Kunden em pfehlungen
Rezensionen von begine:
Malen in Worpswede
Die Malerin im Birkenwald von Birgit Poppe
Die Schriftstellerin Birgit Poppe führt uns in ihrem Roman, Die Malerin im Birkenwald, in das Künstlerdorf Worpswede.
Da ich das Overbeck Museum kenne und auch für Paula Moderson Becker habe ich mich schon viel Interesse gezeigt, musste ich diesen Roman lesen.
Die Autorin hat mit Ella Jansen eine fiktive Person geschaffen.
Das hat sie gut gemacht. Ihre Liebe zur Malerei und diese Liebesgeschichte liest sich angenehm.
Daneben werden auch die Maler und Malerinnen, die es wirklich gab, werden gut umrissen.
Am Ende erfährt man noch, wann und wie diese Personen lebten und arbeiteten.
Ich habe diesen Roman genossen.
Authentisch
Als der Golem die Augen schloss von Boris Sandler
Boris Sandler ist ein jidischer Schriftsteller der in Moldau geboren wurde.
Sein Roman, Als der Golem die Augen schloss, zeigt die
tiefen Einblick in das jidische Leben.
Man erfährt, wie ein Kind ein Progrom überlebt und was das noch mit dem Erwachsenen leiden lässt. Das ist für mich immer schwer zu lesen.
Der Autor schildert von einem Mord an einem 14jährigen Jungen um 1903. Er zeigt die Gedanken und Ängste der jüdischen Gemeinde. Auch die Anklagen und Vorurteile der Christen werden in guten Dialogen erzählt.
Der Autor hat diesen Mord, der nicht aufgeklärt wird im Archiv gut recherchiert. Er zeigt in seiner ruhigen Art, wie das Leben auch heute noch aktuell ist.
Er lässt uns am Geschehen teilnehmen.
Das Buch hat mich berührt und ich möchte es gerne weiter empfehlen.
Dreiecksbeziehung.
No Way Home von T.C. Boyle
Der Roman, No Way Home, ist ein ein neues Werk des Schriftstellers T.C. Boyle.
Er hat schon zahlreiche Bücher geschrieben.
In diesem Buch geht es um eine Dreiecksbeziehung.
Der Assistenzarzt Terry erfährt vom Tod seiner Mutter und fährt in die Wüstengegend.
Er lernt Bethany kennen, die sich schnell in seinem geerbten Haus einnistet.
Terry verliebt sich in sie, aber die kann sich nicht richtig entscheiden, denn da gibt es noch den Exfreund Jessy.
Terry war mir sympathisch, die anderen beiden mochte ich nichts gerne. Bethany denkt nur an ihren Vorteil, ein Arzt wird mal mehr bieten.
Der Autor schreibt mit Elan und seine Personen sind identisch.
Der Roman hat mich gut unterhalten.
Erwachsen werden
Beste Zeiten von Jenny Mustard
Die junge Schriftstellerin Jenny Mustard erzählt in ihrem Roman,
Beste Zeiten, vom Erwachsen werden und sich selbst finden.
Das ist ihr ganz gut gelungen.
Sie lässt die einundzwanzigjährige Sickan aus ihrer Sicht erzählen.
Man erfährt von Sickans Schulzeit, in die sie nie dazu gehörte. Sie war nie schick gekleidet und hatte Minderwertigkeitsgefühle.
Sie gab sich unsichtbar.
Als Studentin in Stockholm ging es auch erst nicht anders, bis Hannah in ihr Leben trat. Die hatte zwar Geld und eine Schicke Wohnung, aber sie hatte auch ihre Probleme.
Die Beiden tun sich gegenseitig gut.
Dann lernt Sickan die Liebe mit Freuden und Verlust kennen. Das prägt sie und sie kann sich endlich frei entwickeln.
Als Leser bin ich mal entzückt, dann wieder entsetzt über Sickans Entscheidungen.
Das hat die Autorin perfekt beschrieben. Der Roman hat mich gefesselt und gut unterhalten.
Erzählungen
Segen und Glück von Paulo Coelho
Paulo Coelho hat in seinem Buch,
Segen und Glück, einige gesammelte Erzählungen geschrieben.
Seine Bücher sind immer ein Genuss.
Die Geschichten sind alle wunderbar.
Da gibt es den Falter, der sich in einen Stern verliebt, einfach schön.
Oder ein Missionar, der beobachtet, das ein Mann die Wüste tröstet.
Das sind alles eindrucksvolle Geschichten. Der Autor bringt das mit seinem guten Sprachstil besonders gut zur Wirkung.
Eine gute Lektüre.
Das Kindermädchen und ihr Schützling
Schwanentage von Zhang Yueran
Zhang Yueran ist eine bekannte Schriftstellerin in China.
In ihrem Roman, Schwanentage, zeigt sie die chinesische Kultur.
Man erfährt, wie da berühmte Politiker, von einem Moment auf den Anderen, abgesetzt und verhaftet werden.
Man sieht aber auch, den Unterschied von reich und arm.
Die Protagonistin Yu Ling ist Kindermädchen bei einer solchen Familie.
Ihre Beziehung zu dem kleinen Jungen hat die Autorin wunderschön beschrieben.
Um zu etwas Geld zu kommen, will sie mit ihrem Freund, das Kind entführen und dann Geld erpressen. Aber dann kommt es anders wie erwartet. Der Junge bekommt davon nichts mit. Er lässt sich sogar eine Gans kaufen, er behaupte es wäre ein Schwan.
Die Beziehung ist besonders niedlich.
Yu ling und der Junge müssen allein in der Villa ausharren.
Es gibt noch einige seltsame Situationen,
Die Autorin hat mich gut unterhalten.
Vietnamesen in Finnland
Schatten und Wind von Quynh Tran
Quynh Tran schreibt in ihrem -roman, Schatten und Wind, über eine Emigrantenfamilie aus Vietnam.
Der Autor setzt die Ankunft der Vietnamesen gut ins Bild.
Eine Mutter und ihre zwei Söhne kommen nach Finnland und sie wollen arbeiten, damit es ihnen besser geht.
Der Autor lässt alles von dem achtjährigen Sohn erzählen.
Der beobachtet alle Personen genau. Allerdings erzählt er auch mal seine Träume.
Es ist eine gefühlvoll geschriebene Geschichte über Emigranten und wie die sich versuchen einzufügen.
Das Buch liest sich gut.
Theaterstück
südpol.windstill von Armela Madreiter
Südpol.Windstill, ist ein Stück Kindertheater von Armela Madreiter.
Es ist eigentlich gut gemacht und das Thema ist immer wieder aktuell.
Da das Buch für den österreichischen Buchpreis nominiert ist, habe ich mir das doch etwas komplexer vorgestellt.
Als Theaterstück für Kinder ist es interessant gemacht.
Ich war beim Lesen sehr schnell durch, allerdings lässt mich das Thema nicht so schnell los.
Bedrückend
Die Hände der Frauen in meiner Familie waren nicht zum Schreiben bestimmt von Jegana Dschabbarowa
Die Hände der Frauen in meiner Familie waren nicht zum Schreiben bestimmt, ist ein interessanter Roman der Schriftstellerin Jegana Dschabbarowa Schreiben
Der Roman zeigt eine
Asabaidanische Minderheit in Russland.
Die Erzählerin Olga Grasnova erzählt von den Sitten und Gebräuchen.
Unverheiratete Mädchen und Frauen dürfen ihre Augenbrauen nicht zupfen.
Die sind bei den Mädchen sehr dicht.
Olga erzählt, das die Männer das Sagen haben. Frauen müssen verheiratet werden.
Dann kommt noch eine schwere Krankheit Olgas dazu. Das Martyrium wird gut beschrieben.
Der Roman ist gut geschrieben, ist aber doch ziemlich bedrückend.
humorvoll geschrieben
Essen von Alina Bronsky
Alina Bronsky lässt in ihren Romanen immer das Essen wichtig werden.
In dem neuen Roman, Essen geht es nur ums Essen und Trinken.
Es ist ein raffiniert gemachter amüsanter Roman.
Die Sache mit der Prise Salz in Kaffee habe ich gleich aufgegriffen. Wirklich angenehm.
Aus ihrer Heimat hat sie besondere kulinarische Vorlieben.
Die Frauen kochen und die Männer kommen nur zum Essen in die Küche.
Das Erlebnis ihrer Freundin, die für ihren Freund kocht Buletten und Frikadellen. Der mag ihr Essen aber nicht, Da wird der geschiedene Mann wider aktuell.
Dieses Buch war ein wunderbares Lesevergnügen.











