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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

Sarah, 9 Jahre aus Innsbruck,

Vier zauberhafte Schwestern - Wie alles begann: Flame und die Kraft des Feuers von Sheridan Winn

Das Buch war spitze!!!

Es war sooooooooo spannend, wo der Blitz eingeschlagen hat und Flame war so mutig, weil sie hat sich in die Nähe des Feuers getraut, ich hätte mich das nicht getraut! Fast hätte Marina herausgefunden, dass Flame magische Kräfte hat.

Vor allem war es cool, dass die Kapitel einen sehr spannenden Namen hatten, zB ?Donner und Krähen?.

Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen, weil ich so neugierig war, wie es weitergeht und ob es Flame schafft, den Ostturm vor den Flammen zu retten!

Das Einzige, was nicht so gut war, dass manche Sachen auf Englisch geschrieben waren, zB ?grandma?.

Ich empfehle dieses Buch weiter!

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Valentina, 9 Jahre aus Bludenz:

Als Flame an ihrem neunten Geburtstag aufwacht, merkt sie irgendetwas ist anders. Ihre Finger kribbeln und sie fühlt sich komisch. Als die Party losgeht und sie die Kerzen ausbläst und sie den Kuchen anschneiden will, gehen die Kerzen wieder an. Sie pustet immer wieder die Kerzen aus, doch sie gehen wieder an. Sie merkt, dass sie zaubern kann! So erlebt sie ein spannendes Abenteuer!

Das Buch hat mir super gefallen! Ich konnte gar nicht aufhören zu lesen!

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Rezensionen von Gaby 2707:

Lesenswert!

Scherbennacht von Nicole Neubauer

Auf einem ehemaligen Sportplatz in München-Schwabing wird der Drogenfahnder Kriminalhauptkommissar Leo Thalhammer mit einem Kopfschuss in seinem Wagen aufgefunden. Polizeiobermeisterin Sandra "Sunny" Benkow, die einzige Frau im Unterstützungskommando Bayern USK, die hier mit einem Kollegen verabredet war, findet den Toten.

Michael Waechter und sein Team haben alle Hände voll zu tun. Sie stoßen nicht nur auf eine Mauer aus Schweigen oder Unkooperativität, sie müssen sich aus mit ihren eigenen Dämonen wieder auseinander setzen.

Nach „Kellerkind“ und „Moorfeuer“ ist dies der 3. Fall, den ich zusammen mit den Kommissaren Waechter, Brandl, Schuster und dem Hüter des Schweigens lösen darf. Auch wenn man die ersten beiden Fälle nicht kennt, hat man keine Schwierigkeiten, dem Geschehen hier zu folgen. Ich lerne allerdings die Personen gerne von Anfang an kennen und verfolge so viel besser ihren Werdegang.

Besonders der Erste Hauptkommissar Michael Waechter, ein bekennender Löwen-Fan, mit seinen Ecken und Kanten, mit seiner Kauzigkeit, der sich aber auch mal öffnet, gefällt mir als Charakter sehr gut. Aber auch Kommissar Hannes Brandl, der sich noch von seinem letzten Fall erholen müsste, wird zur neu gegründeten Sonderkommission hinzugezogen. Seine innere Zerrissenheit und seine Verletzlichkeit kommen hier sehr gut zur Geltung. Einerseits Polizist mit Leib und Seele, andererseits Familienvater mit seiner schwangeren Frau Jonna, seiner 16-jährigen Tochter aus erster Ehe und seinen beiden kleinen Kindern, ein sehr interessanter Charakter, den ich sehr mag. Aber auch die anderen Protagonisten ergänzen und vervollkommnen die Geschichte zu einem Ganzen.

Themen wie Gentrifizierung, rechte und linke Gruppierungen und Rauschgift sind derzeit absolut aktuell und in aller Munde. Dazu eine vor Jahren aus dem Ruder gelaufene Überprüfung, die bis heute nicht aufgearbeitet scheint. Die Autorin versteht es ausgezeichnet, drumherum eine Story zu konstruieren, die mich nicht mehr los gelassen hat.

Nicole Neubauer hat einen so ansprechenden, ergreifenden und mitreißenden Schreib- und Erzählstil, dass man sofort in die Geschichte und in die Ermittlungen hineingezogen wird. Ich war Tag und Nacht mit den Kommissaren, die bis an ihre physischen und psychischen Grenzen gehen unterwegs. Spannung ab der ersten Seite ist garantiert, auch wenn die Ermittlungen hier und da nur schleppend voran gehen. Aber auch die kleinste Bagatelle fügt sich in die Spannung ein und lässt den Bogen bis zum Schluss hoch und konstant gespannt. Ja, der Schluss. Meine Ermittlungen hatten sich schon in die richtige Richtung bewegt, aber mit diesem Ergebnis hatte ich nun wirklich nicht gerechnet.

Ein Fall, der genau in unsere Zeit passt, der mich hat mitfiebern lassen, der aber auch nachdenklich macht. Scherbennacht bekommt von mir 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

Erik, 12 Jahre aus Bludenz,

Hallo Leben, hörst du mich? von Cheng Jack

Alex Petroski liebt das All und will eine Rakete, in dem ein goldenes iPod ist, ins All schießen. Er glaubt an Aliens. Eines Tages fährt er auf ein Raketenfestival. Danach fährt er durch das ganze Land auf der Suche nach seinem Vater. Die Suche ist nicht mit Glück gesegnet, denn sein Vater ist angeblich seit Jahren tot.

Das Buch war nicht so spannend. Es wurde das ganze Buch hindurch spekuliert und immer im Konjunktiv geschrieben. Das hat mir nicht so gut gefallen!
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Tobias, 11 Jahre aus Bludenz:
Im Buch geht es um Alex, der den Weltraum liebt. Alex nimmt mit seinem IPod Dinge auf und sein größter Wunsch ist es, den IPod in den Weltraum zu schießen. Er denkt, dass es auch Außerirdische dort gibt. Er baut eine Rakete, doch diese stürzt ab. Alex verliert aber nicht die Geduld.

Nach einer Weile ladet ein wichtiger Weltraumexperte ihn ein, bei einem großen Raketenstart dabei zu sein, und er und seine Familie bekommen einen gratis Flug und dürfen in einem Hotel einkehren.

Mir hat besonders gut gefallen, dass Alex die Hoffnung nie aufgab. Dieses Buch ist auch wirklich nett erzählt.

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Johannes, 12 Jahre aus Mühlbachl:

Es ist ein tolles Buch mit vielen spannenden Stellen und in dem ein oder anderen Kapiteln ziemlich herzergreifend. Es ist eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe, und nimmt einen wichtigen Platz in meinem Bücherregal ein.

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Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

Adrian, 11 Jahre aus Mötz

Miles & Niles - Schlimmer geht immer von Jory John; Mac Barnett

Es war sehr witzig. Es hat mir sehr gut gefallen. Miles und Niles sind Freunde, die sehr gern anderen Leuten Streiche spielen.
Und sich am liebsten ihren Schuldirektor als Ziel ihrer Streiche aussuchen. Das macht dieses Buch sehr lustig und unterhaltsam.
Es war sogar so witzig, dass ich mich kaum losreißen konnte.

Ihre lustigen Streiche waren so perfekt durchdacht, dass sie nie ertappt wurden.
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Patrick, 11 Jahre aus Axams:
Das sehr lustig geschriebene Buch handelt von zwei Jungen, die viele Streiche planen, um ihren gemeinen Direktor und seinen noch viel gemeineren Sohn zu ärgern. Bei einem ihrer spaßigen Streiche wurde der Direktor jedoch gefeuert, weil alle dachten, es sei seine Schuld gewesen. Nachdem der neue Direktor gekommen war, wurde schon nach dem ersten Streich klar, dass man Blödsinn lieber lassen sollte. Das war ein sehr großes Problem. Nun brauchten sie einen neuen Plan, um diesen immer schlecht gelaunten Direktor wieder durch den anderen zu ersetzen. Dafür brauchen sie eine sehr gute Idee. Ob sie das schaffen?

Ich fand das Buch sehr gut und interessant, aber man braucht viel Humor für alle Witze.

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Johannes, 10 Jahre aus Volders:

In dem Buch geht es um zwei Jungen mit dem Namen Miles und Niles, die ständig Streiche spielen. Sie spielen so viele Streiche, dass sogar der Schulleiter Barry Barkin die Schule verlassen muss. Allerdings kam es dann noch schlimmer. Der Nachfolger ist der Vater des alten Schulleiters und der ist noch gefährlicher als sein Vorgänger. So beschliessen Miles und Niles, dass sie etwas unternehmen müssen, um Barry Barkin zurückzubekommen. So entwickeln sie einen Plan für einen neuen Streich. Davon handelt das Buch.

Von fünf Sternen würde ich dem Buch ca. dreieinhalb Sterne geben. Insgesamt war das Buch teilweise recht lustig und unterhaltsam, an manchen Stellen jedoch auch wieder langweilig.

Ich würde es aber trotzdem zum Lesen empfehlen.

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Rezensionen von Caroline :

Hoch emotionales Ende mit allen Maddox Brüdern und ihren Frauen

Miles & Niles - Schlimmer geht immer von Jory John; Mac Barnett

11 Jahre sind vergangen, seit jenem furchtbaren Unglück, das vor allem Travis Maddoxs Lebensweg beeinflusst hat. Seine Entscheidungen in der Vergangenheit führten unweigerlich auf einen bestimmten Punkt zu und nun ist es an der Zeit, damit endgültig abzuschließen. Die Mafia-Familie rund um Benny Carlisi soll zur Strecke gebracht werden, aber das ist ein sehr gefährliches Unterfangen.

Damit bringt er nicht nur seine Frau und seine Kinder in Gefahr, sondern auch alle anderen Mitglieder der Maddox Familie. Als alle die Wahrheit erfahren, fallen die Reaktionen ganz unterschiedlich aus. Die Meinungen sind gespalten und es deutet alles darauf hin, dass der Maddox Clan nicht mehr an einem Strang zieht. Es entstehen verschiedene Lager, so eine Situation kennen die Brüder nicht. Aber es ist ganz wichtig, dass sie um jeden Preis zusammen halten.

Wie hat es mir gefallen?

Im Herzen weine ich noch immer. Nicht nur, weil es der letzte Teil der Serie ist, nein auch weil der Inhalt mir das Herz gebrochen hat. In meinem Urlaub habe ich mich entschieden auch den dieses Buch zu lesen und am Ende war ich froh, mit einer Sonnenbrille am Pool zu liegen, denn die Tränen flossen ohne Ende.
Wieder möchte ich darauf hinweisen, dass es bei dieser Reihe unheimlich wichtig ist, die richtige Reihenfolge einzuhalten. Denn in dieser Geschichte wird der rote Faden, der sich durch alle anderen Stories zieht, wieder aufgenommen und endgültig fertig gesponnen.
Aus abwechselnder Sicht erzählen alle Maddox Brüder und ihre Frauen. Die Spannung baut sich stetig auf und eine brenzlige Situation folgt der anderen. Die Nerven aller Beteiligten sind zum Zerreißen gespannt. Daraus ergeben sich Streitereien und vor allem die Frauen zeigen ganz schön ihre Krallen. Es werden Wahrheiten ausgesprochen, die manchmal einfach nur weh tun.
Selbst unter den Brüdern fliegen die Fetzen. Vor allem Trenton hat mit den Enthüllungen zu kämpfen. Mitten in diesen Wortgefechten und auch Raufereien findet sich der Maddox Vater wieder. Die Jahre haben ihre Spuren bei ihm hinterlassen, aber all die Enkel halten ihn auf Trapp und auch ein wenig jung.
Der Showdown bzw. das Finale haben mich viele Taschentücher gekostet. Der Titel ist hier Programm und dieses hatte es wahrlich in sich. Es hat mich atemlos zurück gelassen und ich wünsche mir noch ein paar kleinere Antworten. Doch das liegt wahrscheinlich hauptsächlich an mir, denn ich bin furchtbar neugierig.
Ein würdiges, spannendes und sehr emotionales Ende der Serie. Anfangs war ich kein wirklicher Fan von Travis und Co, aber die Brüder haben mich eines Besseren belehrt. Wenn ich mich für ein Lieblingsbuch entscheiden muss, dann wähle ich „Beautiful Burn“. Zwar hat mich Ellie am Beginn sehr genervt, aber ihre Entwicklung und ihre Stärke haben mir imponiert und Tyler, war ein verletzlicher Charakter, der schwer damit zu kämpfen hatte, dass er Ellie nicht helfen konnte.

Das Konzept der Autorin mit den 5 Brüdern, deren Namen alle mit dem Buchstaben T beginnen, hat mir ausgesprochen gut gefallen. Dass alle einzelnen Geschichten sich zu irgendeinem Zeitpunkt überschneiden und somit parallel verlaufen, fand ich äußerst spannend und interessant.

www.mariessalondulivre.at

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Rezensionen von Caroline :

Der lange Weg zurück aus dem Dunkel

Miles & Niles - Schlimmer geht immer von Jory John; Mac Barnett

Ellie und Tyler begegnen sich auf einer Party im Haus von Ellies Eltern. Unter Alkoholeinfluss verziehen sie sich in ein Zimmer und schieben eine heiße Nummer. Das sollte es auch für die zwei gewesen sein. Stressabbau ohne Konsequenzen.
Aber im Ferienort Colorado Springs läuft man sich zwangsweise immer wieder über den Weg.

Denn Tyler ist als Hot-Shot hier stationiert. Mit seinem Zwillingsbruder Taylor und seinen Kameraden von der Feuerwehr bekämpft er die größten und gefährlichsten Feuer. Er stellt sich dieser Gefahr ohne mit der Wimper zu zucken.
Ellie jedoch bringt ihn an den Rand der Belastbarkeit. Ihre Dämonen scheinen übermächtig zu sein. Ihr wildes Leben als Kind reicher Eltern hinterlässt tiefe Spuren in ihrer Seele. Durch ihre ständige Rebellion befindet sich ihr Leben am Abgrund und sie geht sehenden Auges über alle Grenzen hinweg.
Tyler erkennt erst spät, wie tief Ellie in ihrem Sumpf steckt und seine Bemühungen ihr zu Helfen scheinen vergeblich zu sein. Zum ersten Mal in seinem Leben fürchtet er nicht stark genug zu sein, um Ellie zu retten.

Wie hat es mir gefallen?

Jamie McGuire hat mich ihren Maddox Brüdern voll und ganz im Griff. Nachdem bereits 4 der 5 Brüder ihre Geschichte bekommen haben, fehlte nur mehr Tyler. Ich habe ehrlich richtig lange gebraucht, um das Buch zur Hand zu nehmen. Der Klappentext hat mich irgendwie abgeschreckt und der letzte Band der Serie „Beautiful Funeral“ hat seine Schatten schon geworfen. Nun im Urlaub war einfach die richtige Zeit, um sich dem „Feind“ zu stellen.
Alle Geschichten rund um die Maddox Brüder verlaufen irgendwie parallel bzw. gleichzeitig. Deshalb ist es hier sehr wichtig, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Ein Handlungsstrang taucht seit dem ersten Teil immer wieder auf und berührt die gesamte Familie Maddox.
Dieses Mal hat mich Ellie, die weibliche Hauptfigur anfangs extrem genervt. So ein verwöhntes Töchterchen mit stinkreichen Eltern, die ohne Konsequenzen zu fürchten durchs Leben läuft. Erst langsam konnte ich mich mit ihr anfreunden. Ich möchte nur so viel verraten, dass sie mir am Ende ans Herz gewachsen ist und ich behaupte sogar, dass sie meine weibliche Lieblingsfigur der Serie wurde.
Tyler an ihrer Seite hat den typischen Maddox Charme. Wenn auch um einiges zielstrebiger als sein Zwillingsbruder ist. In seinem Team bei den Hot-Shots ist er es gewohnt Anweisungen zu geben und damit Leben zu retten. Sein Führungsanspruch ist unbestritten. Seine Ehrlichkeit macht ihn noch sympathischer, aber auch angreifbar und verletzlich.
Nachdem ich meine Abneigung gegenüber Ellie abgelegt hatte, wurde ich mit einer überaus dramatischen Geschichte belohnt. Die Autorin hat ein alltägliches Problem beschrieben, das oft verschwiegen und verharmlost wird. Es ist ihr gelungen, das Thema gefühlvoll einzuweben und zu erklären, warum es so schwer ist sich aus dieser Abhängigkeit zu befreien.
Abwechselnd erzählen Ellie und Tyler über die Höhen und Tiefen, die sich zwangsläufig aus der Handlung ergeben. Es gibt auch hin und wieder den Punkt, an dem ich persönlich einen Schlussstrich gezogen hätte.
Nun sind alle 5 Brüder vergeben und es bleibt noch das letzte Buch. Ich mag die Serie einfach. Die Geschichten beinhalten alles, was ich im New Adult Genre lesen möchte. Liebe, Erotik, Intrige, Zufall, Schicksal und Drama.

www.mariessalondulivre.at

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Rezensionen von yellowdog:

Intensives Zeitportrait

Miles & Niles - Schlimmer geht immer von Jory John; Mac Barnett

Max Kruse, der Sohn der bekannten Puppenmacherin Käthe Kruse und bekannter Kinderbuchautor (Urmel etc.) konnte noch als nur für die Jugend schreiben. Das beweist diese Novelle über eine erste Liebe. Das könnte banal sein, aber die Zeit, in der sich die Handlung abspielt, bestimmt die Stimmung beim Lesen stark mit.

Es ist Anfang der vierziger Jahre und schlimme deutsche Zeit voll in Gange. Das ist mit der Grund, warum die Jugendlichen ohne Eltern in einem alpinen Heim verbringen. Hier sind die Menschen, auch die Lehrer noch gemäßigt und sogar Juden leben ohne Zwänge bei ihnen.
Als der 14jährige Peter die selbstbewusste Christl trifft, die zu ihnen ins Heim stößt, ist er sogleich fasziniert und verliebt in sie. Doch es gibt mit Günther auch noch einen Konkurrenten.
Das ist kein gutes Alter, wenn der Krieg naht, der so vielen das Leben nehmen soll.
Der Autor gleicht diese ahnungsvolle Düsterheit durch Leichtigkeit im Erzählen aus. Es entstehen mit geringen Aufwand ein paar gute Charakterportraits mehrere Figuren. Von einigen hätte ich gerne mehr erfahren.
Die Novelle ist in ihrer Form samt Epilog nahezu perfekt, aber ein wenig Schade finde ich es doch, dass Max Kruse das Buch nicht weiter ausgebaut hat. Es hätte auch das Potential für einen wichtigen Roman gehabt.

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Rezensionen von vielleser18:

Bedrückend und dennoch faszinierend

Heimkehren von Yaa Gyasi

Heimkehren von Yaa Gyasi erzählt die Geschichten von zwei Schwestern und ihren Nachkommen - eigentlich ist es ein Buch mit vielen Lebenwegen, vielen Protagonisten, die alle ihre eigene Geschichte haben.
Es fängt an mit Effia und Esi in Ghana im 18. Jahrhundert. Die beiden haben die selbe Mutter, doch sie haben sich nie kennen gelernt.

Effia´s Familie provitiert vom Sklavenhandel, mischt munter bei dem Handel mit. Sie selbst heiratet einen britischen Offizier. Ungeahnt von ihr, wird im Verlies der Briten auch ihre Schwester Esi auf das Schiff warten, das diese nach Amerika in die Sklaverei bringen wird.


Es gibt zwei Erzählstränge, die beide bis in die heutige Zeit reichen. Abwechselnd wird jeweils die Geschichte eines Nachkommen Generation für Generation erzählt. Eigentlich besteht das Buch aus vielen kleinen Erzählungen, dennoch gehören sie zusammen, es sind verschiedene Lebenswege wie Perlen auf eine Schnur gereiht, das Band ist die Familienbande, die Zusammengehörigkeit.
Diese einzelnen Geschichten verhindern zwar einen durchgehenden Erzählfluss, jedoch ist es gerade diese Chronik, dieses Wissen, wie geht es Generation für Generation weiter, was lernt der Einzelne von seinen Vorfahren, was übernimmt er oder was lehnt er ab, das was fasziniert. Die Autorin hat gerade diese Entwicklung meines Erachtens sehr gut gestaltet und mit allen möglichen Facetten versehen.

Die Wege, die die einzelnen Protagonisten gehen, die Dinge, die sie erleben, erleiden oder auch durch eigene Handlungen anderen oder sich selbst antun, sind sehr unterschiedlich. Diese große Bandbreite ist faszinierend, manchmal bedrückend, aber immer wirkt es authentisch. Die Autorin schafft es, dass jeder dieser vielen Personen ein Leben eingehaucht wird, eine Geschichte, einen Lebensweg bekommt. Hilfreich ist für mich auch der ans Ende gestellte Familienstammbaum gewesen.

Das Cover hat mir gefallen, auch wenn man es wahrscheinlich erst am Ende des Buches deuten kann - ich will hier nicht spoilern. Mir jedenfalls scheint es sehr zu der Geschichte zu passen und die Farben und die Gestaltung sind auffällig und ein Hingucker.

Fazit:
Es gibt viele Attribute, die ich dieser Geschichte geben möchte: faszinierend, bedrückend, gelungen, vielfältig, emotional, intensiv, verschlungen, lehrreich, ungewöhnlich, anstrengend, aufwühlend, anspruchsvoll und völlig anders als erwartet ! Einfach sehr gut und zu empfehlen.

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Rezensionen von Booknaerrisch:

ein wahrer Genuss!

Scythe - Die Hüter des Todes von Yaa Gyasi

"Die Stimme des Besuchers verriet ihn. Volltönend und unausweichlich wie der dumpfe Ton einer eisernen Glocke, voller Zuversicht in die Fähigkeit, all jene zu erreichen, die erreicht werden sollten." Seite 12

"Kein Wunder, dass die Leute sich überschlugen, um einem Scythe in jeder erdenklichen Weise gefällig zu sein.

Hoffnung im Schatten von Angst ist die stärkste Motivation auf der Welt." Seite 14

"In den Tagen vor dem Thunderhead bestimmten menschliche Arroganz, Eigeninteresse und endloses Gerangel die Gesetzgebung. Ineffizient. Unvollkommen. Verwundbar für alle möglichen Formen von Korruption." Seite 69


Meinung:

Citra und Rowan leben in einer Welt, die auf den ersten Blick recht vielversprechend wirkt. Hunger, Krankheit, ja, selbst der Tod wurde überwunden! Klingt gut, oder?
Leider ist es dann aber doch nicht ganz so rosig, denn wie sollen wir die Erde vor der totalen Überbevölkerung und den schwindenden Ressourcen schützen??
Und genau dafür gibt es die Scythe. Sie werden ausgebildet, um das Gleichgewicht zu wahren, indem sie Menschen „nachlesen“. Wer von einem Scythe erwählt und getötet wird, bleibt dann auch tot.
Als Citry und Rowan -unabhängig voneinander, denn sie kennen sich nicht- auf Scythe Faraday treffen, ahnen sie noch nicht, wie sehr sich ihr bisher bekanntes Leben für sie ändern soll.

Schon als ich das Cover zum ersten Mal sah, wusste ich, dass ich dieses Buch lesen MUSS!! Und das noch bevor ich den Klappentext gelesen habe, der mich dann endgültig komplett neugierig gemacht hat :)

Die Geschichte überzeugt mit einem Setting, dass so kraftvoll und durchdacht auf den Leser losgelassen wird, dass es eine wahre Freude ist.
Wir bekommen Einblick in das komplette Scythetum, ihre Regeln, ihre Prinzipien und Vorgehensweisen, jedoch nicht, ohne nicht auch den Schattenseiten zu begegnen. Denn wie wir alle wissen, lässt Macht nicht nur die besten Eigenschaften von uns in den Vordergrund treten…
Dies macht Neal Shusterman in einer derart düsteren und beklemmenden Weise, dass es sich manchmal so angefühlt hat, als wäre jeder „Mensch“ in akuter Gefahr, obwohl das ja bei der vorgegebenen Quantität an Nachlesen eigentlich gar nicht möglich ist :D
Atmosphärisch wirklich gelungen!

Auch mit der Ausarbeitung der Charaktere konnte der Autor mich auf ganzer Linie überzeugen. Nicht nur die beiden Protagonisten machen während ihrer Zeit mit den Scythe eine enorme Wandlung durch, die wirklich sehr spannend ist, auch der Einblick in unterschiedliche Scythecharaktere konnte mich komplett fesseln. Denn abgesehen von Grundregeln –es sollten zum Beispiel keine rassistischen Hintergründe bei der Auswahl der Nachzulesenden ersichtlich sein-, sind sie sowohl in der Wahl ihrer Opfer, als auch in der Art der Tötung frei.
Vor allem Scythe Faraday hat mich sehr beeindruckt, da er zwar ein gutes Stück weit konsequent und auch hart sein muss, aber gleichzeitig immer Wert auf Menschlichkeit legt. Ein Zwiespalt, der für mich unheimliches Potential hat, welches der Autor in meinen Augen auch komplett genutzt hat. Viele Teile der Geschichte leben von emotionalen und ethischen Widersprüchen, die einen nicht selten zum Grübeln bringen.

Und das Beste: Es ist zwar nicht viel, denn diese Geschichte birgt keine Grundlage für Witz und Heiterkeit. Aber WENN dann mal etwas durchblitzt, werden wir mit einem recht schwarzen Humor belohnt, der perfekt zu dem Szenario passt :)

Für mich war „Scythe – Die Hüter des Todes“ ein wahrer Genuss! Und das nicht nur auf Grund des Könnens von Neal Shusterman, sondern auch durch die Andersartigkeit, mit der die Geschichte besticht. Einfach perfekt!!!

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Rezensionen von Katis-Buecherwelt:

Interessante Charaktere und eine spannende Handlung ließen mich mit Begeisterung mitfiebern

Moon Chosen von P. C. Cast

Die Autorin P.C. Cast überwältigte mich mit ihrem flüssigen und lebendigen Schreibstil. Ich wurde von Anfang an von der Geschichte gefangen genommen und fühlte mich ihr nahe, als wäre ich selbst ein Teil von ihr geworden. Ich nahm während des Lesens um mich herum überhaupt nichts mehr wahr. Ich war in der neu erschafften Welt der Schriftstellerin gefangen, konnte mich kaum losreißen und nutzte jede freie Minute um weiterzulesen.

Die Welt wurde ausgiebig und detailreich beschrieben, was ich sonst in der Form eher langweilig finde, so war es hier ein absolutes Highlight. Ich hätte gerne noch mehr der Ausschmückungen gelesen, ohne diese als störend zu empfinden.

Der Plot ist komplex und wirkt dadurch anfangs etwas verwirrend. Mit der Zeit klären sich einige Punkte und es ist wichtig, sich einfach darauf ein- und fallenzulassen. Ich habe auf etliche Antworten gehofft, z.B. wie die Welt, die einen dystopischen Touch hat, entstanden ist, was genau das Nachtfieber ist und warum die Clans befeindet sind. Diese Fragen und noch einige mehr wurden nicht beantwortet. Ich denke, da es sich um eine Reihe handelt, werden sich die passenden Antworten nach und nach finden. Mich stören die ungeklärten Sachverhalte nicht, im Gegenteil - es macht mich wissensdurstig.

Die Protagonisten wurden aussagekräftig und gut ausgebaut beschrieben. Schritt für Schritt lernte ich die Charaktere kennen und habe jetzt noch das Gefühl, dass ich noch einiges über sie in Erfahrung bringen werde. Es tun sich immer wieder frische Erkenntnisse auf und aus einem unsympathischen Prota wurde im Handumdrehen ein Sympathieträger oder umgekehrt. Nik und Sora waren dabei zwei Kandidaten, die mir zu Beginn nicht ganz geheuer waren und sich immer weiter in mein Innerstes einschlichen. Mari und ihre Mutter Leda hatte ich sofort in mein Herz geschlossen und ich fieberte mit den Beiden mit.

Die Dialoge zwischen den Personen war an manchen Stellen etwas plump, was aber an der Übersetzung gelegen haben kann. Mich hat es nicht gestört.
Die Emotionen hielten mich dauerhaft auf Trab. Ich konnte mich in die Charaktere einfühlen und litt in riskanten Szenen. Oftmals hatte ich enormes Herzklopfen vor Trauer & Rührung oder purer Nervenkitzel brachte mich um den Verstand in brenzligen Situationen. Ich überschlug mich mit Spekulationen. Es war kaum auszuhalten das Buch beiseitezulegen und nicht darin zu lesen.

Der Spannungsfaktor brach zu keiner Zeit ab, sondern baute sich stetig auf, wie ein kleiner Funke, der zu einem Großbrand mutierte. Es verging kaum Zeit zum Verschnaufen und es passierte immer etwas Neues auf nur wenigen Seiten.

Die Geschichte wird ab einem Alter von 14 Jahren empfohlen, was ich als viel zu früh empfinde. Das Buch beinhaltet einige brutale und grausame Szenen, in denen ich mich am liebsten unter meiner Bettdecke versteckt hätte und Angst hatte, davon zu träumen. Betroffen waren die Kampfszenen der Hautdiebe und eine Vergewaltigung einer Protagonistin. Ich empfehle die Story daher nur an Jugendliche, die mit solchen Handlungen zurecht kommen oder ab 16 Jahre.

Das Ende blieb wie erwartet offen und es gibt eine neue Offenbarung, die mich total neugierig gemacht hat. Leider gibt es keine Informationen zum zweiten Band der Reihe. Ich hoffe, dass P.C. Cast mich nicht lange darauf Warten lässt.

Fazit:
"Moon Chosen - Gefährten einer neuen Welt" von P.C. Cast entführte mich in eine faszinierende Welt voller Gefahren und der Magie des Mondes. Interessante Charaktere und eine spannende Handlung ließen mich mit Begeisterung mitfiebern. ~ dystopische Fantasywelt ~ bildgewaltiges Abenteuer ~ Pageturner ~ Eine absolute Leseempfehlung mit Suchtpotenzial auf allen Ebenen

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