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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von PFIFF:

Amerikanische Freundschaft

Owen Meany von John Irving


Owen Meany ist ein sonderbarer amerikanischer Junge. Er ist der beste Freund von John Wheelwright, der ihn beschützt. Meany ist klein, aber intelligent und pragmatisch und setzt sich auch sen Erwachsenen gegenüber mit seinen Ideen durch. Was er will, setzt er durch, sogar die Aufnahme zum Militär.

Meany bewundert Johns ledige Mutter, tötet sie jedoch durch einen unglücklichen Zufall beim Baseballspiel. Das ädert nichts an der unzertrennlichen Freundschaft, im Gegenteil.
Owen hilft John auf der Suche nach dessen Vater und versucht, immer in der Nähe seines Freundes zu sein.
Irving zeichnet in Meany den typischen Amerikaner in der Zeit des Vietnamkriegs und der Ermordung Kennedys.
Über 800 Seiten große Literatur.

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Rezensionen von nil_liest:

Mahnung an die Gesellschaft

Die Mauer von John Lanchester

Dieses Buch zeigt uns wie stark Literatur helfen kann unsere Gesellschaft und die Richtung die wir einschlagen zu verstehen. Vor allem führt es uns durch die Absurdität des Extremen vor Augen was schief läuft.

John Lanchester tut genau dies in seinem Roman „Die Mauer“. Wir befinden uns in der Zukunft und begleiten Joseph Kavanagh zu seinem 2jährigen Einsatz auf die Mauer.

In diesem dystopischen Zukunftsszenario umgibt England eine Mauer die 10.000km lang ist, 3m hoch und alle 3km einen Wachposten hat als Schutz vor den Anderen draußen.
England schützt sich so nach dem großen Wandel vor Eindringlinge. Der Einsatz als Verteidiger auf der Mauer zerrt an den Kräften und Nerven, denn ein Fehler und man wird selbst zum Opfer und dem Meer übergeben.

Auf sehr beklemmende Weise schafft es John Lanchester im ruhigen Ton diese absurde und so fatale Welt zu erschaffen. Erstklassig verarbeitet er die Themen der Zeit wie den BREXIT, die wachsende Angst gegenüber Unbekanntem, die Sorge um die Flüchtlingsströme.
Gut geschrieben und auch hervorragend übersetzt von Dorothee Merkel, rüttelt es den Leser wach und fordert ihn geradezu zum Handeln auf. In so einer Welt will keiner Leben! Hoffen wir inständig, dass dieses literarische Wachrütteln eine Hilfestellung gibt!

FAZIT: Ein Roman für mehr Menschlichkeit im Umgang miteinander. Ein Hoch auf die gemeinschaftliche Gesellschaft und gegen die Abschottung!

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Rezensionen von BarbaraM:

Ein wunderbares, ganz bemerkenswertes Buch, das die Lust auf den Frühling weckt!

Gedichte und Geschichten zur Frühlingszeit von Nele Handwerker

Das Buch „Gedichte und Geschichten zur Frühlingszeit“ ist ein ganz besonderes Buch.
Bemerkenswert an diesem Buch ist, dass es von drei Generationen geschrieben und illustriert wurde. Die Gedichte wurden von Gertraude Witschas, der Mutter von Ulrike Handwerker, verfasst. Ulrike Handwerker gestaltete die zahlreichen Zeichnungen und ist die Mutter von Nele Handwerker, die wiederum alle Geschichten geschrieben hat.

Man erkennt schon auf den ersten Seiten, dass die drei Frauen sehr viel Fantasie, Können und ihr ganzes Herzblut in den wunderschönen Inhalt gesteckt haben.
Der Band „Gedichte und Geschichten zur Frühlingszeit“ ist wie es der Titel schon vermuten lässt, ein Band von vier Jahreszeitenbänden. Das Buch zum Winter und Sommer ist bereits erschienen. Der Herbstband ist geplant für Juni/Juli 2019.
Das Buch „Gedichte und Geschichten zur Frühlingszeit“ ist 2019 im Verlag Books on Demand erschienen und umfasst 83 Seiten.

Alle Gedichte und Geschichten spielen zur Frühlingszeit. Die Blumen wachsen, die Vögel kehren zurück, der Maulwurf gräbt seine Hügel, die Kinder spielen draußen und genießen die frische Zeit. Im Sagawald gräbt die Maulwurfsdame Magda fleißig ihre Gänge und setzt sich mit dem Dachs auseinander, die Füchsin Fidelia und das Wildschwein Schorsch räumen ganz viel Müll auf und an Ostern werden die Eier bemalt. Die Frühlingszeit ist einfach wunderbar!

Das Vorlesen der verschiedenen Geschichten und Gedichte hat meinen Kinder sehr gut gefallen und sie forderten immer noch eine Geschichte mehr ein und auch das passende Bild wurde jedes Mal sehr genau begutachtet.
Toll ist auch das kleine kreative Extra am Schluss des Buches. Hier findet der Leser kleine Schablonen mit denen ein kleiner Sagawald gebastelt werden kann.

Fazit: Ein ganz besonders bemerkenswertes Kinderbuch, das bestens zum Vorlesen geeignet ist und sicherlich viele Kinderherzen erobern wird.

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Rezensionen von Maria D?rfler:

Ein großer Wurf

Der Stotterer von Charles Lewinsky

Ungewöhnlich, originell, sprachlich hervorragend und von der Konzeption sehr kreativ.
Wie es dem Autor gelingt, durch den Kopf oder durch die Feder seines Protagonisten viele tiefe Einsichten, ja fast philosophische Formulierungen über Gott und die Welt in dieses Büchlein zu packen, ist schon sehr beeindruckend.

Beeindruckend ist auch die Modellierung einzelner Typen von Menschen, die zwar treffend ist, aber nicht gerade von Optimismus über die Menschen sprüht. Neben Witz, Unmoral und Moral(?) ist auch Bitterkeit zu spüren. Neben leichten, sarkastischen Formulierungen, fast lustig, ist dahinter und zwischen den Zeilen auch Traurigkeit und Resignation versteckt.
Ein sehr empfehlenswertes Buch, das trotz oder gerade wegen dem nicht erhobenen Zeigefinger zum Nachdenken anregt.
Maria Dörfler

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Rezensionen von thora01:

Sam und Romy - emotionaler Abschluss der Dilogie

Der Stotterer von Charles Lewinsky

Inhalt/Klappentext:
»LOVE WINS«
Wenn du alles verloren hast, was dir etwas bedeutet, und du dir die Schuld daran gibst … Wenn der Schmerz dich auffrisst und du an nichts anderes mehr denken kannst als an die große Liebe, die nun unzählige Kilometer von dir entfernt ist …Dann bleibt dir nur, um diese Liebe zu kämpfen und zu versuchen, sie zurückzuholen.

Sam reist zusammen mit ihrer besten Freundin nach New York. Zu Romy. Doch ist diese überhaupt bereit, Sam eine zweite Chance zu geben? Und wenn ja, wie stark muss eine Liebe sein, damit sie nicht an weiteren Schicksalsschlägen zerbricht?
Eine Geschichte über das Leben und eine Liebe, die mit jedem Herzschlag stärker wird. (Quelle: Sternensand Verlag)

Meine Meinung:
Wundervoller, besonderer Liebesroman. Er ist meiner Meinung nach noch besser als der erste Teil. Die Autorin hat gekonnt mit den Emotionen gespielt. Bei der ganz besonderen und traurigen Szene hat sie mich voll erwischt, ich habe geheult. Der Schreibstil hat mich sofort in die Geschichte hineingezogen. Die Protas haben sich sehr interessant entwickelt ganz besonders Sam. Sie ist erwachsen geworden und geht ihren eigenen Weg. Sehr schön fand ich wie die Unsicherheiten von Sam in Szene gesetzt wurden. Auch Romy kann in dieser Geschichte punkten. Ganz besonders war für mich der Zusammenhalt der beiden jungen Frauen nachdem das Schicksal ziemlich fies war. Ich wurde von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Der Abschluss fand ich sehr schön und er hat mich sehr gerührt.

Mein Fazit:
Wundervoller Liebesroman der etwas anderen Art. Die Geschichte hat mich von Beginn weg gefesselt und mir eine sehr kurze Nacht beschert. Ich kann jedem der gefühlvolle Bücher mag diese Geschichte ans Herz legen.

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Rezensionen von Gucci-Beerin:

Turbulenter Südafrika-Krimi mit schrägen Ermittlern

Der Stotterer von Charles Lewinsky

Cover und Layout
Das Cover, für das übrigens Rene Rott verantwortlich ist, war die Überraschung schlechthin. Zu Beginn hatte ich es ignoriert, weil mir nicht klar war, dass es sich hier um einen Krimi handelt (ich dachte es sei ein typischer Frauenroman), später fand ich es hübsch, doch als ich das Buch endlich in den Händen hielt, war ich verliebt.

Ein echtes Schmuckstück, das so rein gar nichts mit der Handlung zu tun hat ...

Schreibstil
Der Autor weist ausdrücklich darauf hin, dass es sich hier um eine fiktive Geschichte handelt. Er hat sich ein gewisses Maß an schriftstellerischer Freiheit erlaubt, seiner Fantasie freien Lauf gelassen und zugleich seine eigenen Erlebnisse eingebettet. Demzufolge habe ich seine Geschichte auch mit einem Augenzwinkern gelesen. Mit feiner Ironie schildert er die extremen Gegensätze Südafrikas, die er auf die Charaktere und die Handlung überträgt. Sein Schreibstil ist zeitgemäß, niveauvoll und dennoch unterhaltsam. Selbst über Ungereimtheiten sehe ich amüsiert hinweg. Matthias Boll ist ein talentierter, aufmerksamer Beobachter, Erzähler und Schreiber, der mir überzeugend ein X vor dem U vormachen kann, weil ich einfach rein gar nichts von Technik verstehe. Aber das ist auch nicht notwendig, um die turbulente, gut durchdachte Geschichte zu begreifen.

Meinung
Ich bin erstaunt über Matthias Bolls Erzählkunst. Zunächst hatte ich einen etwas gediegenen Krimi erwartet, aber bei genauerem Hinsehen bemerkte ich seine fantastische Kreativität und eine Vorliebe für Abenteuer. So habe ich es persönlich empfunden, wie andere Leser es beurteilen, steht auf einem anderen Blatt. Am besten gefiel mir die naive Pia und ihre Organisation JBF (Johannesburger-Befreiungs-Front). Diese attraktive junge Aktivistin hat eine sozial-romantische Ader, von der Frank Sattler schwer beeindruckt ist. Mehr verrate ich nicht, nur so viel, dass ich mich von allen negativen Kritiken distanziere, weil ich sie nicht nachvollziehen kann, und ich sie teilweise sogar zum Fremdschämen finde. Dieser Südafrika-Krimi vereint Spannung und Humor. Der Lokalkolorit ist perfekt dosiert. Der Autor hat mich quasi vor Ort am Geschehen teilhaben lassen. Ich kann mir nicht erklären, wie er das geschafft hat. Die Charaktere sind ausgezeichnet dargestellt. Vor meinem geistigen Auge spielten sich irrwitzige Szenen ab. Mehr als ein Dutzend Mal musste ich das Buch beiseite legen, weil ich mir vor Lachen den Bauch halten musste. Dieser elegante, trockene Humor - ob beabsichtigt oder nicht - wird mir noch lange im Gedächtnis bleiben und hat mich neugierig auf die vier vorigen Bände des Autors gemacht. Darum vergebe ich 5 Sterne und eine klare Kaufempfehlung.

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Rezensionen von Gucci-Beerin:

Das Doppelte Lottchen lässt grüßen

Zara und Zoë von Alexander Oetker

"Zara und Zoë" halte ich für einen sensationell gut vermarkteten, aber allgemein überbewerteten Thriller von SPIEGEL-Bestseller-Autor Alexander Oetker. Das Buch umfasst 336 Seiten und erschien am 1. April 2019 im Droemer-Knaur-Verlag.

Cover und Layout
Das liebevoll gestaltete Cover lässt auf den ersten Blick nicht zwingend auf einen Thriller schließen.

Erst im Nachhinein erahnt man die Dramaturgie: Marseille in der Abenddämmerung. Schrift, Schriftgröße, Zeilenabstand und Seitenränder sowie die großzügig gestalteten Überschriften (die gefühlt ein Viertel des Buches einnehmen) und die ungewöhnlich kurzen Kapitel - bzw. der ständige Szenenwechsel - schonen das Auge und tragen positiv dazu bei, das Buch zügig in einem Rutsch bei einer Flasche Pastis zu leeren ... ähm, pardon - zu lesen!

Ort und Zeit des Geschehens
Die Handlung spielt sich im Juli 2018 vor der malerischen Kulisse von Marseille ab, entführt den Leser aber auch in andere, namhafte europäische Metropolen. Organisierter Drogenhandel durch die Drogenmafia in Europa und die Ermordung eines 14-jährigen Mädchens sind Hauptthema des Thrillers.

Inhalt
Zara und Zoe sind Zwillingsschwestern, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Während die verspannte - mal sieben, später nur noch sechs Minuten ältere Schwester Zara eine autistische Perfektion an den Tag legt und als Profilerin bei Europol tätig ist, verdient sich die sympathische Zoe ihren Lebensunterhalt als Elite-Auftragskillerin bei der etablierten, hiesigen korsischen Mafia. Aufgrund familiärer Differenzen haben sich die Schwestern in den 1990er Jahren räumlich getrennt. Zara ist mit "Maman" nach Deutschland geflohen, die furchtlose Zoe hingegen hielt ihrem liebenswerten, charmanten Vater mit krimineller Vergangenheit in Südfrankreich die Treue. Nun aber ist die mimosenhafte Zara auf die Unterstützung ihrer jüngeren Schwester Zoe angewiesen.

Schreibstil
Mein Deutschlehrer hätte diesen Roman vermutlich als "literarischer Albtraum" bezeichnet. Die Geschichte wird aus der Sicht der verschiedenen Protagonisten erzählt. Der Autor bedient sich verschiedener Sprachstile und Ausdrucksweisen, die er den Charakteren anpasst. Der etwas gewöhnungsbedürftige Schreibstil konnte mich nicht überzeugen, aber genau davon lebt die Story: Kurzatmige, teilweise aufzählende und irritierende Sätze verleihen der Geschichte Tempo und einen eigenwilligen Charakter.

Fazit
"Leon, der Profi", "Das doppelte Lottchen" und "Der Pate" lassen grüßen. Ich hatte den Eindruck, das Drehbuch zu einem Actionfilm zu lesen. Grundsätzlich gelingt es dem Autor, durch kurze, knappe Sätze, teilweise auflistend, eine rasante und temporeiche Geschichte zu erzählen und den Protagonisten eine Identität sowie eine Persönlichkeit einzuverleiben. Der gute Mann hält sich wahrlich nicht mit Belanglosigkeiten auf, vermittelt aber dennoch stimmungsvolle Bilder. Wenn man ein Buch wie dieses gewinnt, neigt man aus Höflichkeit dazu, es positiv zu bewerten und sich alles schön zu reden, krampfhaft und mit aller Gewalt das Gute in dem Werk zu suchen und zu finden. Wenn dies aber nun der neueste Trend ist, dann lese ich lieber Schwaben-Krimis. Mir fällt es echt schwer, dieses Buch zu bewerten. Die Story ist nicht halb so aufregend wie erwartet. Der Autor bedient sich vieler Klischees. Ich vermisse Tiefgang. Meiner Meinung nach handelt es sich bei "Zara & Zoe" bestenfalls um eine verkappte Actionkomödie oder um einen gemeinen Aprilscherz. Man weiß es nicht so genau, darum empfehle ich das Buch nur bedingt weiter und vergebe 3 Sterne.

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Rezensionen von Gucci-Beerin:

Merkwürdiger Krimi

Lago Mortale von Giulia Conti

Ich hatte mehr erwartet. Schreibstil ist zwar ok, aber die Spannung fehlt. Als sei die Autorin zum Ende hin zur Abgabe gedrängt worden. Der Schreibstil wirkte literarisch durchaus professionell, die Handlung an sich hat mich nicht vom Hocker gehauen, denn Spannung kam erst im letzten Viertel auf. Wenn man aber bedenkt, dass es sich hier um einen Debütroman einer Journalistin handelt, die beabsichtigt, eine Serie zu schreiben, dann drücke ich mal zwei Augen zu, denn ich habe hier den Eindruck, die Autorin wollte ihrem Protagonisten Simon Strasser durch die Blume eine Liebeserklärung machen und ihm als Auftakt ein ganzes Buch widmen.

Was sie allerdings an ihm sympathisch findet, bleibt mir schleierhaft. Seinen Charakter und seine Lebensweise lassen eher auf einen melancholischen, depressiven Egomanen schließen als auf einen neugierigen und aufgeschlossenen Polizei- und Gerichtsreporter. Auf jeder Seite findet man den Hinweis, dass er lieber nicht nachhakt, nicht nachfragt und seine Gedanken für sich behält. Aber egal, dafür isst er gerne Pasta und geht gerne schwimmen. Ja der Simon ist ein echter Draufgänger: Er führt eine sehr erfüllte, platonische, asexuelle Fernbeziehung und kippt sich abends am liebsten Grappa hinter die Binde.

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Rezensionen von niknak:

Wen würdest du wählen?

Psychospiel von Natalie Tielcke

Inhalt:
(Klappenext)
Emma Mendel wird zu einer Geiselnahme gerufen. Als sie am Tatort eintrifft, erschießt der Geiselnehmer zwei Frauen und flieht. Die Kommissarin ist schockiert: Der Killer hat offenbar nur darauf gewartet, die Frauen vor ihren Augen zu töten.

Emma will den Killer zur Strecke bringen.

Und nur einer kann sie dabei unterstützen: Ben Mendel - ihr Noch-Ehemann und der Vater ihrer beiden Kinder. Die beiden waren mal das perfekte Paar, privat und bei der Polizei. Bis Emma alles zerstört hat. Doch nun braucht sie Bens Hilfe. Denn sie ahnt, dass sie längst selbst eine Spielfigur im Plan dieses eiskalten Serienmörders ist. Emmas Suche wird zu einem Wettlauf gegen die Zeit, in dem der Killer ihr stets einen tödlichen Schritt voraus ist.

Mein Kommentar:
Dies ist ein Buch der Autorin Natalie Tielcke, die ich bereits von anderen Büchern kenne. Der Thriller hat einen spannenden und fesselnden Schreibstil und man liest das Buch in einem Rutsch durch, da man es nicht mehr aus der Hand legen will. Jedes Kapitel ist aus der Sicht eines anderen Protagonisten, hauptsächlich von Emma und Ben, erzählt. Aber auch Nebencharaktere kommen dabei zu Wort. Dabei wird alles aus der Erzählerperspektive berichtet und man hat einen guten Blick auf die Geschehnisse als Leser. Die Situationen und Szenen werden sehr schön und genau beschrieben und man bekommt einen guten Einblick.

Emma und Ben waren früher verheiratet, leben aber nur getrennt. Dennoch merkt man noch sehr genau, was für ein eingespieltes Team die beiden einmal waren und dass sie sich auch heute noch blind verstehen. Sie müssen sich gemeinsam auf die Suche nach dem Täter machen, der ein Spiel mit ihnen spielt und Emma zu einer seiner Spielfiguren macht. Dennoch ist er ihnen immer einen Schritt voraus und die Ermittler müssen ständig auf der Hut sein.

Dabei erkennt man, dass die beiden eigentlich noch immer Gefühle füreinander haben und dennoch müssen sie sich zu 100% auf den Fall konzentrieren. Man merkt ihre Gefühle und versteht auch ihre Zurückhaltung. Aber bei den Ermittlungen sind sie voll dabei und gehen auch in ihrem Beruf auf. Das macht es aber nicht leichter für sie den Täter zu schnappen.

Er spielt sein Spiel und verwendet dafür das Internet, um Leute nach seinem Wunsch zu manipulieren und Dinge zu tun, die sie sonst niemals machen würden. Aber wehe, wer nicht nach seinen Regeln spielt. Die Spannung wurde gleich zu Beginn aufgebaut, als das erste Opfer starb und blieb bis zum Schluss erhalten. Die Autorin schaffte es einen Spannungsbogen aufzubauen, der nie abschwoll und so den Leser die ganze Zeit in seinem Bann hielt. Ich hatte immer wieder eine Idee, wer der Täter sein konnte, aber bis zum Schluss gab es immer wieder Wendungen, die meine Theorie über den Haufen warf.
So war ich am Ende überrascht, als ich erfuhr, wer es nun schlussendlich war.

Der Thriller ist nicht nur spannend, sondern er lässt den Leser auch nach dem Ende nicht so schnell los, da man weiß, so etwas, wenn auch in einer geschwächten Form, wäre auch heute jederzeit möglich. Die Autorin hat somit ein aktuelles Thema aufgegriffen und auf die Gefahren der Anonymität im Internet hingewiesen. Das sollte sich jeder wieder einmal vor Augen führen und bewusst machen.
Er zeigt aber auch wie grausam manche Menschen sein können und wie tief ihre Abgründe gehen.

Mein Fazit:
Ein sehr gelungener und fesselnder Thriller, der den Leser in seinen Bann zieht und zeigt, was für eine Macht manche Menschen auf uns haben. Sie werden in ein Spiel verwickelt und müssen Entscheidungen treffen, die schier unmöglich sind.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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Rezensionen von niknak:

Krönender Abschluss

Dream Maker - Liebe von Audrey Carlan

Inhalt:
Im letzten Teil dieser Reihe werden Parker und sein Team von International Guy nochmal richtig gefordert. Zuerst müssen sie in Mailand einer Sängerin helfen, damit sie sich auf der Bühne wohlfühlt. Anschließend braucht Parkers Bruder Hilfe in Rio und zum Abschluss sollen sie die Teilnehmer einer TV - Show auf ihren Auftritt vorbereiten.

Und zu allen Aufträgen geht es auch bei um Skyler und Parker hoch her. Denn der Stalker schlägt nun richtig zu.

Mein Kommentar:
Dies ist der vierte und letzte Band der Dream Maker Reihe und ich muss sagen, dass er mir sehr gut gefallen hat. Ich kannte bereits alle drei Vorgänger und das ist bei dieser Reihe sicherlich von Vorteil, auch wenn wichtige Punkte aus vorherigen Bänden kurz erklärt werden. Dennoch finde ich es sinnvoll, die Geschichten in der richtigen Reihenfolge zu lesen. So kann man auch die Liebesgeschichte zwischen Parker und Sky besser nachvollziehen und kann ihre Entwicklung mitverfolgen.

Die Autorin Audrey Carlan hat wieder einen flüssigen Schreibstil und die Seiten fliegen einfach nur so dahin. Die Geschichten werden abwechselnd aus Skylers und Parkers Sicht beschrieben und man erfährt so auch wieder sehr viel über deren Gefühle und Gedanken.

Es geht in diesem Buch hoch her. Zum einen weiß man, dass Parker und Sky zwar schon eine tolle Beziehung haben und auch über ein eigenes Haus nachdenken, aber dennoch kommt ganz viel Spannung auf. Der Stalker schlägt erbarmungslos zu und man leidet mit den beiden richtig mit. Es gibt ein gewaltiges Auf und An der Gefühle und man kommt beim Lesen mit allen Emotionen in Kontakt. Mal muss man schmunzeln, dann hält man wieder den Atem an und ganz oft kann man einfach träumen und die schöne Liebesgeschichte genießen. Aber auch die E*otik kommt nicht zu kurz. Es gibt sehr viele und gefühlvolle Szenen und das Knistern ist regelrecht spürbar.

Am Ende des Buches war noch ein sehr schöner Epilog angehängt, der dem Leser auch noch einen Blick in die Zukunft gewährt. Das fand ich sehr schön und auch sehr emotional.

Besonders gut gefallen hat mir auch das Nachwort der Autorin, in dem sie noch von Geschichten über Bo, Royce und Wendy spricht, welche noch folgen könnten. Darauf würde ich mich sehr freuen und ich hoffe, dass wir nicht allzu lange darauf warten müssen.

Mein Fazit:
Ich finde es ist ein sehr gelungener und krönender Abschluss einer wirklich lesenswerten Reihe, die den Leser zum Träumen einlädt und in eine andere Welt entführt. Alles ist möglich, wenn der Dream Maker versucht deine Träume zu erfüllen.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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