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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von begine:

Ein sympathetischer Kommissar

Wisting und der Tag der Vermissten


Der norwegische Autor Jørn Lierr Horst war Kriminalhauptkommissar bevor er Kriminalromane schrieb.
In seinem neuen Buch „Wisting und der Tag der Vermissten“ bemerkt man , das ein Kenner des Milieus am Werk ist. Es ist Band 1 der Cold Cases – Reihe.

Der Protagonist Kommissar William Wisting versucht seit 24 Jahren einen Mord zu lösen.

Den verdächtigten Mann Martin Haugen des Opfers besucht er in jedem Jahr an dem Tag ihres Verschwindens.

Wisting hat sogar die Kisten mit den Akten zu Hause und sieht sie immer wieder durch, ob er nicht etwas übersehen hat.
Dann kommt ein besonderer Ermittler von dem Cold Cases der alte Fälle lösen will. Wisting versucht Martin Haugen auszufragen und gibt sich als sein Freund aus.

Der Autor lässt Wisting zu einem sympathischen Kommissar und liebevollen Opa werden. Es geht in diesem Krimi darum, wie die Fälle gelöst werden.
Mir hat die Lektüre dieses Krimis gut gefallen.

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Spitze

Poet X von Elizabeth Acevedo


Die Dominikanisch – amerikanische Autorin und Poetry-Slammerin Elizabeth Acevedo hat mit ihrem Jugendroman „Poet X“ in einer interessanten guten Form geschrieben.
Die Protagonistin Xiomara und ihr Zwillingsbruder haben den selben Hintergrund wie die Autorin. Der Bruder ist ein ruhiger intelligenter Junge und Xiomara ist burschikos.

Ihre Mutter ist strenggläubig, so das Xiomara immer wieder mit ihr aneinander gerät. Ihr Bruder schenkt ihr ein Notizbuch, in das sie ihre Gedichte schreibt und ihre Gefühle einbringt.
Der Roman ist wie ein Poetry Slam geschrieben. So spritzig, das ich das Buch in einem Rutsch gelesen habe.
Im Roman heißt es, das Xiomara im Poetry Club auftritt. Da konnte ich in meiner Fantasie teilnehmen Ich fand es einfach toll.
Es ist sehr Ausdrucksstark.

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Guter Liebesroman

Poet X von Elizabeth Acevedo

Guter Liebesroman
Die junge Schriftstellerin Katharina Sommer hat mir mit ihrem Roman „Tanzen unterm Mistelzweig“ ein paar angenehme Lesestunden bereitet.
Für Madison Clark bedeutet ihre Kariere als Primaballerina alles. Sie feiert in New York Erfolge. Dann bricht sie sich den Fuß und fährt zu ihren Eltern nach Kanada.

Da gibt es einige Überraschungen, die sie erst erschüttern, aber da ist Dylan.

Die Schriftstellerin zeigt Madisons Zwiespalt zwischen Karriere und Liebe mit Gefühl.
Ein Emotionsgeladene Liebesroman der nicht nur in die Weihnachtszeit passt, nur der Titel ist weihnachtlich, sonst passt es fürs ganze Jahr.

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Berlin in den Zwanzigern

Menschen neben dem Leben von Ulrich Alexander Boschwitz



Der Schriftsteller Ulrich Alexander Boschwitz lebte von 1915 bis 1942. Sein erster Roman Der Reisende war schon ein Kunstwerk.

„Menschen neben dem Leben“ ist sein Zweiter Roman. Was hätte er noch schreiben können, wenn er nicht so früh sterben musste.
Der Klett-Cotta Verlag hat beide Romane neu aufgelegt.

Der Autor beschreibt in diesem Roma die Unterschicht Berlins. Da sind die Wohnungslosen, die Arbeitslosen und die Prostituierten. Irgendwie muss man ja überleben. Es ist sie Zeit zwischen den Weltkriegen
Die Kriminalität wächst. Er hat das Milieu gut erfasst.
Man kann so richtig miterleben, wie die Leute sich abends in den Lokalen traf, um ihren Frust zu vergessen.
Boschwitz hat sich wohl so richtig damit befasst, denn es fühlt sich echt an.
Es war eine dramatische Zeit.
Der Roman ist ganz anders als Der Reisende, aber genau so gut.

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Im Wandel

Unhaltbare Zustände von Sulzer Alain Claude


Der Schweizer Schriftsteller Alain Claude Sulzer schreibt in seinem Roman „Unhaltbare Zustände“ von der Einsamkeit und dem Alter.
Zwei Personen stehen im Mittelpunkt und es ist 1968.
Der 60jährige Schaufensterdekorateur Stettler lebt seit dem tot seiner Mutter allein. Der Wandel der Zeit Sein einziger Lichtblick ist seine Korrespondenz mit der Radiopianistin Lotte Zerbst.

Der Autor zeichnet beide Personen mit eigenen Schrullen. Lotte Zerbst Karriere endet beim Radio. Stettler ist ein alternder Hagestolz, der sich mit der neuen Zeit nicht anfreunden kann.

Sulzer schreibt mit schnellen und trockenem Stil. Der Roman ist gute Literatur.

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Das Schicksal der Familie Sadler

Unhaltbare Zustände von Sulzer Alain Claude


Ich habe das Hörbuch von Hanni Münzer „Heimat ist ein Sehnsuchtsort“ gehört, es ist der 1. Teil der Heimat – Saga.
Das Hörbuch wird von Anne Moll mit guter Stimme und Betonung gelesen. Sie spricht mit verschiedenen Stimmen, so wirkt es wie ein Hörspiel.
Dieser Teil zeigt das Schicksal der Familie Sadler von 1928 bis 1946.

In Breslau lernt der junge Komponist Laurenz Sadler Annemarie kennen und sie wird seine Frau.
Kurz darauf stirbt sein Bruder und er muss den Hof der Familie in Petersdorf übernehmen und wird Bauer in Oberschlesien.
Besonders eindrucksvoll wird die Tochter Kathi beschrieben.
Dann kommt die Politik dazwischen und bringt alles in Unordnung. Es wird gefährlich. Es gibt viel Leid und Kummer.
Besonders eindrucksvoll sind sämtliche Personen gezeichnet. Der Roman ist außergewöhnlich spannend. Ich fieberte durch diese Geschichte. Jetzt warte ich auf den 2. Teil.

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Peter von Scholten

Jetzt seid ihr frei von Vraa Mich


Der dänische Schriftsteller Mich Vraa hat mit seinem historischen Roman „Jetzt seid ihr frei“ etwas interessantes geschaffen.
Er hat Peter von Scholten, den dänischen Gouverneur in Westindien zu neuer Erinnerung gebracht. Peter von Scholten war von 1828 bis 1848 n Westindien. Er hörte den Sklaven zu und war ziemlich human.

Trotzdem hatte er Geliebte unter ihnen. Seine Frau lebte in Dänemark. 1848 gab es eine Sklavenbefreiung, seiner Meinung nach war es zu früh. Sie hätten darauf geschult werden, das sie mit ihrer Freiheit auch umgehend konnte.
Der Roman besteht aus Tagebucheinträgen und Briefen. Eine besondere Art der Literatur.
Es geht zwar in den Zeiten etwas hin und her, aber es ist ein bemerkenswerter historischer Roman.

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Anders als gedacht

The Wonderful Wild von Gesa Neitzel



The Wonderful Wild
Was ich von Afrikas Wildnis fürs Leben lernte
von Gesa Neitzel ist ein spirituelles Sachbuch.
Nach dem Cover hatte ich anderes erwartet, mehr Afrika und nicht nur Vorschläge, wie man alles sehen soll.
Im Gleichklang mit der Natur hätten mich interessiert. Ihre Vorschläge gehen meist an mir vorbei und sind wenig hilfreich.

Die Geschichte ist eine Anleitung für ein wildes Leben. Aber wer kann das wirklich nachmachen. Man hat ja schließlich auch Familie und muss für sie sorgen.

Also für mich war dieses Buch zu wild, der Stil war nicht schlecht, aber man muss es mögen,
Vielleicht muss man dafür jünger und ungebunden sein.
The Wonderful Wild ist nur für interessiertes Publikum.

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Norwegische Zeitgeschichte

Liebe ist eine einsame Sache von Mykle Agnar


Der norwegische Schriftsteller Agnar Mykle lebte von 1915 bis 1994. Der Roman „Liebe ist eine einsame Sache“ wurde schon 1954 geschrieben und jetzt neu übersetzt und aufgelegt. Er ist eines der wichtigsten Romane der norwegischen Literatur.

Der 32jährige Komponist Ask Burlefot fährt zur Beerdigung seines jüngeren Bruders in seine Heimatstadt Trondheim.

Auf der Zugreise denkt er an seine Anfangszeit zurück.
Er macht sich Vorwürfe, das er sich zu wenig um den Bruder gekümmert hat. Als Ask auf die Reise nach Nordnorwegen verabschiedete, war er wirklich unfreundlich zu dem aufgeregten Jungen, da war ich ziemlich enttäuscht von ihm.
Der Roman zeigt das Eltern Jugendlicher Problem in den 50ern. Wer noch zu Hause lebt, muss sich einordnen.
Der Autor hat einen guten dichten Sprachstil. Obwohl ein kompaktes Werk ist, wird es nicht langatmig. Er zeigt ein besonderes Stück Zeitgeschichte. Ich werde auch noch seinen Roman von 1956 lesen.

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Michael vom bunten Haus

Die ganze Welt ist eine große Geschichte, und wir spielen darin mit von Charlotte Roth


Die Schriftstellerin Charlotte Roth lese ich schon seit vielen Jahren gerne. Ihr neuer Roman „Die ganze Welt ist eine große Geschichte, und wir spielen darin mit“ ist eine Geschichte über Michael Ende. Roman Hocke hat Michael Ende noch gekannt kuratierte den Inhalt und schreibt ein Nachwort.
Charlotte Roth hat Michael Endes Leben von der Geburt 1929 bis zum Tod 1996 eine interessanten Flair gegeben.

Ich war erst etwas skeptisch, zwar kennt ja jeder Lukas den Lokomotivführer, aber mit dem Autor hatte ich mich nicht befasst.
Diese Geschichte hat mich fasziniert.
Seine Kindheit im Bunten Haus ist bildhaft geschrieben.
Manchmal war mir der Protagonist zwar etwas blauäugig, aber das ist er wahrscheinlich auch gewesen .
Die Autorin beschreibt sein Wesen respektvoll und mit Gefühl. So habe ich einen Menschen mit Ecken und Kanten, Hochs und Tiefs, kennen gelernt. Ich war von dem Roman fasziniert und möchte ihn gern weiter empfehlen.

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