Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Petra Sch.:
aufregend, chaotisch, witzig, magisch und süß
Kurz zum Inhalt:
Jolandas Eltern haben sich getrennt und deshalb zieht die 10jährige Jolanda mit ihrem großen Bruder Max, ihrer 4jährigen Schwester Leni und ihrer Mama von Bayern nach Hamburg, weil dort ihre Omalona wohnt. Und sie ziehen nicht in eine Wohnung, sondern auf ein Hausboot!
Doch dieses ist baufällig, und Jolanda ist überhaupt nicht begeistert, in eine fremde Stadt zu ziehen, auf ein wackeliges Boot, und ihr Vater ist auch nicht da - und der hat noch dazu eine doofe neue Freundin!
Doch in der neuen Schule gibt es cooles Mädchen; am Hausboot nebenan wohnt ein netter Junge; und in der Nähe des Hausboots treibt sich ein süßer kleiner Waschbär herum, der oft auf die Veranda des Hausboots kommt, welches den Namen "Tomate Mozarella" erhalten hat.
Meine Meinung:
Das Buch besteht aus den drei Einzelbänden "Großer Zeh ins kalte Wasser", "Waschbär über Bord" und "Volle Zauberkraft voraus!"
Die Geschichte ist in ich-Forma aus Sicht von Jolanda geschrieben, und so erhält man als Leser tiefe Einblicke in Jolandas Gefühle. Der Schreibstil ist witzig und flüssig zu lesen, und man möchte gar nicht aufhören zu lesen sondern wissen, welche Abenteuer Jolanda erlebt.
Außerdem war es toll von Jolanda und ihren Freunden, den armen Waschbären im Tierheim helfen zu wollen und Geld für sie zu sammeln.
Und die Entwicklung von Jolanda ist toll zu beobachten: anfangs sträubt sie sich gegen ihre neue Heimat; aber als sie dann Freunde findet, den Waschbären zähmen will und eigentlich auch das Hausboot ins Herz schließt - und somit doch gerne in Hamburg bleiben will, auch wenn sie natürlich ihre alte Heimat Bayern und ihren Vater sehr vermisst.
Ganz süß fanden meine Tochter und ich natürlich alle Szenen, in denen der zuckersüße Waschbär mit dem passenden Namen Gängsta vorkommt, der jedoch für jede Menge Chaos sorgt!
Eine magische Komponente ist auch eingebaut, als Jolanda und ihre Freundinnen das Zauberbuch von Omalona, die einen Hexenladen betreibt, mopsen und sich diverse Dinge herbeizaubern wollen: eine Hauptrolle im Schulmusical, die Liebe eines Jungen, und natürlich Gängsta zu zähmen..
Viele detailreiche schwarz-weiß Illustrationen untermalen das Gelesene.
Das farbenfrohe Cover zeigt Jolanda und Gängsta auf der "Tomate Mozarella" und macht richtig Lust darauf, das Buch zu lesen!
Fazit:
Unterhaltsame Geschichte über die Abenteuer eines tollen Mädchens und eines zuckersüßen Waschbären, die sowohl Groß als aus klein begeistert!
Rezensionen von BarbaraM:
Die Buddenbergs: Eine Familie, die man sofort ins Herz schließt und mit der man so manches Abenteuer erlebt!
Wir Buddenbergs - Das Geheimnis vor der Tür von Herden Antje
Die Buddenbergs sind eine ganz wunderbare, leicht chaotische, liebenswerte Patchworkfamilie. Bei ihnen ist wirklich immer etwas los und nun steht ein schweres, geheimnisvolles Paket vor der Haustür. Was hat es damit wohl auf sich? Ja, und dann taucht auch noch ein angeblicher Verwandter der Familie auf.
Besteht da wohl ein Zusammenhang? Dies gilt es nun für die Buddenbergs herauszufinden und ganz „nebenbei“ gibt es noch den Vorweihnachtswahnsinn mit Schultheater, Schlittenfahrt, Weihnachtsbaumkauf... – was eben so alles in der Weihnachtszeit anfällt.
Mit ihrem Buch „Wir Buddenbergs – DasGeheimnis vor der Tür“ ist Antje Herden ein spannendes, einfühlsames und so lesenswertes Abenteuer gelungen, das im Fisch Verlag (KJB) erschienen ist, in der gebundenen Ausgabe 220 Seiten umfasst und in 17 Kapitel aufgeteilt ist. Die einzelnen Kapitel eignen sich von der Länge her ganz wunderbar zum Vorlesen. Es ist bereits der zweite Band der Reihe und im Frühjahr 2019 wir schon der nächste Band erscheinen. Darauf sind wir hier schon richtig gespannt.
Die Geschichte ist in einer kindgerechten, alltäglichen und flüssigen Sprache geschrieben. Ein Element, das eine direkte Nähe zum Leser erzeugt und bei uns die Seiten nur so durchrasseln ließ.
Passend zur Geschichte sind viele schöne und witzige Zeichnungen von der Illustratorin Florentine Prechtel zu finden, welche das Abenteuer wunderbar unterstreichen und zum genauen Beobachten und Besprechen anregen.
Die Geschichte um die Buddenbergs weist viele humorvolle, aber auch einfühlsame Momente auf. Besonders toll wird unserer Meinung nach der Gemeinschaftsgedanke der Buddenbergs aufgegriffen. Wir haben diese Familie, die sich gegenseitig so sehr unterstützt, so viel miteinander lacht und erlebt, sofort ins Herz geschlossen.
Fazit: Wir sprechen eine absolute Kaufempfehlung aus, für Jungen und Mädchen ab 7 Jahren, die ein spannendes und lustiges Abenteuer erleben wollen.
Wir haben selten eine Geschichte gelesen, die so unter die Haut geht und dabei doch so witzig ist. Meine beiden Kinder haben dieses Buch „verschlungen“ und ich als Mama auch.
Schade, dass es schon vorbei ist.
Rezensionen von Caroline :
Pleasure Dome in Las Vegas
Pleasure Park. Zu deinem Vergnügen von Sandra Henke
Las Vegas bekommt eine neue Attraktion. Der „Pleasure Dome“ öffnet seine Pforten und lockt mit seinem außergewöhnlichen Angebot. Jeder sexuelle Wunsch, jede Fantasie kann dort verwirklicht werden.
Ally ist beinahe besessen von diesem besonderen Ort. Zwar ist sie in einer festen Beziehung mit Kyle, aber diese scheint gerade auf Sparflamme zu laufen.
Deshalb wagt sie den unglaublichen Schritt. Gemeinsam mit einer Freundin macht sie sich auf, um den „Pleasure Dome“ zu begutachten. Recht bald verfällt sie den Versuchungen und nimmt Jonas genauer unter die Lupe.
Ihr schlechtes Gewissen ihrem Freund gegenüber lässt ihr natürlich keine Ruhe und sie sucht einen Ausweg aus ihrem Dilemma.
Wie hat es mir gefallen?
Sandra Henkes erotische Romane stehen alle in meinem Regal. Seit „Loge der Lust“ bin ich bekennender Henke Fan und freue mich immer auf die neuen Geschichten von ihr.
Neben den Stories finde ich auch die Covers sehr ansprechend und sehr gelungen. Egal ob damals beim Mira Verlag oder nun bei Heyne. Sehr erotisch aber dennoch nie zu freizügig. Ich bedanke mich auch beim Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar.
Die Vorstellung von einem Sündenpalast finde ich äußerst spannend und natürlich auch anregend. Ich weiß jedoch nicht, ob ich diese Möglichkeit auch nutzen würde, ob ich den Mut hätte über meinen Schatten springen und meine Moralvorstellungen beiseiteschieben könnte. Daher hatte Ally sofort die Sympathien auf ihrer Seite. Sie hatte ihr Ziel im Blick und verlor es nicht aus den Augen. Ich litt mit ihr und auch Jonas mit. Die zwei ergänzen sich gut und stehen für einander ein. Ihre Gefühle entwickeln sich rasend schnell, aber ich hatte nie das Gefühl, dass es zu hastig von statten ging.
Ich hatte nur ein einziges Problem in dieser Geschichte. Es gelang mir einfach nicht, den Vertrauensbruch hinter mir zu lassen. Einen Partner zu betrügen, auch wenn die Partnerschaft nicht mehr gut funktioniert, kommt für mich nicht in Frage. Reinen Tisch zu machen, wäre für mich notwendig, um mich einer neuen Beziehung widmen zu können. Deshalb ziehe ich einen Stern ab.
Dies tut dem Lesegenuss aber überhaupt keinen Abbruch. Die Geschichte ist höchst erotisch, spannend und wieder einmal einzigartig. Las Vegas als Schauplatz ist natürlich auch passend.
Ich bin gespannt, was sich die Autorin im nächsten Buch einfallen lässt, um ihre Leser zu überraschen und zu fesseln.
www.mariessalondulivre.at
Rezensionen von csac:
So ein Mist – Ein lustiges und informatives Buch zu Müll, Abfall und Co
So ein Mist von Melanie Laibl
„Alle kennen ihn, alle machen ihn: Mist. Etwas, das die Welt nicht braucht“, doch halt: Mist hat auch „mit klugen Kreisläufen zu tun, mit Vergehen und Gedeihen, mit Reinigen und Erneuern, mit Erfinden und Weiterentwickeln, mit den Tiefen des Ozeans und den Welten des Universums, mit Genuss und Gestank, mit Gesundheit und Krankheit“.
So beginnt ein spannendes, höchst informatives und humorvolles Buch, dessen Inhaltsverzeichnis mit seinem Spiel mit dem Buchstaben V schon ein Kunstwerk für sich ist: In insgesamt 21 Kapiteln wird von „Verteufeln und Verehren – Mist hat viele Seiten“ über „Verschwinden und Vergessen – Kurze Kanal- und Klogeschichte“ und „Vermiesen und Verpesten – Was macht Müll so stinkig“ bis hin zu „Verblüffen und Verbessern – Müll bringt uns auf Ideen“ die gesamte Bandbreite zum Thema abgedeckt.
Dabei schildern die durchwegs humorvollen Texte ohne pädagogisch erhobenen Zeigefinger den Weg des Mülls als Teil eines Kreislaufs, in dem auch der kleinste Rest seine Verwendung findet. So schildert die Autorin Melanie Laibl auf informative Weise, wie alles Tierische zuletzt zu Humus wird, wie bei diesen „Aufräumarbeiten“ im Wald selbst winzige Bodelebewesen eine wichtige Rolle spielen oder aber wie wir Menschen unseren „Müll“ verarbeiten. Begleitet werden diese Texte von den Sprüchen der zauberhaften Schmeißfliege Calliphora, die „müllologisch gebildet“ zu jedem Kapitel ihr Kommentar abgibt.
Neben den unzähligen Sprachspielen und Wortwitzen sind es auch die Illustrationen von Lili Richter, die dem großen und kleinen Leser immer wieder ein Schmunzeln entlocken. Da gibt es auf den Bildern so viel zu Entdecken, so viel zu Forschen, so viele detaillverliebte Kleinigkeiten, die den Charme dieses Buches mit ausmachen und den Leser staunend zurück lassen.
Fazit: Dieses Buch ist ein Kunstwerk, es steckt so viel sichtbare Arbeit, so viel Überlegung und Einsatz in den einzelnen Textpassagen, in den unterschiedlichen Illustrationen, die alle zusammen ein Mosaik an Informationen zum Thema Müll, Abfall und Co bilden. Überzeugend dabei ist vor allem die Leidenschaft der Macherinnen, die in jeder Zeile und jeder Grafik zum Ausdruck kommt und die man zu diesem Thema gar nicht vermutet hätte.
Empfehlenswert für Kinder ab dem Volksschulalter, nicht nur für Zuhause, sondern vor allem auch für den Gebrauch in der Schule.
Absolute Kaufempfehlung!
Rezensionen von csac:
Rund ums Ei - Ein ansprechendes Sachbuch schon für die Allerjüngsten
Die Spur führt in den Hühnerstall von Hubert Flattinger
Hühner mit weißen Ohrläppchen legen weiße Eier, Hühner mit roten Ohrläppchen braune. Die Zahlen auf den Eiern weisen auf die Haltungsform, das Erzeugerland sowie den Lagebetrieb hin…
Solche und ähnliche Erkenntnisse gewinnen kleine und große Leser beim Betrachten dieses spannenden und doch kindgerecht aufbereiteten Bilderbuchs, in dem es um die Vermittlung der Wichtigkeit und Besonderheit von regionalen Lebensmitteln geht.
Zusammen mit ihrem Papa verfolgt Paula die Spur des Eies, begibt sich als Detektivin auf Spurensuche, knackt den Code, erfährt, wie das Ei von der Henne zu ihr nach Hause an den Frühstückstisch gelangt und in welchen Lebensmitteln und Gerichten es sich verbirgt. Sie lernt, wie man Eier verarbeiten kann und wo sich das Wort „Ei“ noch so überall versteckt.
Dabei gelingt es dem Tiroler Künstler Hubert Flattinger, immer wieder regional gefärbte Wörter in den Text mit einfließenzu lassen, wie zum Beispiel das in Tirol auch als „Goggei“ bekannte Ei.
Eine besondere Erwähnung verdient die Illustratorin Bine Penz, die in unglaublich farbenfrohen und ansprechenden Bildern den Text des Autors begleitet. Ihre ausdrucksstarken Illustrationen sprechen dabei für sich und machen es selbst noch jungen Kindern ab drei Jahren möglich, Spannendes zum Thema „Ei“ zu entdecken.
Fazit: Ein erstaunlich unterhaltsames und informatives Bilderbuch rund um das Nahrungsmittel Ei, das nicht nur zuhause sondern auch im Kindergarten oder der Volksschule als Anschauungsmaterial zum Thema „Gesunde Ernährung und Regionalität“ dienen kann.
Für Kinder ab circa drei Jahren geeignet.
Rezensionen von Gaby 2707:
Wunderschön für jedes Alter
Das allergrößte Märchenbuch von
Gleich beim Anfassen habe ich mich in das wattierte Märchenbuch verliebt. Es ist zwar sehr groß, heißt ja auch „Das allergrößte Märchenbuch“, und relativ schwer, aber zum Vorlesen ideal. Wunderschöne Illustrationen von Francesca Rossi runden den sehr guten Gesamteindruck ab.
Nach einer kurzen Einleitung und der Vorstellung der Gebrüder Grimm folgen die Märchen nach ihren Autoren zusammengestellt.
Die ersten 9 Märchen kommen von den Gebrüdern Grimm, die nächsten 5 Märchen stammen aus der Feder von Charles Perrault, den ich bisher noch gar nicht kannte und die 9 Märchen kommen von Hans Christian Andersen. Insgesamt eine gelungene Zusammenstellung.
Die Schrift hat eine ansprechende und gut zu lesende Größe. Die Märchen haben eine ansprechende Länge, so dass sie auch gut als Gute Nacht Geschichten vorgelesen werden können. Zu jedem Märchen gibt es eine oder mehrere wunderschön gestaltete Illustrationen, bei denen es viel zu entdecken gibt und über die man sich ebenfalls gut mit den Kindern austauschen kann.
Ein wunderschönes Märchenbuch, das bestimmt nicht nur den Kindern sehr gut gefallen wird.
Rezensionen von liesmal:
Die Macht der Worte
Die Unsterblichen von Benjamin Chloe
Der Klappentext gefällt mir besonders gut. Er beschreibt die Geschichte, ohne das Geringste zu verraten. Die vier Kinder der Familie Gold machen sich auf den Weg zu einer Wahrsagerin, die bekannt dafür ist, den Menschen den Tag ihres Todes vorherzusagen. Was sie dort hören, wie sie mit dem Gehörten umgehen und ob es ihr zukünftiges Leben beeinflusst, ist Inhalt des Romans.
Das Buch setzt sich aus vier Teilen zusammen, wobei jeder Teil die Geschichte eines Kindes erzählt. Mit hohem Einfühlungsvermögen werden die Lebenswege beschrieben, von denen keiner dem anderen gleicht. Von Anfang an ist Spannung angesagt, die bei mir nur kurz nachgelassen hat zu Beginn des vierten Teils, um dann mit Macht wieder zurückzukehren. Das Schicksal jedes einzelnen ist emotionsgeladen, lässt mitfühlen, mitlachen und mitweinen. So unterschiedlich die vier Geschwister auch sind, empfinde ich Sympathie für jeden einzelnen von ihnen. Auch wenn sie kaum direkt angesprochen wird, bleibt beim Lesen die Vorhersage der Wahrsagerin immer im Kopf wie ein imaginärer Begleiter.
Das Cover ist sehr gelungen. Nach dem Ende der Geschichte noch einmal betrachtet, finde ich die gesamte Geschichte in dem Bild wieder: die Farben der Blätter, so unterschiedlich wie das Wesen der Kinder; der helle Baum im Vordergrund, dahinter das Dunkel der Nacht, aber nicht ohne Sterne; die einzelnen Blätter, die leicht herabschweben und die, die sich festhalten.
Ein großartiges Buch, das beschreibt, welche Macht Worte auf die Psyche des Menschen haben können. Sehr empfehlenswert!
Rezensionen von Caro2929:
Neues Abenteuer auf Lakeside
schleich® Horse Club(TM) - Die goldenen Schlüssel von Benjamin Chloe
Klappentext:
"Überraschende Neuigkeiten beunruhigen die vier Horse–Club–Freundinnen. Der geldgierige Herr Michaels beansprucht den Feldweg zum Lakeside-Hof und behauptet, dieses Stück Land gehöre ihm. Das könnte weitreichende Folgen haben. Hannah, Lisa, Sarah und Sofia stürzen sich sofort auf den Fall und schon bald verfolgen sie eine spannende Spur, die von drei goldenen Schlüsseln gelegt wird.
"
Meine Meinung:
Ich habe das Buch mit meiner siebenjährigen Nichte gelesen, die ein großer Pferde- und Schleich-Fan ist.
Und wir sind uns einig, dass die vier Mädels vom Horse-Club uns ein weiteres Mal mit einer weiteren Geschichte überzeugen konnte.
Zwar mergelte meine Nichte, dass es nicht ganz so spannend sei, aber sie ist, was das angeht auch einfach sehr verwöhnt ;) Es wird definitiv Spannung aufgebaut.
Schön, an diesen Geschichten ist einfach immer wieder, dass nicht nur die Tierliebe an erster Stelle steht, sondern auch Freundschaft und Menschlichkeit bzw. Hilfsbereitschaft groß geschrieben wird.
Egal, wie andere sich gegenüber den Mädels vom Horse-Club verhalten, die Mädels würden niemals jemanden achtlos im Stich lassen bzw. zurücklassen.
Die Geschichte ist in sich absolut kindgerecht, schlüssig und wird schön aufgelöst.
Unterstrichen wird der Text durch zahlreiche liebevoll gestaltete Illustrationen, die das Lesevergnügen vor allem bei den Kleinen noch erhöht.
Fazit:
Klare Leseempfehlung! Ein Hoch auf den Horse-Club.
Rezensionen von Ewa Wiercinska Leserunde Heyn:
Ein Buch als Erinnerungskultur
Eine allgemeine Theorie des Vergessens von Agualusa Jose Eduardo
Jose Eduardo Agualusa macht sich zur Aufgabe die Erinnerungskultur, während angolanischer Revolution aus Luanda für uns näher zu betrachten. Die dreißigjährige Aufarbeitung der Geschichte setzt sich aus Tagebuchnotizen, Gedichten, flüchtigen Eindrücken, Stimmen, Emotionen zusammen.
Das Buch erweckt die ersten Impulse für das Interesse an der Vergangenheit aus dem afrikanischen Kontinent.
Rezensionen von heinoko:
Ganz nett, aber zu seicht
Nur Gisela sang schöner von Dany R. Wood
Eigentlich lese ich sehr gerne zwischendrin mal einen heiteren Regionalkrimi. Insofern schlug ich mit positiver Einstellung das vorliegende Buch auf. Aber lange währte diese positive Unvoreingenommenheit leider nicht.
Deshalb mache ich es mir mit der Rezension leichter als üblich und verweise auf den Klappentext, der viel, zuviel verspricht: „Ach, du heiliger Bimbam! Dorfpolizist Jupp und seine Inge finden die Nachbarin in der Badewanne.
Natürlich nackt - trotzdem kein schöner Anblick. Mausetot liegt sie in ihrer Schaumbrühe und für die Kripo ist alles glasklar: die Sängerin aus dem örtlichen Kirchenchor (erste Reihe, Mitte) wollte lieber mit den Engelchen im Himmel trällern -freiwillig! Jupp nebst Gattin tippen jedoch auf Mord, und schnüffeln im Leben der Toten rum. Dabei kommen nachbarschaftliche Abgründe vom Allerfeinsten ans Licht. Und auch privat gibt es düstere Wolken: Inge drangsaliert ihn mit einer Paartherapie um die angeknackste Ehe zu retten. Und Schwiegermutter Käthe leidet unter chronischer Alterssturheit und macht mal wieder, was sie will. Plötzlich fallen weitere Kirchenchorsänger um wie die Orgelpfeifen. Spürnase Jupp ahnt, dass hier etwas mächtig faul ist. Knallhartes Ermitteln bei Familie Backes ist gefragt - aber so was von! Lustig und spannend!“
Sicher gab es für mich einige Lacher und etliche Schmunzler beim Lesen. Aber alles in allem war mir sowohl die Geschichte als solche als auch die Protagonisten und deren Denken und Handeln zu hanebüchen, zu überzeichnet, zu sehr auf Situationskomik abgestellt und – ja – schlichtweg zu seicht. Diese müden Flachwitze, auf denen die Welt der Comedian basiert, finden sich reichlich in diesem Buch: „… da musst du bei Tinder wischen. Brauch ich nicht, hab erst am Samstag feucht durchgewischt…“ Ach nee…










