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Rezensionen von begine:
Interessanter spannender Roman
Ein neues Blau von Saller Tom
Ein neues Blau von Tom Saller ist ein interessanter Roman. Allerdings ist die Geschichte anders, als man von dem Klappentext annimmt. Der Stil ist ab und an etwas abgehackt.
Der größte Teil zeigt das Leben Lilis,
aber da gibt es auch noch Anja, die der alten Lili einige Tage der Woche, die Zeit vertreibt.
Anja hat auch so ihre Probleme. Lili erzählt ihr aus ihrem interessanten Leben.
In dem Roman erfährt man viel über das Judentum, zu dem Lilis Vater Jakob gehört, Ihre Mutter war Christin und ist früh gestorben.
Lili lernt als junges Mädchen die Familie des Direktor der Königlichen Porzellan – Manufaktur kennen und taucht in die Welt der Porzellanherstellung und der Porzellanmalerei ein.
Tom Saller lässt die Geschichte wunderbar lebhaft erscheinen. Mich hat der Roman gut unterhalten.
Die Hexe Circe
Circe Kartoniert / Broschiert. von Miller Madeline
Die Autorin Madeline Miller schreibt die Mythologie mit Raffinesse neu.
Ich habe schon in meiner Jugend gerne Geschichten über die Götter gelesen.
Der Roman „Ich bin Circe“ wird vom Eisele Verlag verlegt. Er zeigt uns Circes Gefühlswelt und ihren Kampf um Anerkennung. Circe ist die Tochter von Helios, dem Sonnegott.
Sie ist aus der Art geschlagen, sie hat keine goldblonden Haare, ihre Augen sind dunkel und ihre Stimme hört sich an, wie von Sterblichen. Ihre Geschwister passen alle in die Familie, dadurch wird sie nicht beachtet.
Circe bemerkt das sie hexen kann und rächt sich. Sie wird auf die Insel Aiaia verbannt.
Das ist alles besonders gut konstruiert. Es kommen noch viele bekannte Götter ins Spiel, über die man sich wundern muss, wie grausam sie sein können. Aber auch berühmte Sterbliche begleiten Circe, so wie Odysseus und seine Frau Helena.
Die Autorin hat dies Geschichte mit Circe spannend und fesselnd geschrieben. Von den Göttern ist schon alles bekannt. Aber so hat es Spaß gemacht den Roman gerne zu lesen.
Armenische Wurzeln
Hier sind Löwen von Katerina Poladjan
Die Autorin Katerina Poladjan hat einen interessanten Roman geschrieben. „Hier sind Löwen“ spielt in Armenien.
Helene ist Restauratorin von alten Büchern wird nach Armenien geschickt. Da gibt ihr ihre Mutter ein Bild mit einem Namen mit. Es soll sich um Vorfahren ihrer Mutter handeln.
Sie findet da eine Bibel, am Rand steht Hrad schläft.
Die Autorin schiebt da eine Geschichte von 1915 an der Schwarzmeerküste ein. Da werden die Armenier gerade überfallen. Die Autorin lässt den grausamen Völkermord reflektieren.
Anahid und ihr kleiner Bruder Hrad können entkommen. Ihre Flucht ist bedrückend, Armeierkinder will keiner helfen.
Der Roman zeigt Helenes Reise und ihre Erlebnisse und die der Kinder abwechselnd zur Sprache kommen.
Einige Nebenfiguren haben originelle Charaktere. Der Stil ist ernst und ehrlich. Das Buch bewegt den Leser. Ich war von ihm beeindruckt, Es ist eine vielschichtige lesenswerte Lektüre
Berührend
Spiel des Lebens von Udo Jürgens; Michaela Moritz
Udo Jürgens und Michaela Moritz habe eine Sammlung wunderschöner Geschichten in das Buch „Spiel des Lebens“ gesteckt.
Sie hatten schon Der Mann mit dem Fagott gemeinsam verfasst.
In der ersten Geschichte geht es um einen jungen Maler und eine Namenloser Kellner in der Bar Paris in Berlin.
Dann geht es um einen indischen Näher, der Jeans näht, die er dann auf alt trimmen soll. Seine Freunde und Familie können das nicht verstehen.
Ein alter Mann sieht auf einem Balkon einen kleinen Jungen tanzen.
Und dann will ein junger Mann aus Ghana den Schnee kennen lernen.
Diese Geschichten sind alle sehr berührend und ein Vermächtnis des weltberühmten Udo Jürgens.
Die Lektüre dieses Buches war berührend.^^
Münchner Geschichten aus der Vergangenheit
Die im Dunkeln sieht man nicht von Andreas Götz
Die im Dunkeln sieht man nicht ist ein interessantes Stück Zeitgeschichte Deutschlands, geschrieben von Andreas Götz.
Der Roman spielt 1950 in München.
Der Schriftsteller Karl Wienert kommt von Berlin nach München zurück. Seine Familie besitzt ein Gasthaus mit Fremdenzimmern. Er soll sich um die verschwundene Kunstschätze suchen.
In München sind Schmuggler, Räuber und Mörder aktiv.
Der Kommissar Ludwig Gruber ist ein Schulfreund Karls. Er sucht einen Mörder und irgendwie gibt es da auch hinweise zu den Kunstschätzen. Es wird noch ziemlich kriminell.
Die persönlichen Geschichten dazwischen lassen uns die Personen gut kennenlernen.
Der Autor verwebt die beiden Geschichten. Die Atmosphäre passt gut und er lässt uns in München gut zurecht kommen. Die Sprache ist direkt und flüssig.
Der Roman hat mich gut unterhalten.
Daisy von Pless
Die englische Fürstin von Sabine Weigand
Die englische Fürstin ist ein neuer Roman von der Autorin Sabine Weigand, der um 1900 beginnt. Die historischen Romane der Autorin habe ich schon immer gerne gelesen. Dieser beschreibt die Zeit in England und Deutschland.
Daisys Familie ist in Geldnöten. In London wird sie als Debütantin angeboten.
Sie träumt von der Lieb, aber sie wird mit dem deutschen Fürsten Hans von Pless vermählt und ihre neue Heimat ist in Schlesien.
Sabine Weigand lässt Daisy zu einer starken Kämpferin werden. Sie versucht der armen Bevölkerung , nachdem sie deres starke Elend sieht, helfen.
Sie bekommt 3 Söhne, die sie tief liebt. Für die sie ihr eigenes Glück zurück stellt.
Die Autorin schreibt die Geschichte besonders lebensecht. Ihre Recherchen für dieses Buch kann man im Nachwort gut nachvollziehen.
Ich bin froh, das ich den Roman gelesen habe, es hat mich gut unterhalten. Ein wahres Highlight.
Palästina Israel Konflikt
Am Boden des Himmels von Joana Osman
Am Boden des Himmels,ist ein Debütroman vom der Autorin Joana Osman. Sie hat einen palästinensischen Vater und eine deutsche Mutter. Sie hat in Israel Verwandte und konnte so die Geschichte mit deren Blickwinkel gut darstellen.
Die Protagonistin ist eine junge palästinensische Journalistin Layla.
Sie soll einen Artikel über einen Engel, der in einem Ort lebt, schreiben.
Er entpuppt sich als Malek Sabateen, ein junger Mann, mit dem Gemüt eines Kindes. Der kleine Oman erzählt der Journalistin von ihm.
Die beiden kommen in den Verdacht Attentäter zu sein und kommen ins Gefängnis.
Es gibt noch viele starke Charaktere.
Die Autorin schreibt das wunderbar mit poetischer Perspektive und flicht noch eine Liebesgeschichte zu einem Israeli ein. Immer wieder gibt es Anschläge. Es ist teilweise eine bedrückende Geschichte. Der Kampf zwischen Palästina und Israel ist ja immer noch akut.Es ist eine beeindruckende interessante Lektüre
Ein wunderbares Buch
Über die Grenze von Maja Lunde
Die norwegische Autorin Maria Lunde hat schon verschiedene Jugendromane geschrieben.
Der Roman „Über die Grenze“ spielt 1942, als Norwegen unter deutscher Besatzung stand. Übersetzt wurde die Geschichte von Antje Stubey-Cramer.
Ich dachte erst das Thema wäre vielleicht für 9jahrige Kinder zu schwer.
Maja Lund hat die Geschichte aber sehr einfühlsam und mit Fingerspitzengefühl geschrieben.
Die 10jährige Gerda steht auf Abenteuerromane und so geht sie die Rettung der jüdischen Kinder auch an. Ihr älterer Bruder Otto ist zögerlicher, aber das ist auch wichtig. Es wird eine gefährliche Flucht, die Kinder sind oft am Ende ihrer Kräfte.
Die wunderschönen Illustrationen von Regina Kehn vervollständigen das Buch.
Britisch interessant
Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle von Stuart Turton
Des britische Autors Stuart Turtons Roman „Die sieben Tode der Evelyn Hardcatle“ ist ein typischer englischer Krimi.
Der Autor lässt seinen Protagonisten in einem alten Schloss jeden Tag in einem anderen Körper zu erwachen. Eine eigenartige gruselige Vorstellung.
Die Familie Hardcastle lädt zu einem Maskenball ein.
Die Tochter Evelyn erzählt, das das ein Tag des Gedenkens, an den Tod ihres Bruders, ist. Die Personen sind alle verschiedene Charaktere.Es wird von einem Körpern gewechselt. Es wird ausgibt
gemordet
Die Geschichte ist ziemlich verworren, etwas langatmig, aber nicht uninteressant.
Der Roman ist ein tragikomisches Theaterspiel in einer Endlosschleife.
In Großbritannien war dieser Debütroman außerordentlich beliebt.
Für mich war es wie ein Märchen.
Ergreifend
Blackbird von Matthias Brandt
Der Autor und Schauspieler Matthias Brandt beschreibt in seinem neuen Roman „Blackbird“ die Empfindungen des 16jährigen Morten, genannt Motte.
Motte erzählt aus seinem Leben. Seine Eltern haben sich getrennt und er und seine Mutter ziehen in eine neue Wohnung. Dann wird sein Freund Bogi schwer krank.
Es fällt ihm schwer das Leiden seines Freundes mit zu erleben. In der Zeit verliebt er sich, da macht er sich noch Vorwürfe, das er Bogi nicht genug besucht.
Als er dann das Sterben Bogis mit erlebt, dreht er durch.
Der Autor lässt Mottes Sorgen und Ängste so deutlich und lebensecht werden, das man davon ergriffen wird. Das Jahr, das ich mit Motte erleben konnte, war humorvoll und traurig gleichzeitig.
Blackbird ist ein .lesenswerter Roman.











