Kunden em pfehlungen
Rezensionen von begine:
Originalfassung
Eine unbeliebte Frau von Nele Neuhaus
Der Roman „Eine unbeliebte Frau“ ist der erste Teil, den Nele Neuhaus mit den Ermittlern Oliver Bodenstein und Pia Kirchhoff, ungekürzt und in Originalfassung, ca. 50 Seiten mehr.
Es ist interessant, wie der Anfang der Autorin war, das sie erst ihre Bücher im Selbstverlag drucken musste. Nele Neuhaus ist inzwischen ja ein großer Name in der Kriminalistik.
Der erste Fall, ist der Tod einer Frau, die sich überall unbeliebt machte. Sie spielte mit den Männern anderer Frauen.
Bodenstein und Kirchhoff geben sich alle Mühe, zwischendurch lösen sie ein paar andere Fälle. Schon in diesem Buch waren sie ein tolles Team.
Die Autorin hat die Personen gut gestaltet. Aber das erwartet man ja auch von ihr. Diesen ersten Teil kannte ich noch nicht, so kann ich nicht sagen, wie sich die Bücher unterscheiden.
Ich war wieder gut unterhalten.
Gefühlvoll
Postscript - Was ich dir noch sagen möchte von Cecelia Ahern
Die irländische Schriftstellerin Cecelia Ahern ist eine Weltberühmte Autorin, deren Romane auch oft verfilmt wurden.
Ihre berührenden ans Herzen gehende Geschichten lese ich gerne.
Der Roman „Postscript – Was ich dir noch sagen möchte“ ist die Hommage des Vorgänger „P. S. Ich liebe Dich“.
Wir sehen wie die Personen sich weiter entwickelt haben.
Holly Kennedys Mann Gerry ist sieben Jahre tot. Vier todkranke Personen haben den Club „P.S. Ich liebe dich“ gegründet und bitten Holly um Hilfe. Nach anfängliche, zögern hilft sie ihnen Botschaften an ihre Lieben zu schreiben.
Es gibt herzliche, berührende etwas traurige Geschichten.
Sie hilft den Kranken lernt aber selber besser über ihre Gefühlen fertig zu werden.
Cecelia Ahern schreibt bezaubernd einfühlsam. Der Roman ist teils traurig aber mit einem guten Gefühl für die Zukunft.
Ein Liebesroman mit Herz.
Island
Die Farbe von Glas von Caroline Lea
„Die Farbe von Glas“ ist ein historischer Roman von Caroline Lea. Er spielt 1686 in Island. Da ist das Leben hart und rau und die Armut ist groß.
Die junge Rose heiratet einen Händler Jón., der verspricht ihre Mutter und das Dorf mit Lebensmitteln zu versorgen.
Jóns Hof steht steht einsam am Meer, und er hat Feinde im Dorf.
Sofia hat ziemlich viele Aufgaben und ist viel allein. Die Einwohner im Dorf sind abweisend und Jón will nicht das sie sich mit den Frauen des Dorfes trifft.
Es muss Vorrat für den Winter eingelagert und haltbar gemacht werden.
Der Winter wird hart.
Die Autorin schreibt die Zustände gut nachvollziehbar. Ihre Sprache ist passend und die isländische Sprüche passen gut und sind informativ. Der Roman ist fesselnd und spannend.
Eine Selbstfindung
Die Hüterin der verlorenen Dinge von Nicole C. Vosseler
Endlich habe ich wieder einen Roman vom der Schriftstellerin Nicole C. Vosseler gelesen.
„Die Hüter der verlorenen Dinge“ ist ein interessanter gut durchdachter Roman. Die Autorin hat sich von dem Schicksal von der Schriftstellerin Barbara Newhall Follett, die 1939 verschwand, inspirieren lassen.
Der Schauplatz des Romans ist New York.
Die Protagonistin Ivy Silvergreen lebt, seit sie 10 Jahre alt ist, in der Ungewissheit, wo ihrer Mutter Lila ist. Plötzlich war sie weg. Trotz aller Suche, bleibt sie verschwunden.
Jahre später will Ivys Vater Lila für tot erklären lassen. Da geht Ivy auf die Suche nach der Vergangenheit ihrer Mutter. Ihr Weg führt sie nach Maine, da leben Verwandte.
Sie sucht alle auf um neues zu erfahren.
Die Autorin hat Ivys Suche und die Selbstfindung richtig gut beschrieben.
Nicole C. Vosseler hat mich wieder überzeugt. Ihre Romane und besonders dieser sind Spitze
Total spannend
Hinter den Spiegeln - Das Wiener Vermächtnis von Schweikert Ulrike
„Hinter den Spiegeln – Das Wiener Vermächtnis“ ist wieder ein wunderbarer historischer Roman von Ulrike Schweikert.
Die Handlung spielt 1892 in Wien.
Komtesse Luise von Waldenberg hat nach einem Reitunfall ihr Gedächtnis verloren. Sie muss jeden neu kennenlernen. Nach und nach erfährt sie das bei dem Unfall ihr Bruder Martin ums Leben gekommen ist.
Sein Name darf nicht genannt werden.
In dem Palais wohnt noch eine Großtante und die Familie ihres Onkels, dem Bruder ihrer Mutter. Ihr Cousin Max umwirbt sie.
Luise findet ihr Tagebuch und ist entsetzt wie oberflächlich sie war.
Die Autorin zeigt uns brillant die Dekadenz des Hochadels. Sie lässt Luise noch gefährliche Situationen erleben.
Ich war wieder total gefangen von der Geschichte. Sie ist total lesenswert.
Ganz nett
Meine wunderbare Frau von Downing Samantha
Die Us-amerikanische Schriftstellerin Samantha Downing hat einen Debütroman geschrieben. Es ist „Meine wunderbare Frau“.
Es ist ein eigenartiger Thriller um ein Mörderehepaar. Sie kopieren den Mörder Owen, der am Freitag den 13. Frauen mordete und misshandelte.
Der Ehemann erzählt diese Geschichte in Ichform.
Wenn Frauen verschwinden läuft laufend der Fernseher.
Die beiden sehen ja nicht mal, die Angst ihrer Tochter Jenna, die mit einem Messer in die Schule geht, um sich vor Owen zu retten. Der Sohn Rory macht auch etwas Ärger.
Plötzlich kommt es zu einer überraschenden Wendung.
Die Autorin lässt die Geschichte langsam anfangen. Dann wird es etwas spannender.
Der Schreibstil ist ganz ordentlich.
Aber was bedeutet der letzte Satz?
Widerstand
Harro und Libertas von Norman Ohler
Der Autor Norman Ohler schreibt ungeheuer packend.
Sein Roman „Harro und Libertas“ ist ein Sachbuch liest sich aber wie ein Thriller. Leider weiß man, das die Geschichte echt ist und nichts erdachtes.
Im April 1933 ist er Herausgeber einer unabhängigen Zeitschrift. Da wird er und sein Freund Henry verhaftet, der Freund überlebt die Tortur nicht.
Harro sinnt auf Rache. Er arbeitet im Widerstand. Wie es endet kann man leider ahnen.
Der Autor hat dieses aufklärende Werk sehr genau recherchiert und er hat alles chronologisch geordnet.
Es ist so wichtig über diese Vorgänge zu lesen.
Ich möchte hoffen, das es nie wider eine solche Zeit gibt. Leider machen mir die rechtsradikalen Ansichten und Aktionen schon wieder Angst.
Eine große Liebende
George Sand und die Sprache der Liebe von Beate Rygiert
Die Schriftstellerin Beate Rygiert hat in ihrem Roman „George Sand und die Sprache der Liebe“ intensiv und interessant über das Leben der George Sand geschrieben.
Es beginnt 1831 in Paris.
Eine junge Frau verlässt ihre Familie um als Schriftstellerin Karriere zu machen. Sie hat sich Männerkleidung genäht und arbeitet mit Jules ihrem Liebhaber zusammen unter seinem Namen.
Als sie ihren ersten Roman schreibt wird George Sand geboren, denn als Frau hat man es zu der Zeit noch schwer. Die Geschichten fließen nur so aus ihrer Feder.
Wir lernen die Boheme in Paris kennen.
George Sand hat einige berühmte Geliebte.
Der Roman besticht mit brillanter Sprache.
So lernen wir Leser wieder eine Berühmtheit neu kennen.
Die Vergangenheit und die Zukunft
Das Erbe von La Florentina von Anne Colwey
Die Schriftstellerin Anne Colwey führt den Leser mit ihrem Roman „Das Erbe von La Florentina“ an die Amalfiküste.
Die Protagonistin Laura lebt in England. Ihre geliebte Tante Harriet stirbt und hinterlässt ihr ein Weingut in Italien. Mit ihrer Mutter hadert sie.
Laura will es gleich verkaufen um Kapital für ein Restaurant zu bekommen.
In einem Schrank findet sie ein Tagebuch und sie erfährt die verworrene Geschichte ihrer Familie. Dann ist da noch der Verwalter Matteo des Weingutes, aber Laura will ja zurück nach England. Es macht Spaß an den Überlegungen Lauras teilzunehmen.
Die Autorin beschreibt die Gegend und das Weingut so intensiv, das ich alles vor Augen sehen. Da würde es mir auch gefallen. Ihre Geschichte ist gut durchdacht lässt sich wunderbar lesen und träumen.
Am Ende gibt es noch ein paar Seiten Giulias Kochrezepte aus Italien. Perfekt.
Der Roman versetzt mich in Urlaubslaune.
Die junge Martine
Die Frau, die nicht alterte von Delacourt Grégoire
Von dem Schriftsteller Gregoire Delacourt habe ich schon einen Roman gelesen, in dem mir seine gekonntes Frauenverstehung auffiel.
Der Roman „Die Frau, die nicht alterte“ ist wieder gut geschrieben, aber so richtig konnte ich die Protagonistin Martine nicht verstehen.
Gut sie sieht nicht älter wie 30, aber ein paar Alterserscheinungen gab es ja doch.
Das Problem ihres Mannes damit war unlogisch., er soll sich doch freuen, das er eine junge Frau hat.
Man kann oft das Alter nicht so richtig schätzen. Es gibt immer Personen die jünger oder älter aussehen.
Der Autor hat sich ein interessantes Thema, einfallen lassen und gekonnt erzählt.
Auch wenn ich nicht alles nach vollziehen kann, ist es eine tolle witzige Geschichte. Das Lesen des Romans macht Spaß.











