Icon Kontrast wechseln
Logo Bücher Leporello Stöger

Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

Jana, 9 Jahre aus Aurach,

Beatrice die Furchtlose von Sylvander Matthieu

Das Buch beinhaltet zwei Geschichten. Der erste Eindruck nach ein paar Seiten war nicht so überragend. Die erste Geschichte habe ich leider nicht so ganz verstanden. Die zweite fand ich relativ spannend. Die Hauptperson im Buch hat mir sehr gut gefallen (gut beschrieben).

Das Buch ist genau passend.

Nicht zu dick und nicht zu dünn. Die Bilder gefallen mir gut. Eine Fortsetzungsgeschichte würde ich wahrscheinlich schon gerne lesen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Tyrolia-Testleser

Rezensionen von Nepomurks:

Sehr informativ und hilfreich!

Beatrice die Furchtlose von Sylvander Matthieu

Denis Wischniewski brachte bereits 2015 sein Buch „Trail-Run“ im Falken. Verlag heraus. Ein Buch mit vielfältigen Tipps, Trainingshinweisen und Übersichten zum Thema Laufen im Gelände oder in den Bergen.

Ich bin selber eher noch Laie auf diesem Gebiet, finde das Buch aber unglaublich hilfreich für den Einstieg und ziemlich umfangreich.

Meiner Meinung nach werden sämtliche Eckpunkte bedacht, gut verständlich erklärt und mit diversen Bebilderungen vervollständigt. Meines Erachtens geht es kaum besser oder kompakter! Das Umsetzen der Inhalte liegt dann wohl letztlich beim Leser selbst..

Themenbereiche sind u.a. Ausrüstung (insbesondere notwendige Kleidung und Schuhwerk, Leichtrucksäcke, etc.), diverse Techniken (Lauftechniken, Downhill / Uphill, Schlamm / Matsch, mit / ohne Stöcken), mögliche Trainingskonzepte für Einsteiger und Fortgeschrittene mit Tabellen und praktischen Übungen zum gezielten Muskelaufbau, Strecken-/ Geländeunterschiede, Ernährungstipps mit Rezepten, Streckensuche, Wettkampf (Vorbereitung, Renntag, Erholung), Verletzungsprophylaxe, Trail-Rennen weltweit. Das nur zur Übersicht! Denis Wischniewski hat hier wohl soweit alles Nötige zusammengetragen und meinem Eindruck nach in gut sehr übersichtlichen Kapiteln strukturiert. Mir gefiel das Buch im Aufbau wie auch vom Schreibstil her extrem gut. Die Beschreibungen und Ausführungen sind allesamt bestens verständlich und ich fand die praktischen Anteile, also Übungen, gut umsetzbar. Selbst wenn man nicht gleich plant, in schwierigstem Gelände zu laufen, beinhaltet „Trail-Run“ sicherlich für manche Läufer noch einige hilfreiche Tipps ggf. für Marathon oder Waldläufe (also Langstreckenläufe oder normales Jogging).

Insgesamt ist das Buch meiner Meinung nach sehr eingängig verfasst, ziemlich informativ und auch für Laien, bzw. Einsteiger wie mich verständlich aufgebaut und inhaltlich bestens strukturiert. Mir hat Denis Wischniewski mit „Trail-Run“ jedenfalls ein gutes Stück weitergeholfen und ich würde das Buch jederzeit empfehlen. 5 Sterne.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Nepomurks

Rezensionen von Rebecca1493:

Der Funke sprang nicht über

Soul Hunters von Gerd Ruebenstrunk

Ein Schmetterling ziert das Cover eines Thrillers? Eher untypisch war der erste Gedanke, der mir dazu einfiel. Allerdings konnte durch diesen scheinbaren Widerspruch im Zusammenspiel mit der Inhaltsangabe mein Interesse geweckt werden. Es wurde also alles richtig gemacht.

Bisher hatte ich kein Buch des Autors Gerd Ruebenstrunk gelesen und war dementsprechend neugierig wie er seine Idee einer Art "Liebesthriller" umsetzen würde.

Gespannt war ich in diesem Zusammenhang vor allem auf Seelenverwandtschaft, die zwischen Jona und Hannah bestehen sollte, da die Geschichte in unserer Zeit spielt und sich zumindest nach den ersten Seiten nicht unbedingt als Roman mit Fantasyeinschlag zu erkennen gab.

Der Schreibstil war für mich zunächst etwas gewöhnungsbedürftig, da Geschichten im Präsens nicht unbedingt meine liebsten sind (natürlich ist das Geschmackssache). Allerdings hatte ich diese kleine Startschwierigkeit relativ schnell überwunden. Positiv war für mich vor allem die Aufteilung des Buches: die einzelnen Tage als Kapitel zu wählen und diese noch einmal zu unterteilen, haben sehr dazu beigetragen, dass ich mich von den neuen Informationen nicht überrollt gefühlt habe. Die Abschnitte hatten in meinen Augen die genau richtige Länge. Dass allerdings manchmal nur schwer erkennbar war, ob aus Jona oder Hannahs Perspektive erzählt wurde, hat mich ein wenig gestört.

Insgesamt gefiel mir die Gestaltung der beiden Hauptpersonen sehr gut. Durch den Wechsel zwischen Jonas und Hannahs Sicht auf die Ereignisse (wenn auch Jona einen deutlich größeren Anteil hatte), war es möglich einen Einblick in deren Gedankenwelt zu bekommen. Aber trotz dieser Möglichkeit, konnte ich einfach keine Verbindung zu den Protagonisten aufbauen. Auch mit den übrigen Personen konnte ich auch im Verlauf nicht richtig warm werden. Beispielsweise ging mir das ständige "Alter,..." von Jonas Freund Chris gehörig auf den Zeiger. Natürlich weiß ich, dass dieses Wort sehr gerne von Jugendlichen benutzt wird, aber ich konnte es nicht in Einklang bringen, dass Chris einerseits als "Alleswisser" dargestellt wurde und andererseits fast jeden Satz mit dem vorher genannten Wort begonnen hat.

Die Stadt Brügge war mir vor dieser Geschichte zwar ein Begriff, allerdings waren meine Kenntnisse zum Ort des Geschehens eher spärlich. Deshalb fand ich die Idee des Autors einige besondere Wahrzeichen einfließen zu lassen prinzipiell keine schlechte Idee, allerdings waren die Beschreibungen zum Teil etwas zu viel des Guten. In meinen Augen ist es nicht notwendig den Namen jeder Straße oder Platzes einfließen zu lassen, denn dadurch wurde ich häufig vom eigentlichen Geschehen eher abgelenkt. Gefallen haben mir allerdings die Erzählungen der ein oder anderen Sage, die in das Buch eingeflossen sind. Diese wurden dosierter eingesetzt als die Benennung der Wahrzeichen der Stadt. Aber gewiss gibt es einige Leser, die das sehr zu schätzen wissen! Vielleicht wäre ein Plan der Stadt hilfreich gewesen.

Spannung war durchaus in der Geschichte vorhanden, allerdings waren mir gewisse Handlungsstränge zu konstruiert um mich wirklich überzeugen zu können. Der Funke konnte somit leider nicht auf mich überspringen.

Fazit: Zum Teil hatte das Buch mehr Ähnlichkeit mit einem Reiseführer als einem Thriller. Der Funke wollte einfach nicht zu mir überspringen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Rebecca1493

Rezensionen von spozal89:

Willkommen in Algravia

Die drei Magier - Das magische Labyrinth von von Bornstädt Matthias

Conrad, seine Schwester Mila und ihre Nachbarin Vicky verbringen ein beschauliches Leben im Städchen Mühlfeld. Hier scheint alles völlig normal zu sein, bis Conrad in der Schule plötzlich ein komisches Wesen entdeckt. Doch nieman anders scheint es gesehen zu haben und Conrad vergisst die Sache schnell wieder.

Gemeinsam mit den zwei Mädels geht es ab zum Badesee und plötzlich finden sich die drei in einer zauberhaften Welt wieder. Sie treffen auf Trolle, sprechende Bäume und Steine und haarige Wesen. Und dann will ihnen auch noch eine sprechende, lilafarbene Katze weißmachen, sie wären die gesuchten drei Magier und sollen gegen den bösen Zauberer Rabenhorst kämpfen. Handelt es sich nur um einen Traum oder passiert den dreien dieses Abenteuer wirklich?

"Die drei Magier - Das magische Labyrinth" ist wirklich ein ganz zauberhaftes und fantasievolles Buch sowohl für Groß und Klein. Ideal zum vorlesen und selbst verschlingen.

Die Geschichte ist spannend und hat genau die richtige Länge, ohne das es für die Kids langweilig wird. Die Bilder im Buch sind so nett und detailliert gemacht und machen das Buch zu was besonderem. Auch die Geschichte an sich ist nett gestaltet. Das Reich Algravia mit seinen magischen Wesen war wirklich zauberhaft und vorallem die Lunis mochten wir gerne. Die drei Charaktere sind ebenfalls nett gestaltet - jeder davon hat seine eigene Persönlichkeit, die ihn ausgeichnet.

Sicherlich werden wir noch mehr von den Magiern in Zukunft lesen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von spozal89

Rezensionen von susanne.pichler@gmx.at:

Die Magie Londons

Vier Farben der Magie von V. E. Schwab

Die Stadt London gibt es vier Mal.

In der Weltenwanderer-Trilogie von V.E. Schwab existieren vier Welten, die durch magische Portale miteinander verbunden waren, bis diese vor vielen Jahrhunderten verschlossen wurden. In jeder der vier Welten gibt es eine Stadt London. Doch bei diesem Namen hören die Gemeinsamkeiten auch schon auf.

Das graue London entspricht unserem London zu Beginn des 19. Jahrhunderts; das weiße London ist geprägt von Krieg, Kämpfen und Blut. Das schwarze London ist untergegangen und nur das rote London ist eine blühende Stadt voller Lebensfreude, Glück und Magie. Im roten London ist Magie Teil des täglichen Lebens, pulsierend und alles durchdringend.
Nur den Antari, besonders mächtigen Magiern, ist es möglich, die Grenzen der Welten zu überschreiten. Kell, ein Antari aus dem roten London ist einer jener Weltenwanderer. Die Antari sind Boten zwischen den Königen, doch ist es ihnen strengstens untersagt, Gegenstände von einem ins andere London mitzunehmen. Gerade dies ist aber Kells geheime Passion. Er sammelt Alltagsgegenstände, Kuriositäten aus den drei Städten. So faszinieren ihn die kleinen Spieluhren des grauen Londons, die gänzlich ohne Magie ihren Zauber für den Betrachter entfalten. Als er eher widerwillig einen Gegenstand, einen schwarzen Stein, aus dem weißen London ins rote London mitnimmt, bringt er beinahe das empfindliche Gleichgewicht zwischen den Welten in Gefahr und setzt das rote London dem Untergang aus. Kells einzige Möglichkeit, seinen Fehler wieder gutzumachen, ist, den Stein, ein mächtiges magisches Artefakt, im schwarzen London zu zerstören.
Auf der Flucht vor seinen Verfolgern trifft er im grauen London Lila Bard, eine Diebin und Überlebenskünstlerin. Obwohl der Anfang ihrer Bekanntschaft mehr als holprig verläuft, erweist sich Lila als unersetzliche Verbündete. Gemeinsam setzen sie sich den Mächten des Bösen entgegen. Und Lila, obwohl im gänzlich unmagischen trist-grauen London geboren, schafft es gemeinsam mit Kell, zwischen den Welten zu reisen.

V.E. Schwab hat mit "Vier Farben der Magie" eine herrliche Fantasy-Welt erschaffen. Der Grundgedanke, dass es London viermal und in gänzlich anderen Formen gibt, war für mich entscheidend, dieses Buch zu lesen. Die vier Welten sind, obwohl man nur drei davon kennenlernt, sehr gut herausgearbeitet. Mich persönlich hätte auch ein Besuch Kells im schwarzen London gereizt. V.E. Schwab spielt mit den verschiedenen Ausprägungen der Magie, wie auch mit ihrem Fehlen im grauen London.
Ihre Hauptfiguren, Kell und Lila, sind alles andere als perfekt. Ihre guten wie auch ihre schlechten Eigenschaften halten sich meist die Waage und nur manchmal schlägt das Pendel in die eine oder andere Richtung aus.
Die Geschichte, die Handlung und die Personen sind meiner Meinung nach wunderbar gelungen. Mir fehlt nur eines und das betrifft die Sprache selbst. Es fehlt immer wieder die Leichtigkeit des Erzählens, der Esprit oder die Magie der Sprache.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von susanne.pichler@gmx.at

Rezensionen von AngiF:

Nachlassverwalterin Kristina Mahlo auf neuen Spuren

Das böse Kind von Sabine Kornbichler

Die Nachlassverwalterin Kristina, genannt Kris, Mahlo versucht eventuelle Erben in ihrem neuesten Fall ausfindig zu machen. Doch die Umstände des Todes der jungen Frau, die panikartig ihre Wohnung verlassen hat und dann geradezu vor ein Auto rennt, geben Kris Rätsel auf. Um sicher zu sein, dass es sich hier nicht um ein Verbrechen handelt, beginnt sie auf eigene Faust nachzuforschen.

Schnell gerät sie immer tiefer hinein und wird ebenfalls bedroht. Aber sie braucht Beweise, bevor sie zur Polizei gehen kann … Unterstützung bekommt sie von ihrem Freund, Privatdetektiv Martin.

Die Angst liegt beim Lesen stets in der Luft, geradezu atemlos macht mich das neueste Buch der Autorin Sabine Kornbichler. Für mich handelt sich hierbei um einen Krimi mit Thriller-Elementen. Der Spannungsbogen ist konstant hoch und fest gehalten, eine enorme Anspannung hält sich das gesamte Buch hindurch. Die möglichen Täter geraten in den Fokus, nur um dann wieder zu entschwinden und der Nächste rückt in den Mittelpunkt der Ermittlungen, schön und eindrucksvoll gelöst von der Autorin. Der wahre Täter bleibt lange im Verborgenen, auch wenn er ständig agiert. Die Charaktere sind allesamt eindrucksvoll und tief, die Figuren um Kristina Mahlo herum und natürlich sie selbst sind durch die Bank liebenswert und ich kann gut mit ihnen mitfiebern. Während
die Figuren um den Fall selbst undurchsichtig sind, dennoch stark gezeichnet und zuweilen recht unsympathisch, jedoch alle zusammen bilden das perfekte Gebilde. Mein heimlicher Held ist allerdings Alfred, um wen es sich bei ihm handelt – findet es selbst heraus!

Selbstverständlich vergebe ich hier die volle Punktzahl, nämlich fünf von fünf möglichen Sternen und empfehle das Buch absolut weiter. Ein brillant verfasster Kriminalroman, der mir schlaflose Nächte bereitet hat, denn die Dramatik ist rekordverdächtig hoch. Gerade der anspruchsvolle Krimi-Leser wird begeistert sein! Der vorliegende Band ist bereits der dritte in der Kristina-Mahlo-Reihe, kann aber auch von Neueinsteigern in die Serie gut verstanden werden.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von AngiF

Rezensionen von heinoko:

Rabentrauer und Drachenpech

Das böse Kind von Sabine Kornbichler


Ein Roman, der mich verzaubert und berührt hat.
Miriam funktioniert in ihrem Beruf als Journalistin für eine Hamburger Frauenzeitschrift und sie funktioniert als Mutter ihres kleinen Sohnes Max, aber in ihr sitzt unverarbeitete tiefe, tiefe Trauer um ihren Mann Gregor, der vor 2 Jahren in Ausübung seiner Tätigkeit als Fotograf in einem Krisengebiet erschossen worden war.

Wir begleiten Miriam bei ihren Vorbereitungen zur Verleihung eines Preises, bei dem es um Zivilcourage geht. Stifterin ist Dorothea Sartorius, zurückgezogen lebende reiche Reeders-Witwe, die sich vielseitig sozial engagiert. Aber es gibt auch einen verschwiegenen Teil politischer Vergangenheit im Leben dieser Frau, und Miriam wird durch allerlei Zufälle auf deren terroristische Vergangenheit gestoßen.
Der klare, schnörkellose Schreibstil gefällt mir gut. Genauso klar wie die Sprache ist die Protagonistin selbst, in ihrem Schmerz ebenso wie in ihrer Profession. Überhaupt sind alle im Buch vorkommenden Menschen sehr farbig, lebendig und plastisch beschrieben. Ein besonders intensives Lesegefühl entstand bei mir immer dann, wenn Miriam ihrer Trauer begegnet. Gerade die leisen, gefühlvollen Stellen sind meiner Meinung nach die Stärken des Buches. Die Geschichte selbst ist an einigen Stellen leider unglaubwürdig, da zu viele Zufälle die Geschichte voranbringen sollen. Auch lässt mich der oberflächlich behandelte politische Hintergrund aus jüngster deutscher Vergangenheit in der hier im Buch dargestellten Art und Weise völlig kalt. Da aber die berührende Seite des Buches überwiegt, spreche ich eine uneingeschränkte Leseempfehlung aus.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von heinoko

Rezensionen von Vicky:

Wir hauchen die Lügen, wir stottern die Wahrheit.

Snow|Die Prophezeiung von Feuer und Eis. Gebunden. von Paige Danielle


Snow verfügt über ein sehr schönes Cover, das Bild sowie die Gestaltung passen ganz ausgezeichnet zum Titel.

In der 'Buchinfo' kann man sich bereits einen kurzen aber recht guten Eindruck vom Buch holen.

'Die Prophezeiung von Feuer und Eis' ist der erste Teil der Snow-Reihe und umfasst vierundvierzig Kapitel.

Danielle Page hat einen angenehmen Schreibstil, durch diesen und die recht kurzen Kapitel kommt man beim Lesen auch schnell voran. Gut gefallen haben mir außerdem die Ornamente (welche am O vom Titelbild angelehnt sind) vor jedem Kapitel, diese haben mich zeitweise an Schneeflocken bzw. Eisblumen erinnert.

Von der Geschichte selbst bin ich leider nicht zu hundert Prozent überzeugt. Leider, denn ich finde die Idee hat definitiv Potenzial. Aber vielleicht hatte ich mir nach der Inhaltsangabe auch zu viel versprochen. Meine Erwartungen wurden nicht direkt zerstört aber erfüllt wurden sie leider auch nicht ganz. Irgendwie waren mir Snows Erlebnisse zu undurchdacht bzw. zu sprunghaft, mal ist sie dort dann wieder dort und immer wieder vertraut sie unbekannten, neuen Personen (fast) blind. Deswegen muss ich zwei Sterne abziehen.

Fazit: Eine ganz solide Geschichte mit einigen Schwächen. Aber an und für sich ein guter Start einer neuen Jugendreihe die es sich bestimmt lohnt im Auge zu behalten. Außerdem auf jeden Fall für alle Fans von Narnia geeignet.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Vicky

Rezensionen von yesterday:

Eine beklemmende, nicht allzu weit entfernte Zukunft

Die Lieferantin von Zoë Beck

Ein „Was wäre, wenn….“ der besonderen Art bietet dieser Thriller von Zoё Beck. Für ein packendes Buch genau das richtige, hoffe ich dennoch nicht, dass die Entwicklungen so vorangehen wie hier.

Was wäre, wenn Großbritannien letztendlich aus der EU ausgetreten ist, sich dann den Baustellen im Inland widmet und dabei ein verschärftes Drogengesetz beschlossen werden soll, das Konsumenten wie Suchgiftgegner auf die Straßen treibt und die halbe Unterwelt Londons auf den Plan ruft? Letztere befürchten massive Verdiensteinbußen und wissen sich nur auf „ihre Art“ zu wehren.

Dazu gesellen sich Nationalisten, die den harten Regierungskurs nicht hart genug finden und alles „nicht-britische“ loswerden wollen, notfalls ebenso mit Gewalt.

Zwischen die Fronten geraten dabei naturgemäß auch Unschuldige. Und solche, die es gerne von sich glauben wollen. Wie Ellie, die mit ihrem unkonventionellen Drogen-Onlineshop auch die höchsten Kreise Londons beliefert. Eine perfekte Ausgangsbasis für eine Art britischen Mafia-Krimi, wobei aufgrund der Spannung sogar der so wunderbare schwarze Humor eigentlich zu kurz kommt.

Mehr sei nicht verraten, ich kann jedem Fan der Spannungsliteratur raten, sich selbst von der eigenartig beklemmend-faszinierenden, aufgewiegelten „After-Brexit-Stimmung“ gefangennehmen zu lassen. Und als man gegen Ende schon dem erwarteten Knalleffekt entgegenfiebert und dann doch (fast) alles anders kommt, schwingt die Autorin ebenso überraschend die „Moralkeule“. Hochmut kommt vor dem Fall - eindrucksvoll zeichnet Beck das Bild eines Menschen, der immer stärker seine Prinzipien verrät, schändliche Taten mit abstrusen Theorien rechtfertigt und schließlich die unausweichliche Bruchlandung begeht. Alles Fiktion? Hoffentlich.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von yesterday

Rezensionen von Nepomurks:

Das, was Glück ausmacht...

Die Lieferantin von Zoë Beck

Angela Krumpen trifft mit ihrem Buch „Unser Inselleben“ wohl unerwartet einen Nerv der Zeit. Sie, die vor vielen Jahren eher zufällig auf ein Urlaubsziel traf, das manchen abschrecken würde, erzählt hier von „ihrer Insel“ in der irischen See: Illauntannig. Sie erzählt von Freiheit, vom Loslassen und von der Muße.

Und man kauft ihr die Liebe zu ihrer Insel sofort ab, möchte im Grunde selbst gleich los und das kleine Einod entdecken.

Obwohl die Autorin mit ihrem Buch sehr persönliche und private Eindrücke und Erlebnisse schildert, liest es sich unglaublich ergreifend und beinahe spannend. Man taucht durch den sehr eingängigen Schreibstil ab in die Welt von Illauntnnig und fühlt sich irgendwann gar nicht mehr fremd. Bob, der Fischer, dem die Insel gehört, der sich für die Versorgung der Gäste verantwortlich zeichnet und ein waschechter Ire ist, wirkt mehr und mehr vertraut. Die Insel, auf der nur 1 einziges Haus steht: man kann sie sich gut vorstellen und spürt zudem beinahe die Wellen, die sich dort an der Küste brechen und riecht das Salz des Meeres. Die einzelnen Geschichten sind unglaublich gut zu lesen und an Emotion oder gar Identifikation mangelt es hier beim Lesen nicht. Angela Krumpen versteht es, ihre Erzählungen derart zu transportieren, dass man sich zum Ende hin beinahe „eingelullt“ fühlt, aber wohlig.
Auf mich wirkten nur 2 oder 3 Passagen fast ein wenig zu kitschig oder ‚esoterisch‘. Möglicherweise hat die Autorin den Bogen an diesen kurzen Stellen dann doch noch ein wenig überspannt. Aber im Gesamten fällt es wiederum nicht auf, ganz im Gegenteil. Die Schilderungen und Empfindungen wirken einfach durchweg sehr authentisch und ehrlich. Zum Beispiel die Freiheit, die die Autorin durch den zwangsläufigen Verzicht auf jegliche „Luxusgüter“ auf dieser kargen, einsamen Insel erlebt(e). Was braucht der Mensch schon zum Leben? Die Ruhe, die einsetzt und ggf. nur durch Vögel und Schafe oder Sturm „gestört“ wird (naja, und scheinbar neuerdings auch von manchem Sportler vor der Küste Illauntannigs). Oder schlichtweg das Erleben einer Muße, die wir hier schön beschrieben wird, nicht die Zeit der Erholung ist sondern erst im Anschluss daran anknüpft und beginnt. Nach den ausführlichen Erzählungen der Autorin könnte man sagen, dass Illauntannig wohl ein (wie es heute heißt) Sehnsuchtsort für viele Menschen sein dürfte. Angela Krumpen jedenfalls hat sehr eindrücklich geschildert, wie viel dem Menschen doch ein solch wertvoller Platz wie diese, bzw. „ihre Insel“ im Leben bedeuten kann. Glück, ganz einfach!

Das Buch ist jedenfalls absolut lesenswert und ich kann es definitiv nur weiterempfehlen! Ein wunderbares kleines Einmaleins des „Abtauchens“ mit diversen Bildern. 5 Sterne.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Nepomurks