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Rezensionen von begine:
Kraken, die Zweite
Das Ritual des Wassers von Eva Garcia Saenz
In dem Roman Das Ritual des Wassers von Eva Garcia Saenz treffen wir den Inspektor Ayala, den Kraken,wieder. Er leidet noch an der schweren Kopfverletzung aus dem vorigen Roman. Er ist der Hauptprotagonist.
Die Autorin hat sich wieder einen gruseligen Mord nach keltischem Ritual einfallen lassen.
Die schwangere Tote, die in einem Kessel ertrunken ist, war Annabeli, eine frühere Freundin von Ayala.
Obwohl er noch geschwächt ist und noch nicht wieder sprechen kann, will er ermitteln. Er muss den Mörder finden.
Seine Chefin und Geliebte Alba erwartet ein Kind.
Eva Garcia Saenz versteht es ausgezeichnet den Charakter des Kraken zu umschreiben.
Die Handlung zeigt viel aus Ayalas Vergangenheit und seinem Privatleben.
Das Ritual des Wassers ist ein guter zweiter Teil.
Eine starke Frau
Jahre an der Elbchaussee von Lena Johannson
Von der Autorin Lena Johannson habe ich schon den ersten Teil von der Schokoladen-Dynastie gelesen. Der zweite Teil „Jahre an der Elbchaussee“ Die Geschichte einer Schokoladen-Dynastie ist noch besser geschrieben und sehr spannend zu lesen.
Die Geschichte beginnt 1925 in Hamburg.
Frieda hat Per Möller geheiratet und ihre Schokoladenmanufaktur macht große Fortschritte.
Lena Johannson versteht es wunderbar die Stimmung dieser Zeit zu beschreiben. Ihr Schreibstil bezaubert mit gutem Satzbau und stimmungsvollen Dialogen.
Der Roman zeigt ein besonders gefährliches Stück der Zeitgeschichte mit historischen Hintergründen. Viele verschiedene Situationen werden dargestellt.
Es ist eine lesenswerte Lektüre.
Frohe Weihnachten
Die Weihnachtsgeschwister von Alexa Hennig von Lange
An die Romane von Alexa Hennig von Lange habe ich immer große Erwartungen und ich wurde auch diesmal nicht enttäuscht.
Die Wintergeschwister ist ein wunderbarer realistischer Weihnachtsroman.
Tamara, Elisabeth und Ingmar treffen sich jedes Weihnachten mit ihren Familien bei den Eltern. Mit der Zeit gab es zwischen den Geschwistern Meinungsverschiedenheiten.
Sie stritten sich, weil sie es ihrem eigenen Leben nicht so gut läuft. Da gibt es Neid, Angst und Unzufriedenheit. Die Emotionen kochen hoch.
Dazwischen sind die Großeltern und Enkel als Leidtragende.
Die Autorin versteht es ausgezeichnet, die Stimmung zu erfassen. Teilweise hat man schon ähnliche Situationen erlebt. Bei diesem Roman muss ich auch das Cover mal loben, es zeigt das Dreigespann im Schnee. Wunderbar passend.
Dieser verhältnismäßig kurze Roman hat es in sich und hat gerade die richtige Länge. Er unterhält und ist unbedingt zu empfehlen.
Berliner Geschichte
Mut ist, wenn man Angst hat von Brigitta Heinrich
Die Schriftstellerin Brigitta Heinrich schreibt leicht und locker, aber mit Esprit und Witz.
Ihr Roman „Mut ist, wenn man Angst hat“
sollt mich gut unterhalten und das hat er geschafft. Ich wurde von der Geschichte gefesselt und habe sie in einem Rutsch durchgelesen.
Die 49jährige Olga wagt einen Neuanfang in Berlin.
Sie bezieht ein möbliertes Zimmer in Schöneberg, es ist dann eine Wohngemeinschaft. Sie fängt eine Stelle in einem Anwaltsbüro an.
Die Autorin flicht viele gängige Probleme in ihren Roman ein. Es gibt das Flüchtlingsproblem, Harz 4 und Vergangenheitsbewältigung.
Ich fühlte mich in der Gemeinschaft richtig wohl. Die Autorin hat mich mit diesem geistreichen witzigen Roman überzeugt.
Freundinnen
Erzähl mir was Schönes von Lioba Werrelmann
Lioba Werrelmanns Roman „Erzähl mir was schönes“ ist besonders gut geschrieben. Sie beschreibt die wunderbare Freundschaft von Isabella und Julia mit. Sie sind sehr verschieden. Julias Mutter war krank, sie konnte mit ihrer Tochter keine Nähe aufbauen.
Isabellas Familie war da viel besser.
Die Beiden lernen sich als Studentinnen kennen.
Dummer Weise verlieben sie sich oft in die gleichem Männer. Der Leser erfährt von der Zeit des Studiums.
Mit 45 Jahren stirbt Isabella an Krebs. Julia ist erschüttert.
Irgendwie werde ich mit ihr nicht richtig warm werden.
Die Autorin lässt die Geschichte mit vielen Erinnerungen einflechten.
Der Roman unterhält gut.
Schubs in die bessere Richtung
Erzähl mir was Schönes von Lioba Werrelmann
Kyra Groh kenne ich schon von Mitfahrer gesucht. Ihr Roman „Gar kein Plan ist auch keine Lösung“ ist ihr genau so gut und witzig geraten.
Die Protagonistin Mara arbeitet für eine Bloggerin und lässt sich ausnutzen. Dann wird sie von ihrem Verlobten vor die Tür gesetzt. So stürzt ihr Plan für die Zukunft zusammen.
Allerdings wird ihr viel zugemutet. Ihr früherer Verlobten ist besonders fies. Eigentlich ist das ein Stoß in eine andere bessere Zukunft.
Die Autorin hat einen tollen Schreibstil, ihre Geschichte ist besonders gut und spritzig. Ich bin durch den Roman nur so gesaust. Es wurde mir nie langweilig.
Kyra Groh konnte mich wieder gut unterhalten, so wie ich es erhofft habe.
Ich kann den Roman gerne empfehlen.
Winter in St. Peter Ording
Erzähl mir was Schönes von Lioba Werrelmann
Winterfreundinnen heißt der neue Roman von der Autorin Clara Weißberg.
Er führt uns nach St. Peter Ording nach Weihnachten.
Die drei Freundinnen Esther, Maj-Britt und Dörthe haben sich schon lange Jehre nicht gesehen.
Plötzlich treffen sie sich wieder. Maj-Britt betreibt das Restaurant, das sie von ihren Eltern geerbt hat.
Esther besucht ihre Mutter, die hier noch wohnt. Dörthe hat von ihrem Freund eine Zeit in der Kurklinik geschenkt bekommen, damit sie ein paar Pfunde verliert.
Das Geschenk häätte mich abgeschreckt.
Die Autorin zeigt die Empfindungen jeder der Frauen. Ihr Schreibstil ist gut und wird noch etwas spannend und macht richtig Spaß.
Der Familien- und Frauenroman hat mich sehr gut unterhalten.
Dramatische Familie
Leibnitz von Andreas Kiendl
Der österreichische Autor Andreas Kiendl bringt uns in die kleinen Stadt Leibmitz.
Claudia und Christian Grebien leben mit ihren Kindern im Haus von Christians Eltern, das ist meist eine schlechte Entscheidung. Etwas Abstand ist auf jeden Fall besser.
Die Familie ist ziemlich schwierig. Ich möchte in ihr nicht leben.
Christian ist Alkoholiker und gibt allen anderen Schuld an seiner Misere. Den Typ mag ich gar nicht.
Mit Claudia stehe ich auch etwas auf dem Kriegsfuß, ihre Entscheidungen sind nicht hilfreich.
Der Autor beschreibt die Stimmung der Familie sehr genau und spannend. Das Ende war in irgendeiner Art immer wieder akut. Der Roman ist etwas pessimistisch, aber guter Schreibstil..
Interessant
Der Attentäter von Schiewe Ulf
Ulf Schiewe beschreibt in seinem neuen Roman „Der Attentäter“ die Woche vor dem Attentat an dem österreichischem Thronfolgerehepaar in Sarajevo im Juni 1914.
Drei junge Serben werden von der Untergrundorgination Mlada Bosna für ein Attentat ausgebildet. Wir erleben sie auf dem Weg nach Sarajevo.
Der Geheimnis hat von Gerüchten gehört. Sie versuchen die richtigen Verdächtige zu finden.
Interessant ist die Woche mit Franz Ferdinand und seiner Frau Sofie. Ihm wird von den Gerüchten erzählt, aber er nimmt die Gefahr nicht ernst.
Die Dialoge zwischen ihnen sind interessant.
Ulf Schiewe versteht es den Figuren des Roman eine interessante Geschichte zu verpassen.
Man weiß ja, wie das dann am 28. Juni 1914 endet.
Die Geschichte liest sich gut.
Brillant
Die dunklen Winkel des Herzens von Sagan Françoise
In meiner Jugend konnte mich die französische Schriftstellerin Françoise Sagan mit ihrem ersten Roman Bonjour Tristesse begeistern. Als ich jetzt den Roman „Die dunklen Winkel des Herzens“ sah musste ich zugreifen. Es ist ein bisher unveröffentlichtes Werk der Autorin mit dem typischen Sagan Schreibstil.
Ich war begeistert von diesem Roman.
Die Autorin zeigt das Milieu einer reichen französischen Familie. Sie schreibt offen und mit Eleganz über die Liebe, die Abgründe und Humor.
Am Ende gibt es ein Nachwort der Tochter, wie sie das Manuskript fand und sich dann entschlossen hat die Geschichte zu veröffentlichen.
Françoise Sagan war eine große Schriftstellerin, die ihr Kunstwerk verstand.
Ihr Stil ist auch heute noch modern.
Es ist absolut empfehlenswert.









