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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von begine:

Es geht weiter

Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel von Alena Schröder



Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel, ist der dritte Roman, den ich von der Schriftstellerin Alena Schröder gelesen habe.
Der Titel bezieht sich wohl auf das verschwundene Bild.
Hannah, Silvia und Evelin spielen in allen drei Romanen mit.
Die Autorin versteht es gut, die verschiedenen Emotionen und Ansichten der Personen zu schildern.

Es gibt zwei Zeitebenen.
In diesem Roman kommen neue Personen dazu, mit dene er auch 1945 in Güstrow beginnt.
Die vierzehnjährig Marlen muss dich in einer Schublade vor den Russen verstecken. Da findet sie ein Portrait, das sie mitnimmt.
Sie hatte in dem Forsthaus Wilma getroffen. Die nimmt sie mit zu sich nach Hause. Wilma ist Malerin und nimmt sich der Waise an.
Die Autorin lässt Marlen und die Ärztin Evelin sich 1990 treffen.
In der zweiten Ebene geht es 2023 in Berlin mit Hannah weiter.
Die beiden Zeiten wechseln öfter. Das ist ganz gut.
Der Schreibstil der Autorin ist gut lesbar und ich denke es gibt noch mindestens ein Buch, auf das ich dann warte.

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Terese weiß nicht was sie will

Nahaufnahmen einer Frau, die sich entfernt von Bodo Kirchhoff



Bodo Kirchhoff Roman, Nahaufnahmen einer Frau, die sich entfernt, eine gute Geschichte erzählt.
Mich wundert immer wieder, warum Autoren ihre Frauen in Ichform erzählen lassen. Da bin ich skeptisch, ob sie das so objektiv sehen.
Das Ehepaar Vigo und Terese sind seit 50 Jahren zusammen.
Vigo geht auf Recherchereise nach Indien.

Als er sich nicht mehr meldet, meint Terese, sie will ihn mit einer Liebschaft erwischen und reist ihm nach.
Da ist schon eigenartig, denn sie geht doch selber andauernd fremd.
Für mich zog sich die Geschichte ein wenig. Vielleicht, weil ich mich in Tereses Sicht hineindenken konnte. Gut, am Ende scheint sie doch noch richtig zu ticken.
An und für sich liest es sich ganz gut.

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Das Bücherdorf

Mathilde und Marie von Torsten Woywod



Mathilde und Marie, ist eine berührende Geschichte von Torsten Woywod.
Das Bücherdorf Redu gibt es tatsächlich, ich habe mir die Bilder von Google zeigen lassen. Das ist ja mal ein Reiseziel für uns Bücherratten.
Die Personen hat sich der Autor ausgedacht, das ist ihm gut gelungen. Redu ist in dem Roman ein Ort, in denen sich gestresste Menschen erholen können.

Der Autor lässt die Emotionen Mathildes und Marie miterleben.
Marie kommt aus Paris, ihr wurde alles zu viel und zu laut.
Im Zug trifft sie eine ältere Frau, die sie mit nach Redu nimmt. Da kann sie regenerieren. Mathilde ist gegen die Fremde, aber sie ist sowieso ungesellig.
Es ist interessant wie die beiden Frauen sich näher kommen.
Der Roman ist fesselnd und zeigt noch die Fauna und Flora der Gegend.
Es ist ein berührender Roman, den ich gerne gelesen habe. Ich kann ihn wärmstens empfehlen.

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Familie in Marokko

Trag das Feuer weiter von Leïla Slimani



Trage das Feuer weiter, ist das Ende einer Trilogie der Schriftstellerin Leïla Slimani.
Die ersten beiden Bücher habe ich nicht gelesen, das macht aber nichts, den Roman kann man auch allein lesen.
Es ist eine Geschichte, die an die Familie der Autorin angelehnt ist.
Der Schauplatz ist Marokko.

Es beginnt mit Mia, die Schriftstellerin ist und sich krank fühlt.
Ihre Mutter ist Ärztin, ihr Vater arbeitet als Bankdirektor. Sie hat noch eine jünger Schwester, die sie nicht haben wollte. Da ist sie ziemlich rabiat.
Dann gibt es noch Mathilde, die Großmutter, die aus dem Elsass stammt. Die Personen kommen immer wieder abwechselnd zu Wort.
Mit waren die Sprünge zwischen den verschiedenen Abschnitten etwas zu abgehackt.
Trotzdem liest sich das Buch gut. Man erfährt, wie die politische Lage in Marokko, gefährlich werden kann.
Die Emotionen der Familie wurden gut umgesetzt und ich kann den Roman nur weiter empfehlen.

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Nachkriegskrimi

Die weiße Nacht von Anne Stern



Von der Schriftstellerin Anne Stern habe ich schon einiges gelesen.
Der Roman, Die weiße Nacht, spielt 1946 in Berlin.
Das hat sie wieder perfekt beschrieben. Man erlebt den Hunger und das Frieren direkt mit.
Eine Schlüsselfigur ist der Kriminalkommissar Alfred König.
Es gibt aus der Nazizeit noch immer viele Personen, die wieder an die Macht gekommen sind.

In diesem Krimi wird eine schreckliche Vergangenheit Schuld an einigen Morden.
Die Fotografin Lou Faber findet beim Fotografieren in einer Ruine eine Tote, die dort drapiert wurde.
Die Polizei seht vor Fragen wie und warum die junge Frau ermordet wurde.
So wird die Vergangenheit der Toten durchleuchtet.
Die Autorin hat ein paar Stränge aufgestellt. Die sind dann noch offen. Es sieht so aus, das es wieder eine Serie werden soll.
Der Schluss kommt ziemlich abrupt.
Es ist ein ganz interessanter Roman, der lesenswert ist.

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Der verlorene Sohn

Wie Schiffe auf stürmischer See von Kathy Biggs



Wie Schiffe auf stürmischer See, ist ein faszinierender Roman der Schriftstellerin Kathy Biggs.
Sie versteht es glänzend die Emotionen der verschiedenen Personen zu beschreiben.
Sie lässt von jedem die Gedanken laut werden.
Da ist die geschiedene Grace, die zu ihrem Vater gezogen ist, der immer mehr Aufsicht und Pflege benötigt.

Ihr Bruder Michael ist vor Zwanzig Jahren mit seinem Schiff untergegangen.
Als Malin auf die Farm kommt und Unterlagen mitbringt, das Michael noch leben könnte, machen die drei sich auf die Reise, um mehr zu erfahren.
Was sie dann finden ist realistisch.
Das bringt die Geschichte zu einem guten Abschluss.
Es ist ein zu empfehlendes Buch.

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Melodisch

Wenn du es heimlich machen willst, musst du die Schafe töten von Anna Maschik



Wenn du es heimlich machen willst, musst du die Schafe töten, ist ein Roman der Schriftstellerin Anna Maschik.
Der Titel hat mich eigentlich etwas abgeschreckt. Die Sprache des Romans hat einen melodischen Klang.
Es geht um eine Familiengeschichte über hundert Jahre.
Es geht hauptsächlich um die Frauen der Familie.

Die Autorin flicht magische Passagen ein.
Die Mischung ist ihr perfekt gelungen.
Es ist ein Roman den ich gerne gelesen habe und auch weiter empfehle.

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Zwei Geschichten in Einem.

Elf ist eine gerade Zahl von Martin Beyer



Das Cover des Romans, Elf ist eine gerade Zahl, zieht einen durch den Fuchs und die gelbe Ziffer 11, gleich in seinen Bann.
Allerdings habe ich nach der Leseprobe lange gezögert, ob ich mir dieses Thema antun wollte.
Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie man es als Mutter aushalten kann, sein Kind so leiden zu sehen und nicht zu wissen, ob es überlebt.

Martin Beyer hat die Seelenlage der Mutter gut hinbekommen. Ich dachte anfangs nicht, das ein Mann das so gut hinbekommt.
Katjas Tochter Paula ist schon das zweite Mal an Krebs erkrankt.
Katja verbringt die meiste Zeit am Krankenbett Paulas. Als die aus der Narkose aufgewacht ist leidet sie trotz aller Schmerzmittel an starken Schmerzen.
Da fängt Katja an, ihr eine Geschichte zu erzählen, damit sie abgelenkt. Wird.
So entwickelt sich noch eine zweite Geschichte. Sie ist fantasievoll angelegt.

Dieser Roman bekommt von mir eine unbedingte Leseempfehlung.

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Hamburg im Aufbau

In den Scherben das Licht von Carmen Korn



Die Schriftstellerin Carmen Korn schreibt gute Nachkriegsprosa.

In den Scherben das Licht, ist ein Roman, der die Situation in Hamburg. Das ist spannend gemacht. Ich kenne die Zeit aus Erzählungen meiner Eltern und Gro0eltern.
N den Städten war das Wohnungsproblem besonders gro0, da viele Häuser schwere Schäden hatten.

Da war die ehemalige Schauspielerin Frieda schon froh, das sie das Untergeschoss bewohnen konnte.
Im Keller hat sich der aus dem Osten geflohene Junge Gert eingerichtet. Dann purzelt Gisela durch das Fenster und er hat eine Mitbewohnerin.
Die Autorin versteht es besonders gut, die Zeit wieder lebendig werden zu lassen.
An die Radiosendungen, in denen Namen der heimkehrenden Gefangenen genannt werden, kann ich mich noch gut erinnern. Meine Oma hörte sich die Sendung immer an, wurde aber stets enttäuscht.
So wurde ich durch den Roman an meine Kindheit erinnert.
Es ist ein lesenswertes Buch, das ich genossen habe.

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Ergreifend

Lebensbande von Mechtild Borrmann



Mechtild Borrmann konnte mich mit ihren Romanen immer begeistern. Auch der neue Roman,
Lebensbande, zeigt die gewohnte Art.
Obwohl es oft krasse Szenen gab, bin ich durch die Geschichte gerast.
Es gibt zwei Zeitebenen. Es beginnt ab 1933 und dann 1993.

Leo hat bei der Geburt einen kleinen Schaden zurückbehalten.

Er ist zwar etwas langsam und er fängt bei Aufregungen zu stottern an, ist aber sonst gesund.
Aber im Dritten Reich war das schon schwachsinnig. Nora, die Cousine seiner Mutter rettet ihn vor der Deputation, aber sie ist jetzt in Schwierigkeiten. In Danzig erlebt sie das Ende des Krieges.
!993 schreibt sie alles Erlebte auf und will reinen Tisch machen.
Da erfahren wir von ihrer Verschleppung in Russland.
Es ist eine ergreifende Geschichte, die ich gerne weiter empfehle.

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