Kunden em pfehlungen
Rezensionen von LadyIceTea:
Eine schöne, seichte Weihnachtsgeschichte
Winterengel von Corina Bomann
Anna Härtel hat es in ihrem Leben nicht leicht. Seit ihr Vater verstorben ist, schlägt sie sich, ihre zwölfjährige Schwester und ihre kranke Mutter grade so durch. Sie hilft einem Glasmacher aus und fertigt abends kleine Glasengel.
Plötzlich bekommt sie einen Brief von der englischen Königin, die ihre Engel sehen und kaufen möchte.
Schweren Herzens entschließt sie sich mit John, einem Abgesandten der Königin, die Reise anzutreten. Doch unterwegs verschwinden ihre Engel und Anna steht vor dem Nichts.
Dieses Buch ist ein schönes Buch für die Weihnachts- und Vorweihnachtszeit. Der Schreibstil ist angenehm und lädt einfach zum einkuscheln und schmökern ein.
Die Geschichte lässt sich locker von der Hand weg lesen. Die Figuren sind alle sympathisch und auch wenn es zwischendurch ein wenig spannender wird, weiß man doch schnell, wie alles ausgehen wird.
Wirklich viel Tiefe hat die Autorin ihren Figuren nicht verliehen aber doch grade genug, damit sie interessant und gut rüberkommen. Das Gleiche gilt für das Thema Gefühle und Ängste. Auch hier lässt die Tiefe ein bisschen missen aber eigentlich stört das nicht. Die Spannung könne ebenfalls ein wenig mehr sein aber auch das ist in Ordnung. Das Buch ist einfach ein schönes Buch für ruhige Lesestunden, mit sympathischen Figuren, toller Umgebungsbeschreibung und einer wirklich netten Story.
Rezensionen von begine:
enorm spannend
Verschwörung in der Camargue von Daniel Holbe; Ben Tomasson
Daniel Holbe und Ben Tomasson sind die Autoren von dem Krimi „Verschwörung in der Camargue“.
Der Archäologe Philippe Clairaux will zusammen mit Meredith Bedford Grabungen an der Krypta in Les-Maries-de-la-Mer durchführen. Denn nach einer Legende soll vor 1000 Jahren von hier die Christianisierung stattgefunden haben, das will Philippe beweisen.
Dann wird er ermordet und der Mordermittler Capitaine Jaquaes Mailard aus Arles übernimmt den Fall. Meredith unterstützt ihn. Aber es kommt zu weiteren Toten und auch Meredith wird bedrängt.
Das Ganze wird immer aufregender und gefährlicher. Da kommt es noch zu Visionen, das ein neuer Jesus kommt. Eine geheime Bruderschaft kämpft mit fast aktuellen Methoden.
Dann spielt sogar der Papst mit, in dem er nach Avignon, ein besonders geschichtsträchtiger Ort, kommt..
Capitaine Jaquaes Mailard hat alle Hände voll zu tun. Er ermittelt fast bis ans Ende seiner Kraft.
Mir waren es ein wenig viele Aktivitäten.
Mit den verschiedenen französischen Namen, musste ich sehr aufpassen, sie den richtigen Personen zuzuordnen.
Trotzdem war es ein enorm spannender Krimi mit Geschichts- und Religionsunterricht. Mich konnte er fesseln und ich möchte ihn gern empfehlen.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Für's Schreiben brennen
Businessplan: Mord von Monika Mansour
Monika Mansour, erfolgreiche Autorin von vier Krimis plaudert aus dem Nähkästchen.
In ihrem Ratgeber, der nicht nur Anleitung zur Schreibarbeit liefert, beleuchtet sie auch die Dinge rundherum: Ohne Agentur ist es heute fast nicht möglich, ein Manuskript in einem Verlag unterzubringen. Sie geht auf die Arbeit von Lektoren ein und warnt vor Zuschussverlagen.
Sie nimmt auch Selbstverlage unter die Lupe und bereitet angehende Autoren darauf vor, dass sie hier das Marketing usw. selbst erledigen müssen.
Manch Leser wird nun sagen: “Schon einmal dagewesen und gelesen! Was gibt es Neues?”
Das Argument stimmt schon, aber warum tappen dann soviele Newcomer in die Falle?
Warum überschwemmen dann soviele Manuskripte die Verlage und werden nicht angenommen?
Detailliert geht die Autorin auf die Darstellung der Figuren ein. Sie rät “Steckbriefe” anzulegen (Im Anhang gibt es hierzu Muster.) Ja, auch das kennen wir aus anderen Ratgebern. Doch bei Monika Mansour wirken die Ratschläge authentisch, nicht angelesen oder aufgesetzt. Sie weiß, wovon sie spricht, äh schreibt.
Ein größerer Abschnitt ist auch den Dialogen gewidmet, die immer wieder auf ihre Rolle im Buch abgeklopft werden sollten. Bringt das Gespräch die Handlung weiter oder füllt es nur die Seiten?
Immer kehrt sie auch zur Gretchfrage zurück: Schreibt du, weil das Feuer in dir brennt oder weil du viel Geld mit dem Schreiben verdienen willst?
Auch Kritiken widmet sie breiten Raum. So teilt sie Kritik in drei Kategorien:
• Subjektive Kritik
• Kontroverse Kritik
• Objektive Kritik
Was Monika Mansour genau darunter versteht, lest bitte selbst.
Fazit:
Ein sehr anschaulicher, mit guten Beispielen durchsetzter Schreibratgeber, der auf den persönlichen Erfahrungen der Autorin beruht.
Rezensionen von heinoko:
Du musst nur an dich glauben
Xaver im Uhrenland von Heidi Knoblich
Vor vielen, vielen Jahren in der längst vergangenen Zeit von Queen Victoria lebt Xaver, ein armer Hirtenjunge, im Schwarzwald und hat den ganz großen Traum, Uhrenhändler in einem fernen Land zu werden. Zwar scheint die Verwirklichung dieses Traumes unmöglich, aber die Mutter bestärkt Xaver: „Alles, was du dir vorstellen kannst, ist auch möglich.
Du musst nur an dich glauben.“ Und so geschieht es tatsächlich eines Tages, dass sein Onkel Johann Xaver als Gehilfen mit nach London nimmt, der Vater die Bedingung stellt, dass sich Xaver bis Weihnachten als tauglich für den Uhrenhandel beweisen muss, sonst muss er wieder zurück zum Kühe- und Schafe-Hüten. Schwer ist das Leben fern der Heimat, aber Xaver klagt nicht, ist fleißig und lernbegierig. Doch dann geschieht ein fatales Missgeschick…
Heidi Knoblich erzählt in unnachahmlich intensiver, herzerwärmender Weise von dem Glauben an sich selbst, von Fleiß, von Heimat und fremden Sitten, vom Leben in früheren Zeiten, von Freundschaft, aber auch von Selbstüberschätzung und Eifersucht. Dass es sich letztlich um ein Weihnachtsbuch handelt, erschließt sich erst gegen Ende, als die Geschichte stimmungsvoll ihren Abschluss findet.
Neben der gefühlvollen und klugen Erzählung von Heidi Knoblich beeindrucken auch die wunderbaren Illustrationen von Martina Mair, die liebevoll-detailliert die erzählte Geschichte und ihre Menschen lebendig werden lassen. Je länger man die Bilder anschaut, umso intensiver breitet sich ein wohlig-warmes Gefühl im Betrachter aus. Mehr Weihnachten geht nicht.
Rezensionen von AngiF:
Oben und unten
Die Tuchvilla von Anne Jacobs
Marie Hofgartner, ein junges Waisenmädchen erhält eine neue Stellung als Küchenhilfe. Wie die Leiterin des Waisenhauses ihr sagt, ist es ihre letzte Chance. Zu dickköpfig, zu viele Widerworte hat Marie gegenüber ihren bisherigen Arbeitgebern gehabt, sie will sich nicht fügen, hat ihren eigenen Kopf.
Jetzt heißt es also für Marie, sich in der großen Villa des reichen Tuchfabrikanten Johann Melzer zu integrieren. Gleich am ersten Tag gibt es Spannungen, aber Marie tut ihr Möglichstes, den Arbeitsplatz nicht zu verlieren. Die Familie Melzer, der Vater, das Familienoberhaupt, die Mutter Alicia, eine Adelige, zwei Töchter, Katharina und Elisabeth und der Sohn Paul, Student der Rechtswissenschaften – sie alle haben ihre eigenen Pläne und Schwierigkeiten zu bewältigen. Katharina, die kränkelt, ist begeistert von Marie und möchte sie gerne zeichnen. Dafür muss Marie von ihren eigentlichen Aufgaben befreit werden, kann das gutgehen? Sie ist die Neue, steht ganz unten in der Rangfolge unter den Bediensteten und ist sowie schon deren Spott und Aggressionen ausgesetzt.
Die Atmosphäre erinnert mich sofort an Downton Abbey – Intrigen und Geheimnisse würzen perfekt diesen Familienroman, der im Jahre 1913 spielt und damit schon allein eine spannende Zeit und interessanten Hintergrund bekommt. Die Figuren sind wunderbar gestaltet von der Autorin Anne Jacobs, jeder Charakter hat seine eigenen Ecken und Kanten, voller Leben und vollkommen authentisch. Das Zusammenspiel aller ist herrlich zu lesen und der Plot ist zweifellos voller unerwarteter Wendungen. Dieses Buch saugt mich ein und lässt mich nicht mehr los, ganz fasziniert bin ich beim Lesen. Die Sprache der Autorin ist außerordentlich schön und hervorragend der Zeit angepasst. Der Schreibstil gefällt mir von der ersten Zeile an richtig gut. Das Tempo ist sehr angenehm und das Lesen ist dadurch beschwingt und anregend.
Von Herzen gerne vergebe ich diesem ersten Teil der Familiensaga fünf von fünf möglichen Sternen und empfehle es natürlich weiter an Leser, die literarisch eintauchen möchten, in die Welt um 1900, in das Leben der Reichen und Armen und deren Machenschaften. Ich fühle mich von Seite 1 bis zum Ende erlesen unterhalten.
Rezensionen von Vicky:
Liebe vermag alles, Liebe wagt alles...
Das Geheimnis des Winterhauses von Sarah Lark
Das Cover ist nett gestaltet und beinhaltet alles wesentliche. In Kombination mit dem Satz 'Ein großer Familienroman über Verrat und Vertrauen, Hass und Liebe' hat es mein Interesse geweckt. Spätestens aber folgende Aussage hat mich davon überzeugt das ich diesen Roman von Sarah Lark unbedingt lesen muss: Ein dunkles Familiengeheimnis, eine unglaublich starke Geschichte, große Frauenunterhaltung
Ich muss gestehen, dass 'Das Geheimnis des Winterhauses' meiner erster Roman der Autorin war.
Ich hatte bereits von anderen Werken der Autorin gehört und bisher nur gutes über sie gelesen aber in den Genuss eines ihrer Bücher selbst zu lesen bin ich bisher nicht gekommen. Mir ist wie es scheint, etwas entgangen!
In 'Über das Buch' kann man sich bereits ein kurzen aber recht guten Eindruck vom Roman holen. Die Geschichte ist auf mehrere Teile aufgegliedert welche wiederum einige Kapiteln beinhalten. Spannend finde ich den Wechsel zwischen der Suche in der Gegenwart und den Geschehnissen in der Vergangenheit - das ist gut gelungen.
Die Erzählungen der Vergangenheit haben mich sehr gefesselt - ich war richtig gefangen genommen von diesem Buch, dieser Zauber hat bis zur letzten Seite nicht nachgelassen! Der Epilog und das Nachwort haben mir auch gut gefallen und ich finde sie runden das Buch schön ab.
Rezensionen von yellowdog:
Weder Hymne noch Verriss
Sieben Nächte von Simon Strauß
Der Debütroman des Sohnes des bekannten, aber auch umstrittenen Schriftstellers Botho Strauss, behandelt ein Thema, das in letzter Zeit relativ selten in der deutschen, zeitgenössischen Literatur vorkommt. Der Identitätsfindung der Menschen der heutigen Generation!
Dabei ist gerade das ein wichtiges Thema.
Um sich auszuloten beginnt der Icherzähler ein ungewöhnliches Projekt um die 7 Todsünden.
Superbia - Hochmut; Gula - Völlerei; Acedia - Trägheit; Avaritia - Geiz; Invidia - Neid; Luxuria - Wollust, Genussucht; Ira - Zorn
In sieben Nächten begegnet er jeweils einer Todsünde. Das wirkt leicht altmodisch.
Simon Strauss versucht sprachlich einiges, muss sich da aber an einen hohen Maßstab messen. Das ging schon anderen Autoren so, die berühmte Väter haben. Doch auch Simon Strauss Prosa ist trotz Rätselhaftigkeit an einigen Stellen wirklich interessant!
Das Problem am Roman ist dann doch, dass Simon Strauss’ Ich-Figur zu wenig wagt und keine der durchexerzierten Todsünden wirklich genießen kann. Meiner Auffassung nach gibt er nur vor, sich die Sinnfragen des Lebens zu stellen, bewegt sich aber doch immer in den sicheren Gefilden. Nicht umsonst werden immer wieder kulturelle Topics (James Dean in Giganten, Bunuel, Visconti …) und bekannte Autoren erwähnt (Karl Kraus, Beckett, Rilke etc). Das überintellektuelle Gebahren kann auch nerven und wirkt banal!
Der Ausbruch gelingt nicht. Wenigstens im Roman könnte man doch mehr riskieren.
Dennoch halte ich das Buch für lesenswert und nicht komplett misslungen. Der Autor streift auch wesentliches, leider zu thesenhaft! Ein zweites Lesen ist denkbar!
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Intrigen im antiken Metz
Der Schatz Salomos von Maria W. Peter
Historisch gesehen befinden wir uns der Zeit der „Soldatenkaiser“ (235- 285 n. Ch.) einer recht unruhigen Zeit, in der die Kaiser von ihren Soldaten ausgerufen werden und deren Regierungszeit eine kurze Halbwertszeit haben.
Um 270 n. Chr. wird das Römische Reich nicht nur von außen bedroht (Überfälle der Germanen, Aufstände in den persischen Provinzen) sondern und vor allem von innen her.
Mächtige Familienclans rittern um noch mehr Macht und Einfluss, Korruption und Nepotismus beherrschen das politische Leben.
Die Raubzüge der germanischen Stämme veranlassen viele Bewohner der geplünderten Landstriche in der Stadt Divodurum Mediomatricorum (=Metz) Schutz und Hilfe zu suchen. Und so quillt die Stadt über von Flüchtlingen, was die Kreise der alteingesessenen Bevölkerung nachhaltig stört - Fremdenfeindlichkeit im antiken Rom.
Die in Religionsfragen eigentlich toleranten Römer schauen mit scheelen Blicken auf die jüdischen Händler und Ärzte. Doch auch die Christen werden nach wie vor als verbotene Sekte und Staatsfeinde angesehen, sodass sich die Gläubigen nur heimlich und vorsichtig treffen können.
Dies ist so das Umfeld in das Autorin die Geschichte von Invita, der Sklavin des Statthalters, stellt.
Zum Inhalt:
Von Treveris (=Trier) nach Divodurum Mediomatricorum zurückgekehrt, findet sich Invita in der Stadt ihrer Kindheit wieder. Nach wie vor ist sie auf der Suche nach ihrer Herkunft und so sucht sie den jüdischen Arzt Isaac auf, der ihr möglicherweise Auskunft dazu geben könnte.
Bald danach werden zwei Frauen ermordet aufgefunden. Die eine, Sklavin wie Invita, die andere die Tochter eines hohen römischen Beamten. Gemeinsam ist den beiden Opfern, dass sie ausnehmend hübsch sind und natürlich blonde Haare haben. Zusätzlich haben sie ein „Fluchtäfelchen“ umgehängt, die auf schwarze Magie hinweisen, vor der die Römer gehörigen Respekt haben. So geraten recht schnell Isaac und sein Sohn, der Schmuckhändler Salomo, unter Verdacht.
Invita, umtriebig wie in den beiden Bänden zuvor, versucht Entlastungszeugen für die beiden Verdächtigten zu finden. Das ist aber in der von Flüchtlingen überschwemmten Stadt und dem offenen Antisemitismus gar nicht einfach. Mit ihren Recherchen begibt sie sich mehrmals in (Lebens)gefahr.
Was steckt hinter den Morden? Gekränkte Eitelkeit eines abgewiesenen Verehrers? Intrigen einzelner machtgieriger Familien, die dem Kaiser schaden sollen?
Meine Meinung:
Maria W. Peter ist es wieder gelungen, den Lesern ein authentisches Bild des Römischen Reiches zu vermitteln ohne aufdringlich oder gar schulmeisterlich zu wirken. So mag ich das! Geschichtsunterricht, ohne dass der Leser merkt, dass hier Wissen vermittelt wird.
Wie schon in den beiden Vorgängern („Fortunas Rache“ und „Legion des Raben“) wird die Geschichte, ziemlich unüblich, aus der Sicht der weiblichen Sklavin in der „Ich-Form“ erzählt. Dadurch erhält der Leser einen interessanten Einblick in das Sklavenleben eines Römischen Haushalts. Üblicherweise werden Geschichten aus der Antike von Männern der Oberschicht geschrieben.
Neben der detaillierten Beschreibung der Mode (blondiertes Haar!) und der prächtigen Häuser wird auch das Leben der einfachen Menschen gut dargestellt. Besonderes Augenmerk legt die Autorin auf die rechtliche Stellung der Menschen. Der „pater familias“ hat das Recht, über seine Familie zu bestimmen, den Tod straffällig gewordener Familienmitglieder inklusive. Sklaven haben ohnehin nur eine „Sachwert“, den es zu beziffern und zu ersetzen gilt.
Der Spannungsbogen dieses historischen Krimis ist kontinuierlich hoch und gipfelt in einem ziemlich überraschenden, dramatischen Ende!
Wie wir es von Maria W. Peter gewohnt sind, vervollständigt sie ihren historischen Krimi mit ansprechendem Kartenmaterial und dem ausführlichen Glossar, das für alle jene, die in der Römischen Geschichte nicht so firm sind, ein perfektes Nachschlagewerk ist.
Fazit:
Ein gelungener dritter Teil der historischen Krimi-Reihe, der ich gerne wieder 5 Sterne gebe.
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Lorena, 8 Jahre aus Steinach,
Die Chaos-Klasse - Schule geklaut! (Die Chaos-Klasse, Bd. 1) von Usch Luhn
Zuerst möchte ich noch sagen, dass Usch Luhn meine absolute Lieblingsautorin ist, denn ihre Bücher hab ich schon fast alle gelesen.
In der Chaos Klasse schreibt sie über die zwei Freundinnen Zorn und Elli, von denen leider die Schule geschlossen werden soll. Zorn und Elli finden das überhaupt nicht toll, aber ihre Eltern schon, da es in der neuen Schule viel mehr Angebote gibt.
So versuchen sie zuerst die Schließung zu verhindern, aber leider klappt das nicht.
In der neuen Klasse ist auch noch ein Junge der Klassensprecher, Leon, mit dem die Mädchen anfangs gar nicht klarkommen......
Doch zum Schluss werden sie alle Freunde und alles wird gut.
Es war ein sehr nettes Buch und leicht zu lesen.
Rezensionen von begine:
Milchkaffee
Milchkaffee - Das Glück der Liebe von Susanna Ernst
Milchkaffee
Susanna Ernst hat einen guten Schreibstil. Mit Milchkaffee das Glück der Liebe hat sie einen interessanten Familienroman geschrieben. Genau so wie ich das gerne lese.
Sehr gut gemacht sind die Überschriften der Kapitel, da weiss man gleich wann und wo die Geschichte gerade spielt. Denn der Roman wird 2017 mit Erinnerungen zurück erzählt und geht oft hin her.
Der Freitag den 13. April 1945 in Erfurt ist für den 9jährigen Erik besonders tragisch. Beim Plündern wird er schwer verletzt. Der afroamerikanische Soldat Sam rettet ihm das Leben und der sieht immer wieder nach ihm. Als Eriks Eltern nicht gefunden werden und es ihm immer schlechter geht, hat Sam eine Idee. Er lässt die 7jähriggé Ballerina Sophie zu klassischer Musik tanzen. Das wird der Auftakt einer Liebe.
Die Autorin lässt uns die Gefühlswelt aller Personen besonders gut nahe kommen. Man erfährt viel aus der Zeit nach dem Krieg und besonders das Leben Sams mit seinen weißen Kollegen. Er gefällt mir besonders gut.
Susanna Ernst hat diesen Roman so angelegt, als wenn Sam die Geschichte auf Eriks Wunsch aufschreibt. So wird es ein gelungener lesenswerter Roman.











