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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von begine:

Auf Psychotrip

ATME! von Merchant Judith


Die Autorin Judith Merchant hat mit ihrem Roman „Atme“ ihren ersten Thriller geschrieben.
Nile ist die Protagonistin, sie hat in Ben ihre große Liebe gefunden. Als sie in einer Boutique ein Kleid anprobiert verschwindet Ben plötzlich. Auf der Suche besucht sie die Nochfrau Bens Floh. Nach einigem Zaudern will die Nile helfen.

Ich wusste nie richtig, was ich von ihr halten sollte. Keiner von Bens Freunden mag Nile. Die ist sehr eifersüchtig, das Ben sich von den Freunden fern hält.
Niles Gedanken waren nicht immer nach zu vollziehen. Ihre Panikattacken waren bedrohlich, sie sagt Ben hätte ihr Atme Nile Atme als Hilfe gegen die Attacken empfohlen.

Die Autorin hat diesen Roman verzwickt und spannend gestaltet. Ich war hin und her gerissen. Der reinste Psychotrip.
Sie hat mich mit dieser Geschichte in Atem gehalten. Der Thriller bekommt von mir eine eindeutige Leseempfehlung.

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Die nicht ganz so goldenen Jahre

Diese goldenen Jahre von Wood Naomi


Die britische Autorin Naomi Wood lässt ihren Roman „Diese goldenen Jahre“ ab 1922 in Wismar spielen. Claudia Feldman hat den Roman ins Deutsche übersetzt.

Die fünf Freunde Paul, Walter Jenö, Irma und Charlotte beginnen ihre Lehre bei Bauhaus. Paul ist der Icherzähler des Romans. Der Roman wird im Rückblick erzählt, denn es fängt damit an, Walter ist tot.

Aber zwischen ihnen gab es Geheimnisse, Intrigen und Lügen. Bei der Konstellation kommt es natürlich zu Eifersüchteleien.
Die Autorin hat die schwere Zeit sehr gut eingefangen. Das Bauhaus ist inzwischen 100 Jahre alt . Es war den Nationalisten ein Dorn im Auge. Die Künstler mussten flüchten.
Naomi Wood konnte mich mit der Geschichte packen.
Die Lektüre des Romans war spannend, interessant und gut unterhaltend.

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Liebe geben, nicht nur nehmen

Fünf Lieben lang von Aciman André


Fünf Lieben lang ist ein sinnliches Buch von dem Schriftsteller Andre Aciman.

Der Protagonist Paul erzählt von seinen Lieben, er wechsel zwischen Männern und Frauen.
Paul kommt als Erwachsener auf die Insel zurück, auf der seine Familie als er Kind war die Sommer verbrachte. Da, wo er sich mit zwölf Jahren in den Handwerker Nanni unerfüllt verliebt hatte.

Paul ist meiner Meinung ein Egoist, der sich zu toll findet. Er denkt mir zu viel an Liebe, dabei kann die richtige Liebe auch übersehen werden. Er jammert mir etwas viel. Dann ist seine Geschichte etwas verworren und wie er über die anderen Personen redet, ist nicht so gut. Auch wenn mir Paul nicht sympathisch ist, finde ich ihn ab und zu witzig

Andre Aciman schreibt ganz ordentlich. Sein Stil ist locker und flüssig. So wird der Roman noch zu einer interessanten Lektüre.

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Eine mitreißende Geschichte

Kastanienjahre von Anja Baumheier


Die Autorin Anja Baumheier schreibt mit ihrem Buch „Kastanienjahre“ einen ergreifenden Roman.
Das Hörbuch wird von Wolfgang Berger mit sonorer eindrucksvoll gesprochen.

Elise Petersen lebt seit 20 Jahren in Paris, sie besitzt eine Boutique. Da bekommt sie einen Brief, der sie in ihren Heimatort Peleroich zieht in der ehemaligen DDR .

Der Tod ihres Vaters und das Verschwinden ihres Freundes Jakob soll aufgeklärt werden.

Es geht in Erinnerungen bis kurz nach dem Krieg zurück, als ihre Eltern Karl und Astrid zurück.
Die Thomas Mann Kastanie ist das Wahrzeichen Pelerois.

Diese Geschichte zeigt die Personen aus dem Ort, wie sie ihr Leben bestreiten. Es gibt die Liebe, Eifersüchteleien, Schicksale und den Bürgermeister Ludwig, der über das Einhalter der Bestimmungen wacht.
Dann kommt die Wende, die die Peleroicher nicht gleich mitbekommen, weil der Strom ausgefallen ist.
Die Autorin versteht es gut die Situationen lebendig zu werden. Ich war von der Sprache überzeugt. Oft genug war ich ziemlich ergriffen. Das ist ein Stück ehrliche und lesenswerte Zeitgeschichte.

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Familiengeschichte

Otto von Dana von Suffrin


Der Roman „Otto“ von der Schriftstellerin
Dana von Suffrin zeigt das Leben des Familienpatriarchen Otto.

Otto ist schon ziemlich alt und krank. Nach schwerer Krankheit kommt er aus dem Krankenhaus. Er braucht Pflege, aber er ist nicht einfach. Er ist ein grantiger Patient, aber er war wohl schon immer schwierig.

Er wurde in Rumänien als Jude geboren hat in Israel die Kriege mitgemacht und dann nach München gezogen.
Er war schon nicht mehr so jung, als er seine Töchter bekam.
Mir gefällt Otto trotz allem gut. Seine Töchter haben allerdings einiges auszuhalten, aber er ist eben der Vater. Schon ihre Kindheit war anders, als bei den Klassenkameraden.

Ich hoffe Dana von Suffrin behält ihren guten Stil bei. Ich werde mir ihren Namen merken um auch ihr nächstes Buch zu lesen.

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Der Bömbchenleger

Otto von Dana von Suffrin


Die niederländische Autorin Marjolijn van Heemstraschreibt angenehm und mit Gefühl.
In ihrem Roman „Ein Name für dich“ geht es um ihr erstes Kind und den Bombenleger.

Als sie 18 Jahre alt wurde schenkt ihre Großmutter einen Ring, den sie von einem Onkel bekommen hatte, mit der Bitte, den ersten Jungen der seinen Namen bekommt, soll ihn bekommen.

Als sie dann schwanger wird, will sie erstmals mehr von diesem Onkel erfahren. Er hieß Frans Julius Johann. Sie befragt die Verwandtschaft, keiner lebt mehr der ihn kannte. Er war im Widerstand, hat 1946 Bomben an Kollaborateure geschickt, die sie töteten.
Die Autorin sucht in Archiven. Sie besucht Nachkommen der Opfer um mehr zu erfahren. Die Zeit wird knapp, der Sohn kommt.
Sie schreibt die Geschichte ihrer Such und der Schwangerschaft spannend.
So wird es ein interessantes Buch.

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Wie das Leben spielt

Es wird Zeit von Ildikó von Kürthy


Ildiko von Kürthy schreibt mit Schwung ihren Roman „Es wird Zeit“

Im Anfang konnte ich Judiths Augenproblem mitleiden, das habe ich auch. Dann jammert sie noch so, das ich dachte sie sei mindestens 70, dann erfahre ich, das sie erst 50 wird. Tja das Älterwerden belastet jede Frau.
In dem Buch kann ich so richtig mitschwelgen, die Söhne werden flügge und man fühlt sich allein.

Wenn Judith über die Sorgen ihrer Freundinnen redet und auch die Ihren, bin ich ganz bei ihr. Der Verlauf der Beerdigung ihrer Mutter ist ja seltsam, aber es passt gut in diese Geschichte. Tragisch ist das Schicksal ihrer Freundin Anne.
Der Humor der Autorin zieht durch die ganze Geschichte, aber sie hat auch eine gewisse Ernsthaftigkeit und es gibt auch traurige Stellen.

Die Aneinanderreihung Judiths Probleme ist ein interessanter Schreibstil.
Die Autorin hat sich für diesen Roman eine besonders gute Geschichte einfallen lassen, es ist ziemlich, wie das Leben spielt.
Ich war begeistert. Ich mag diese Art Lektüre.

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Sal und Peppas Erleben

Sal von Mick Kitson


Der britische Schriftsteller Mick Kitson hat mit „Sal“ seinen ersten Roman geschrieben. Der Roman ist ihm gut gelungen, er beschreibt Missbrauch, Vergewaltigung und Alkoholismus.

Die junge Sal musste schon einiges ertragen, ihr Stiefvater missbraucht sie seit sie 10 Jahre alt ist und ihre Mutter ist Alkoholikerin.

Jetzt wird ihre Schwester Peppa bald 10, da muss sie reagieren, sie will nicht das es der genauso ergeht.
Sie verschwindet mit Peppa im Wald. Sal hat sich durchs Internet vieles beigebracht. Sie baut einen Unterschlupf, sie jagt Hasen um zu überleben.

Sal erzählt aus ihrer Sicht diese Geschichte.
Es ist immer wieder erschütternd was solche Kinder mitmachen müssen. Der Stiefvater warnt sie, wenn sie was sagt, werden die Schwestern getrennt. Da gerät sie in eine Notlage. Sie muss Peppa retten.
Das Leben im Wald hat der Autor wunderbar beschrieben.

Mick Kitson lässt die Stimmung realistisch werden. Man kann sich in die Kinder hinein denken und hofft auf Hilfe.
Er hat die Liebe und die Verantwortung gegenseitig gut dargestellt.
Der Roman ist eine gute empfehlenswerte Lektüre.

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Der Täter

Du gehörst mir von Peter Middendorp


Der Roman „Du gehörst mir“ von Peter Middendorp wird von dem Töter als Icherzähler geschrieben.

Tille war schon als Kind etwas anders. Als er als 13jähriger sieht wie sein Vater sein Bein verlor, ist er ruhig, er beobachtet nur. Gut dieses Trauma kann den robusteren herunter ziehen. Aber, da sehe ich keinen Grund dazu, um Vergewaltiger zu werden.

Zwischendurch gibt es das Flüchtlingsproblem, denen konnte ja gerne die Schuld gegeben werden.
Er erzählt seine Taten auch so unbeteiligt nach seiner Verhaftung. Ich finde die Geschichte ziemlich bedrückend. Beim Lesen bekam ich schon früh Angst,wenn er dann über seine Tochter sprach. Es wurde immer gruseliger.
Der Autor versteht es gut diese Figur ehrlich zu zeichnen. Der Roman ist tragisch und manchmal schmerzhaft zu lesen. Der Typ macht moch richtig wütend.
Trotzdem war der Roman gut und lesenswert.

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Die Magie der Wolga

Wolgakinder von Gusel Jachina


Die russische Schriftstellerin Gusel Jachina fesselt den Leser mit ihrem neuen Roman
„Wolgakinder“. Man erkennt die russische Seele. Sie verknüpft die Geschichte mit Tatsachen und Magie.

Der Schulmeister Jakob Bach unterrichtet die Kinder in dem deutschen Dorf Gnadental an der Wolga. Die Deutschen sind im 18.

Jahrhundert dort eingewandert.
1916 ändert sich das Leben des Dorfes. Die Revolution, die neuen Machthaber lassen das
Schicksal der Menschen gefährlich.
Das Leben Bachs ändert sich als er mit Klara zusammenkommt und die Liebe erfährt. Dann muss die Tochter aufziehen. Er ist schon ein eigenartiger Mann, aber er kämpft uns Überleben. Das Schicksal Jakob Bachs berührt.
Es geschehen teilweise schockierende Begebenheiten. Die russische und deutsche Kultur und Politik gibt dem Roman etwas besonderes.
Die Autorin hat einen brillanten Schreibstil.

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