Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Mel.E:
Lyrebird
So klingt dein Herz von Ahern Cecelia
"So klingt dein Herz" ist ein sehr gefühlvoller Roman, der das Klischee der CastingShows komplett erfüllen konnte, zudem erzählt er eine sehr berührende Liebesgeschichte, die durch ihre Außergewöhnlichkeit glänzen konnte.
Leider bin ich nicht komplett überzeugt, da der Roman auch über einige Längen verfügte, bis es mich letztendlich zum Ende hin begeistert hat.
Ich zäume das Pferd wieder einmal von hinten auf, daher möchte ich ganz kurz auf die Story eingehen, die auch reichlich Informationen über den "Lyrebird" erzählen konnte. Jeder Teil beginnt mit einer kurzen Informationen und ist zudem also auch lehrreich und gibt dem Roman dadurch ein klein wenig Tiefgang. Es ist natürlich ein typischer Roman, der hier und da Einblicke auf eine ganz besondere Fähigkeit: Geräusche und Eindrücke zu imitieren, bereit halten konnte. Laura hat das Talent / die Gabe alles was sie hört wiederzugeben und begeistert dadurch alle Menschen, die sie kennen lernen. Leider wird sie dadurch auch vermarktet und verliert ihr besonnenes Leben, welches sie führte, bevor sie auf Bo, Salomon und Rachel trifft.
Laura ist ein Geheimnis und dieses zu entdecken entwickelte nach und nach eine echte Eigendynamik. Leider schwächelt der Mittelteil des Romans etwas, bis er sich in einem Highlight am Ende in seiner ganzen Schönheit neu präsentieren konnte. Ein Happy End ist vorprogrammiert, aber Cecelia Ahern führt uns als Leser/-innen oftmals an der Nase herum und bedient sich einigen Klischees, um Castingshows regelrecht vorzuführen. Es ist entsetzlich, wie schnell man in den Medien zerrissen wird und sein Leben quasi verliert, da urplötzlich alle Blicke auf dich gerichtet sind. Laura muss diese bittere Erfahrung machen und es bewegt zutiefst, was aus dieser jungen sympathischen Frau gemacht werden soll: Ein Vogel, dem die Flügel gestutzt werden.
Letztendlich hat mir "So klingt dein Herz" sehr zugesagt, obwohl kein Buch der Autorin mit "Ps. Ich liebe dich" vergleichbar sein wird. Diesen wunderbaren Roman zu toppen ist schier unmöglich und diese Erwartungshaltung habe ich erfolgreich verdrängt und konnte mich daher auf "So klingt dein Herz" einlassen. Lauras Geschichte ist sehr interessant und gibt dem Roman vieles an Informationen und Emotionalität. Trotz kleiner Schwächen hier und da lohnt es sich, den Roman zu lesen und daher gibt es natürlich auch eine klare Leseempfehlung.
Rezensionen von rainbowly:
Nicht so zauberhaft wie versprochen
So klingt dein Herz von Ahern Cecelia
Fakten
Autor: Cecilia Ahern
Verlag: Fischer Krüger
Erscheinungsdatum: 24.08.2017
Genre: Roman
Seiten: 480
Inhalt
Laura lebte bisher zurückgezogen und allein in einem Cottage im Wald. Als ein Filmteam ihr außergewöhnliches Talent, jedes Geräusch perfekt imitieren zu können, entdeckt und sie daraufhin bei einer Talentshow teil nimmt, ändert sich ihr Leben plötzlich völlig.
Gestaltung
Das Cover ist hübsch gestaltet. Die Farben passen sehr harmonisch zusammen. Allerdings finde ich es sehr schade, dass der abgebildete Vogel kein Lyrebird ist, der eine große Rolle in der Geschichte einnimmt, und dieses Detail deshalb absolut nicht zur Geschichte passt. Auch der Klappentext ist etwas irreführend, da die romantische Seite der Geschichte lang nicht so viel Raum einnimmt, wie man es von anderen Büchern der Autorin kennt.
Sprache
Der Schreibstil von Cecilia Ahern ist wie gewohnt malerisch und fesselnd. Allerdings werden einige Szenen bis ins kleinste Detail erzählt, während andere Ereignisse nur kurz angeschnitten werden. Dadurch wirkt die Geschichte teilweise unnötigerweise in die Länge gezogen und andere interessante Themen werden nicht ausreichend beleuchtet.
Charaktere
Laura ist ein faszinierender Charakter. Sie ist sich ihres außergewöhnlichen Talents überhaupt nicht bewusst und fühlt sich ihrer Situation oftmals hilflos ausgesetzt. Die Szenen mit ihr sind zauberhaft beschrieben. Die Filmcrew, Solomon, Bo und Rachel, sind ein erfolgreiches Team. Solomon ist ein sehr einfühlsamer und mitfühlender Charakter, allerdings auch ein wenig lasch. Bo ist die Produzentin und wittert mit Laura den großen Erfolg. Dabei ist sie oftmals egoistisch und stur. Rachel nimmt leider kaum eine Rolle in der Geschichte ein - schade, denn sie hätte ein spannender Charakter werden können.
Fazit
Ich hatte eine zauberhaft, romantische Geschichte erwartet, denn das kann Cecilia Ahern. Allerdings nimmt die Liebesgeschichte hier nur einen kleinen Teil der Story ein. Viel mehr steht für mich eine gesellschaftskritische Thematik im Mittelpunkt. Wie gehen die Medien mit Menschen um? Was darf man für Erfolg opfern? Warum zücken Menschen eher ihr Handy um zu filmen als jemandem zu helfen? Warum nehmen wir uns nicht mehr die Zeit auf die kleinen Dinge im Alltag zu achten oder uns mit der Natur zu beschäftigen? Eine nette Lektüre, allerdings hatte ich einfach etwas anderes erwartet und bin enttäuscht von der Gewichtung der einzelnen Themen in dieser Geschichte.
Rezensionen von Gaby 2707:
Der 3. Fall für Gesine Cordes
So klingt dein Herz von Ahern Cecelia
Gerade noch macht sich Ex-Kommissarin und nach ihrem Ausscheiden aus dem Polizeidienst nun Friedhofsgärtnerin Gesine Cordes Gedanken über die Unzuverlässigkeit des Bestatters Carsten Schellhorn, da liegt er in einem Sarg, dessen lockere Scharniere sie kontrollieren wollte. Wo aber ist nun der zu beerdigende Leichnam von Madeleine Jablin, deren Zwillingsbruder allein am Grab steht und die Welt nicht mehr versteht.
Ihr Freund Hannes van Deest, ebenfalls Bestatter und kein Freund der Toten Schellhorn, wird zur Vernehmung auf´s Präsidium geladen – und dann verschwindet er. Hat er etwas mit dem mysteriösen Tod seines nicht gerade beliebten Kollegen zu tun?
Nach „Kaninchenherz“ und „Fuchskind“ ist dies der dritte Fall, den ich mit der sympathischen, aber eher unnahbaren Gesine Cordes lösen darf. Das Cover passt genau zur Serie und hat einen hohen Wiedererkennungsfaktor.
Obwohl auch dieser Fall in sich abgeschlossen ist, finde ich es für mich persönlich sehr gut, dass ich Gesine mit ihrer nicht so einfachen Vergangenheit von Anfang an kennenlernen durfte. Und auch ihre beiden Nichten Frida und Marta, Bauer Josef, auf dessen Wiese Gesines Wohnwagen steht, ihr Freund Hannes van Deest und die Kommissarin Marina Olbert sind mir schon ans Herz gewachsen und auch hier wieder mit dabei. Für mich ist das wie zu guten Freunden zurück kommen.
Der Schreib- und Erzählstil von Annette Wieners ist wie immer leicht, flüssig und angenehm zu lesen. Mir sind auch hier die Seiten nur so durch die Finger geflutscht. Die leise Spannung, die sich bis zur Auflösung des Falles gleichmäßig hoch hält, baut sich von Anfang an auf. Durch einige Wendungen, Geheimnisse und Halbwahrheiten habe ich wieder richtig mitfiebern und mit ermitteln können. Die Sorge um Hannes und die Zweifel von Gesine sind sehr gefühlvoll beschrieben und ich kann sie mir sehr gut vorstellen.
Einzig mit der Vorstellung der Witterung, in dieser Geschichte schneit es immer wieder und zwar richtig heftig und es ist klirrend kalt, hatte ich beim Lesen im Hochsommer einige Probleme. Ansonsten hatte mein Kopfkino wieder sehr viel zu tun um mich von einem Schauplatz zum anderen zu bringen.
Die Autorin hat es sogar geschafft, die Titel der ersten beiden Bücher in einem Satz dieses Falles unterzubringen.
Die Auszüge aus ihrem Notizbuch über giftige Pflanzen lese ich immer wieder mit großem Interesse.
Mit „Wildeule“ habe ich einen eher ruhigen Krimi mit trotzdem hoher Spannung gelesen, der mir ein paar spannende Lesestunden beschert hat und der meine absolute Leseempfehlung bekommt.
Rezensionen von manu63:
Ein viktorianischer Krimi
Inspector Swanson und das Schwarze Museum von Robert C. Marley
Inspector Swanson und das schwarze Museum ist der vierte Band der Baker Street Bibliothek und stammt aus cder Feder des Autors Robert C. Marley. Einmal mehr lässt der Autor Inspector Swanson ermitteln und entführt die Leser ins viktorianische London und nach York. Statt in den wohlverdienten Urlaub zu fahren sieht sich Swanson plötzlich im Mittelpunkt um eine Ermordung eines Freimaurers und muss nun in den Reihen der eigenen Brüder ermitteln.
Der Autor erschafft ein plastisches Bild der viktorianischen Zeit und der Anfänge der Forensik. Immer wieder dachte ich, das ich die richtige Spur verfolgte um dann festzustellen, das der Autor mich geschickt auf eine falsche Fährte gelockt hat. Der Spannungsbogen wurde kontinuierlich gehalten und die Geschichte entwickelte sich facettenreich und unterhaltsam. Die Auflösung des Falles hielt noch einige Überraschungen für mich bereit und die Erklärung fand ich schlüssig. Im Laufe der Geschichte merkt man das der Autor Fan von Sherlock Holmes und Agatha Christie ist, allerdings muss man die Geschichten kennen um die subtilen Anspielungen zu verstehen. Obwohl es bereits der vierte Band der Baker Street Bibliothek ist und ich die Vorbände nicht kenne, hatte ich keine Probleme der Geschichte zu folgen.
Rezensionen von Vicky:
Eine Frau am Männerabend.
Inspector Swanson und das Schwarze Museum von Robert C. Marley
Das Cover gefällt mir dieses mal ehrlich gesagt recht gut obwohl ich normalerweise ‘echte‘ Leute auf Buchcovers nicht so mag. Ich finde es passt hier aber sehr gut zum Inhalt und vielleicht hat mich Saskia Louis mit ihrer 'Baseball Love'-Reihe ja von meiner Abneigung gegen Menschen auf Buchcovers geheilt - es scheint mir zumindest so :-)
In 'Über dieses E-Book' kann man sich bereits einen kurzen aber guten Eindruck von der Geschichte holen.
Der Prolog ist ein emotionaler Einstieg in die Geschichte, diesem folgen sechsundzwanzig Kapitel sowie ein Epilog. Die Hauptfiguren Grace und Ryan sind toll – aber auch die anderen Figuren gefallen mir total gut!
Dieser Band ist eine ausgezeichnete Fortsetzung der Reihe, wobei jeder Teil in sich abgeschlossen ist und somit auch unabhängig voneinander gelesen werden könnte (ich sage absichtlich könnte!). Denn es kommen natürlich auch einige Personen aus den früheren Bänden vor. Aber an sich ist es nicht zwingend notwendig diese zu kennen um sich hier zu Recht zu finden – wobei man sich meiner Meinung nach die bisherigen Teile der 'Baseball Love'-Reihe auf KEINEN Fall entgehen lassen darf!
Saskia Louis ist einfach der totale Hammer wenn es um gute und witzige Unterhaltung geht :-D Die Autorin schafft es immer wieder mich beim Lesen der Geschichte zum Lachen und mitunter auch zum Schimpfen zu bringen – sie und ihre Figuren reißen mich beim Lesen mit. Der Schreibstil ist wieder wie gewohnt locker, leicht und witzig.
Fazit: Saskia Louis begeistert mit Humor und Romantik! Und auch wenn ich jedes Mal denke es ist nicht möglich - aber mit jedem neuen Band begeistert sie mich nur umso mehr für ihre 'Baseball Love'-Reihe!
Rezensionen von manu63:
Gibt es eine zweite Chance?
Inspector Swanson und das Schwarze Museum von Robert C. Marley
Kein Rockstar ist auch keine Lösung ist der erste Band der Rockstar Love Reihe der Autorin Sandra Helinski. Sie lässt den Leser teilhaben am Schicksal von Kira und Jan. Beide waren vor Jahren ein Paar, bis es zu einer enttäuschenden Situation für Jan kam und Kira ihren eigenen Weg gehen wollte. Nach Jahren treffen sie zufällig aufeinander und da Kira dringend einen Job braucht und die Band von Jan jemanden der ihre Sachen organisiert, wird der Versuch gestartet ob beide zusammen arbeiten können.
Dabei kommt es natürlich zu emotionalen Verwicklungen und dem Leser stellt sich bald die Frage gibt es für beide eine zweiten Chance oder nicht.
Die Autorin schreibt flüssig und lässt die Perspektive immer wieder zwischen den Protagonisten wechseln, so das ich als Leserin gute Einblicke in das Seelenleben der Charaktere bekommen habe. Atemlose Spannung kam nicht auf, es ist jedoch eine schöne Liebesgeschichte mit Verwicklungen und Missverständnissen. Einige Stellen hätte die Autorin straffer gestalten können, die Dialoge sind frisch und teilweise mit der nötigen Prise Humor versehen. Was mir nicht gefallen hat, sind die Dialoge mit Dialekt, aber das mag ich eigentlich in keinem Buch. Was andere als Lokalkolorit gut finden stört immer wieder meine Lesefluss, wenn mir der Dialekt nicht so geläufig ist. Zum Glück sind diese Dialoge nicht so häufig vorhanden. Die Geschichte selber ist schlüssig aufgebaut und hat alles was ein schöner Liebesroman für mich haben muss. Gefühl, ein wenig Romantik, ein wenig Zwischenmenschliches und auch hier darf ein Haustier nicht fehlen das auch für manch humorige Einlage sorgt. Insgesamt eine schöne leichte Sommerlektüre bei der man gut ausspannen kann.
Rezensionen von Maeddsche:
Langatmig und langweilig
Inspector Swanson und das Schwarze Museum von Robert C. Marley
Das Buch:
"Projekt Orphan" von Gregg Hurwitz ist der zweite Teil der Orphan-Reihe, die sich um den ehemaligen Geheimagenten Even Smoak dreht. Während seiner Tätigkeit im Auftrag der US-Regierung hat er als "Orphan X" zahlreiche Morde begangen und hilft nun als "Nowhere Man" denen, die alleine keinen Ausweg finden.
Als er ein Mädchen vor skrupellosen Menschenhändlern retten will, gerät er selbst in Gefangenschaft. Evan bleibt nichts anderes übrig, als zuerst sich selbst zu befreien, bevor er dem Mädchen helfen kann.
Mein Eindruck:
Als ich mir durch Klappentext und Leseprobe einen ersten Eindruck verschafft hatte, war ich zuächst hellauf begeistert. Dieses Buch schien genau meinen Geschmack zu treffen. Umso größer war dann die Enttäuschung: keine Spur von Spannung.
Zu Beginn dachte ich mir das würde mit der Zeit noch werden. Bei fast 500 Seiten kann es ja durchaus sein, dass der Anfang ein wenig braucht bis alles Fahrt aufnimmt. Leider war dem nicht so. Die komplette Handlung ist langweilig, es kommt keine Spannung auf und zu 80% passiert quasi gar nichts (Es gibt sogar ein Kapitel, was nur aus einem Wort besteht.). Da wird x-mal beschrieben wie Evan von seinen Entführern betäubt und zum Schlaf gezwungen wird... wow. Auch sonst passiert nicht viel. Der Autor umschreibt seitenweise die Umgebung und das Pläneschmieden von Evan, anstatt einfach mal etwas geschehen zu lassen. Zwar gibt es mehrere Fluchtversuche, die wenigstens etwas spannender sind, die enden dann aber auch wieder alle nahezu gleich. Hinzu kommt noch, dass die Kämpfe in einem Ausmaß umschrieben werden, dass ich teilweise ganze Seiten nur überflog. Eine Aneinanderreihung von Fachbegriffen aus dem Kampfsport, die nur bei denjenigen Bilder im Kopf auslöst, die sich damit auskennen, stellt für mich beim besten Willen kein schönes Leseerlebnis dar.
So ausschweifend die Erzählungen während der ganzen Zeit sind, so abrupt ist dann auch das Ende. Der einzige Teil, der ein bisschen für Spannung sorgt, ist auf die letzten 80-100 Seiten gequetscht. Ich war froh als es vorbei war.
Zur Reihe selbst kann ich nur sagen, dass es nicht von Nachteil war den ersten Teil nicht zu kennen. Nach meinem ersten Eindruck war ich überzeugt ich würde mir diesen auch noch holen und die Reihe bis zum Ende verfolgen. Das hat sich nun aber erledigt, das eine Buch hat gereicht.
Mein Fazit:
Von einem Thriller erwarte ich Spannung und Nervenkitzel. Beides sucht man hier vergeblich. Auch sonst kann ich dem Buch nichts Positives abgewinnen.. das Cover ist ganz schick - das war's dann aber leider auch schon.
Rezensionen von Booknaerrisch:
eine solide Fortsetzung, die mir viel Spaß gemacht hat
Inspector Swanson und das Schwarze Museum von Robert C. Marley
Zitate:
"Finde jemanden, der mich braucht. So wie du mich gebraucht hast. Egal, ob es eine Woche, einen Monat oder ein Jahr dauert. Finde jemanden, der verzweifelt ist und keinen Ausweg mehr weiß. Gib ihm meine Nummer." Seite 22
"Eines Tages würden sie dem richtigen Strang von Einsen und Nullen folgen, und er würde sie zu Orphan X führen.
" Seite 37
"Wenn man von dem Tattoo in Schlagaderhöhe, dem fehlenden Schneidezahn und der grundlegend feindseligen Ausstrahlung absah, war er bestimmt ganz nett." Seite 61
Meinung:
Nach den Turbulenzen die hinter Evan liegen, ist er nach wie vor vorsichtig und immer auf der Hut vor Charles Van Sciver und den anderen Orphans. Denn diese sind immer noch hinter ihm her. Aber natürlich lässt er sich nicht davon abhalten auch weiterhin Menschen in Not zu helfen. Gerade war er noch dabei, einen Mädchenhandelsimperium zu sprengen, da wird es auch schon so richtig übel für ihn. Als wäre sein Leben nicht schon abenteuerlich genug, wird er plötzlich auf offener Straße gekidnappt!! Hat Van Sciver es endlich geschafft, seiner habhaft zu werden? Und falls nicht, welcher seiner unzähligen Feinde könnte wohl dahinterstecken? Und wie um alles in der Welt soll er da nur wieder herauskommen??? Denn keiner weiß, wo er steckt. Und so wie wir Evan kennen, wird es wohl auch das ein oder andere Mal extrem brenzlig werden...
Schon von Anfang an war ich ein Evan-Fan, umso mehr habe ich mich natürlich auf die Fortsetzung gefreut. Sehr gut hat mir gefallen, dass zu Beginn der Story immer wieder kleine Gedächtnisstützen eingebaut sind, die unsere Erinnerung auffrischen. So ist es möglich, ziemlich schnell wieder komplett im Geschehen zu sein. In Anbetracht der Tatsache, dass bei den meisten Reihen in der Regel ca. ein Jahr bis zum nächsten Release liegt, finde ich das immer extrem nützlich.
Auch der Schreibstil konnte mich ein weiteres Mal komplett mitreißen. Die Geschichte ist nicht nur sehr eingängig geschrieben, sondern auch Evans zynische Art kommt wieder voll zur Geltung und hat mich so manches Mal richtig lachen lassen. Wie ihr wisst, ist er ja nicht nur im körperlichen, sondern auch im üblichen Sinne "schlagfertig" ;)
Schon bevor ich das Buch in Händen hielt, habe ich in der ein oder anderen Rezi negative Stimmen gehört, was Evans "Können" angeht. Umso gespannter war ich darauf, wie ich diese Szenen empfinden würde.
Natürlich will ich nicht zu sehr vorweg greifen, aber ebenso wie in Band 1 bastelt er schonmal eine Vorrichtung oder ruft Wissen ab, das für die meisten von uns nicht ganz nachzuvollziehen ist (oder wusstest ihr, dass Dorito-Chips sehr leicht entzündlich sind?). Jedoch erreichen diese Szenen in meinen Augen eigentlich nie ein Level, das ich mir auf Grund seiner Ausbildung und seines Werdegangs nicht hätte erklären können. Von daher hatte ich beim Lesen auch dieses Mal viel Spaß!
Von mir gibt es für Ideenreichtum, Wendungen und Action somit mal wieder die volle Punktzahl, wobei ich diese Fortsetzung im Ganzen gesehen etwas schwächer empfand, als den Reiheneinstieg.
Das liegt zum einen daran, dass ich mir manchmal einfach etwas weniger gewünscht hätte. Ich muss nicht wirklich bei jedem Faustkampf wissen, wie man den aktuell ausgeführten Schlag nennt und aus welcher Kampfsportart er kommt XD
Zum anderen hat sich der erste Teil von Evans Gefangenschaft für mich etwas zu sehr gezogen, das hätte man für meinen Geschmack gerne etwas kürzen können. Dafür geht es jedoch ab ca. der Mitte des Buches so richtig ab und die Evan-Fans unter uns, kommen wieder voll auf ihre Kosten. Spannend, actionreich, unheilbringend und unvorhersehbar. SO macht Evan doch Spaß!
Rezensionen von TanyBee:
Spannend und actionreich
Palast der Finsternis von Bachmann Stefan
Anouk ist 17 und hat eine Einladung bekommen, einen unterirdischen Palast in Frankreich zu erforschen. Sie musste ein Auswahlverfahren durchstehen, aber sie wurde tatsächlich genommen. Am Flughafen trifft sie auf Ihre Mitstreiter, über die sie schon vorab Infos bekommen hat. Alle sind ungefähr in ihrem Alter, 3 Jungs und ein weiteres Mädchen.
Sie werden im Privatjet nach Paris geflogen und dort in die Villa der Sapanis gebracht. Die Sapanis haben die Erforschung des unterirdischen Palasts in Auftrag gegeben. Doch warum hat man dafür ausgerechnet Teenager ausgewählt? Anouk merkt schnell, dass an der Sache etwas faul ist.
Gleichzeit erfährt der Leser auch etwas aus dem Jahr 1789, als der Palast gebaut wurde und dann genutzt wurde um die Familie Bessancourt vor der französischen Revolution zu schützen. Welches dunkle Geheimnis birgt der Palast?
Ich würde das Buch als Young Adult mit Fantasy-Elementen beschreiben. In diesem Genre lese ich nur ab und zu, deswegen kann ich das Buch schlecht mit anderen vergleichen. Für mich war es ein richtiger Schmöker, ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Als Anouk und die anderen unten im Palast sind, stellt sich heraus, dass dieser voll mit Fallen ist. Das hatte etwas Indiana-Jones-mäßiges und war spannend und actionreich. Auch weiß man lange gar nicht, wer Freund und wer Feind ist.
Die Auflösung war interessant und ganz anders, als ich am Anfang gedacht hätte. Die Erklärung der Zusammenhänge ist mir vielleicht ein kleines bisschen zu kurz ausgefallen, aber die wichtigsten Dinge wurden schon aufgelöst.
Ich möchte auch das Cover nicht unerwähnt lassen, denn wenn man das Buch nur im Internet sieht, dann weiß man gar nicht, wie speziell es ist. Das Bild auf dem Cover schimmert und hat eine Art 3D Effekt, wenn man es hin und her bewegt. Sehr hübsch und ein Schmuckstück im Bücherregal.
Fazit: Das Buch hat mir kurzweilige Lesestunden beschert, sehr gut zur Entspannung. Ideal um mal einen Ausflug in ein anderes Genre zu wagen.
Rezensionen von Booknaerrisch:
Anders als erwartet, aber unheimlich toll!
Amrita. Am Ende beginnt der Anfang von Khorana Aditi
Zitate:
"Nie würde ich die großen Städte der Welt besuchen oder über unser kleines Reich herrschen wie mein Vater, eine Gefangene in Sikanders juwelengeschmücktem Zenana voller Püppchen würde ich sein, nichts weiter." Seite 17
"Ich brachte es nicht über mich, noch einmal zurückzuschauen, um meine geliebte Mala ein letztes Mal zu sehen, tot.
" Seite 104
Meinung:
Prinzessin Amrita steht ein schweres Schicksal bevor. Um ihren Vater und das Königreich zu schützen, soll sie Sikander, den König von Makedon heiraten und fortan in seinem Harem leben.
Prinzipiell ist sie zwar ein starkes Mädchen, das viel auf sich nimmt, um andere zu schützen, jedoch spricht in diesem Fall einiges dagegen.
Zum einen wollte sie schon immer die Welt sehen und vor allem nicht in einem Harem eingesperrt sein, in einem Reich, das ausschließlich von Männern regiert wird und die Frauen keinerlei Rechte haben!
Zum anderen ist Sikander nicht nur so genauso alt wie ihr Vater, er ist auch als rücksichts- und gnadenloser Mann bekannt, der über Leichen geht um zu bekommen, was er möchte.
Bei dem Besuch von Sikander überschlagen sich dann die Ereignisse:
-Sie erfährt, dass ihre Mutter, die sie nie kennenlernen durfte, vielleicht noch lebt,
-ihre bedrohliche Situation lässt sie erkennen, dass sie für ihren besten Freund Arjun doch mehr empfindet als angenommen und
-das Orakel, das Sikander ihr als Geschenk mitgebracht hat, sagt ihr einen Angriff sowie Verlust voraus!
Generell gibt sie auf diese Weissagungen nichts, da sie nicht an solche Dinge glaubt. Aber dann muss sie erkennen, dass alles der Wahrheit entspricht! Auch das hätte sie ertragen, um ihren Vater zu retten, als er jedoch vor ihren Augen getötet wird, bleibt ihr nur noch die Flucht - und die Hoffnung auf einen Ausweg.
Als ich zum ersten Mal von diesem Buch gehört habe, war mir sofort klar, dass ich es lesen muss! Zwar klang der Klappentext für mich so, als wäre die Geschichte sehr liebeslastig, aber da ich umheimlich gerne Bücher lese, die diesen gewissen "oriantalischen/märchenhaften" Touch haben, wollte ich es unbedingt versuchen! Und letzten Endes wurde ich sogar zweifach belohnt! Aber ich greife vor ;)
Kommen wir zuerst zu einem der für mich wichtigsten Aspekte bei einer derartigen Geschichte, dem Setting und dem Schreibstil.
In einem Wort? BEZAUBERND!
Aditi Khorana schafft es mit ihrem bildhaften und wundervollen Schreibstil nicht nur die Protagonisten zum Leben zu erwecken, sondern die Schönheit von Shalingar -die Farben, Formen, Pflanzen- so zu vermitteln, dass ich am liebsten sofort meine Koffer gepackt hätte!
Amrita selbst ist ebenfalls sehr liebevoll und facettenreich gestaltet. Ein starkes Mädchen, dem die Menschen unheimlich viel bedeuten und das auch mal zurücksteckt, wenn anderen aus ihrem Handeln ein Nachteil entstehen könnte.
Sie ist warm- und gutherzig und das obwohl sie zwar einerseits ein gutes, behütetes Leben geführt hat, aber auch viel Trauer in sich trägt. Es bedrückt sie, sich als Prinzessin natürlich nicht so draußen bewegen zu können, wie sie es gerne würde, zusätzlich vermisst sie ihre Mutter, von der sie weder etwas weiß noch Informationen über sie von ihrem Vater bekommt.
Aber sie trägt natürlich auch Träume, Hoffnungen und Wünsche in sich, die man nur allzu gut verstehen kann. Für mich ist sie ein authentischer Charakter, dem ich gerne gefolgt bin.
Ihr seht, ein bisschen verliebt bin ich schon ;) Dies ist aber nicht nur dem märchenhaften Aufbau und Inhalt geschuldet, sondern vielerlei Dingen. Auch die Reise selbst, die Amrita antritt, konnte mich überzeugen. Sie trifft auf einige Gefahren, aber auch Mythen und Geschichten begegnen uns auf ihrem Weg. Und wer weiß, vielleicht ist an der ein oder anderen sogar etwas dran??
Vor allem fand ich es gut, dass ich oft dachte ich sei auf der richtigen Spur, aber mich eigentlich meistens täuschte!
Denn eines ist "Amrita - Am Ende beginnt der Anfang" definitiv nicht: vorhersehbar!
So kommt es auch zu meiner zweiten Belohnung. Klar ist das Thema Liebe ein fester Bestandteil dieses Buches, aber eindeutig nicht in dem Ausmaß, in dem ich es erwartet hatte. Und vor allem nicht in dem Stil, dass es um die eine große Liebe zu einer Person ginge und diese über den gesamten Verlauf hinweg die Geschichte bestimmt. Ach, es ist echt schwer, diesen Punkt zu thematisieren, ohne zu weit ins Geschehen zu gehen. Da müsst ihr mir wohl ein Stück weit vertrauen ;)
Letztlich ist dieses Buch bedeutend tiefgründiger als erwartet. Es beherbergt nicht nur eine gelungene Story, sondern auch die ein oder andere Weis- und Wahrheit. Noch bewusster, was "Amrita" uns vermitteln will, wird einem spätestens dann, wenn man das Nachwort der Autorin gelesen hat. Wirklich sehr gelungen!
Ich persönlich kann euch dieses Buch nur ans Herz legen. Begleitet Amrita auf ihrer Reise an phantastische Orte, seht mit ihr zusammen Mysterien und erlebt ihre Reise voller Schönheit, Grausamkeit, Liebe, Tod, Glaube, Magie und Hoffnung! Es lohnt sich ;)





