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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Daffodil:

Fremde Gesichter

Der Nachtschattenmann: Thriller von Catherine Shepherd

Aufwachen und das eigene Gesicht nicht erkennen? Genau das geschieht einer jungen Frau im neuen Thriller von Catherine Shepherd. Wer entführt die Blondinen, operiert und tötet sie? Und warum? Was hat es mit den geschundenen Füßen auf sich? Fragen, die auf den Nägeln brennen.
Das Team um Julia Schwarz setzt sich wieder engagiert und clever ein, um den Killer zu finden.

Der tarnt sich aber sehr geschickt, es gibt zunächst keine Anhaltspunkte.
Hochspannend, in rasantem Tempo laufen die Ermittlungen.
Die privaten Angelegenheiten der Rechtsmedizinerin und ihrer Kollegen kommen wie immer zu kurz, dennoch erfährt man Einiges über die sympathische Truppe. Sehr angenehm zu lesen.
Ebenfalls angenehm sind die kurzen Kapitel und das übersichtliche Schriftbild.
Insgesamt eine absolut empfehlenswerte und packende Lektüre aus sehr bewährter Feder.

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Monster, Mauern und Magie

Tage einer Hexe von Genoveva Dimova

Monster bedrohen die Stadt. Besonders unheimlich und mächtig sind sie Neujahr und die folgenden 12 Tage. Man kann sie mit Tricks vertreiben, alle, bis auf das Obermonster Zmey. Hexe Kosara kennt die meisten und weiß sich der Monster zu erwehren, wenn sie aufpasst. Das tut sie nicht immer, ihr Selbstbewusstsein ist so gut wie nicht vorhanden und zudem verliert sie ihren Schatten.

Eine tödliche Krankheit befällt sie, ohne ihren Schatten wird sie sterben. Jetzt kann nur noch Zmey helfen!
Genoveva Dimova hat eine düstere und kontrastreiche Fantasy verfasst. Gruselig geht es zu, Versprechen brechende Ganoven machen den Leuten das Leben schwer, die vielgestaltigen Monster ebenso. Eine Mauer spielt eine wichtige Rolle. Kennt man doch von irgendwoher… Kosara steht wegen ihrer Krankheit unter enormem Zeitdruck, das erhöht die Spannung. Dazu ein Polizeikommissar, der schwer einzuschätzen ist. Eine fantasievolle, gleichzeitig aber auch konfuse und streckenweise langatmige Mischung, die eine hoffentlich nie eintretende Welt zeichnet.

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Jedem neuen Anfang wohnt ein Zauber inne …

Das Buch der neuen Anfänge von Sally Page

Jedem neuen Anfang wohnt ein Zauber inne …
James hat Jo verlassen. Jo nutzt die Gelegenheit zum Wechsel und vertritt den kranken Onkel in seinem kleinen altmodischen Papeterie-Shop. Sie leidet, wünscht sich James zurück.
Sally Page lässt das aber nicht lange zu. Ganz behutsam schließt ihre Heldin Freundschaft zu Geschäftsnachbarn und einigen Kunden.

Das tut sowohl ihr als auch den Kunden gut. Da wären die verschwundene Vikarin, Wikinger Eric oder Frau Karamellkonfekt. Allein die Namen!
Jo ist sehr sympathisch beschrieben, ihre Geschichte beginnt so typisch: Frau passt sich Mann an, gibt eigene Interessen auf und wird gegen jüngeres Modell ausgetauscht. Was für ein Glück für sie!
Herzerwärmend, wunderbar beschrieben, natürlich auch mit einer Portion Kitsch, einer Portion Drama, aber das passt. Ganz nebenbei erfährt man auch Spannendes über Personen, die auf dem berühmten Londoner Highgate Friedhof begraben wurden.
Ganz klare Leseempfehlung!

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Große Pläne

Herrliche Zeiten - Die Himmelsstürmer von Peter Prange

Sie lernen sich 1871 in Karlsbad kennen, die wohlhabende, lebenslustige Vicky und die ehrgeizigen jungen Männer Paul und Auguste. Beide haben große Pläne, alle träumen von einer aufregenden Zukunft.
Auch die interessant beschriebene Weltaustellung 1873 wird für sie bedeutsam. Ein erneutes Treffen des erfolgreichen Bauingenieurs und des inzwischen renommierten Chefkochs steht bevor.

Aber wie oft geht das Leben eigene Wege, die Zukunftspläne ändern sich. Rückschläge häufen sich. Immer wieder kreuzen sich die Wege der drei, ihre Freundschaft bleibt bestehen. Und ein interessanter Hintergrund für die Entwicklungen in den drei Ländern England, Frankreich und Deutschland wird eingeblendet. Egal, ob es um den Bau des Ku’damms oder des Ärmelkanals geht, es wird spannend dargelegt. Jedoch: die häufigen Sprünge nach dem kurzen Abschnitten stören den Lesefluss ein wenig.
All das erzählt Peter Prange gewohnt unterhaltsam, abwechslungsreich und schildert die persönlichen, wirtschaftlichen und politischen Veränderungen in den verschiedenen Ländern.
Ein klug konstruierter Pageturner mit viel Faktenwissen angereichert und fantasievoll in Szene gesetzt. Interessant, vielseitig und mit Liebe garniert - sehr empfehlenswert!

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Führung durch Windsor

Tee auf Windsor Castle von Claire Parker

„Achtunddreißig Pfund für eine Eintrittskarte für Windsor Castle? Kate war entschlossen, sich nicht von dem ganzen königlichen Kitsch beeindrucken zu lassen.“
Tut sie auch nicht in dem Haus mit eintausendeinhundert Zimmern. Zunächst mal.
Nur: dann wird sie ausführlich über royale Pflichten aufgeklärt.

Ach ja.
Claire Parker hat eine Gegenüberstellung verfasst: einerseits Kate, sozial benachteiligt und die NICHT! verstorbene Queen mit ihrem arbeitsreichen und pflichtbewusstem Leben. Sehr sympathisch. Leider bekommt erst spät Kate mit, mit wem sie Zeit verbringt. Der Leser umso schneller. Egal, der Abend endet mit interessanten Erkenntnissen und einem grandiosen Besäufnis. Und der charmanten Erklärung über die Vorzüge von Beuteltee.
Humoriger Ausflug in ein „Was wäre, wenn …?“ mit nachdenkenswerten Tönen.

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Spannende Wichtelwelt

Das geheime Buch der Wichtel von Loes Riphagen

In etwas unhandlichem Format kommt das bunte Wichtelbuch daher. Es beginnt mit einigen wirklich wichtigen Informationen über die Wichtelwelt. Gestalt, Gefühle, Wohnen, Familie, Haustiere. Aha.
Alles sehr fantasievoll, mit liebevollen und witzig gezeichneten kleinen Details ansprechend und kindgerecht illustriert von Loes Riphagen.

Sehr farbenfroh, manchmal etwas dunkel gestaltet bietet das Buch viele Sprechanlässe, bringt zum Staunen und Wundern. Aber auch Kreativität wird gefördert, es gibt Bastelanleitungen z.B. für eine Zipfelmütze. Mit „Iiiihhhh“-Effekt ( Leim aus Rotz herstellen). Was tun Wichtel denn so? Staubsaugen nie, aber Sammeln! Alles und noch mehr … Zur Schule gehen müssen sie auch, aber diese Schule macht Spaß. Trotzdem: Gefahren lauern überall, also Vorsicht!
Gegenstände und Tiere können benannt werden, der Wortschatz wird erweitert.
Fazit: ein schönes und lehrreiches Kinderbuch, das Spaß macht, gut unterhält und für Kinder ab vier Jahren geeignet ist.

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Wunderschön

Spellshop von Sarah Beth Durst


Kiela, Bibliothekarin mit blauer Haut, muss vor Revolutionären aus Alyssium flüchten und kann nur wenig mitnehmen. Ihr neues Heim finden sie und ihr Freund, eine bewegliche und sprechende Pflanze (phantastisch), auf der winzigen Insel Caltrey mit geflügelten Katzen, vierarmigen Harfenistinnen, Zentauren, humorvollen Seepferden… Aber es fehlt an Magie für das Pflanzenwachstum.

Der Kaiser hat alles abgezogen. Und Magieausübung strengstens verboten.
Es fällt leicht, sich in die Geschichte einzulesen. Kiela ist genial geschildert, sie ist liebenswert und gern für sich. Auf ihren Abenteuern begleitet man sie gern. Und es geht sehr abenteuerlich zu. Ihre ungewöhnlichen Gefährten sind ausgesprochen sympathisch. Zauberei, Erfolg, Liebe, Missgunst, Gefahr - alles ist dabei.
Der Schreibstil von Sarah Beth Durst ist flüssig, anschaulich, fantasievoll und sehr angenehm zu lesen. Tolle Lektüre, die ein zufriedenes Gefühl hinterlässt.

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Töte mich …

Spellshop von Sarah Beth Durst

Hannah ist so ausgehungert nach Zuneigung, dass sie für ein bisschen davon alles tut. Immer wieder enttäuscht, sucht sie in Online-Foren nach Ablenkung. True Crime hat es ihr angetan. So stößt sie auf William Thompson, einen potentiellen Frauenmörder. Ihren ersten Brief an ihn schreibt sie aus Frust, aber nach und nach glaubt sie, ihn kennenzulernen.

Sie vernachlässigt ihre Arbeit, benutzt William als Kummerkasten und beschwört damit eine Entwicklung herauf, die sie nicht erwartet hat.
Natürlich geschieht etwas. Ausführlich beschreibt Tasha Corryell, wie es dazu kam. Es wird eine extreme Geschichte erzählt. Die Protagonistin ist unsympathisch, exzentrisch und ein Stück weit naiv. Sehr fixiert auf William. Was anfangs spannend erschien, zog sich hin. Einige Personen bieten viel Potenzial, bleiben aber blass.
Das Ende ist erwartbar, hätte aber kaum anders sein können.
Durchwachsen.

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Hurra, der Pumuckl ist da!

Pumuckl, Tiergeschichten von Uli Leistenschneider; Ellis Kaut

Pumuckl, der kleine rothaarige Kobold, langweilt sich ganz schnell und dann ganz fürchterlich. Aber - pfiffig wie er ist, fällt ihm immer etwas ein. Oft allerdings irgendein Unfug oder Schabernack. Für ihn ist das leicht, er ist für andere Leute unsichtbar. Nun also soll ein Haustier her.
Wer ihn noch kennt, weiß um seine originellen Ideen, lustigen Einfälle und seine Reimereien.

Ganz in dieser Tradition hat Uli Leistenschneider neue Pumuckl-Abenteuer erdacht und aufgeschrieben. Pumuckl hinterfragt ihm seltsam erscheinende Begriffe und freut sich - ebenso wie die Leser- an der entsprechenden Erklärung. Meister Eder und sein Pumuckl durchleben wieder viele peinliche Situationen, aber Spaß haben beide. Nataša Kaiser hat die dazu passenden Illustrationen dem Original stilecht nachempfunden, sie sind anschaulich, farbig und passend wie eh und je. Und ganz nebenbei lernen Kinder viel über den Umgang mit Haus- und Zootieren, Pflanzen und einiges mehr.
Das Buch orientiert sich am Original von Ellis Kaut und bietet kindgerechte und unterhaltsame Geschichten für junge Leser ab fünf.

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Bücher überall

Maggie Bell und die tödlichen Seiten von Harper Lin

Joshua Whitfield, der Sohn des verstorbenen Besitzers der Buchhandlung, in der Maggie arbeitet. Er will den alten Buchladen rentabel gestalten und möchte ein Café integrieren sowie Bestseller über Vampire und Liebesromane verkaufen. Sehr zu Maggies Entsetzen. Sie mag weder neue Bücher noch störende Kunden.

Überhaupt kümmert sie sich eigentlich um … nichts. Aber dieser Joshua, der nicht einmal liest, interessiert sie unlogischerweise doch. Er gerät unter Mordverdacht.
Maggie und Joshua könnten ein gefälliges Liebespaar in einem netten Cosy Crime abgeben. Schade, dass es viele Klischees - bebrillte und altbacken gekleidete Maggie … - und ein vorhersehbarer Kriminalfall abwerten. Da wäre mehr drin, denn der Schreibstil von Harper Lin ist locker und flüssig.

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