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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von begine:

Zeitlos

Das Winterbuch von Tove Jansson

Das Winterbuch von Tove Jannssen ist ein Buch mit vielen der beliebtesten Erzählungen aus den Romanen der finnischen Autorin. Sie erzählt mit klarer melancholischer, fesselnder Sprache und feinem Humor.

Die Erzählungen behandeln die Empfindungen bei Kälte, Schnee und Dunkelheit.
Besonders gut gefielen mir die Eindrücke der Tochter des Bildhauers.

Dann geht es weiter mit der Jugend und dem Erwachsen werden und dem Altern. Da war der Text von Emmeina ganz interessant.
Schön waren die Fotos aus dem Janssen Archiv. Das Nachwort von Maria Anta war informativ.
Ich kannte Tove Jansson noch nicht, obwohl sie auch eine bekannte Jugendautorin und Künstlerin war. Ich musste erst nach ihr googeln. Sie lebte von 1914 bis 2001 in Helsinki.
Ihre Erzählungen lesen sich gut und wirken zeitlos.
Ich kann mir gut vorstellen, einen weiteren Roman von ihr zu lesen.

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Rezensionen von Caroline :

Was wäre wenn ...

Wir sehen uns beim Happy End von Lucas Charlotte

Ella schreibt Geschichten um, deren Ende sie nicht glücklich machen. Ihr Leitspruch lautet: AM ENDE WIRD ALLES GUT. WENN ES NICHT GUT IST, IST ES NICHT DAS ENDE.

Auf ihrem Blog „Better Endings“ hat sie bereits eine ansehnliche Schar Anhänger und im Moment verfolgen alle die Planungen zu Ellas Traumhochzeit.

Über jeden kleinen Schritt informiert sie ihre Fans.

Aber eines Tages wackelt ihr persönliches Happy End. Sie erfährt, dass Philip ihr Verlobter sie betrogen hat. In Zuge einer Aussprache fallen sehr verletzende Wort und Ella verlässt Hals über Kopf ihr zu Hause.

Sie flieht an die Landungsstege und dort überrennt sie einen Mann, der sofort verschwindet. Es bleiben nur seine Schuhe und seine Jacke zurück, in dieser findet sie die Geldtasche des Mannes und fährt zu seinem Haus, um ihm die Dinge zurück zu geben. Das noble Haus entpuppt sich als das absolute Chaos eines Messies. Überall liegen Zeitungen, Pizzakartons und andere Gegenstände. Als sie ein weiteres Mal die Flucht ergreifen will, rennt sie den Mann – seines Namens Oscar ein zweites Mal über den Haufen. Dabei geht er richtig k.o. und verletzt sich dabei. Nach einer Nacht im Krankenhaus stellt Ella fest, dass der Mann überhaupt keine Erinnerungen mehr an seine Vergangenheit hat.

Ella fühlt sich verpflichtet ihm unter die Arme zu greifen und zieht kurzfristig bei ihm ein. Damit tritt sie eine Lawine los, die sie kaum mehr stoppen kann.

Wie hat es mir gefallen?

Nachdem ich letztes Jahr bereits „Dein perfektes Jahr“ von Charlotte Lucas gerne mochte, war sofort klar, dass ich ihr neues Buch auch lesen möchte. Der Titel und vor allem der Klappentext überzeugten mich zusätzlich.

Vielen Dank an das Team der Lesejury, für das Leseexemplar und die unterhaltsame Leserunde.

Den Ansatz traurige Enden in Büchern umzuschreiben und in Happy Ends zu verwandeln, fand ich vom ersten Moment an spannend.

Die Frau, die diese neuen Enden erfindet und auch ihrem Blog veröffentlicht, hat mir sofort gefallen. Ella glaubt an die romantische Liebe und ist davon überzeugt, dass jeder sein Happy End verdient. Im Laufe der Geschichte erfahren wir auch warum es ihr so wichtig ist, alles im positiven Licht zu sehen.
Als ihr Verlobter ihr gesteht, sie betrogen zu haben, wird dadurch ihre ganze Welt auf den Kopf gestellt. Ihre Naivität und liebenswerte Art, erweckten bei mir sofort den Beschützerinstinkt. Selbst als sie sich selbst um Kopf und Kragen redet, wollte ich ihr eine helfende Hand reichen.

Ihr Projekt Oscar treibt zeitweise seltsame Blüten. Sein Gedächtnisverlust hat tragische Ursachen und auf Anraten des Arztes versucht Ella ihn ganz langsam an sein Leben heranzuführen. Damit begibt sie sich manches Mal in Teufels Küche.

Auch dieses Mal hat es die Autorin geschafft eine reizende Geschichte zu erschaffen. In Ella steckt ein ewig kleines Mädchen, in dem ich mich auch wieder erkennen konnte. Damit hat mich Charlotte Lucas abgeholt, denn auch ich habe mir manchmal für Romeo & Julia ein schönes Ende gewünscht.

Mit gewohnt lockerem leichtem Schreibstil entführt die Autorin in eine Welt, die nicht perfekt ist, aber voller sympathischer Figuren. Sie leben, leiden und lieben. Der Weg verläuft nicht gerade sondern windet sich um Hindernisse, die bewältigt werden müssen.

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Rezensionen von heinoko:

Meisterhaft

Das Vermächtnis der Spione von le Carré John


Eigentlich bin ich kein Freund von Romanen über Agenten, Spione und über die Geheimdienste der Welt. Aber wenn solch ein Könner des Faches schreibt, wird auch für mich das Lesen zum Genuss. Das Buch ist sozusagen der Nachlass-Roman zu den Romanen um George Smiley, insbesondere zu dem „Spion, der aus der Kälte kam“.

Wie eine Klammer umschließt dieses Buch nun die damalig erzählten Geschichten.

1961 sterben zwei Menschen an der Berliner Mauer. 2017 wird George Smileys ehemaliger Assistent Peter Guillam nach London zitiert zu einer Untersuchung des damaligen Todes der zwei Agenten. In dem Verhör werden die Geschehnisse noch einmal rekonstruiert und neu beleuchtet. Die einschlägigen Akten sind allerdings verschwunden, weil seinerzeit der Meisterspion George Smiley den eigentlichen Hintergrund verschleiern wollte. Die Zeit des Kalten Krieges ist der Dreh- und Angelpunkt des Buches. Die Person George Smiley bekommt aufgrund der Verhöre völlig neue Facetten.

Was für ein Könner ist doch le Carré! Man liest die ersten Zeilen und ist schon hingerissen von der Schreibe-Kunst des Autors. Seine detailreichen Beobachtungen sind wie feine Pinselstriche, die sich nach kürzester Zeit zu einem dichten, intensiven und mehrdeutigen Bild zusammenfügen. Die Zeitsprünge werden zu einem probaten Stilmittel, die Vielschichtigkeit dessen, was als „Mittel zum Zweck“ dient, was die Schuldfrage und Motivation betrifft, und zudem die fragwürdigen Rollen des Geheimdienstes beleuchtet. Geschichtlich-politische Realität und erdachtes Denken und Handeln der Protagonisten des Buches ergeben ein erschreckend klares Bild der schmutzigen Seite von Politik und Geheimdienst.

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Rezensionen von Sheena01:

Originelle Buchidee

Und du kommst auch drin vor von Bronsky Alina

Inhalt:
Als die 15jährige Kim zusammen mit ihrer Schulklasse eine Autorenlesung besucht, ist sie wie vom Donner gerührt: Als Protagonistin dieses Buches wird eindeutig sie beschrieben, in diesem Buch scheint die Autorin Leah Eriksson bestens über ihr Leben Bescheid zu wissen, denn bis auf die Namensgebung stimmt in der Geschichte alles mit dem tatsächlichen Leben Kims überein! Kims Neugierde ist geweckt, doch als sich herausstellt, dass die Geschichte für einen von Kims Klassenkameraden tödlich ausgeht, setzt Kim alles daran, zusammen mit ihrer recht exzentrischen Freundin Petrowna, die Autorin kennenzulernen, um diese zu einer Änderung des Schlusses zu bewegen, um irgendwie das vermeintliche Schicksal des Jungen zu beeinflussen.

Handlung:
Eine sehr gruselige Vorstellung, sein eigenes Leben, bis ins kleinste Detail erzählt, in einem Buch vorzufinden! Verständlich, dass einen diese Erkenntnis erstmal völlig aus der Bahn wirft. Kim sieht sich von der Autorin ihres eigenen Lebens beraubt und versucht mit allen Mitteln, dem vorgegebenen Schicksal zu entrinnen, was sie zu recht kuriosen und erfrischend einfallsreichen Methoden greifen lässt, zu denen nur Teenager imstande sind. An diesem Punkt beginnen Realität und Fiktion zu verschwimmen, als Leser fragt man sich, inwieweit bildet sich das Mädchen alles nur ein, oder vermag die Autorin tatsächlich Einfluss auf Kims Leben zu nehmen?

Schreibstil:
Alina Bronsky bedient sich hier einer sehr modernen Sprache, von der ich mir vorstellen kann, dass sie sehr gut von Jugendlichen angenommen wird. Die Geschichte selbst wird in einer recht einfachen, aber sehr lockeren und erfrischenden Art aus der Sicht einer typischen 15jährigen erzählt, und wirkt dadurch sehr authentisch, sodass ich die 190 Seiten dieses Buches „in einem Rutsch“ gelesen habe.

Charaktere:
Die aus reichem Haus stammende Protagonistin Kim mit ihrer doch recht ich-bezogenen Art wirkt nicht unbedingt sympathisch, zumal sie die Tendenz hat, die Schuld für alles Negative, das ihr in ihrem bisherigen Leben passiert, bei anderen zu suchen und in keinster Weise bereit ist, Eigenverantwortung für ihr Tun zu übernehmen. In krassem Gegensatz dazu steht ihre beste Freundin Petrowna, die ganz augenscheinlich zwar daran zu knabbern hat, aus sehr ärmlichen Verhältnissen zu stammen, dies aber mit viel Originalität und Einfallsreichtum überspielt. Obwohl gleich alt, scheint sie in ihrem Tun wesentlich reifer zu sein als Kim, nicht zuletzt aufgrund ihrer Intelligenz und ihrem Empathievermögen, die denen einer durchschnittlichen 15jährigen weit übersteigen.

Cover:
Das Cover wirkt verspielt und dem Inhalt entsprechend jugendlich gestaltet. Sehr originell die Verwendung einer silbernen Spiegelfolie, mit der man den Titel hinterlegt hat, durch die Reflexion des eigenen Spiegelbildes hinter dem Schriftzug wirkt dieser wie ein versteckter Hinweis, der direkt an den Leser gerichtet ist.

Autorin:
Alina Bronsky wurde 1978 im russischen Jekaterinburg geboren, verbrachte ihre Jugend in Marburg und Darmstadt. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihren vier Kindern in Berlin-Charlottenburg.

Meinung:
Ich fand die Idee für diese Geschichte sehr originell, in ein Buch mit seinem eigenen Leben konfrontiert zu werden. Trotz aller - zum Teil wirklich grotesken - Situationen, in die Kim hier gerät und die einen schmunzeln lassen, wird in diesem Buch aber auch ganz alltäglichen Teenager-Problemen Raum gegeben. So bekommt man Einblick in die Gedankenwelt eines Trennungskindes, das versucht mit den neuen Lebenspartnern der Eltern klarzukommen, und in das Gefühlschaos, in das Heranwachsende bei ihren ersten Kontakten mit dem anderen Geschlecht geworfen werden.

Fazit:
Ein Jugendbuch mit der Botschaft, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen, um es aktiv zu gestalten und sich nicht irgendwelchen widrigen Umständen schicksalsergeben zu unterwerfen, und damit seine Möglichkeiten zu verspielen, in den Fluss des Lebens korrigierend einzuwirken.

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Rezensionen von Nepomurks:

Hochspannung!

Der Stier und das Mädchen von Stefán Máni

„Wow“ dachte ich mir, als ich das erste Kapitel von „Der Stier und das Mädchen“ zu Ende gelesen hatte.. Bei mir hat es pure Gänsehaut verursacht und ich bin auch nach Beendigung des Buches vom Gesamtpaket begeistert! Es hat mich also nicht enttäuscht.
Der Thriller wirkt nach besagtem ersten Kapitel erst einmal überraschend unkonventionell, nicht zuletzt wegen einiger reichlich ungewöhnlicher Protagonisten.

Sogar der Schreibstil war für mich anfangs noch eher gewöhnungsbedürftig, was sich aber schnell legt! Gleich nach dem Anfangskapitel erfolgt ein Sprung in die nahe Vergangenheit, durch die man sich von nun an zwar nicht immer chronologisch, aber doch in stimmigen und aufschlussreichen Episoden wieder zurück in Richtung Gegenwart bewegt. Zwischen den Wechseln von Zeit und Schauplätzen findet sich durchgängig ein schlichtes „Tick Tack“ - und schon springt man zur nächsten Szenerie. Als Leser blickt man dabei immer tiefer in Abgründe, die teils erschütternd und dramatisch sind, aber trotz mancher Überspitzung auch authentisch bleiben. Die Spannung nimmt mit jeder Episode zu, bleibt bis zum Schluss erhalten und ist generell durchgängig hoch! Die Charaktere ergeben wohl erst nach und nach einen wirklichen Sinn, insbesondere „der Stier“! Aber auch hier bleibt immer alles schlüssig. Gut gefiel mir vor allem, dass der Schluss keine Fragen offen lässt und die Inhalte alle eine glaubhafte Logik ergeben.
Ich fand den Thriller wirklich spannend, an manchen Stellen aber auch erschütternd und verstörend! Insgesamt ist das Buch wirklich toll zu lesen und deshalb meiner Meinung nach ein absoluter Lesetipp!

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Rezensionen von Nepomurks:

Unglaublich interessant und packend!

Leben 3.0 von Tegmark Max

Max Tegmark ist ein schwedisch-amerikanischer Wirtschaftsphilosoph und Kosmologe, und lehrt seit 2000 am Massachusetts Institute of Technology (MIT) als Professor für Physik. Schon mit seinem letzten Werk ‚Unser mathematisches Universum. Auf der Suche nach dem Wesen der Wirklichkeit‘ hat er mich absolut fesseln können.

Nun hat er sein neuestes Buch „Leben 3.0 – Mensch sein im Zeitalter künstlicher Intelligenz“ vorgelegt und schreibt von den Herausforderungen, Entwicklungen und Gefahren der Künstlichen Intelligenz (KI). Die beschriebenen Inhalte sind dabei teils herausfordernd, aber vom Ansatz her unglaublich interessant und packend. Schon ganz zu Beginn wird deutlich, wie brisant die Erschaffung und der Umgang mit Künstlicher Intelligenz ist (mindestens aber sein kann). Man liest schon eingangs von den maßgeblichen Vorkehrungen, die getroffen werden, um KI nur im isolierten Testlauf zu erproben – mit Bedacht und ohne jegliche Möglichkeit für die KI, einen Weg ins Netz 2.0 zu finden. Doch übernehmen wir uns im Umgang mit Künstlichen Intelligenzen nicht vollends? Sind wir dem überhaupt noch gewachsen..?!
Max Tegmark schafft hier ein tiefgreifendes und aufschlussreiches Buch, dessen Inhalte auch teilweise erschreckend sind – zumindest, wenn man sich die Ausmaße des ganzen beschriebenen Spektrums bewusst macht und in die Zukunft schaut. Der Schreibstil Tegmarks ist dem Thema und seinem wissenschaftlichen Hintergrund entsprechend stellenweise und vielleicht sogar übergreifend ein wenig anspruchsvoller, doch auch verständlich, wenn man sich den Inhalten mit Ruhe zuwendet und alles mit Bedacht liest.
Es lohnt sich meines Erachtens immer, einen Blick in die Bücher von Max Tegmark zu werfen. Sie sind lehrreich, inspirierend und interessant – so auch dieses. Ich kann das aktuelle Buch „Leben 3.0“ nur uneingeschränkt weiterempfehlen, zumindest all jenen, die sich für das doch etwas spezielle Thema interessieren.

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Rezensionen von heinoko:

Kleiner, feiner Impulsgeber

Bio-Size statt Plus-Size von Victoria Fromm

Nur 60 Seiten! Mehr braucht es nicht, tatsächlich nicht.

„Wenn du etwas haben willst, was du noch nie gehabt hast, musst du etwas tun, das du noch nie getan hast.“
Die Autorin berichtet teils humorig in kurzen Kapiteln über ihre eigene Erfolgsgeschichte, in 9 Monaten 40 kg abgenommen zu haben.

Sie betont mehrfach, dass es ihre eigenen Erfahrungen sind, die sie weitergeben möchte. Nicht mehr und nicht weniger.
Alle wichtigen Themen sind kurz und klar aufgegriffen, wie z. B. Entschlacken, Entsäuern, Darmaufbau, Bewegung, Schlaf usw., ohne wissenschaftliche Hintergründe bemühen zu müssen. Vieles war mir fremd, wie z. B. die Konjakwurzel, auch die strenge vegane Ernährungsform liegt mir nicht. Aber da die Autorin nichts verteufelt, sondern lediglich ihren eigenen Weg erzählt, bleibt dem Leser stets die freie Wahl, wie weit und womit er der Autorin auf ihrem Erfolgsweg folgen möchte oder nicht. Und genau diese Freiheit, dem Leser die eigene Wahl zu lassen, hebt das Büchlein weit über so manchen umfangreichen Ratgeber hinaus. Umsetzen muss man aber auch hier eine veränderte Essens- und Lebensform selbst aus eigenem Erkennen heraus. Dazu ist das Büchlein ein überzeugender, knackig kurzer, beeindruckender Impulsgeber!

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Rezensionen von Gaby 2707:

Eine tolle Mutter-Tochter-Sohn-Produktion

Neue Kinder(reim)geschichten von Anja Stroot; Aaron Stroot; Christina Stroot

Zusammen mit ihren Kindern Christina und Aaron, die wunderschöne farbige Bilder zu ihren Geschichten gemalt haben, hat Anja Stroot Neue Kinder(reim)geschichten geschrieben. Auch sie selbst trägt mit einigen Zeichnungen zur Untermalung ihrer Geschichten bei.
Reime, Geschichten und Bilder erzählen von der Ballerina Frieda, dem Engel von Wolke 808, einem Weißkopfseeadler, Trixi und der Wünschekutsche, dem Erfinder Kruxi Muff und noch vielem Anderen.

Was ich toll finde: Hier sind auch Bilder dabei, die mich einladen mir selbst eine Geschichte oder einen Reim dazu auszudenken. Und ein Bild läd zum Ausmalen ein.
Die Reime lesen sich so eingängig, dass sie die Kinder bestimmt bald auswendig können. Die Geschichten haben eine tolle Länge, dass ich sie mir auch sehr gut als Gute-Nacht-Geschichten vorstellen kann. Es sind aber nicht einfach nur Geschichten, sondern sie regen zum Nachdenken und zum darüber reden an.
Die Geschichten und Gedichte eignen sich aber nicht nur zum Vorlesen. Durch die große Schrift können sich auch Leseanfänger sehr gut daran versuchen. Genau richtig für einen Kuschelnachmittag in der jetzt so kalten Jahreszeit. Da machen gerade die Bilder richtig gute Laune.
Das Highlight für mich bei diesem Buch sind die Bilder von Christina und Aaron. Sie bestechen durch viele Kleinigkeiten, die entdeckt werden wollen und sie regen zum nachmachen an. So kann die Mama oder die Oma ein kleines Gedicht kreieren und die Kinder malen dazu ein Bild. Oder zu Mamas Bild kann eine Geschichte erzählt werden. Also zum Buch am besten gleich Malblock und Buntstifte dazu schenken.
Zum Abschluss des Buches stellen sich Christina, Aaron und Anja mit Fotos vor, so dass ich sehen kann, wer dieses tolle Buch gestalten hat.
Ich bin auch von diesen Neuen Kinder(reim)geschichten absolut begeistert. Und ich bin mir sicher, die Kinder werden es genauso lieben.

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Rezensionen von m.leitinger:

Temporeiche Beziehungsgeschichte am Fuschlsee

Zartbitter von Petra Herzgsell

Gepackt wird man gleich zu Beginn des Romans, als die Protagonistin von gemalten Ritteraugen durch den Speisesaal verfolgt wird. Sie ist im Hotel Lambert, das sie schon als Kind besucht hat und sich an so manches wieder erinnern kann. Die Beschreibungen rund um den Fuschlsee in Salzburg bringen allen jenen, die die Umgebung kennen, diese Bilder lebhaft in Erinnerung - für die anderen mag es ein Anreiz sein, sich diese Gegend mal anzuschauen.

Auch die Männer spielen in der Geschichte eine tragende Rolle - so wie man es sich häufig vorstellt. Die beiden Kontrahenten sind komplett konträr, obwohl sie vieles aus der Kindheit verbindet. Doch auch in dieser Geschichte gibt es etwas, das nun zwischen ihnen liegt.
Neben der Aufgabe, sich als Hoteldirektor zu beweisen, kommt Max auch in einen Gefühlsstrudel und so manche Verwechslungen ergeben eine attraktive, sehr unterhaltsame und packend erzählte Beziehungsgeschichte.
Und wie gesagt: auch für Männer einen "Ausflug" an den Fuschlsee wert.

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Rezensionen von Bluemoon:

Ein sehr gutes literarisches Werk!

Das Handbuch der ketogenen Ernährung von Fabrizio P. Calderaro

Mir gefällt dieses Buch besonders gut, denn das Buch verfügt über einen Anhang (Glossar), indem alle Fachbegriffe genau erklärt werden. Sehr informativ und interessant, vor allem das Kapitel über Migräne, Depression und Zuckerausstauschstoffe. Lobenswert.

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