Kunden em pfehlungen
Rezensionen von B?cherwurm78:
Eine zweite Chance für die Liebe
Das Glück an Regentagen von Stapley Marissa
Mae Summers muss feststellen, dass ihr Verlobter Peter nicht der war für den sie ihn gehalten hat. Zudem hat er mit seiner Firma viele Menschen betrogen und ist spurlos verschwunden. Mae kehrt in ihren Heimatort Alexandria Bay zurück, wo sie nach dem Tod ihrer Eltern von ihren Großeltern großgezogen wurde.
Gleichzeitig kehr auch ihre Jugendliebe Gabe Broadbent, frisch geschieden, ins Dorf zurück, der seinerzeit ohne ein Wort Mae verlassen hat.
Zunächst ein paar Worte zum Cover. Dieses ist wirklich sehr schön gestaltet. Ein schönes romantisches Bild und der Buchtitel und Verzierungen in Gold. Für mich eines der schönsten Buch-Cover.
Nun zum Inhalt des Buches. Mir hat der Schreibstil von Marissa Stapley sehr gut gefallen. Es ist sehr flüssig geschrieben, es gibt keine faden Stellen im Buch. Personen- und Ortsbeschreibungen sind sehr bildlich, präzise und ohne zu sehr ins Detail zu gehen oder langatmig zu werden.
Die Lebens- und Liebesgeschichten von Mae und Gabe und von Mae´s Großeltern Lilly und George waren spannend und auch gefühlvoll beschrieben. Mir hat dann allerdings im letzten Drittel des Buches irgendetwas gefehlt. Ich kann nicht richtig beschreiben was, aber so der letzte Kick war nicht da, ich hatte als Leser erwartet, dass noch irgendetwas passiert, aber es kam nichts. Schade, da der Großteil des Buches wirklich sehr interessant und bewegend war.
Fazit: Ein guter und solider Liebes-Roman, aber das gewisse Etwas hat gefehlt.
Rezensionen von Nepomurks:
Ein "kleiner Mutmacher" für Hochsensible... Gut zu lesen!
Hochsensibilität und die berufliche Selbstständigkeit von Sandra Tissot
„Hochsensibilität und berufliche Selbstständigkeit“ - geht das?! Sandra Tissot schildert in ihrem Buch den eigenen Weg: Raus aus dem Bürojob, rein in die Selbstständigkeit. Ein Buch, das möglicherweise so manchen Hochsensiblen (und vielleicht auch andere) aus dem Kreislauf einer ungeliebten Anstellung „retten“ könnte, denn Sandra Tissot spricht hier sehr viel Mut für einen gewagten Schritt in Richtung Selbstständigkeit zu (auch wenn dies letztlich noch einmal sehr viel persönliche Abwägung verlangt.
.).
Der Stil des Buches ist sehr eingängig und die Inhalte sind allesamt gut lesbar und verständlich. So mancher Hochsensible wird sich wohl in den Anekdoten und Schilderungen der Autorin wiederfinden. Insgesamt ist es zudem ein interessantes und informatives Buch mit vielen Beispielen, auch aus alltäglichen „Randbereichen“. Das Buch gibt auf jeden Fall einen Anstoß, über das Thema Selbstständigkeit nachzudenken.
Allerdings stellten sich mir auch einige Frage bzgl. der inhaltlichen Ausführungen. Die Planungen und zeitlichen Abläufe schienen mir in manchem Kontext nicht immer ganz passend zu sein. Wer kündigt denn schon seinen Job, ohne bereits mit „dem Neuen“ begonnen zu haben? Sandra Tissot hat es gemacht und ihren Weg ganz offensichtlich gefunden. Ob nun mit ein wenig „Glück“ oder einfach durch ein gut durchdachtes Konzept und durch viel Elan – das lässt sich für mich mit diesem Buch nicht beantworten. Inhaltlich ist Tissot‘s kleiner Wegweiser trotzdem absolut lesenswert, allein schon wegen der vielen „kleinen Geschichten“ und Beispiele.
Sicher ist wohl, dass man viele Verläufe und Inhalte für sich wiedererkennt und sich bei den Ausführungen von Sandra Tissot gut aufgehoben fühlt. Mir gefällt das Gesamtkonzept und der stilistische Aufbau des Buches ganz gut, weswegen ich es durchaus weiterempfehlen würde.
Rezensionen von Lilli33:
Keine leichte Kost, aber absolut lesenswert
Kleine Stadt der großen Träume von Backman Fredrik
Inhalt:
Björnstadt liegt mitten im schwedischen Nirgendwo. Die Stadt lebt mit und für ihren Eishockey-Klub. Von einem Finalsieg der Junioren verspricht man sich enorme Investitionen und einen Aufschwung für die kleine Stadt. Deshalb ist der Kampfgeist groß – auf allen Ebenen.
Nach einem schrecklichen Vorfall müssen sich die Björnstädter entscheiden.
Für Ruhm und möglichen Wohlstand – oder für die Wahrheit.
Meine Meinung:
„An einem späten Abend Ende März nahm ein Teenager eine doppelläufige Schrotflinte in die Hand, ging damit geradewegs in den Wald, richtete die Waffe gegen die Stirn eines anderen Menschen und drückte ab.“ (S. 7)
Mit diesem ersten Satz wird Fredrik Backman wohl die Aufmerksamkeit der meisten Leser erringen können. Ich zumindest war plötzlich hellwach und wollte möglichst schnell erfahren, wie es dazu kam.
Die ersten hundert Seiten, das muss ich leider sagen, waren dann ein wenig zäh. Es wird eine Vielzahl von Personen vorgestellt und die Bedeutung des Eishockey-Klubs herausgestellt. Es passiert noch nicht sehr viel. Später wird dann klar, dass man genau dieses Wissen braucht, um die Handlungsweisen der einzelnen Charaktere und die ganzen Entwicklungen in der Handlung verstehen zu können.
Bald hatte Backman mich dann wieder ganz in seinen Bann gezogen, wie ihm das schon bei seinen früheren Werken gelungen ist. Das liegt zum einen an seinem eindringlichen Schreibstil, mit dem er eine bedrückende Atmosphäre heraufbeschwört, zum anderen aber auch an der fesselnden und berührenden Handlung und den vielschichtigen Charakteren. Dabei wirkt alles so realistisch – diese Menschen könnten auch in deiner Stadt leben und die Dinge könnten sich so oder so ähnlich auch bei uns ereignen.
Mich hat besonders beeindruckt, wie sich die Charaktere im Lauf des Romans entwickeln. Einige sind von Anfang an gut bzw. böse, andere wechseln die Seiten. Toll finde ich, dass man alle Handlungsweisen gut nachvollziehen kann, auch wenn man sie nicht gutheißen mag und manche Person einfach nur auf den Mond schießen möchte. Der Autor schickte mich auf eine wahre Achterbahn der Gefühle. Ich hätte das ein oder andere Mal schreien können vor Wut, wollte mich an diversen Subjekten rächen, andere in den Arm nehmen und beschützen, musste aber auch mal schmunzeln und lachen oder mir eine Träne aus dem Augenwinkel wischen.
Gerade gegen Ende konnte Backman mich noch ein paar Mal überraschen. Seine Lösung des Dilemmas ist so genial wie einfach. Und ein Ausblick auf die nächsten Jahre rundet die Geschichte wunderbar ab.
Fazit:
Eine spannende, berührende, bedrückende und tiefgründige Geschichte, die ich gerne weiterempfehle.
Rezensionen von Caroline :
Eine unglaublich intensive Geschichte
True North - Schon immer nur wir von Sarina Bowen
Nach 3 Jahren Gefängnis, einem Drogenentzug und 6 Monaten schwerer körperlicher Arbeit auf der Farm der Shipleys kehrt Jude zurück zu seinem Vater. Die herunter gekommene Werkstatt ist das einzige zu Hause, das ihm bleibt. Seine Schuldgefühle treiben ihn jeden Tag an, clean zu bleiben. Jude ist klar, dass dies ein lebenslanger Kampf sein wird.
Als er zufällig auf Sophie trifft, überwältigt ihn ihr Anblick total. Sie sollte eigentlich in New York sein und eine große Karriere starten, aber Jude hat ihr Leben komplett auf den Kopf gestellt. Bei einem von ihm verursachten Autounfall starb ihr Bruder und damit zerbrach die Familie. Um ihre Mutter zu unterstützen, entschied sich Sophie zu Hause zu bleiben. Ihre Karriere als Sängerin gibt sie zu Gunsten einer soliden Ausbildung auf. Ihr Vater, der Polizeichef ist ein Spezialist geworden, den Schein zu wahren.
Sophie erinnert sich noch genau an ihre gemeinsame Zeit mit Jude. Ihre Wut auf ihn, ist noch nicht verraucht, aber seine Liebe und Aufmerksamkeit hat sie nicht vergessen. Er verstand es damals hervorragend seine Sucht zu verbergen. Die rosarote Blase platze schmerzhaft.
Nun ist er wieder da und Sophie hofft endlich auf Antworten zum Unfallhergang, denn niemand hat ihr damals etwas erzählt. Deshalb sucht sie den Kontakt zu Jude und bemerkt, dass die Anziehungskraft noch immer genauso stark ist, wie vor Jahren.
Wie hat es mir gefallen?
Nachdem ich den ersten Teil der True North Reihe sehr gemocht habe, war es klar, dass ich den zweiten Teil gleich lesen wollte.
Dieses Mal dreht sich alles um Jude, der nach einem Gefängnisaufenthalt und einem Entzug auf die Farm der Shipleys gekommen ist, um dort anzupacken. Die Saison ist vorüber und Jude muss einen neuen Job finden. Seine erste Anlaufstelle ist die alte Werkstatt seines Vaters, der ihn wieder aufnimmt. Judes Talent für Autos sichert ihm ein kleines Einkommen.
Die Versuchung sich wieder den Drogen hinzugeben ist riesig. Jeder Tag ist eine Herausforderung. Judes Kapitel beginnen mit dem Grad des Verlangens nach Drogen. Besonders in einem ganz bestimmten Abschnitt hat es die Autorin so gut geschafft, dieses Kribbeln, das Verlangen, die Qualen zu beschreiben. Seine Geschichte ist unglaublich intensiv erzählt. Seine Taten haben ihn verändert. Seine Strafe hat ihn geläutert und einen neuen Menschen aus ihm gemacht. Er versucht seinem Leben einen neuen Rhythmus zu geben.
Mit Sophie habe ich mir lange eher schwer getan. Ich konnte einfach nicht nachvollziehen, warum sie bei ihren Eltern im Haus wohnen bleibt. Ich verstand auch nicht, warum sie sich immer noch zu Jude hingezogen fühlt. Erst mit Fortgang der Handlung konnte ich erkennen, warum er solch eine Anziehungskraft ausübt.
Natürlich dreht sich die Geschichte hauptsächlich um Sophie und Jude, aber der Focus liegt auch auf der gemeinsamen Vergangenheit. Diese ist verworren und ein wenig undurchsichtig. Erst nach und nach werden die Geheimnisse enthüllt.
Der erste Teil war witzig und charmant, dieser zweite Teil konnte mich durch die Emotionen und die Geheimnisse überzeugen. Jude und Sophie sind auf eine ganz besondere Art und Weise verbunden. Ihre erzwungene Trennung hat sie natürlich verändert und sie mussten erwachsen werden ohne Unterstützung ihrer Eltern oder anderen Menschen.
Meine anfänglichen Probleme mit der Story ließ ich bald hinter mir, denn sie hat mich unglaublich berührt. Sie unterscheidet sich aufgrund der sehr zeitweise sehr bildlichen Beschreibungen von anderen dieses Genres.
Ich bin mir noch nicht sicher, was Band 3 bringen wird, aber ich hoffe sehr, dass Sarina Bowen das hohe Niveau halten kann.
www.mariessalondulivre.at
Rezensionen von Bellis-Perennis:
"eins, zwei, drei. Das dritte von links."
Kärntner Wiegenlied von Andrea Nagele
Wie wir es von Autorin Andrea Nagele gewöhnt, balanciert sie mit ihren fesselnden Geschichten immer hart an der Grenze der Realität. Oft ist dem Leser nicht klar, was nun echt und was nur im Kopf eines der Protagonisten vorgeht, oder eben nicht.
Auch dieser, der nunmehr dritte Fall für Simon Rosner ist so eine undurchsichtige Geschichte.
Doch von Beginn an:
Rosners Freundin Alice erwartet ein Baby und wird wegen Schwangerschaftskomplikationen in eine Klagenfurter Privatklinik eingeliefert. Sie soll sich schon und vor allem „nicht aufregen“. Doch genau das fällt ihr schwer. Einerseits weil sie Rosner als Mann hat und andererseits, weil Helene, eine frischgebackene Mutter fest davon überzeugt ist, dass ihr Baby Max gegen ein anderes Babay, das Helene Moritz nennt, und stillt, ausgetauscht wurde.
Helene hat, wie wir erfahren, eine traumatische Jugend hinter sich und zählt, wenn sie das Säuglingszimmer betritt, ziemlich zwanghaft „Eins, zwei drei. Das dritte von links.“. Und genau dies wird ihr zum Verhängnis. Niemand, außer Alice, glaubt ihr, dass Max verschwunden ist. Und die einzige, die es vielleicht ganz sicher sagen könnte, die Säuglingsschwester Janisha ist wegen eines Todesfalls in der Familie nicht im Dienst.
Nachdem der Krankenhauspsychiater Dr. Friede eine akute Psychose festgestellt hat, wird Helene mit dem Baby in die psychiatrische Abteilung überstellt.
Dann überschlagen sich die Ereignisse. Rosner, der ohnehin eine Einbruchserie aufklären sollte und Angst um Alice hat, willigt ih zuliebe ein, ein paar Nachforschungen anzustellen.
Als er dann Sven, Maxens Vater, von dem er sich einige Antworten auf seine Fragen erwartet, tot auffindet, beginnt er, noch immer widerwillig, Helenes Geschichte zu glauben.
Meine Meinung:
Wie immer verschwimmen bei Andrea Nagele die Grenzen zwischen normal und nicht ganz normal (oder wie meine Oma immer gesagt hat “Normalsein ist die leichteste Form von Schwachsinn“).
Manchmal ist der Leser geneigt, Helene doch als überspannt zu bezeichnen. Trotz der Überzeugung, nicht Max sondern ein anderes Kind im Arm zu haben, stillt sie Moritz. Sie stellt Unterschiede beim Saugen der beiden Babys fest. Von Max ist sie kräftige Züge gewohnt, Moritz nuckelt nur ein bisschen und schläft erschöpft ein. Trotz oder wegen dieser detaillierten Beobachtungen, wird sie nicht ernst genommen und Dr. Friede ist viel zu sehr von sich eingenommen, als dass er seine einmal gefasste Meinung revidiert.
Der wirkliche Junkie ist Sven, der Helenes Tabletten für sich haben will.
Die eine oder andere Nebenfigur, wie z.B. Helenes Mutter oder der Jugendfreund Frankie, der sich als Psychiater der Klinik entpuppt, verhalten sich mitunter undurchsichtig.
Auch Rosner hat es diesmal gar nicht leicht. Als Ex-Alkoholiker ist er beständig in Gefahr rückfällig zu werden, wenn ihn die Vergangenheit holt oder der Job nervt. Seine manchmal unbeholfen wirkende Liebe zu Alice und dem ungeborenen Baby, gibt ihm Kraft und hält ihn aufrecht. Immerhin hat er ja schon einmal ein Kind verloren.
Eigentlich geht er Helenes Geschichte ja nur nach, weil er Alice nicht aufregen will und so verschwimmt auch hier eine Grenze. Nämlich die zwischen privat und dienstlich.
Meisterhaft versteht es die Autorin, die seelischen Abgründe, die sich hier auftun, ihren Lesern nahezubringen.
Fazit:
Nach „Tod am Wörthersee“ und „Tod in den Karawanken“ ist der Autorin mit dem dritten Fall um Chefinspektor Rosner ein sehr
berührender Krimi gelungen. Fesselnd bis zu letzten Seite und mit einem doch überraschenden Ende, hat mich das Buch überzeugt. Gerne gebe ich 5 Sterne.
Rezensionen von Vicky:
Freund oder Feind - das ist hier die Frage!
Kärntner Wiegenlied von Andrea Nagele
Das Cover ist toll gestaltet, es gefällt mir wieder sehr und passt außerdem gut in die Optik der anderen Bände dieser Reihe.
'Spiel mit dem Feuer' ist bereits der sechste Band der Buchserie 'Die Chroniken der Seelenwächter' von Nicole Böhm. Unter 'Was bisher geschah' gibt es eine kurze Zusammenfassung der bisherigen Geschehnisse wodurch man sich einfach und schnell wieder in die Geschichte rund um die Seelenwächter einfindet - das finde ich sehr gut und vor allem hilfreich wenn man länger nichts damit zu tun hatte!
Die einzelnen Kapitel sind aus Sicht von unterschiedlichen Personen geschrieben.
Hauptsächlich berichten Jaydee und Jess aber dazwischen reihen sich auch immer wieder andere Personen ein. Die Kapitel fliegen nur so dahin, die Geschichte ist total spannend und ehe man sich’s versieht hat man bereits wieder das Ende von diesem Band erreicht. Sehr interessante, spannende und rasante Geschehnisse spielen sich hier ab, das Ende ist allerdings total fies!
Zum 'Bonusmaterial': Die Vorschau auf den nächsten Band macht wie immer Lust sofort weiterzulesen – vor allem da das Ende dieses Teiles wieder total fies ist! Die Bilder der Charaktere, es werden am Ende zwei 'neue' besprochen, sind super gelungen, diese gefallen mir wieder ausgesprochen gut :-) Immer wenn ich denke die Bilder können nicht mehr besser werden, werde ich doch wieder überrascht! Durch die 'Besprechung' erfährt man außerdem noch mehr Details über die Figuren und fühlt sich ihnen dadurch noch etwas näher.
Fazit: ACHTUNG - Nicole Böhm erzeugt mit ihren Seelenwächtern absolute Suchtgefahr!
Rezensionen von begine:
Ganz nett
Mitfahrer gesucht - Traummann gefunden von Kyra Groh
Ganz nett
Die Autorin Kyra Groh hat den Roman „Mitfahrer gesucht – Traummann gefunden“ geschrieben.
Der Roman fängt leicht und lustig an, so richtig für Zwischendurch.
Die 28jährige Romy fährt oft von Hamburg nach Frankfurt und zurück. Weil sie nicht gerne allein fährt, bietet sie eine Mitfahrgelegenheit an.
Ihre Mutter macht sich Sorgen, wie Mütter eben sind. Romys Mutter ist aber etwas speziell, aber sonst in Ordnung.
Dann fährt Leon mit seinem Hund mit. Die Gespräche sind ganz gut und dann hat sie auch noch beruflich mit ihm zu tun.
Bis dahin war ich mit der Geschichte ganz zufrieden. Später gibt es ein bisschen zu oft Wiederholungen in den Rückblicken.
Das hin und her in der Liebesgeschichte und der Beziehung mit Romys Freund ist ziemlich langatmig und einfach zu lang. Weniger ist manchmal mehr.
Rezensionen von heinoko:
Perfekt komponiert
Vier Morde und ein Weihnachtsbraten von Godau Angelika
Ein ganz raffinierter Plot: Ein historischer Roman, ein Krimi in der Vergangenheit, eine Geschichte über eine moderne Familie mit 2 Kindern und 2 Katzen in der Gegenwart – und das alles miteinander, übereinander – aber nicht durcheinander!
Wer die ersten beiden Bücher der Autorin über Granny kennt, der wundert sich in diesem dritten Band über nichts mehr.
Granny ist die Ururgroßmutter von Sabrina und hat die Fähigkeit, in einer Art Zeitreise aus dem Ende des 19. Jahrhunderts kommend hin und wieder bei Sabrina in der Gegenwart aufzutauchen und sie um Hilfe zu bitten. Im vorliegenden Buch gibt es im Umfeld von Granny und ihrem Verlobten Heinrich einen Mord, Granny wird entführt, Heinrich unter Hausarrest gestellt. Sabrina muss sich allerlei einfallen lassen zur Rettung von Granny und Heinrich – und das auch noch in der Vorweihnachtszeit…
Das Buch zu lesen ist kurzweilig und vergnüglich. Die schräge Geschichte, die fröhliche Erzählweise, die humorvollen, herzerfrischenden Konversationen, die stets vorhandene gleichbleibende Spannung, die kleinen versteckten Hiebe gegen Obrigkeiten, für Emanzipation oder gegen den weihnachtlichen Konsumwahn, die richtig gut recherchierten Ausflüge in die Zeit Kaiser Wilhelm des II. – dieses perfekt komponierte Buch zu lesen ist kurzweilig, vergnüglich und macht rundum einfach nur Spaß..
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Franziska, 13 Jahre aus Mils,
Café Morelli von Gemin G. R.
In diesem Buch geht es um Joe, einen walisischen Jungen mit italienischen Wurzeln. Seine Mama und sein Nonno (=Opa) betreiben ein Café, das aber im Moment nicht sehr gut läuft, und sie haben pro Tag 2 - 4 Gäste. Die Mutter will das Café verkaufen, aber Joe hat immer wieder neue Ideen, um etwas zu verbessern.
Schließlich bekommt sein Opa einen Schlaganfall und muss ins Krankenhaus. Joe ruft seine Cousine Mimi aus Italien an, um ihr Bescheid zu sagen und sie kommt kurz darauf nach Wales, um im Café auszuhelfen.
Mimi wird in dem Buch als wunderhübsch und als junge Dame bezeichnet. Alle Jungs in der Stadt verlieben sich in sie – auch Joe. Mimi kann sehr gut kochen, doch Joe’s Mama ist nicht davon abzuhalten, das Café zu verkaufen. Und während Nonno im Krankenhaus liegt, erzählt er auf einem Aufnahmegerät in kleinen Stücken die Entstehung von Café Morelli und dem 2. Weltkrieg, der damit auch etwas zu tun hat. Am Ende hat Joe eine sehr gute Idee, die das Café retten könnte.
Ich persönlich würde das Buch ab 10 Jahren empfehlen, da es sehr einfach geschrieben und leicht zu verstehen ist. Die ganze Handlung im Buch ist leicht vorhersehbar und am Anfang zieht sich das Buch ziemlich. Was ich sehr unlogisch finde, ist, dass er sich in seine eigene Cousine verliebt und dass seine Mama schon bei jeder Kleinigkeit ausflippt.
Ich weiß nicht, ob das an der Übersetzerin liegt oder ob das auch im Original so ist, aber das Buch ist ein wenig auf Volksschulniveau geschrieben, aber die Handlung ist dann an einigen Stellen doch zu heftig, um das Buch schon ab 8 Jahren zu empfehlen.
Was aber andererseits wieder toll ist, sind die Rezepte vorne und hinten im Buch. Wie gesagt, das Buch ist etwas einfach, aber im Großen und Ganzen nett erzählt.
Rezensionen von yellowdog:
amüsant
Mitfahrer gesucht - Traummann gefunden von Kyra Groh
Ein vergnüglicher Roman, der beweist, das leicht nicht gleich flach sein muss. Der Roman lebt vor allen durch seine glänzenden Dialoge, vor allen zwischen Romy und Leon
Sie lernen sich durch die gemeinsame Reise von Hamburg nach Frankfurt kennen.
Gespickt ist der Roman mit vielen Serien-Referenzen: Gilmore Girls, Dexter, Mad Man, Game of thrones uva.
Dasist ein wichtiges Element für den Roman. Wer diese Anspielungen alle nicht versteht, hat vermutlich nicht allzu viel vom Buch.
Die Konstellation mit einer gemeinsamen Auto-Reise zusammen mit einem fast Fremden und einen großen Hund erinnert leicht an Jojo Moyes, wie auch teilweise der Humor.
Für eine originelle Erzählweise arbeitet die Autorin anfangs mit verschobenen Zeitebenen, die sich sinnvoll ergänzen. Das kommt aber nur im ersten drittel zum tagen, dafür gibt es später Perspektivwechsel.
Kritisch muss ich sagen, dass der Roman vielleicht etwas zu lang ist. Da hätte noch ein Handlungselement dazu kommen müssen, um den Umfang zu tragen. Daher ist das erste amüsante Drittel mit der gemeinsamen Autofahrt letztlich auch der Höhepunkt des Buches.









