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Rezensionen von begine:

Lieben lernen

Strandkörbchen und Wellenfunkeln von Petra Schier


Die Romane von der Schriftstellerin Petra Schier lese ich seit Jahren immer wieder gerne.
Der neue Hunde- und Liebesroman „Strandkörbchen und Wellenfunkeln“ ist richtig schön.

Luise ist Tierärztin und Lars kommt mit seinem geretteten Hundewelpen in die Praxis. In Lars war Luise schon mit 18 Jahren verliebt, er ist 10 Jahre älter wie sie und dann war er verschwunden.

Sie mag ihn immer noch. Ein Wirrwarr zwischen den Liebenden beginnt. Luises Familie ist liebenswert.
Besonders herzig sind die Gedanken der kleinen Hündin Jolie, die die Autorin ihr ins Maul legt. Jolie ist besonders bezaubernd, man kann sich nur in sie verlieben.
Petra Schier beschreibt einfühlsam eine schöne Liebesgeschichte mit Herz. Es ist ein guter Roman, für ein gemütliches Wochenende.

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Wie das Leben spielt

Unter dem Limonenhimmel von Marie Matisek

Wie das Leben spielt
Marie Matisek schreibt nette Liebesromane.

Unter dem Limonenhimmel ist die Fortsetzung des Romans Ein Sommer wie Limoneneis. Den habe ich noch nicht gelsen, das macht aber nichts, ich kam gleich in die Geschichte hinein und nichts vermisst.

Der Roman spielt an der Amalfiküste und zeigt die Liebe zwischen Marco und Lisabetta.

Sie kennen sich von Kindheit an und haben beide erst jemand anderes geheiratet.

Marco hat in München zwei Kinder, er hatte als Anwalt gearbeitet und einen Burnout erlitten. Jetzt will er die Limonenplantage seines Vaters weiterführen.

Lisabetta hat zwei erwachsene Söhne.

Der Roman besticht mit dem humorvollen flüssigen Stil.
Die Autorin malt ein schönes intensives Bild des italienischem Lebens. Ich konnte in die schöne Landschaft Italiens eintauchen und die Personen wurden mir lieb.

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Charmant

Einmal für immer, bitte von Susan Mallery


Die Autorin Susan Mallery besticht in ihren Romanen durch Humor und Charme.

Einmal für immer, bitte, ist ein bezaubernder Liebesroman. Er ist der letzte Teil der Happily – Serie 4. von 4. Silver will in einem kleinen Ort eine mobile Bar für Hochzeiten aufziehen. Sie versucht einen Kredit bei der Bank bekommen, der wird abgelehnt.

Drew, dessen Großvater die Bank gegründet hat, gibt ihr das Geld. Als sie 18 Jahre alt waren, waren sie ein Liebespaar und haben eine Tochter, die zur Adoption frei gegeben wurde.
Die Personen in diesem Roman sind sehr verschieden . Drews Mutter und seine Tante sind ziemlich eingebildet.
Silver und ihre Mitarbeiter sind eine nette Truppe.

Die Autorin lässt das Geschehen zu einem netten Roman werden. Silvers Bedenken und Ängste sind gut gestaltet. Von Drew bin ich nicht immer beeindruckt.
In dem Roman sind die meisten Personen zu nett beschrieben. Trotzdem ist er fesselnd.

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Gute Literatur

Was verloren geht von Clemmons

Die amerikanische Schriftstellerin Zinzi Clemmons hat mit ihrem Roman Was verloren geht einen eindrucksvoller Roman über eine Familie geschrieben.

Thandi wohnt in Pennsylvania, ihre Mutter ist aus Johannusburg und ihr Vater aus New York.
Sie ist nicht richtig schwarz, wie eine Mitschülerin sagt.

Die Autorin beschreibt Thandis Weg, über ihre Liebe , Ängste und Verluste. Ihre Mutter stirbt am Krebs, ihr Vater und sie haben sie gepflegt.
Passende Themen über Politik werden gut eingefügt. Da wird Obama erwähnt und auch Nelson Mandela.

Dieses ist ein weitschichtiger Roman mit viel Potential. Thandis Werdegang ist gut umgesetzt und interessant.
Der Roman ist ein besonderes Werk.
Empfehlenswert.

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Auf der Insel

Mit James auf Sylt von Claudia Thesenfitz

Claudia Thesenfitz schreibt schöne Liebesromane.

„Mit James auf Sylt“ ist eine schöne Urlaubsgeschichte und ein Hunderoman.
Jana soll für zwei Monate den Neufundländer ihrer Schwester hüten, die gerade ein Kind bekommt. Dafür darf sie das Ferienhaus auf Sylt bewohnen. Jana ist 43 Jahre alt, arbeitslos und der Freund hat sich auch getrennt.

Mit Hunden hat sie eigentlich nichts am Hut. Ihr erster Spaziergang mit James ist ein Chaos. Ich sehe sie bildhaft an der Hundeleine hinter James her hetzen.
Auf Sylt geht es ziemlich witzig weiter. Durch James lernt sie einige nette Leute kennen. Der große Hund versteht es Janas Herz zu erobern.

Die Autorin versteht es gut Stimmungen aufzufangen. Man fühlt sich angesprochen und kann in die Geschichte eintauchen.
Ein guter Roman zum entspannen und um gute Laune bekommen.

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Märchenhaft

Der Wal und das Ende der Welt von Ironmonger John

John Ironmonger hat mit dem Roman „Der Wal und das Ende der Welt“ ein schönes berührendes Märchen geschrieben.

Die Geschichte spielt in einem kleinen Ort in Cornwall. In einem Fischerdorf wird ein junger Mann angespült, die Einwohner schleppen ihn zum Arzt. Er heißt Joe und ab jetzt wird das Geschehen von ihm erzählt, immer in der Art Es war einmal.

Ein großer Wal strandet und Joe und das ganze Dorf schaffen ihn wieder ins Wasser. Der Wal hatte Joe das Leben gerettet. Dann gibt es eine Bedrohung im ganzen Land. Es gibt eine Epidemie und viele werden krank , es gibt kein Licht und und immer weniger Essen und Wasser. Wasser. Joe macht sich Sorgen was aus seinem Vater und seiner Schwester geworden ist.

Der Autor hat einen tollen Stil, die Geschichte fesselt. Er macht Mut, das es noch Gemeinschaft und Hilfsbereitschaft geben kann. Dieser Roman ist beeindruckend warmherzig.
Es ist eine bemerkenswerte empfehlenswerte Lektüre.

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Rosengärten

Der Rosengarten am Meer von Nele Jacobsen

Der Roman „Der Rosengarten am Meer“ von der Autorin Nele Jacobsen wird in zwei Zeitebenen erzählt.

Isabel ist Landschaftsarchitektin, sie hat bis jetzt mit ihrem Mann zusammen eine Firma betrieben. Als ihr Mann sich trennt, muss sie sich neu orientieren. An der Ostsee baut der Künstler Alex ein Gutshaus wieder auf.

Für den Rosengarten, den es früher gab, stellt er Isabel ein. Der soll so authentisch wie möglich werden. Für Isabel ist das eine schöne Herausforderung. Bei der Recherche findet sie, das der Rosengarten eine Kopie einer berühmten Rosengräfin in der Tschechoslowakei.

Die Rosengräfin hat wirklich gelebt und in 1920er Jahren allein ein berühmtes Rosarium aufgebaut. Die Autorin hat ihr eine Liebesgeschichte angedichtet und das ist die zweite Ebene. Zwischen den beiden Geschichten geht es hin und her, wird aber gut mit den Überschriften abgegrenzt.

Dieser Roman macht Spaß, die Künstler WG ist witzig mit ernsten Momenten und das Leben der Rosenzüchterin ist berührend.

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Frankfurt in Aufruhr

Der Horizont der Freiheit von Ines Thorn

Die Autorin Ines Thorn ist für mich ein Garant für gute historische Romane.

Der Roman „Der Horizont der Freiheit“ zeigt die revolutionäre Atmosphäre von 1848 in Frankfurt.
In der Paulskirche tagt die Nationalversammlung und Frankfurt ist in Aufruhr.
Wilhelmine Pfaff wird gerade Witwe und muss sehen wie sie ihre Druckerei weiter führt.

Sie hat nicht viel mit der Politik am Hut, aber ihre Freundin Henriette
Zobel um so mehr, sie kämpft für mehr Rechte der Frauen und der Meinungsfreiheit.
Der Verleger Joseph Rüten und sein Geschäftspartner haben Probleme, sie dürfen nicht alles drucken was sie wollten. Dann werden auch noch zwei Delegierte ermordet. Ines Thorn fasst die Stimmung perfekt ein.

Dieser Roman ist politisch korrekt und es sind einige Personen dabei, die wirklich integriert waren. Joseph Rütten und Henriette Zobel gehören zu den historischen Personen.
Wir erleben wieder ein eindrucksvolles Stück Zeitgeschichte. Mit starken Figuren.

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Ein Cello erzählt

Mara von Wolf Wondratschek

Der Roman „Mara“ von dem Schriftsteller Wolf Wondratschek ist das erste Buch das ich aus seiner Feder gelesen habe.

Das Cello Mara, einer Stradivari, ist der Protagonist des Romans. Das ist eine witzige Idee.
Mara Geburtsjahr 1711 wurde nach dem Cellisten Giovanni Mara benannt.
Das berühmte Cello Mara erzählt mit bewegenden Worten von seiner Reise durch die Zeiten.

Anfangs wird von seinem Vater Antonio Stradivari erzählt, dann von seinen wechselnden Besitzern. Außerdem erfahren wir von den Empfindungen eines Cellos.

Es hat Spaß gemacht von Mara zu lesen. Es ist ein eindrucksvolles Werk von Wolf Wondratschek. Eine wunderbare Prosa. Empfehlenswert.

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Mutter und Sohn

Der Wald von Leyshon

Nell Leyshon hat einen wunderbaren intensiven Schreibstil.
Ich habe schon ihren Roman Die Farbe von Milch verschlungen. Der neue Roman „Der Wald“ ist wieder eine Wucht.
Der Roman behandelt das Leben einer Mutter und ihres Sohnes.
Es beginnt mit der pflegebedürftigen Sofia in England.
Dann geht es zurück in den zweiten Weltkrieg nach Polen.

Der kleine Pawel erlebt in Warschau die Besetzung.
Die Großmutter ist Ärztin, weil sie einen Engländer behandelt hat wird sie abgeholt. Der Vater versteckt Pawel und dessen Mutter Zofia im Wald.
Für Zofia ist es am schwersten, sie ist es nicht gewohnt zu kochen und die vielen Fragen ihres Sohnes zu beantworten. Vor dem Krieg hatte sie ein Kindermädchen und eine Köchin.
Dann ist Zofia plötzluch 58 Jahre alt. Dann gibt es noch einen Zeitsprung.

Der Roman besticht durch die Gedanken Sofia und Pawels. Viele Entscheidungen haben ihren Anfang in ihrem Vergangenheit.

Nell Leyshon hat diese Geschichte mit Bravour komponiert. Die Fragen und Antworten, die Entscheidungen und das Nachgeben der Protagonisten sind perfekt eingebunden.

Diesen Roman kann ich nur empfehlen.

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