Kunden em pfehlungen
Rezensionen von BooksAreGreat:
Durchwachsen mit guter Tendenz
Meinung:
Neugierig gemacht hat mir der Klappentext in Verbindung mit der Leseprobe. Dieser klangen sehr interessant und versprachen mal etwas anderes. Das Cover finde ich zwar extrem cool gemacht, jedoch ist die dunkle Farbe auch nicht das, wonach ich im Buchladen als erstes greife. Ich kann mir aber vorstellen, dass man mit diesem Design eine optisch ansprechende Reihe auf den Markt bringen kann.
Die Protagonisten könnten unterschiedlicher nicht sein. Diesen Aufbau finde ich am Anfang von Liebesgeschichten immer sehr interessant. Beide haben eine harte Schale und man muss sie erst einmal kennenlernen. Auf den ersten Blick scheinen sie nicht so viele Gemeinsamkeiten zu haben. Aber eine unterschwellige Anziehung scheint die ganze Zeit vorhanden zu sein. Ich finde beide Figuren sehr komplex und vielschichtig. Innerhalb des Romans hatte ich auch wirklich das Gefühl, dass sie sich entwickeln.
Ich finde, dass der Roman auch insbesondere durch seine Nebenfiguren lebt. Hier gibt es eine ganze Palette, die der Handlung immer wieder neuen Schwung in ganz andere Richtungen gibt. Dabei bedient sich die Autorin auch nicht nur der gängigen Klischees, sondern macht etwas ganz eigenes daraus.
Besonders gelungen ist es, den Roman aus zwei Sichten zu erzählen. Auf diese Weise kommen wir beiden Protagonisten nahe und können sie so besser kennenlernen sowie die jeweilige Handlungsmotivation verstehen. Wobei ich sagen muss, dass ich gerade in diesem Punkt bei Jake das ein oder andere Mal Probleme hatte.
Thematisch bleibt die Autorin nicht bei einer klassischen Liebesgeschichte. Vielmehr bedient sie sich auch tiefgehender, ernster Themen, die in der Gesellschaft vielleicht insgesamt mehr ins Gespräch rücken sollten. Mir hat es gefallen, wie sie den Roman gleichzeitig als Unterhaltung wie auch als Medium nutzt. Ein schöner Aspekt.
Das Buch macht in den ersten beiden Dritteln einen wirklich soliden Eindruck, indem auch das Storytelling wirklich stimmig ist. Im letzten Drittel geht die Autorin jedoch einen Weg, den ich als Leser zugegebener Maßen nur sehr ungern mitgegangen bin. Ich hatte mir hier wirklich mehr erwartet. Die Geschichte wirkte ab da überhastet und unvollständig. Anfang und Ende mochten nicht zueinander passen. Da ich mich ja nun mit der Machart des Endes abfinden musste, konnte ich es inhaltlich dann doch noch genießen.
Der Schreibstil ist so wie man es von dieser Art Buch erwartet: Unterhaltend, leicht zu lesen und schnelllebig. Die Beschreibungen waren nicht zu ausführlich, aber so, dass man sich ein gutes Bild vom Setting und den Personen machen konnte. Mit dem Buch kann man perfekt vom Alltag abschalten und einfach mal entspannen.
Zusammenfassend kann ich festhalten, dass mir dieser Auftakt zusagt. Ich mag die Reihe und Idee des Settings. Leider gab es ein paar Schwachstellen, dann aber auch wieder richtig gute Aspekte. Somit war es durchwachsen aber durchaus lesenswert.
Rezensionen von csac:
Wissensvermittlung der anderen Art: Eine abenteuerliche Reise in die Zeit Maximilians I.
Des Kaisers Narr ist in Gefahr von Verena Wolf; Sonja Ortner
Anlässlich des 500. Todestages von Kaiser Maximilian I. im Januar 2019 wartet der Verlag Tyrolia mit einem besonderen Juwel auf: Einem Kinder- und Jugendroman zum Leben und Schaffen des Habsburgerkaisers.
Zum Inhalt: Was passiert, wenn einem beim Lernen für ein langweiliges Schulreferat plötzlich des Kaisers Hofnarr höchstpersönlich vor die Füße purzelt und verzweifelt seine Gugel sucht?
Denn genau das passiert der Ich-Erzählerin und ist für sie der Auftakt zu einer wundersamen Reise in die Zeiten des berühmten Kaisers Maximilian I.
So begleitet das junge Mädchen den Hofnarr durch ihre Heimatstadt Innsbruck und entdeckt zusammen mit ihm ihre moderne Stadt völlig neu. Dabei kommt es zu vielen unfreiwillig komischen Begegnungen mit Kühlschränken, Schiausrüstungen und Straßenbahnen.
Gleichzeitig sind viele Orte, wie etwa die Hofkirche, aber auch Anlass für spannende Einblicke und Zeitreisen in die Vergangenheit, angefangen von der Kindheit des Kaisers in Wiener Neustadt über seine Verheiratung mit der jungen Maria von Burgund bis hin zu seiner Herrschaft als König und Kaiser in Tirol. Viel Wissenswertes erfährt die Protagonistin vom Hofnarr, etwa über damalige Eheschließungen und das Leben am Burgunder Hof sowie auch von Marias traurigem und allzu frühem Ende.
Über den gebildeten Hofnarr lernen die großen und kleinen Leser aber auch viel über das Leben generell in diesen Zeiten, über Pestmasken und bedeutende Maler, über die Hirsch- und Gämsenjagd ohne Schusswaffen und das geheimnisvolle Schriftband am Goldenen Dachl, das bis heute nicht entziffert werden konnte. Bis die Ich-Erzählerin schließlich wieder zurück im 20. Jahrhundert landet, erlebt sie viele spannende Abenteuer und trifft auf so manch historische Persönlichkeit. Geschichte lebt – und ihre Spuren lassen sich bis in die Gegenwart verfolgen. Dies ist eine der Botschaften des Buches.
Insgesamt liest sich das Buch leicht und spannend und vermittelt auf anschauliche Art und Weise Einblick in das Leben des berühmten Habsburgers.
Neben den gut recherchierten geschichtlichen Details faszinieren an diesem Buch auch die Illustrationen des Tiroler Malers Christian Opperer, die farbenfroh gestaltet, auch schon jüngere Kinder ansprechen und zum Durchblättern, Anschauen und Nachfragen anregen.
Empfohlen werden kann dieses Buch für Leser ab circa acht Jahren, auch den Sachunterricht in Volksschulen (Landeskunde) oder den Geschichtsunterricht in weiterführenden Schulen könnte es sicherlich sehr gut ergänzen und bereichern.
Rezensionen von LEXI:
Folge den Menschen, dann findest du das Verbrechen
Evie Blackwell - Tote Spuren von Dee Henderson
Evie Blackwell ist Mitglied einer neu geschaffenen Task Force für Vermisstenfälle, in der ausgewählte Profis ungelöste Fälle im Bundesstaat Illinois neu unter die Lupe nehmen. Sharon Noble, Theodore Lincoln, Taylor Aims, David Marshal und Evie Blackwell verlieren keine Zeit und machen sich unverzüglich an die Arbeit.
Evie wird mit dem New Yorker Polizisten David Marshal ein verlässlicher und hervorragender Ermittler zur Seite gestellt, der seine Arbeit liebt. David liebt jedoch auch seine Freundin Maggie, die als Sängerin der Gruppe Triple M. mittlerweile bereits zu einem berühmten Popstar avancierte. Da auch Evies Herz für ihre Arbeit an den Vermisstenfällen und die damit verbundene Herausforderung schlägt, entsteht eine harmonische Zusammenarbeit, die durch die gegenseitige Unterstützung der beiden Ermittler profitiert. Evie sieht sich jedoch abgesehen von der Suche nach einer vermissten Studentin des Brighton College auch mit einer verzwickten privaten Situation konfrontiert. Sie muss eine Entscheidung hinsichtlich ihrer Beziehung zu ihrem Freund Rob Turney treffen, der Evie über alles liebt und eine gemeinsame Zukunft mit ihr plant. Für den ehrgeizigen und zuverlässigen Finanzmenschen stellt Evie die perfekte Partnerin dar, doch Evies Angst, verletzt zu werden und ihr Widerstreben, sich festzulegen, brachten sie bislang dazu, ihre Entscheidung stets hinauszuzögern.
Dee Henderson hat mich bereits mit ihrem ersten Fall – dem „Probelauf“ dieser neu gegründeten Task Force – begeistert. In der vorliegenden Neuerscheinung durfte ich mich über das Wiedersehen mit der sympathischen Ermittlerin Evie Blackwell und ihren engen Freunden Ann und Paul Falcon freuen, denen in diesem Buch ebenfalls eine kleine Nebenrolle zugedacht wurde. Die Person der Ann Falcon hat mich schon im Vorgängerroman vollends für sich eingenommen – ihre Herzenswärme, ihre unerschütterliche Treue und ihre diskrete Verschwiegenheit zeichnen sie als hoch intelligente beratende Angestellte des FBI, aber vielmehr noch als unersetzliche gute Freundin aus. Die beiden Protagonisten dieses Buches sind hervorragend charakterisiert und punkten durch hohe Authentizität. Dee Henderson beschreibt sowohl die äußere Erscheinung, als auch das Umfeld von Evie und David, gewährt einen Einblick in ihren Hauptberuf als Kriminalbeamte, und bringt dem Leser deren Verhaltensweisen und das Vorgehen im Lösen eines Falles nahe. Durch ihre Gespräche während der Ermittlungsarbeit erfährt man viel über die persönliche Einstellung, das Denken und Fühlen von Evie und David. Besonders die inneren Konflikte dieser beiden Hauptfiguren wurden dem Leser sehr nachvollziehbar und auf einfühlsame Weise nahegebracht. Da David und Evie tief im christlichen Glauben verwurzelt sind, nimmt auch der Glaube eine bedeutende Rolle in diesem Buch ein.
Dee Henderson verfügt über einen flüssigen und einnehmenden Schreibstil, den ich bereits in anderen Büchern dieser Autorin zu schätzen lernte. Sie richtet den Fokus in den einzelnen Kapiteln dieses Buches stets auf eine bestimmte Person, die jeweils vorab als Kapitelüberschrift namentlich angeführt wird. Durch die beiden Ermittlungsfälle, mit denen die Protagonisten sich befassen, wird ein hoher Spannungsfaktor in die Handlung eingebracht, der sich bis zum Ende des Buches kontinuierlich steigert und zu einem aufregenden Finale hinführt. Die beiden geschickt konstruierten Vermisstenfälle und die hoch interessanten Aspekte zur Arbeit eines Ermittlers einer Task Force empfand ich als komplex und sehr informativ – sie haben mich regelrecht ans Buch gefesselt.
Die ausgefeilte Handlung und die hervorragende Umsetzung durch die Autorin - die sympathischen und glaubwürdigen handelnden Figuren, der einnehmende Schreibstil und der durchgehend hohe Spannungsfaktor - haben mir ausgezeichnet gefallen und mich rundum überzeugt. Unbedingte fünf Bewertungssterne für diese tolle Lektüre aus der Feder Dee Hendersons und eine uneingeschränkte Leseempfehlung!
Rezensionen von LEXI:
Du bist wertvoll, so wie du bist!
Unter dem Abendstern von Dee Henderson
Katja Berger arbeitet nach ihrem Studium als Lehrerin an einer Provinzschule und wurde von ihrer Familie bereits ihr gesamtes Leben lang über ihre Leistungen und schulischen Erfolge definiert. Sowohl die Eltern, als auch ihre Schwester vermitteln ihr das Gefühl der Unzulänglichkeit, doch Katja geht dennoch ihren eigenen Weg.
Die humorvolle und fürsorgliche junge Frau mit dem liebenswerten Charakter möchte ihre von Gott geschenkten Gaben für ihre Mitmenschen einsetzen, für andere da sein. Sie wirkt im Kleinen, indem sie sich liebevoll der ihr anvertrauten Kinder widmet. Als eine ehemalige Schulfreundin sie einlädt, die Weihnachtsfeiertage mit ihr und einigen ihrer Kollegen in einem Ferienhaus am Meer zu verbringen, sagt Katja spontan zu. Doch bei der Ankunft in Dänemark erlebt sie eine Überraschung: auch ihre große Liebe Nickolas Risch ist unter den Gästen, und Katja stellt fest, dass dieser Mann ihr Herz immer noch höher schlagen lässt. In der eisigen Kälte der Winterlandschaft, umgeben von faszinierenden Polarlichtern, geraten die beiden in ein ziemliches Gefühlschaos. Denn Nick hat einen triftigen Grund, Abstand von Katja zu halten.
Elisabeth Büchles Romane sind ein Garant für tiefgründige Unterhaltung, romantische Liebesgeschichten und die Einbeziehung christlicher Werte. In ihrer vorliegenden Neuerscheinung thematisiert sie die Geschichte einer unerwiderten Jugendliebe, die auch nach vielen Jahren noch nicht erloschen ist. Der gewohnt flüssige und einnehmende Schreibstil der Autorin machte es mir leicht, sofort ins Geschehen einzutauchen. Elisabeth Büchle versteht es, die zauberhafte Winterlandschaft Dänemarks und die Emotionen der Protagonisten durch eine bildhafte und poetische Sprache hautnah erlebbar zu machen: „Sie sah ihn erstaunt an, und er versank im Anblick des weiten Meeres, das sich in ihren Augen spiegelte. Umgeben von atemberaubenden Eisformationen, einer stillen, nahezu grenzenlosen Landschaft, die in blaues Licht getaucht war, und unter dem sanft glühenden Abendstern.“
Die liebenswert gezeichneten Figuren, die mir zum Teil bereits aus den Vorgängerbüchern bekannt waren, machten diese Lektüre zu einem reinen Vergnügen. Die beiden Protagonisten schleppen emotionale Lasten mit sich herum. Sie verstecken ihre wahren Gefühle unter einer locker-leichten Fassade und hinter flotten Sprüchen. Obgleich in diesem Roman das Hauptaugenmerk auf Katja und Nickolas liegt, avancierte der verrückte und liebenswerten „Nerd“ Jeffrey zu meinem ganz persönlichen Favoriten. Er hatte als Nicks bester Freund, Ermahner, Seelentröster und Stimmungsmacher die für meinen Geschmack beste Rolle in dieser Geschichte inne. Jeffrey ist ein brillanter Denker, ein intellektuelles Genie, zugleich jedoch sehr tiefgründig und feinfühlig. Er schafft es, jede kritische Situation zu entschärfen und ich habe den humorvollen verbalen Schlagabtausch zwischen Jeffrey, Nick und Katja über alle Maßen genossen.
FAZIT: „Unter dem Abendstern“ sorgt mit ausgefeilten Charakteren, tiefgründigen Themen, einer zauberhaften Liebesgeschichte und einer beträchtlichen Dosis Situationskomik für hervorragende Unterhaltung. Mir hat dieser hinreißende Roman ausgezeichnet gefallen und ich freue mich bereits auf weitere Bücher dieser bemerkenswerten Autorin.
Rezensionen von LEXI:
Auf eine lange dunkle Nacht folgt immer ein neuer Morgen
Der Klang eines Augenblicks von Kate Dakota
Die Kanadierin Brittany Baxter hat im wahrsten Sinne des Wortes dunkle Zeiten hinter sich. Nach dem tragischen Unfalltod ihres Vaters John Baxter vor etwa zwanzig Jahren erlag nun auch ihre Mutter einem Krebsleiden. Die junge Frau macht sich auf den Weg nach Irland, um in Mary Flanagan-Baxters Heimat Nachforschungen über die mysteriösen Umstände zum Tod ihres Vaters anzustellen.
Brittany hegt aufgrund eines Tagebucheintrages den Verdacht, dass dieser einem gefährlichen Geheimnis auf die Spur kam und er deswegen sterben musste. John Baxters große Leidenschaft galt dem irischen Nationalheiligtum „Book of Kells“, das seit dem siebzehnten Jahrhundert im Trinity College in Dublin aufbewahrt wird. Gleich zu Beginn ihrer Recherchen kommt es zu einer Auseinandersetzung mit dem Kunsthistoriker Declan Conolly, den sie zunächst als arrogant und unsympathisch einstuft. Doch schon bald kann sie sich der Anziehungskraft des attraktiven und gut gebauten Iren nicht mehr entziehen, und auch Declan verliebt sich mehr und mehr in die hübsche blonde Frau mit den blauen Augen. Er möchte Brittany zudem dabei helfen herauszufinden, was damals wirklich mit ihrem Vater passiert ist.
Kate Dakota versteht es, ihren Lesern die malerische Schönheit der irischen Landschaft, die Herzlichkeit sowie die gesellige Lebensart der irischen Bevölkerung, aber auch die einzigartigen Sehenswürdigkeiten eindrucksvoll vor Augen zu führen. Als Schauplatz der Handlung fungieren ein kleines Dorf namens Rathmullan in der Grafschaft Donegal, die Hauptstadt Dublin, sowie ein Leuchtturm am Fanad Head, wo Brittanys Vater John ein tragisches Ende fand. Den Beschreibungen der Autorin ist es zu verdanken, dass man sehr rasch ins Geschehen eintaucht und den engen Zusammenhalt und das gesellige Beisammensein der Conollys und ihren Freunden, umrahmt vom Klang der Fiddle und traditionellen Gesängen, intensiv miterlebt. Ich habe mich darüber hinaus sehr gefreut, in diesem Buch auch einige Fakten bzw. geschichtliche Hintergründe zum Book of Kells, zur Lachszucht, zum tragischen Unglück des Passagierschiffes „Laurentic“ und zu eindrucksvollen Stätten wie Blarney Castle vorzufinden.
Die handelnden Figuren waren gut charakterisiert, wobei mir jedoch die sympathischen Mitglieder der Conolly-Familie weit mehr ans Herz gewachsen sind, als die beiden Protagonisten. Besonders berührend empfand ich den von Liebe und Respekt geprägten Umgang zwischen dem Fischer Shane Conolly, seiner warmherzigen Ehefrau Rebecca sowie deren Kinder Declan und Lauren.
Durch die nie geklärten Umstände von John Baxters Tod wurde ein gewisser Spanungsbogen in die Handlung eingebracht, die Liebesromanze zwischen Brittany und Declan hält ebenfalls einen unerwarteten Aspekt für den Leser bereit.
Was mir bei diesem Buch nicht gut gefallen hat, war die sprachliche Umsetzung. Ich bevorzuge eine gewählte Ausdrucksweise in Büchern und die großzügige Verwendung der Umgangssprache, flapsige und teilweise derbe Ausdrücke sowie auch einige Fehler verleideten mir daher ein wenig die Freude an dieser Lektüre.
Fazit: „Der Klang eines Augenblicks“ ist eine locker-leichte Lektüre, die mit einer Liebesromanze, einem kleinen eingebauten Krimi-Faktor sowie den Themen „Schuld“ und „Vergebung“ aufwartet. Dank des gewählten Schauplatzes der Handlung wartet die Autorin mit einer atemberaubenden Kulisse auf, die für mich persönlich das absolute Highlight in diesem Roman darstellte. Ich empfand auch die eingeflochtenen geschichtlichen Hintergründe zu diesem wunderschönen Land als Bereicherung. Die Geschichte von Britt und Declan hinterließ zwar bei mir keinen nachhaltigen Eindruck, im Gegensatz dazu habe ich jedoch immer noch die wunderschönen Bilder Irlands vor Augen, die Kate Dakota während dieser Lektüre in mir erzeugt hat.
Rezensionen von Harakiri:
Sam und Ella
Der Klang eines Augenblicks von Kate Dakota
Eigentlich eine ganz normale Liebesgeschichte: Ella verliebt sich in den Kumpel ihres großen Bruders. Wenn der nicht – ihr Lehrer wäre! Auf einem Klassenausflug kommen sich die beiden näher und beschließen, ihre Begierde zu unterdrücken. Doch ihre Gefühle sind stärker…
Ella und Sam, Sam und Ella, ein traumhaftes Liebespaar! Allerdings hat Ella schon so ihre Probleme, und die haben mich eigentlich genervt, die passten für mich nicht so richtig in die Handlung- Ständig wurde Essen weggeschoben oder jemand anderem gegeben, das war mir zu viel.
Und dann noch die Frage: warum schreitet niemand ein? Ella hat ein super Verhältnis zu ihren Eltern und die wissen um ihr Problem, aber keiner tut was?
Ansonsten gibt es nicht viel zu meckern. Eine schöne Geschichte, vor allem in der Höhle, wobei ich da vielleicht nicht so romantisch reagiert hätte, aber dafür ist es ja eine Story und nicht die Realität. Der Schreibstil der Autorin hat mich begeistert. Sehr lebendig, witzig und jugendlich und auch die Stimmungen der Jugendlichen gut eingefangen.
Fazit: ein wenig zu konstruiert, aber wunderschön geschrieben. Das Buch habe ich sehr schnell durchgelesen, weil ich wissen wollte, wie die beiden denn nun zusammenfinden. Denn – und das ist jetzt nicht zu viel verraten in einem Liebesroman – dass sie füreinander bestimmt sind, das ist ja von der ersten Seite an klar.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Silvia Grutze:
Verdammter Garten - Volltreffer
Geisternächte von Mumot André
Robert Kramers (Witwer, Ehemann, Vater)...sein Schrebergarten ist der Mittelpunkt und Ursprungsort seines Lebens... und dort endet auch sein Glück. Findet er alleine einen Weg seine Traurigkeit zu besiegen!? Sein Sohn Finn erlebt ein sehr tragisches Ende, sehr mysteriös und brutal und ein Ende welches ich wirklich nicht vermutet habe in eben diesem Schrebergarten.
Die Geschichte ist anfangs so verworren, dass ich mich schwer in die Geschichte hineinfinden konnte, doch dann fügen sich die einzelnen Erzählungen immer mehr zu einem großen Ganzen zusammen. Schockierende Ereignisse, übertriebene Handlungen – was ist richtig? Während des Lesens werde ich neugieriger und doch bleibt für mich irgendwie unverständlich weshalb eine so schreckliche Erzählung mich derart in ihren Bann ziehen kann. Der Autor setzt immer wieder neue Impulse, die der Spannung des Romans gut tun und verliert sich dabei nie im Kitsch. Sind es nur Hirngespinste oder die Verbindung zu den Toten die „Sophie“, Finns Halbschwester, nicht zur Ruhe kommen lassen? Ist es die pure Angst keine richtige Familie mehr zu sein? Fragen über Fragen. Bei Kapitel 30 –letzte Zeile, wurde mir ganz flau in der Magengegend. Ich frage mich, was machen Eltern falsch, was hätte anders geschehen müssen oder können? "Man sollte sich auf alle Fälle Hilfe holen"... der Gedanke kreist mir immer wieder im Kopf herum! Am Ende tun mir alle Personen leid. Ich weiß nicht mehr genau welcher Person in dieser Geschichte ich zuerst helfen wollte um ihr einfach nur zu sagen „Mach doch so“. Es ist sehr viel Hass in dieser Geschichte! Irena, Roberts Frau, nützt die Gelegenheit als ihre Kollegin stirbt und Robert Kramer mit der Situation überfordert ist und gewinnt ihn für sich. Wäre die Entscheidung Finn selbst großzuziehen besser für Robert gewesen? Streit, Gewalt, Brutalität, Hass auf die freie Partnerwahl und mittendrin der Glaube an den Teufel, Dämonen und Exorzismus. Zwischendurch für mich nicht mehr nachvollziehbar ob es nun ein Krimi, ein Märchen oder ein Mix aus beidem ist. Aber lies selbst. Vielleicht bist du am Ende des Romans ebenso schockiert wie ich es war?
Rezensionen von thora01:
Ein Mittelaltermarkt wird zum Tatort - sehr spannender 8. Fall für Dr. Josefine Brenner
Mord in Weener. Ostfrieslandkrimi von Susanne Ptak
Inhalt/Klappentext:
Ein barbarischer Mordfall zerstört den Frieden der idyllischen ostfriesischen Stadt Weener. Am Morgen eines Markttages wird eine leblose junge Frau entdeckt – im Pranger bloßgestellt, getötet mit einem mittelalterlichen Morgenstern. Dr. Josefine Brenner, Rechtsmedizinerin im Ruhestand, ist vor Ort und unterstützt die ostfriesische Polizei bei der Aufklärung des Falls.
Bei der Toten handelt es sich um die Medizinstudentin und Marktverkäuferin Jasmin Hattinga. Schon bald wird klar: Jasmin sah zwar aus wie ein Engel, hatte sich in ihrem Leben jedoch viele Feinde gemacht. Die Ermittler stoßen auf ein furchtbares Durcheinander von Leidenschaft, Lügen, Eifersucht und Geld. Bei der angesehen Arztfamilie, der Jasmin entstammt, kommen sie nur schwer weiter. Doch ein Fund im Zimmer der Toten bringt erstes Licht ins Dunkel: Eine riesige Summe Bargeld taucht auf, außerdem pikante Videos, die gleich mehrere Personen in den Kreis der Verdächtigen rücken …
(Quelle: Klarant Verlag)
Meine Meinung:
Sehr spannender 8. Fall für Dr. Josefine Brenner. Diesesmal verschlägt es die rüstige Rentnerin in das Idyllische Städtchen Weener. Die Autorin konnte mich mit dieser Geschichte wieder sofort in den Bann ziehen. Ich mag den Schreibstil und den Aufbau der Story sehr. Ganz besonders gefallen mir die sehr detailierten Beschreibung von der Umgebung in dem der Roman spielt. Die Protagonisten zeigen in diesem Band wieder ganz neue Facetten von sich. Ich finde es sehr spannend wie Dr. Brenner mit der Hilfe der Spinngruppe die Geschehnisse während des Marktes rekonstruiert und aus den vielen möglichen Verdächtigen trotz Verwirrungen den Täter finden. Der rote Faden wurde sehr gekonnt versteckt und es war für mich nicht immer ganz leicht auf der Spur zu bleiben. Der Abschluss war für mich dennoch sehr überraschend. Da die Autorin durch den mehrschichtigen Aufbau den wahren Täter sehr gut versteckt hat.
Mein Fazit:
Sehr gelungener 8. Band. Dr. Brenner konnte mich sofort wieder mit ihrer Ermittlungsweise in den Bann ziehen.
Rezensionen von Maria D?rfler:
Muss wirklich alles hinein?
Geisternächte von Mumot André
Das ist mir zu viel an Action. Zu viele aktuelle Probleme sind da gewaltsam zusammengewürfelt.
Familienstreit mit Mord, religiöse Verirrungen in höchstem Ausmass, Gewalt, Rassismus....
Auch die Sprache gefällt mir nicht besonders - warum dann 3 Punkte? Weil die Sache trotzdem recht spannend ist, weil die Übertreibungen - sind es Übertreibungen? - manchmal witzig sind, obwohl fast alles tragisch ist, was in dem Buch beschreieben wird.
Maria Dörfler
Rezensionen von HEYN Leserunde, Manuela Meierhofer:
Kein herkömmlicher Krimi
Geisternächte von Mumot André
Halten sie durch! Nach den ersten 150 langweiligen Seiten werden sie mit rund 200 Seiten Spannung belohnt, bevor die Geschichte wieder abflaut.
im Shop ansehen weitere Rezensionen von HEYN Leserunde, Manuela Meierhofer






