Kunden em pfehlungen
Rezensionen von KimVi:
Interessanter Auftakt, der neugierig auf den weiteren Verlauf der Reihe macht
Moon Chosen von P. C. Cast
In einer Welt, die uralt und zukünftig zugleich ist, kämpfen drei verfeindete Stämme ums Überleben. Sie leben auf Waldlichtungen und Höhlen, in einer zerstörten Stadt und in einer Siedlung, die auf Plattformen in den Bäumen errichtet ist. Sie müssen sich nicht nur gegeneinander verteidigen, sondern todbringenden, mutierten Insekten und gefährlichen Krankheiten trotzen.
Im Lauf der Zeit hat jeder Stamm seine eigene Kultur entwickelt und betet unterschiedliche, überirdische Mächte an. Mari, eine junge Erdwanderin vom Weberclan, ist die Tochter der Mondfrau. Ihre Mutter hofft sehr darauf, dass Mari einst ihre Nachfolgerin wird. Doch das Schicksal hat Größeres mit Mari vor, denn durch ihre Herkunft und ihre verborgenen Kräfte ist sie dazu auserwählt, alles zu verändern....
"Moon Chosen - Gefährten einer neuen Welt" ist der Auftaktband zu einer neuen Jugendbuchreihe, die den Leser in eine geheimnisvolle Welt, voller Gefahren, Geheimnisse und dunkler Mächte entführt. Beim Einstieg in das Buch sollte man konzentriert lesen, da man sich in dieser unbekannten Welt erstmal orientieren muss. Man wird mit unterschiedlichen Stämmen und ihren jeweiligen Gebräuchen, den Gefahren, denen man in dieser Welt ausgesetzt ist, und allerhand Protagonisten, die in den verschiedenen Stämmen leben, konfrontiert. Am Anfang wird man deshalb mit einer Flut von Informationen überschüttet, die man erstmal richtig zuordnen muss.
Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Die Hauptprotagonistin Mari gehört zu den Erdwanderern. Sie ist die Tochter der Mondfrau des Weberclans. Dieser Clan lebt gut versteckt im Wald. Da der Clan vom mysteriösen Nachtfieber heimgesucht wird, das nur die Mondfrau durch ein geheimnisvolles Ritual eindämmen kann, ist die Mondfrau und ihre spätere Nachfolgerin für den Clan von immenser Bedeutung. Nik, der Hauptprotagonist des zweiten Handlungsstrangs, gehört zu den Gefährten, die ihre Siedlung auf Plattformen in den Bäumen errichtet haben. Sie leben dort oben nach ihren Regeln, gemeinsam mit ihren treuen Hunden. Da dieser Stamm oft bei Verletzungen von einer tödlichen Hautfäule befallen wird, jagt und versklavt er die Erdwanderer für die Feldarbeit. In einem weiteren, ziemlich brutalen Handlungsstrang lernt man Fahlauge kennen. Er ist die zentrale Figur bei den Hautdieben, die nichts Gutes im Schilde führen.
Handlungsorte und Protagonisten werden sehr lebendig beschrieben, sodass man die fremde Welt und ihre Bewohner schnell vor Augen hat und nach und nach mit den unterschiedlichen Gebräuchen, den Gefahren und den damit verbundenen Regeln vertraut wird. Man entwickelt sowohl spontane Sympathien, als auch Abneigungen zu den Protagonisten. Da sich die Akteure im Verlauf der Handlung weiterentwickeln, überdenkt man bei manchen Protagonisten den ersten Eindruck und ändert seine Meinung. Der Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm lesbar, sodass man förmlich durch die Handlung fliegt und staunend die fremde Welt entdeckt. Dabei kommt es sowohl zu Szenen, die manchmal etwas langatmig wirken, allerdings durch ihre Infos dazu beitragen, dass man die geheimnisvolle Welt besser versteht, als auch zu spannenden und manchmal sogar sehr brutalen Momenten. Bei diesen darf man nicht zu zartbesaitet sein, da der Stamm der Hautdiebe nicht gerade zimperlich vorgeht, um seine Ziele zu erreichen. Nicht alles erscheint in dieser geheimnisvollen Welt logisch und viele Fragen bleiben offen. Da es sich jedoch um der ersten Teil der Serie handelt, kann man großzügig darüber hinwegsehen und darauf hoffen, dass man in der Fortsetzung mehr erfährt. Das Buch endet mit einem sehr interessanten Epilog, der definitiv die Neugier auf den weiteren Verlauf der Reihe weckt.
Auch wenn ich das empfohlene Lesealter, von ab vierzehn Jahren, bereits "geringfügig" überschreite, habe ich mich auch als erwachsene Leserin sehr gut beim Entdecken dieser neuen, geheimnisvollen Welt, unterhalten. Durch den flüssigen Schreibstil, die vielschichtige Welt und die interessanten Charaktere, bin ich förmlich durch das Buch geflogen und konnte es erst aus der Hand legen, als ich am Ende angekommen war. Ich werde die Reihe definitiv weiterverfolgen und hoffe auf eine baldige Fortsetzung. Auf meiner persönlichen Bewertungsskala bekommt das Buch deshalb auch vier von fünf möglichen Sternen.
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Emil, 12 Jahre aus Igls,
Der Tag, als wir begannen, die Wahrheit zu sagen von Juby Susan
Normandy ist in der 11. Schulstufe einer Kunstschule in Canada. Gemeinsam mit ihren Freunden Dusk und Neil startet sie ein Projekt: Jede Woche muss einer von ihnen einer Person in ihrer Schule eine persönliche Frage stellen, die sich normalerweise keiner trauen würde zu fragen. Damit möchten sie erreichen, dass die Befragten mit der Wahrheit herausrücken, die alle brennend interessiert.
Doch Normandy muss im Laufe des Buches feststellen, dass die Wahrheit zu sagen auch Nachteile haben kann. Mehr möchte ich euch nicht verraten.
Ich fand das Buch sehr interessant, mich haben nur Kleinigkeiten gestört. Ich würde das Buch ab 12 Jahren empfehlen, weil darin ein paar Begriffe vorkommen, die schwer zu verstehen sind. Aber auf jeden Fall ein gutes Buch!
Rezensionen von LadyIceTea:
Eine unglaubliche Geschichte
Moon Chosen von P. C. Cast
Mari ist eine Erdwanderin, ihre Mutter die Mondfrau des Clans. Mari soll die Erbin ihrer Mutter werden und den Clan in jeder Drittnacht vom Mondfieber befreien. Doch Mari hat ein Geheimnis, welches sie nicht mit dem Clan teilen kann.
Nik ist ein Gefährte und wartet nur sehnsüchtig darauf, dass sich einer der Hunde mit ihm verbindet, doch es will nicht geschehen.
Dann verschwindet einer der wertvollen Welpen und so macht Nik sich auf die Suche.
Niks Clan unterwirft die Erdwanderer seit Jahrzehnten und doch merken beide, dass sich etwas ändern muss und kann. Doch sie haben nicht mit der dunklen Seite gerechnet, die sich ihnen in den Weg stellt und ihre ganz eigene Veränderung bewirken möchte.
„Moon Chosen“ von P.C. Cast hat mich wirklich überzeugt und begeistert. Dieses Buch birgt eine Geschichte voller Magie, Spannung und fantastischen Ereignissen.
Diese neue Welt, in einer Zeit nach der Technologie, enthält so viele Aspekte die mich immer wieder wundernd und nachdenklich zurückließen.
Die Autorin wechselt in dieser Welt, mit ihren unterschiedlichen Clans, immer wieder zwischen wunderbar schönen, unglaublich spannenden und sehr schrecklichen Teilen ab.
Besonders die schrecklichen Teile haben mich überrascht. Selten waren mir die Bösen Figuren so unsympathisch und so ekelhaft in ihrem Charakter, dass ich das Kapitel am liebsten übersprungen hätte. Dies ist keine Kritik, es ist die Anerkennung an einen gelungenen Schreibstil. Denn es gibt genug Bücher, in denen man alle Figuren irgendwie mag.
Auch die Entwicklung der anderen Figuren, wie Sora, Mari und Nik haben mich begeistert. Bei allen Hauptfiguren ist in diesem Buch eine Entwicklung und ein Werdegang zu spüren. Keiner bleibt stehen, sie wachsen mit der Geschichte.
Diese Geschichte hat für mich viele Überraschungen parat gehalten, denn vieles was passiert ist habe ich so nicht erwartet. Sicherlich war nicht alles überraschend aber man kann das Rad nun mal nicht neu erfinden.
Auch das Schreiben in verschiedenen Erzählsträngen und das verknüpfen eben dieser ist der Autorin mit Bravur gelungen. Zum Schluss war es ein Erzählstrang, der mit Spannung und Ereignissen geladen war.
Dieses Buch ist für mich ein wirklicher Pageturner und ich warte jetzt schon sehnsüchtig auf den zweiten Teil.
Rezensionen von anushka:
Bedrückende Geschichtsstunde
Underground Railroad von Colson Whitehead
Georgia, Anfang des 19. Jahrhunderts: Cora ist schon als Sklavin auf der Baumwollplantage der Randalls geboren. Als Cesar sie bittet mit ihm zu fliehen zögert sie zunächst. Doch dann hört sie von einem Netzwerk, das Sklaven bei der Flucht hilft, der Underground Railroad, und entscheidet sich um. Nach den Grausamkeiten, die Cora auf der Farm erlebt hat, sowohl durch den Besitzer und die Aufseher, wie auch durch andere Sklaven, lernt sie nun die Gesellschaft dahinter kennen, die es mit ihren obskuren Ansichten zur natürlichen Ordnung der Rassen überhaupt erst ermöglicht hat, dass Weiße Schwarze entführen, besitzen und aufs Grausamste quälen.
Sie lernt aber auch ein anderes Amerika kennen: Menschen, die diese Ansichten in Frage stellen und entlaufenen Sklaven helfen wollen. Dabei lernt sie unterschiedliche Modelle kennen und gelangt trotzdem immer wieder zur schmerzlichen Einsicht, dass Menschen dunkler Hautfarbe in Amerika als minderwertig betrachtet werden. Während Cora sich unter anderem monatelang auf einem Dachboden vor ihren Mitmenschen und einem hartnäckigen Sklavenjäger versteckt, führt ihre Geschichte dem Leser vor Augen, was für bedauernswerte und schreckliche Schicksale hunderttausende entwurzelte Menschen ertragen mussten und welche Zustände auch untereinander herrschten, die fast jeden Funken Menschlichkeit erstickten.
Colson Whitehead hat meiner Meinung nach zu Recht den Pulitzer Preis für dieses Buch bekommen. Er legt die Wurzel der auch heute noch existierenden Diskriminierung der farbigen Bürger Amerikas frei und beleuchtet sie schonungslos. Dieser Schonungslosigkeit kann sich der Leser nur wenig entziehen und so muss man dabei sein, wenn Sklavenhälter ihren Sadismus ausleben und sich möglichst abschreckende Misshandlungen ausdenken und sie umsetzen. Etliche Gewaltszenen waren schwer zu ertragen; noch schwerer, wenn man sich vorstellt, dass solche oder ähnliche Dinge wirklich passiert sind. Durch Perspektivenwechsel werden auch die fehlgeleiteten Ansichten deutlich, die die Sklaverei überhaupt erst ermöglichten. Gleichzeitig wird Whitehead für meinen Geschmack an manchen Stellen zu plakativ. Dadurch, dass er die Metaphern des Fluchtnetzwerks wörtlich umsetzt, bekommt die Geschichte einen fantastischen Hauch, der meiner Meinung nach nicht zu ihr passte. Auch hätte ich mir ein Nachwort des Autors dazu gewünscht, ob es die verschiedenen Modelle der verschiedenen Staaten, mit (entlaufenen) Sklaven umzugehen, so wirklich gegeben hat.
Der Stil ist eher distanziert, und doch ist die Geschichte dadurch nicht weniger unmittelbar. Whitehead vermag, den Leser direkt auf die Plantagen Georgias und zwischen die Hütten der Sklaven zu versetzen. Der Stil bewirkt dabei den Eindruck die Greueltaten in ihren Auswirkungen durch die Augen von Menschen zu sehen, die nach und nach abgestumpft und innerlich erloschen sind. In anspruchsvoller Sprache lässt der Autor die Zeit bildgewaltig wiederauferstehen und beschönigt dabei nichts: das Leben unter Sklaven ist genau so ein Überlebenskampf wie auf den Feldern ringsherum und auch hier herrscht Gewalt, was ich bislang selten thematisiert gesehen habe in Bücher zu diesem Thema. Wenig passend zum literarischen Stil fand ich die eher thrillerartige Wendung und zusammen mit der manchmal fehlenden Subtilität führt das in meiner Wahrnehmung des Buches zu kleinen Abstrichen. Insgesamt ist das Buch jedoch empfehlenswert, zumindest für Leser, die die ein oder andere Schilderung von Grausamkeiten ertragen können. "Underground Railroad" ist ein sehr gut lesbarer Pulitzer-Preisträger.
Rezensionen von Christine Christl:
Absolut geniale Story
Moon Chosen von P. C. Cast
Titel: Moon Chosen, Gefährten einer neuen Welt
Autor: P.C. Cast
Verlag: Ravensburger
Sprache: Deutsch
Seiten: 704 Seiten ∞ Hardcover
Preis: D ∞ 14,99€
Genre: Fantasy ∞ Romantik ∞
Reihe:
Die Nr. 1- Bestseller-Autorin der »House of Night«-Serie P.C. Cast, hat mit »Moon Chosen« eine großartige Welt von archaischer Kraft geschaffen.
Eine neue Welt, in der die Menschen, ihre tierischen Gefährten und die Erde selbst sich drastisch verändert haben – eine Welt voller Schönheit, Liebe, verbotener Geheimnisse und dunkler Mächte.
Mari gehört zum Stamm der Erdwanderer und ist die Tochter der Mondfrau ihres Clans, Erbin der einzigartigen Heilkräfte ihrer Mutter. Es ihre Bestimmung, einmal ihren Platz einzunehmen und die Frauen und Männer des Weberclans regelmäßig vom Nachtfieber zu reinigen. Doch sie birgt ein Geheimnis in der im Wald versteckten Höhle, in der sie lebt. Und sie fühlt sich noch nicht bereit, ihrem Schicksal zu folgen. Doch als ein todbringender Angriff ihre Welt aus den Angeln reißt, enthüllt Mari die Stärke ihrer Fähigkeiten und entschließt sich, sich selbst und ihr Volk zu retten. Ihr läuft ein Hund zu, der ihr nicht mehr von der Seite weicht. Ihr neuer Begleiter wird allerdings schon gesucht – von ihren Feinden. Als Mari dem Sohn des Anführers, Nik, begegnet, verspürt sie ein zuvor nie gekanntes Gefühl. Sie bricht die Gesetze des Clans und verbündet sich mit ihm, um die Kräfte zu besiegen, die sie alle zu zerstören drohen.
House of Night habe ich von dieser Autorin schon verschlungen, daher war es klar das ich dieses Buch lesen musste. Bei Lovelybooks war ich bei der Leserunde dabei und muss sagen: Leserunden auf Lovelybooks machen echt Spaß! Aber nun zum wichtigen teil:
Der Einstieg in das Buch fiel mir wahnsinnig leicht. Der Schreibstil der Autorin ist gewohnt flüssig, flott und Spannend! Selten war ich so schnell in einem Buch gefangen und konnte nicht mehr aufhören zu lesen! Der Anfang war zwar doch etwas verwirrend, viele neue Ausdrücke, Namen und Orte und auch Gepflogenheiten die einen hier nicht erklärt werden und die man erst im laufe des Buches erfährt. Wer hier also eher ein Mensch ist der sofort alle Erklärungen haben muss, wird leider nicht fündig. Man wird bis am Schluss eher im dunklen gelassen und kann nur erahnen oder/bzw. durch die ganzen erlebnisse seine Schlüsse ziehen. Besonders gut gefallen mir auch die verschiednen Clans, jeder mit seiner eigenen Kultur, und auch mit seinen eigenen Problemen!
Wahnsinn wie schnell die ersten 20 Kapitel für mich verflogen sind. Der Schreibstil ist wirklich top. Flüssig und interessant. Absolut spannende Geschichte. Besonders Kapitel 20 hat es mir angetan und auch 19 war heftig. Sehr traurig und emotional. Viele Dinge ergeben ab hier endlich Sinn und andere kann ich mir schön langsam denken... ich bin aber so gespannt wann Mari endlich auf nik treffen wird und wie dann endlich alles sich fügt, oder eben auch nicht. Ich denke es wird hier noch um einiges spannender und düsterer... so hab ich die Befürchtung
Mehr möchte ich euch hier aber gar nicht verraten. Absolut TOP. Spannende Story. Genialer Schreibstil! Tolle Protagonisten.
Das Cover ist absolut genial! Ich LIEBE ES !!!
Es ist wirklich total schön verarbeitet und die Blätter sind so genial gemacht! Obwohl einige sagen das es sehr schlicht und "unauffällig" ist muss ich da total dagegen halten! Mir ist das Cover sofort in die Augen gesprungen und jetzt wo ich die Print Ausgabe vor mir habe, weiss ich, ich wäre im Thalia sicherlich nicht daran vorbei gegangen!! Die Farbe der Blätter in Kombination mit der Schrift ist einfach nur *.*
Zu beginn vielleicht etwas bis sehr verwirrend. Aber ab Kapitel 8 legt sich das schön langsam und man kommt richtig gut in der Welt der Autorin an. Der Schreibstil ist wirklich sehr spannend und flüssig, so das auch der etwas "schwierige" Anfang kein Problem ist. Die ganzen Clans und ihre Kulturen sind absolut interessant und ich kann kaum erwarten wann es endlich weiter geht!
Für mich definitiv ein Lese Highlight im Jahr 2017 !
Daher gibts von mir 5 von 5 Masken!
Rezensionen von rewa:
Lieben und Leiden
Carmen reloaded von Sonja Objartel
Jonas Zimmermann ist glücklich, sein Traum in Sevilla ein Auslandssemester an der Universität zu absolvieren, geht in Erfüllung. Seine langjährige Freundin Lisa verspricht, ihn zu Weihnachten zu besuchen und mit diesen positiven Gefühlen beginnt für Jonas eine aufregende Zeit. Er verliebt sich in die schöne Landschaft Sevillas, er findet neue Freunde und er begegnet der geheimnisvollen Caro, die ihn immer mehr in ihren Bann zieht.
Obwohl er sich dagegen wehrt und ihr Leben, das aus Geheimnissen, Gewalt und organisierten Verbrechen besteht, ihn immer tiefer in den Abgrund zieht, verliebt er sich immer mehr in sie. Die kommenden Jahre sind geprägt von Verbrechen, Gewalt und Verrat und unausweichlich steuern beide dem Abgrund zu.
Die Autorin Sonja Objartel hat mit ihrem Debütroman ,, Carmen reloaded´´ einen Mix aus romantischer Liebesgeschichte, Abenteuerroman und Politthriller geschrieben. Ihre anschaulichen Landschaftsbeschreibungen und das Lebensgefühl und die Freude der Menschen in den Straßen, lassen den Leser teilhaben an einer wunderschönen Reise durch Sevilla. Ihre Protagonisten versprühen ebenso Freude, Liebe, aber auch Hass und Verzweiflung. Jonas, der gutmütige und gutgläubige Student, der hin und her gerissen ist zwischen seiner langjährigen Freundin Lisa, wo das gemeinsame Leben mit Heirat und Kindern schon vorgeplant ist und die verbotene und unstillbare Sehnsucht zu Caro, wo er spürt, dass das Leben mit ihr nicht einfach sein kann und wird. Die Autorin hat ihrem jungen Helden tiefe Gefühle eingehaucht und ihn eigentlich immer sympathisch erscheinen lassen, selbst als er Lisa betrogen hat. Mit Caro ist ihr eine Frauenfigur gelungen die geheimnisvoll, berechnend und in ihrem tiefsten Inneren eine einsame und vom Leben getriebene Frau ist. Geschickt steigert die Autorin von Kapitel zu Kapitel die Spannung. Man fiebert als Leser mit, man möchte Jonas warnen, da man weiß, dass er in Gefahr ist, aber man muss tatenlos zusehen, wie er in sein Verderben rennt. Politische Geschehnisse und Ereignisse wie z.B die Zerstörung Palmyras durch die Islamisten, lässt Sonja Objartel in ihre spannende Geschichte mit ein fließen.
Ein gut geschriebener und emotionaler Roman, der als Debüt eine klare Leseempfehlung ist.
Rezensionen von PFIFF:
Mysteriöse Geschichte um ein unveröffentliches Manuskript
Das geheime Leben des Monsieur Pick von Foenkinos David
In einem kleinen bretonischen Dorf befindet sich eine Bibliothek, deren vormaliger Besitzer die Idee hatte, unveröffentlichte und abgelehnte Manuskripte entgegenzunehmen und aufzubewahren.
Als eine junge Lektorin aus Paris in den fast vergessenen Stapeln wühlt, findet sie ein Manuskript zu einem Roman, das der verstorbene Pizzabäcker des Ortes verfasst haben soll.
Sie findet das Buch großartig und will es veröffentlichen. Dazu spricht sie mit der Witwe und der Tochter des Verstorbenen, die beide überrascht sind, aber mit der Herausgabe einverstanden sind.
Ein gescheiterter Kritiker vermutet für sich eine Chance, wenn er beweisen kann, dass es sich um einen Betrug handelt und recherchiert auf eigene Rechnung.
Menschliche Tragödien kommen ans Licht und machen es den Beteiligten schwer, die Wahrheit zuzugeben, ohne einige Leute zu kränken und zu verletzen.
Rezensionen von PFIFF:
Eine Frau mit gewaltigen Problemen
Sieh mich an von Krügel Mareike
Katharina, Mutter von zwei Kindern, etwas überfordert mit der Erziehung der lebhaften Tochter, lebt nach Listen, die ihr helfen sollen, den Alltag zu meistern und wichtige Dinge festzuhalten.
Der Dauerstress bringt sie an den Rand der Verzweiflung, noch dazu, weil sie weiß, dass sie einen Tumor in einer Brust hat, der ihr Leben bald beenden kann.
Ihr Mann, ein Architekt, ist viel unterwegs, die Beziehung hat sich abgekühlt, obwohl er liebevoll und aufmerksam ist.
Katharina versucht mit Hilfe ihrer Nachbarn, einem liebenswerten Gender-Paar, alle Familienmitglieder zufriedenzustellen, was ihr schlecht und recht gelingt, bis sie an einem Wochenende ausrastet, als das ihr Mann Costas angeblich nur geschäftlich auswärts verbringt.
Der ganz normale Wahnsinn einer Mutter, die versucht, alles richtig zu machen und dabei selbst zu kurz kommt.
Rezensionen von PFIFF:
Morde im Wien nach dem Ersten Weltkrieg
Der zweite Reiter von Beer Alex
Im Wien nach dem Ersten Weltkrieg arbeitet August Emmerich als Polizeiagent. Sein junger Kollege Ferdinand Winter wirkt zuerst unbeholfen, entwickelt sich aber zu einer unersetzlichen Hilfe für Emmerich. Ohne ihn wäre er mehreren Anschlägen zum Opfer gefallen und hätte nicht die verzwickten Fälle lösen können.
Ein mysteriöser Selbstmord lässt Emmerich nicht ruhen, bis er beweisen kann, dass es sich um einen gefinkelten Mord gehandelt hat. Ein Mord, dem noch weitere folgen, die alle miteinander zusammenhängen, aber schwierig zu beweisen.
Alex Beer schreibt witzig, gut recherchiert, intelligent und menschlich überzeugend im Stil der damaligen Zeit. Ein echter Genuss.
Rezensionen von PFIFF:
Ein junger Jude wird durch verzwickte Umstände zu Hitlers Trauzeugen
Ich war Hitlers Trauzeuge von Keglevic Peter
Der Berliner Jude Harry Freudenthal flüchtet aus Wien, gibt sich als Pilger aus und landet in Berchtesgaden im Frühjahr 1945 in einer Staffel, die für den Führer 1000 km nach Berlin laufen soll. Die Reichsfilmregisseurin Leni Riefenstahl filmt die immer kleiner werdende Truppe bis zum Schluss, findet Gefallen an Harry, alias Paul Renner, und spornt ihn an zu gewinnen.
Schlussendlich landet Harry im Führerbunker, lernt Eva Braun kennen und Hitler. Er wir als Trauzeuge genommen, kann sich nach Amerik retten und erzählt seinem Freund Joe die Geschichte, als er mit 95 Jahren zusammenbricht und im Krankenhaus aufwacht.
Skurril, amüsant mit ein bisschen Filmlänge.









