Kunden em pfehlungen
Rezensionen von begine:
Ein Geständnis
So, in etwa, ist es geschehen von Sharon Dodua Otoo
Ich durfte wieder einen Roman von Sharon Dodua Otoo, genießen.
„So, in etwa, ist es geschehen“ ist ein besonders gelungenes Werk geworden.
Der Roman beginnt mit einem Brief der Amata Haller an ihre Herausgeberin.
Es wird zu einem Geständnis.
Sie hat ihren Kollegen Heinz Brockhaus erdrosselt.
Die Autorin hat das sehr gut umgesetzt.
Den Heinz hat sie , als eine Labertüte dargestellt. Wenn man so jemanden von der Fahrt von Berlin bis zum Timmerdorfer Strand mitmachen muss, kann man leicht durchdrehen.
Das Alles ist mit einem besonderen Sound gestaltet.
Diesen Roman habe ich gerne gelesen und kann ihn weiter empfehlen.
lesenswert
Nicht von Dror Mishani
Dror Mishani hat wieder einen interessanten Roman geschrieben.
Ich habe schon zwei seiner Bücher gelesen und habe mich über, Nicht, gefreut. Der Titel ist ja etwas nichtssagend, aber die Geschichte wird doch spannend.
Der Autor hat einen guten Schreibstil, der den Roman interessant werden lässt.
Der Protagonist hat in seinen 50er Jahren seine geliebte Frau verloren.
Jetzt lernt er bei Freunden eine Frau kennen, in die er sich verliebt.
Die Frau hat einen Hund, an den er sich gewöhnen muss.
Als er mal eine Weile auf den Hund aufpassen soll, geschieht ein Unfall. Was denn geschieht ist etwas ungewöhnlich.
Er benimmt sich manchmal etwas trottelig, aber das macht ihn liebenswert.
Der Roman ist eine wunderbar lesenswerte Lektüre.
Genau so, wie ich es von dem Autor erwartet habe.
Ich möchte den Roman gerne weiter empfehlen.
Er bekommt von mir 5 Sterne.
Fragen über Fragen
Das letzte Buch von Marceau Miller von Marceau Miller
Der Roman „Das letzte Buch von Marceau Miller“ ist geschrieben von Marceau Miller.
Das der Schriftsteller unter dem gleichen Namen führt, den er auch sein Protagonist gibt, ist mir ein Rätsel.
Eigentlich ist Marceau Millers Frau Sarah am kämpfen. Denn sein Tod gilt als Unfall. Sarah glaubt das nicht.
Leider haben die meisten Freunde Dreck am Stecken, also kann sie sich auf keinen verlassen.
Vor zwanzig Jahren ist Marceaus Schwester verschwunden. Der damalige Ermittler versucht Marceaus Tod aufzuklären.
Das geht sogar so weit, das er selber von der Polizei in Verdacht gerät.
Der Roman ist außerordentlich aufregend und spannend gestaltet.
Genau wie Sarah rätselt der Leser an allem, was ist da wirklich geschehen.
Dann ist Marcaus Manuskript, in dem er von seiner Schwester Erkenntnisse erzählt haben will . Da gibt es viele Geheimnisse.
Ich kann den Roman gerne empfehlen.
Humorvoll
Reisen von Felicitas Hoppe
Felicitas Hoppe schreibt in ihrem Roman Reisen über das Reisen allgemein. Ich hatte mir vorgestellt, das ich sie auf einer ihrer Reisen begleiten könnte.
Trotzdem wurde es dann noch zu einer humorvollen kurzweiligen Lesevergnügen.
Sie inszeniert verschiedene Szenen.
Da kommen auch mal Gedichte ,oder Hinweise zu Märchen von Hans Christian Andersen über Koffer.
Allerdings wäre ich doch lieber auf Reisen gegangen.
Die Autorin schreibt locker, hintergründig und mit Humor.
Liebesroman
Weißer Sommer von Eva Pramschüfer
Das Buch „Weißer Sommer“ ist ein ganz ordentlicher Liebesroman von Eva Pramschüfer.
Sie hat einen angenehmen lockeren Schreibstil.
Die beiden Protagonisten Theo und Alma hat sie zu einem interessanten Paar gemacht. Sie sind grundverschieden. Alma ist Journalistin und Malerin, sie stammt aus einem begüterten Elternhaus.
Theo ist bei seinem Vater aufgewachsen, die Mutter hat sich früh aus dem Staub gemacht.
Das hat ihn geprägt. Er hat Steinskulpturen hergestellt.
Er zieht zu Alma nach München, aber das er von Alma abhängig ist belastet die Beziehung.
Die Autorin hat die verschiedenen Emotionen perfekt gestaltet.
Die Reibereien und Missverständnisse sind durchaus nachvollziehbar. Ich habe die Beiden gerne beobachtet, manchmal waren sie ichbezogen, aber ich konnte das gut verstehen.
Eva Pramschüfer kann gut schreiben und ich möchte den Roman gerne weiter empfehlen.
Hilfreiche Truppe
Pina fällt aus von Vera Zischke
Vera Zischke schreibt mit einfühlsamer Sprache.
In dem Roman „Pina fällt aus“ ist Autismus das Thema. Das setzt sie perfekt durch.
Die jahrelange Überlastung einer alleinerziehenden Mutter ist gut dargestellt. Auch das sie ihre eigene Gesundheit hintenan stellt kann ich mir gut vorstellen.
Pina ist so eine Mutter, die Tabletten nimmt um nicht auszufallen.
Der zwanzigjährige Leo ist ein besonders schwerer Fall.
Wenn man bedenkt man kann sein Kind nicht einmal alleinlassen, um einkaufen zu gehen.
Als sie zusammenbricht, hat sie ihn bei ihrer sechsundachzigjährigen Nachbarin Inge vor dem Fernseher geparkt. Was für ein Alptraum, als Pina nicht zurückkehrt und Leo bei ihr randaliert.
Die anderen beiden Nachbarn sind auch nicht so einfach.
Allerdings wächst die sechzehnjährige Zola über sich hinaus.
Diese Haustruppe ist grandios, wäre gut, wenn das möglich wäre.
Der Roman war spannend und fesselnd.
Ich möchte das Buch wärmstens weiter empfehlen.
Deutsch Türken
Ein Ort, der bleibt von Sandra Lüpkes
Ein Ort, der bleibt, ist ein Roman aus der Feder von Sandras Lüpkes.
Der Roman ist in zwei Zeitebenen geteilt, einmal in der Zeit ab 1933 und dann in der heutigen Zeit.
Die Peronen aus der alten Zeit haben fast alle gelebt.
Die heutige Zeit hat die Autorin frei erfunden.
Ich hatte bis jetzt noch nicht gewusst, das Atatürk verfolgte Personen nach Istanbul kommen lies, um junge Türken zu unterrichten.
Alfred Heilbronn war Botaniker in Münster. In Istanbul gründete er einen Garten mit alten Pflanzen, den er mit seinen Studenten bearbeitete. Wenn irgendwo eine seltene Pflanze entdeckt wurde, wurde sie gerettet und in den Garten gesetzt. Allerdings hatte Alfred Heilbronn auch viele Samen mitgebracht und versucht sie zu integrieren.
Die Emigranten konnten sich aber nicht sicher fühlen, denn es lebten auch viele Nazis in der Türkei.
Heute ist Inken als Assistentin nach Istanbul geflogen. Sie sollen untersuchen, ob der vergessene Garten abgerissen und bebaut werden kann.
Die Konflikte von der einen und der anderen Zeit sind brillant gelöst.
Die Autorin hat mit diesem Roman wieder ein beeindruckendes Werk geschaffen.
Mysteriös
Räume zum Verschwinden von Stuart Nadler
Räume zum Verschwinden, ist ein mythischer Roman von Stuart Nadler. Nach dem Klappentext hatte ich mir etwas anderes versprochen.
Es ist eine jüdische Familiengeschichte, die bis heute spielt.
Man erfährt von den Gretel und Verlusten. Das wird für alle zu einem Trauma. Ich dachte immer, das solche Erlebnisse schwer zu überleben ist.
Stuart Nadler lässt die Personen besonders eindrucksvoll erzählen.
Man weiß nur manchmal nicht, ob die Personen realistisch sind, oder Geister. Das ist etwas schwierig.
Der Autor schreibt das alles mit Gefühl.
Der Roman ist auf jeden Fall lesenswert und ich möchte ihn gerne weiter empfehlen.
Humorvoll
Mirabellentage von Martina Bogdahn
Martina Bogdahn hat es wieder geschafft, mit Mirabellentage, einen wunderschönen Wohlfehlroman geschrieben. Schon mit Mühlensommer konnte sie mich wieder begeistern.
Diese Geschichte ist in Blumnfeld angelegt.
Der Pfarrer Josef stirbt plötzlich und unerwartet. Sein Haushälterin Anna ist sehr traurig.
Josef kannte sie schon aus ihrer Kindheit.
Am Tag der Beerdigung kommt der neue Pfarrer. Er ist ein junger Mann, der von einer Hallig stammt.
Er spricht nur platt, das kann ich nicht glauben. In der Schule und während des Studiums hat er garantiert Hochdeutsch gelernt. Gut, das ist für die Geschichte eben ziemlich witzig.
Um den letzten Wunsch Josefs zu erfüllen, muss sie an die Nordsee fahren. Sie hat seit über dreißig Jahren den Führerschein, ist aber nie gefahren. Da sucht sie ihren alten Fahrlehrer, der ihr Fahrstunden geben soll.
Das Ganze ist humorvoll geschrieben, so wird das ein schönes Lesevergnügen.
Familie Lieber
Bis die Bären tanzen von Michael Hugentobler
Bis die Bären tanzen, ist ein Familienroman des Schweizer Schriftsteller Michael Hugentobler.
Er beschreibt eine Familie, die 1914 die Schweizer Staatsangehörigkeit beantragt. Es gibt vier Kinder. Von jedem gibt es eine Lebensgeschichte.
Isabell zieht mit ihrem Mann nach Brasilien. Nach seinem Tod zieht sie nach Tasmanien.
Annabel wohnt auch in Tasmanien.
Jacob ist Kunstturner. Da er sonst keine Arbeit findet, arbeitet er in einem Zirkus.
Elfriede heiratet einen Schweitzer, der es versteht, mit seiner Erfindung Geld zu scheffeln.
Am Schluss ist Friede mit Zweiundneunzig Jahren gestorben.
Eigentlich wollte sie noch nach Tasmanien fahren, weil Bell ihre Jugendliebe Baron heiratet.
Das übernimmt jetzt ihr Sohn.
Das hat der Autor ganz gut gestaltet.
Nach anfänglichen Problemen, kam ich dann gut in die Geschichte hinein.
Ich kann dem Roman eine gute Leseempfehlung geben.











