Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Gaby 2707:
Superspannend - wie immer
Nach dem Schweigen von Drews Christine
London im April. Gerade noch hatten sich Syskia Flynt und ihre Tange Ellen Cramer, der sie sich emotional sehr verbunden fühlt, in einem kleinen Cafe getroffen – da ist sie am nächsten Tag tot. Was zunächst wie Suizid aussieht, stellt sich als Mord heraus. Doch wer tut so etwas? Saskia versucht auf eigene Faust mehr heraus zu finden und kommt dabei dem Mörder sehr nahe.
In ihrem neuen Thriller lerne ich durch Christine Drews die Familie Flynt kennen, die mit Koffern in der 3. Generation ihren Unterhalt verdient. Ich bekomme Kontakt zu Noemi Redcliff, einer jungen Frau im Crystal Met Rausch, zu Jack ernard, der in dem Haus lebt, von dessen Dach Tante Ellen fiel, Sienna Johnstone und ihre Familie und den Psychotherapeuten Oliver Stinner. Alles Menschen wie Du und ich, mit ihren Fehlern, und Eigenheiten, deren Gedanken ich hier lesen kann. Doch was haben sie miteinander zu tun?
Das wird beim Lesen, je weiter ich komme, immer klarer.
Durch ihre gewohnt tief schürfenden Art gibt mir die Autorin Einblicke in die Welt von Trauma-Patienten und dem Zustandekommen von Albträumen. Dieses Thema hat mich hier, neben dem Mordfall, besonders fasziniert.
Ich habe mitgefiebert, mit gerätselt, irgendwie passt alles zusammen – aber auch wieder nicht und bin bis zum Schluss, als sich alle Fäden aus dem Knäuel gelöst haben, nicht drauf gekommen, wer der Mörder ist.
Spannung hoch drei – eine Geschichte, die mich etwas verstört hat – Protagonisten, deren Tun ich absolut nachvollziehen konnte – das alles hat mir spannungsgeladene, sehr interessante Lesestunden beschert. Vielen Dank dafür.
Rezensionen von mikkagottstein:
Missklänge des Herzens?
So klingt dein Herz von Ahern Cecelia
Dieses Buch hat mich mit sehr gemischten Gefühlen zurückgelassen.
Ich wollte es lieben, denn die Grundidee klang so herrlich originell und bezaubernd: eine junge Frau, die im Verborgenen in der Natur aufgewachsen ist, interagiert mit der Welt in der Sprache der Klänge – sie kann zwar ganz normal sprechen, aber ihre Gefühle, Erinnerungen und Wünsche drückt sie meist ganz unbewusst aus in Vogelgezwitscher, dem Sausen des Windes oder auch dem leisen Brodeln des kochend heißen Kaffees.
Und Lauras Geschichte hat mich in der Tat fasziniert und bezaubert. Sie hat eine einzigartige Sicht auf die Welt, denn sie tritt im Alter von 26 Jahren erstmals heraus aus ihrem Leben im Wald und hinein in unsere hektische, oft oberflächliche Gesellschaft. Durch ihre Augen erscheinen Dinge wie Castingshows und die ständig und überall präsenten Sozialen Medien geradezu absurd. Wo wir längst nicht mehr hinschauen oder hinhören, bemerkt sie auch die kleinen Dinge und nimmt sie in sich auf.
So weit hat das Buch meine Erwartungen wirklich erfüllt, und vor allem hat es mich zum Nachdenken angeregt. Sprache und Schreibstil fand ich ebenfalls sehr passend: wir sind es gewohnt, uns hauptsächlich auf unsere Augen zu verlassen, und selbst in Büchern liegt das Augenmerk normalerweise auf dem Visuellen. Aber Cecelia Ahern lässt den Leser teilhaben an Lauras Leben, indem sie die Klänge beschreibt.
Ein wenig gewöhnungsbedürftig fand ich die Perspektivenwechsel, die zum Teil recht abrupt erfolgen, so dass man im erstem Moment nicht sicher sein kann, in wessen Sichtweise man gerade hinein gesprungen ist. Andererseits bereichert es die Geschichte durchaus, dass wir nicht nur Lauras Wahrnehmung der Geschichte präsentiert bekommen, sondern auch die der Menschen um sie herum.
Die Autorin konfrontiert Laura mit dem größtmöglichen Kontrast zu ihrem bisherigen Leben. Aus der Ruhe und Einsamkeit des Waldes wird sie hineingeworfen in ein ungeheures Medienspektakel. Was als anspruchsvoller Dokumentarfilm geplant war, wird zu einem Hype, in dem es immer weniger um die echte Laura geht und immer mehr um das 'Produkt', das aus ihr gemacht wird. Und das fand ich spannend und hochinteressant, gerade weil sich Lauras Stress und Überforderung durch Cecelia Aherns Beschreibungen sehr stark auf mich übertrug – das ist ihr hervorragend gelungen.
Jetzt muss ich aber doch langsam zu dem kommen, was mich an diesem Buch gestört hat: die Liebesgeschichte.
Solomon ist der junge Tontechniker, der Laura im Wald 'gefunden' hat. Ihre Art, sich über Klänge auszudrücken, spricht ihn natürlich direkt stark an, schließlich sind Klänge sein Beruf. So weit konnte ich das auch noch nachvollziehen, aber er entwickelt sehr schnell eine in meinen Augen vollkommen übersteigerte, ungesunde Obsession. Obwohl er in einer Beziehung mit der Regisseurin Bo lebt, denkt er nur noch an Laura. Ständig. Überall. Er kennt sie eigentlich kaum, aber er erschien mir geradezu besitzergreifend und behandelt sie oft, als sei sie ein unmündiges Kind.
Ihm ist im Grunde klar, dass das alles seiner Freundin gegenüber nicht fair ist, aber so richtig Stellung beziehen und klare Verhältnisse schaffen – das liegt ihm anscheinend nicht. Bo bekommt den schwarzen Peter zugeschoben, denn sie ist sozial unbeholfen und hat Schwierigkeiten damit, die Gefühle anderer Menschen richtig zu interpretieren, wodurch sie gelegentlich so wirkt, als sei ihr nur ihre eigene Karriere wichtig.
Ich mochte Bo. Sie hat Fehler, sie hat Schwächen, aber ich hatte immer das Gefühl, dass sich dahinter eine nette, anständige Frau verbirgt, die es nicht verdient hat, von ihrem Freund so behandelt zu werden.
Ganz abgesehen davon war die Liebesgeschichte für mich aus einem anderen Grund problematisch:
Solomon hatte schon Beziehungen. Er hat Lebenserfahrung. Und er ist buchstäblich der erste Mann, mit dem sich Laura je auch nur unterhalten hat (abgesehen von ihrem Vater). Da ist doch keine Beziehung auf gleicher Augenhöhe möglich!
| FAZIT |
Die Grundidee ist originell und außergewöhnlich: mit mehr als einem Hauch Sozialkritik wird die Geschichte von Laura erzählt, die die ersten 26 Jahre ihres Lebens in einer Hütte im Wald verbracht hat. Da sie das Talent hat, jedes beliebige Geräusch täuschend echt nachahmen zu können, wird sie zufällig von dem Tontechniker Solomon 'entdeckt' und hineinkatapultiert in einen weltweiten Medienrummel um ihre Person, der sie fast zerbricht.
Laura ist ein wunderbarer Charakter und ich fand es faszinierend und interessant, ihren Weg zu verfolgen – aber die Liebesgeschichte hat mich ganz enorm gestört, denn ich hatte immer das Gefühl, hier eher von ungesunder Obsession zu lesen als von Liebe.
Ich würde das Buch eingeschränkt empfehlen. Nicht 'wegen', sondern 'trotz' der Liebesgeschichte.
Rezensionen von nuean:
So klingt dein Herz – nicht ganz, was ich erwartet habe
So klingt dein Herz von Ahern Cecelia
Klappentext:
Eine verzaubernde, berührende Geschichte voller Gefühl und Phantasie, in der die ganze Welt und die Liebe erklingt. So einzigartig und überraschend, wie nur die junge Welt-Bestseller-Autorin Cecelia Ahern schreibt. Die junge Laura lebt im Verborgenen im Westen Irlands. Niemand weiß, dass sie eine ganz besondere Fähigkeit besitzt: Sie kann jede menschliche Stimme, alle Tiere und jedes Geräusch der Welt nachahmen.
Als der Toningenieur Solomon im Wald auf Laura trifft, fühlt er sich sofort magisch von ihr angezogen. Doch auch Solomons Lebensgefährtin, die Regisseurin Bo, ist fasziniert: Sie möchte einen Film über die geheimnisvolle Laura drehen. Über Nacht findet sich Laura in unserer lauten, modernen Welt wieder. Kann ihre Gabe ihr dabei helfen, das Glück zu finden – und die Liebe?
Cover:
Mir gefällt das Cover ganz gut. Es ist typisch für Cecelia Ahern. Das schlichte Design und die verschnörkelte Schrift. Mir gefallen die Farben und besonders die Blüten!
Meine Meinung:
Der Klappentext klang spannend und vielversprechend. Der Prolog hat mich sofort verzaubert. Die Magie und Romantik war zu spüren. Danach flaute alles etwas ab. Ich habe mich lange gefragt, wo dieses Buch mich hinführen wird.
Laura wird von einem Dokumentationsteam im Wald entdeckt und da sie niemanden mehr hat und sich zu dem Toningenieur Solomon hingezogen fühlt, lässt sie sich auf eine Dokumentation über ihr Leben ein und folgt dem Team aus ihrer Abgeschiedenheit in die große weite Welt. Für mich lag der Fokus zu sehr auf der Dokumentation und der Welt der Medien. Ich hatte am Anfang auch keinen Draht zu den Charakteren.
Laura ist besonders, ihre Gabe hat mich interessiert und ich wollte unbedingt mehr über ihr Leben erfahren, da viele Fragen aufgetaucht waren. Solomon steht zwischen zwei Stühlen, er verzaubert von Laura, aber mit der Regisseurin Bo zusammen. Bo empfand ich als schrecklichen, karrieregeilen Menschen. Laura tat mir besonders leid, aber vieles was ihr passiert ist, war vorhersehbar.
Trotzdem war der Schreibstil toll und sehr bildhaft. Die kurzen Kapitel haben das Buch schnell und flüssig lesen lassen.
Der Schluss hat mich dann aber wieder abgeholt. Es wurde romantisch, emotional, alle Fragen wurden geklärt und Laura und Solomon sind mir ans Herz gewachsen. Bo habe ihr Verhalten am Schluss irgendwie nicht abgenommen, aber der Rest hat mich begeistert
Fazit:
Es war nicht der emotionale Liebesroman mit den typischen Auf und Abs den ich erwartet habe, aber der Prolog und der Schluss haben mich bezaubert.
Rezensionen von rewa:
Viel Butterbrot und wenig Liebe
So klingt dein Herz von Ahern Cecelia
Hannah ist Anfang 40, eine erfolgreiche Geschäftsfrau und Single. Ihren Schutzwall, den sie sich nach einem schweren Schicksalsschlag um sich gebaut hat, gerät gehörig ins Wanken, als eines Tages Christoph in ihrem Büro auftaucht und sein ,,Butterbrot und Liebe´´ verkauft. Da er um einiges jünger ist als sie, kommt eine Beziehung für sie nicht in Frage, aber sie hat nicht mit seiner Hartnäckigkeit und der seiner Freunde, seiner Mutter und letztendlich sogar mit der ihres Vaters gerechnet.
Da ich schon zwei sehr tolle Bücher der Autorin Susanne Friedrich lesen durfte, freute ich mich auch auf dieses Buch ,, Butterbrot und Liebe´´ das eine romantische Komödie versprach. Doch dieses Mal sind meine Erwartungen nicht ganz erfüllt worden. Mit der Protagonistin Hannah ist eine sehr egoistische und unsensible Frau dargestellt worden, die in dieser Komödie nicht wirklich hinein gepasst hat. Es hat ein ständiges hin und her gegeben, wo sie Christoph wollte, dann wieder nicht. Ebenso unverständlich war, dass sie aus reinem Egoismus heraus, ihrem Vater sein neues Glück nicht gegönnt hat. Für mich waren sogar die Geschichten zwischen Hannahs Vater Michael und Christophs Mutter Ulli die interessanteren und auch emotionaleren.
Als besonders störend habe ich empfunden, dass die Handlungen und die Wortwahl der Protagonisten eher zu Jugendlichen gepasst hätten und nicht zu Personen zwischen ca. 30 bis 60 Jahren. Jedes Mal wenn eine Essenslieferung ins Büro kommt klatschen alle in die Hände und freuen sich, wenn sie etwas zum Essen bekommen, immer wieder wenn etwas gut gelingt gibt es ein High Five oder einen Daumen hoch. Dass Christophs Mutter ihren Sohn ,,Putzipu´´ nennt und im Gegenzug Christophs Freund Attila dessen Mutter mit Süße, Schatz und Zuckerschnecke betitelt, ist ein wenig zu viel der witzigen Komponenten. Es hatte bei dem Roman den Anschein, als ob die Autorin mit Gewalt jugendlichen Humor hineinbringen wollte, was aber hier nicht wirklich gelungen ist. Ebenso habe ich nicht verstanden, warum es gewisse Wort Wiederholungen gegeben hat, die immer wieder vorgekommen sind. Nachdem ich mir über 20 Mal notiert hatte, dass ein Protagonist die ,,Arme verschränkt´´ habe ich zu zählen aufgehört. Da sollte man schon ein wenig darauf achten.
Wem die oben genannten Punkte nicht stören, kann sich auf ein leicht zu lesendes und flüssig geschriebenes Buch freuen.
Rezensionen von PFIFF:
Bibel- und Götterfiguren modern interpretiert
Wer hat dir gesagt, dass du nackt bist, Adam? von Michael Köhlmeier; Konrad Paul Liessmann
An Hand von 12 Beispielen aus der Bibel und griechischen Mythologie interpretieren die beiden Autoren deren Sinngehalt und Aussage. Von Adam bis Hiob und der griechisschen Götterwelt erklären sie, was wir uns davon abschauen können, wovor wir uns hüten sollen.
Die Götter haben jede Menge menschliche Eigenschaften und die Menschen streben das Göttliche an.
Daraus ergeben sich amüsante und tragische Situationen, die in diesem Büchlein unterhaltsam interpretiert werden.
Rezensionen von PFIFF:
Die Vnezianischce Villa Malcontenta als Mittelpunkt der Schicksale dreier Männer aus drei Epochen
Malcontenta von Felix Kucher
Die venezianische Villa Malcontenta wurde im 16. Jhdt. im Auftrag der Brüder Foscari gebaut. Die Freken zum Großteil von Battista Franco ausgeführt
Anfang des 20. Jhdts. kauft der Jude Bertie Landberg den Besitz, lässt ihn renovieren und veranstaltet Salons bis der 2. Weltkrieg losbricht.
2012 flüchtet der junge Afrikaner Said nach Italien und landet in der Villa als Gärtner.
Alle drei Männer sind auf der Suche nach der Liebe und einem erfüllten Leben. Die venezianische Villa ist ein Symbol für die Hoffnung auf eine sichere Zukunft. Sie hat die Jahrhunderte überlebt und gibt das Rärsel um die Fresken preis.
Die vielen Rückblenden fordern Aufmerksamkeit, sind aber für den Aufbau der Geschichte unerlässlich und fügen sich zum Schluss zu einem nachdenklichen Resumée.
Rezensionen von PFIFF:
Intrigen um die Wahl des neuen Papstes
Konklave von Harris Robert
Kardinal Lomelli kümmert sich nach dem Tod des Papstes um die Organisation der Konklave, die einberufen wird, um einen neuen Papst zu wählen.
Er bekommt Kenntnis von Intrigen und Verfehlungen der Kardinäle, die die möglichen Nachfolger ihres verstorbenen Oberhauptes der Katholischen Kirche sind.
Diplomatisch aber zielstrbig verfolgt Lomelli die Anspielungen und wird nach mehreren Wahlgängen selbst ein möglicher Kandidat für das Papstamt.
Terroranschläge überschatten die Wahl und drängen zur Eile. Ein überraschendes Ergebnis ist die Folge.
Spannend und interessant.
Rezensionen von PFIFF:
Fälschergeschichte um eine holländische Malerin
Das letzte Bild der Sara de Vos von Smith Dominic
Ellie Shipley restauriert normalerweise alte Gemälde, im Speziellen Holländer, ihr Fachgebiet über das sie eine Abhandlung schreibt. Sie ist Fachfreu für Gemälde von Frauen, die in die Lukasgilde aufgenommen wurden. Die erste Frau in der Gilde war Sara de Vos, von der sie nun ein Gemälde kopieren soll.
Sie ist sich im Klaren, dass es um eine Fälschung geht, kann sich dem Reiz aber nicht entziehen.
Der Besitzer des Gemäldes, der Anwalt Marty de Groot, findet den Diebstahl und Betrug heraus und sucht nach den Verursachern. Als er auf die Spur von Ellie kommt, will er sich revanchieren.
50 Jahre später treffen sich die beiden wieder. Sara befürchtet, dass sie nun auffliegt, weil sich die Methoden zur Enttarnung von Fälschungen inzwischen perfektioniert haben.
Die interessante Biographie der Malerin wird zwischendurch erzählt.
Berührend und interessant.
Rezensionen von PFIFF:
Liebe zweier alter Menschen
Und jetzt lass uns tanzen von Lambert Karine
Marguerite wird von ihrem Sohn nach dem Tod ihres Mannes, eines strengen Notars, auf Kur geschickt. Dort lernt sie Marcel kennen, ebenfalls Witwer, der sich nicht vorstellen kann, nach seiner großen Liebe nochmals Gefühle für eine andere Frau zu empfinden.
Doch es kommt anders. Marguerite löst sich von ihrem diktatorischen Sohn und traut sich, mit Marcel eine Beziehung einzugehen, Ihr Enkelsohn Ludovic ist und bleibt ihr Sonnenschein, der beide liebt.
Empfindsam und zart beschreibt die Autorin die aufkeimende Liebe und Zuneigung zweier alter Menschen, die den Rest ihres begrenzten Lebens noch genießen wollen.
Rezensionen von rainbowly:
Wunderschönes, orientalisches Märchen
Amrita. Am Ende beginnt der Anfang von Khorana Aditi
Fakten
Autor: Aditi Khorana
Verlag: Dressler
Erscheinungsdatum: 21.08.2017
Genre: Jugenbuch
Seiten: 334
Inhalt
Amrita ist Prinzessin in Shalingar und liebt ihr Land und ihr Familie im Palast. Doch als Sikander heimtückisch ihr Land erobert, muss sie fliehen und alles zurück lassen was sie je geliebt hat.
Und sie begibt sich auf eine Reise, die ihr ganz neue Möglichkeiten eröffnet, ihr aber auch eine besondere Verantwortung auferlegt.
Gestaltung
Das Buch ist wirklich ein Hingucker! Das Cover ist dunkelblau mit Ornamenten und es glänzt und glitzert wunderschön. Außerdem ist auch das Hardcover unter dem Schutzumschlag mit hübschen Ornamenten verziert!
Sprache
Aditi Khorana versteht es wunderschöne Bilder vor dem inneren Auge entstehen zu lassen. Sie beschreibt sehr detailreich und bildhaft die Umgebung, die Natur, die Menschen und deren Kleidung, sodass wirklich ein lebhaftes Bild im Kopf entsteht. Es werden auch viele orientalische Begriffe benutzt - für Kleidungsstücke oder Nahrungsmittel beispielsweise. Einige habe ich gegoogelt, um es mir besser vorstellen zu können, andere habe ich einfach hingenommen, auch das war problemlos möglich.
Charaktere
Amrita wuchs, zwar ohne Mutter, aber trotzdem sehr behütet im Palast auf. Als ihre kleine Welt erschüttert wird, ist sie erst einmal orientierungslos. Doch umso weiter ihre Reise geht und umso mehr sie über die Welt erfährt, umso stärker wird sie. Dabei hilft ihr Thala. Die Seherin ist zielstrebiger, aber auch ungeduldiger als Amrita und so ergänzen die beiden sich sehr gut und helfen sich auf ihrem Weg. Obwohl es auch einige wichtige männliche Figuren in der Geschichte gibt, spielen die beiden Frauen doch die Hauptrollen.
Fazit
Für mich war es einfach ein tolles Erlebnis Amrita und Thala auf ihrer Reise zu begleiten. Sehr fantasievoll und märchenhaft wird diese Reise beschrieben. Man konnte voll in die orientalische Märchenwelt abtauchen. Ein Highlight war für mich die Begegnung mit den Sybillinen - ein Volk, das versteckt in einem Vulkan lebt, friedlich, freundlich, neugierig, gastfreundlich, vertrauensvoll…einfach wundervoll! Auch die Liebesbeziehungen fand ich sehr süß beschrieben - kitschig? Ja! Hals über Kopf? Ja! Nur was für Romantiker und Träumer? Ja! Ich bin begeistert und werde Aditi Khorana auf jeden Fall im Auge behalten!









