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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von rainbowly:

Grünes mal anders

Green Bonanza von Frogner Mia

Fakten
Autor: Mia Frogner
Verlag: Jan Thorbecke Verlag
Erscheinungsdatum: 28.08.2017
Genre: Kochbuch
Seiten: 200
 
Inhalt
"Alle grünen Dinge sind gut", das ist Mia Frogners Motto. Deshalb hat sie in diesem Buch 60 rein pflanzliche Rezepte zusammengestellt.
 
Gestaltung
Das Buch kommt in einem großen Hardcover Format daher und wirkt hochwertig.

Jedes Rezept wird von einem großformatigen Bild begleitet. Manche sind für mich nicht so ansprechend oder nicht so aussagekräftig (z.B. bei den Enchiladas - da sind die Maisfladen leider nicht aufgerollt. Wenn man diese Teile nicht kennt, könnte man es sich mit einem Bild der fertigen Enchiladas besser vorstellen). Zusätzlich gibt es auch Bilder, die einfach Koch- oder Essensszenen zeigen. Nett, aber nicht unbedingt notwendig. Genauso geht es mir mit den eingestreuten Erzählungen über einige Gemüsearten, Zubereitungen, Kindheitserinnerungen oder Vorratshaltung. Sie sind nett zu lesen, aber haben für mich wenig Nützliches enthalten.
 
Fazit
Ich bin absolut kein Gemüseesser. Leider. Deshalb wollte ich dieses Buch unbedingt ausprobieren, um mich inspirieren zu lassen und mir mehr Lust auf Gemüse zu machen. Und ich muss ehrlich sagen, viele Rezepte haben mich sofort angesprochen. Entweder Zutaten, die mir gar nicht so geläufig waren und die ich noch nie probiert habe (Quinoa, Kichererbsen…) oder auch Gemüse, das ich sonst nicht so gern mag, das aber auf so interessante Weise zubereitet wird (Blumenkohl-Wings), dass ich es wagen würde es nochmal zu probieren! Und auch Tortillas, Enchiladas und Ähnliches, was ich auch noch nie selbst gemacht habe, aber eigentlich sehr gerne esse.
Gestartet habe ich mit den Quinoa-Spinat-Bällchen. Die nötigen Zutaten habe ich alle im normalen Supermarkt bekommen, die Zubereitung war sehr einfach und gut beschrieben und das Ergebnis war sehr lecker. Ich freue mich absolut noch weitere Rezepte durchzuprobieren und vielleicht ein bisschen mehr "Grün" in mein alltägliches Essen zu bekommen.

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Rezensionen von Caroline :

Regeln müssen gebrochen werden

Green Bonanza von Frogner Mia

Im Philosophiekurs sitzt Anna Jones, um ihren Abschluss zu machen. Drew Baylor, der Quarterback des College Football Teams sitzt im selben Kurs gleich neben Anna. Drew ist groß, sexy, extrem gut aussehend und sehr charmant. Das lässt Anna leider überhaupt nicht kalt, obwohl sie sich nicht ablenken lassen möchte.

Drews Charmeoffensive fällt auf fruchtbaren Boden und sie verbringen eine heiße Nacht miteinander. Eine Beziehung kommt aber für Anna überhaupt nicht in Frage, doch Drew ist sehr hartnäckig und akzeptiert ihre Regeln.
1. Keine Küsse auf den Mund
2. Keine Übernachtungen
3. Niemand erfährt von den beiden und
4. Keiner verliebt sich.

Lange hält sich Drew an die Regeln, aber ihm ist klar, dass man manchmal ungeschriebene Regeln einfach brechen muss, um ans Ziel zu gelangen.

Wie hat es mir gefallen!

Nachdem etliche andere Blogger und auch meine Freundin so über diese Serie geschwärmt haben, musste ich endlich meinen Reader zur Hand nehmen. In meinem Urlaub war es nun endlich soweit. Da ich gerne in der richtigen Reihenfolge lese, war natürlich klar, dass ich mit Teil 1 beginne.

Rund um Collegefootball baut die Autorin ihre Geschichte auf. Dieses Setting finde ich immer wieder interessant. Vor allem, da Kristen Callihan es vorzüglich versteht dem Leser die Begeisterung und Leidenschaft zu beschreiben. Sie entführt uns gekonnt ins Collegemillieu. Die zwei Hauptfiguren lernen einander langsam kennen und fallen nicht gleich auf Seite 10 übereinander her. Von Beginn weg, ist klar, dass die zwei sich zueinander hingezogen fühlen. Besonders Drew geht klar in die Offensive. Sein Charme und seine Freundlichkeit lassen auch Anna bald erkennen, dass hinter der sportlichen Fassade ein netter und intelligenter junger Mann steckt. Anna verfolgt ihren Plan, ist zielstrebig und das typische Mädchen von nebenan. Allerdings mangelt es ihr einfach an Selbstbewusstsein. Eigentlich sollte damit eine typische New-Adult Geschichte entstehen, denn es entstehen natürlich auch einige Komplikationen, Steine pflastern den Weg von Anna und Drew.
Dennoch fand ich die Story gelungen. Ich wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Welche Probleme müssen gelöst werden und wie gelingt ihnen das?
Wenn ich Kristen Callihan mit anderen Autorinnen des Genres vergleiche – so zum Beispiel J. Lynn oder Colleen Hoover – dann begegnen sich diese auf ähnlich hohem Niveau. Vielleicht sind die Game On Geschichten nicht ganz so dramatisch, aber einen für mich entscheidenden Unterschied gab es dennoch. Der Erotikanteil bei Kristen Callihan ist höher als bei den anderen zwei erwähnten Autorinnen.
Für die zwei Folgebände gibt es in den nächsten Tagen auch noch Rezensionen, denn die Urlaubswoche war voller Bücher.
Ich empfehle diesen Beginn der Reihe allen Leser/innen, die sich im New-Adult Genre wohlfühlen.

www.mariessalondulivre.at

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Rezensionen von Caroline :

Sexy, Clever, Charmant Ivy&Gray

Green Bonanza von Frogner Mia

Ivy hat aus der Beziehung ihrer Eltern eines gelernt: Lass die Finger von Spitzensportlern, sie brechen einem das Herz. Somit steht auch ihre Karriere auch vollkommen klar vor ihr, sie wird zu ihrer Mutter nach London gehen und eine Bäckerei leiten, denn der Patisserie gehört ihre Leidenschaft. Ihr Vater arbeitet als Sportagent und damit möchte sie überhaupt nichts zu tun haben.

Sogar Freundschaften mit Sportlern geht sie aus dem Weg, bis es der Zufall will, dass der Footballspieler Gray ihren rosaroten Fiat ausleihen muss. Auf ihre erste warnende SMS, er möge auf jeden Fall pfleglich mit ihrem Auto umgehen, folgen jede Menge Nachrichten. Über Wochen schreiben sich Ivy und Gray. Ihre Freundschaft wächst während dieser Zeit und diese möchten sie nicht gefährden als sie sich von Angesicht zu Angesicht gegenüber stehen, denn sofort sprühen die Funken zwischen ihnen. Gray ist dafür bekannt keine Gelegenheit für einen One-Night-Stand auszulassen, aber seit er Ivy kennt, hat er sich komplett zurück gehalten. Sie weckt neue Gefühle in ihm, die ihn regelrecht erschrecken. Ivy möchte sich nicht in die Reihe, der abgelegten Mädchen stellen. Sie fürchtet sich vor ihren tiefen Gefühlen für Gray, denn sie möchte nicht wie ihre Mutter enden, die betrogen und verlassen wurde.
Nur ganz zögerlich überschreiten die zwei die unsichtbare Grenze zwischen Freundschaft und Liebe. Sie riskieren viel und setzen alles auf eine Karte, doch können aus Freunden auch Liebende werden?

Wie hat es mir gefallen?

Eine Woche Urlaub macht es möglich und nach Teil 1 „Mein Herz will dich“ folgte sofort das zweite Buch der Serie.

Wieder ist die Geschichte im Sportlermilieu angesiedelt. Collegefootball spielt eine große Rolle. Die Autorin überzeugt mit großartigen Beschreibungen über die Begeisterung und die Leidenschaft für diesen Sport. Gray lebt seinen Sport, er trainiert hart, dabei ist er nicht nur ein Muskelprotz sondern hat eine natürliche Begabung für Mathematik und löst damit auch so manches knifflige Problem am Spielfeld. Das war eine der Szenen, die ich so gelungen fand. Mittels Geschwindigkeit, Gewicht und dem Drehmoment erklärt Gray einen Spielzug. Seine Liebe zu Suppen macht ihn noch sympathischer. Es ist ein wahres Vergnügen seine Entwicklung vom Womanizer zum verliebten Mann zu beobachten.

Ivy ist eine junge Frau, die sehr in sich selbst zu ruhen scheint. Ihre Monate in London bei ihrer Mutter, haben ihr einiges abverlangt, aber sie konnte dabei eine Entscheidung für ihre nahe Zukunft fällen. Zurück in den USA stellt sie recht bald die Weichen, um wieder nach England zu gehen. Gray ist einfach nicht plant. Er soll bald ein Klient ihres Vaters werden, somit ist er Off-Limits und auch sein Ruf eilt ihm voraus.
Die Freundschaft, die die zwei verbindet, kann man richtig spüren. Auch die Zweifel ihre Freundschaft eventuell zu ruinieren, sind nachvollziehbar. Geradezu vorsichtig nähern sie sich der schmalen Grenze. Die Erotik kommt auch nicht zu kurz, zusammen sind sie unglaublich heiß.
Die Figuren sind sehr liebevoll beschrieben und die Reaktionen könnten so in der Realität geschehen. Ich freue mich bereits auf den dritten Teil, denn diese Reihe ist mir bereits an Herz gewachsen.
Wieder eine Leseempfehlung für Fans von J. Lynn oder Colleen Hoover.

www.mariessalondulivre.at

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Rezensionen von Vicky:

Der Moment in dem wir leben

Das Geschenk eines Sommers von Gabriele von Braun

Das Cover zieht durch die schlichte aber farbenstarke Gestaltung den Blick auf sich – es ist nett gemacht und gefällt mir gut. Ich finde das Bild, die Farben und die Schrift(position in der Baumkrone) sind gut aufeinander abgestimmt. Wobei ich nach wie vor rätsle was das Fahrrad darauf zu suchen hat.

In 'Über dieses Buch' kann man sich bereits einen kurzen aber recht guten Eindruck vom Inhalt der Geschichte holen. Das Zitat von Anatole France zu Beginn gefällt mir ganz gut und ist ein wunderbar passender Einstieg in das Buch.

Die Autorin Gabriele von Braun hat es in Kapitel eins bereits nach ein paar Zeilen geschafft mich von der Geschichte zu fesseln. Die Figuren sind gut ausgearbeitet und jede für sich wächst im Verlauf der Geschichte an den Ereignissen. Der Dialekt von Frau Obermaier ist etwas gewöhnungsbedürftig aber zugleich genial dargestellt – sie ist mir sehr sympathisch.

Zeitweise hat mich das Buch an einen Spruchkalender erinnert bzw. kam mir Claras-Mutter stellenweise wie solch ein Sprüche-Buch vor. Und ja, ich muss gestehen: ich habe mir einige davon rausgeschrieben weil sie mir so gut gefallen haben! Außerdem haben sie gut in die Geschichte reingepasst – die Autorin hat sie, finde ich, gut einfließen lassen.

Fazit: Der Anfang war mir zu schleppend, erst ab Kapitel vier wurde es besser und am Ende waren mir die Ereignisse zu schnell - deswegen ziehe ich auch einen Stern ab. Aber danach hat mich das Buch gefesselt und nicht mehr losgelassen. Sehr gefühlvoll und emotional, manchmal auch witzig aber stellenweise auch aufwühlend - echt wie das Leben!

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Rezensionen von booknerd84:

Grandioser Reihenauftakt

Moon Chosen von P. C. Cast

Inhalt/Klappentext:

Drei verfeindete Stämme kämpfen ums Überleben in einer zerstörte Welt voller Naturgewalten und Gefahren. In Höhlen, auf Waldlichtungen, in einer Siedlung auf Plattformen hoch in den Baumkronen. Geplagt von blutrünstigen Gegnern, todbringenden Insekten und unheilbaren Krankheiten.

Eine junge Frau ist auserwählt, alles zu verändern: Mari vom Stamm der Erdwanderer, Tochter der Mondfrau.

Mein Fazit:

Da ich seit der "House of Night"-Reihe ein großer P.C. Cast Fan bin, habe ich mich natürlich umso mehr auf dieses Buch gefreut. Ich war wirklich gespannt, in welche Welt die Autorin den Leser dieses Mal entführt. Meine Erwartungen an das Buch wurden auf jeden Fall nicht enttäuscht. Ich konnte das Buch nur schwer aus der Hand legen und bin nur so durch die Seiten geflogen. Der lockere und flüssige Schreibstil hat mich wie schon bei den früheren Büchern von P.C. Cast total in den Bann gezogen.

In dieser Geschichte trifft man auf drei Stämme die eigentlich nicht unterschiedlicher sein könnten. Zum Stamm der Erdwanderer gehört die Protagonistin Mari. Sie ist eine junge, tapfere Erdwanderin, die durch einen unerwarteten Schicksalsschlag auf sich alleine gestellt ist und im Laufe der Handlung ungeahnte Fähigkeiten entwickelt. Ich fand Mari von Anfang an sehr sympathisch. Aber auch alle weiteren Charaktere, die man im Laufe der Geschichte kennenlernt, wurden von P.C. Cast wieder sehr authentisch und vielfältig erschaffen. Natürlich dürfen hier auch ein paar Bösewichte nicht fehlen.

Ein Kritikpunkt dürfte vielleicht bei manchen Lesern einige brutale Szenen sein, die für ein Jugendbuch ab 14 Jahren noch nicht ganz so geeignet erscheinen. Mir persönlich haben diese Momente im Buch jedoch überhaupt nichts ausgemacht, da so die Geschichte sehr spannend und interessant geblieben ist.

Auch wenn die ersten paar Kapitel außerdem vielleicht etwas verwirrend waren, aufgrund der vielen Charaktere und unterschiedlichen Clans, zieht sich dann doch sehr bald ein roter Faden durch die komplette Handlung und endet mit einem spannenden Finale.
Manche Fragen, die man sich während dem Lesen gestellt hat, bleiben aber auch bis zum Ende unbeantwortet. Da dieses Buch jedoch ein Auftakt in eine neue Serie ist, finde ich das vollkommen in Ordnung. Man soll ja schließlich noch nicht alles im ersten Teil erfahren. Daher finde ich es auch sehr gut, dass dieses Buch mit einem Cliffhanger endet und so Lust auf mehr macht.

Ich kann nur abschließend sagen, das mir "Moon Chosen - Gefährten einer neuen Welt", auch mit den kleinen Verwirrungen am Anfang, richtig gut gefallen hat. Ich kann das Buch wirklich jedem Fantasy- und Dystophie- Fan ans Herz legen. Auf die Folgebände bin ich auf jeden Fall schon sehr gespannt und hoffe das diese nicht all zu lange auf sich warten lassen. Von mir gibt es hierfür 5 von 5 Sterne!

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Rezensionen von SLovesBooks:

Vielversprechender Reihenauftakt

Das Erwachen des Feuers von Anthony Ryan

Meine Meinung:

Diese Reihe muss einfach der Hammer werden. Nach diesem Auftakt bin ich davon überzeugt. Ryan erfindet den Drachenroman neu, denn er verlässt sich hier nicht auf Althergebrachtes, sondern mischt verschiedenste Genres wie zum Beispiel Spionage-, Abenteuer- und Fantasyroman. Die Vielfalt ist wirklich beeindruckend.

Das Buch ist über 800 Seiten stark und ist damit ein ganz schöner Wälzer. Der Einstieg war gar nicht so einfach. Man musste sich in dieser mystischen Welt erst einmal zurecht finden und das System zumindest im Ansatz verstehen. Das fiel mir allerdings etwas schwer. Ich hätte mir hier ein wenig mehr Erläuterungen gewünscht. Mit der Zeit gewann ich ein Mehr an Orientierung und es wurde einfacher der Geschichte zu folgen. Irgendwann war ich dann komplett in der Geschichte drin und wollte das Buch gar nicht mehr aus den Händen legen.

Die Charaktere sind ausdrucksstark. Es wird aus mehreren Perspektiven geschrieben, sodass man ganz unterschiedliche Handlungsstränge hat, die erst gegen Ende zusammenlaufen. Aber jeder für sich genommen ist wirklich gelungen. Jeder hat seine ganz eigene Spannung. Oftmals endete die Erzählung der jeweiligen Perspektive an einer sehr spannenden Stelle. Jedoch war man dann nicht enttäuscht, weil man zurück in einen ebenso guten Abschnitt wechselt. Somit entwickelte das Buch einen regelrechten Sog.

Die Protagonisten werden dabei allesamt ausgiebig beleuchtet. Ich habe ihre Handlungsweisen stets gut nachvollziehen können. Obwohl die Geschichte in einer Welt spielt, die sich von dem was wir kennen signifikant unterscheidet, lässt der Autor die Figuren und ihre Geschichten sehr realistisch daherkommen.

Der Schreibstil hat mir gefallen. Er passt immer hervorragend zur Geschichte und mutet etwa altertümlich an, was die Stimmung sehr gut einfängt beziehungsweise prägt.

Die Spannung baute sich am Anfang noch etwas langsam auf, entfaltete dann aber ad hoc ihre volle Wirkung, sodass das Buch nie langweilig wurde und keine Szene überflüssig war. Ich habe jede dieser über 800 Seiten genossen und warte schon jetzt sehnsüchtig auf die Fortsetzung. Ein halben Stern ziehe ich für den komplizierten Einstieg ab.

Insgesamt bin ich sehr begeistert, kann es absolut allen High-Fantasy Fans empfehlen und warte jetzt auf Nachschub!

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Rezensionen von Petra Gruber:

Ein Staudengärtner erzählt aus seiner Welt!

Meine Welt der Stauden von Kreß Christian

Es ist faszinierend, wenn man die Entstehung eines Buches von Anfang an mitverfolgen kann. Der Autor ist mein Lebenspartner und so war ich von der ersten Idee an mit dabei und eingeweiht.
Die Idee selber gärte schon seit vielen Jahren, ein Verlag musste gefunden und überzeugt werden. Und dann begannen viele Stunden intensiver Arbeit.

Wie schön ist es, jetzt das fertige Buch in Händen zu halten. Und ich muss sagen, es ist wunderbar geworden.

Natürlich bin ich in meinem Urteil befangen, weil es das „Baby“ meines Lebensgefährten ist, aber ich bin durchaus auch seinen Texten gegenüber kritisch und kann ein Buch auch aus meiner langjährigen Erfahrung heraus als Buchhändlerin beurteilen. Definitiv ein Buch, das ich gut und gerne verkauft hätte!

Der erste Eindruck:
Wir halten ein hochwertig aufgemachtes Hardcover in Händen. Das Titelbild passt perfekt zum Titel und stammt von Rachele Cecchini, der großartigen Haus und Hof-Fotografin der Gärtnerei des Autors. Ich mag die Schriftart des Titels mit dem grünen Schatten und mir gefällt, wie sie positioniert ist. Ein Buch, das anspricht und nachdem man greift, um hineinzulesen.

Inhalt:
Sehr gelungen finde ich auch den Aufbau. Es geht vom Allgemeinen, Anekdotischen zum sehr Speziellen. Zu Beginn erzählt der Autor, wie er zu seiner Gärtnerei kam. Man kann sich anstecken lassen von seiner Begeisterung und Liebe zu Stauden. Anschließend gibt es Grundlagenwissen mit ein paar Geheimtipps. Alles im lockeren Plauderton, der vielen Lesern*innen bereits aus seinen Newslettern bekannt ist (kann man auf seiner Seite www.sarastro-stauden.com abonnieren). Dann gibt es Pflanzenwissen. Die ganz persönlichen Lieblingsstauden des Autors werden vorgestellt. Und am Ende wird es speziell. Da gibt’s dann Wissen für fortgeschrittene Hobbygärtner*innen. So findet sich für jede*n etwas. Viel Inhalt, in schöner Sprache dargeboten. Ein Buch, das man immer wieder zur Hand nimmt, in dem man gerne wieder nachliest und von dem man sich neu inspirieren lässt.

Interessant auch der Anhang mit Bezugsquellen und Literaturliste zum Weiterlesen.

Fazit:
Ein schönes, hochwertiges Staudenbuch, das in keiner Fachbibliothek fehlen sollte. Und nachdem viele Gärtner*innen auch leidenschaftliche Büchersammler*innen sind, wird es sicher viele gute Plätzchen in diversen Bücherregalen finden.
Ich finde es wunderschön und sehr gelungen.

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Rezensionen von Gaby 2707:

Lesens- und sehenswert

111 Orte in Klagenfurt und am Wörthersee, die man gesehen haben muss von Nagele Andrea

Schon das Vorwort hat mir gut gefallen und ich habe mich auf nicht alltägliche touristische Orte eingelassen. Ich war bestimmt schon 15 x in Klagenfurt und Umgebung, weil mich die Gegend einfach reizt hier zu urlauben, zu wandern oder auch nur zu einem Kurztrip. Beim Durchblättern habe ich gemerkt, dass ich Vieles von dem, was hier angeboten wird, noch nicht kenne.

Nun stehen an der Seite des Buches eine Menge kleiner gelber Post-its raus, die alle nach und nach entfernt werden wollen.
Die Seiferei Weiss in Feistritz und das 151 kenne ich noch nicht. Aber die Beschreibungen hören sich gut an und die kleine Seifenmanufaktur und das Lokal sind bestimmt einen Besuch wert.
Der Benediktinermarkt ist mir ein Begriff. Hier habe ich schon Obst gekauft und wir haben uns mit einer frisch gekochten leckeren Suppe gestärkt.
Beim Botanischen Garten, beim Cafe Ingeborg, beim Dolce Vita, beim Luftschutzbunker, beim Cho-Cho-San, beim Klagenfurter Landhaus, bei Schloss Seltenheim und seinen Skulpturen, Schloss Tanzenberg und dem Karner von Tigring habe ich mir ein Markerl reingelegt. Die werden wir bei unserem nächsten längeren Besuch mal ansteuern. Da ich sehr gerne koche und esse, denke ich, auch die Cookothek ist bestimmt einen Besuch wert.
In der Buchhandlung Heyn habe ich mir auch schon das ein oder andere Buch ausgesucht. Nala und Nilo sind mir damals allerdings nicht begegnet. Vielleicht gab es sie da noch nicht.
Das Gutenberghaus, die Wandfresken im Hauptbahnhof, das Bauwerk der Hypo, den Kunstraum, die Lorettokapelle, das Strandbad Loretto, den Wildpark und Jagdschloss Mageregg kenne ich auch schon. Jetzt habe ich sogar eine Beschreibung dazu. Zu den beiden Glorietten hoch über dem Wörthersee sind wir auch schon gewandert. Der Blick von dort oben ist einfach grandios.
Den Jüdischen Friedhof kenne ich auch noch nicht. Und vor allem werde ich mal drauf achten, wo überall ich diese Stolpersteine finden werde.
Den Turm von St. Egid haben mein Mann und unsere Kinder schon bezwungen. Bei Besuchen in Pörtschach haben wir natürlich auch mal einen Blick ins Parkhotel und auf Werzer´s Badehaus geworfen. Das steirische Bankhendl beim Zocklwirt schmeckt fantastisch. Die Buschenschank Brockhof werden wir bestimmt auch mal aufsuchen.
Das Labyrinth am Schloss Rosegg ist es bestimmt auch wert, dass man es mal durchwandert und vor allem wieder raus findet. Auch der Forst- und der Moorsee, die hier so idyllisch beschrieben sind, stehen jetzt auf meiner Liste, die wir bei den nächsten Besuchen in Kärnten anreisen werden.
Andrea Nagele schafft es mit ihren liebevollen, interessanten Beschreibungen der Orte und Wege mich noch mehr auf meinen nächsten Kärnten Urlaub zu freuen. Dieses Buch wird im Handgepäck ganz bestimmt nicht fehlen.
Wer einmal die touristischen Pfade verlassen und Neues entdecken will, der braucht diesen „Ratgeber“.

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Rezensionen von rainbowly:

Ich bin begeistert und möchte gern noch tiefer in diese Welt eintauchen

Moon Chosen von P. C. Cast

Fakten
Autor: P.C.Cast
Verlag: Fischer FJB
Erscheinungsdatum: 21.09.2017
Genre: Jugenbuch
Seiten: 704

Inhalt
Es geht um Clans die im Wald leben - um ihre Lebensweise, ihre Vergangenheit, ihre Verbundenheit zur Natur und wie sie deren Kraft nutzen, um Verlust, um Freundschaft, um Akzeptanz und Vorurteile, um die besondere Verbindung zu einem Tier, aber auch um Gewalt, Brutalität und Machtgier… Ach lest doch selbst!

Gestaltung
Das dunkelgrüne Cover ist ungewöhnlich, daher sticht es ins Auge und passt perfekt ins Waldsetting der Geschichte.

Die Blätter sind in kupferfarbenem, glänzendem Material abgesetzt und wirken deshalb in echt nochmal viel filigraner. Der im "O" eingearbeitete Mond ist zwar eine nette Idee, die ja auch zum Titel und der Geschichte passt, allerdings vermittelte es mir eher so den Bezug zu Casts Vampirreihe und ich musste mehrfach den Klappentext lesen um auszuschließen, dass auch hier solche Figuren auftauchen würden!

Sprache
Cast erschafft hier eine fantastische, sowie dystopische Welt. Man wird sofort mittenrein geworfen und erst nach und nach werden die Erklärungen eingestreut. Und da es der Beginn einer Reihe ist werden auch bis zum Schluss nicht alle Geheimnisse gelüftet. Ich liebe einen solchen Schreibstil, weil es mir die Möglichkeit gibt, sofort in die Geschichte einzutauchen ohne mir vorher ersteinmal eine lange Einführung anzutun. Man muss sich aber natürlich erst einmal in der Welt zurecht finden und sich auf die Story einlassen.

Charaktere
Wir begleiten Mari, die beim Clan der Erdwanderer lebt, Nik vom Stamm des Lichts und Fahlauge von den Hautdieben.
Mari ist ein spezieller Charakter. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber sie hatte bisher einen schwierigen Stand in ihrem Clan und wirkt deshalb am Anfang sehr unselbstständig und kindlich. Doch sie macht im Laufe der Geschichte eine riesen Entwicklung durch und wird zur selbstständigen, mutigen und verantwortungsvollen Frau, die diese Geschichte braucht.
Auch Nik ist ein toller Charakter. In der Obhut eines relativ sicheren Stammes als Sohn der Anführers wächst er in dem Bewusstsein auf, dass die Erdwanderer keine Menschen sind und nicht für sich selbst sorgen können. Doch als er berechtigte Zweifel daran bekommt, lässt er sich nicht durch alte Gewohnheiten ausbremsen, sondern möchte eine Veränderung.
Fahlauge hingegen ist der Gegenpart zu den zwei sehr sympathischen Charakteren. Er ist einfach irre, grausam und machthungrig.

Fazit
Ich bin begeistert und möchte unbedingt mehr davon lesen! Mir gefällt die Welt die Cast hier erschaffen hat. Ich mag die Charaktere und wie sie sich im Lauf der Geschichte entwickelt haben. Ich mag ihre Ideen, wie die Clans leben, was für Eigenarten sie haben, welche Schwierigkeiten jeder Stamm hat.

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Rezensionen von Gaby 2707:

Mein erster Hohenlohe-Krimi - sehr gut

Muswiese von Wildis Streng

Die Muswiese ist für den kleinen Ort Musdorf das wichtigste Fest im Jahr, der älteste und traditionsreichste Jahrmarkt Hohenlohes. Als Frau Wächter und Herr Kaminski von der Lebensmittelüberwachungsbehörde beim Wirtsehepaar Franz und Brigitte Windisch Ratten und Kakerlaken im Kühlkeller finden, ist Brigitte sofort klar: Das war Erika Böckler.

Als die dann am nächsten Tag ertrunken in einer Quelle gefunden wird, ist natürlich Brigitte die erste Verdächtige. Lieselotte genannt Lisa Luft und Heiko Wüst von der Kripo Crailsheim haben viel zu tun. Denn beliebt war die Böcklerin absolut nicht.

Lisa und Heiko, das hohenlohisch-westfälische Ermittlerpaar, war mir von Anfang an sympathisch. Sie haben einen gemeinsamen Hausstand, der von Lisa konsequent erweitert wird. Überhaupt gefällt es mir, wenn ich bei den kleinen Kabbeleien und Reibereien der Beiden dabei sein kann. Humorig wird es, als Mama und Papa Luft aus Wesel anreisen. Mama Maria hält so gar nichts vom Landleben ihrer Tochter. Papa Roland dagegen hält sich an Heiko, der einem Bierchen und einer Brotzeit immer zugeneigt ist.

Sehr gut gefallen hat mir der hohenlohische Dialekt, der immer wieder eingeflossen ist. So kam die Regionalität des Krimis noch mehr raus. Ich hatte auch kein Problem mit der Verständigung. Vieles wurde im Hochdeutschen nochmal erklärt. Das Volksfesttreiben und die einzelnen Stände sind so anschaulich und interessant beschrieben, dass ich Lust bekommen habe, mir das Treiben auch mal anzuschauen.

Den Fall selbst fand ich interessant, gut aufgebaut und das Ermittlungsergebnis klar dargelegt. Schon bald kristallisieren sich durch kleine Anspielungen mögliche Täter heraus. Immer wieder hat jemand anderes ein klares Motiv. Was mir nicht gefiel, dass nacheinander, so wie man meinte Indizien zu haben, alle Familienmitglieder mal festgenommen wurden. Die Polizeiarbeit der beiden Ermittler fand ich persönlich zu lasch und zu sehr von der Teilnahme am Volksfest geprägt.

Trotz dieser Kritikpunkte hat mich die Geschichte sehr gut unterhalten. Ich habe eine neue Autorin kennengelernt, die ich mir merken werde.

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