Kunden em pfehlungen
Rezensionen von manu63:
Es geht weiter
Schwarze Ritter küsst man doch ist der zweite und abschließende Teil einer Dilogie der Autorin Susanne Keil. Diese Dilogie ist eine überarbeitete Fassung des bereits erschienenen Romans Wie der Teufel und das Weihwasser.
Hadelinde lebt mittlerweile am Hof des Comte Thibaud und hat sich mit Yolande, der Tochter des Comte aus erster Ehe angefreundet.
Sie denkt immer noch an Jerome und als ein Mord passiert und dieser Jerome zur Last gelegt wird, ist Hadelinde gefordert um seine Unschuld zu beweisen.
Das Buch beginnt mir einer guten Zusammenfassung des ersten Bandes Schwarze Ritter küsst man nicht und als Leserin war ich somit wieder mitten drin im Geschehen. Erzählt wird in einem flüssigen Schreibstil, wobei die Geschichte gerne straffer erzählt werden könnte. Die Dialoge und Beschreibungen ziehen das ganze in die Länge und lassen den Spannungsbogen immer wieder erschlaffen. Romantische Stimmung kommt zwischen Hadelinde und Jerome eher nicht auf und auch die Aufklärung des Mordes zieht sich. Das Ende kommt dann recht schnell und hat mir nicht so gut gefallen. Das letzte Szenario passt nicht zu einer Liebesgeschichte. Gut gefallen hat mir das Personenverzeichnis am Ende des Buches das mit einer Prise Humor gewürzt ist und auch die Erläuterung der historischen Hintergründe fand ich interessant. Insgesamt eine mittelprächtige Liebesgeschichte die Längen aufweist.
Rezensionen von manu63:
Zuviel Drama
Der große Fang ist Band fünf der Baseball Love Reihe der Autorin Saskia Louis und in meinen Augen der bisher schwächste. Erzählt wird die Geschichte von Ryan und Grace und ihren Problemen, die es ihnen schwer machen sich zu finden.
Herausgekommen ist dieses Mal eine Geschichte mit der ich nicht richtig warm werden konnte.
Es gab zuviel Drama, die Dialoge zogen sich und kreisten immer wieder um das Gleiche und auch die vorher bekannte Protagonisten konnten die Geschichte nicht aufpeppen. Ryan und Grace kreisten immer wieder umeinander und ich hatte den Eindruck das die Geschichte nicht vom Fleck kommt. Habe ich die vorherigen vier Bände in einem Rutsch gelesen so blieb dieses Mal das Buch immer mal wieder liegen, weil ich nicht brennend interessiert war wie es weiter geht. Der Schreibstil selber ist flüssig und gut lesbar, aber dieses mal waren die Dialoge recht verschlungen und ich konnte mit der Dramaqueen Grace nicht viel anfangen. Sie wirkte zu verkorkst und ihre Probleme aufgesetzt und für mich nicht nachvollziehbar.
Auch Ryan bekam für mich kein tieferes Profil, da blieb sehr viel an der Oberfläche und erst ziemlich zum Ende hin klärte sich seine Einstellung gegenüber Frauen ein wenig auf, indem man erfuhr was ihm genau widerfahren war. Für die nächsten Bände erhoffe ich mir mehr was wie in den vorherigen Bänden und nicht so viel verkorkstes Drama sondern mehr warmherzige Liebesgeschichte. Auch die wohl witzig gemeinten Wortneuschöpfungen die in den Sprachgebrauch einfließen sollen finde ich nicht sonderlich gelungen. Es ist für mich auf Dauer eher nervig wenn sich das durch jede Geschichte zieht.
Rezensionen von LadyIceTea:
Was bleibt, wenn die Erinnerung verloren ist?
Eine seltene Form von Amnesie hat Allies Erinnerungen an die vergangenen 17 Jahre ausgelöscht. Im Herzen noch ein Teenager steht sie ahnungslos vor ihrem zweijährigen Sohn, einem Ehemann, den sie nicht liebt, siebenhundert unbekannten Facebook-Freunden und einem verdächtig dunklen Nebel, der sich über ihre Vergangenheit zieht.
Um den Geheimnissen der geschwärzten siebzehn Jahre auf die Spur zu kommen, reist sie zurück in die amerikanische Kleinstadt, in der ihre Erinnerungen enden. An ihrer Seite der Mensch, der ihr am nächsten und nach jahrelanger Trennung am fernsten zugleich ist: Luis. Nur ein Freund, wirklich. Ihr bester Freund. Damals zumindest.
Dieser Roman lässt mich etwas zwiespältig zurück. Einerseits hat mir die Geschichte sehr gut gefallen. Die Idee ist toll und auch die Personen fand ich alle irgendwie sympathisch. Andererseits wurde es manchmal etwas langatmig, es hat mir Schwung gefehlt.
Die Geschichte wird super aufgebaut, denn grade am Anfang war ich viel am Rätseln und konnte mich treiben lassen, um zu sehen was passiert. Die Idee, dass Allie ihre Erinnerungen auf einer Reise wiederfindet und vielleicht zu einer neuen Person wird, fand ich wirklich gut. Auch das Luis sie begleitet, der einzige Mensch der ihr noch geblieben ist, wo sie sich nicht einmal an ihren Mann erinnern kann. Auch das Beschreiben der Gefühle oder wenn Allie eine kleine Erinnerung zurückbekommt fand ich sehr schön beschrieben.
An sich hat es Spaß gemacht, mit Allie auf die Reise zu gehen. Ja jetzt kommt ein Aber.
Denn, manchmal hat sich die Geschichte ein wenig verlaufen. Es gibt Passagen, da ist die Geschichte ein wenig langatmig. Sie kreist um verschiedene Themen aber kommt nirgendwo zum Punkt. Dort wollte ich einfach nur, dass es vorwärtsgeht. Das fand ich etwas schade. Ein paar Seiten weniger hätten der Geschichte gutgetan. Auch hätte ich mir wenigstens ein paar mehr Erinnerungen gewünscht. Das wäre irgendwie schön gewesen.
Alles in allem ist es ein ganz guter Debütroman, dem in meinen Augen etwas Pepp fehlt.
Ich würde gerne 3 ½ Sterne geben aber da das meistens nicht geht gibt es 3.
Rezensionen von yellowdog:
Familiengeschichte über fünf Generationen
Es ist eine Familiengeschichte über fünf Generationen, wobei die erste Generation nicht erzählerisch sondern nur durch Recherche der Hauptfigur Caro transportiert wird und die letzte Generation besteht aus Caros Sohn, ist also auch kürzer gehalten.
Doch es ist festzustellen, dass die Ereignisse und Erfahrungen der Vergangenheit sich noch auf die Nachkommen auswirken.
Zentral stehen Caro und ihr Vater Karl im Mittelpunkt. Karl musste 1945 als Kind mit Mutter und Schwester aus Schlesien flüchten und in der jungen Bundesrepublik Deutschland durch harte Arbeit Fuß fassen.
Seine Tochter Caro wächst mit 2 Brüdern behütet, sogar überbehütet auf. Ihr Leben wird durch ihren Alkoholismus geprägt.
Christine Drews ist eine sehr gute Autorin, denn sie lässt den Leser nahe an ihre Figuren ran, die ihre Schwächen haben, aber versuchen, damit umzugehen. Die Bewältigung der unausgesprochenen Probleme der Vergangenheit ist dann auch ein wichtiges Thema.
Was mich am Roman am meisten beeindruckt ist, wie sinnvoll die Zeitsprünge der Handlung gestaltet sind. Zwar sind die Sprünge häufig, aber die Lesbarkeit wird davon nicht beeinträchtigt. Problemlos kann man der Handlung folgen, die durch diese Erzählstruktur bereichert wird.
Rezensionen von silkedb@web.de:
nicht so romantisch wie erwartet
So klingt dein Herz von Ahern Cecelia
"So klingt dein Herz" von Autorin Cecelia Ahern hat beim Lesen der Inhaltsangabe den Eindruck erweckt, dass wir auch hier einen typischen Ahern-Roman vor uns haben. Für mich hat sich das aber insgesamt gesehen nicht bewahrheitet. In den ersten Kapiteln war ich ganz verzaubert von Laura und ihren Fähigkeiten und die Art und Weise wie sie die Welt um sich herum wahrnimmt und erkundet.
Doch recht schnell entwickelt sich die Handlung in eine Richtung die nichts mehr mit dieser magischen Stimmung gemein hat und so auch Laura nicht mehr so wirken lässt wie ich es am Anfang liebte. Vielleicht muss man sich als Leser auch einfach von dem Gedanken frei machen, dass man es hier nicht mit einer romantischen Liebesgeschichte zu tun hat, in der auch wirklich die emotionale Seite im Vordergrund steht. Vielmehr hatte ich den Eindruck, dass Frau Ahern auch ein wenig mit dem abrechnen möchte, was ihr selber an unserer schnelllebigen und oberflächlichen Welt nicht gefällt. Wäre dies vom Verlag anders verpackt worden, mit einem Cover das weniger romantisch-verspielt wirkt und einer Inhaltsangabe die weniger auf die Suche nach der Liebe Bezug nimmt, so hätte dies meiner Meinung nach besser funktionieren können, denn die englische Ausgabe ist deutlich sachlicher gehalten.
Die Figur der Laura und die Idee ihrer besonderen Begabung haben mir grundsätzlich gut gefallen. Auch die Nebenfiguren bieten viel Potenzial, haben mich jedoch nicht unbedingt mit ihrem Verhalten für sich einnehmen können. Irgendwie gab es für mich in diesem Buch auch keinen Spannungsaufbau. Ich hatte eine gewisse Erwartungshaltung zu Anfang, von der jedoch schon recht schnell klar war, dass es wohl in eine andere Richtung gehen würde. Dann plätscherte die Geschichte so vor sich hin und schließlich gab es einen Abschluss der zwar nicht genau dem entsprach was ich mir ausgemalt hatte, aber schon in Ordnung war. Ich kann daher weder sagen, dass ich im Buch versunken bin, noch fand ich es total blöd.
Insgesamt gesehen hat mir "So klingt dein Herz" nicht so gut gefallen wie ich zu Anfang erwartet hatte. Ich kann es daher nur eingeschränkt weiter empfehlen.
Rezensionen von Landbiene:
Du sollst nicht leben
Du sollst nicht leben von Carver Tania
Eigene Inhaltsangabe:
Phil Brennan wird zu einem grausigen Tatort gerufen. Eine junge Frau und ein kleines Mädchen wurden mit einer Armbrust erschossen. Der Vater saß auf einem Stuhl daneben! Er hatte die Wahl: Er oder seine Familie! Doch dieser Mord soll nicht der einzige bleiben, denn der Rechtssprecher wie er sich nennt, will Menschen ihre gerechte Strafe für begangene Taten zu kommen lassen.
Gleichzeitig ist Marina in einer Klinik um ein psychiatrisches Gutachten zu erstellen und trifft dort auf eine Person ihrer Vergangenheit...
Schreibstil:
Der Schreibstil von Tania Carver, ist flüssig und gut zu lesen. Hinter dem Pseudonym steckt das Autorenpaar Martyn und Linda Waites. Die Geschichte wird in mehreren Perspektiven erzählt. Von Phil, Marina und auch dem Täter. Die Szenenwechsel und die zwei verschiedenen Geschichten halten die Spannung permanent aufrecht. Die Autoren schreiben bildlich, aber überschütten einen nicht mit unnützen Details was mir sehr gut gefällt. Die Kapitel sind nummeriert und haben eine angenehme Leselänge.
Allgemeine Meinung:
Die Idee von einem Täter der Selbstjustiz ausübt ist nichts Neues und habe ich schon oft gelesen. Da hätte ich mir mehr Einfallsreichtum von Tania Carver gewünscht. Sonst sind die Bücher etwas innovativer (habe bis jetzt 3 gelesen). Dennoch wurde die Story spannend, gut und vor allem schlüssig umgesetzt. Der Spannungsbogen hat sich bis auf ein paar kleine Abschnitte gut gehalten. Die Hauptprotagonisten waren mir natürlich schon bekannt, aber ich denke auch ein Neuling kann bei diesem Buch einsteigen ohne die vorigen Bände zu kennen. Gut gefallen hat mir die Darstellung der Nebenprotagonisten. Ich konnte ihr Verhalten nachvollziehen und mit ihnen fühlen. Am Ende führen alle Fäden schlüssig zusammen. Mir hat das Buch gut gefallen, auch wenn es nicht das Beste von Tania Carver ist.
4 von 5 Sternen!
Rezensionen von Booknaerrisch:
ein absolut gelungenes Abenteuer für Jung und Alt!
Die Abenteuer des Apollo 1: Das verborgene Orakel von Rick Riordan
Zitate:
"Gibt es etwas Traurigeres als das Geräusch, mit dem ein Gott auf einen Haufen Müllsäcke knallt?" Seite 7
"Nur einer Sache war ich mir sicher: Meine Bestrafung war unfair. Zeus brauchte einen Sündenbock, und da hatte er sich natürlich den schönsten, begabtesten, beliebtesten Gott des ganzen Olymp ausgesucht: mich.
" Seite 9
"Nach allem, was ich für Percy Jackson getan hatte, hatte ich einen begeisterten Empfang erwartet. Ein tränenreiches Willkommen, ein paar Brandopfer und ein kleines Fest zu meinen Ehren wären nicht fehl am Platz gewesen." Seite 33
Meinung:
Apollo ist ein Gott… Ähm Entschuldigung, WAR ein Gott. Und wenn man ihm glauben darf, war er nicht nur EIN sondern DER Gott schlechthin! Attraktiv, begnadet und von allen beneidet…
Leider liegt die Betonung auf „war“, denn er hat sich Zeus´ Zorn zugezogen (mal wieder) und muss fortan ein menschliches Leben führen (auch mal wieder)…
Und als wäre das nicht schon schlimm genug, findet er sich in einem jugendlichen Körper wieder! Mit Akne, Speckröllchen und igitt, igitt, vielen weiteren menschlichen Gebrechen. TRAGÖDIE!!!
Seine einzige Chance besteht darin, schnell einen Halbgott zu finden und zu seinem eigenen Schutz ins Camp Half-Blood zu gelangen.
Ok, den Halbgott findet er relativ schnell, obwohl er sich das irgendwie anders vorgestellt hatte… Zumindest den Punkt kann er abhaken, denn nur so kann er wieder in Zeus´ Gunst aufsteigen und wieder „gottig“ (seine Worte, nicht meine) werden. Was jedoch den Rest betrifft… Na, wir werden sehen!
Es ist noch nicht allzu lange her, da wurde ich gefragt, warum ich „als erwachsene Frau“ so gerne Kinder-/Jugendbücher von Rick Riordan lese. Und ja, ich gebe jederzeit gerne zu, dass unsere *hust* jüngeren Mitmenschen definitiv viel Freude an seinen Geschichten haben werden. Ich würde sie ohne zu zögern in diese Kategorie stecken.
Aber eben nicht nur! Der Autor hat einfach eine Art zu schreiben, die mich immer wieder auf´s Neue komplett einnimmt. Mit seinen Geschichten konnte er mich jedes Mal wieder davon überzeugen, dass seine Bücher für JEDEN sind, egal ob 12 oder 120. Sie sind einfach nur genial!
Zum einen liegt das natürlich an seinem Schreibstil. Mit viel Witz, Wortspielereien und Fantasie zieht er mich wieder und wieder in seinen Bann. Die gesamte Welt, inklusive Halbgöttern, Göttern und vielen anderen Wesen ist dermaßen bildhaft, dass man sich unheimlich leicht hineinsinken lassen kann. Dabei spielt auch sein Humor eine große Rolle. Nicht viele Autoren schaffen es, dass ich gleich auf den ersten Seiten mehrfach vor mich hinkichere.
Zum anderen bin ich immer wieder absolut fasziniert davon, mit welcher Liebe und Fantasie er seine Helden kreiert. Oder sollte ich eher Antihelden sagen? Hmmm, schwierig ;) Apollo zum Beispiel ist ein absolut faszinierender Charakter: selbstverliebt, süffisant, überheblich. Ein Weiberheld, der sich selbst gerne reden hört. Das Menschlichsein ist weeeeeeeit unter seiner würde, sieht er uns Menschen ja nur als kurzlebige Fleischsäcke. Er, der als quasi bestes aller Geschöpfe gefeiert werden will. Nein MUSS! Zu dumm nur, dass er nun auch ein Fleischsack ist…
Und auch die Halbgöttin Meg ist, nennen wir es mal „etwas strange“. Man weiß nie, ob sie einem nicht als nächstes in den Finger beißt :D
Aber natürlich sind die beiden nicht so unsympathisch, wie es auf den ersten Blick aussehen mag. Und selbst Ex-Götter können ja gegebenenfalls noch etwas dazu lernen ;)
Für mich ist „Die Abenteuer des Apollo - Das verborgene Orakel“ ein absolut gelungenes Abenteuer für Jung und Alt!
Spannend, fantasievoll, voller Witz und Unerwartetem, ist es nicht nur ein genialer Einstieg in die neue Reihe, sondern einfach nur lesens- und empfehlenswert!
Rezensionen von LadyIceTea:
Ungewöhnlich, berührend und einfach schön
So klingt dein Herz von Ahern Cecelia
Laura lebt in einem Wald in Irland. Sie hat eine Gabe – sie kann jedes Geräusch der Welt imitieren. Als der Tontechniker Solomon auf Laura trifft fühlt er sich sofort magisch von Laura angezogen. Auch seine Freundin Bo ist fasziniert von ihr und möchte einen Dokufilm über sie drehen. Dafür soll Laura an einer Castingshow teilnehmen.
Doch wird sie in der modernen, lauten Welt glücklich werden? Wird sie hier ihre Zukunft finden? Und vielleicht auch die Liebe?
Ich habe bisher jedes Buch von Cecelia Ahern gelesen und auch „So klingt dein Herz“ war ein Muss für mich. Auch in diesem Buch habe ich mich sofort mit ihrem Schreibstil wohl gefühlt. Er ist einfach flüssig, die Beschreibungen sind toll und man kann sich einfach hineinfallen lassen.
Auch die Figuren sind einfach klasse. Cecelia Ahern bringt immer etwas Magisches, etwas Fantasievolles in ihre Bücher und in diesem Fall ist es Laura. Wir können in dieser Geschichte hautnah miterleben wie Laura sich verändert. Zu Beginn wirkt sie fast wie ein Waldgeist. Wie ein Wesen, das Zauberkräfte hat. Dann gerät sie in die Maschinerie der Tv-Industrie und man spürt förmlich, wie sie ihre Magie verliert. Das war wirklich unglaublich toll beschrieben.
Aber auch die anderen Figuren sind keineswegs glatt und perfekt. Sie haben alle Ecken und Kanten und machen alle ihre Fehler.
In diesem Buch dreht sich nicht alles um eine Liebesgeschichte und doch nimmt sie einen passenden Teil der Geschichte ein und auch das Ende ist nicht so kitschig wie man hätte glauben können.
Cecelia Ahern leitet uns durch eine Geschichte wie sie realer nicht sein könnte und streut eine Prise Magie oben drauf.
Auch wenn dieses Buch nicht mein Lieblingsbuch von ihr wird, bin ich trotzdem verliebt in diese Geschichte. Sie ist etwas Besonderes und einfach schön. Ein richtiges Feel-Good-Buch.
Rezensionen von Rebecca1493:
Eine Fortsetzung, die Lust auf mehr macht
Neue Liebe in Sunshine Valley von Candis Terry
Ein Sonnenuntergang am Meer, Sandsteinklippen im Hintergrund, kurzum eine märchenhafte Kulisse nimmt das Cover ein. Damit knüpft nicht nur die Geschichte, sondern auch die Titelbildgestaltung an den ersten Teil der Sunshine Valley-Reihe an. Nichts ausgesprochen Spektakuläres, aber das Cover bezieht sich damit auf den Road Trip entlang der Küste, der Brooke und Declan einander näher bringt.
Theoretisch kann man Band 1 als abgeschlossen bezeichnen und die beiden Teile unabhängig voneinander lesen, allerdings gibt es den ein oder anderen Sachverhalt, der zwar meistens nochmals kurz erklärt wird, aber dennoch mit Vorkenntnissen leichter zu verstehen ist.
Schon der erste Teil "Neue Träume in Sunshine Valley" konnte mich für die Schreibkunst der Autorin Candis Terry einnehmen. Und auch dieses Mal ließ der lockere, leichte Schreibstil die Seiten nur so dahinfliegen. Längen kamen auf diese Weise nicht auf. Durch die Beschreibung der Landschaften entlang der Küste, konnte ich mich sehr gut in die Geschichte hineinversetzen und die Reise mit Declan und Brooke genießen als säße ich selbst im Auto. Wie in vielen Liebesromanen üblich, wird auch in diesem Buch aus der Sicht beider Protagonisten erzählt, wodurch ein viel besserer Einblick in die Gefühlswelt von Declan und Brooke möglich ist.
Natürlich war die Geschichte über weite Strecken vorhersehbar und den Liebesroman hat Candis Terry mit ihrem Buch auch nicht neu erfunden, allerdings haben mich die Themen, die angesprochen wurden, fasziniert. Bisher hatte noch keine Hauptperson, über die ich gelesen habe, mit einer Lese-/Rechtschreibschwäche zu kämpfen. Die Umsetzung der Idee dieses Handicap anzusprechen war in meinen Augen sehr authentisch. Ebenso spannend waren Brookes Berichte über ihre Zeit als Mitglied einer fanatischen, religiösen Sekte, die sie hinter sich lassen konnte. Ich fand es sehr schockierend, welche Zustände innerhalb einer solchen "Gemeinschaft" herrschen können und welche Schrecken bereits junge Kinder und Teenager dort erdulden müssen.
Gefreut habe ich mich natürlich auch auf die große Schar der Kincaids, die auch dieses Mal eine große Rolle spielen. Die Geheimnisse rund um das Landgut und die Familienverhältnisse werden vorangetrieben und es kommen einige Sachverhalte ans Licht, die ich so nicht erwartet hätte. Allerdings bleiben weiterhin Fragen offen, die in der Fortsetzung geklärt werden müssen. Es bleibt also spannend. Über Ethans einstige Flamme wurden ja bereits einige Andeutungen gemacht, vielleicht ist er der nächste, um den sich eine Geschichte drehen wird.
Fazit: Die Fortsetzung der "Sunshine Valley"-Reihe finde ich mehr als gelungen und ich freue mich schon jetzt auf einen weiteres Buch, das noch einen Kincaid seiner großen Liebe näher bringt.
Rezensionen von Nepomurks:
Sehr interessant und lesenswert!
Gebrauchsanweisung für Tirol von Bernd Schuchter
Sehr habe ich mich über diese spezielle neue „Gebrauchsanweisung“ aus dem Piper Verlag gefreut, ist doch Tirol auch eines meiner persönlich liebsten Urlaubsziele. Besondere, wenn auch manchmal verschrobene Menschen und einzigartige Bergpanoramen findet man in Tirol. Und so war es wohl längst überfällig, dass die Reihe der Gebrauchsanweisungen um den Standort Tirol erweitert wurde.
Bernd Schuchter als Autor, selber Österreicher und vielmehr noch Tiroler, führt in seinem Buch durch die vielfältigen Eigenheiten und vielleicht manches Mal seltsam anmutenden Traditionen Tirols und seiner Bewohner und deckt für den „Zugeroasten“ sicherlich so manche Kuriosität auf.
Bereits die Kapitel klangen sehr vielversprechend und ergaben im Gesamtrückblick eine stimmige Gesamtübersicht zum Thema. Ob nun geschichtliche Inhalte oder auch Besonderheiten und Stars einiger Provenienzen Tirols - man springt von einem interessanten Thema zum nächsten. Gut fand ich, dass man die Kapitel, wie in eigentlich allen Büchern der Reihe „Gebrauchsanweisung“, wieder variabel lesen konnte. Es mag ja durchaus sein, dass man sich für das ein oder andere Thema einmal mehr interessiert als für ein anderes. Das Buch ließ sich denn auch durchweg flüssig lesen (inklusive Kapiteltausch) und ist sprachlich absolut eingängig – trotz mancher österreichischer „Fremdvokabel“. Bernd Schuchter bietet viele Inhalte, über die man als „Ausländer“ wirklich nur schmunzeln oder sich wundern kann. Und irgendwie kommen einem beim Lesen doch viele Details allzu bekannt vor..
Was mir nicht immer so gut gefiel, waren häufiger vorkommende Wiederholungen im Textverlauf. Man merkt hier, dass die Bücher der Reihe wie eingangs beschrieben teils dazu ausgelegt sind, die Kapitel nicht nach vorgegebener Ordnung zu lesen, sondern sich nach Lust und Laune „durchzuschmökern“. So bleibt es nicht aus, dass einzelne Unterpunkte doppelt oder gar dreifach aufgegriffen werden.
Zudem hätte ich mir eigentlich gewünscht, dass der Autor noch etwas allgemeiner über Tirol berichtet. Er bleibt thematisch mitsamt Beschreibungen eigentlich oftmals in seinem eigenen Heimatgebiet verwurzelt, statt auch über die äußeren Randbezirke Tirols zu berichten. Und gerade hier findet sich doch auch noch einmal ganz eigener Menschenschlag mit sehr speziellen Traditionen und Glaubensansätzen.. ;)
Insgesamt ist die „Gebrauchsanweisung für Tirol“ meiner Meinung nach aber wieder ein sehr lesenswertes und interessantes Buch mit vielen witzigen, aber auch recht lehrreichen Geschichten und Sachverhalten. Deshalb absolut empfehlenswert und 4 Sterne.






