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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von begine:

Ein Lesegenuss

Ich treffe dich zwischen den Zeilen von Stephanie Butland

Die Autorin Stephanie Butland ist für mich eine Neuentdeckung.
Eine nette Liebesgeschichte. Der Titel „Ich treffe dich zwischen den Zeilen“ verspricht einiges mehr, als man erst denkt.
Die Erscheinung von Loveday sehe ich bildhaft vor mir, mit ihre Tattoos und Piercings. Sie ist eine junge Frau mit Geheimnissen und arbeitet in einer Buchantiquariat.

Der Chef Archie hat sie eingestellt, obwohl sie ein Buch stehlen wollte, da zwingt er sie einfach zu der Arbeit. Damit tut er ihr einen riesigen Gefallen. Er ist ein Unikum und wird zu Lovedays Familie.
Ihre glückliche Kindheit endet für sie mit 10 Jahren, dann geschieht eine Tragödie und sie kommt im Pflegefamilien.
Sie verschweigt das alles vor ihrem Chef und auch ihrem Freund. Sie ist misstrauisch und manchmal zu Recht.
Ihre Arbeit mit den Büchern machen ihr Spaß. Ich sehe mich neben ihr arbeiten.
Sie ist eine wunderbare Protagonistin mit gutem Charakter, mit Hoffnungen und Wünschen.

Die Autorin lässt sich viel einfallen um den Roman so richtig fesselnd, spannend und mit poetischen Momenten, zu gestalten. Sie hat es geschafft und mich gepackt. Die Übersetzerin Maria Hochsieder-Belschner hat wohl auch eine gute Arbeit geleistet
Ein liebenswerter Roman, den ich gerne gelesen habe und gerne weiterempfehle.

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Rezensionen von CanYouSeeMe:

Paris

Paris von Markus Spiegelhalder

„Paris. Lichte Straßen im Abglanz der Zeiten“ von Markus Spiegelhalder nimmt den Leser mit auf eine Reise nach Paris, und lässt einen in die Geschichte der Stadt eintauchen. Der sehr angenehme Schreibstil schafft es schon auf den ersten Seiten mich als Leser direkt nach Paris zu holen, mitten ins Geschehen hinein.

Die Beschreibungen sind sehr anschaulich, dennoch war es an einigen Stellen hilfreich einen Stadtplan griffbereit zu haben.

Ich habe ich beim Lesen direkt angesprochen gefühlt und wollte so immer mehr erfahren. Trotzdem bin ich eher langsam vorangekommen – das Buch ist nun auch kein Roman, den man in einem Zug verschlingen kann… Ich habe mich Kapitelweise vorgearbeitet, die Informationen sacken lassen, ab und an noch etwas nachgeschlagen. Die Reise durch die Entwicklung von Paris ist sehr gut und informativ ausgearbeitet, sehr bildlich beschrieben und hat wirklich Spaß gemacht.

Insgesamt habe ich von diesem Buch sehr viel mitnehmen können. Als kurze Vorbereitung für einen Urlaub in der Stadt würde ich das Buch weniger empfehlen, für jede Person, die tiefgründiger an Paris interessiert ist, ist „Paris. Lichte Straßen im Abglanz der Zeiten“ jedoch die perfekte Lektüre.

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Rezensionen von begine:

Guter Jugendroman

Und du kommst auch drin vor,3 Audio-CD von Alina Bronsky

Von Alina Bronsky kenne ich schon zwei gute Romane. Da ist meine Erwartung groß gewesen. Der Roman „Und du kommst auch drin vor“zeigt die Freundinnen seit der ersten Klasse. Kim die ruhigere und Petrowna die exotische kluge, beide 15 Jahre alt.
Der Roman wird von Kim erzählt.
Ihre Schulklasse wird zu einer Lesung in der Bibliothek verdonnert.

Erschreckend wie wenige der Klassenkameraden sich für Bücher interessieren. Das habe ich auch schon beobachtet.
Kim entdeckt bei einer Lesung ihre Geschichte, sogar wie sie denkt erkennt sie darin.
Das macht sie nachdenklich. Sie kauft sich den Roman und es macht ihr Angst.
Ganz schön spannend wie sie versuchen Kontakt mit der unzugänglichen Autorin zu suchen.
Alina hat den Personen unterschiedliche Charaktere gegeben.
Alles ist sehr anschaulich beschrieben, von der Autorin habe ich auch nichts anderes erwartet.

Ich habe das Hörbuch gehört.
Die Sprecherin Jasna Fritz Bauer hat eine nette Stimme und konnte dem Roman gerecht werden.

Für mich ist es ein reines Jugendbuch,
Erwachsene können es zwar auch gut lesen, aber ich kann es hauptsächlich für Jugendlichen empfehlen.
Es ist mit 225 Minuten ein kurzer gelungener Hörgenuss.

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Rezensionen von yellowdog:

mehr als ein Durchschnittskrimi

In tiefen Schluchten von Anne Chaplet

Unter dem Namen Cora Stephan hat die Autorin mit „Ab heute heiße ich Margo“ einen großartigen Roman geschrieben, an dem sie sich bei künftigen messen lassen muss.
In tiefen Schluchten ist ein ganz anderer Stoff und wird zudem als Kriminalroman vermarktet, aber ich finde, auch dieser geschmeidig geschriebene Roman bietet wesentlich mehr als der Durchschnittskrimi und ist alles andere als eine Enttäuschung.

Mit großer Zuneigung zu der Gegend in Südfrankreich beschreibt Anne Chaplet die bizarre und überwältigende Landschaft. Auch ihre Protagonistin Tori Godon teilt diese Begeisterung, aber ihr Gemüt ist verdüstert aus Trauer um ihren Mann Carl, der vor ca. einem Jahr verstarb. Aber sie ist eine Person die sich nicht unterkriegen lässt. Ich mochte sie schon, als sie sich um den eingesperrten Hund gekümmert hat. Dieser Hund wird später noch eine große Rolle spielen, als sich die impulsive Tori in Gefahr bringt. Es gibt auch einen Mann, ein ehemaliger Polizist, der bei der Rettung mitwirkt.
Der Kriminalanteil bleibt relativ gering, doch spannende Momente gibt es dennoch.
Ich habe den Roman sehr gerne gelesen.

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Rezensionen von manu63:

Gute Unterhaltung

In tiefen Schluchten von Anne Chaplet

Bittere Liebe an der Ruhr ist ein Lokalkrimi aus dem Ruhrgebiet aus der Feder der Autoren Monika Detering und Horst Dieter Radke. Die Autoren lassen ihre Geschichte in Mülheim an der Ruhr im Jahr 1957 spielen und dort müssen sich die Ermittler rund um Kommissar Poggel um eine Wasserleiche kümmern, die in der Ruhr gefunden wurde.

Der Leichenfinder ist der eigens für Tieraufnahmen aus Cuxhaven angereiste Fotojournalist Heiko Harms. Aber nicht nur Poggel ermittelt, auch seine Vermieterin Anna Puff mischt wieder mit, zumal die Spur zu einem Literaturkreis führt, in dem sie Mitglied ist.

Den Autoren ist es gut gelungen den Geist der Zeit einzufangen und sie lassen ihre Charaktere mit Charme und Pfiffigkeit agieren. Die Geschichte ist nicht so spektakulär wie ein atemberaubender Thriller, bleibt aber auf jeder Seite spannend, da der Leser mit genommen wird auf die Suche nach dem Täter und die Wahrheit erhellt sich erst recht spät. Der Schreibstil ist frisch und gut lesbar. Der Dialekt der Region wird gezielt und gut eingesetzt und nimmt nicht überhand. Mir hat der Krimi gut gefallen und ich würde gerne mehr von den Autoren lesen.

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Rezensionen von manu63:

Etwas flach

In tiefen Schluchten von Anne Chaplet

Forbidden Island Lustvolle Begegnung ist ein Roman der Secret Desires Reihe und stammt von der Autorin Erin Buchanan. Phoebe und ihr bester Freund Jamie haben sich ihren Lebenstraum verwirklicht und bieten Charterfahrten mit ihrer Yacht an. Bei einer Gasexplosion wird das Schiff vernichtet und Jamie und Phoebe können sich auf eine einsame Insel retten.

Dort treffen sie auf Matteo der sich in einer befestigten Villa verschanzt hat und sein umfriedetes Gelände nicht verlässt. Zwischen Matteo und Phoebe knistert es bei der ersten Begegnung und sie finden zueinander. Dann kommt ihnen Matteos gefährliche Vergangenheit in die Quere und sie müssen um ihr Leben fürchten.

Die Autorin räumt der Geschichte drumherum viel Raum ein und die körperlichen Begegnungen von Matteo und Phoebe rücken eher als Nebenprodukt in die Geschichte und schaffen es nicht auf Dauer zu reizen. Bei einer erotischen Geschichte eher nicht so üblich. Einige der Szenarien sind an den Haaren herbeigezogen und die Auflösung der Geschichte war eher unrealistisch und recht knapp. Die Charaktere sind eher blass und lassen Tiefe vermissen. Für einen erotischen Roman unscheinbar und nicht sonderlich fesselnd. Der gewisse Reiz fehlt.

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Rezensionen von heinoko:

Männerphantasien

Der Preis, den man zahlt von Arturo Pérez-Reverte

Gibt es so etwas wie „Männer-Bücher“? Unter Frauenbüchern sammelt sich ein klar umrissenes Genre, aber der Bereich Männerbuch ist mir so (außer in Bahnhofsbuchhandlungen unter dem Kassentisch) noch nicht begegnet. Das hier vorliegende Buch würde ich allerdings uneingeschränkt als Männerbuch bezeichnen! Denn mir als Frau hat das Buch nichts gegeben außer Kritik.

Wir befinden uns im Jahr 1936 in der Zeit des Spanischen Bürgerkrieges, wobei das Buch keinerlei Hintergrundinformationen zu der politischen Lage gibt. Da ich wenig bis gar nichts über die verworrenen Verhältnisse im Spanien von damals wusste, war ich gezwungen, mir einige wenige Informationen über das Internet zu holen, was ich mir jedoch, wie ich im Nachhinein weiß, hätte sparen können. Denn das politische Durcheinander bildet für das Buch nichts weiter als eine dekorative Kulisse.
Die sehr vordergründige Geschichte erzählt von Falcó, einem für den Geheimdienst arbeitenden Spion. Wobei er keiner eigenen Überzeugung folgend handelt, sondern stets auf Auftrag. Die politische Richtung scheint ihm gleichgültig zu sein. „Sind wir dafür oder dagegen?“ fragt er bei Befehlsempfang. Er ist unsäglich eitel, umgibt sich mit so vielen hochwertigen Markenartikeln, dass man sich beim Lesen fragt, ob der Autor Geld für die viele eingestreute Werbung erhält. Falcó ist ein Charmeur und ein gnadenloser Killer gleichermaßen. Selbstverständlich sinken ihm die Frauen widerstandslos in die Arme, während Falcó trinkend, rauchend und Tabletten schluckend einen merkwürdigen Verschnitt der alten Schwarz-Weiß-Agenten aus Hollywood abgibt. Erst als er anhand eines neuen Auftrages eine Kollegin namens Eva zur Seite gestellt bekommt, scheint Falcó im Verlauf der Geschichte aus seiner kalten Gleichgültigkeit zu erwachen…
Der farbig-eindrückliche Schreibstil lässt die jeweilige Atmosphäre, die handelnden Menschen und deren Umgebung recht hautnah erleben. Das ist aber auch in meinen Augen die einzige Stärke des Buches. Es gibt wenig Spannung, es gibt wenig zeitgeschichtliche Informationen, es gibt wenig logisch nachvollziehbare Handlung, es gibt insgesamt überhaupt wenig Glaubwürdiges – es gibt einfach von allem zuwenig, um auch nur ansatzweise in die Nähe dessen zu kommen, was der Verlag verspricht. Eher kommt mir das Buch vor, als habe ein alternder Mann sich selbst ein Märchen erzählt… Die angekündigten Fortsetzungen rund um Falcó werde ich jedenfalls mit Sicherheit nicht lesen!

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Rezensionen von yellowdog:

Feinfühliger Stil

Drei Tage und ein Leben von Pierre Lemaître

Drei Tage und ein Leben ist ein sehr interessanter und lesenswerter Roman, aber auch nicht ganz einfach zu verdauen. Pierre Lemaitre hat einen stark psychologischen Ansatz. Schon das Cover deutet an, dass es hier um die seelischen Qualen eines Kindes geht. Der Junge hat einen anderen getötet, aber eigentlich war es mehr ein Unfall.

Aus Angst vertuschte Antoine die Tat. Das wird ihn ein Leben lang belasten.
Die Geschichte spielt sich in der französischen Provinz ab.
Da das Buch schmal und handlungsarm ist, möchte ich hier lieber nicht zu viel verraten.

Eine traurige Geschichte, nicht einfach zu ertragen, aber es ist doch gut, dass dieses schwierige Thema so ausgefeilt vorliegt.
Als reißerischer Thriller hätte das nicht funktioniert.
Der Roman wurde dank des feinfühligen Stils des Autors ebenso intensiv und interessant.

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Rezensionen von begine:

Was für eine Dramatik

Drei Tage und ein Leben von Pierre Lemaître

Der Autor Pierre Lemaitre hat einen guten, fesselnden und direkten Schreibstil. Das Cover zeigt die verzweifelte Pose eines ängstlichen Jungen.
Der Roman spielt in einem kleinen französischen Ort.
Es wird erst schön erzählt wie Antoine seine Zeit verbringt. Wie er seine Hütte im Baum baut und sogar für den Nachbarhund Odysseus eine Möglichkeit findet, ihn wie mit einer Seilbahn hoch zu bekommen.

Dann wird der Hund angefahren und der Nachbar erschießt ihn vor Antoines Augen, das ist ein Schock.
Damit beginnt jetzt ein Drama.
Aber das er Reni erschlägt, das hätte ich nicht gedacht.
Na gut, umbringen wollte er ihn nicht, es war ein tragischer Unglücksfall, ein Fehler, das er es vertuschen wollte.
Der Autor trifft jetzt perfekt den Zwiespalt, in dem der Junge steckt, eingefangen.
Der Roman dreht sich um die Ängste die er erlebt. Ein Alptraum in dem er jetzt leben muss. Allerdings fühle ich am meisten mit der Ungewissheit und Angst der Eltern, die eigentlich auch allein und ohne Trost dastehen.
Der Autor zeigt wie ein Ort mit so einem Problem umzugehen versucht und wie es 12 Jahre später dort aussieht und was aus Antoine geworden ist,
Der Roman lässt mich nachdenklich zurück.

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Rezensionen von niknak:

Plötzlich Prinzessin?

Royal Wedding von April Dawson

Inhalt:
Jenna wird von ihrer Verwandtschaft ziemlich unter Druck gesetzt, um endlich einen Mann zu heiraten. Als dann auch noch ihre kleine Schwester heiratet, versucht sie einen Mann zu finden. Sie sieht eine Anzeige von einer Hochzeitsagentur und entscheidet sich dazu, da ihr Glück zu versuchen. Mit der Anzeige „Jenna sucht ihren Traumprinz“, wird Philipp auf sie aufmerksam.

Was Jenna dabei nicht wusste war, dass Philipp ein wirklich waschechter Prinz ist. Wie werden wohl ihre Eltern der beiden reagieren? Kann sich auf diese Weise wahre Liebe entwickeln?

Mein Kommentar:
April Dawson war mir bereits durch ihre Pick the Boss – Reihe. Ihr Schreibstil ist sehr angenehm und mitreißend zu lesen. Das Buch ist in den Ich – Perspektiven von verschiedenen Personen geschrieben. Jenny, Philipp und Kylie kommen zu Wort. Am Anfang jedes Kapitel steht geschrieben, wer uns gerade seine Sicht der Dinge erzählt. Die Sicht ändert sich aber auch öfters innerhalb der einzelnen Kapitel. Dabei ist aber auch immer der Name am Anfang, damit ist man nicht verwirrt und weiß, welche Gedanken gerade zum Besten gegeben werden.

Jenna und Philipp schreiben sich so manche Nachricht. Diese wurden immer als eigener Absatz und kursiv angezeigt. Dadurch merkte man sofort, dass etwas anders ist und dass es sich hierbei um Kurznachrichten handelt.

Jenna Brighton ist Kuratorin in der Gallery of Arts in New York. Sie ist derzeit single, aber ihre Mutter will, dass sie unbedingt heiratet. Als ihre Schwester heiratet und sie sich von ihren Verwandten anhören muss, dass sie sich endlich einen Mann suchen sollte, wird ihr alles zu viel. In ihrer Verzweiflung wand sie sich an eine Hochzeitsagentur. Dort konnte man einen Mann finden und kurz darauf heiraten.
Jenna hasst Lügen über alles und ist auch selbst eine sehr ehrliche Person. Seit sie ihren Ex – Freund verlassen hatte, lebt sie für ihre Arbeit. Früher war Jenna eine abenteuerlustige und Adrenalin Suchende Person gewesen. Dies hatte sich jedoch geändert. Sie ist gut in ihrem Job und lebt ihn mit Leib und Seele aus.

Philipp Kensington ist der Prinz von Galen. Zurzeit arbeitet er in der Galenischen Botschaft in New York. Kurz vor seinem Geburtstag und der Krönung seines Bruders Alexander ruft ihn seine Mutter an und erinnert ihn an ein altes galenisches Gesetz. Er muss vor seinem 30. Geburtstag verheiratet sein und seine Mutter habe bereits eine passende Kandidatin für ihn. In seiner Verzweiflung erzählt er seiner Mutter, dass er bereits verheiratet sei.
Philipp entschließt sich dazu, Jenna zu verheimlichen, dass er ein echter Prinz ist. Er ist sehr von einer gewissen Situation in seiner Vergangenheit geprägt und lässt sich eigentlich gar nicht auf eine Frau ein. Jenna jedoch schafft es in ihm Gefühle zu erwecken.
Manchmal möchte man Philipp wirklich gegen die Wand klatschen, da er Situationen komplett versaute. Dann jedoch gibt es wieder andere Situationen, wo man ihn einfach fest und lange knuddeln möchte, da er so verloren wirkte. In wieder einer anderen Situation könnte man ihn abknutschen, auf Grund seiner romantischen Handlung. Wie man sieht bin ich etwas Zwiegespalten was ihn betrifft, aber man muss ihn einfach gern haben.

Man erfuhr ein wenig Hintergrundinformationen über die beiden Hauptprotagonisten, wobei man jedoch mehr über die Vergangenheit von Philipp erfuhr. Jennas Vergangenheit wurde nur kurz erwähnt. Das einzige wo man gut darüber Bescheid wusste, war ihr Ex-Freund. Ich finde, dass man nicht zu wenig über die Vergangenheit der beiden Hauptcharaktere erfahren hatte, auch wenn ich mir gewünscht hätte noch ein wenig mehr über Jenna zu erfahren.

Ich konnte mich sehr gut in die Charaktere hineinversetzen und mit ihnen mitfühlen. Es gibt einige Nebencharakteren und von diesen wiederum gibt es einige, die besser beschrieben wurden, als andere.
Königin Celine Kensington war ein sehr zentraler Nebencharakter. Von ihr bekam man einiges an Informationen. Sie ist mir gleichermaßen sympathisch, wie unsympathisch. Dies ist jedoch in keinster Weise als Kritik zu sehen, da ihre Rolle genauso – positiv wie negativ – war.

Die Handlung hat mir ziemlich gut gefallen. Sie hat etwas von einem Märchen und lädt einen zum Träumen ein. Perfekt für Menschen, die gerne gute Liebesgeschichten lieben, die manchmal etwas ins kitschige rutscht. Gerade für den Herbst oder Winter ist dieses Buch gut geeignet, da ich dann am liebsten genau solche Liebesromane lese.

In diesem Buch dreht sich, gerade am Anfang, ziemlich viel um Sex. Dabei kommt es auch zu erotische Szenen zwischen Jenna und Philipp. Diese sind detailliert, aber nicht vulgär beschrieben.

Mein Fazit:
Das Buch ist perfekt für zwischendurch. Man kann beim Lesen die Seele baumeln lassen. Royal Wedding ist für alle Träumer/innen unter uns, die früher selbst gerne Prinzessinnen gewesen wären. Man fliegt durch die Seiten und ist fast schon ein wenig enttäuscht, wenn das Buch dann zu Ende ist.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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