Kunden em pfehlungen
Rezensionen von begine:
Erschütternd
Waisenkind von Galit Dahan Carlibach
Die israelische Schriftstellerin Galit Dahan Carlibach hat uns mit dem Roman, Waisenkind, eine besondere Geschichte gebastelt.
Sie erzählt uns von dem Waisenkind Avital. Sie wächst bei ihren Großeltern auf, das ist nicht besonders schön. Sie wird schon früh missbraucht. Sie ist schon so weit, das sie Selbstmord begehen will.
Da erzählt ihr ein Freund, wie ihre Mutter bei einem Unfall mit Fahrerflucht ums Leben kam.
Als sie 17 Jahre alt ist gibt es einen Brand und die Großeltern sterben.
Sie hat nicht viel Glück und sie gibt sich für vieles die Schuld.
Sie schreibt für sich Briefe an die Staatsanwaltschaft, Sie glaubt sie soll verhaftet werden.
Diese Lebensgeschichte wird einfühlsam und brillant geschrieben. Ich hoffte immer, das Avital ihren Vater findet, das ist aber sehr schwierig.
Ich war von der Geschichte gefesselt und konnte das Buch fast nicht aus der Hand legen.
Erinnerungen
Stimmen auf Abstand von Gabriela Adame_teanu
Von der rumänischen Schriftstellerin Gabriela Adamesteanu hatte ich bis jetzt noch nichts gelesen.
Der Roman Stimmen auf Abstand
literarisch brillant geschrieben.
Sie lässt das Leben in Rumänien
beklemmend aber auch fantasievoll erleben.
Es beginnt in der Zeit von Corona. Die ehemalige Ärztin Anda Movila kann sich mit ihren Töchtern nur telefonisch unterhalten, denn sie wohnen in Frankreich und den USA.
Man wird in ihre Erinnerungen direkt eingezogen.
Die Autorin ist eine glänzende Erzählerin.
Der Roman ist gute Literatur.
Hannas Leben
Vergiss nicht zu tanzen, Hanna von Mareike Busch
Mareike Busch ist das Psydomym eines Schriftstellers.
Sein Roman, Vergiss nicht zu tanzen, Hanna, ist auf seine Mutter bezogen.
Mit lockerem Schreibstil berichtet er von aus dem Raum Diepholz stammenden Familien, die in Masuren angesiedelt wurden.
Diese katholischen Familien wurden von den evangelischen Einwohnern nichtt gern gesehen.
Wir erleben das Schicksal einer Familie mit fünf Kindern. Hanna ist acht Jahre alt, als wir sie begleiten durften. Genau schildert der Autor, wie die Jugend in die HJ gepresst wurde, egal ob es denen gefällt. Dann gibt es wieder Jungen, die total begeistert sind.
Dann heben die Mütter Angst, das sie zu früh in den Krieg ziehen müssen.
Hanna hat nie mit ihren Kindern über die Erlebnisse des Krieges und der Flucht erzählt. Aber sie hat aufgeschrieben, das es noch eine kleine Schwester gab, die verloren gegangen ist.
Diese Lebenserinnerung war perfekt dargestellt.
Nur das Ende war etwas unwahrscheinlich, wenn es auch schön war.
Der Roman war fesselnd.
Märchenhaft
Zwei in einem Bild von Morgan Pager
Zwei in einem Bild, ist der Debütroman von Morgan Pager.
Es ist ein schönes fantasievolles Werk. Eine witzige Idee.
Da muss ich ja mal beim nächsten Besuch in der Kunsthalle, mal genauer hinsehen.
Das sich die Personen in einem Bild unterhalten und sich noch verlieben, ist ganz nett zu lesen.
Mit der Putzfrau Gracia gehe ich gern durchs Museum.
Allerdings hat es für mich Längen.
Gerade habe ich das empfunden, kam noch Spannung auf.
Die Autorin hat die Personen aus dem Bild, mit wunderbaren Charakteren versehen. Wie sie Jean seine Geschichte erzählen lässt, ist brillant. Die Liebesgeschichte ist anheimelnd.
Dann gibt es noch einen kleinen Krimiplott, der für die Geschichte wichtig ist und abrundet..
Die ganze Atmosphäre des Romans ist perfekt getroffen.
Es ist ein schönes lesenswertes Märchen, das bestimmt auch vielen Lesern gefallen wird.
Es geht weiter
Hellere Tage von Ulrich Woelk
Hellere Tage, von Ulrich Woelk ist die Fortsetzung von Mittsommertage.
Ruth Lember ist Professorin der Philosophie.
In diesem Band erzählt sie, wie ihr Leben weiter geht.
Sie erfährt nach dem Tod ihres Vaters, das er homosexuell veranlagt war. Sie ist da sehr bedrückt, aber ich meine , für sie hat sich da nichts geändert.
Der Autor beschreibt ihre Emotionen gekonnt.
Die politische Lage wird auch eingeflochten. Die Auseinandersetzungen mit ihrer Ziehtochter sind normal.
Der Roman lässt sich wie der Vorgänger, wieder gut lesen.
Venedig im Winter
Die Gärtnerin von Venedig von Jana Revedin
Jana Revedin ist Architektin und Schriftstellerin mit einer Liebe zu Venedig.
Der Roman, Die Gärtnerin von Venedig, führt uns erst mal in einem kalten Novembertag nach Venedig. Da lässt sie ihre Protagonistin, die Gärtnerin Eri Jung die Suche zu ihrem neuen Arbeitsplatz ganz schön schwierig werden.
Es macht Spaß Eris Gedanken und Ansichten mit zu erleben.
Langsam lernt sie Venedig kennen und lieben.
Durch ihre neuen Bekanntschaften wird es etwas verworren, aber da kommt man dann gut mit klar.
Die Autorin versteht es gut die Atmosphäre einzufassen.
So konnte ich Eri gerne begleiten.
Es ist ein faszinierender Roman.
Ende gut, alles gut
Die Bücherfrauen von Listland. Der Duft des Strandhafers von Gabriella Engelmann
Der Roman, Die Bücherfrauen von Listland. Der Duft des Strandhafers, von der Schriftstellern Gabriella Engelmenn spült wieder auf der Insel Sylt.
Die Autorin war selber Buchhändlerin und liebt die Insel Sylt.
Man erfährt von Strandläufern, die in früheren Zeiten, ihr Unwesen trieben.
Der Roman ist ein Familienroman, ein Liebesroman und eine Heimatgeschichte.
Dieser Band ist die Fortsetzung von Der Gesang der Seeschwalben.
Man kommt allerdings auch gut in die Geschichte, wenn man ihn noch nicht gelesen hat.
Es ist eine großartige Geschichte über zwei sehr verschiedene Schwestern.
Martje Lorenzen sehnt sich in die weite Welt. Sie verliebt sich in einen Mann,, der sie mit Alkohol und Drogen verführt. Eines Nachts verschwindet Martje. Wir Leser erfahren, wie sie kentern und Martje gerettet wird. Da ihr Freund eine Straftat begangen hat, nimmt sie einen neuen Namen an und lässt ihre Familie im Ungewissen.
Fenja ist fünfundachtzig Jahre alt, als sie die Journalistin Anna März beauftragt nach ihrer Schwester zu suchen.
Die Autorin schildert alles sehr detailliert und so wird das Buch zu einem wunderbares Leseerlebnis.
Auflösung nah 30 Jahren
Fünf Fremde von Romy Fölck
Romy Fölcks Thriller, Fünf Fremde, hat zwei Zeitebenen. Einmal 1995 und dann 2025.
Der Schauplatz ist die Insel Neuwerk.
Es beginnt mir der Überfahrt mit der Fähre im Jahr 2025 bei Sturm. Da bekommt man die Witterung gleich hautnah mit.
Im Prolog erfährt man, das 1995 aus dem Schullandheim zwei Jugendliche verschwinden.
Das Mädchen erscheint plötzlich wieder, spricht aber nicht. Der Junge bleibt verschwunden.
2025 geschehen eigenartige Dinge.
Die Polizistin Annika kommt aus Hamburg zurück auf die Insel. Sie ist in den Fall involviert.
Es beginnt eine fesselnde Geschichte, in der ich gefangen war.
Es ist ein lesenswerter Roman.
Italienisches Jugoslawisches Grenzgebiet
Alma von Federica Manzon
Alma ist ein interessantes Werk der italienischen Schriftstellerin Federica Manzon. Es ist ihr erster Roman, der auf deutsch übersetzt wurde.
Sie hat den Roman in Triest spielen lassen und in den Balkan.
Als Almas Vater stirbt, vermacht er ihr ein paar Unterlagen.
Da beginnen ihre Kindheitserinnerungen.
In der Schule wusste sie den Beruf des Vaters nicht und dessen Erklärungen waren lapidar. Da weiß man nicht, ist er ein Spion, oder warum verschwand er immer wieder. Da bringt er einmal den jungen Willi mit, der dann mit Alma aufwächst.
Alma erinnert sich an Fahrten mit dem Vater, bei denen sie Tito noch sah. Alma wird Journalistin und trifft viele dubiose Personen.
Man erfährt von mehreren Kriegen auf dem Balkan.
So erfährt man von den Grausamkeiten zwischen Kroaten und Serben.
Die Autorin lässt dieses Grenzgebiet spannend werden.
Es ist ein gutes Stück Zeitgeschichte.
Eine Liebesgeschichte
Heimliche Zeilen von Clare Chambers
Der Roman, Heimliche Zeilen, von der Schriftstellerin Clare Chambers fängt etwas schleppend an.
Mich störte, das die Eltern ihre Söhne so ungleich behandeln und nicht merken, das der ältere gefördert werden musste.
Der Roman wird von Christophers Sicht erzählt.
Seine Erinnerungen sind interessant geschrieben.
Der Schreibstil ist fesselnd und lebensnah.
Die Autorin versteht es faszinierend den Kern der Geschichte zu erfassen.
Sie zeigt da eine besondere Liebesgeschichte. Es gibt einige Missverständnisse, die den Roman bereichern.
Oft gibt es humorvolle Szenen.
Der Roman entwickelt sich wunderbar.
Es ist eine fesselnde Geschichte.











