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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Daffodil:

Very slow burning

We hunt the Flame von Hafsah Faizal

Gleich zu Beginn macht sich orientalischer Märcheneinfluss bemerkbar. Auch mit vielfältigen fremden Begriffen.
Ein mutiges Mädchen sorgt -als Jäger getarnt- für Nahrung für ihr Volk.
Nasir, ein Prinz und Haschaschine, ist unterwegs, um zu töten. Erst einen Geschichtsforscher, dann den Arzjäger, der eigentlich besagtes Mädchen ist.

So der Beginn.
Die gesamte, teilweise recht blumige und ausschweifende Geschichte verfolgt eine etwas undurchsichtige Angelegenheit.
Erwartet entwickelt sich eine Beziehung zwischen Jägerin Zafira und Prinz Nasir. Könnte spannend sein, der Hintergrund ist exotisch, es gibt Magie, das Setting hat Potenzial. Warum aber die Charaktere sich zueinander hingezogen fühlen, wird kaum deutlich.
Eine langatmige „Slow“- Burning Story plätschert vor sich hin.
Viel wird geschrieben, Frauendiskriminierung thematisiert, der Gewalt Raum gegeben, politische Intrigen einbezogen, nur selten flackert etwas Spannung auf.
Wer das in aller Ausführlichkeit mag, wird hier bestens bedient. Meins ist es nicht.

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Lesen macht Spaß

Leserabe Sonderausgaben - Deine große Leseraben Vorschul-Box von

Eine Box, die verspricht: „Lesen lernen mit Spaß“. Könnte klappen, denn sie enthält vielfältiges Lern- und Beschäftigungsmaterial.
Da wären beispielsweise ein buntes Heft zum ersten Schultag, ein weiteres kleines über das Hotel Tierlieb. Nomen werden durch gut erkennbare Bildchen ersetzt - kann Kind mitlesen.

Wissensvermittlung zum Thema Schule inclusive.
Ein Buchstabenposter zum Ausmalen und Namen oder andere Worte stickern als Schreib- und Merkübung ist auch dabei. Sind Buchstaben im Namen mehrfach vorhanden, kann das Namenstickern schwierig werden.
Das Würfelspiel: hier müssen Reimpaare gefunden werden. Nach einem ersten Durchgang kein Problem mehr, eher langweilig.
Entspannend ist ein einfaches Puzzle mit 54 Teilen. Wird gern ohne Hilfen in Stillbeschäftigung erledigt.
Für zwischendurch ein Rätselheft: zuordnen, Anlautpaare bilden, zählen, klatschen … sehr abwechslungsreich.
Ein Lautequartett (32 Karten) ist eine nette Idee, aber es sollten mindestens drei Mitspieler sein.
Ein großes Buchstabenposter fürs Kinderzimmer ist ebenfalls enthalten.
Überwiegend gut - schöne Sache für die Vorschulzeit.
Preis- Leistung stimmt. Die Box ist auch ein sinnvolles Geschenk für die künftigen Schulanfänger.

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Stillstand

Für immer von Maja Lunde

In Rückblicken erfahren wir etwas über eine junge Familie, ein älteres Ehepaar, eine Kranke, eine Angestellte. Normale Leben eben. Plötzlich Stillstand. Krankheiten schreiten nicht voran, Haare wachsen nicht mehr, Babys kommen nicht auf die Welt. Wie würdest du reagieren?
Das Leben geht weiter, die Natur verändert sich, nur die Menschen nicht mehr.

Was macht das mit Einem? Ist die gewonnene Zeit eher ein Geschenk oder Ärgernis?
Maja Lunde entwirft ein ungewöhnliches Szenario. Es regt sich Unmut, wie soll man die Zeit nutzen, was machen Menschen, deren Beruf mit Veränderungen ( Arzt, Friseur, Lehrer…) zu tun hat, wenn Niemand ihre Dienste nutzt, was macht die Lebensmittelindustrie, wenn kein Mensch Hunger hat? Schüler nicht imstande sind zu lernen. Man könnte … .
Maja Lunde veranstaltet interessante Gedankenspielereien, nachvollziehbare und paradoxe. Ihre Charaktere zeichnet sie detailliert und tiefgründig. Man könnte Jeden von ihnen kennen. Faszinierend.
Eine Thematik, über die man lange nachdenken kann.

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Die Wölfe kamen

Die blaue Stunde von Paula Hawkins

Die verstorbene Künstlerin Vanessa Chapman hat ihre Werke einer Stiftung vermacht. Obwohl sie mit deren Kurator Streit hatte, soll der ihr Erbe verwalten. Zweifel an einer Skulptur tauchen auf: ist ein Menschenknochen, ein Knochen ihres verschwundenen Mannes, eingearbeitet?
Stiftungsmitarbeiter James Becker möchte dazu die Nachlassverwalterin befragen, auch besitzt sie noch einige der zugesagten Gemälde und Tagebücher.

Der Einstieg in die Handlung zieht sich.
Aber: Paula Hawkins zeichnet ihre Charaktere gut vorstellbar. Egal, ob skrupellose Geschäftsmänner, verletzte Frauen und Kunstbegeisterte dazwischen, man sieht sie vor sich. Beckers Konflikt ist verständlich, gut ausgearbeitet.
Die Tagebuchauszüge von Chapman offerieren das Bild einer emotionalen, sensiblen Künstlerin. Sie zeigen eine kreative Malerin, die unter einem geldgierigen Mann, machohafter Presse und anderen Schwierigkeiten gelitten hat.
Die Autorin hat eine faszinierende Geschichte mit unglaublichen Twists geschrieben. Einsamkeit, exzessive Leidenschaft, Enttäuschungen, Liebe können miterlebt werden. Der Leser wird immer wieder überrascht. Langsam enthüllen sich die wahren Geschehnisse auf der einsamen irischen Insel Enis. Allerdings verbirgt ihre wilde und raue Schönheit Unheimliches.
Beeindruckende Charakterstudie.

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Schulvorbereitung

Wieso? Weshalb? Warum? aktiv-Heft - Schule von

Das Aktiv-Heft „Schule“ aus der Reihe Wieso-Weshalb-Warum ist für die Altersgruppe von vier bis sieben Jahren gedacht.
Es gibt sehr viel Anregungen zum Ausmalen, Farben werden geübt, das Nachziehen von Wellen und Linien soll die Feinmotorik schulen.
Genau wie das Basteln, z.B. eines Mini-Schulranzens.

Das ist schon schwieriger, wird aber gut beschrieben und eventuell kann ein größerer Betreuer helfen. Lesezeichen anzufertigen geht leichter, der schnelle Erfolg begeistert.
Sticker müssen zugeordnet werden, Worte zusammengesetzt und Rätsel gelöst werden. Sogar einige Übungen aus dem Sportunterricht sorgen für Aktivität. Gern mehr davon.
Alle diese vielfältigen Beschäftigungsmöglichkeiten sind dem Thema Schule zugeordnet. Sachwissen über Schulfächer, Klassenzimmer, Schulweg und mehr wird den Kindern nahegebracht.
Alles interessant, abwechslungsreich und kindgerecht.
Eigentlich findet meine Kleine das Heft mit dem bunten Softcoverumschlag schön, mag aber das raue Papier innen nicht so gern.

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Stitch geht zur Schule

Leselernstars: Disney - Lustige Geschichten von Sarah Dalitz

Die Kleine liebt das blaue Tier, Stitch mit Namen. Freundin Lilo auch. Das Thema Schule ist aktuell, also trifft das Buch genau ihr Interesse. Neugierig machen und damit Lesefreude fördern gelingt mit diesem Disney inspirierten Buch aus dem Ravensburger Verlag hervorragend.
Lilo nimmt also Stitch mit in die Schule.

Am Haustiertag sind nicht nur er und andere Tiere dort, sondern auch ein Frosch! Was der so macht und wie Stitch die Schule erlebt - das ist so spannend!
Didaktisch klug aufgebaut: die Buchstaben sind groß, immer wiederkehrende Namen und Worte sind farbig gedruckt, einfache Worte sollen gelesen werden. Motivierende Aufgaben gibt es auch, fehlende oder „undeutliche“ Buchstaben sollen eingesetzt werden. Bei Quaks Schulbesichtigung werden die Räume vorgestellt, aufregend wird es bei der Essenschlacht. Super!
Die Zeichnungen sind in kräftigen Farben gehalten und kindgerecht gestaltet.
Auch die zweite Geschichte motiviert. Rätsel sind eingebaut, das ganze Buch macht einfach Spaß!
Empfohlenes Alter für Leselerner: sechs Jahre.

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Märchenwahrheiten

Ever & After, Band 2 - Die dunkle Hochzeit von Stella Tack

Schon der erste Teil der Geschichte um Rain, die eine Märchengestalt- Nachfahrin ist, hat mir gut gefallen. Hat sie doch - obwohl nicht vorgesehen- den schwarzen Prinzen erweckt. Nun, es hat ihr kein Glück gebracht. Jetzt, in Teil zwei, kann sich alles ändern. Schon zwei Wochen ist Rain im Carneval de Masquerade gefangen.

Kann sie sich und ihre Freunde, andere Nachfahren, befreien? Was ist mit Cousin Avery? Ein sehr sympathischer Charakter, loyal und humorvoll. Andere sind es nicht, durchaus nicht. Es geht also wieder spannend zu. Verrat und Liebe, Intrigen und Versöhnungen - all das und so viel mehr hat Stella Tack in eine romantische Abenteuer - Fantasy gepackt. Zudem enthüllt sie schwarze Wahrheiten über vielerzählte Volksmärchen, die man sich nie hätte träumen lassen. Wenn das Böse siegt, wird sich die Welt verändern, apokalyptische Verhältnisse brechen an … .
Märchen, Mythen und Unerwartetes in spannender Abfolge finden sich in dieser Story. Aber: es geht ausgesprochen brutal zu. Eine Welt aus Verderben, Lug und Trug tut sich auf.
Ich werde nie wieder unbeschwert Märchen lesen oder hören können.
Eine wahnsinnige, süchtig machende Storyline mit unzähligen Spannungsmomenten. Sehr erfreulich, dass die Autorin doch noch einen dritten Teil schreiben möchte.

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Die 68er

Blutrotes Karma von Jean-Christophe Grangé

Paris, die 68er. Studentenunruhen mit blutigen Straßenschlachten, Angriffen auf Ämter und Behörden, Forderungen, die keiner versteht. Grangè schildert die Zeit mit wenig Verständnis für die unreifen Randalierer. Mittendrin Hervé. Er weiß nicht, warum er Steine schmeißt, liebt aber den Kick. Kein Erfolg bei den Mädchen, Erfüllung in harter Musik.

Das wird sehr ausführlich, sehr langweilig beschrieben.
Beschrieben wird auch das Ausmaß der Gewalt durch die Halbbrüder Mersch( der in Algerien unvorstellbare Gräuel erlebte) und Hervé in aller Brutalität. Langweilige Beschreibungen, dumme Unruhestifter und viel sinnlose Gewalt - nein, das ist eigentlich nicht meins. Die Ankündigung versprach einen Thriller; nur deshalb hielt ich durch.
Die Handlung entwickelt sich. Drei Studentinnen namens Suzanne, Cécile und Nicole beteiligen sich mehr oder weniger engagiert an den Unruhen. Von Hervé werden sie seine drei Protestfeen genannt, er himmelt sie an. Doch dann findet er Suzanne ermordet vor, in einer eigenartigen Yogapose arrangiert. Nicht der einzige Mord. Hervé wird entführt, nach Indien. Das Leben, die Ereignisse und die Religiosität dort werden thematisiert. Auch hier geht es brutal zu, Grangès Schilderungen sind drastisch, aber wichtige Erkenntnisse treten zutage. Hervé, Mersch und Nicole finden Spuren, die nach Rom führen.
Nach mauem Anfang wurde es tatsächlich spannend. Irrwitzige Verschwörungen, bizarre Charaktere, unglaubliche Begebenheiten - all das verknüpft der Autor. Zieht es aber leider viel zu lang in der ersten Hälfte.
Fazit: bedingt zu empfehlen.

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Das muss so

Mordscoach von Lilli Pabst

Sophie Stach, Coachin und Psychoanalytische Supervisorin, kommt mit ihren Klienten gut klar. Eigentlich. Nils Bergmann ist einer davon, Amelie auch. Bis zu einem verhängnisvollen Moment. Dann ist Amelie tot. Ein Unfall. Kann ja mal passieren, vor allem, wenn es die Geliebte des eigenen Mannes ist. Bis hier ok, entwicklungsfähig.

Dann erfährt man viel über Sophies Gedanken, ihre unschöne Kindheit, ihre Selbstanalysen. Ab jetzt häufen sich die <Unglücksfälle>. Irgendwie folgerichtig, zumindest für Sophie.
Erinnert an „Achtsam morden“, allerdings aus weiblicher Sicht.
Unterschwelliger Sarkasmus blitzt durch. Die Kirsche auf der Torte ist der Umgang mit dem Kommissar. Wo findet der seinen Platz - als Flirt oder als Alibi?
Lilli Pabst hat eine Frauenfigur geschaffen, die aus der Spur gerät. Warum, wird etwas langatmig erklärt, analysiert, ergründet, gerechtfertigt. Und offenbar wird diese Sophie auch weiterhin dafür sorgen, dass ihr innerer Monk befriedigt wird.
Wenn man sich darauf einlassen kann, eine unterhaltsame Entwicklung einer Psychoanalytikerin.

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Psycho

The Killer Profile von Helen Fields

Ein horrormäßiger Anfang, ein brutaler Mord.
Szenenwechsel: Midnight erstellt Profile von Studien- oder Jobbewerbern. Ein normaler Job, bis ein sehr merkwürdiges Ergebnis aufploppt. Ein potenzieller Mörder könnte dahinter stecken. Der ahnt, dass er schon fast enttarnt wurde. Er geht auf die Suche …
Sehr spannendes Szenario.

Helen Fields erzählt abwechselnd aus Midnights Sicht und der des Mannes mit einem Profil K wie Killer.
Seine Taten werden natürlich von der Polizei untersucht, allerdings tappen sie auf der Tätersuche im Dunklen. Er selbst geht seinen Fantasien nach, macht genaue Pläne. Seine Taten werden detailliert beschrieben, schon die Vorbereitungen sind grausam.
Rein zufällig (?) bekommt Midnight näheren Kontakt zum ermittelnden Kommissar Ruskin, einem engagierten Beamten.
Langsam, aber sicher steuert die Handlung auf einen makabren Höhepunkt zu. Kann der Killer gestoppt werden?
Der Spannungsbogen wird konstant gehalten, eine sehr interessante Person taucht auf. Connie Woolwine ist einfach klasse!
Die Lösung werde ich natürlich nicht verraten, allerdings hat sie mich schon erschreckt.
Fazit: packender Psycho-Thriller, nimmt immer ganz logisch, aber einer, der für absolut spannende Lektüre sorgt.

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