Kunden em pfehlungen
Rezensionen von elafisch:
Drei Frauen am Lost Land Lake
Für immer in deinem Herzen von Shipman Viola
Arden ist alleinerziehende Mutter und muss das Collage für ihre Tochter Lauren ohne große Unterstützung ihres Ex-Mannes finanzieren. Ihr Job ist für sie somit existenziell und sie opfert ihm jeder freie Minute, gönnt sich keinen Urlaub und arbeitet selbst in ihrer Freizeit. Und das obwohl sie noch nicht einmal Anerkennung dafür bekommt.
Lauren hat von der finanziellen Miesere ihrer Mutter erfahren und daraufhin ihr Hauptfach gewechselt, von Kunst zu Wirtschaftswissenschaften, um ihr nicht auf der Tasche zu liegen, doch sie ist unglücklich damit.
Eines Tages bekommen beide einen Brief von lolly, Ardens Mutter/Laurens Großmutter, mit einem Anhänger für ihre Bettelarmbänder. Daraufhin beschließen sie zu ihr zu fahren und Arden nimmt ihren ersten Urlaub seit Jahren. Die gemeinsame zeit am Lost Land Lake ist für die drei Frauen von enormer Bedeutung und hat großen Einfluss auf ihr Leben.
Das Buch teil sich auf in die Rahmengeschichte rund um Lolly, Arden und Lauren und die vielen Geschichten rund um die Anhänger an Lollys Bettelarmband.
Die Bedeuungen der Anhänger und die Geschichten dazu waren sehr berührend und regen zum Nachdenken an. Sie zeigen aber auch deutlich wie gewisse Ereignisse im Leben der drei Frauen Einfluss darauf nehmen zu welchen Menschen sie geworden sind.
Lollys Charakter ist etwas ganz besonderes und gibt dem Buch die gewisse Note, die es zusammen mit den Geschichten, zu einem Juwel macht. Leider war mir die Rahmenhandlung an sich etwas zu vorhersehbar und klischeehaft, das hat dem Lesevergnügen einen kleinen Dämpfer verpasst.
Der Schreibstil wirderum hat mir sehr gut gefallen, er ist locker und zügig zu lesen und dabei doch auch sehr bildhaft und teilweise sogar poetisch.
Ein Buch das die Seele anrührt, daher eine Leseempfehlung von mir.
Rezensionen von Tiella:
ganz eigener, aber faszinierender Schreibstil
Der Ort, an dem die Reise endet von Owuor Yvonne Adhiambo
Odidi Oganda wird in Nairobi erschossen. Sein Vater Nyipir und seine Schwester Ajany holen seinen Leichnam nach Hause. Er soll seine letzte Ruhestätte auf der Farm der Familie bekommen. Das ist das Einzige, das sie noch für ihn tun können. Durch Odidis Tod werden auch die dunklen Erinnerungen der Familie aufgewirbelt.
Jeder versucht, so gut es geht, mit dieser Situation fertig zu werden. Letzten Endes merken sie, dass man das Schweigen brechen muss um Frieden zu finden ...
Meine Meinung:
Durch Odidis Tod kommen in der Familie Oganda viele unausgesprochene Erinnerungen und Fragen ans Licht. Jeder der Familie hat seinen ganz eigenen "Dämon", den er bekämpfen muss. Alle zerbrechen fast an Odidis Tod und gehen erst einmal ganz unterschiedlich damit um. Die Mutter Akai verschwindet in die Wildnis, seine Schwester Ajany will Odidis Leben in Nairobi finden und der Vater versucht, die Geister der Vergangenheit fernzuhalten. Vor allem das Schweigen trennt sie voneinander. Sie können einander nicht trösten, da sie nicht wissen, was den anderen umtreibt. Die Gefühle und Gedanken der Personen werden durch den ganz eigenen Erzählstil richtig eindrücklich und greifbar. Es werden Gedanken in den Raum geworfen, Fragen gestellt, die niemand beantworten kann. Sätze abgebrochen. Dieser Schreibstil ist nicht immer leicht zu lesen, aber faszinierend, so dass man in der Geschichte gefangen ist. Man taucht tief in Kenias Geschichte ein.
Dann taucht auch noch der Engländer Isaiah Bolton auf, der auf der Suche nach seinem Vater ist. Durch ihn werden die Erinnerungen endgültig aufgewirbelt und die Geister erwachen zum Leben. Niemand kann sich ihnen nun noch entgegenstellen. Doch es dauert lange, bis alle Antworten auf ihre Fragen bekommen.
Die Vergangenheit der verschiedenen Charaktere ist miteinander verwoben. Vor allem die Zeit der kolonialen Gewaltherrschaft und der blutigen Auseinandersetzungen nach der Unabhängigkeit Kenias hat die Personen geprägt. Sie tragen nun schwer an ihrer Vergangenheit und ihren Taten. Die Geister der Toten verfolgen sie und sie hoffen auf Vergebung. Erst, als sie bereit sind, über das Geschehene zu reden, wird auch diese Last leichter.
Fazit:
Eine Geschichte voller Gewalt, Trauer und verlorener Träume. Am Ende bleibt aber ein Funke Hoffnung, dass sich die Dinge nun ändern. Lesenswert!
Rezensionen von Tiella:
Die Reise der Amy Snow
Die Reise der Amy Snow von Rees Tracy
Amy wurde als Baby von der 10-jährigen Aurelia Vennaway im Schnee gefunden. Aurelia nimmt Amy mit nach Hatville Court, ihrem zuhause und kümmert sich um sie. Aurelias Eltern lehnen Amy aber ab. Trotzdem wird Amy Aurelias beste Freundin. Als Aurelia stirbt, verlangen deren Eltern, dass Amy sofort das Haus verlässt.
Also macht sich Amy auf in eine ungewisse Zukunft. Doch Aurelia hat vorgesorgt: Sie hat Amy Briefe hinterlassen, in denen sie Anspielungen auf ein großes Geheimnis macht. Um dieses zu lösen, muss sich Amy auf eine Reise quer durch England begeben. Dabei trifft sie auf Aurelias Freunde und löst langsam das Rätsel. Auch wird Amy im Laufe der Reise klar, was sie selbst noch vom Leben will.
Meine Meinung:
Die Geschichte spielt in England im viktorianischen Zeitalter. Dass hier die Herkunft der Menschen eine große Rolle spielte, wird in der Geschichte sofort klar. Die normale Bevölkerung wurde von den Reichen nur als Bedienstete akzeptiert. Ansonsten gab man sich mit diesen nicht ab. Nächstenliebe war - zumindest für Aurelias Eltern - ein Fremdwort. Obwohl Amy noch ein hilfloses Baby war, wurde sie von Aurelias Eltern nur deshalb geduldet, da der Pfarrer die Vennaways vor Zuschauern für ihre gute Tat lobte. Der Schein musste gewahrt werden und so durfte Amy bleiben. Ihr Leben in Hatville Court verlief dann aber auch sehr bedrückend. Einzig Aurelia hielt zu Amy.
Aurelia war mir sofort sympathisch. Sie ist ein ganz offener und liebevoller Mensch, obwohl ihre Eltern dies nicht gerne sehen. Doch sie hat natürlich als Kind überhaupt keinen Einfluss. Amy dagegen ist sehr zurückhaltend und ruhig. Aufgrund ihrer Vergangenheit ist dies aber auch kein Wunder. Außerdem ist sie zwar Aurelias Freundin, gehört aber nicht dem gleichen Stand an. Daher darf sie sich natürlich auch nichts herausnehmen. Auf ihrem weiteren Weg muss Amy dann aber auch erst lernen, für sich selbst einzustehen und ihre Träume zu erkennen.
Als sich Amy nach dem Tod Aurelias auf die in den Briefen beschriebene Reise machte, hat es mir richtig Spaß gemacht, sie hier zu begleiten. Das lag auch an der anschaulichen Erzählweise. Man hatte von den Handlungsorten und auch von den einzelnen Charakteren sofort ein Bild vor Augen. Auch war ich gespannt, was Amy am Ende der Reise finden würde. Daneben lernte man Aurelia durch die Briefe besser kennen.
Der Schreibstil selbst ist ist flüssig und mitreissend. Auch werden am Ende alle Fragen geklärt - zumindest für den Leser. Aber das letzte Drittel war mir stellenweise etwas zu langatmig.
Fazit:
Alles in allem eine schöne und unterhaltsame Geschichte, bei der man bis zum Ende gespannt ist, wie sich alles auflöst.
Rezensionen von Ela_Ela:
Der schwächste Band dieser Serie
Der Bilderwächter von Monika Feth
Band 6 der ?Erdbeerpflücker??Thriller von Monika Feth! Zwei Jahre lang hat Jettes Freundin Ilka den Nachlass ihres berühmten Bruders nicht angerührt. Als sie nun das erste Mal die Bilder von Ruben in Augenschein nimmt, ist es, als hätte sie die Büchse der Pandora geöffnet. Ein Mitarbeiter von Rubens Nachlassverwalter wird tot aufgefunden und ein unglaublicher Medienrummel bricht über Ilka herein.
Jette und Merle ermitteln im Wettlauf gegen die Zeit, denn auch Ilka scheint in großer Gefahr zu sein ...
Ich finde dieser Band ist leider der schwächste dieser Serie, aber vielleicht seh ich das nur so weil mir der vorherige so gut gefallen hat.
Irgendwie habe ich einfach nicht in dieses Buch gefunden und diese 470 Seiten waren ein bissl zach zu lesen. Außerdem war diese Thematik für mich einfach nicht so interessant. Das einzige das die Spannung aufrechterhalten hat war das die Autorin nicht verraten hat wer der Mörder war, man konnte selber seine Vermutungen anstellen. Und wurde sogar ein bisschen verwirrt weil man einfach niemanden so einen Mord zutraute.
Fazit: Ein schwacher Thriller der mich leider nicht so gepackt hat wie seine Vorgänger.
Serie:
1. Der Erdbeerpflücker
2. Der Mädchenmaler
3. Der Scherbensammler
4. Der Schattengänger
5. Der Sommerfänger
6. Der Bilderwächter
7. Der Libellenflüsterer
Rezensionen von Anja:
über die Familie und das Leben ? emotionale Rückblicke machen die Geschichte besonders (4,5)
Für immer in deinem Herzen von Shipman Viola
Arden und ihre Tochter Lauren haben ihre (Groß-)Mutter Lolly lange nicht mehr besucht. Als beide Post von der Siebzigjährigen bekommen, in der sich jeweils ein Anhänger für ihre Bettelarmbänder befindet, beschließen sie, Lolly zu überraschen. Wie sich zeigt, kommt sie in ihrer einsamen Blockhütte lange nicht mehr so gut zurecht, wie sie vorgibt.
Doch ihre alten Erinnerungen sind noch erhalten. Und damit dies auch so bleibt, beginnt sie, ihre Vergangenheit mit den zwei jüngeren Frauen zu teilen und erzählt ihnen die Geschichte ihrer Anhänger. Arden lernt viel neues über ihre Mutter ? und auch über sich selbst...
Die drei Frauen sind sehr unterschiedlich. Lolly, körperlich noch topfit, ist die Attraktion des örtlichen Süßigkeitenladens. Jede Stunde gibt sie in ihren schrillen Outfits mit bunten Perücken eine kleine Show.
Arden ist nach der Scheidung von ihrem Mann darauf konzentriert, so viel wie möglich zu arbeiten, um das Studium ihrer Tochter zu bezahlen. Für ihre alte Leidenschaft hat sie keine Zeit mehr ? überhaupt hat sie kaum Zeit für sich selbst und auch ihr Beruf macht sie nicht so glücklich, wie sie es sich wünschen würden.
Lauren hat sich für ein Wirtschaftsstudium entschieden, obwohl dies nie ihr Traum war. Nun lernt sie für die Prüfungen und zweifelt, wie lange sie sich in dem Fach noch behaupten kann.
Als Lauren und Arden bei Lolly eintreffen, kommen sie ein wenig zur Ruhe. Jede denkt über ihr Leben nach, angeregt durch die Geschichten von Lolly.
Während die Handlung um die drei Frauen im kleinen Heimatörtchen fortläuft, gibt es immer wieder Rückblenden in die Vergangenheit von Lollys Vorfahren, ihr selbst und Ardens Kindheit und Jugend. Dank entsprechender Jahreszahlen sind die Passagen direkt zu erkennen. Die einzelnen Episoden, die meist einen Wendepunkt im Leben der Frauen darstellen, schildern überwiegend sehr emotionale und berührende Ereignisse.
Doch auch die Handlung in der Gegenwart hat gefühlvolle Passagen, auch wenn diese lange nicht so faszinierend wie die Erinnerungen ist.
An einigen Stellen wirkt die Handlung etwas konstruiert und übertrieben, doch insgesamt eröffnen sich dem Leser emotionale Lesestunden, in denen er angeregt wird, auch einmal über sein eigenes Leben nachzudenken. Auch wenn die Botschaften sehr dominat daherkommen, bleiben die Entwicklungen, die Lolly bei ihrer Tochter und Enkelin auslöst, auch beim Leser nicht ohne Spuren...
Das Ende ist stimmig. Nicht übertrieben dramatisch, nicht übertrieben kitschig. Jede Figur hat ein Ende, dass genau zu ihr passt und dem Leser bleibt es überlassen, sich vorzustellen, was die Zukunft noch bereithält.
Fazit: Emotionale Rückblenden werden in die aktuelle Handlung eingebunden. Es gibt einige Überraschungen aber auch vorhersehbare Ereignisse die sich in eine insgesamt stimmige, manchmal etwas erzwungene Handlung betten. Ein Buch mit Taschentuchmomenten, das dazu anregt, auch mal über sich selbst und frühere Träume nachzudenken, sich auf die Familie und den Partner zu besinnen und ein wenig Spaß zu haben...
Rezensionen von susanne.pichler@gmx.at:
Eine Fälschung
Maestra von Hilton L. S.
L.S. Hilton hat eine Hauptfigur erschaffen, die einen ziemlich verwirrt zurücklässt. Judith Rashleigh ist jung, klug, ehrgeizig, schön und skrupellos. Diese Eigenschaften sollten ihr sowohl den beruflichen als auch den persönlichen Lebensweg beträchtlich erleichtern. Doch dem ist ganz und gar nicht so.
Zum Zeitpunkt als wir Judith kennenlernen, arbeitet sie in einem der beiden renommiertesten Auktionshäuser Londons. Obwohl sie einen exzellenten Sudienabschluss vorzuweisen hat, wird sie von ihren Vorgesetzten als Mädchen für alles eingesetzt. Ihre Kindheit, die von einer alkoholkranken Mutter und Armut geprägt war, können als Auslöser für Judiths glühenden Ehrgeiz angesehen werden, aus ihrem Leben, insbesondere in materieller Sicht, etwas zu machen. Da Geld immer knapp ist, nimmt sie einen Nebenjob in einer zwielichtigen Bar an; dort soll sie gut betuchten Männern Gesellschaft leisten. Für Judith äußerst leicht verdientes Geld.
Als ein Gemälde des berühmten englischen Malers George Stubbs, das Judith als Fälschung erkannt hat, als echter Stubbs versteigert werden soll, sieht Judith ihren großen Moment gekommen. Sie weist ihren Vorgesetzten auf die Fälschung hin, doch anstatt belobigt zu werden, wird sie kurzerhand gefeuert. Ihr wird praktisch der Boden unter den Füßen weggerissen. Mit einem Schlag verliert sie ihre Zukunft. Ein weiterer Berufsweg in der Kunstszene ist nach dieser Kündigung unmöglich.
Judith bleibt nur noch ihr Nebenjob in der Bar. Als einer ihrer Stammkunden sie einlädt, ihn an die Cote d'Azur zu begleiten, willigt sie sofort ein. Dort, umgeben von purem Luxus, findet Judith ihre Welt. Sie kanalisiert ihren Hass, ihre Wut und ihre Enttäuschung; sie schwört ihrem ehemaligen Arbeitgeber Rache, koste es, was es wolle. Als ihr Gönner unter delikaten Umständen stirbt, ist Judith wie ausgewechselt. Vorbei ist es mit der gebildeten, jungen Frau, die sich in der Kunstwelt nach oben arbeiten wollte. Von nun an lebt Judith ihr Leben auf des Messers Schneide. Sexuell setzt sie sich keine Grenzen, sie liebt ihre sexuellen Abenteuer und Eroberungen. Jeder Mann, der sie Reichtum und Macht näher bringen könnte, wird von ihr gezielt ausgesucht und eingesetzt. Ihr Weg führt sie nach Italien. Dort holt sie die Vergangenheit in Form eines Kunsthändlers und des gefälschten Stubbs'wieder ein. Und dort begeht Judith auch ihren ersten Mord. Kühl, durchdacht und ohne Skrupel entledigt sie sich des Mannes, der unbewusst in der Vergangenheit ihre Karriere in der Kunstwelt zerstörte und der nun ihrer Zukunft im Weg gestanden wäre.
Es soll nicht bei diesem einen Mord bleiben. Judith mordet mit einer Präzision, die einen Profikiller vor Neid erblassen lassen würde.
Obwohl ich eigentlich eine Schwäche für die Bösewichte in Literatur und Film habe und sie für die faszinierenderen Charaktere halte, bin ich mir bei Judith nicht schlüssig. Sie ist weder sympathisch noch unsympathisch, sie ermordet einfach jeden, der ihr nur ansatzweise in die Quere kommen könnte. Dabei bleibt sie dem Leser seltsam fremd. Manche ihrer Taten lassen sich nur schwer nachvollziehen. Auch in der Handlung gibt es einige Sprünge, die nicht völlig logisch sind. Mit zumindest bleiben einige Punkte unklar. Meiner Meinung nach hätte L.S. Hilton auch sehr viel mehr aus dem Kunstthema machen können. Über weite Strecken gerät es zu sehr in Vergessenheit. Alles in allem ein Roman, der meinen Erwartungen nicht gerecht wird und einen eher schalen Nachgeschmack hinterlässt.
Rezensionen von Marion2505:
Lollys Armband ist etwas ganz Besonderes!
Für immer in deinem Herzen von Shipman Viola
Inhalt:
Großmutter Lolly, ihre Tochter Arden und ihre Enkeltochter Lauren besitzen ein Armband mit Glücksbringern. Lolly lebt seit langer Zeit alleine und leidet darunter. Aber auch Arden und Lauren sind mit ihrem gegenwärtigen Leben nicht glücklich. Als sie von Lolly einen rätselhaften Brief mit einem Anhänger für ihr Armband erhalten, beschließen sie, zu Lolly zu fahren und nachzusehen, was der Grund des Briefes ist.
Im Laufe der gemeinsamen Zeit erfahren Arden und Lauren mehr über Lollys Leben. Diese Dinge sind neu für die beiden und verändern ihr komplettes Leben.
Cover:
Das Cover ist wunderschön. Da es in diesem Buch vorwiegend über die verschiedenen Anhänger an Lollys Armband geht, findet man sie schon auf dem Cover. Aber auch auf den Innenseiten des Buchrückens sind sie wieder abgebildet und nochmals genau erklärt. Das macht das Buch für mich absolut außergewöhnlich.
Schreibstil:
Die einzelnen Teile des Buches sind in die verschiedenen Anhänger von Lollys Armband unterteilt. Das hat mir unheimlich gut gefallen. Auch ist das Buch sehr flüssig und anschaulich geschrieben, so dass ich sofort in der Geschichte angekommen bin. Der Wechsel im Erzählstil von Rückblenden in die Vergangenheit und die Erzählung in der Gegenwart sind eine unglaublich schöne Kombination. Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen.
Fazit:
Ein wunderschönes Buch, das voller Lebensweisheiten steckt und mich an vielen Stellen zum Nachdenken angeregt hat. Ich habe viele neue Blickwinkel für mich entdecken können und danke Lolly, Arden und Lauren für ihre wunderbare Geschichte. Dies ist ein Buch, das ich sicherlich noch einmal lesen werde und daher bekommt es einen Ehrenplatz in meinem Bücherregal.
Ich kann dieses Buch nur unbedingt weiterempfehlen!!!!!
Rezensionen von Tiella:
eine unterhaltsame Geschichte für zwischendurch
Fuchskind von Wieners Annette
Gesine Cordes ist Friedhofsgärtnerin. Eines Morgens hat sie das Gefühl, dass sich jemand vor ihr auf dem Friedhof versteckt. Als sie versucht, den Eindringling zu stellen, findet sie ein Baby. Gleichzeitig wird an einer nahen Bushaltestelle eine Frauenleiche gefunden. Und dann taucht auch noch Klaus - Gesines Exmann - auf.
Gesine weiß nicht, ob sie ihm trauen kann. Hängt dies alles am Ende zusammen?
Meine Meinung:
Dies ist der zweite Fall um die Friedhofsgärtnerin Gesine Cordes.
Gesine war früher bei der Kriminalpolizei. Durch den Tod ihres kleinen Sohnes hat sich ihr Leben komplett geändert. Nun arbeitet sie auf dem Friedhof. Aufgrund ihrer Vorgeschichte versucht sie aber auch selbst, Zusammenhänge bei den Fällen zu finden und kann das Ermitteln nicht ganz der Polizei überlassen.
Grundsätzlich fand ich die Fälle zwar interessant, aber Gesine wurde mir nicht sympathisch. Sie kann Gefühle nicht zulassen und wirkt sehr distanziert.
Wie bereits im ersten Band sind auch immer wieder Seiten enthalten, die eine Giftpflanze beschreiben, mit Merkmalen, Gift, dessen Wirkung und Gegenmaßnahmen. Grundsätzlich finde ich dies zwar interessant. Nachdem dies aber im Vorgängerband noch zur Geschichte passte, fand ich es hier etwas störend, weil es überhaupt nicht wichtig für die Fälle war.
Der Schreibstil war leicht und flüssig. Auch wurde immer wieder Spannung aufgebaut. Da es aber vor allem um Gesine - und dadurch auch oft um ihr Privatleben - geht, traten die Ermittlungen manchmal etwas in den Hintergrund. Dadurch verlor die Geschichte manchmal auch an Spannung. Das fand ich ein bisschen schade.
Fazit:
Alles in allem eine unterhaltsame Geschichte für zwischendurch. Wirklich mitreißen konnte mich die Geschichte aber nicht.
Rezensionen von RebekkaT:
Jeden kann es treffen
Neustart von Gaw Oliver
In dem Buch Neustart geht es um Oliver Gaw, der schon mit 27 erhöhte Cholesterienwerte hat und im Laufe der Zeit immer mal Herzbeschwerden hat. Wie Männer oft so sind, wird das alles ignoriert und weiter gemacht, kaum Bewegung, FastFood, Alkohol und das alles mündet über Angina-Pectoris-Anfälle und kleine Herzinfarkte in einen Herzinfarkt, bei dem er eigentlich hätte sterben müssen.
Ich bekomme beim schreiben eine Gänsehaut - wie sich Oliver wirklich gefühlt hat, bleibt mir ein Rätsel, da das Buch doch sehr locker geschrieben ist.
Oliver schreibt seinen Neustart auf, mal wirklich witzig, dann nachdenklich, aber immer so, wie es ist.
Cover: Ich mag es ohne viel Schickschnack
Schreibstil: mir oft zu locker, typisch Mann?
Jedes Kapitel, welche allesamt schön kurz sind, beginnt mit einem Satz/kurzem Abschnitt; die 216 Seiten, die sich auf 100 Kapitel verteilen, sind in einem Rutsch gut zu lesen.
Oliver 1.0, dann nach dem Infarkt Oliver 2.0, beschreibt er seine Rückkehr ins Leben, mit Krankenhaus, Reha und zurück. Einen Blog schreibt Oliver Gaw bis heute: www.oliver2punkt0.com.
Er schrieb das Buch, um andere zu warnen, Symptome nicht zu ignorieren, es gar nicht soweit kommen zu lassen - und ist nun endlich Oliver 2.0, der er immer sein wollte, der in seinem alten Körper verschüttet war.
Rezensionen von thora:
Ein Armband verbindet Generationen - sehr berührende Familiengeschichte
Für immer in deinem Herzen von Shipman Viola
Inhalt/Klappentext:
Alle Frauen der Familie Lindsey besitzen ein Armband mit Glücksbringern, Großmutter Lolly, Tochter Arden und Enkelin Lauren. Die Anhänger werden von Generation zu Generation weitergegeben. Lolly lebt allein am Lost Land Lake, weit weg von ihrer Tochter und ihrer Enkelin, die sie lange nicht gesehen hat.
Ihr bleibt nicht mehr viel Zeit für mehr Nähe. Sie schickt Arden und Lauren jeweils einen Anhänger und bittet um einen Besuch. Alarmiert brechen die beiden auf und nehmen ihre eigenen Krisen mit in das Kindheitsparadies am See. Es wird ein Sommer, der drei Lebenswege zusammenführt und verändert. Über das Armband, das sie verbindet, entdecken die Frauen, was wirklich wichtig ist im Leben. Die Glücksbringer der Lindseys stehen für Geschichten voller Hoffnung, Sehnsucht und Lebenslust. Ein Roman, der die Leserin unter Tränen lächeln lässt.
Meine Meinung:
Sehr berührendes Buch. Es regt einem an über das eigene Leben nachzudenken. Der Schreibstil ist fesselnd und ich musst mich sehr zusammennehmen um es nicht einfach zu verschlingen. Die Protagonisten gefallen mir durchwegs sehr gut. Sie haben alle Charakter und sind sehr tiefgründig geschrieben. Sehr toll finde ich wie die 3. Generationen-Thematik von der Autorin behandelt wurde. Sehr besonders fand ich die Rückblicke in die Vergangenheit. Sie machen die Geschichte für mich sehr greifbar. Ich kann mich sehr gut in die einzelnen Protas hineinversetzen. Die Entwicklungen der drei Hauptprotagonisten sind sehr vielversprechend. Der Roman ist sehr berührend und romantisch. Er kommt dabei ohne große Liebesstory aus. Das Ende gefällt mir sehr gut. Es ist positiv und lässt dem Leser doch noch viel Freiraum für eigene Gedanken.








