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Rezensionen von begine:

Ergreifend

Schicksalstage am Fjord von Sofie Berg


Sofie Berg Wurde von ihrer Familiengeschichte zu dem Roman „Schicksalstage am Fjord“ inspiriert.
Es sind zwar fiktive Personen, aber es sind etliche Darstellungen wirklich geschehen.
Von ihrem Großvater erfuhr sie aus seiner Zeit als Marinesoldat in Norwegen. Ihre Großmutter war Norwegerin.

Die Geschichte spielt 1942 bis 1945 in Trondheim.
Es ist immer wieder erschreckend, wenn man von dieser Zeit liest. Die Frauen, die sich in die Feinde verliebten hatten in jedem Land mit Repressalien zu rechnen.

In diesem Roman verliebt sich Ingrid Bakken in den Deutschen Georg. Ihre Familie ist im Widerstand.
Die Autorin hat einen sympathischen deutlichen Sprachstil. Der Riss der durch Familien ging war gut getroffen.
Man spürt die Stimmung der Zeit.
Im Nachwort schreibt sie welche Situationen wirklich geschehen sind und welche fiktiv sind.
Der Roman hat mich richtig ergriffen. Er ist absolut lesenswert.

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Ganz nett

Schicksalstage am Fjord von Sofie Berg


Susanne Oswald neuer Roman „Der kleine Strickladen in den Highlands“ liest sich nett.
Im Anfang dachte ich, es fängt an wie immer bei diesen Romanen.
Die Protagonistin Maighread wird vom Freund verlassen, der sie sowieso ausgenutzt hat. Bei ihrer Mutter erfährt sie durch Zufall, das ihre totgeglaubten Großeltern noch leben.

Das sie ihrer Mutter so böse ist, ist mir unverständlich. Solange sie die Gründe nicht kennt soll sie sich nicht so aufregen.
Der Strickladen wird zwar zur Kenntnis genommen kommt aber spät ins Gespräch.
Auch da wurde meine Ahnung nicht betrogen.
Am Ende gibt noch Strickmuster, von Maighreads gestrickten Sachen.
Der Roman ist ziemlich vorher sehbar.
Er lässt sich aber ganz nett lesen.

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Klassentreffen

Schicksalstage am Fjord von Sofie Berg


Rudolph von der Brüggen hat diese interessante Geschichte schon 2014 unter dem Titel Das letzte Klassentreffen geschrieben.
„Das Jubiläumsklassentreffen der Kriegskinder - Nachkriegskinder – Wunderkinder“ hat er nur überarbeitet und neu verlegen lassen. Er gehört zu diesen Kriegs - und Nachkriegskindern.

Allerdings sehe ich nicht das sie Wunderkinder sind.
Es ist keine Autobiografie, aber es lebt von den Erlebnissen des Autors.
Mich haben diese Geschichten schon immer gern gehört. Sie waren aufregender wie jedes Buch.
Der Autor hat seine „Mitschüler „ wunderbar erzählen lassen. Man erfährt das nach 50 und mehr Jahren die Erinnerungen noch nicht vergessen sind und immer wieder aufwühlen.
Der Roman ist ein Teil unserer Geschichte, die lesenswert ist.

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Gefährlich spannend

Draußen von Klüpfel Volker; Kobr Michael


Das Bestsellerduo Volker Klüpfel und Michael Kobr schreiben das erst mal einen Thriller „Draussen“
Die Autoren lassen die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven erscheinen.
Von der Prepperszene hatte ich noch nicht gehört, aber google sagt, die gibt es wirklich.

Cayenne und ihr Bruder Joshua werden von
Stephan im Wald versteckt und unterrichtet sie in Kampfsport und Selbstverteidigung.

Sie sollen sich währen können, denn sie sind in großer Gefahr.

Der Thriller ist teilweise etwas brutal, aber auch sehr spannend. Es gibt verschiedene Personen, die immer wieder erscheinen.
Dem Autorenduo ist ein guter Thriller gelungen. Allerdings fand ich es etwas unrealistisch.

Das Hörbuch ist vom Hörbuch Hamburg mit 7 CDs mit der Länge von 534 Minuten.
Die Sprecher Dietmar Wunder und Sebastian Fuchs machen den Thriller zu einem Hörvergnügen.

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Empfehlenswert

Mord vor der Premiere von Edmund Crispin


Von dem englischen Autor Edmund Crispin wurde sein Roman „Mord vor der Premiere“ 1944 erstmals verlegt.
Der Autor hat von 1921 bis 1978 gelebt.
Die Geschichte passiert 1940, während des Krieges in Oxford. In den Räumen muss auf Verdunkelung geachtet werden.
Die Schauspielerin Yseut Haskell wird tot aufgefunden, es sieht wie Selbstmord aus.

Der Literaturkritiker Professor Gervais Fenn untersucht, ob es nicht doch ein Mord ist.
Es gibt eine eigenartige Stimmung am Theater
Der Schreibstil ist ruhig und nonchalant.
Der Krimi ist spannend bis zum Schluss und konnte mich fesseln.
Dieser Krimi ist der Debüt des Autors und es gibt einige weitere Bücher aus dieser Gervais Fenn Reihe.

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Anja und Yael

Getauschte Heimat von Yael Nachshon Levin; Anja Reich


Getauschte Heimat - Ein Jahr zwischen Berlin und Tel Aviv zeigt in Briefen die Freundschaft von Yael Nachshon Levin und Anja Reich
Anja Reich geht als Journalistin für zwei Jahre nach Tel Aviv. In Berlin hat sie eine Nachbarin, die aus Tel Aviv stammt. So beginnen sie einen Briefkontakt und wir dürfen daran teilnehmen.

Es ist interessant wie Anja und ihr Mann das Leben in Israel erleben. Dann liest man was Yael antwortet.

Witzig ist, das Yael sich so an die Unterhaltung per Brief gewöhnt hat, das sie vorschlägt, daran bei zu bleiben, wenn Anja wieder in der Nachbarschaft wohnt.
Mir hat es gut gefallen, was ich von den beiden Erlebnissen erfuhr.

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Zwei Frauen in unruhigen Zeiten

Die Charité: Aufbruch und Entscheidung von Ulrike Schweikert


Die Autorin Ulrike Schweikert setzt den Roman Die Charitè mit Aufbruch und Entscheidung weiter. Jeder Teil ist gut für sich zu lesen.
Dr. Rahel Hirsch kommt 1903 nach Berlin um an der Charitè als eine der ersten der Ärztinnen zu arbeiten.
Barbara Schubert, lebt bei ihrer Tante. Sie muss in der Wäscherei der Charitè arbeiten.

Die beiden Frauen sind die Protagonistinnen des Romans.
Zwischendurch wird die Frauenrechtsbewegung von Rosa Luxemburg eingeflochten, für die sich Barbara begeistert. Rahel hat als Jüdin unter Repressalien zu leiden.
Durch sie erfährt man viel über die Forschung und die Politik und Stimmung in der Klinik.
Die Zeit vergeht und schon ist der 1. Weltkrieg da.
Ulrike Schweikert lässt uns die Situation miterleben. Die Lage der Bevölkerung Berlins ist in den Jahren wirklich ungeheuer dramatisch.
Man kann sich gut in Rahels und Barbaras Leben hinein versetzen.
Die Autorin hat wieder einen interessanten spannenden Roman geschrieben, der mich super unterhalten hat.

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Psychologische Geschichte

Die Träume der anderen von Elizabeth Harrower


Die Schriftstellerin Elizabeth Harrower ist schon 1928 geboren. Ich habe bisher noch nichts von ihr gelesen. Alissa Walser übersetzt ihre Romane. Die Originalausgabe erschien 1966 unter dem Titel „The Watch Tower“
Der Roman „Die Träume der anderen“ beginnt in den 40er Jahren in Sydney in Australien.

Die junge Laura muss schon in jungen Jahren für ihre 6 Jahre jüngere Schwester aufkommen. Ihr Chef will sie heiraten und das Schulgeld Clares aufkommen. Man kann sich nicht vorstellen in so eine Lage zu kommen. Laura ist nicht glücklich und ihr Verhältnis zu ihrer Schwester ist auch angespannt. So sind beide Frauen von Lauras Mann Felix in einer eingeengten Lage. Der masochistische armselige Felix manipuliert die Beiden.
Die Autorin schreibt sehr gut, aber man bemerkt, das die Geschichte schon in früheren Jahren geschrieben wurde. Sie zeigt die verschiedenen Charaktere ihrer Protagonisten in einem besonderen und psychologischen Blick.

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Coalwood in den 50er Jahren

Die Träume der anderen von Elizabeth Harrower


Der Schriftsteller und Nasa-Ingenieur Homer Hickam bringt uns Leser in seinem Roman
„Die Schneekönigin von Coalwood“ seine Jugend und den Bergarbeiterort Coalwood in West-Virginia, nahe.
In seinem Roman Rocket Boys geht es schon um seinen Spaß an der Raketenbastelei.
In dem neuen Roman geht es um Sonnys Beobachtung und um die Familie um 1959.

Sein Vater ist Leiter im Bergbau. Das Verhältnis der Beiden ist gestört. Er ist nur der zweite Sohn denkt er. Die Mutter ist Hausfrau.
Dieser Roman ist eine starke Geschichte und der Autor lässt uns Leser mitfühlen. Sonny macht sich Sorgen um seinen Vater, der der hustet viel von dem jahrelangen Kontakt mit Kohlenstaub.
Sonnys Aktionen machen Spaß beim Lesen. Der Roman ist eine Rückschau auf Homer Hickams Jugendjahre. Es ist eine interessante spannende, mal Ernst, dann wieder voller Witz, einfach eine tolle Lektüre

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Leicht und locker

Erobert von einem Highlander von Margaret Mallory


Die us-amerikanische Schriftstellerin Margaret Mallory schreibt historische Liebesromane und hat sie in den Highlands angesiedelt. Es sind Happyend Bücher.
„Erobert von einem Highlander“ (Douglas Legacy – Serie 3) ist der neue Roman und zeigt die Zeit ab 1522.
Lady Margaret wird von ihrem Mann verstoßen, weil sie wieder eine Fehlgeburt hatte.

Die Autorin lässt die Charaktere der Personen oft ziemlich intrigant und brutal beschrieben. Es gibt viele Machtkämpfe innerhalb den Familien des Adels.
Aber Margaret erlebt doch noch die Liebe.
Der Roman ist locker und leiht geschrieben.
Keine große Literatur, aber gut zum Entspannen.

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