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Rezensionen von csac:

Himmlische Hütten in Nord-, Ost- und Südtirol, ein umfangreicher Bildband

Himmlische Hütten in Nord-, Ost- und Südtirol von Stefan Herbke

30 Hütten aus Nord-, Ost- und Südtirol stellt der Geograph, Journalist und Alpinist Stefan Herbke in seinem umfangreichen Bildband vor. Traditionelle Hütten wie die Nürnberger Hütte im Stubaital, hochalpine Hütten wie die Zwickauer Hütte in den Ötztaler Alpen oder aber das von Familien geliebte Meissner Haus in den Tuxer Alpen dürfen dabei ebenso wenig fehlen wie bisher eher noch unbekannte Hütten, etwa die Flaggerschartenhütte in den Sarntaler Alpen oder die Schutzhütte Hochalm in den Stubaier Alpen.

Diesen Schutzhütten gemein ist meist eine unglaubliche Aussicht, Hüttenwirte, die mit viel Leidenschaft ihre Gäste bewirten sowie spektakuläre Sonnenauf- und untergänge.
Neben der Schilderung der Besonderheiten dieser Traumhütten finden sich in diesem Buch viele Anekdoten und Erzählungen zu der Geschichte der Hütten, zu Hüttenwirten und so manch interessantem Besucher. Auch Wissenswertes über die Natur rund um die Schutzhäuser, um deren besondere Vegetation, Bergseen und Gletscher, kommen nicht zu kurz. Natürlich dürfen dabei auch Facts nicht fehlen, also Informationen zur Anreise, den Zustiegen und Wegerouten, zu den Öffnungszeiten der Hütten, besonderen Schmankerln vor Ort sowie der Art und Anzahl der Schlafplätze. Auch Tourentipps ab der Hütte mit genauen Wegangaben findet der interessierte Leser.
Fazit: Ein Bilderband, der abwechslungsreicher nicht sein könnte und Einblick gibt in die „himmlischen Hütten“ unserer Heimat. Als praktischer Wanderführer weniger geeignet, da zu groß und schwer, wohl aber, um Anregungen und Impulse für ein mögliches nächstes Wanderziel zu bekommen.

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„Mein Papa ist kein Mörder“ - eine Graphic-Novel mit Sachbuchelementen

Mein Papa ist kein Mörder von Christine Hubka

Die Autorin Christine Hubka hat viele Jahre als Seelsorgerin im Gefängnis gearbeitet. Daher kann sie sehr eindringlich und realitätsnah von den Problemen für einen Häftling, aber auch den Auswirkungen der Haft auf die Familie, deren Alltag und das Umfeld berichten.
Zum Inhalt: Simon und Vickys Papa ist Busfahrer, „der beste Busfahrer der Welt“.

Doch dann übersieht er beim Abbiegen einen Jungen und überfährt ihn: „Der Bub ist tot“. Als Folge dieses tragischen Unfalls wird der Vater in die Justizanstalt Josefstadt überstellt und wartet dort auf seine Gerichtsverhandlung. Schließlich wird er zu drei Jahren Haft verurteilt. Im Gefängnis erwarten den Vater harte Einschränkungen. Er lebt ab sofort in einem vergitterten Haftraum, der abends um 20:00 zugesperrt wird. Er kann sich nicht mehr frei bewegen, Besuche oder Telefonate finden nur zu festgelegten Zeiten statt. Untertags arbeitet er in der Gefängnisküche. Den Vater belasten der Unfall und die damit einhergehende Trauer und Schuldgefühle. Aber auch Konflikte mit Gefängnisinsassen sind auf engem Raum nicht immer so leicht lösbar.
Parallel dazu ist auch für die Familie die Situation nicht gerade einfach. Das Geld wird knapp, jetzt, da der Vater in Haft ist. Die Nachbarn tratschen und schneiden die Mutter. Mitschüler Simons bezeichnen seinen Vater als Mörder.
Nach der Hälfte der Haft erhält der Vater Freigang, doch auch die Jobsuche im Außen gestaltet sich schwierig. Er wird stigmatisiert, viele wollen keinen Knacki als Arbeitskollegen. Schließlich wird der Vater auf Bewährung entlassen, doch es bleibt schwierig und die Rückkehr in das frühere „normale“ Leben wird zur Belastungsprobe für alle.
Diese Graphic Novel beschreibt sehr eindrücklich die Geschichte eines verurteilten Busfahrers. Die Umsetzung des Textes als Comic bietet dem Leser dabei die Möglichkeit, nicht nur inhaltlich, sondern auch auf der Bilderebene das Geschehen zu erleben. Stellenweise auch sehr eindrücklich, etwa bei dem Bild „Der Bub ist tot“. Durch die Umsetzung der Bilder in ausschließlich roter und schwarzer Farbe erfährt die Geschichte eine gewisse Eindringlichkeit, Emotionen scheinen sich zu intensivieren. Eindrücke wie die Rohheit und Kargheit im Gefängnis sowie die Tristesse des Haftlebens kommen dadurch besonders gut zum Ausdruck.
Neben den Comics finden sich immer wieder Sachinformationen zum Thema Haft und Verurteilung, so dass der Leser auch viel Neues über das Leben im Gefängnis sowie den Auswirkungen einer Haft auf das Umfeld des Häftlings erfährt.
Fazit: Ein düsteres, schweres Buch, sicher keine leichte Kost. Aber durchaus lesenswert. Interessant und auch wichtig, um Ausgrenzungen und Vorurteile zu vermeiden. Denn nicht alle sind Mörder…

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„Ab ins Musiktheater“ – ein Wimmelbuch-Abenteuer

Ab ins Musiktheater von Lisa Manneh

In Zusammenarbeit mit den Vereinigten Bühnen Wien entstand die Idee, eine Musiktheater-Produktion in ein Bilderbuch zu verpacken, von der ersten Idee und Probe, über das Errichten der Kulissen und Einstudieren der Musik bis hin zur Aufführung. In diesem Wimmelbuch ist all das Genannte zu sehen – und noch so viel mehr.

Da tummeln sich Musiker und Schauspieler neben Bühnenarbeitern und Technikern. Da wird die Reinigungskraft ebenso abgebildet wie die ins Foyer strömenden Zuschauer, an den Kostümen arbeitende Schneider ebenso wie Make-up-Artisten und Choreographen. Viel Lustiges gibt es zu sehen. So passieren zahlreiche Hoppalas: Schauspieler, die in ihrem Kostüm stecken bleiben oder von der Bühne purzeln, aber auch Zuseher, die während der Vorführung einschlafen.
Kurz gesagt, in diesem Buch ist viel los, es regt zum Entdecken und Nachfragen an und sorgt dafür, dass sich kleine Theaterbegeisterte schon bald auch auf den Bühnen dieser Welt beheimatet fühlen.
Die Graphikerin Lisa Manneh hat dabei mit viel Humor farbenfrohe Bilder erschaffen, die zum Verweilen, Nachfragen, Suchen und Finden einladen.
Fazit: Lustiges und informatives Wimmelbilderbuch zum Thema (Musik-)Theaterwelt. Zu empfehlen für alle Kunstaffinen von morgen.

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„Und wenn ich dann ankomme“ – Zwei Geschichten zum Thema Verreisen

Und wenn ich dann ankomme ... von Alexandra Holmes

Alexandra Holmes Wendebilderbuch war für mich etwas gewöhnungsbedürftig und es hat gedauert, bis ich in die einzelnen Geschichten fand. Dann aber haben sie mich auch sehr berührt:
Zwei Protagonisten, zwei Geschichten. Der eine verreist mit den Eltern, freut sich auf das Unbekannte, redet mit Händen und Füßen und knipst mit der Kamera das Erlebte.

Er freut sich auf die Reise und neue Erlebnisse, aber auch auf das Heimkommen, zurück ins Vertraute, Bekannte.
Der andere übersiedelt in ein fremdes Land. Vielleicht muss er auch flüchten. Zu spüren ist weniger die Vorfreude und Erwartungshaltung, sondern auch die Trauer darüber, Altes, Gewohntes loszulassen und sich ins (noch) Neue, Unbekannte vorzuwagen. Er winkt beim Wegfahren „ganz lang, bis alles so klein wird am Horizont, dass man es leicht verlieren kann“. Das Fotoalbum des Großvaters soll mit auf die große Reise, damit „ich auch später noch weiß, wer ich war“. Nur das Wichtigste darf mit auf die Reise, doch was soll das sein, wenn es im Rucksack Platz finden muss?
In dieser Geschichte spürt man als Leser die überwältigende Trauer und den Schmerz über den Verlust der Heimat und von geliebten Menschen sowie die Angst vor dem Ungewissen. Reisen mit schwerem Herzen…
Im Gegensatz zu dieser teilweisen Schwere des Textes wirken die Illustrationen aus Aquarell und Buntstift von Judtih Vrba leichter und beschwingter. Dennoch schwingt auch in ihnen ein schwermütiger Unterton mit. Etwa dann, wenn einzelne Schattenfiguren ohne Gesichter aneinandergereiht werden oder zahlreiche Objekte wirr und scheinbar chaotisch angeordnet sind. Beim Betrachten führt dies zunächst zu einer Art Überforderung, wie sie wohl auch beim Versuch, Neues oder bisher Unbekanntes einzuordnen, vorkommen mag. Damit lösen die Bilder beim Leser ähnliche Emotionen aus, wie sie auch beim Verreisen vorkommen können: Nämlich Verunsicherung, Versuche, Neues einzuordnen sowie allmähliche Anpassung.
Fazit: Ein interessant angelegtes Bilderbuchkonzept mit Tiefgang.

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„Gute Frage, sagt die Buchstabensuppe“ – Ein Buch zum Nachdenken, Träumen und Lachen

Gute Frage, sagt die Buchstabensuppe von Leonora Leitl


„Was war dir so richtig peinlich?“, „Was war das Verbotenste, das du jemals gesagt hast?“ oder „Was ist dein größter Traum“ sind nur drei der insgesamt 29 Fragen in diesem Buch, gerichtet an junge Menschen im Volksschulalter. Fragen zu Freundschaften und Beziehung (Warum werden manche Menschen Freunde?) wechseln sich ab mit scheinbar praktischen Fragen (Welche Sprachen sprichst du?) oder Fragen nach bestimmten Haltungen (Wann soll man Nein sagen?, Ist immer alles richtig, was du über andere denkst?).

Ihnen allen ist gemein, dass sie zum Nachdenken und Philosophieren anregen, Impulse bieten für Reflexion und Perspektivenwechsel.
Ergänzt werden diese teilweise sehr tiefsinnigen Fragen (etwa „Wer ist arm?“) durch wunderbar farbenfrohe Illustrationen, die dieser „Schwere des Textes“ ein Leichtgewicht zur Seite stellen, das zum Schmunzeln anregt.
In dieser Kombination stellt das Buch ein wunderbares Mittel dar, um mit Kindern ins Gespräch zu kommen, sie dazu einzuladen, über sich selbst und ihre Umwelt nachzudenken und dabei Neues zu lernen und zu erfahren.
Wahrscheinlich sehr gut im Unterricht einsetzbar, aber auch im Kreise der Familie als Ausgangspunkt für Gespräche, Anekdoten und Geschichten zum Fabulieren. Empfehlenswert!

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„Wortgeschenke und Gedankenstupser“, ein Buch zum Verweilen, Träumen, Schmunzeln und Lachen

Ich hab da was für dich von Lena Raubaum

Was für ein süßes Buch! Prall gefüllt mit Sprachspielen, Reimen, Wortwitz und fantasievollen Gedanken voller Humor und Würze.
Unterteilt in elf Bereiche gliedert die Autorin Lena Raubaum das Büchlein in Poesie der „Zuversicht und Hoffnung“, „Emotionen und Gefühle“, „Freundschaft und Beziehung“, „Fantasie und Vorstellungskraft“, „Sprachspiel und Nonsense“ uvm.

Dabei kann sich der Leser nun ganz gezielt einen bestimmten thematischen Bereich aussuchen oder aber auch einfach nach dem Zufallsprinzip den Gedichten und Texten begegnen und sie auf sich wirken lassen.
Mich persönlich haben die Reime, Sprüche und Wortspiele zum Lächeln angeregt, manche habe ich auch meiner jugendlichen Tochter vorgelesen. Beide waren wir uns einig: Wie witzig und auch schön, wie tiefsinnig und ermutigend sind manche von ihnen!
Katja Seifert untermalt mit vielen zarten, farbenfrohen Illustrationen die Leichtigkeit und Zuversicht der Texte. Auch sie machen den Betrachter fröhlich, spenden Hoffnung und regen zum Träumen an.
Ein Buch, das verdienterweise den Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreis 2025 erhielt.
Fazit: Sehr empfehlenswert nicht nur für jüngere Leser ab dem Kindergartenalter.

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Ein Geschenkbuch zur Aufheiterung, zum Trost und zur Entspannung

Monsterpower von Birgit Sailer

Dieses kleine Geschenkbüchlein soll den Lesern Mut machen, ihnen kurze praktische Hilfen im Alltag bieten, trösten und ermutigen. Was tun, wenn man gerade supernervös und voller Angst ist? Oder mitten in einem kräftezehrenden Konflikt steckt? Kleine Monster geben Antworten darauf mit Hilfe von Übungen, Anregungen und konkreten Verhaltensvorschlägen, die leicht in den Alltag zu integrieren sind.

Diese Ideen können helfen, wenn sich jemand traurig, wütend, ängstlich oder niedergeschlagen fühlt, sind aber natürlich nur ein Tropfen auf dem heißen Stein und können weder eine Therapie noch professionelle Beratung ersetzen. Einige der genannten Vorschläge sind auch nicht sonderlich neu, etwa jene, raus in die Natur zu gehen oder sich Gutes zu tun.
Daher empfehle ich dieses Büchlein nur bedingt weiter. Für „fordernde Zeiten“ greift es mir eindeutig zu kurz. Als kleines Mitbringsel ist es ok.

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Ein Bilderbuch zum Lachen und Staunen, nicht nur für kleine Leser

Ida, Chris und Emil im Zug von Sarah Michaela Orlovský

Ida, Chris und Emil gehen auf Zugreise, zusammen mit vielen anderen Personen. In einem unbeaufsichtigten Moment schnappen sie sich das Mikrofon des Schaffners und starten mit ihren witzigen und fantasievollen Aufforderungen: „Hallo? Ihr da, im Wagen 26? Aufgepasst! Bitte Schuhe ausziehen, wir spielen Pärchen-Finden“.

Auf der nachfolgenden Seite können dann die Leser direkt in wunderschönen Wimmelbildern erkunden, welche Auswirkungen eine solche Handlungsanweisung haben könnte. So gibt es schon bald einen Haustiertreff, einen Musiksalon und einen Wagen für alle schwarz gekleideten Mitreisenden.
Untermauert wird der ideenreiche Text durch Buntstiftzeichnungen einzelner Figuren, die eingescannt und am Computer zusammengefügt, zu einer unglaublichen Fülle und Buntheit der Wimmelbilder führt.
Lustig ist auch, wie der Autorin Sarah Michaela Orlovsky die Idee zu diesem Bilderbuch kam: Nämlich im Zug, auf der Heimreise von der Verleihung des Deutschen Jugendliteraturpreises in Frankfurt.
Fazit: Ein sehr nettes, kurzweiliges Bilderbuch, das zum Lachen und Schmunzeln anregt und nicht nur eine lange Reise kurzweiliger werden lässt.

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52 Karten zum Reflektieren und Nachdenken über sich und das Leben

Weil das Leben fragt von Josef Hiebaum; Julia Radinger; Sabine Seitz; Dagmar Traxl; Markus Traxl

Eines gleich vorweg: Ich mag Impulskarten, auch diese. Sie sind meistens kurz, prägnant, bringen zum Nachdenken und im besten Fall neue Erkenntnisse. Diese 52 Karten sind dabei keine Ausnahme. Mit neugierig machenden Sätzen auf der Vorderseite sowie Gedanken und anregende Fragen zum Thema auf der Rückseite.

„Sag einmal ein bewusstes Nein“, Es lebe die Zuversicht“ oder „Niemand ist perfekt“ führen sie so etwa hin zu Fragen nach einer bewussteren Abgrenzung, Achtsamkeit für das Schöne, anstehenden Veränderungen und letztendlich Fragen nach dem Sinn unseres Lebens und Handelns.
Die Karten selbst sind sehr persönlich und direkt gehalten, ihr Design ist schlicht und unaufdringlich. Umso klarer sind die Botschaften und Inhalte. Gemein ist all diesen Impulstexten der Bezug zur Existenz- und Logotherapie nach Victor E. Frankl und seine Anregungen zur Sinnsuche.
Die fünf Autoren selbst sind allesamt begeisterte Logotherapeuten und haben versucht, diese Freude in das vorliegende Kartenset einfließen zu lassen. Meiner Ansicht nach ist das gut gelungen!
Fazit: Ein inspirierendes Kartenset, das zum Nachdenken, Auflösen schwieriger Fragen und Sinnstiftung anregen kann, dabei aber leicht nutzbar und praktikabel bleibt. Auch gut im Beratungskontext oder Religionsunterricht für Jugendliche einsetzbar.

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Hellwach am Leben – Anregungen für ein Leben voll Achtsamkeit, Weisheit und Spiritualität

Hellwach am Leben von Steve Heitzer

In diesem Buch vereint der Autor Steve Heitzer Geschichten, Reflexionen, Gebete und Erfahrungen aus vielen Jahren der Achtsamkeitsarbeit und Meditation. Auch seine intensive Beschäftigung u.a. mit sufistischen und christlichen Mystikern wie Hafis oder Franz von Assisi, mit dem Zenbuddhismus oder Jon Kabat-Zinn fließen in dieses Werk mit ein.

Entstanden ist dadurch ein facettenreiches Buch, das dabei helfen kann, Sinn und Freude für das eigene Leben (wieder) zu finden. Hellwach den gegenwärtigen Augenblick zu erleben kann uns dem Leben näherbringen und führt dabei zwangsläufig auch zu einem bewussteren und innerlich reicheren Umgang mit unseren Mitmenschen. Das ist eine der Kernbotschaften dieses Buches.
Das Buch selbst ist in fünf Teile gegliedert, nämlich dem Ankommen im Jetzt, den Alltagsaugenblicken, dem Widerstand und der Hingabe, den Krisen und Unsicherheiten sowie der Endlichkeit und dem bewussten Leben. Alle Teile beginnen mit wunderschönen, zum Nachdenken anregenden Zitaten. Neben kleineren Erzählungen finden sich zahlreiche Übungen, Sitzmeditationen, Achtsamkeitsübungen oder Atemübungen zur Anregung und Inspiration.
Durch offen formulierte Fragen oder Vorschläge, welche die Leser beantworten können (aber nicht müssen), führt uns der Autor heran an seine ganz persönliche Sinnsuche, lässt dabei aber den Raum offen für die individuelle Reise jedes Lesers.
Fazit: Mir hat das Buch gefallen, hat mich innehalten und in mich spüren lassen, was da noch so alles in mir entstehen will. Womöglich ist das für einige Leser nichts Neues, für mich ist es gut genug ????

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