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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von begine:

Ein schönes Debüt

Das Tal der Orangen von Courtot Béatrice


Das Tal der Orangen ist der Debütroman von Beatrice Courtot. Er ist ihr gut gelungen.

Die Geschichte führt uns 1936 in die Zeit des Bürgerkrieges nach Mallorca.
Magdalena Ensaimadas ist bekannt für ihr traditionelles Gebäck. Ihr Vater besitzt eine Orangenplantage. Durch den Bürgerkrieg verliert sie viel.

Ihre Urenkelin Anais wohnt in Paris und dachte ihre Urgroßmutter wäre auch aus Frankreich.
Dann wird bei einem Bauvorhaben in Marseille eine Dose mit Magdalenas Rezepten gefunden. Als Anais davon erfährt will sie nachforschen, was Magdalena erlebt hat. Sie lernt ihre Großmutter erst jetzt so richtig kennen.
Die beiden Episoden wechseln sich ab und werden am Ende zu einer perfekten Geschichte zusammengebracht.
Der Roman ist voller Emotionen, man erfährt von den Gräueln des Krieges. Magdalenas Leben geht auf und ab.
Interessanter Weise streut die Autorin immer wieder alte spanische Rezepte in die Geschichte ein.
Mir hat der Roman gut gefallen.

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Der Runenmörder

Dünenblut von Sven Koch


Von dem Autor Sven Koch gibt es schon einige Krimis. Der neue Roman „Dünenblut“ hat es in sich.
Der Protagonist ist Tjark Wolf, er ist ein Spezialist des LKA Niedersachsen.
In Dänemark geschehen eigenartige Morde. Zwei Frauen, die im Rampenlicht stehen werden bestialisch ermordet. Ihnen wurde bei Bewu0tsein Runen ins Fleisch geschnitten.

Tjark Wolfs Freundin Anne Madsen ermittelt in dem Fall.
Nach Tjarks Heimfahrt wird Anne entführt und es sieht aus, als ob er der Entführer ist. Es gibt einen Haftbefehl für ihn, aber trotzdem fährt er zurück um Anne zu suchen.
Der Autor schreibt den Krimi spannend. Allerdings hatte ich vor kurzen einen ähnliches Thema in einem Roman, gelesen.
Für mich sind solche detailliert beschriebene Roman zu grausig.

Trotzdem bekommt der Krimi von mir noch 4 Punkte.

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Seelenvögel

Rote Vögel von Mohammed Hanif

Der pakistanische Journalist und Autor Mohammed Hanif ist mir schon mit seinem Bestseller Eine Kiste explodierender Mangos bekannt.
Sein neuer Roman „Rote Vögel“ wurde von Michael Schickenberg übersetzt.
Die Geschichte ist etwas düster, mit schwarzem Humor und Sarkasmus.
Der Roman wird aus der Sicht mehrerer Protagonisten erzählt.

Da ist Major Ellie, der mit seinem Kampfjet in der Wüste abstürzt. Er wird von dem dem zweiten Erzähler dem Teenager Momo aus dem Flüchtlingscamp gerettet. Der war gerade auf der Suche nach seinem Hund Mott, der verletzt ist und auch seine Erlebnisse erzählt.
Momos Familie nimmt Ellies auf, Momo möchte Hilfe, weil er seinen Bruder finden will, der wurde vom Vater zum Arbeiten an den Hangar verkauft.
Das Leben aller Beteiligter ist sehr traurig. Das Thema Krieg kann nicht gut ausgehen.
Mohammed Hanif zeigt uns die verschiedenen Emotionen. Der Roman ist nicht so leicht zu lesen und der Leser hat einiges zu verdauen.
Rote Vögel ist gute Literatur.

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Von Rio nach London

Luana von Luiza Sauma


Luana ist der erste Roman von der jungen Autorin Luiza Sauma. Sie beschreibt die brasilianische Lebensart und die Klassenunterschiede.

Der Protagonist Andre Cabral, er arbeitet als Arzt in London. Er lebt von seiner Frau getrennt und hat 2 Töchter. Mit einem Mann seiner Art würde ich auch nicht klar kommen.

Er ist von der Autorin glaubhaft beschrieben.
Plötzlich bekommt er einen Brief seiner einstigen Geliebten Luana aus Brasilien. Ab da denkt er viel zurück. Andre ist in Rio de Janeiro geboren und gehört zu den Privilegierten Einwohnern. 1985 verunglückt seine Mutter tödlich. Sein Vater war auch Arzt. Der 17jährige jüngerer Bruder sind nicht allein. Da sind das Dienstmädchen Rita und deren Tochter Luana.

Die Autorin lässt die Geschichte mit Gefühl und mitreißend erscheinen. Die Unterschiede der Weißen und Schwarzen sind krass, so wie es ist. Andre ist jung und verliebt, aber er weiß, das er nur mit einer reichen Frau ernsthaft zusammen kommen kann.
Die Geschichte lässt uns in die brasilianische Kultur eintauchen.
Der Roman ist einfach wunderbar.
Ich war total begeistert und kann den Roman gerne empfehlen.

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Berühmte Vorfahren

Die Kapitel meines Herzens von Lowell Catherine


Die New Yorkerin Catherine Lowell hat mit
„Die Kapitel meines Herzen“ einen schönen Debüt Roman geschrieben. Der Stil ist bezaubernd.
Die junge amerikanische Studentin Samantha Whipple nach Oxford um Literatur zu studieren. Ihr Vater war Autor und ist gestorben, als Sam 15 Jahre alt war.

Sie sind Nachkommen der Bronte Schwestern. Ihr Vater hat ihr ein Lesezeichen hinterlassen. Damit beginnt für sie eine Schnitzeljagd, die ihr Vater ausgelegt hat.
Es wird vermutet das ihre Familie der Bronte Schwestern verstecken. Plötzlich werden Sam Bücher ihres Vaters, die eigentlich verbrannt waren, heimlich ins Zimmer gelegt. Sam ist beunruhigt.
Die Autorin versteht es diese Geschichte mit Ernst und Humor dem Leser nahe zu bringen.
Sie beschreibt die Büchter der Brontes mit Gefühl. Es ist eine gute Geschichte geworden.

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Wer ist der Vater

Die 48 Briefkästen meines Vaters von Lorraine Fouchet


Die 48 Briefkästen meines Vaters ist ein orgineller interessanter Roman vom der französischen Schriftstellerin Lorraine Fouchet.
Chiara ist 25 Jahre alt, als ihre Patentante behauptet, das ihr richtiger Vater ein bretonischer Matrose ist. Ihre Mutter sagt das der Vater vor Chiaras Geburt verunglückt ist.

Das Verhältnis zwischen Mutter und Tochter war schon immer etwas kühl.
Chiara will ihren echten Vater finden und sucht ihn auf der Insel Groix. Dafür übernimmt sie den Job als Briefträgerin.
Auf der Insel sind einige Einwohner etwas skurril. Sogar die Briefkästen bekommen von der Autorin ein Eigenleben.
Der Roman behandelt Themen, wie Eifersucht, Trauer, Sehnsucht, Liebe und Freundschaft.
Es hat Spaß gemacht, diese Geschichte zu lesen.

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Spannend

Nachts schweigt das Meer von Kate Penrose


Die Autorin Kate Penroses Krimi hat als Schauplatz die Scilly Inseln an der Küste Cornwall. Sie lässt die Atmosphäre und die Landschaft der Inseln gut in ihre Krimis einfließen.
Nachts schweigt das Meer. Ein Krimi auf den Scilly-Inseln. Detective Inspektor Ben Kitto.
Der will sich in der Heimat nur erholen.

Da wird die 16jährige Laura ermordet. Sie wollte mit ihrem Freund die Insel verlassen. Und Ben bietet sich an, zu ermitteln. Erst einmal sind alle Einwohner verdächtig. Bern erfährt unerwartete Abgründe seiner Freunde. Die Inselbewohner haben so ihre Geheimnisse. Ben hat zwischendurch jeden in Verdacht.
Die Autorin schreibt spannend, man kann Bens Arbeit genau mitverfolgen. Sie lässt den Leser und den Inspektor ganz schön lange im dunkeln.
Der Krimi ist unterhaltend und ich kann ihn empfehlen.

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Herzschmerz

Suddenly Forbidden von Ella Fields


Die australische Autorin Ella Fields beginnt mit „Suddenly Forbidden“ den ersten Band der Gray Springs University – Reihe.

Quinn und Daisy sind schon immer befreundet. Mit 16 Jahren werden sie ein Paar. Aber dann bekommt Daisys Vater einen neuen Job und sie ziehen weg. Zwei Jahre später hofft Daisy, das sie Quinn an der Springs University wieder trifft, denn sie hatten verabredet, beide da zu studieren.

Sie treffen sich auch, aber Quinn ist mit Daisys ehemals besten Freundin zusammen.
Da gibt es eine tragische Aktionen.

Die Autorin hat einen flüssigen flotten Schreibstil, der sich gut lesen lässt. Sie lässt die Emotionen der jungen Menschen besonders gut aufleben. Die Geschichte wird abwechselnd von Daisy und Quinn erzählt und geht auch oft bis in die Vergangenheit.
Der Roman ist ein guter Auftakt der Reihe.

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Ein gutes Leben

Solange sie tanzen von Barbara Leciejewski


Die Schriftstellerin Barbara Leciejewski beschreibt bewegendem Worten in ihrem Roman „Solange sie tanzen“ die Lebensgeschichte und das Altern einer Frau.

Ada Friedberg hat vor einem Jahr ihren Mann Hans verloren, mit dem sie 52 Jahre verheiratet war. Sie erinnert sich an den Anfang. Als Hans und Ada sich kennen lernten und um ihre Liebe kämpfen mussten, aber sie haben es geschafft.

Ihre beiden Kinder sind wohlgeraten
Jetzt vergisst Ada manches und sie hat Angst.
Immer wieder ist sie erschrocken über ihre Aussetzer. Es dauert, ehe die Kinder das bemerken. Aus dem Fenster beobachtet sie ein Paar, das in einem alten Haus, tanzt. So wie Hans und Ada in ihren jungen Jahren getanzt haben. Sie lebt in Gedanken mit ihrem Hans weiter.

Die Autorin hat diese Geschichte sehr einfühlsam und liebevoll geschrieben. Ich war gefesselt und konnte mich von Adas Geschichte nicht trennen.

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Besonders interessant

Hannah und ihre Brüder von Ronald H. Balson


Der Autor Ronald Balson ist Rechtsanwalt und hat auch in Polen gearbeitet. Da ist er prädestiniert für den Roman „Hannah und ihre Brüder.“
Dieser Roman hat mich berührt. Da ist das Thema ein alter jüdischer Ben Solomon in Chicago, der in Polen geboren wurde. Seine Eltern nahmen Otto auf und erzogen ihn genau so wie Ben.

Ab 1942 wurde die Lage gefährlich. Otto gehöre zu den Deutschen und war besonders grausam. 2004 erkannte Ben Otto in dem jüdischen Wohltäter Chicagos Eliot Rosenzweig wieder.
Gemeinsam mit dem Detektiv Liam Taggart und der Anwältin Catherine Lockhart versucht er Otto zu entlarven.
Der Autor schreibt diese Geschichte sehr gut. Man erfährt viel von der Kriegszeit, den Ängsten und Kämpfen der Polen.
Der Roman ist äußerst spannend. Er ist eine wirklich gute Lektüre, sehr zu empfehlen.

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