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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von begine:

Linn und Leila

Wir, im Fenster von Lene Albrecht


Lene Albrechts Roman „Wir, im Fenster“ ist ein besonderer Roman.

Linn erzählt aus ihrer Kindheit mit ihrer Freundin Laila. Da es in Lailas Familie Probleme gibt zieht sie für eine ganze Zeit zu Lailas Familie. Die beiden Mädchen teilen sich Linns Zimmer. Es macht Spaß, die beiden zu beobachten.

Aus ihrem Fenster beobachten sie die anderen Bewohner in der Gegend. Linn ist die Schüchterne und Laila die Mutigere.

Einiges Tages kommt es zu einem Zerwürfnis und Laila zieht zu ihrer Mutter. Linn denkt immer wieder an sie.

Als erwachsene Frau erkennt sie in einer Gruppe spielender Kinder ihre Kindheit mit Laila.

Der Roman springt zwischen dem Einst und Jetzt hin und her.
Die Autorin schreibt die Geschichte ruhig, mal detailliert, dann wieder in Gedankensprüngen.
Es ist ein schöner unterhaltsamer Roman.

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Hamburger Geschichte

Große Elbstraße 7 - Das Schicksal einer Familie von Wolf Serno


Der Autor Wolf Serno hat schon viele historische Romane geschrienen. Mein erster Roman von ihm war der Wanderchirurg.
„Große Elbstraße 7“ führt uns wieder in die Krankenversorgung.

Der Roman spielt ab 1892 in Hamburg in der Eppendorfer Klinik. Die Geschichte beginnt mit einer Cholera Epidemie und der kämpferischen Arzttochter Vicki, die Kranken helfen will.

Ihr Vater ist Chefarzt, eigentlich ein guter Arzt, nur von seiner Tochter erwartet er, das sie in die richtige Familie einheiratet. Von den Erikaschestern hörte ich das erste mal.

Wolf Serno schreibt mit angenehmer Sprache und guter Recherche. Er zeigt die Entwicklung in der Medizin. Er führt uns durch die arme und reiche Bevölkerung und den Kampf der Arbeiter um bessere Bedingungen.
Der Roman hat mich wieder gut unterhalten.

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Heimatroman aus dem Schwarzwald

Wolf von Brunntaler Marie


Wolf ist ein historischer Roman aus dem Schwarzwald, geschrieben von Marie Brunntaler. Ich habe schon ihren Roman Das einfache Leben gerne gelesen. Die Autorin lässt ihre Geschichten in der Landbevölkerung spielen.

Dieser Roman hat Schrötteln im Südschwarzwald im Jahre 1820 als Schauplatz. Der etwa 15jährige Gabriel wird halbwild aufgefunden.

Um ihn wogt ein Geheimnis.
Die Autorin lässt in dem Roman einige Themen anklingen. Da ist der Abt, mit seinem Drang zu Jungen. Es kommt zu eigenartigen Todesfällen, Eifersüchteleien und Grausamkeiten.

Dieser Heimatroman besticht durch die Beschreibung der Nöte, Wünsche, Liebe und Rache. Es ist eine fesselnde Geschichte, die mich gut unterhalten hat.

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Gefühle in Bildern malen.

Frida Kahlo und die Farben des Lebens von Caroline Bernard


Frida Kahlo und die Farben des Lebens ist ein neues Buch interessanter starker Frauen vom Aufbauverlag. Geschrieben von Caroline Bernard, ein Pseudonym von Tania Schlie.

Hier stellt sie uns die mexikanische Malerin Frida Kahlo vor. Als sechsjährige erkrankte sie an der Kinderlähmung. 1925 wollte sie noch Ärztin werden, aber dann überlebt sie schwerverletzt einen Busunfall.

Lange musste sie im Gipsbett liegen, da bringt ihr Vater ihr Leinwand und Farben. Als 17jährige malt sie ihr erstes Selbsttragend.
Als sie wieder gesund ist befasst sie sich weiter mit dem Malen. Sie zeigt ihre Bilder dem Maler Diego Rivera, den sie später auch heiratet. Eine Weile lebt sie im Schatten ihres Mannes, aber dann zeigt sie was sie kann.
Sie beschreibt ihre Gefühle in ihren Bildern.

Die Autorin beschreibt die Lebensumstände und die Emotionen der Künstlerin liebevoll und real.
Dieser Roman hat mich gut unterhalten.

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Odenwaldkrimi

Rache im Odenwald von Susanne Roßbach


Von Susanne Roßbach habe ich schon Die Tote im Odenwald gerne gelesen. Der Neue Roman
„Rache im Odenwald“ ist wieder gut gelungen. Es macht Spaß durch den Odenwald zu lesen, überhaupt, wenn man einige Orte kennt.
Auf Burg Frankenstein findet die Halloween feier statt. Hauptkommissar Tom und seine Verlobte Alexandra (Alex) besuchen das Fest und Alex findet eine Leiche.

Alex kann es nicht lassen, sie ermittelt auf eigene Faust und bring sich in Gefahr.
Tom macht sich Sorgen, obwohl er einiges von ihren Erkenntnissen gebrauchen kann.
Es gibt dann noch Eifersüchteleien.
Die Autorin lässt die verschiedensten Charaktere mitspielen. Ich konnte mich mit der Geschichte gut unterhalten. Der Roman ist leicht und locker geschrieben.

Es hat Spaß gemacht Alex zu begleiten.

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Ein interessanter Zustand.

Die guten Tage von Marko Dinic


„Die guten Tage“ ist der erste Roman von dem serbischen Schriftsteller Marko Dinec.

Sein Protagonist fährt nach vielen Jahren von Wien nach Belgrad, weil seine Großmutter gestorben ist. Der Bus wird der Gastarbeiter Express genannt und fährt täglich die Strecke.
Der junge Mann, ein Serbe, ist der Erzähler der Geschichte.

Seine Großmutter hat 4 Söhne und alle sind in dem grausamen Krieg der Balkanländer beteiligt und überzeugt im Recht zu sein.
Der Erzähler ist aus diesem Umfeld geflohen. Er beschimpft seinen Vater und seine Onkel mit direkter Sprache. Er wird als Feigling angesehen. Es ist schon eine eigenartige Familie.
Der Autor bringt uns die Zustände und Vergangenheit in Serbien nahe. Der Schreibstil ist modern und klar. Ein gutes Debüt.

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Erinnerung

Als ich jung war von Norbert Gstrein


Der österreichische Schriftsteller Norbert Gstrein schreibt gute Romane.
Sein Roman „Als ich jung war“ ist für den österreichischen Buchpreis nominiert.

Der Protagonist Franz fotografiert bei Hochzeiten, die im Lokal seines Vaters und später seines Bruders feiern.
Dann stirbt gleich darauf eine Braut, so wie er sie beim fotografieren kennen lernt, ist sie eigenartig.

Es soll Selbstmord sein.
Später ist da noch ein Professor, der sich auch umbringt. Dann kante Franz noch junge Frauen, die dann verschwunden sind.
Die Geschichte wird von Franz erzählt.
Es geht um Begehren, Schuld und Verdrängung.
Der Autor versteht es, Franz Zerrissenheit, Selbstmitleid und den Wunsch nach Glück nach zu vollziehen.
Sein Schreibstil ist ruhig und klar und etwas geheimnisvoll. Das Buch was sonst gut virtuos gemacht, lesenswert.

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Irische Jugend in den 50ern

Die Fünfzehnjährigen von Edna O'Brien


Den Roman „Die fünfzehnjährigen“ hat die irische Schriftstellerin Edna O’Brien schon 1960 geschrieben, sie ist schon 88 Jahre alt.Es ist der erste Teil einer Trilogie.Man kann sich nicht mehr vorstellen, das diese Bücher, damals im katholischen Irland, als zu freizügig, verboten wurde.
Zwei 14jährige Mädchen Kaitlin und Baba stehen in diesem Roman im Mittelpunkt.

In den fünfziger Jahren war das Leben einer Frau, noch ohne Rechte. Bei Kaitlins Eltern, gab es Brutalität und die Angst steht im Vordergrund. Sie bekommt ein Stipendium für
eine Weiterbildung, da stirbt ihre Mutter. Baba und sie kommen in die gleiche Schule.

Die Autorin schreibt die Geschichte einfühlsam und klar. Es ist eine schöne Teenagergeschichte aus den 50er Jahren.

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Laufen gegen die Trauer

Laufen von Isabel Bogdan


Von der Autorin Isabel Bogdan habe ich schon Der Pfau gerne gelesen. Der neue Roman „Laufen“ ist zwar ganz anders, aber auch besonders gut.

Es geht um eine Icherzählerin, die beim Laufen ihre Gedanken kreisen lässt. Sie ist 43 Jahre alt und hat vor 1 Jahr ihren Lebenspartner verloren. Sie fängt zu Laufen an und versucht mit ihrer Trauer und Ärger fertig zu werden.

Ein, ein, aus, aus, aus trainiert sie das Laufen um die Alster. Ihr Partner litt an Depressionen und sie gibt sich noch die Schild, das sie nicht früher bemerkt hat, das es ihm wieder schlechter ging. Wirklich traurig war, das seine Eltern und sie sich nicht gegenseitig stützen konnten.

Isabel Bogdan versteht es mit viel Einfühlungsvermögen die Trauerbewältigung in Worte zu fassen. Der spritzige fesselnde Schreibstil, lässt den Leser daran teilnehmen. Sie ist eine brillante Schriftstellerin, von der ich noch viele gute Romane erwarte.

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Schönes Bilderbuch

Der lange Weg zu dir von Widmark Martin



Der lange Weg zu dir ist ein wunderschönes Bilderbuch. Die schönen Illustrationen wurden von Emilie Dziubak gestaltet.
Der Text ist von dem bedeutendem schwedischen Kinderbuchautor Martin Widmark. Ole Könnecke hat den Text übersetzt.
Die Geschichte erzählt von Verlust und Freundschaft.
Das Land ist wohl fiktiv, auf einer Seite wohnt der Junge Adam, sein bester Freund der Hund Rufus ist tot.

Adam wird vor Kummer krank.
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Von der anderen Seite über eine Brücke kommt Sonja mit ihrer Katze. Ihr Weg ist witzig und Miezi immer vorne weg und sie kommen zu Adam.
Die Geschichte ist mit einfühlsamer Sprache geschrieben und durch die vielen passenden schönen Bildern gut zu lesen.
Das Buch ist kindgerecht geschrieben für Kinder von 5 bis 8 Jahren.

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