehr Tauben auf dem Dach gehalten werden.
Abbas Khider zeigt in seinen Romanen immer wieder diese Gräuel an. Da scheint es ja auch nie so richtig besser zu werden. Überhaupt die Frauen sind gefährdet. Sie dürfen nicht mehr in ihren Berufen arbeiten und nicht einmal mehr alleine auf die Straße gehen.
Der Roman lässt mich wieder erschüttert und ratlos zurück.
Trotzdem muss ich seine Romane immer wieder lesen. Ich gebe eine Leseempfehlung.
Abschied
Wenn die Kraniche nach Süden ziehen von Lisa Ridzén
Die schwedische Schriftstellerin Lisa Ridzén besticht in ihrem Roman, Wenn die Kraniche nach Süden ziehen, mit einem besonders eindrucksvollen Stil.
Durch die Aufzeichnungen des Pflegepersonals ihres Großvaters ist sie auf die Idee dieses Romans gekommen.
So lässt sie die Einträge mit den Daten als Überschriften werden.
Man erfährt von den Eindrücken über den Patienten.
Wunderbar sind auch die Erinnerungen des neunundzwanzigjährigen Bo.
Seine Frau ist Dement und seit einiger Zeit in einem Heim.
Bo bemerkt seine Hinfälligkeit und ist wütend darüber.
Er denkt an seinen Vater, den Alten, der ziemlich streng war. Aber auch er war streng mit seinem Sohn Hans.
Mit dem ist er oft unzufrieden.
Aber dann wird er doch zufriedener.
Die Geschichte ist humorvoll und traurig im Wechsel.
Das ist der Autorin wunderbar gelungen.
Ich war von dem Abschiednehmen Bos gefesselt.











