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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Ela_Ela:

Eher mittelmäßig gegenüber Band 2 : )

Between the Lines: Weil du mich hältst von Tammara Webber

Reid - Absturz! Nach Jahren wilder Partys schlägt die Realität zu. Plötzlich wird der Hollywood-Star zu Sozialstunden verdonnert. Doch um nichts in der Welt will er seinen Lebensstil aufgeben: Feiern und sexy Frauen, denn die nächste heiße Herausforderung wartet schon?
Dori - hat ihre Zukunft durchgeplant: Auslandsjahr, Elite-Uni! Für verantwortungslose Player hat sie nichts übrig.

Ausgerechnet Reid Alexander, der all das verkörpert, wird ihrem Sozialprojekt zugeteilt. Auf ihn kann sie gut verzichten - oder ist ein bisschen bad gar nicht so schlecht?

Ich habe mich schon so auf die Geschichte von Dori & Reid gefreut, weil wer diesen Bad-Boy zähmen kann muss ein Wunderkind sein. So etwas in der Art ist Dori auch. Sie engagiert sich sehr in der Gemeinde, hilft bei einem Projekt, indem es darum geht armen Menschen beim Neubau von Häuser zu unterstützen. Man könnte sie schon fast als Mutter Teresa der Neuzeit sehen. Ich mochte Dori von Anfang an sie hat so ein offene und freundliche Art die mich ganz bezaubert hat und auch Reid wirkt hier sympathischer als in den Vorgängerbänden.

Doch mich konnte die Geschichte der beiden einfach nicht von Anfang an begeistern. Der erste Teil dieses Buch war für mich wie ein Kaugummi, es hat sich endlos gezogen und ich war deswegen nicht immer motiviert es weiter zu lesen. Doch in der Mitte des Buches gab es einen Aufschwung der das Buch interessanter aber nicht besser gemacht hat.

Fazit: Ein Buch von Tammara Webber das mich leider nicht vollkommen begeistern konnte, auch wenn ich die Hauptcharaktere mochte. Ich kann leider nur 3,5 Sterne vergeben. Gebe natürlich den letzten Band noch eine Chance. : D

Serie:
1. Between the lines - Wilde Gefühle
2. Between the lines - Wie du mich liebst
3. Between the lines - Weil du mich hältst
4. Between the lines - Weil du alles für mich bist (erscheint im Dezember 2016)

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Rezensionen von chipie2909:

Grandiose Premiere der Eislady

Mooresschwärze von Catherine Shepherd

Dies ist mein erster Thriller von Catherine Shepherd und ich bin total begeistert. Der Durchbruch gelang der Autorin, die 1972 in Greifswald geboren wurde, mit ihren Zons-Thrillern, von denen bisher 6 Bände erschienen sind. ?Mooresschwärze? ist der Auftakt einer neuen Thrillerreihe um Dr. Julia Schwarz, einer Rechtsmedizinerin, die in Köln lebt.

Doch worum geht es in ?Mooresschwärze?? Eine junge Frau wird im Moor tot aufgefunden. Kriminalkommissar Florian Kessler bittet die Rechtsmedizinerin Dr. Julia Schwarz um Hilfe, da er ihrem Urteilsvermögen komplett vertraut. Doch nachdem sie den Tatort begutachtet haben, verschwindet die Leiche auf dem Weg zum Rechtsinstitut. Kessler und Schwarz versuchen alles, um die verlorene Moorleiche wiederzufinden, doch dann taucht eine zweite Leiche auf. Wieder ein junges Mädchen, wieder mit einer seltsamen Tätowierung unterhalb des Bauchnabels. Was steckt hinter den Tötungen? Alles deutet darauf hin, es mit einem psychopathischen Mörder zu tun zu haben und Julia und Florian versuchen alles in ihrer Macht stehende, um diesen Wahnsinnigen zur Strecke zu bekommen.

Mein Eindruck vom Buch:

Schon der Prolog war mega spannend und ließ mich nicht mehr los! Der Schreibstil von Catherine Shepherd hat mich sofort in den Bann gezogen. Die Charaktere sind wunderbar ausgearbeitet und Dr. Julia Schwarz und Kriminalkommissar Florian Kessler waren mir von der ersten Sekunde an total sympathisch. Ich fand es schön, dass man auch gleich zu Beginn die Gründe erfährt, warum Julia Rechtsmedizinerin wurde und ihre Vergangenheit hat mich richtig berührt. Auch die Darstellung von Hannah, einer Jugendlichen, die von Herzen gerne tanzt, fand ich sehr authentisch und ich habe mich gleich in meine Jugend zurück gesetzt gefühlt. Hannah lernt im Internet Tobi kennen, verliebt sich schon online in ihn und auch da wurden einige Erinnerungen in mir wach. Die Kapitel haben eine perfekte Länge und wurden immer so beendet, dass ich einfach nicht aufhören konnte und ich mir sagte, ?nur noch ein Kapitel?. Natürlich blieb es nie dabei ;-) Unglaublich, wie grandios es Catherine Shepherd schafft, die Spannung aufzubauen und dieses Buch wurde für mich zum richtigen Pageturner. Fesselnd auch die Kapitel aus Sicht des Täters. Diese sorgten für Gänsehaut-Feeling pur :-) Für mich war das ganze Buch über nicht klar, wer nun wirklich dahinter steckt und genau das macht für mich einen perfekten Thriller aus.

Fazit:

Wie ich eingangs schon erwähnte, ist dies mein erster Thriller von Catherine Sheperd, aber definitiv nicht mein letzter! Ich freue mich schon sehr auf einen weiteren Fall für Dr. Julia Schwarz und Kriminalkommissar Florian Kessler. Und bis dahin hole ich die Zons-Thriller nach. Für jeden Thriller-Fan ist dieses Werk ein absolutes Muss!

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Rezensionen von BookHook:

Ein tolles Debut: spannend, atmosphärisch, sehr abenteuerlich und voller Rätsel

Der Blackthorn-Code - Das Vermächtnis des Alchemisten von Kevin Sands

Zum Inhalt:
London, im Mai 1665: Eine Reihe rätselhafter Morde hält die Stadt in Atem. Speziell in den Reihen der altehrwürdigen Apotheker-Gilde geht die Angst um, denn der unbekannte Täter scheint es insbesondere auf Apotheker abgesehen zu haben. Für den 15jährigen Christopher Rowe, den Lehrling von Apothekermeister Benedict Blackthorn, und seinen besten Freund Tom Bailey ist diese Bedrohung eher abstrakt, doch eines Tages soll sich dies dramatisch ändern?

Meine Meinung:

?Der Blackthorn Code? ist das erfolgreiche (?A spectacular debut? - Kirkus Reviews) und mehrfach prämierte Debut des kanadischen Autors Kevin Sands, der schon als diplomierter Physiker, Lehrer, Consultant und professioneller Pokerspieler seine Brötchen verdient hat.

Das Setting, das sich Sands für seine Geschichte erdacht hat, ist genau nach meinem Geschmack: London zu Beginn der Neuzeit, als der Beruf des Apothekers noch irgendwo zwischen Wissenschaft, Mystik und Quacksalberei angesiedelt war. Dazu eine rätselhafte Mordserie á la ?Jack the Ripper?, einen bunten Strauß interessanter Charaktere und einen Protagonisten, der sich als Waisenkind aus ärmsten Verhältnissen endlich seinen Platz in der Welt - ein zu Hause - erkämpft hat.

Es ist ein wunderbar leichter und auch humorvoller Start in die Geschichte, bei dem man die beiden Protagonisten Christopher und Tom gleich kennen und lieben lernt, als sie es mit einem ihrer kreativen Experimente übertreiben und der ausgestopfte Apotheken-Bär zum Leidtragenden wird. Wie bei einem klassischen Theaterstück treten nach und nach weitere Hauptcharaktere auf die ?Bühne? der Apotheke und komplettieren die Runde: Sei es der warmherzige Apotheker und Alchimist Benedict Blackthorn, der zwielichtige Scharlatan und Konkurrent Nathaniel Stubb oder auch der treue General von König Charles, Lord Richard Ashcombe. Dieses geschickte Stilmittel des Autors hat mir sehr gut gefallen und mich problemlos in der Runde seiner Charaktere zu Recht finden lassen.

Wie bei einem langsam aufziehenden Gewitter verdüstert sich die Geschichte im Folgenden zusehends und Christopher wird unfreiwillig in Ereignisse mit hineingezogen, von denen er sich am liebsten ganz fern gehalten hätte. So ist es auch kein Wunder, dass man mit ihm und seinem besten und wahrlich treuen Freund Tom mitzittert, miträtselt (und es gibt viele tolle Rätsel zu knacken!) und mitermittelt, was die mysteriösen Vorgänge zu bedeuten haben. Dazu gilt es, selbst am Leben zu bleiben, auch wenn sich alles und (fast) jeder gegen einen verschworen zu haben scheint. So macht Christopher eine erstaunliche Entwicklung mit, wächst mit den Herausforderungen, die ihm das Leben stellt und verliert dabei doch nie den Mut weiterzumachen. Wirklich ein Held ganz nach meinem Geschmack!

Die packende Geschichte wird abgerundet von einem Finale, das mit Spannung, Überraschung und Action wirklich alles zu bieten hat, was ein gutes Finale braucht. Das letzte Viertel des Buches habe ich regelrecht verschlungen.

Ein tolles Buch für alle Leser ab ca. 10 Jahren, die gerne historische Kriminalfälle lesen!

FAZIT:
Eine tolle Atmosphäre, knackige Rätsel und ein spannender und bedrohlicher Kriminalfall: Ein ganz starkes Debut!

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Rezensionen von AngiF:

Kaiserin Elisabeths Enkelin

Die letzte Prinzessin von Martin Prinz

Im Alter von sechs Jahren sollte sich das Leben der kleinen Prinzessin Elisabeth entscheidend verändern, als ihr Vater der Kronprinz Rudolf von Österreich angeblich Selbstmord beging. Mit seinem Vater verlor das Kind eine wichtige Bezugsperson, beide liebten sich abgöttisch. Die Mutter hat das Mädchen immer auf Distanz gehalten, daran sollte auch der Tod des Vaters nichts bessern.

Rudolf hatte testamentarisch festgelegt, dass sein Vater der Kaiser Franz Josef I. Die Vormundschaft für seine Tochter Elisabeth übernehmen solle. Elisabeth selbst hat dies erst Jahre später erfahren. Unter dem Schutz ihres Großvaters wächst Elisabeth zu einer willensstarken, stolzen, kämpferischen Frau heran, die mit ihrer Sturheit nicht immer die richtigen Entscheidungen für sich selbst trifft und die durchaus von Wutausbrüchen und Launen getrieben ist. Nichtsdestotrotz erstreitet sie sich ihr eigenes Leben und konnte nach einer unglücklichen, gescheiterten Ehe noch einmal neu starten, dieses Mal als überzeugte Sozialdemokratin.
Für den ergebenen Bediensteten Elisabeths, Mesli, Portier und Gärtner von Schloss Schönau, dem Wohnsitz Elisabeths bis zu ihrem Tode 1963, endet eine Ära mit deren Tod. Ist er doch einer der wenigen, die sich an die Zeiten erinnern, als Österreich ein Kaiserreich war und welche Stellung die Mitglieder des Herrscherhauses im Land innehatten. Bis zuletzt hat er versucht, ihre Würde und ihre Geheimnisse zu wahren.

Der Autor Martin Prinz hat mit ?Die letzte Prinzessin? einen Roman über das Leben der Erzherzogin Elisabeth von Österreich, der Enkelin Kaisers Franz Josef I und der Kaiserin Elisabeth verfasst. Dabei hat er sich größtenteils an die Überlieferungen gehalten, doch dadurch, dass er einmal aus der Sicht Elisabeths und dann aus der Sicht des Gärtners Mesli schreibt, bringt er eine größere Nähe zu den Protagonisten zustande, als dies in einer Biographie möglich gewesen wäre. Der Autor wechselt nicht nur die Erzählstränge sondern auch in den Zeiten, das macht das Lesen noch spannender und interessanter. Die Charaktere der einzelnen Personen sind für meine Begriffe hervorragend herausgearbeitet und die Geschichte selbst ist wunderbar geheimnisvoll und fesselnd erzählt. Die Sprache und der Schreibstil Marin Prinz' gefällt mir ausnehmend gut.

Nur zu gerne vergebe ich diesem besonderen Buch seine wohlverdienten fünf von fünf möglichen Sternen und empfehle es absolut weiter. Für mich als ?Sissi? Fan, die ich noch immer jedes Jahr zu Weihnachten die Filme schaue war es besonders interessant über die Enkelin und ihr Leben, ihren Weg zu lesen. Eine herrliche Lektüre für alle historisch Interessierten.

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Rezensionen von Gaby 2707:

Fesseldn und packend ab der ersten Seite

Die letzte Prinzessin von Martin Prinz

Die Bostoner Mordkommissarin Lizzie Snow lässt sich aus privaten Gründen in eine Kleinstadt an der kanadischen Grenze versetzen. Ihre Nichte Nicolette, die vor sechs Jahren plötzlich verschwand, soll in dieser Gegend gesehen worden sein. Lizzie lässt nichts unversucht, die Kleine zu finden. Sie gerät dabei an ihre Grenzen und stößt auf Ungeheuerliches?

Mit ihrem flüssigen, leicht zu lesenden, zu verstehenden und absolut fesselnden Schreibstil hat mich Sarah Graves sofort in den Bann des Buches gezogen.

Die Spannung bleibt ab den ersten Seiten auf einem hohen Niveau, was es mir schwer gemacht hat, das Buch aus der Hand zu legen.

Da Lizzie aber hauptsächlich als Kommissarin in die Kleinstadt berufen wurde, hat sie einige Fälle an der Hand, die von vorne herein nichts mit einander zu tun zu haben scheinen. Die Verknüpfungen werden gegen Ende der Geschichte schlüssig und gut nachvollziehbar entknotet. Was ich sehr positiv fand: Alle meine Fragen, die sich im Laufe der Geschichte angesammelt haben, haben sich vollständig aufgelöst.

Lizzie Snow ist ein Charakter mit Ecken, Kanten und Stärken, der mir sofort gefallen hat. Der Partner an ihrer Seite, auf den ich gehofft hatte, hat sich leider (noch) nicht eingestellt. Aber auch die anderen Protagonisten sind farbig mit ihren Eigenheiten gut dargestellt. Besonders gut dargestellt und vorstellbar außer Lizzie, fand ich hier den jungen Mann ?Knolle?.
Besonders gut haben mir die Landschaftsbeschreibungen, die Beschreibungen des neues Zuhauses von Lizzie und die Skizzierung der Bewohner gefallen. Ich hatte bald alles im Kopf und habe mich mitten drin gefühlt.

Mit ?Das Kind im Wald? habe ich eine neue Autorin kennengelernt, von der ich gerne weitere deutschsprachige Bücher lesen würde.

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Rezensionen von britta70:

Geniale Dystopie!

Flawed – Wie perfekt willst du sein? von Ahern Cecelia

Als ich erfuhr, dass Cecilia Ahern mit ?Flawed? eine zweiteilige Dystopie für jugendliche und jung gebliebene Leser vorgelegt hat, war ich zunächst sehr skeptisch. Der Grund dafür ist, dass mich die Herz-Schmerz-Erwachsenenromane überhaupt nicht überzeugen konnten. Umso überraschter war ich über die Welt, die die Autorin uns in ?Flawed? präsentiert; eine Welt, die in Teilen schon Realität zu sein scheint und gerade deshalb so erschreckend ist.

Ich bin nun sehr froh, dass zwischen dem Erscheinen der beiden Bände nicht allzu viel Zeit liegt, denn nach ?Flawed. Wie perfekt willst Du sein?? kann ich es kaum abwarten, den Fortgang der Geschichte, über den ich mir eine Theorie zusammen gebastelt habe, zu erfahren.
Doch worum geht es im ersten Band? Ahern skizziert hier eine Welt, in der alles darauf ausgerichtet ist, perfekt zu sein und entsprechend alles Fehlerhafte ausgeschlossen und sanktioniert wird. Die jugendliche Celestine hat dieses System bislang nie in Frage gestellt. Doch eines Tages gerät sie in eine Situation, die Zweifel aufkommen lässt und sie zum Handeln zwingt. Galt sie bisher überall als perfekt, muss sie nun damit klarkommen ?fehlerhaft? und ?gebrandmarkt? zu sein. Da hilft es ihr auch nicht, mit dem Sohn des Staatsoberhauptes zusammen zu sein ? eher im Gegenteil. Couragiert nimmt Celestine die Herausforderung ihres neuen Lebens an?
Das Buch konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite fesseln. Die Thematik interessiert mich sehr, gerade weil das Streben nach Perfektion in unserer Gesellschaft weit verbreitet ist und das hier entworfene Gesellschaftsszenario somit nicht allzu realitätsfern erscheint. Der Schreibstil ist sehr angenehm und sicher auch dem Alter der Zielgruppe entsprechend, wobei ich das Buch eher ab 14 empfehlen würde, nicht bereits ab 12, denn es gibt doch die ein oder andere etwas brutalere Szene. Nichtsdestotrotz denke ich bietet das Buch Zündstoff für lebhafte Diskussionen (nicht nur) unter Jugendlichen. Von mir gibt es auf jeden Fall eine uneingeschränkte Leseempfehlung!

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Rezensionen von britta70:

Bodensteins vorläufig letzter Fall

Im Wald von Neuhaus Nele

"Im Wald? ist der 8. Fall, in dem Oliver von Bodenstein und Pia Sander gemeinsam ermitteln. Es soll der vorerst letzte Fall für Oliver von Bodenstein sein, der dann ein Jahr Pause einlegen will. Ein kniffliger Fall. Es geht um Brandstiftung mit einem Toten und die spätere Ermordung der bereits im Hospiz befindlichen, todkranken Eigentümerin des Wohnwagens, der in Flammen aufging.

Unter Verdacht gerät schnell ein junger Mann, der eine Bewährungsstrafe erhalten hat und nun untergetaucht ist. Spuren führen aber auch zu einem lange zurückliegendem Fall aus dem Jahr 1972, bei dem es ausgerechnet um das rätselhafte Verschwinden von Oliver von Bodensteins bestem Freund Arthur ging. Dieser Fall ist also eine ganz besondere Herausforderung für den Ermittler, der die Leitung deswegen auch an seine kompetente Kollegin Pia Sander deligiert. Werden die Beiden den Fall gemeinsam lösen können?

?Im Wald? ist der erste Krimi, den ich von Nele Neuhaus las. Das Buch lies sich auch ohne Kenntnis der Vorgängerbände gut lesen. Es hat mich von der ersten bis letzten Seite in seinen Bann gezogen. Für ein solch umfangreiches Werk mit ca 550 Seiten gab es erfreulich wenig Längen. Anfangs tat ich mich ein bißchen schwer mit der Vielzahl der involvierten Personen. Das vorangestellte Personenregister war in diesem Zusammenhang recht hilfreich. Ich kam dann aber sehr gut in die Geschichte hinein. Mein Anfangsverdacht hat sich natürlich schnell zerschlagen und alles hat sich als recht verzwickt und komplex erwiesen. Dennoch überzeugt die Auflösung. Die Charaktere wurden alle gut ausgearbeitet und glaubhaft dargestellt. Dies gilt nicht nur, aber auch für die beiden im Vordergrund stehenden Ermittler. Der Krimi hat mir sehr gut gefallen, weswegen ich nun zum Anfang der Reihe zurückgehen und die Vorgängerbände lesen werde. Ich bin nicht nur auf die Fälle selbst gespannt, sondern auch die ergänzenden Privatgeschichten von Oliver von Bodenstein und Pia Sander. Eine klare Leseempfehlung für alle Krimifans!

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Rezensionen von Marion2505:

Claire auf der Suche nach dem Glück

New York Diaries - Claire von Ally Taylor

Inhalt:

Claire ist 32 Jahre alt und findet sich zu Anfang des Buches in ihrem alten Kinderzimmer in New Jersey wieder. Sie kommt frisch aus London, wo sie für eineinhalb Jahre gelebt hat. Aber auch mit Jeremy hat sie nun eine weitere gescheiterte Liebe hinter sich. Sie trifft in ihrem Elternhaus auf ihre Schwester Nat, die das perfekte Durchschnittsleben führt: verheiratet, zwei Kinder und so glücklich.

Auch ihren Bruder Josh trifft sie dort, der das Leben eines ewigen Junggesellen führt und allseits beliebt ist. Da erscheint ihr ihr gescheitertes Leben natürlich umso schlimmer.

Schon nach dem gemeinsamen Familienabendessen, das mit einer Überraschung für alle Beteiligten endet, entschließt sich Claire, dass sie in ihrem Elternhaus nicht leben möchte. Sie macht sich auf den Weg nach New York, wo ihre beste Freundin June lebt. Zusammen mit Claires ehemals besten Freund Danny bewohnt sie ein Appartement im Knights Building. Es ist zwar etwas schäbig, aber perfekt für junge Leute, die in New York in ein aufregendes Leben starten möchten. Da Claire allerdings total pleite ist, zieht sie kurzerhand in den begehbaren Kleiderschrank von June. Von dort aus möchte Claire ihr Leben noch einmal neu beginnen, denn Träume und Hoffnung hat sie genug. Ob ihr das gelingen wird? Erschwert wird der Neustart noch durch die Tatsache, dass genau über June der Ex-Freund von Claire, Jamie, wohnt. Um über Jamie hinwegzukommen, hat Claire ganze zwei Jahre und 9 vollgeschriebene Tagebücher gebracht. Es wird auf jeden Fall ein Wechselbad der Gefühle auf Claire zukommen ...

Meine Meinung:

"New York Diaries - Claire" ist der erste Teil von insgesamt vier Romanen der "New York Diaries"-Reihe von Ally Taylor. Dieser erste Band beschäftigt sich mit Claire und ist somit aus ihrer Sicht geschrieben. Der Schreibstil ist unglaublich unterhaltsam. Ich hatte oft das Gefühl, die Gedanken von Claire regelrecht mitzudenken. Darüber hinaus finde ich, dass Claire eine sehr amüsante Person ist, die gerne mal gerade heraus ihre Meinung sagt. Ich mag solche Menschen und daher bin ich auch Claire-Fan.

Aber nicht nur Claire ist ein sehr interessanter Charakter in diesem Buch. Auch June, Claires beste Freundin, ist wunderbar dargestellt. Eigentlich ist sie eine junge Frau, die keinem Abenteuer mit Männern widerstehen kann und das Leben offensichtlich genießt. Schaut man aber tiefer in Junes Herz, sucht auch sie nur eine wirkliche Liebe und Beständigkeit. Auch Danny, mit dem Claire lange keinen Kontakt hatte, früher aber ihr bester Freund gewesen ist, ist sehr sympathisch und mit Kanten und Ecken dargestellt. Mein großer Favorit war allerdings Claires Ex-Freund Jamie. Warum, möchte ich hier nicht so sehr ausbreiten, denn Ihr sollt das Buch ja auch alle lesen :-) Aber vielleicht seht Ihr es bei der Lektüre ähnlich wie ich!

"New York Diaries - Claire" ist für mich eine wunderbar angenehme Geschichte über eine Frau, die versucht, wie alle anderen zu sein, aber es doch nicht ist. Vor lauter Frust über ihre gescheiterten Beziehungen übersieht sie fast, dass jeder Mensch ein anderes Leben führt und nicht alles so scheint, wie es wirklich ist. Zwischenzeitlich ist mir Claire mit ihren Selbstmitleidsanfällen zwar etwas auf die Nerven gegangen, doch meistens folgte darauf wieder irgendetwas, was mich sofort wieder versöhnt hat. Auch hatte ich nach ungefähr der Hälfte des Buches ein ganz starkes Gefühl wie das Buch ausgeht. Das hat mich etwas gestört, vor allem, weil ich mit der Richtung, in die das Ende führen würde, nicht wirklich einverstanden war. Zum Ende hin hat mich das Buch dann aber doch noch einmal richtig überrascht. Somit kann ich sagen, dass ich rundum zufrieden mit der Lektüre und auch das Ende wirklich gelungen war.

Ein tolles Stilmittel in diesem Buch war für mich, dass das Buch in verschiedenen Schriftarten geschrieben worden ist. Wenn Claire z.B. in ihr Tagebuch geschrieben hat, wurde aus der Druckschrift plötzlich eine Schreibschrift. Zettel von ihrer besten Freundin waren in einer anderen "Handschrift" geschrieben als ein Brief von Danny usw. Ich mag solche Stilwechsel sehr gerne und habe mich immer wieder gefreut, wenn das Schriftbild dadurch aufgelockert wurde. Und die Tagebucheinträge von Claire waren immer wunderbar geschrieben. Ich habe mich immer sehr gefreut, wenn sie wieder nach ihrem Tagebuch gegriffen hat :-)

Wer gerne zwischendurch etwas fürs Herz lesen möchte, dem kann ich dieses Buch nur wärmstens empfehlen.

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Rezensionen von yesterday:

Ein feines Netz menschlicher Schwächen, Bedürfnisse und Gefühle

Boy in the Park – Wem kannst du trauen? von Grayson A. J.

Mit einigen Wendungen entfaltet der Autor hier eine Geschichte zwischen scheinbar alltäglichem Leben, Mord, guten Absichten und der Justiz und ihren Folgen. Allzuviel über den Inhalt kann man nicht schreiben, ohne Entscheidendes vorwegzunehmen, aber so viel ist klar: in diesem Buch, das immer wieder zwischen Roman, Krimi und Thriller hin- und herpendelt, ist vieles nicht so, wie es scheint.

Menschliche Schwächen, Bedürfnisse und Gefühle spielen hier eine tragende Rolle, Handlungen sind eher Nebensache. Doch die Geschichte wird dadurch nicht weniger spannend und lässt sich aufgrund der kurzen Abschnitte und des angenehmen Stils sehr flüssig lesen.
Immer wieder kann man selbst mitraten: Wer ist der Junge im Park? Und ist er tatsächlich verschwunden? Der Name Joseph taucht mehrmals auf und warum passieren gerade dem netten Dylan immer wieder diese seltsamen Dinge?

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Rezensionen von Mag. Karin Pfeiffer:

Vorurteile gegen Frauen in der Kunst

Die gleißende Welt von Siri Hustvedt


Harriet Burden, Witwe eines anerkannten Galeristen in New York, ist verbittert, weil man sie in der Kunstwelt nicht ernst nimmt. Ihre Installationen sind meist nicht einmal eine Erwähnung in der Presse wert. Galeristen drücken sich, Ausstellungen zu organisieren.
Da kommt die Künstlerin auf die Idee, männliche Pseudonyme anzunehmen und ihre Werke unter deren Namen zu veröffentlichen.

Dahinter stecken drei Männer, von denen einer sich nicht an die Abmachung hält. Doch die Maschinerie des Kunstbetriebs ist nicht aufzuhalten. Zu viel Geld und Seilschaften sind bereits involviert und haben sich verselbstständigt.
Beim Recherchieren in Burdens Aufzeichnungen kommt die Wahrheit ans Tageslicht und offenbart die Skrupellosigkeit der Kunstwelt.

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