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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von britta70:

Erwartungshaltung enttäuscht

Seelen im Eis von Sigurdardóttir Yrsa

"Seelen im Eis" ist der erste Thriller aus der Feder der isländischen Starautorin, den ich gelesen habe. Wegen des vielfachen hohen Lobs u.a. zum Vorgängerbuch "Geisterfjord" war ich auf die Autorin neugierig geworden.

"Seelen im Eis" hat zwei, miteinander verwobene Erzählstränge, von denen einer im Jahr 1974 und einer in der Gegenwart angesiedelt ist.

Aktuell erfahren wir, dass Ódinn seine Tochter Rún zu sich genommen hat, da Lára - seine Exfrau und Mutter des Kindes - bei einem Sturz aus dem Fenster ums Leben kam. Hatte jemand anders möglicherweise die Finger mit im Spiel? Hat Rún vielleicht sogar mit anschauen müssen, wie jemand beim tödlichen Sturz der Mutter nachhalf? Ausgeschlossen scheint das nicht. Ódinn ist auf der Suche nach der Wahrheit; um ihn herum passieren einige seltsame Dinge.
Parallel dazu werden Ereignisse in einem Erziehungsheim in Krókur erzählt, die ungefähr vier Jahrzehnte zurückliegen. Auch dort gehen seltsame Dinge vor sich, wie Aldis, eine junge Angestellte dort, zu berichten weiß.
Wie hängen die beiden Erzählstränge zusammen? Nach dem Tod von Roberta übernimmt Ódinn das Projekt rund um den Tod zweier Jungen in ebendiesem Erziehungsheim und muss erkennen, dass die Vergangenheit noch nicht vergangen ist...

Mit der Erwartung, einen spannenden und atmosphärisch dichten Thriller in den Händen zu halten, startete ich die Lektüre. In sprachlicher Hinsicht lässt sich das Buch sehr gut lesen; die isländischen Namen erschweren die Lektüre keineswegs. Jedoch hätten die atmosphärischen Beschreibungen beider Erzählebenen gerne noch etwas düsterer und beklemmender ausfallen können, der Gruseleffekt hielt sich in Grenzen. Bei der Zeichnung der Charaktere hätte ich mir hier und da noch etwas mehr Plastizität und Liebe zum Detail gewünscht. Während ich mir von Aldis und Ódinn beispielsweise ein gutes Bild machen konnte, hätte ich mir insbesondere bei der Großmutter, Rún, den Heimleitern wie auch -bewohnern mehr Details gewünscht. Leider fand ich die Geschichte zum Ende hin recht verwirrend; die Auflösung konnte mich nicht überzeugen und den Titel finde ich nur eingeschränkt passend.
Insgesamt konnte mich das Buch zwar nicht ganz überzeugen. Gerne werde ich jedoch noch mal ein anderes Buch der Autorin lesen, das möglicherweise eher meiner Erwartungshaltung an einen düsteren und spannenden Thriller entspricht.

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Rezensionen von Maria Domes:

Nachlese Reinhold Stecher

Nachlese von Reinhold Stecher

In diesem Buch sind Kurzgeschichten mit Hintergrundgedanken zu lesen, die einem manchmal erst beim Überlegen im Zusammenhang mit der Geschichte dieser Zeit auffallen. Man wird neugierig auf die nächste und nächste Geschichte. Ehrlich zählt. Nicht wertend. Andere Geschichten und Gedichte (oder Miniballaden?) zaubern auch an trüben Tagen ganz sicher ein Lächeln aufs Gesicht.

Ein Buch für alle, nicht nur für Kirchennahe. Jetzt verstehe ich seine Beliebtheit und den Respekt vor ihm, in und außerhalb der Kirche.
Die gelungenen begleitenden Aquarelle und Zeichnungen haben mich zusätzlich überrascht.
Ein Buch zum Öfter-Lesen.

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Rezensionen von HEYN Leserunde, Manuela Meierhofer:

Langweilig

Wahn. von Kessler Christof

Diese Kurzgeschichten handeln von Leuten mit psychischen Problemen oder psychischen Krankheiten.
Eine Frau, die sich keine Gesichter merken kann und die Probleme, die sich daraus im Alltag ergeben, ein Mann, der an Demenz erkrankt usw. Stories die unter die Haut gehen müssten - tun sie aber nicht.
Das Buch ist leicht lesbar und flüssig geschrieben.

Allerdings fehlt es mir an Tiefgang. Es fehlt an genauen Beschreibungen der Krankheit ebenso wie an genaueren Beschreibungen von Behandlungen oder Behandlungsmöglichkeiten.
Und so ist man am Ende des Buches weder vom Leiden der Personen erschüttert, noch von deren Lebensumständen sonderlich ergriffen.
Ein Buch, das mir nicht im Gedächtnis bleiben wird.

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Rezensionen von plakat:

Der Mann im Park von Ljunghill Pontus

Rezensionen von plakat:

Konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen

Der Verrat. von McDermid Val

Stephanie muss hilflos mit ansehen wie ihr Adoptivsohn Jimmy entführt wird. Sie selbst befindet sich in der Sicherheitsschleuse des Flughafens und sieht wie ein Unbekannter den Fünfjährigen an die Hand nimmt und mit ihm verschwindet. Stephanie bricht aus der Kabine aus und wird von Sicherheitsbeamten überwältigt, da die glauben sie sei eine Attentäterin.

Als der Security endlich klar wird was da gerade geschehen ist, ist der Unbekannte längst in der Menge verschwunden. Stephanie wird zu einer Polizeibeamtin gebracht und vertraut dieser an, wer Jimmys Mutter war. Nun beginnt eine spektakuläre Suche nach den Jungen...
Ich fand das Buch sehr spannend und konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Val McDermit hat einen guten Schreibstil.

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Rezensionen von plakat:

Der Verrat. von McDermid Val

Rezensionen von buchleserin:

The Legion

Der Verrat. von McDermid Val

Inhalt:

Kennedy Waters ist bei Einbruch der Nacht auf einem Friedhof unterwegs, auf der Suche nach ihrer Katze Elvis.
Mit nackten Füßen schleicht sie in der Dunkelheit umher und trifft auf ein schlafwandelndes Mädchen. Etwa ein Geist?
Wenig später findet sie ihre Mutter zu Hause tot auf, der fauchende Kater sitzt auf ihrer Brust.

Kennedy ist verzweifelt. Ihr Vater hat die Familie verlassen, als Kennedy noch ein kleines Kind war.
Ihre Tante ist bereit sie aufzunehmen, doch Kennedy möchte lieber in ein Internat.
An ihrem letzen Abend zu Hause erwacht sie plötzlich mitten in der Nacht, weil sie keine Luft mehr bekommt. Die Katze sitzt auf ihrer Brust. Ein wütender Rachegeist hat es auf sie abgesehen und Kennedy wird plötzlich von den Zwillingen Jared und Lukas Lockhart gerettet. Die beiden Brüder gehören zur Geheimgesellschaft ?The Legion?. Ihre Aufgabe ist es, die Welt vor dem mächtigen Dämon Andras zu schützen. Alle fünf Mitglieder sind in einer Nacht gestorben. Auch Kennedys Mutter gehörte diesem Bund an. Kennedy soll nun ihren Platz einnehmen. Die neuen Mitglieder der ?Legion? machen sie sich auf die Suche nach einer speziellen Waffe, um den Dämon aufzuhalten.

Meinung:

Die Leseprobe hatte mich bereits richtig neugierig auf das Buch gemacht. Ich war vom Anfang der Story schon so richtig gefesselt.
?The Legion ? Der Kreis der Fünf? beginnt bereits spannend mit der Szene auf dem Friedhof, die beschriebene unheimliche Atmosphäre kann man direkt spüren.

Der Schreibstil von Kami Garcia ist flüssig und angenehm leicht zu lesen. Geschrieben ist der Roman in der Ich-Form, was diese unheimlich Stimmung noch verstärkt hat. Man ist gleich mitten im Geschehen drin und hat das Gefühl, dabei zu sein.
Die Handlung des Romans ist von Anfang bis Ende spannend. Die Story hat ein rasantes Tempo, hier kommt keine Langeweile auf.
Die Mitglieder der ?Legion? suchen bestimmte Artefakte und kämpfen ständig gegen unheimliche Rachegeister.
Die Geheimgesellschaft, die vor zweihundert Jahren gegen die Illuminati in Leben gerufen wurde, ist auf der Suche nach einer geheimnisvollen Waffe, um den mächtigen Dämon zu vernichten.
Aufgrund der spannenden Handlung war das Buch ruckzuck durchgelesen.

Die Protagonisten haben mir sehr gut gefallen. Kennedy, die ein fotografisches Gedächtnis besitzt, war mir schon gleich sehr sympathisch. Sie fühlt sich immer mehr zu Jared hingezogen und auch er zu ihr. Doch diese Liebesbeziehung steht mehr im Hintergrund.
Die anderen Charaktere fand ich zunächst noch etwas blass, haben mir dann aber im Laufe der Geschichte immer besser gefallen.
Zum Team gehören die beiden 17-jährigen Zwillinge Jared und Lukas, der 15-jährige Waffenbastler Priest, der von sich behauptet ein Genie zu sein, aber er bevorzugt den Begriff ?Allrounder? und noch die schöne Alara, die sich mit Voodoo-Zauber auskennt. Ich denke mal, in der Fortsetzung werden wir auch noch mehr von den anderen Mitgliedern des Teams zu lesen bekommen.

Fazit:

Mir hat ?The Legion ? Der Kreis der Fünf? sehr gut gefallen und ich bin schon gespannt auf die Fortsetzung.

Ein spannender Fantasy-Roman und ein sehr gelungener Auftakt einer neuen Serie.

Von mir eine klare Leseempfehlung.

4 ½ von 5 Sternen.

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Rezensionen von buchleserin:

KOMA

Koma. von Nesbø Jo

Inhalt:
Ein Polizist wird im Wald tot aufgefunden. Er war dort mit dem Rad unterwegs. Sein Gesicht und der Kopf wurden brutal entstellt. Vor 10 Jahren wurde dort bereits ein Mädchen vergewaltigt und ermordet. Die Sonderkommission ermittelt und es geschehen weitere Morde. Der Polizeischlächter geht um.

Wo ungelöste Mordfälle stattfanden, werden dort Polizisten ermordet. Die Polizei ermittelt unter Hochdruck, tappt im Dunkeln und ihr bester Ermittler Harry Hole fehlt ihnen.
Im Krankenhaus liegt ein schwerverletzter Patient im Koma und wird von der Polizei bewacht. Niemand soll erfahren, wer der geheimnisvolle Mann ist. Wer ist dieser Mann?
Meinung:
Das Cover mit der weißen Feder auf dem schwarzen Hintergrund ist sehr auffällig und spricht einen gleich an.
?Koma? ist mein erster Roman von Jo Nesbo. Ich kannte also nicht das Ermittlerteam und auch nicht Harry Hole und auch nicht die vorherigen Bände aus der Reihe. Trotzdem ist mir der Einstieg in das Buch ganz gut gelungen.
Hinten im Buch gibt es ein Personenverzeichnis, das ich aber leider erst nach dem Lesen entdeckt habe. Hätte ich das vorher gewusst, wäre mir das Zuordnen der Namen anfangs leichter gefallen.
Jo Nesbos Schreibstil ist flüssig und sehr gut zu lesen. Der Roman hat mich von der ersten Seite an gefesselt und ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen. Es ist spannend von Anfang bis Ende, wobei die Spannung am Schluss noch gesteigert wird.
Das Ermittlerteam war mir ja noch unbekannt und ich konnte die Protagonisten anfangs noch nicht so recht einschätzen.
?Koma? beginnt bereits unglaublich spannend und auch brutal. Man kann die unheimliche Atmosphäre im Wald direkt spüren. Und wer ist dieser geheimnisvolle Patient, der im Koma liegt? Rätselhaft und mysteriös.
Es geschehen brutale Morde an Orten, wo ungelöste Mordfälle stattfanden und die Polizei ist ratlos. Die Morde sind ziemlich brutal und grausam und die Mordopfer werden ziemlich detalliert beschrieben.
Es gibt einige Verdächtige und ich hab natürlich die ganze Zeit mitgerätselt, wer nun der Täter sein könnte. Jo Nesbo gelingt es wirklich ganz geschickt, falsche Fährten zu legen und den Leser damit in die Irre zu führen. Sein Erzählstil ist unglaublich spannend.
Mir hat ?Koma? richtig gut gefallen und ich bin jetzt neugierig geworden auf die anderen ?Harry Hole?-Fälle.
Fazit:
?Koma? ist ein unglaublich spannender Thriller.
Für Krimi- und Thriller-Fans sehr zu empfehlen und für ?Harry Hole?-Fans natürlich ein Muss.

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Rezensionen von buchleserin:

Die Hurenkönigin und der Venusorden

Die Hurenkönigin und der Venusorden von Ursula Neeb

Inhalt:

Frankfurt am Main 1512.
Ursel hat einen Traum von der Göttin der Liebe, die eine Sichel in der Hand hält.
Die ehemalige Frauenhauswirtin Alma Deckinger und ihre wunderschöne Tochter Irene fragen die Hurenkönigin Ursel Zimmer, ob sie ihnen Obdach gewähren kann. Die beiden Frauen mussten wegen der Geschlechterpest als Wanderhuren über die Lande ziehen.

Die Frühjahrsmesse beginnt und alle hoffen gute Geschäfte zu machen. Ursel sind die beiden Frauen sehr sympathisch und sie gibt ihnen das Zimmer der verstorbenen Ingrid.
Irene wird zur Attraktion des Frauenhauses am Dempelbrunnen. Die Männer kommen in Scharen. Alma erzählt Ursel ein wenig von ihrer Vergangenheit und zeigt ihr ein Amulett mit einer goldenen Mondsichel.
Für Alma trennt sich Ursel sogar von ihrem langjährigen Geliebten Bernhard.
Als man die Leiche eines Ratsherrn findet, wird Alma verdächtigt, denn sie hatten einen heftigen Streit mit ihm. Die Hurenkönigin ermittelt daraufhin auf eigene Faust. Sie findet heraus, dass einige Leute einen guten Grund hatten, den Senator zu ermorden. Bei ihren Nachforschungen begibt sich Ursel in Lebensgefahr.

Meinung:

Das Cover ist ansprechend gestaltet und passt gut zu einem historischen Roman.

?Die Hurenkönigin und der Venusorden? ist der dritte Teil um die Hurenkönigin Ursel Zimmer.
Ursula Neebs Schreibstil ist wie gewohnt flüssig, angenehm leicht zu lesen und auch der damaligen Sprache angepasst.
Die Handlung beginnt interessant und auch gleich spannend.
Ursel Zimmer nimmt zwei Frauen bei sich auf. Alma Deckinger ist ihr sehr sympathisch, aber auch ein wenig unheimlich. Ihre wunderschöne Tochter Irene zieht die Männer wie Fliegen an und wird zur Attraktion des Frauenhauses. Die Hurenkönigin will eigene Ermittlungen anstellen, als eine verstümmelte Leiche gefunden wird und Alma beschuldigt wird, die Tat begangen zu haben.
Der Roman ist unterhaltsam und auch spannend, die Handlung konnte mich diesmal jedoch nicht ganz so fesseln wie im vorigen Band.
Ich hatte schon gleich einen Verdacht, wer der Täter sein könnte, der sich dann auch bestätigt hat. Dieser Fall war für mich zu leicht zu durchschauen und hat mir die Spannung dann doch etwas genommen.
Die Charaktere sind wieder gut dargestellt. Die Hurenkönigin Ursel Zimmer ist eine sehr sympathische Protagonistin.

Ein unterhaltsamer und auch spannender historischer Roman.

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Rezensionen von Lena:

Zauberhaft

Die Hurenkönigin und der Venusorden von Ursula Neeb

Die Lyrik des Autors geht einem runter wie Honig. Es ist ein angenehmes, zärtliches und liebevolles Begleiten, das einem im Buch hält.

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