Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Rebecca1493:
Konnte mich nicht fesseln
Die Gestaltung des Covers ist auf jeden Fall ansprechend, auch wenn man beim für dieses Buch gewählten Titel eher ein Schwarz-Weiß-Bild erwartet. Aber andererseits passen die Wellen als Symbol für das Meer, das die Insel, um die es in der Geschichte geht, umgibt durchaus zur Story ebenso wie die beiden eher schemenhaft erkennbaren Personen im Hintergrund.
Nachdem mich bereits das Titelbild durchaus überzeugen konnte, klang auch die Inhaltsangabe durchaus vielversprechend, weshalb ich mich auf einen spannungsgeladene Geschichte aus dem Dystopiegenre gefreut habe. Aber schon nach einigen Seiten wurde mir klar, dass mich der Schreibstil der Autorin Beatrice Jacoby leider überhaupt nicht fesseln konnte. Natürlich sollte man nicht nach kurzer Zeit die Flinte ins Korn werfen, da Bücher aus dieser Kategorie häufig erst im Verlauf an Fahrt aufnehmen. Deshalb habe ich mich noch gut 100 Seiten voran gekämpft, jedoch mit Bedauern feststellen müssen, dass immer noch kein Funke zu mir übergesprungen war. Immer wieder musste ich mich zwingen nicht ganze Abschnitte zu überspringen. Die Sätze waren z.T. einfach zu lang oder verschachtelt, sodass ich mehrfach ein weiteres Mal von vorne beginnen musste, weshalb immer wieder ins Stocken geraten bin.
Die Idee für das Buch ebenso wie die Ausarbeitung der einzelnen Charaktere, die in meinen Augen durchaus gelungen waren, konnten mich nicht über die vorher erwähnten Schwächen hinwegtrösten. Deshalb habe ich mich schweren Herzens dazu entschieden die Geschichte vorzeitig zu beenden. Damit will ich allerdings nicht ausschließen, dass ich weiteren Büchern aus der Feder von Beatrice Jacoby eine Chance geben werde. Die Erzählung ist keineswegs schlecht oder oberflächlich, aber mir hat das Lesen nicht die Freude wie sonst bereitet. Bei anderen Lesern trifft Jacoby mit ihrer Art des Schreibens vielleicht eher einen Nerv!
Fazit: Leider konnte ich mich selbst nach 150 Seiten nicht für die Geschichte erwärmen und habe das Buch abgebrochen. Nicht mein Schreibstil...
Rezensionen von niknak:
Lisbeth Salander ermittelt über ihre Kindheit
Verfolgung von David Lagercrantz (nach Stig Larsson)
Inhalt:
(Klappentext)
Lisbeth Salander und Mikael Blomkvist gegen den Rest der Welt
Im Frauengefängnis Flodberga herrscht ein strenges Regiment. Alle hören auf das Kommando von Benito Andersson, der unangefochtenen Anführerin der Insassinnen. Lisbeth Salander, die eine kurze Strafe absitzt, versucht tunlichst, den Kontakt zu vermeiden, doch als ihre Zellennachbarin gemobbt wird, geht sie dazwischen und gerät ins Visier von Benitos Gang.
Unterdessen hat Holger Palmgren, Lisbeth Salanders langjähriger Mentor, Unterlagen zutage gefördert, die neues Licht auf Salanders Kindheit und ihren Missbrauch durch die Behörden werfen. Salander bittet Mikael Blomkvist, sie bei der Recherche zu unterstützen. Die Spuren führen sie zu Leo Mannheimer, einem Finanzanalyst aus sehr wohlhabendem Hause. Was hat dieser mit Lisbeth Salanders Vergangenheit zu tun? Und wie soll sie den immer schärfer werdenden Attacken von Benito und ihrer Gang entgehen?
Mein Kommentar:
Dies ist der fünfte Teil der Millenium Trilogie von Stieg Larsson, welche David Lagercrantz nach dessen Tod weitergeführt hat, da ursprünglich 10 Bände vorgesehen waren. Obwohl ich bisher keinen der Vorgängerbände kenne, hatte ich keinerlei Verständnisprobleme. Es wurden die wichtigen Aspekte erklärt und man kam ganz locker bei der Geschichte mit. Die ersten Bände wurden auch bereits verfilmt, was ich mir auch bei diesem Buch sehr gut vorstellen könnte.
Dies war ein Hörbuch welches von Dietmar Wunder gelesen wurde. Er hatte eine tolle und angenehme Erzählweise und schaffte es auch richtig gut den verschiedenen Personen eine unterschiedliche Stimme zu geben. So konnte man die Personen bei Dialogen sehr gut auseinanderhalten.
Auch die Zeitsprünge waren klar und deutlich zu erkennen und man wusste wo man sich gerade befindet.
Das Hörbuch hat einen tollen Spannungsaufbau und man möchte die CD gar nicht mehr ausschalten, bevor man weiß, was genau passiert ist und wie es weitergeht. Man wird regelrecht in der Welt von Lisbeth und den anderen gefangengenommen und lebt förmlich mit ihnen mit.
Die Personen haben einen eigenen Charakter, der bei vielen sympathisch rüberkommt. Aber es gibt auch Protagonisten, die man einfach nicht mag und erst später draufkommt, woran das genau liegt. Die Personen sind gut beschrieben und erklärt, sodass man ein gutes Bild von ihnen bekommt.
Der Erzähler schafft es außerdem auch von den Orten eine gute Beschreibung abzugeben, so hat man als Hörer eine gute Vorstellung davon, wo sich das Geschehen abspielt.
Mein Fazit:
Ein wirklich tolles Hörbuch, das man sich öfter anhören kann. Es wird sicher nicht der letzte Teil der Millenium Serie sein, den ich mir angehört / gelesen habe.
Ganz liebe Grüße,
Niknak
Rezensionen von niknak:
Sam & Dean - eine zweite Chance?
Waves of Love - Sam & Dean: Haltlos verloren von Ava Innings
Inhalt:
Dean Reynold hat gerade erst seinen Bruder verloren. Nun muss er versuchen die Familie zusammen zu halten und gleichzeitig die Firma seines Vaters zu retten. Dabei hat er Hilfe von der Verlobten seines Bruders Sam, seine große Liebe. Die beiden kommen sich immer näher, bis sie ihre Gefühle zueinander nicht mehr ignorieren können.
Werden die Schuldgefühle sie auffressen, oder hat ihre Liebe eine Chance?
Mein Kommentar:
Dies ist der 5. Band der Waves of Love Reihe von Ava Innings. Ich habe vorher nur den ersten Band der Reihe gelesen. Zwischen Band 1 und Band 5 liegt nur ein Zeitsprung von ungefähr 2 Wochen. Daher hatte ich keinerlei Probleme der Handlung zu folgen.
Der Schreibstil der Autorin war sehr locker und leicht. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass sie sich zwingen musste die Trauer in das Buch zu bringen. Natürlich trauern die Protagonisten, immerhin haben sie gerade erst ihren Bruder/ Verlobten verloren. An manchen Stellen kam mir die Trauer jedoch sehr künstlich und gezwungen vor, an anderen Stellen jedoch fast zu seicht und oberflächlich. Meiner Meinung nach ist es der Autorin nicht sehr gut gelungen die Balance zu finden.
Das Buch war sehr vorhersehbar. Dadurch ging die Spannung ziemlich verloren. Schade eigentlich. Normalerweise stört mich dies nicht, aber auf Grund des ersten Bandes habe ich einfach mehr erwartet.
Wo mir im ersten Band die Charaktere sehr gut gefallen haben, wurde ich in diesem Teil weder mit Sam noch mit Dean wirklich warm. Ihre Reaktionen und Handlungen fand ich manchmal zu übertrieben und manchmal zu oberflächlich.
Das Buch hat ein offenes Ende. Ich hätte mir gewünscht, dass das Ende eindeutiger und vor allem positiver ausgefallen wäre.
Mein Fazit:
Band 1 hat mir um einiges besser gefallen, als dieses hier. Schade. Man hätte noch einiges mehr aus diesem Buch machen können. Das Buch bekommt von mir 3,5 Sterne. Da es hier keine halben Sterne gibt, habe ich auf 4 Sterne aufgerundet.
Trotzdem möchte ich Feelings dafür danken, dass sie mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. Dies hat in keiner Weise meine Meinung zum Buch beeinflusst.
Ganz liebe Grüße,
Niknak
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Max Heller lässt sich nicht verbiegen
Tausend Teufel von Goldammer Frank
Frank Goldammer entführt seine Leser in das saukalte, zerstörte Dresden im Jahr 1947. Es mangelt an allem, an Lebensmitteln, an Wohnraum, an Heizmaterial. Das einzige, das nicht Mangelware ist, sind Menschen, die den Nazis nachtrauern und die neuen Machthaber, die Sowjets hassen.
Max Heller und sein Assistent Werner Oldenbusch gehen ihrem Tagwerk als Kriminalbeamte wie schon während der Nazizeit weiter nach.
Heller weil er weder seinerzeit der NSDAP noch jetzt der SED beitritt, obwohl eine Parteizugehörigkeit heute wie damals eine Menge Vorteile brächte. Eine neue Wohnung oder ausreichend Lebensmittel zum Bespiel. Doch Heller lässt sich nicht verbiegen.
Doch nun zum Inhalt:
Heller und Oldenbusch werden zu einem toten sowjetischen Soldaten gerufen, in dessen Nähe sich ein Rucksack mit einem abgetrennten Kopf befindet. Bald ist klar, dass es sich hier um Mord handelt und, dass Heller hier nichts zu melden hat. Trotzdem ermittelt er weiter. Er erfährt, dass dies die zweite Leiche eines Besatzungssoldaten ist. Hängen die Morde zusammen?
Und was spielt der Anschlag auf „den schwarzen Peter“, einer üblen Spelunke, die auch als Bordell für russische Besatzer dient für eine Rolle?
Heller muss sich nicht nur mit der tristen Versorgungslage herumschlagen, sondern auch mit Staatsanwalt Speidel, der dieses Amt schon unter dem NS-Regime bekleidet hat.
Doch auch den Russen ist die Aufklärung der Morde anscheinend nicht wirklich wichtig. Immer wieder wird gemauert. Der russische Geheimdienst unter Genossen Ovtschorov kocht auch sein eigenes Süppchen. Immer wieder versucht er Heller durch mit Lebensmittel gefüllten „Pajoks“ (= Päckchne) zum Eintritt in die SED zu „überzeugen“. Doch Max Heller bleibt standhaft.
Meine Meinung:
Autor Frank Goldammer ist wieder ein extra fesselnder Kriminalroman gelungen. Anknüpfend an „Der Angstmann“ wird die Lage der Menschen im zerstörten Dresden authentisch wiedergegeben.
Fast jede der auftretenden Figuren hat Familienmitglieder, Freunde oder Bekannte im Dresdner Feuersturm oder im Krieg allgemein verloren. Die meisten geben nun Hitler die Schuld an der Situation, vergessen aber dabei, dass sie selbst Teil des Systems waren. Einige unbelehrbare Nazis, wie Frau Schlüter, beharren nach wie vor auf der Idee des „Tausendjährigen Reichs“ und wollen dieses mit allen Mitteln wiederherstellen.
Leidtragende sind auch die vielen Kinder jeden Alters, die ihre Eltern verloren haben und nun unter der „Führung“ von Jörg und Fanny in der Dresdener Heide leben. Die beiden Jugendlichen sind von der Nazidiktatur so durchdrungen, dass sie mit den neuen Zeiten ebenso wenig anfangen können, wie Friedel Schlüter.
Während Max Heller geradlinig seine Gesinnung, keiner Partei beitreten zu wollen, bis aufs Äußerste strapaziert, bin ich mir bei Oldenbusch nicht ganz so sicher.
Gut nachzuvollziehen sind die Ängste die Max Heller und seine Frau Karin um die Söhne Erwin und Klaus ausstehen müssen. Als dann Klaus nach langem bangen Warten endlich nach Hause kommt, wird er erst von seinem Vater nicht erkannt. Eine Situation, die Max am eigenen Leib erfahren hat, als er aus dem Ersten Weltkrieg zurückgekehrt ist. Die Zeit in der Wehrmacht und in der russischen Gefangenschaft haben tiefe Spuren in Klaus hinterlassen. Mit diesen wird er bestimmt noch lange zu kämpfen haben.
Auf Seite 60 macht sich Max Heller so seine eigenen Gedanken über die Menschen:
"Mittlerweile war Hitler für viele eine passable Ausrede. Hitler war schuld, sagten die Leute dann und mussten nicht darüber nachdenken, welche Schuld sie selbst trugen. Hitler hat uns in den Abgrund getrieben, klagten sie, als ob ein Mensch allein für all das Elend verantwortlich sein könnte."
Heller ist klar, dass diese Zeit noch lange nachwirken wird. Da viele Fachkräfte fehlen, werden die Entnazifizierungsprozesse in aller Eile und nicht sehr sorgfältig durchgezogen. So kommt es, dass sowohl in der Justiz (siehe Speidel) als auch bei der Polizei nach wie vor Menschen mit nationalsozialistischem Hintergrund und Gedankengut ihre Arbeit verrichten. Am schlimmsten sind die Kinder dran, die im Geister der Nazis erzogen wurden und nichts anderes kennen
Fazit:
Ein fesselnder Krimi, der die damaligen Machtverhältnisse und Stimmung authentisch wiedergibt. Ich empfehle, den ersten Band „Der Angstmann“ vorab zu lesen, da sonst einige Zusammenhänge verloren gehen. Gerne gebe ich 5 Sterne und erwarte mit Ungeduld Band 3, der im Juni 2018 unter dem Titel „Die Vergessenen“ erscheinen wird.
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Simon, 12 Jahre aus Aldrans,
Kicker im Kleid von Walliams David
Inhalt: Es geht um einen Jungen namens Dennis, der ein großer Fußballfan ist. Seine Freunde sind auch allesamt Fußballfans, aber Dennis ist der einzige, der sich auch für Mode interessiert. Eines Tages kauft er sich das Modemagazin Vogue und kommt dann auf die Idee, sich als Mädchen verkleidet in die Schule zu schleichen.
Die Täuschung fliegt auf und Dennis wird von der Schule verwiesen. Gemeinsam mit seinen Freunden versucht er dann, wieder zurück zu kommen.
Bewertung: Mir hat´s sehr gut gefallen. Es war lustig und spannend und auch ein bisschen „komisch“. Zum Beispiel wegen der Sache mit dem „als-Mädchen-verkleiden“.
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Tobias, 13 Jahre aus Birgitz,
Unsere verlorenen Herzen von Sutherland Krystal
In diesem Buch geht es um einen Jungen, der seine erste große Liebe entdeckt. Nur langsam kommt die traurige Vergangenheit seines Schwarms ans Licht. Nebenbei muss er auch noch die Schülerzeitung anfertigen, was sich als schwieriger erweist als gedacht… Aber lest selbst!
Auch wenn das Cover für Jungen wenig ansprechend ist, finde ich, dass der Inhalt auf jeden Fall für Jungen geeignet ist.
Ich würde das Buch für Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahren empfehlen, obwohl die Charaktere schon 17 sind. Viel Spaß beim Lesen!
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Sonja, 14 Jahre aus Innsbruck:
Dieses Buch handelt von einer wunderschönen, leider einseitigen, Liebe : Henry, 17, verliebt sich ausgerechnet in Grace, die nicht unterschiedlicher als er sein könnte. Sie zieht sich an wie ein Junge, sieht ungewaschen und ungesund aus und geht am Stock. Beide verbindet ihr Talent zum Schreiben, das ist der erste Anknüpfungspunkt. Sie arbeiten bei der Schulzeitung.
Grace ist vollkommen verschlossen, trotzdem berührt sie Henrys Herz. Sie lässt ihn nicht an sich heran. Doch ab und zu lässt sie ihre Mauern fallen und einmal küsst sie ihn sogar. Henry wagt zu hoffen, bis er ihr Geheimnis kennenlernt: Grace hatte schon einen Freund, ihre große Liebe. Bei einem Autounfall kam er ums Leben und Grace gibt sich die Schuld daran....
Zeitweise etwas langatmig zu lesen, insgesamt hat es mir dennoch gut gefallen. Empfehlenswert für 14-jährige Mädchen, wie ich es bin!
Rezensionen von yellowdog:
Literarischer Leckerbissen
Aus Neugier und Leidenschaft von Atwood Margaret
Für Fans der kanadischen Schriftstellerin Margaret Atwood sind ihre gesammelten Essays ein Leckerbissen. Sie bestehen aus Artikeln, Rezensionen und Vor- bzw. Nachwörter etc. und sind chronologisch geordnet. Aufgeteilt sind die Essays in folgender stimmiger Weise:
Teil 1: 1970 - 1985
Teil 2: 1990 - 1999
Teil 3: 2000 - 2005
Aber selbst die alten Texte haben neben einem gewissen Zeitbezug immer noch eine Frische, die kennzeichnend für die diesjährige Friedenspreisträgerin des deutschen Buchhandels.
Viele Texte sind autobiografisch angehaucht, viele Themen feministisch geprägt. Das bleibt unverkrampft, aber oft nicht ohne Schärfe. Starke Frauen durchziehen ihr Werk.
Herausheben möchte ich zum Schluß 3 Texte, die mich besonders beeindruckt haben.
Das Nachwort zu Anne of Green Gables
Kopftuch oder Tod (eine Rezension von Orhan Pamuks Schnee)
Die 10 Annäherungen an die Insel von Dr.Moreau (H.G.Wells)
Rezensionen von Caroline :
Witzig und humorvoll aus männlicher Sicht erzählt
Big Rock - Sieben Tage gehörst du mir! von Lauren Blakely
Spencer Holiday bezeichnet sich selbst als Geschenk an die Frauen. Sein Ego ist unermesslich groß, seine Eroberungen zahlreich und seine Erfahrungen sammelt er seit etlichen Jahren. Immer wieder ziert sein Konterfei die Klatschseiten mit irgendwelchen Frauen im Arm. Mit keiner verbindet ihn eine längere Beziehung.
Nur mit Charlotte, seiner Collegefreundin und Geschäftspartnerin führt er seit Jahren eine innige Freundschaft. Nachdem Charlotte ihren Verlobten in den Wind geschossen hat, ist es Spencer, der ihr zur Seite steht.
Die Familie Holiday führt seit Jahrzehnten ein erfolgreiches Unternehmen, das wertvollen Schmuck verkauft. Nun scheint die Zeit gekommen zu sein, um die Firma zu verkaufen. Deshalb braucht Spencer’s Vater eine intakte und liebevolle Vorzeigefamilie. Da kommt dem jungen Mann eine glorreiche Idee. Charlotte soll seine Verlobte spielen, um so noch einen zusätzlichen Pluspunkt einzuheimsen. So schmieden die beiden einen Plan, um das perfekte Paar zu spielen. Sie kennen einander so gut, dass es nicht schwer erscheint. Um es so echt wie möglich scheinen zu lassen, trainieren sie auch Küsse und Berührungen. Wie heißt es so schön? „Tausend mal berührt, tausend Mal ist nichts passiert.“
Wie hat es mir gefallen?
Die Leseprobe hat mich in diesem Fall überzeugt, da die Geschichte zwar von einer Frau geschrieben wurde, aber gänzlich aus männlicher Sichtweise erzählt wird. Das hat mich neugierig gemacht.
Was soll ich sagen? Es hat sich gelohnt, das Buch in die Hand zu nehmen, denn es war eindeutig witzig und unterhaltsam Spencer und seine Gedankengänge zu verfolgen. Er prahlt mit seinen Eroberungen, aber ist niemals komplett überheblich. Er untermauert seine Behauptungen und dies immer mit einem sehr witzigen Unterton. Besonders seine Beobachtungen anderer Männer bei ihren Flirtversuchen hatten hohen Unterhaltungswert, denn wie recht er doch mit seinen Bemerkungen hatte.
Charlotte tritt anfangs kaum auf. Gemeinsam leiten sie mehrere Restaurants. Dabei ergänzen sie sich ausgezeichnet. Sein Interesse an ihr, ist rein freundschaftlicher Natur. Spencer schätzt diese Frau als Freundin, als Geschäftspartnerin. Ihre Freundschaft ist ihm unheimlich viel wert. Ein Charakterzug, den ich sehr sympathisch fand.
Um ihren ehemaligen Verlobten endgültig auf Abstand zu halten, nimmt sie gerne Spencers Hilfe an und im Gegenzug spielt sie seine Verlobte auf begrenzte Zeit. Für jeden ist es erkennbar, dass die beiden ein tolles Gespann ergeben. Da sie einander gut kennen, ist es nicht schwer für sie ein verliebtes Paar zu spielen.
Die Geschichte ist humorvoll erzählt, mit tollen Figuren, prickelnder Erotik und einer süßen unterhaltsamen Story. Locker leicht und flockig, so wie ich es zwischendurch sehr gerne mag.
Es wird einen zweiten Teil geben, der im Februar 2018 erscheinen wird.
www.mariessalondulivre.at
Rezensionen von begine:
Bayrisch
Die schwarze Jagd von Dinesh Bauer
Dinesh Bauer ist ein Urbayer und sein neuer Roman „Die schwarze Jagd“ ist es auch, typisch bayerisch.
Im Anfang lernen wir die Gedanken des Braunbären Bruno kennen, der vor einigen Jahren tatsächlich in der Gegend unterwegs war.
Dann geht es mit dem Dorfbullen Schorsch Wammetsberger und dem Kripo-Kommissar Korbinian Eyrainer, dem Ermittlerteam weiter.
Die Personen in dem Roman sind alles derbe Dickschädel und die Sprache ist meist deftig und leger. Die Handlung ist teils witzig, teils rustikal.
Da geht es um Mörder, Menschenhandel und Wilderer.
Witzigerweise sind die Überschriften der Kapitel
immer Speisenamen, ganz schön fies, da bekommt man ja Appetit. Dann gibt es am Ende noch ein prima Rezept, sogar mit Vorspeise und Dessert. Hm köstlich, Fantastisch, außer der Deko!
Ein hintergründiger humorvoller Alpenkrimi mit wunderbaren Landschaftsbildern.
Rezensionen von Caroline :
Sehr heißer erotischer Roman
Die schwarze Jagd von Dinesh Bauer
Parties und Aufmerksamkeit sich Mick Riley nicht fremd. Als einer der erfolgreichsten und besten Quarterbacks der NFL liegen ihm die Frauen zu Füßen. Bisher war ihm die Aufmerksamkeit auch sehr recht, aber der Reiz des Neuen ist nach ein paar Profijahren längst verflogen und diese Termine sind oft nur mehr Pfichtprogramm.
Tara Lincoln geht auf in ihrem Job. Sie hat sich als Event-Planerin vor zwei Jahren selbständig gemacht. Gleichzeitig will sie aber ihrer Rolle als Mutter eines 14jährigen Teenagers gerecht werden. Ihr Ziel besteht darin, ihm die anfänglich schweren Jahre vergessen zu lassen. Jahre, in welchen sie auf viel verzichtet hat, um ihm ein gutes Vorbild zu sein.
Als Tara auf Mick trifft, fühlt sie das Knistern sofort und gönnt sich eine berauschende Nacht ohne an Konsequenzen oder die Zukunft zu denken. Mick ist ein großzügiger und erfahrener Liebhaber, der in Tara mehr sieht als nur die erschöpfte Frau, die jeden Tag hart arbeitet, um ihre kleine Familie und ihre Firma über Wasser zu halten. Ganz langsam, heimlich still und leise schleicht er sich in ihr Leben, aber Tara hat weder die Zeit noch die Nerven sich mit einem umschwärmten Footballspieler abzugeben. Obwohl sie zugeben muss, dass er seine Talente nicht nur am Spielfeld zeigt.
Wie hat es mir gefallen?
Mir war einfach mal wieder nach einem erotischen Buch – einfach so zwischendurch. Jaci Burtons „The Perfect Play“ lag schon eine Weile auf meinem SuB. Da das Cover einiges versprach, war es nicht sehr schwer mich kurzfristig für das Buch zu entscheiden.
Ganz neu ist die Geschichte natürlich nicht. Eine alleinerziehende Mutter, die hart arbeitet, trifft auf gutaussehenden erfolgreichen Sportler.
Mick hat als Sportler ein Bad Boy Image, das ihm aus PR Gründen auferlegt wurde. Nicht, dass er in der Vergangenheit ein Heiliger war, aber es war von Nutzen, wenn er mit Stars und Sternchen auf diversen Covers abgelichtet wurde. Mit einigen dieser Frauen hatte er auch kurz Affären, aber für eine feste Freundin hat es nie gereicht. Auch ist er sich bewusst, dass seine Karriere mit 30 zwar noch nicht am Ende ist, er aber für die Zukunft vorsorgen muss. Seine Position im Team ist nur so lange gefestigt, wenn er gut spielt.
Tara ist sehr jung schwanger geworden. Dennoch hat sie eine Ausbildung beendet, jeden Job angenommen, um Essen auf den Tisch zu bekommen. Erst in den letzten Jahren geht es stetig bergauf. Ihr Sohn erfordert auch mit 14 noch ihre volle Aufmerksamkeit, dies ist nicht immer einfach unter einen Hut mit ihrer Firma zu bringen. Sie tut ihr bestes und stellt ihr Leben hinten an. Lange hatte sie keine Dates mehr.
Als Tara und Mick sich treffen, fliegen die Funken und im Bett ergänzen sie sich ausgesprochen gut. Beide sind überzeugt, dass sie eine rein körperliche Beziehung haben. Aber sie verbringen nicht nur Zeit im Bett miteinander, sondern treffen sich auch immer öfter außerhalb des Schlafzimmers.
Die zwei sind ein heißes Paar und das Buch vereinigt alles, was ich mir von einem erotischen Roman erwarte. Ein tolles Paar, wo die Funken nur so fliegen. Ihre Abenteuer sind sehr geschmackvoll und bildlich beschrieben. Gleichzeitig ist die Geschichte der beiden interessant, vielleicht ein wenig vorhersehbar, aber dennoch gut zu lesen und nicht langweilig. Also ich werde mir die anderen Teile der Serie auch bald zu Gemüte führen, denn es deutet sich bereits am Ende die nächste Story an.
www.mariessalondulivre.at









