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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von yellowdog:

Der junge Bolitho

Bruderschaft der See von Alexander Kent

Jetzt ist doch noch das E-Book Bruderschaft der See erschienen (beim Refinery-Verlag), dass die frühe Zeit um Richard Bolitho gehört und seine Anfänge als Midshipman zeigen. Mit seinem guten Freund Martyn Dancer beginnt Richard auf einen neuen Schiff, wieder eine Chance, sich zu beweisen und die Karriere voranzutreiben.

Leider ist es der letzte Roman mit Martyn Dancer, den ich aufgrund seiner lockeren Art sehr mochte. Das Element fehlt in späteren Romanen der Reihe. Martyn scheidet relativ nebenläufig aus, Richard nimmt das fast fatalistisch auf.
Alexander Kents Stil ist in diesem Teil trocken und sachlich, der Plot ein wenig langweilig. es gibt zwar so einige Details rund um die Seefahrerschaft, aber das meiste bleibt unspektakulär.
Der Roman schließt die Nahtstellen zu den vorherigen und folgenden Teilen, deswegen bin ich froh ihn gelesen zu haben, aber Lesern, die die anderen frühen Teile um Richards Anfänge nicht kennen, kann ich dieses Buch nicht empfehlen. Es ist thematisch wie literarisch Durchschnittskost.

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Rezensionen von blackdeathconny@gmx.de:

Abenteuer in und um einen Zug

Bruderschaft der See von Alexander Kent

„Der Weltenexpress“ von Anca Sturm ist der Auftakt einer Reihe und erzählt den Lesern die Abenteuer in und um einen Zug.

Flinn Nachtigall wohnt in einem kleinen Ort in Deutschland und ist auf der Suche nach ihrem verschwundenen Bruder Jonte. Wie fast jede Nacht landet sie auch an diesem schicksalhaften Tag an dem Bahnsteig, an dem Jonte vor zwei Jahren verschwunden ist.

Da sieht sie plötzlich eine weiße, geisterhafte Gestalt vor ihr und ein Zug fährt vor. Bevor Flinn zu lange überlegen kann, springt sie auf diesen Zug auf und ahnt noch nicht, welche Abenteuer sie hier im Weltenexpress erwarten.
Man könnte den Weltenexpress auch als fahrendes Internat bezeichnen. Dort werden die Schüler, die auch Pfauen genannt werden, unterrichtet. Nicht nur in Kommunikation, sondern auch in Magietechnologie, wie z. B. Universalübersetzer.
Schon bald findet Flinn heraus, dass Jonte tatsächlich in diesem Zug war, bevor er verschwunden ist. Wie kann das sein, dass ein Kind in einem Zug verschwindet und es keinem auffällt? Kann Flinn Hilfe von den Lehrern erwarten? Der Schulleiter Daniel scheint vertrauenswürdig zu sein, obwohl er Flinn um jeden Preis beschäftigen möchte. Will er ihre Suche vereiteln? Madame Florett ist definitiv nicht die richtige Person, der Flinn von Jonte erzählen möchte. Sie scheint Flinn zu hassen. Nur weil sie als blinder Passagier an Bord gekommen ist? Oder steckt noch mehr dahinter?
Flinn gefällt es sehr im Weltenexpress. Sie hat Freunde gefunden. Peg und Kasim gehören zu den Pfauen und unterstützen das Mädchen auf ihrer Suche. Fedor, der Kohlenjunge, versucht sie öfters davon abzuhalten, da er es für gefährlich hält.
Wird Flinn dem Verschwinden ihres Bruders auf die Spur kommen? Und hat sie eine Chance vom blinden Passagier zu einem Pfau zu werden?

Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Sie ist abenteuerlich und schön geschildert. Die vorkommenden Charaktere werden gut beschrieben. Das Cover ist toll gestaltet. Das empfohlene Lesealter wird mit „ab 11 Jahren“ angegeben, was ich auch passend finde.

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Rezensionen von Pink Anemone:

Hier erwarten einen nicht nur Rezepte, sondern allgm. interessante Einblicke in die traditionelle Highlander Küche.

Bruderschaft der See von Alexander Kent

Das Highlander Kochbuch bietet einen faszinierenden Einblick in die traditionelle Küche der schottischen Highlander und ihrer gälischen Kultur.
Schottland, auf drei Seiten umgeben vom Atlantischen Ozean und der Nordsee, war und ist bis heute reich an hoch geschätzten Spezialitäten. In diesem Buch finden Sie sowohl eine Auswahl an ursprünglichen und rustikalen Rezepten von den Feuerstellen der Schäfer, Fischer und Kleinbauern als auch von den weltbürgerlichen Tafeln der Clanchefs.

Darüber hinaus bietet dieses Buch interessante Einblicke in die damaligen Tisch- und Tafelsitten und viele Informationen rund um die historischen Küchen und Utensilien....(Klappentext)

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"Das unwirtliche Land, die stürmischen Meere und das harte Klima bedeuteten,
dass die meisten Highlander ein unerbittliches Leben führten.
Dem zum Trotz hatten sie zu jeder Jahreszeit ein Essen, das nahrhaft war:
eine herzhafte Brühe, ohne die keine Highland-Küche vorstellbar wäre."
(S. 8)

Mit diesem Buch erhält man nicht nur traditionelle schottische Rezepte, sondern auch interessante Informationen über die Geschichte der Highlands - Infos über das tägliche Leben der Highlander, die Wohnstätte und somit auch über die Küche, vor allem welchen Stellenwert bestimmte Lebensmittel hatten und wie diese den Weg in die schottische Küche fanden. Angefangen von Fleisch und Geflügel, über Kräuter und Gewürze, bis hin zu Honig und Zucker.

Diesen Teil des Buches habe ich ebenso mit Genuß gelesen, wie auch die darauf folgenden Rezepte, da dies einen kleinen unverklärten Einblick in die Küchen-Geschichte Schottlands gewährt.

Die Rezepte sind zwar sehr fleisch- und fischhaltig und werden von Suppen und Eintöpfen dominiert, sind jedoch trotzdem äußerst vielfältig.
Zudem sind einige Rezepte zum Haltbarmachen von Fleisch und Fisch enthalten. Auch das traditionelle Haggis-Rezept ist vorhanden und ebenso ein Ersatzrezept, wofür man keine vorgekochten Innereien benötigt. Auch ein Rezept für Bere Bannocks (flaches Brot), welches zu fast jeder Suppe und jedem Eintopf gereicht wird, für schottisches Shortbread, Getränke und Saucen findet man hier.

"Die Highlander würzten ihre Gerichte nicht sehr stark, da der Gebrauch von Gewürzen ein Luxus war.
Die wenigen Gewürze, die sie hatten, lieferten deshalb eine feine Verbesserung der Gerichte
ohne den eigentlichen Geschmack zu verändern oder die Hauptzutaten zu überdecken."
(S. 26)

Dies ist der Grund (siehe obiges Zitat), weshalb die Gerichte für unseren verwöhnten Gaumen doch sehr fad schmecken. Ich habe bereits ein paar Gerichte nachgekocht und musste mit diversen Gewürzen ordentlich nachhelfen. Ansonsten sind die Gerichte einfach und traditionell. Manche Zutaten, vor allem was Fisch betrifft, jedoch nicht immer leicht aufzutreiben. Wenn man aber begeisterter Hobbykoch ist, weiß man diese gut zu ersetzen.
Aufgrund dieser beiden Gründe ist dieses Buch eher nicht für Kochanfänger geeignet.

Der Schreibstil ist einfach und flüssig und somit sind auch die Rezepte leicht verständlich und ebenso leicht nachzukochen. Die meisten Rezepte werden von Bildern begleitet, wobei diese doch etwas düster ausfallen und nicht immer meinen Geschmack treffen.

Fazit:
Wenn ich auch alle ausprobierten Gerichte kräftig nachwürzen musste und die Bilder nicht immer meinen Geschmack trafen, so bin ich doch von diesem Kochbuch begeistert. Die Rezepte sind wirklich traditionell und lassen den Leser dadurch nicht nur mittels interessanter Informationen in die Küchengeschichte der Highlander eintauchen.

© Pink Anemone (inkl. Bilder und 2 ausprobierten Rezepten)

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Rezensionen von leserin3@bluewin.ch:

Fox, du hast mich ganz gefangen

Redemption Point - Thriller (Crimson-Lake-Serie 2) von Candice Fox

Kaum haben sich die Leser von "Crimson Lake" am Ende des Buches wieder entspannt, sind sie schon wieder eingeladen, in den Folgeband einzutauchen. Denn bei "Redemption Point" kämpfen dieselben Hauptprotagonisten nicht nur um die Verbrechensbekämpfung, sondern auch (immer noch) um ihre eigene Unbescholtenheit.

Ex-Cop Ted Conkaffey und Detektiv Amanda Pharrell sind wie zuvor zusammengespannt, wobei Letztere ihren eigenen schwierigen Fall zu bearbeiten hat: das Tötungsdelikt an zwei jungen Barkeepern. Amanda hat Pip Sweeney zur Seite, eine Anfängerin in Sachen Mordermittlung, von welcher sie natürlich zusätzlich stark beansprucht wird.
Doch nicht nur sie wollen dem rachedurstigen psychopathischen Vater eines missbrauchten Mädchens zuvorkommen und den wahren Täter stellen – Ted gilt ja immer noch als Hauptverdächtiger an dem Verbrechen. Auch der einflussreiche Khaled ist dem Verbrecher auf der Spur, was nicht sehr hilfreich für Conkaffey und Pharrell ist. Ein für alle Beteiligten lebensgefährliches Wettrennen beginnt. Der Sog, den die spannende Handlung erzeugt, ist gewaltig und reisst bis zur allerletzten Seite nicht ab. Vorsicht Hochspannung!
Die beiden Hauptfiguren wachsen einem richtig ans Herz: der charakterstarke, liebevolle Ted mit seiner Vergangenheit, die ihm wie ein Klotz am Bein hängt und ihn behindert. Die etwas schrille Amanda mit ihrer nervenaufreibenden, ungewöhnlichen Art und ihren eigenen Regeln. Die vielen Querverbindungen wirken verwirrend, denn es gibt über etliche Strecken eine gewisse Grauzone, wo nicht mehr deutlich ist, was gut ist und was schlecht. Dazu das sensible Thema Kindesmissbrauch, das mit aller Deutlichkeit und schonungslos angesprochen wird. Das finde ich auch richtig, aber für sehr Empfindsame könnte es allzu schwere Kost sein.
Mir kommt der Aufbau vor wie ein französischer Zopf, in den immer neue Strähnen eingeflochten werden, die schlüssig bis zum Ende führen. Der Schreibstil bleibt trotz aller Schwere des Inhalts leicht und ist süffig lesbar – so richtiges Lesefutter. Die schnörkellose Sprache ist auch notwendig, damit man sich ganz auf die Zusammenhänge konzentrieren kann. War ich bisher keine grosse Leserin von Thrillern, so bin ich es wohl jetzt. Candice Fox hat mich total in ihren Bann gezogen.

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Rezensionen von liesmal:

Versteckt im Bösland

Bösland von Aichner Bernhard

Das Buch beginnt damit, dass Ben an seinem 10. Geburtstag seinen Vater auf dem Dachboden findet, aufgehängt an dem Gürtel, den Ben immer wieder auf seinem Rücken zu spüren bekommen hatte, wenn sein Vater ihn bestrafte. Gründe dafür fand der Vater zur Genüge. Und die Mutter? Die hat hilflos die Augen davor verschlossen.

Ben hatte nur einen einzigen Freund, mit dem er viel Zeit verbracht hat: Kux, den Sohn des Apothekers.
Drei Jahre später findet man auf demselben Dachboden die Leiche eines ermordeten Mädchens, im Arm von Ben. Ben landet in einer Psychiatrischen Einrichtung.

Das Cover ist schlicht gehalten, wirkt aber sehr gruselig durch das Farbspiel. Verstärkt wird dieser Eindruck, wenn man erst mehr über das Bösland erfahren hat.
Die Geschichte ist nach Bens Entlassung nicht vorbei. Er führt ein sehr zurückgezogenes Leben, hat eine Arbeit in einem Fotolabor und ist damit zufrieden.
Psychologische Begleitung hatte er schon während der Zeit in der Psychiatrie durch Frau Therese Vanek. Ben erinnert sich nicht an den Tathergang und die Psychologin hilft ihm bei der Aufarbeitung seiner Vergangenheit.
Schon die Leseprobe dieses Buches hat mich fasziniert und sie hat nicht zuviel versprochen. Schon nach einigen Kapiteln habe ich einen dicken Kloß in der Magengegend gespürt und Schreckliches geahnt. Doch auch nachdem sich die Vermutung bestätigt hatte, wurde es nicht besser, sondern die Spannung hatte mich ganz eisern im Griff.

Das Layout des Buches ist sehr gelungen und damit ganz nach meinem Geschmack. Der Zeilenabstand ist nicht ganz eng. Dadurch „fliegen“ die Seiten noch schneller. Die Kapitel sind recht kurz gehalten und das Besondere daran: Ein einzelner Satz aus dem jeweiligen Kapitel bildet die Überschrift, die allein auf einer ganzen Seite Platz findet und damit große Wirkung erzielt. Das bietet an einigen Stellen Zeit zum „Luftholen“ und auch zum Nachdenken. Nicht zu vergessen auch die übersichtliche Gestaltung der Dialoge, die ohne Anführungszeichen auskommt.

Auch wenn meine erste Ahnung schnell zur Gewissheit wurde, gab es doch ständig neue spannende und unvorhersehbare Elemente in der Geschichte, die mich bis zur letzten Seite gepackt hielt. In Ben konnte ich mich gut hineinversetzen und sein Verhalten verstehen, wenn auch nicht immer gut heißen, weil ich oft Angst um ihn hatte. Nur notgedrungen habe ich das Buch kurzzeitig aus der Hand gelegt. Ein Buch, das ich unbedingt empfehlen kann – für alle, die Psycho-Thriller mögen!

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Rezensionen von Harakiri:

sommerliebe

Die Sonnenschwestern von Rees Tracy

Eine Erzählung auf zwei Ebenen, Gegenwart und Vergangenheit, die mir sehr gut gefallen hat. Nora will ihr Leben verändern und fährt in das Dorf, in dem ihre Mutter aufgewachsen ist. Dort lernt sie die aufgeweckte Kaitlin kennen und findet heraus, dass es ein Geheimnis in ihrer Familie gegeben hat.

Dieses möchte sie unbedingt aufdecken.

Ein sehr schöner Roman. Rees‘ Schreibweise ist lebendig und anschaulich und lädt stellenweise zum Träumen ein. Vor allem die Sommer in Chloes‘ Kindheit fand ich toll. Hier merkt man die Liebe der Autorin zu dem Flecken in England. Außerdem fand ich die Entwicklung von Nora sehr gelungen. Von der hektischen Geschäftsfrau mit Psychosen hin zur gelösten Frau, die auch wieder offen für Neues ist. Der Wechsel der Perspektiven hat für eine leichte Spannung gesorgt, außerdem kam man so als Leser in den Genuss, mehr zu wissen als Nora. Ich fand beide Stränge sehr schön zu lesen.
Ein wenig schwer fiel mir allerdings der Einstieg ins Buch, der war mir ein wenig zu langatmig.

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Rezensionen von Caroline :

Witzig, lustig und sexy

Player von Vi Keeland

Emerie Rose zieht nach New York, um als Paartherapeutin zu arbeiten. Sie kann ihr Glück kaum fassen, ein wunderschönes günstiges Büro in Manhattan gefunden zu haben. Alles in allen ein wahr gewordener Traum, der in dem Moment platzt, als Drew Jagger von seinem Urlaub zurück kommt und ihr erklärt, dass sie einem Betrüger aufgesessen ist.

Ihm gehören die Räumlichkeiten und er ist nicht gewillt einen Untermieter aufzunehmen.

Emerie ist verzweifelt. Ihre ganzen Ersparnisse hat sie verloren. Zehntausend Dollar in den Wind geschossen und kein Büro, um ihre Klienten zu empfangen.

In diesem furchtbaren Moment ergibt sich eine Lösung. Drew braucht für einige Zeit eine Assistentin und Emerie ein Büro. Sie springt gerne ein und im Gegenzug hilft ihr auch Drew. Eine Win-Win-Situation, die sich recht schnell gut bewährt.

Als Paartherapeutin versucht Emerie alles, um zwei Menschen wieder zusammen zu bringen und ihnen Wege aus der Krise zu zeigen. Drew dagegen ist sehr erfolgreicher Scheidungsanwalt. Seine Erfahrungen in dieser Branche ließen ihn sarkastisch werden. An ein Happy End glaubt er schon lange nicht mehr.

Die zwei sind völlig gegensätzlich und dies sorgt ständig für hitzige Diskussionen. Trotzdem fühlen sie sich zueinander hingezogen. Sie stellen schnell fest, dass sie ähnliche Interessen haben und auch gemeinsamen Gesprächsstoff. Drew macht auch ständig anzügliche Bemerkungen, die Emerie zwar schmeicheln, aber ein kurzes Abenteuer kommt für sie überhaupt nicht in Frage. Oder vielleicht doch?

Wie hat es mir gefallen?

Nachdem ich bereits „Bossman“ wunderbar erfrischend fand, bedanke ich mich beim Verlag für das Rezensionsexemplar.

Emerie liebt ihre Arbeit als Paartherapeutin. Sie glaubt an die Liebe, an Fernbeziehungen und an die Möglichkeit zu verzeihen. Ihre Erfahrungen mit ihrer Adoptiveltern haben sie geprägt und deshalb ist ihr Herz riesig.

Drew dagegen hat schlechte Erfahrungen gemacht und als Scheidungsanwalt ist er täglich mit Niedertracht, Lügen und Verrat konfrontiert. Das ist zwar gut fürs Geschäft, aber schlecht für die Seele.

Als Em in seine Welt platzt, stellt sie alles auf den Kopf. Ihr Fröhlichkeit, ihr Optimismus und ihr Humor nehmen ihn sofort für sie ein. Sie scheut sich nicht, ihm zu widersprechen, ihn in seine Schranken zu weisen und ihre Meinung zu vertreten.

Die Geschichte sprüht vor witzigen Dialogen, lustigen Anspielungen und natürlich ist sie auch sexy. Zwischen Em und Drew sprühen die Funken. Natürlich spielt diese Anziehungskraft eine Rolle, aber im Mittelpunkt stehen eindeutig andere Dinge. Alltägliche und große Probleme, die darauf warten gelöst zu werden.

Wer „Bossman“ mochte wird auch dieses Buch lieben. Ich finde sie sogar noch ein kleines bisschen besser und unterhaltsamer. Ich hoffe, dass es noch weitere Bücher der Autorin erscheinen werden. (ja, es werden)

www.mariessalondulivre.at

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Rezensionen von Caroline :

Keine gewöhnliche Liebesgeschichte - sondern viel mehr

Schmetterlinge im Winter von Sarah Jio

Kailey plant mit Ryan ihre Hochzeit. Doch ein ganz kleines Stückchen ihres Herzens hält sie immer zurück. Als ihr Exfreund Cade von heute auf morgen verschwand, trauerte sie und kam nur schwer über diese Trennung hinweg.

Eines Abends nach einem romantischen Dinner glaubt Kailey in einem Obdachlosen Cade zu erkennen.

Am nächsten Tag macht sie sich auf die Suche. Sie findet den Mann und stellt mit Schrecken fest, dass es tatsächlich Cade ist. Nur wenige Kilometer von ihr entfernt, lebt er ein erbärmliches Dasein auf den Straßen von Seattle. Sie setzt alles daran ihm zu helfen, denn sie will herausfinden, wie er zum Obdachlosen wurde und warum er sie damals von abrupt zurück gelassen hat.

Ein schwieriges Unterfangen, das sie immer öfter an die wundervolle Zeit mit Cade denken lässt. Sie muss sich die Frage stellen, ob sie bereit ist, mit ihrer Vergangenheit abzuschließen und ein neues Leben zu beginnen.

Wie hat es mir gefallen?

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. Denn nur auf Grund des Klappentexts bin ich auf das Buch aufmerksam geworden. Das Cover hätte mich hinterm Ofen hervorgelockt. Aber hier stimmt der Spruch „Beurteile eine Geschichte nicht nach ihrem Cover“.

Dieses Buch ist eine wahre Liebesgeschichte, mit all den typischen Merkmalen von Schmerz, trauriger Vergangenheit, Zukunftsplänen und Drama ohne jemals ins Kitschige zu driften. Gleichzeitig spricht die Autorin wichtige aktuelle Themen an, ohne zu Belehren oder zu verurteilen.

Durch Rückblicke in Kaileys und Cades gemeinsame bittersüße Vergangenheit unterbrochen, wird die Story erzählt. Kailey brauchte einige Jahre, um über die Trennung hinweg zukommen. Mit Ryan hat sie einen verständnisvollen Mann gefunden, der sie mit seinem Charme und seiner Liebenswürdigkeit überzeugt, wieder an eine glückliche Zukunft zu glauben. Als sie Cade wiederfindet, bringt das ihr Leben völlig durcheinander. Vor allem sein Leben auf der Straße erschüttert sie zutiefst. Als Reporterin bei einer Zeitung der Stadt, berichtet sie häufig über Brennpunkte und die aktuellen Themen. Vor allem engagiert sie sich für soziale Anliegen, daran hängt ihr Herz.

Ihr Herz, das nun aus dem Takt geraten ist.

Bisher kannte ich die Autorin nicht, das hat sich nun eindeutig geändert. Ich mag ihren Schreibstil. Sie erschafft ein schönes Ambiente mit sympathischen Figuren. Besonders positiv aufgefallen sind mir ihre meist subtilen Hinweise auf schwierige Themen. Es gelingt ihr auf einfache und doch eindringliche Weise eine romantische Liebesgeschichte mit einem heiklen Sujet zu verbinden, ohne die Hoffnung zu zerstören. Eine sehr gelungene Lovestory mit mehr Inhalt als erwartet.

www.mariessalondulivre.at

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Rezensionen von Tara:

Emotional und schockierend

Als das Leben unsere Träume fand von Luca Di Fulvio

„Als das Leben unsere Träume fand“ ist ein ergreifender, dramatischer und schockierender Roman des italienischen Schriftstellers Luca Di Fulvio, in dem er einen mit auf eine emotionale Achterbahnfahrt nimmt.

Das Buch beginnt 1913. Rocco, Rosetta und Raquel sind auf einer Schiffsreise nach Buenos Aires und hoffen auf einen Neuanfang.

Alle drei flüchten aus ihrer ausweglosen Situation in ihrer Heimat. Der Sizilianer Rocco hat seine Eltern - die ein ehrenwertes Ansehen bei der Mafia genossen - verloren und will sich der Mafia nicht weiter unterordnen, was ihn zu der Überfahrt ohne Rückkehr zwingt. Rosetta hat sich mit dem Don des Dorfes angelegt, der ihr nach dem Tod ihrer Familie ihren Hof abnehmen wollte. Knapp einer Vergewaltigung entkommen, sieht auch sie ihre einzige Chance in der Flucht aus dem Dorf. Raquel – eine russische Jüdin – hat durch ein Pogrom ebenfalls ihre Familie verloren und will nicht bei ihrer ungeliebten Stiefmutter bleiben. Mit ihren erst 13 Jahren und grausamen Erfahrungen begibt sie sich auf die Flucht.

Der Schreibstil von Luca di Fulvios ist lebendig, fesselnd und einnehmend. Ich war von der ersten Seite an mittendrin und habe mit den Protagonisten gezittert, gebangt und gehofft, so dass ich das Buch am liebsten in einem Rutsch durchgelesen hätte. Die Grausamkeiten und die Brutalität, die sie erfahren sind schockierend. Dennoch kämpfen sie, halten an ihren Träume fest und glauben an Gerechtigkeit. Neben den drei Protagonisten gibt es zahlreiche weitere Charaktere, die keineswegs alle sympathisch sind, wie z.B. der Baron, der es auf Rosetta abgesehen hat und an Abartigkeiten kaum zu überbieten ist. Sie alle werden sehr detailliert und facettenreich dargestellt. Dabei ist die Entwicklung der Protagonisten ausgesprochen gut gelungen. Zwischenzeitlich hatte ich den Eindruck, dass die menschlichen Grausamkeiten gar kein Ende finden und ich hätte gerne auf einige Details verzichtet, aber letztendlich gelingt dem Autor ein rundes Ende, an dem alles zufriedenstellend aufgelöst wird. Sowohl die Charaktere als auch die Handlung sind gut durchdacht und machen gleich mehrere Botschaften deutlich. Gib niemals die Hoffnung auf, hör nicht auf zu träumen und miteinander lässt sich vieles bewirken egal wie verehrend die Umstände sind.

Mich hat Luca Di Fulvio mit seinem Buch gepackt. Es ist ergreifend, spannend, brutal und verstörend und ich habe es mit Spannung gelesen.

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Rezensionen von Tarika:

Ein vielversprechender Auftakt

Als das Leben unsere Träume fand von Luca Di Fulvio

Als Liv sich plötzlich in einer fremden Welt wiederfindet, sieht sie sich mit der Wahrheit konfrontiert, dass es neben der Menschenwelt auch weitere Welten gibt. Die Schattenwelt und eine Welt zwischen dieser und der unsrigen, Interria. Die Schattenwelt bedroht Interria und damit auch die Menschenwelt.

Um die Dunkelheit zu bezwingen, begibt sich Liv mit ihren neuen Gefährten auf eine Reise, deren Ausgang über das Schicksal der Menschenwelt und Interria entscheiden wird…

„Aquilas“ bildet den Auftakt zu „Die Lichtstein-Saga“, eine neue Reihe, die der Feder von Nadine Erdmann entspringt. Ich kenne Nadine bereits durch ihre CyberWorld-Reihe, an der ich einen Narren gefressen habe. Daher war es keine Frage, auch die Lichtstein-Saga muss gelesen werden!
Im Gegensatz zu der CyberWorld begeben wir uns hier allerdings nicht in Science-Fiction-mäßige Cyber-Abenteuer, sondern wir betreten das Reich der Fantasy.
Der erste Band gliedert sich zunächst in zwei Teile. Während Teil 1 noch die Grundpfeiler gesetzt werden und wir viel über die Protagonisten und Interria selbst erfahren, schlägt Teil 2 so richtig zu und es wird sehr spannend.
Die Welt, die Nadine Erdmann hier erschaffen hat, ist ausgesprochen interessant und gerade Teil 1 widmet sich dem Aufbau dieser Welt. Für das weitergehende Geständnis also einfach nur wichtig, denn auf diesem Wissen baut die Geschichte auf. Auch wenn die Beschreibungen detailreich sind, verliert sich die Autorin nicht in diesen. Man erfährt so viel, wie man für das Vorankommen der Handlung benötigt. Das gefiel mir persönlich sehr gut.
Aber auch bei den Protagonisten bekommen wir gerade in Teil 1 viele Informationen an die Hand. Zunächst begegnen wir Liv. Ich kann es nicht genau sagen, wie es Frau Erdmann geschafft hat, aber mir war Liv vom ersten Moment einfach nur sympathisch. Vielleicht liegt das an der einfach natürlichen Art, wie Liv rüberkommt, vielleicht auch daran, dass Liv einfach wie eine ganz normale junge Frau wirkt, von der Problemen mit ihrer Familie mal abgesehen. Aber auch die anderen Cays, die Auserwählten des Engels, empfand ich als Leserin angenehme Zeitgenossen, wenn auch alle ihre kleinen oder großen Laster zu tragen haben. Überhaupt steckt Nadine sehr viel Liebe ins Detail, vor allem in zwischenmenschliche Beziehungen, was ich an ihren Geschichten immer sehr mag und es auch in diesem Buch wieder sehr gelungen ist.
Wenn dann alle Weichen gestellt worden sind und wir grundlegendes über die Protagonisten und Interria erfahren haben, dann geht es so richtig zur Sache in Teil 2. Hier wird es unglaublich spannend und die erste Reise von Liv und ihren neuen Gefährten gestaltet sich zunächst als sehr interessant. Auch wenn ich viel mehr Gefahren vermutet habe, als unsere Protagonisten, wurde ich mit Action auf keinen Fall enttäuscht. Und man soll ja vorsichtig sein, mit dem, was man sich wünscht, denn das Ende ist so ziemlich der Hammer und absolut megaspannend. Ich würde am liebsten den nächsten Band lesen, aber da muss ich mich wohl noch etwas gedulden.

Der Auftaktband der vierteiligen Lichtstein-Saga hat mich begeistert. Der Weltenaufbau von Interria fasziniert, die Charaktere sind einfach nur sympathisch und die Geschichte selbst ist spannend. Ich freue mich auf jeden Fall auf die weiteren Bände.

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