Icon Kontrast wechseln
Logo Bücher Leporello Stöger

Kunden em pfehlungen

Rezensionen von LEXI:

Wenn Gottes Licht in unser Leben fällt

Stephan und Linda Brenner haben für ihre beiden Kinder Julius und Josie eine ganz besondere Überraschung: sie planen, im heurigen Jahr das Weihnachtsfest in den Bergen zu verbringen, umgeben von großen Bäumen und ganz viel Schnee. Die beiden sechsjährigen Zwillinge sind begeistert und schmieden eifrig Pläne für dieses Abenteuer.

Unterwegs gerät das Auto jedoch in einen Schneesturm. Orientierungslos und blind vor Schnee weist ihnen eine Kerze in einem Fenster den Weg zu einer Hütte.

Der alte Bauer Hannes Brenner möchte dem Trubel um Weihnachten aus dem Weg gehen und verabschiedet sich von seiner Familie in die selbst gewählte Einsamkeit seiner Almhütte. Als es mitten im Schneesturm an seiner Türe klopft, öffnet der brummige und unnahbare Mann den Schutzsuchenden eher widerwillig seine bescheidene Unterkunft – und über kurz oder lang auch sein Herz.

Bei dieser Neuerscheinung von Monika Dockter handelt es sich um eine bezaubernde Weihnachtsgeschichte, die von der Sehnsucht nach Wärme und Licht, von kindlicher Vorfreude und Vertrauen, und von tiefem Glauben erzählt. Die liebenswerten Figuren dieses Buches scheinen die biblische Herbergssuche in der eisigen Kälte der schneeverwehten Berglandschaft zu unternehmen. Und auch diesmal öffnet ein barscher, unfreundlicher und ruppiger Herbergswirt, der sich jedoch besinnt und den hilfesuchenden Menschen die Türe dann doch nicht vor der Nase zuschlägt. Mit vielen biblischen Bezügen, einem reizenden kleinen Geschwisterpaar und gepaart mit ihrem einnehmenden Schreibstil vermochte Monika Dockter es, mein Herz zu berühren. Ich hatte sehr viel Freude an der Lektüre dieses entzückenden Weihnachtsmärchens, das den Sinn von Weihnachten wieder ins Bewusstsein ruft und wo es darum geht, Licht in die Herzen der Menschen zu bringen.

Fazit: „Weihnachtswunder in den Bergen“ ist eine perfekte Einstimmung auf das Weihnachtsfest, ein wunderschönes Buch aus der Feder einer Autorin, deren Werke ich nur allzu gerne weiterempfehle.


Rezension von Alexandra Kaufmann, November 2018 (5 Bewertungssterne)

im Shop ansehen weitere Rezensionen von LEXI

Rezensionen von Vicky:

Bringt das Feuer das Eis zum Schmelzen?

Hidden Legacy - Tanz des Feuers von Ilona Andrews

Der Roman hat ein tolles Cover, es gefällt mir sehr gut. Ich finde es ist dezent aber dennoch sehr ansprechend gestaltet, wirkt wie gezeichnet und weckt beim Betrachten sofort die Fantasie des Lesers. Außerdem ist es sehr schön anzusehen und passt ausgezeichnet zum ersten Teil.

'Hidden Legacy – Tanz des Feuers' ist der zweite Band einer neuen, spannenden und fantastischen Reihe des Autorenpaars Ilona Andrews und spielt ein paar Monate nach den Geschehnissen aus Teil eins.

Unter 'Zu diesem Buch' kann man sich bereits einen kurzen Vorgeschmack auf den neuen Fall von Nevada Baylor als Privatdetektivin und ihr erneutes Aufeinandertreffen mit Connor »Mad« Rogan holen. Der Roman umfasst einen Prolog, fünfzehn Kapitel sowie einen Epilog.


Ilona Andrews hat es erneut geschafft mich in den Bann von ' Hidden Legacy' zu ziehen! Ich habe diesen Teil, ebenso wie den vorherigen, regelrecht verschlungen und kann nun feststellen dass ich definitiv süchtig nach der Reihe bin!

Der Epilog verspricht interessante und äußerst spannende Ereignisse. Im Nachhinein muss ich allerdings sagen dass ich nicht auf alles vorbereitet war was kam, einiges war zu erwarten aber ich wurde stellenweise doch auch sehr überrascht! Ich bin absolut begeistert! Und ich kann auf jeden Fall sagen, dass ich den Schreibstil liebe! Er ist sehr angenehm zu lesen wodurch man schnell vorankommt und die Seiten nur so dahin fliegen.

Abschließen möchte ich mit einer sehr wichtigen Frage aus dem Roman: >>Womit kannst du leben?<<

Fazit: Eine äußert gelungene Fortsetzung die meine Erwartungen und den ersten Band sogar noch übertrifft. Ich bin begeistert und finde dieser Teil ist sogar noch besser als der vorherige. ich warte nun sehnsüchtigst auf die Fortsetzung der 'Hidden Legacy'-Reihe des Autorenehepaars Ilona Andrews.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Vicky

Rezensionen von Vicky:

Das Problem ist der Rest der Welt

The Ivy Years - Solange wir schweigen von Sarina Bowen

Ich finde ‘The Ivy Years – Solange wir schweigen‘ hat ein sehr schönes Cover, es ist zwar recht einfach gestaltet aber dennoch ist es wunderbar und auf jeden Fall ein Augenfang. Außerdem passt es perfekt zu den anderen der Reihe.

Dieser Roman ist der dritte Band der Reihe ‘The Ivy Years‘ und besteht aus insgesamt fünfzehn Kapiteln.

Unter 'Zu diesem Buch' kann man sich einen kurzen aber bereits recht guten Eindruck von der Geschichte rund um Michael Graham und John Rikker vom Eishockey-Team des Harkness-Colleges holen. In jedem Kapitel gibt es immer wieder Abschnitte aus Sicht der beiden Hauptfiguren – das finde ich sehr gut, denn so bekommt man einen guten Einblick in beide Personen. Natürlich treffen wir auch wieder auf alte Bekannte aus den anderen Bänden – das finde ich schön :-)


Vor jedem Kapitel ist die Erklärung eines Wortes bzw. Begriffes bezüglich Eishockey zu finden, dass finde ich toll und außerdem sehr informativ denn ich kenne mich bei dieser Sportart nicht wirklich gut aus.

Der Schreibstil von Sarina Bowen ist sehr angenehm, wodurch der Roman flüssig zu lesen ist, die Seiten fliegen nur so dahin. Allerdings war mir das bereits von ihren bisherigen Büchern bekannt und dadurch auch keine Überraschung für mich – ich hatte es sogar erwartet bzw. vorausgesetzt und wurde nicht enttäuscht!

Fazit: Absolut empfehlenswert! Ich werde die zukünftigen Bände dieser Reihe definitiv lesen und auch die Autorin selbst im Auge behalten und kann dieses Vorgehen auch jedem anderen nur wärmstens empfehlen!

Hier nur noch eine kleine Warnung an interessierte Leser und Leserinnen: die Erotikszenen zwischen den Männern gehen stellenweise doch sehr ins Detail.

Ich finde es aber interessant mal eine reine Männerliebe in den Hauptmittelpunkt des Geschehens zu stellen. Ich hoffe der Roman hilft mit einigen Vorurteilen in diese Richtung aufzuräumen und vielleicht zu ein bisschen mehr Toleranz zu führen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Vicky

Rezensionen von Gluecksklee:

Meister der psychologischen Spannung

Der Abgrund in dir von Lehane Dennis

Für mich ist Dennis Lehane gleichbedeutend mit psychologisch geschickt aufgebauten Spannungsbögen und überraschenden Wendungen, die einem im sprichwörtlichen Sinn den Boden unter den Füßen wegziehen können. Auch „Der Abgrund in dir“ ist hier für mich keine Ausnahme, wenn sich Dennis Lehane dieses Mal auch ein wenig zu viel Zeit nimmt, bis die Handlung an Tempo aufnimmt.

Dafür nimmt sich Lehane viel Zeit, um Rachel als Protagonistin einzuführen. Man erfährt viel über sie: ihre Kindheit, ihre Zeit als Reporterin, die Traumata, die sie erfahren hat. Kurzum, man erhält einen Einblick in die Schlüsselmomente und -personen, die dafür gesorgt haben, dass Rachel so ist wie sie ist.

Dennis Lehane schafft es in diesem Werk, seinen Lesern vermeintlich bekannte Muster in Form der Handlungsweise seiner Charaktere vorzuführen, nur um dann alles, was man zu wissen glaubte, auf den Kopf zu stellen. Für mich haben gerade diese Momente im Handlungsstrang dazu geführt, dass ich unbedingt weiterlesen wollte. Wer sich während der etwas in die Länge gezogenen Einführung von Rachel ein bisschen stört, dem sei an dieser Stelle gesagt, dass das Durchhalten meiner Meinung nach wirklich belohnt wird.

Mein Urteil lautet daher, volle fünf Sterne für den „Neuen“ von Dennis Lehane.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Gluecksklee

Rezensionen von Streiflicht:

Jahreshighlight 2018

Der Abgrund in dir von Lehane Dennis

Als begeisterter Krimi- und Thrillerleser tauche ich auch immer wieder gerne in fantastische Welten ab – ein wunderbarer Gegensatz. Dass mich dieses Buch aber so packen würde, hätte ich nicht gedacht. Irgendwann ab etwa der Hälfte des Buches wollte ich am liebsten gar nicht mehr weiterlesen, weil ich einfach nicht wollte, dass das Buch endet.

Es ist zu schön und zu gut... Zum Glück hat die Autorin schon angekündigt, dass der zweite Band bereits im Frühsommer 2019 erscheinen soll und es insgesamt noch weitere vier Bände gegeben wird. Das ist im Moment ein Trost für mich, nachdem ich das Buch dann doch zu Ende gelesen – oder besser gesagt verschlungen – hatte.
Die Autorin, die sich nun hauptberuflich dem Schreiben widmet – meiner Meinung nach die beste Entscheidung! – hat ein besonderes Talent, den Leser mit zu nehmen und in ihre Fantasiewelt zu entführen. Sie kann schreiben und beschreiben, erschrecken und bezaubern, sie weckt Emotionen und den Wunsch, selbst so eine herrliche Reise antreten zu können.
Annina Safran hat mit Eldrid eine wunderbare, schöne und zugleich auch schreckliche Welt geschaffen, die man einfach nicht mehr verlassen möchte. So geht es auch Ludmilla, der jugendlichen Hauptfigur, die nach einer Reise durch einen magischen Spiegel erstmals diese fremde Welt betritt und sich verliebt. In die zauberhafte Natur, die magischen Wesen und in das Leben an sich. Sie und der Leser begegnen dem Spiegelwächter Uri, der ein ganz besonderes Wesen ist, und vielen anderen Figuren, die so herrlich beschrieben werden, dass man sie ganz klar vor Augen hat. Als Bodan, meine Lieblingsfigur, zum ersten Mal auftauchte, war ich ganz verzaubert. Ach, könnte ich nur auch durch einen Spiegel reisen...
Zugleich ist aber nicht nur alles wunderbar und zauberhaft in Eldrid. Die magische Welt mit ihren friedliebenden Bewohnern wird bedroht von Schatten, die diese Welt verdunkeln wollen, von finsteren Gestalten, die die Macht an sich reißen und die Bewohner knechten wollen. Was nun Ludmilla damit zu tun, was das Geheimnis ihrer Großmutter Mina ist, was für Pläne Uri hat und woher der Schatten kommt.... das alles müsst ihr selbst lesen! Denn dieses Buch ist einfach zu gut, um es nicht zu lesen, zu schön geschrieben, um es nachzuerzählen und zu spannend und bewegend, um es einfach weg zu legen. Für mich schon jetzt eines der Highlights im Lesejahr 2018!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Streiflicht

Rezensionen von Streiflicht:

Einfach nur genial

Das letzte Schaf von Ulrich Hub

Dieses Buch hat mich sofort angesprochen. Eine ganz andere Weihnachtsgeschichte, die das Geschehen aus der Sicht der Schafe beleuchtet. Ich fand den Titel gut und auch das Cover – obwohl mich das normalerweise nicht so beeindruckt. Aber den netten Schafen kann man einfach nicht widerstehen. Sie sind so süß und nett gezeichnet und immer passend zu den jeweils im Text beschriebenen Situationen.

Die Illustrationen sind echt wunderschön.
Ich bin als Erwachsene wohl eigentlich nicht die Zielgruppe für dieses Buch, aber es hat mich wirklich umgehauen. Es ist einfach nur genial. Witzig und mit viel Humor, tiefsinnig und weitblickend, einfach schön und voller Wärme.
Jedes der Schafe hat seinen eigenen Charakter und wird liebevoll beschrieben. Dabei kommt aber auch die lustige Seite nicht zu kurz, denn es gibt ein Schaf mit Seitenscheitel, das täglich von den Hirten entsprechend gekämmt wird, ein Schaf mit Mütze, eines mit Schnupfennase, eines mit Mütze...
Der Text ist so humorvoll geschrieben, dass ich immer wieder lachen musste. So zum Beispiel die Antwort auf die Frage, warum die Hirten nachts am Feuer wachen müssen: damit ein Schaf, das schlecht geträumt hat, sich in ihre Arme flüchten und beruhigt wieder einschlafen kann.
Mit diesem wunderbaren Buch über Weihnachten und die Welt aus Sicht der Schafe habe ich mich sehr gut amüsiert. Es ist durchaus auch für Erwachsene geeignet, die gerne schmunzeln und das Leben nicht so eng sehen. Unglaublich witzig, voller Lebenslust und eine Hommage an die Freundschaft – einfach nur lesenswert!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Streiflicht

Rezensionen von Streiflicht:

Gelungene Geschichte, leider viele Fehler

Das letzte Schaf von Ulrich Hub

Wenn ich Darina nicht so mögen würde, hätte ich hier nur drei Sterne vergeben, weil die vielen Rechtschreibfehler, verdrehten Sätze und die oft mangelhafte Übersetzung einfach nerven. Ich finde es wirklich schade, wenn ein Verlag auf so etwas keinen Wert legt – mich stört das sehr und viele andere auch.

Davon abgesehen bietet auch dieser neunte Band der Reihe um die Köchin Darina wieder viel britischen Humor und neue Einblicke in das Leben auf der Insel. Dabei muss man aber bedenken, dass der Roman erstmals Mitte der 90er Jahre erschien – manches wirkt sonst nach über 20 Jahren einfach seltsam oder unpassend.
Gut gefällt mir die Fortentwicklung der Figuren, wenn man die Reihe bereits von Anfang an mitverfolgt. So zum Beispiel auch die Beziehung zwischen Darina und ihrem Mann William, die sich im ersten Buch kennen gelernt haben. Natürlich kann man das Buch sicherlich auch gut ohne Vorkenntnisse lesen, mit macht es aber mehr Spaß, finde ich.
Die einzelnen Figuren im Buch werden gut nachvollziehbar und realitätsnah beschrieben. Gleichzeitig ist auch der Kontrast zwischen Darinas eigentlichem Beruf als Köchin und ihren Ermittlungen immer gelungen. Auch die immer wieder auftretenden Krisen zwischen dem Ehepaar kommen hier wieder vor. Das Ende hat mir gefallen, war nicht vorhersehbar und bot eine gelungene Auflösung des Falles.
Ein schöner Cosy Crime, der wunderbar zeigt, dass es auch ohne viel Blut und Gewalt spannend und unterhaltsam sein kann.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Streiflicht

Rezensionen von Streiflicht:

Mord auf See

Das letzte Schaf von Ulrich Hub

Auch der zehnte Band der Buchreihe um die Köchin Darina hat mir wieder gut gefallen! Die Geschichte ist wieder spannend und bis zum Ende interessant. Die Auflösung hat mir gut gefallen, für mich war sie nachvollziehbar, aber nicht vorhersehbar.
Ich mach auch die Fortentwicklung der Figuren, wenn man die Reihe bereits von Anfang an mitverfolgt.

So zum Beispiel auch die Beziehung zwischen Darina und ihrem Mann William, die sich im ersten Buch kennen gelernt haben. Natürlich kann man das Buch sicherlich auch gut ohne Vorkenntnisse lesen, mit macht es aber mehr Spaß, finde ich.
Nachdem ich gerade erst den neunten Band gelesen hatte, war ich noch voll im Flow und bin regelrecht durch dieses Buch gerauscht. Die Kreuzfahrt, auf der sich Darina und ihr Mann William befinden, sorgt für eine neue, interessante Szenerie und einen Perspektivenwechsel. Ich fand das alles sehr gut beschrieben, die vielen Leute, die sich kaum aus dem Weg gehen können, das gute Essen, die wunderbaren Landschaften. Die Autorin zeichnet auch in diesem Buch wieder viele interessante Charaktere, die das Buch so lesenswert machen. Gemeinsam mit ihrem Mann – dieses Mal ohne größere Querelen – ermittelt Darina wieder erfolgreich. So wie wir Leser es kennen und mögen. Wer Darina bisher mochte, wird auch dieses Buch gerne lesen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Streiflicht

Rezensionen von dorli:

Der letzte Sterz

Der letzte Sterz von Günther Pfeifer

Bei der Kriminalpolizei Wien landet wieder einmal eine Bitte um Amtshilfe. Diesmal ist sich Gruppeninspektor Hawelka allerdings sicher, dass der Kelch an ihm und seinem Partner Schierhuber vorübergeht, denn nicht Hofrat Zauner selbst trifft die Auswahl, welche Ermittler in die Provinz entsendet werden, sondern der Kollege Henk.

Doch alles Hoffen ist sinnlos… Kurze Zeit später sitzen Hawelka und Schierhuber in Schierhubers Benz und düsen ins weststeirische Stainz. Hier wurde Herwig Mitteregger ermordet, in Beton gegossen und auf dem Sockel zur Schau gestellt, wo eigentlich die Statue des Erzherzogs Johann hingehört…

„Der letzte Sterz“ ist bereits der vierte Fall für die beiden spätberufenen Wiener Mordermittler Josef Hawelka und Sepp Schierhuber – dieser Krimi ist aber auch ohne Kenntnis der vorherigen Bände bestens verständlich.

Günther Pfeifer wartet auch in diesem Krimi mit einer riesigen Portion Humor auf. Wortwitz, gesellschaftskritische Ironie, spritzige Dialoge in Mundart und jede Menge Situationskomik beleben durchweg das spannende Geschehen. Besonders begeistert haben mich wieder einmal die zum Teil recht skurrilen Figuren. Jeder Einzelne bekommt schnell ein Gesicht und bringt mit seinen Eigenarten, Besonderheiten und Macken eine Menge Schwung in die Handlung, so dass bis zum dramatischen Finale für lebhafte Unterhaltung gesorgt ist.

Die beiden Ermittler wirken bei ihren Nachforschungen immer etwas behäbig und scheinen mehr an Gelagen im Wirtshaus interessiert zu sein als an kriminalistischer Arbeit. Aber der Eindruck täuscht – sie haben alle Vorgänge in und um Stainz fest im Blick und rücken der Wahrheit und damit auch dem Mörder immer dichter auf den Pelz. Und wenn Josef und Sepp doch einmal nicht vorankommen, dann greift das allwissende Auskunftsbüro Berlakovic unterstützend ein und hilft den Buben auf die Sprünge.

Das Lesen hat großen Spaß gemacht - „Der letzte Sterz“ ist ein vergnüglicher Krimi, der mit seinem schrägen Humor von der ersten bis zur letzten Seite kurzweilige Unterhaltung bietet.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von dorli

Rezensionen von yellowdog:

Mittelmaß

Du bist mein Licht von Sarah Kleck

June ist verlobt, freut sich auf die Hochzeit mizt ihrem langjährigen Freund Casper. Aber es gibt auch Momente, in denen sie Panikattacken bekommt und die Vergangenhiet sie quält. Das liebt vor allem an einem Verlust. Ihre Schwester mit 19 Jahren gestorben, wahrscheinlich Suizid.

Die Handlung springt ständig vor und zurück.

Das ist natürlich eine geeignete Erzählmethode für einen anspruchsvollen Roman, aber man sollte auch die dazu passende Sprache haben. Mit diesem permanenten Betroffenheitston wird es anstrengend.

Nach einem Unfall liegt June im Koma, erlebt aber im geistigen Zustand mit, was ihre Familie und Casper bewegt.
Solche Außerkörper-Erfahrungen waren schon oft Gegenstand von Romanen und Filmen, und meist wurde es besser umgesetzt als hier.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von yellowdog