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Rezensionen von csac:

Vorarlbergs schönste Wasserplätze – 101 erfrischende Wasser- und Ausflugstipps

Vorarlbergs schönste Wasserplätze von Heike Bechtold

Das Ländle ist reich an wunderbaren Wasserwegen, an Wasserfällen und Bergseen. All diesen hat die Autorin Heike Bechtold mit diesem gut recherchierten, aktuellen Tourenführer ein Denkmal gesetzt.
101 Touren empfiehlt sie uns in diesem schönen Wanderführer, wobei die Facette von einfachen Spaziergängen über mehrstündige Wanderungen bis hin zu Klammtouren reicht.

Ob erfrischende Flussläufe und Badebuchten am Bodensee, Bergseen im Walgau und Brandner Tal, ob Schluchten im Bregenzerwald oder Wasserspaß im Freizeitpark Mountain Beach auf 1000m im hinteren Montafon, die Autorin kennt unzählige beliebte oder auch noch gut gehütete Lieblingsplätze am Wasser.
In insgesamt sieben Abschnitten geht sie dabei auf aktuell recherchierte Wanderungen in den einzelnen Regionen ein, die Palette reicht vom Bodensee über das Rheintal und den Bregenzerwald bis hin zu Arlberg/Klostertal, Walsertal, Montafon und Walgau/Brandner Tal. Neben der genauen Anfahrtsbeschreibung und Hinweisen auf eine mögliche Anfahrt durch Öffis, benennt sie auch die beste Jahreszeit für diese Tour, zu bewältigende Höhenmeter, Karten mit eingezeichnetem Routenverlauf sowie Einkehrmöglichkeiten. Sehr praktisch: Erleichtert wird das Finden der Ausgangspunkte der Wanderungen durch QR-Codes. Schließlich beschreibt die Autorin recht ausführlich die einzelnen Touren und geht auf Besonderheiten, Auffälligkeiten und Wissenswertes ein. Abgerundet werden die Empfehlungen durch aussagekräftige und informative Fotos.
Fazit: Ein sehr praktisches und informatives Tourenbuch für alle Fans des Ländles, die auf der Suche nach Anregungen für ihre nächsten Ausflüge in und um das Wasser sind. Lieblingsplatzgarantie!

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Das Tiroler Wasser-Wanderbuch – Aufbruch zu malerischen Bergseen und spektakulären Wasserfällen

Das Tiroler Wasser-Wanderbuch von Uwe Schwinghammer

Das Land Tirol verfügt über hunderte Seen, Klammen und Wasserfälle. Touren zu einigen der schönsten dieser Plätze beschreibt der Autor Uwe Schwinghammer in seinem Wasser-Wanderbuch. Insgesamt 60 Anregungen führen die naturbegeisterten Leser quer durchs Land, zu bekannten und allgemein beliebten Plätzen wie den Piburger oder Obernberger See, aber auch zu weniger bekannten Stellen wie den Blauen See.

Dabei ist das Spektrum weit gefasst und reicht von Sonntagsspaziergängen mit Kind und Hund hin zu Wanderungen durch Klammen bis zu ausgiebigen Bergtouren mit Seeblick und Verheißung einer Abkühlung.
Der Anfahrtsweg jeder Tour wird ausführlich beschrieben, auch der Zugang über Öffis. Neben dem Ausgangspunkt werden auch die Dauer, der Höhenunterschied und die Einkehrmöglichkeiten nicht vergessen. In einem längeren Text folgt immer eine ausführliche Beschreibung der Tour, ihrer Besonderheiten und Auffälligkeiten, wie etwa, ob sie kinderwagentauglich ist. Schließlich gibt Uwe Schwinghammer auch immer noch eine Empfehlung für die beste Jahreszeit für die jeweilige Tour ab. Karten mit eingezeichnetem Routenverlauf runden das Bild ab. Ergänzt werden die Tourenbeschreibungen durch eindrucksvolle Fotografien, die Lust und Neugier auf diese Wanderungen machen.
Fazit: Ein Buch, das die Schönheit unseres Landes in den Mittelpunkt rückt und die naturbegeisterten Leser ermutigt, sich auf den Weg zu machen und die Wasser-Wege Tirols zu erkunden.

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Ich hab ein Rad in Kathmandu – ein autobiographischer Roman über das Leben Billi Bierlings

Ich hab ein Rad in Kathmandu von Billi Bierling; Karin Steinbach

Wer im Himalaya Höhenbergsteigen möchte, kommt seit nahezu 20 Jahren an Billi Bierling nicht vorbei. Die Journalistin unterstützt seit 2004 die Himalayan Database, das Archiv der legendären Chronistin Liz Hawley, in Tibet. Zunächst war sie als deren Assistentin tätig, was laut ihren Schilderungen nicht immer ganz einfach war.

Mit fortschreitendem Alter von Frau Hawley übernahm Billi zunehmend mehr an Arbeit, bis sie 2016 schließlich das Lebenswerk der legendären Frau zur Gänze übernahm.
In ihrem autobiographischen Werk erzählt die gebürtige Bayerin von diesen Jahren, in welchen sie zahlreiche, namhafte Bergsteiger interviewte und dabei viele schöne, manchmal aber auch schmerzhafte Begegnungen erlebte. Insbesondere bei Todesfällen am Berg, bei Menschen, die zu Freunden geworden waren und nicht mehr wiederkehrten, fiel es ihr oft schwer, in ihrer Routine fortzufahren. Über all dies schreibt Billi Bierling in ihrem Buch und gibt dem Leser dadurch Einblick in eine völlig fremde, aber spannende Welt.
Neben dem Job als Leiterin der Database war Billi selbst auch immer wieder selbst am Berg unterwegs, unter anderem bestieg sie den Mount Everest sowie sechs weitere Achttausender.
Dem nicht genug, arbeitet die Expertin für Höhenbergsteigen auch noch für die Humanitäre Hilfe der Schweiz und unternahm in deren Namen zahlreiche Einsätze in Krisenregionen, wie etwa nach Pakistan, Griechenland oder die Ukraine. Ein Bild, das mir dabei im Gedächtnis bleibt, sind ihre Laufschuhe, die sie stets bei sich trug. Kaum ein Land, das Billi Bierling nicht laufend erwandert hat, selbst in Pakistan fand man sie trabend, gekleidet in traditionelle Kleidung. Auch ihre Liebe zum Trailrunning kommt in ihrer Erzählung nicht zu kurz. So nahm sie an zahlreichen Marathons teil, aber auch an einem Ultra-Trail-Run und gibt ganz offen zu, ohne Laufen nicht gut leben zu können. Daher hätte mir persönlich der Titel „Ich trage Laufschuhe in Kathmandu“ besser gefallen.
Insgesamt spiegelt das Buch das vielschichtige und farbenfrohe Leben einer abenteuerlustigen Frau wider, die immer in Bewegung zu sein scheint. Allerdings fehlt es mir in diesem Buch ein wenig an emotionalem Tiefgang. Es gleicht einer Aneinanderreihung von spannenden Momenten und Begegnungen, wobei der Fokus stets auf das Gegenüber gerichtet ist. Dabei kommt mir die Frau Billi zu kurz, bleibt schwer greifbar und fahl. Wie kommt es, dass sich eine junge Frau der offenbar damals noch recht zähen und nicht leichten Fittiche von Elizabeth Hawley unterordnete?, ist eine der Fragen, die sich mir beim Lesen stellte. Und wie verarbeitete sie Todesfälle von Freunden am Berg? Wie steht es mit der Liebe?
Diese und ähnliche Fragen werden, wenn überhaupt, nur angeschnitten, bleiben aber unbeantwortet und hätten doch auch die Frau hinter der Geschichte deutlicher werden lassen.
Fazit: Ein interessantes und abwechslungsreiches Buch zum Thema Begegnungen mit spannenden Menschen bzw. humanitäre Hilfe im Ausland, das für mich aber zu wenig von der Autorin und deren Motivation und Sehnsüchten selbst preisgibt.

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Ich sage Hallo und dann nichts – ein Jugendroman über die Tücken des Erwachsenwerdens

Ich sage Hallo und dann NICHTS von Lilly Axster

Jacinta ist ein „Kind dazwischen“, nicht die Älteste, nicht die Jüngste in der Geschwisterreihe, ihr Leben mittelmäßig in allen Belangen, ihre Noten durchschnittlich, weder hochbegabt noch dumm, kein Kind mehr, aber auch nicht erwachsen, kein Ja, kein Nein, maximal ein Vielleicht. Und keine einzige Katastrophe, „einfach nur dazwischen“.

So beginnt der Jugendroman rund um die Protagonistin, die sich selbst als unspannend und langweilig wahrnimmt, bis sie beschließt, ab sofort zu streiken und nicht mehr mitzuspielen, um dazu zu gehören, nicht mehr das zu tun, was alle tun, um interessant zu erscheinen. Sie steigt aus und wird zu Jay. Und plötzlich eröffnen sich ihr neue Möglichkeiten. Denn sie freundet sich mit Leo, der Außenseiterin, an. Mit Leo, die ihr so eigenartige Fragen stellt, wie, was sie von der Liebe hält. Leo wohnt in einer therapeutischen Wohngemeinschaft. Und hört Stimmen im Kopf, in ihr wohnen viele Persönlichkeiten.
Zuhause zerbröselt inzwischen die Beziehung ihrer Eltern, die ältere Schwester zieht aus und scheint sie gar nicht zu vermissen. Jays Leben gerät plötzlich in ziemliche Bewegung.
Mit diesem Buch ist der Autorin ein Jugendroman gelungen, der ziemlich deutlich das Chaos und die Schwierigkeiten der Pubertät widerspiegelt. Wo gehöre ich hin? Wer möchte ich sein? Die Suche nach der eigenen Identität und seinem Platz im Leben ist keine einfache.
Die Angst, nichts besonderes zu sein, kommt dabei ebenso deutlich zum Ausdruck wie die Befürchtung, nicht zu passen, nicht richtig oder normal zu sein. Klare Antworten findet die Protagonistin keine. Aber tröstende Wege und Möglichkeiten, um herauszufinden, wer und was sie sein möchte. Ein Beginn…
Fazit: Ein berührender Roman für junge Menschen, der viele Themen wie Scheidung der Eltern, psychische Erkrankung, Auszug der älteren Geschwister, Zugehörigkeit zu einer Gruppe und die Suche nach der eigenen Identität anspricht. Dabei bietet er keine vorgefertigten Lösungen, vieles bleibt offen. Doch die Botschaft ist auch: Es gibt auch Veränderungen zum Guten, Neues kann auch Türen öffnen, die bisher verschlossen waren. Insofern ein hoffnungsspendendes Buch. Hat mir gut gefallen.

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Vorarlberg erzählt – Ein Sachbilderbuch über die Geschichte, Kultur und Sozialisation unseres westlichsten Bundeslandes

Vorarlberg erzählt von Elvira Flora; Claudia Schwarz

Das Ländle, Österreichs westlichstes Bundesland, das Land zwischen Bodensee und vor dem Arlberg-Pass, das zweitkleinste bevölkerungsmäßig, ausgestattet mit einem für Nicht-Vorarlberger oft höchst unverständlichen Dialekt. Damit erschöpft sich das Wissen rund um das westlichste Bundesland bei vielen jungen – und auch älteren – Lesern.

Ein guter Anlass, um zu diesem liebevoll verarbeiteten und illustrierten Sachbilderbuch zu greifen und sein Wissen über das Ländle zu vertiefen!
Zusammen mit den beiden Museumspädagoginnen Elvira Flora und Claudia Schwarz begeben wir uns auf eine spannende, geschichtliche Reise von den Ursprüngen des Bundeslandes bis hin zur Neuzeit. Eine Zeitkette zu Beginn erleichtert den jungen Lesern dabei die Einordnung. Da diese Kette den Leser durch das gesamte Buch begleitet, fällt es leichter, einen zeitlichen Überblick zu bewahren.
Zu jeder Epoche finden sich kindgerecht und detailliert Informationen und Erklärungen, aber auch Kurzgeschichten, Aufgaben und Ratespiele sowie Geschichten zu Fundorten von einzelnen Objekten. Such-, Wimmel- und Ausmalbilder sorgen dafür, dass in diesem edel ausgestatteten Sachbilderbuch auch der Spaß nicht zu kurz kommt.
Auch Panoramabilder oder Fotos von Fundstücken, wie etwa ein 100 Millionen alter versteinerter Stachelrochen oder ein Mammutzahn, ergänzen einzelne Informationen. Besonders spannend: Häufig wurde der Fundgegenstand in Originalgröße abgebildet. Sehr geschickt werden damit Anreize geschaffen, die dargestellten Objekte „in echt“ im vorarlberg museum kennen lernen zu wollen.
Fazit: Mit diesem Buch fällt Wissensvermittlung leicht, Geschichte wird lebendig, an-, und begreifbar. Für Kinder ab dem Volksschulalter geeignet und sicherlich auch gut im Geschichtsunterricht oder als Vorbereitung für einen Museumsbesuch anwendbar.

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Das österreichische Sagenbuch – Sagen aus allen Bundesländern in einem großen Erzählband vereint

Das große österreichische Sagenbuch von Helmut Wittmann

„Wer Österreich so richtig kennenlernen will, tut gut daran, seine Sagen zu lesen“, schreibt der Herausgeber Helmut Wittmann. Dem kann man als Leser dieser Lektüre nur zustimmen.
Auf einzigartige Art und Weise versinnbildlichen die aufgeschriebenen Sagen aus allen Bundesländern die Kultur, die Mentalität, die Geschichte und landschaftlichen Gegebenheiten unseres schönen Landes.

Der Fundus an Erzählungen ist beeindruckend: Vom Bodensee über die Salzburger Almen und Donaufürsten bis hin zur Entstehung des Neusiedlersees reichen die Geschichten und spiegeln dabei den Reichtum und die Besonderheiten Österreichs und ihrer Bewohner wider. Dem Leser begegnen Wassermänner und Hexen, Naturgeister und Riesen, Totenvögel und Drachentöter. Insgesamt wurden zu jedem Bundesland zwischen zehn und dreizehn Sagen aufgezeichnet.
Abwechslungsreich ist das Buch nicht nur aufgrund seiner Vielfalt an Sagen, sondern auch aufgrund der unterschiedlichen Erzähler derselbigen. Neben dem Herausgeber Helmut Wittmann erzählen namhafte Geschichtenerzähler wie Folke Tegetthof, Brigitte Weninger oder Bernhard Lins von Schicksalsschlägen und Mutproben, großer Tapferkeit und tiefer Angst.
Fazit: Ein wunderbarer Fundus an österreichischer Kulturgeschichte für die ganze Familie, zum Lesen, Vorlesen und Nacherzählen, nicht nur an kalten Winterabenden.
Absolut empfehlenswert!

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Grizzlybär und Hasenfuß - Geschichten von wilden Tieren und solchen, die es werden wollen

Grizzlybär und Hasenfuß von Agi Ofner

Skurrile, lustige und fantasievolle Geschichten zum Thema Wildheit und Stärke vereint dieses Buch in 17 kurzweiligen Erzählungen, eingewobenen Reimen und kurzen, knackigen Sprüchen. So etwa über den Wolf, der endlich mal „Wolfsachen“ machen möchte und dazu probeweise Schafe packt, Gänse entführt und das Rotkäppchen an sich reißt, nur um diese dann wieder loszulassen und seine Kraft für ganz anderes, Erstaunliches zu nutzen.

Ein paar dieser Geschichten rund um Tiere wie Petermännchen, Königspudel und Faultier sind in sich abgeschlossen, einzelne Protagonisten treffen wir hingegen im Verlauf des Buches immer wieder an. Gemein ist all diesen Geschichten über „wilde“ Tiere ihr Mut und ihre Stärke, die sie auf ganz unterschiedliche Art und Weise aufbringen. Denn Mut kann viele Gesichter haben…
Eine lustige Lektüre für zwischendurch, ergänzt durch doppelseitige Illustrationen mit witzig-frechen Sprüchen: „Die Eule heult die ganze Nacht, nachdem ihr Eis zu Boden kracht“.
Optisch ist das Buch ein wahrer Augenschmaus. Bunt, farbenfroh und anregend für alle Sinne. Gut für Kinder ab dem Kindergartenalter geeignet.

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Alles Gute, kleines Schaf - Ein zauberhaftes Bilderbuch rund um das Thema Geburtstag

Alles Gute, kleines Schaf von Brigitte Weninger

Der Kuschelbär hat Geburtstag. Und das Schaf möchte diesen Ehrentag mit ihm feiern. Vom Einwickeln des Geschenkes, vom Malen einer Geburtstagskarte und Schmücken des Tisches bis hin zum Eintrudeln der Gäste und Anzünden der Kerze, begleiten wir in diesem süßen Bilderbuch von Brigitte Weninger das Schaf bei seinen Vorbereitungen.

Dabei ist auch die Mithilfe der Leser gefragt: Socken müssen gefunden, Kuchen auf den grünen Teller gelegt werden und natürlich dürfen die kleinen Leser auch laut das Geburtstagslied mitsingen. So werden ganz nebenbei das Sprachverständnis und motorische Fähigkeiten gefördert.
Ein Büchlein zum Vorlesen, zum Mitmachen und Mitsingen, das die Vorfreude auf den eigenen Geburtstag steigert. Die Illustratorin Bine Penz untermalt den Text durch farbenfrohe und ansprechende Bilder, die zum Verweilen und Suchen anregen und Impulse für Gespräche zum Thema Geburtstag geben: Und worauf freust du dich?
Fazit: Ein süßes Bilderbuch für Kleinkinder, sehr empfehlenswert!

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Worauf wartest du noch? Ein Bilderbuch zum Philosophieren und Träumen

Worauf wartest du noch? von Lena Raubaum

Jeder wartet auf etwas, auf Weihnachten, bis man endlich an die Reihe kommt, auf die erste Zahnlücke oder darauf, dass etwas Spannendes passiert. Wenn man die Tage, die Stunden und Minuten zählt, kann die Zeit sich endlos dehnen…mit diesem kleinen Büchlein vergeht sie etwas schneller.
Und ganz nebenbei lernen die kleinen Leser noch das ABC, bestaunen bunte, fröhliche und ansprechende Bilder und beschäftigen sich mit Sprache, Lesen und der Macht der Fantasie.

Und auf was wartest du?
Fazit: Ein nettes Buch für zuhause oder den Kindergarten. Für Kinder ab fünf Jahren gibt es in diesem Buch sicher einiges zu entdecken. Auch für Schulanfänger bietet es sich noch an, etwa, um auf spielerische Art und Weise das Alphabet zu festigen und sich dabei auf eine philosophische Reise zu begeben.

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Maulwurf und ich – ein berührendes Bilderbuch über Krieg und Zuversicht, über wilde Zeiten und schützende Keller

Maulwurf und ich von Sarah Michaela Orlovský

Die kleine Protagonistin trifft im Frühling einen Maulwurf, an einem sonnigen, warmen Tag. Sie konnte ihn sogar berühren, sein weiches Fell streicheln. In ihrer Fantasie stellt sich das Mädchen vor, wo und wie der Maulwurf wohnt, geschützt und geborgen unter der Erde, in seinem eigenen Reich. Auch das kleine Mädchen ist sicher und hat es kuschelig weich, zusammen mit Mama und Oma, ihrer Puppe Violetta und dem Foto ihres Vaters – gut versteckt im Keller.

Dort wohnt sie, sehnt sich nach ihren Kuscheltieren und dem Esstisch und nach dem Frieden. Bald wird der Krieg vorbei sein und sie den Maulwurf wieder treffen. Im Frühling…
Mit dem Buch „Maulwurf und ich“ ist der Autorin Sarah Michaela Orlovský ein berührendes Buch über ein Leben im Krieg gelungen. Nur sehr behutsam werden die Probleme und Schwierigkeiten für eine Familie und ihr Kind in wilden Zeiten angedeutet, gleichzeitig aber auch Hoffnung und Mut gemacht auf eine Zukunft und wiedererwachendes Leben.
Die Illustratorin Monika Maslowska hat den Text mit wunderbar zarten und doch kräftigen, klaren Bildern untermalt. Sie erzählen eine Geschichte für sich, vermitteln Trost und Sicherheit, aber auch flüchtige Momente des Schreckens und der Angst. Damit gelingt auch hier der Spagat zwischen dem Vermitteln von Geborgenheit und Sicherheit, ohne dabei das Furchtbare völlig auszublenden.
Fazit: Ein leider sehr aktuelles Buch, das sich wunderbar dazu eignet, schon mit Kindergartenkindern Themen wie Krieg und Leben in Kriegszeiten anzusprechen. Sehr lesenswert. Absolute Kaufempfehlung.

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