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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Bibliomarie:

Whisky, Rock und alte Schmuggler

Whisky für den Mörder von Melinda Mullet

Vor einem halben Jahr erbte Abigail Logan eine Whiskybrennerei in Balfour. Die Erbschaft war mit vielen Schwierigkeiten, auch einem Mordfall verbunden, bei dessen Lösung sie in Lebensgefahr kam.
Jetzt kehrt sie nach einem Auslandseinsatz wieder in die Highlands zurück und stolpert gleich am ersten Tag wieder über eine Leiche.

Aber schnell ist klar, das ist ein historischer Knochenfund und Abi kann sich ganz ihrem neuen Heim widmen. Die Geschäfte laufen gut, dafür sorgt schon ihr äußerst attraktiver Geschäftspartner Grant, dessen leuchtend grüne Augen für einiges Herzklopfen bei ihr sorgen.


Doch der Aufenthalt wird wieder ein Abenteuer. Vor kurzem hat der berühmte Rockmusiker Rory in Balfour niedergelassen. Rory, der Frontmann der legendären „Rebels“ war der Schwarm ihrer Teeniejahre und nicht nur ein exzellenter Gitarrist, auch als Womanizer brach er Rekorde. Nun sind kürzlich sein Keyboarder und sein Drummer Opfer von Anschlägen geworden und Rory fürchtet ebenfalls um sein Leben und das seiner Tochter. Als Kriegsfotografin hat sich Abi auch in gefährlichen Situationen bewährt und Rory bittet sie, bei einem geplanten Open Air Konzert eine Fotodokumentation zu machen und auch für die Sicherheit von ihm und seiner Tochter zu sorgen.


Es schien mir etwas weit hergeholt, dass Rory – umgeben von Securityleuten – eine Fotografin zu seinem Schutz anheuert, ohne sie zu schon vorher zu kennen. Die Ausflüge in die Welt der Rockmusik, großes Geschäft auf der einen Seite und umgeben von einem besonderen Nimbus auf der anderen Seite, haben mir gut gefallen. Besonders die Rückblicke in die wilde Zeit der Rockmusik, als niemand an die Zukunft dachte, alle nur für den Augenblick lebten mit Drogen, Alkoholexzessen und Sex, erinnerte mich an Versatzstücke aus den Biografien der realen legendären Bands und Gitarristen.


Dazwischen findet Abi wieder einige Spuren der alten historischen Whiskyschmuggler und Schwarzbrenner aus dem 18. Jahrhundert. Balfour ist ein sehr geschichtsträchtiger Ort und auch ihr eigenes Haus hat eine bewegte Vergangenheit. Diese Spuren und alte Dokumente ergeben einen zweiten Handlungsstrang, der sehr im Kontrast zu den Ereignissen aus der Gegenwart stehen, aber ideenreich damit verbunden ist.


Den zweiten Band nach einem Debut Krimi zu lesen, finde ich besonders interessant. Man merkt, wie sich eine Figur entwickelt und vielleicht offene Fäden aus dem ersten Band abgeschlossen werden. Allerdings habe ich von diesem Buch mehr versprochen. Man trifft auch hier auf originelle, kauzige Figuren, Hunter ist einer davon. Er werkelt bei Abi in Haus und Garten und sorgt dafür, dass sie langsam als echte Einheimische anerkannt wird. Dann natürlich Grant, bei dem ich mich wundere, wieso ein solches Prachtexemplar von Mann, dazu noch ein adliger Gutsbesitzer, noch zu haben ist. Zwar funkt es gewaltig zwischen ihm und Abi, aber so ganz mag sie ihren Beruf nicht aufgeben.


So bleibt noch reichlich Stoff für einen weiteren Band und weitere ungezählte Gläser besten Whiskys, über den man nebenbei auch noch einiges lernt.

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Rezensionen von zenzi:

humorvolles Kabarett

"Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten" und "Einladung zum Klassentreffen" von Martin Schörle

Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten - dieser Monolog eines frustrieten Beamten war etwas schwierig zu lesen. Ich habe mir halt immer einen Kabarettisten auf der Bühne vorgestellt, der den Text witzig, skuril darbietet. Aber dies ist mir nicht immer gelungen. Trotzdem habe ich mich gut unterhaltenund selber im Akten - und Sprachgewirr verheddert.

Über die Wortschöpfung "Jenachdemiker" musste ich sehr schmunzeln - diese Typen sind ja allgegenwärtig und jetzt haben sie solch einen treffenden, ehrwürdigen Namen!

Einladung zum Klassentreffen - ein witziges Telefonat 2er Klassenkollegen zur Einladung zum 20 jährigen Klassentreffen. Ich konnte mich gut in beide Typen reinversetzen und sie verstehen, dass sich das Leben jedes einzelnen ganz anders als geplant weiterentwickelt. Und doch bleiben alle gleich und es gibt kaum Veränderungen im Charakter seit der Schulzeit. Jedesfall sehr witzig zu lesen, eine nette Unterhaltung. Der Sketch erinnert auch sehr an die eigenen Klassentreffen!

Zwei sehr unterschiedliche Stücke, die 3 Typen sind so ganz verschieden, aber doch nicht allzu extrem, sodass man sich als Leser bei vielen Szenen mit ihnen identifizieren kann.

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Rezensionen von Gaby 2707:

Ein großartiges Krimi-Debüt

Der Sünde Sold Kommissar Dühnforts erster Fall von Löhnig Inge

Der kleine Ort Mariaseeon bei München ist in heller Aufregung: Der kleine Jakob ist aus dem Kindergarten verschwunden. Jeder hilft mit, den Kleinen zu finden. Agnes Gaudere entdeckt nach ein paar Tagen Jakob zufällig beim Joggen, nackt auf einem Holzstoß stammelt der Kleine Unzusammenhängendes von einem schwarzen Mann.

Sie selbst lebt, nachdem sie vor einem Jahr ihren Mann und ihre Tochter bei einem Brand verloren hat, erst ein paar Tage in Mariaseeon. Sofort suchen Panikattacken sie heim und verbannte Erinnerungen werden bei ihr wach. Dann verschwindet eine Frau, deren Leiche kurz darauf auf dem Dorffriedhof gefunden wird.
Kommissar Konstantin „Tino“ Dühnfort registriert schnell, dass die Entführung von Jakob und der Tod der Frau irgendwie zusammenhängen. Indizien lassen auf einen religiösen Hintergrund der Taten schließen.

„Der Sünde Sold“ ist der erste Krimi um Kommissar Konstantin Dühnfort und sein Team. Und dieses Debüt hat mich ab der ersten Seite restlos begeistert. Mit ihrem eindrucksvollen, bildlichen, leicht zu verstehenden Schreib- und Erzählstil hat mich Inge Löhnig sofort in die Gemeinschaft der Mariaseeoner hinein gezogen. Ich habe mit gefiebert, mit ermittelt, mit gelitten und war froh, als die packende und aufreibende Geschichte ihren guten Abschluss gefunden hat.

Ich lerne die unterschiedlichsten Menschen mit ihren Hintergründen kennen. Sympathie und Antipathie – hier wurden meine Gefühle schnell in die verschiedensten Bahnen gelenkt. Und es tun sich Fragen auf, die ganz allmählich, nach und nach, aufgelöst bzw. beantwortet werden.

Der Spannungsbogen steigert sich durchgängig bis zum finalen Höhepunkt. Meinem Lesegeschmack kommt auch zugute, dass der Krimi ohne großes Blutvergießen auskommt. Er besticht eher durch eine ausgefeilte sehr interessante Geschichte, realistisch und gut vorstellbare Protagonisten und Orte und einem tollen Spannungsbogen.

Aber nicht nur der Kriminalfall fesselt, sondern auch das Privatleben von Tino Dühnfort nimmt einen gewissen Raum ein, so dass ich ihn ganz langsam näher kennenlerne. Ein sehr sympathischer Ermittler, den ich gerne bei seinen weiteren Fällen über die Schulter schauen würde.

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Rezensionen von begine:

Herzschmerz

Suddenly Forbidden von Ella Fields


Die australische Autorin Ella Fields beginnt mit „Suddenly Forbidden“ den ersten Band der Gray Springs University – Reihe.

Quinn und Daisy sind schon immer befreundet. Mit 16 Jahren werden sie ein Paar. Aber dann bekommt Daisys Vater einen neuen Job und sie ziehen weg. Zwei Jahre später hofft Daisy, das sie Quinn an der Springs University wieder trifft, denn sie hatten verabredet, beide da zu studieren.

Sie treffen sich auch, aber Quinn ist mit Daisys ehemals besten Freundin zusammen.
Da gibt es eine tragische Aktionen.

Die Autorin hat einen flüssigen flotten Schreibstil, der sich gut lesen lässt. Sie lässt die Emotionen der jungen Menschen besonders gut aufleben. Die Geschichte wird abwechselnd von Daisy und Quinn erzählt und geht auch oft bis in die Vergangenheit.
Der Roman ist ein guter Auftakt der Reihe.

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Rezensionen von Manfred Fürst:

Genial

Bösland von Aichner Bernhard

BÖSLAND, ein weiter Thriller von Bernhard Aichner. Bestsellerautor beschreibt Aichner völlig unzureichend, als würden Verkaufszahlen dem wahren Wert des Autors gerecht werden. Der Plot, der Stil, die aufgebaute Spannung, die „Fesselung“ des Lesers, das hebt BÖSLAND, weit über das durchschnittliche Niveau anderer Thriller hoch hinaus.

Der Plot ist simpel, wie genial: Zwei Jugendliche, Kux und Ben mit unterschiedlicher Persönlichkeitsstruktur arbeiten ihre Vergangenheit nach fast 30 Jahren auf. Der Mord an Matilda von damals wird zum zentralen Aufhänger. Ben, der vermeintliche Mörder von damals wandelt sich vom Täter zum Opfer und wieder umgekehrt. Zwischen den beiden Freunden von damals entwickelt sich ein atemberaubender Psychokrieg. Die Spannung reißt bis zur letzten Seite nicht ab.
Auf 446 Seiten zieht Aichner seine Leser in Bann, erst danach kann der Leser aufatmen.

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Rezensionen von Vicky:

Es gibt nichts Erregenderes als die Wahrheit.

The Ivy Years - Wenn wir vertrauen von Sarina Bowen

‘Wenn wir vertrauen‘ ist der vierte Teil der Reihe 'The Ivy Years' der Autorin Sarina Bowen. Ich habe die Autorin lieben gelernt, sie ist mittlerweile eine meiner Lieblingsautorinnen!



Ich finde das Cover sehr schön, es ist zwar recht einfach gestaltet aber dennoch ist es wunderbar und auf jeden Fall ein Augenfang.

Außerdem passt es perfekt zu den anderen der Reihe und hat dadurch eindeutig einen gewissen Wiedererkennungswert.



Der Liebesroman besteht aus insgesamt fünfzehn Kapiteln. Unter 'Zu diesem Buch' kann man sich bereits einen kurzen Vorgeschmack auf die Geschichte rund um Bella Hall und Rafe Santiago am Harkness College holen.



Die Kapitel sind abwechselnd aus Sicht von Rafe und Bella geschrieben. Das finde ich sehr abwechslungsreich gestaltet und gut gelungen denn so bekommt man einen besseren Einblick in beide und versteht das Handeln der jeweiligen Figure dadurch besser. Außerdem finde ich es auch sehr erfrischend und abwechslungsreich mal die Sicht der Frau, mal die Sicht des Mannes zu lesen und dadurch mehr von den zweien zu erfahren. Hinzu kommt das jedes Kapitel einen Titel hat, dadurch wird bei mir immer das Kopfkino in Gang gesetzt und ich überlege bereits vorm Lesen was hier passieren könnte.



Den Schreibstil von Sarina Bowen finde ich sehr angenehm, dadurch ist der Roman flüssig zu lesen ist und die Seiten fliegen nur so dahin. Ich persönlich hoffe ja bereits seit einiger Zeit auf ein Buch mit Bella und habe mir daher hierauf besonders gefreut. Ich finde die hier aufgegriffenen Themen gut angesprochen und verarbeitet. Nun bleibt mir nur übrig auf einen neuen Band zu warten und zu hoffen dass wir bald etwas mehr über Lianne lesen dürfen – ich habe sie hier sehr ins Herz geschlossen :-)



Fazit: Absolut empfehlenswert! Ich werde die zukünftigen Bände dieser Reihe definitiv lesen und auch die Autorin selbst im Auge behalten und kann dieses Vorgehen auch jedem anderen nur wärmstens empfehlen!

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Rezensionen von Bücher in meiner Hand:

Der Alltagshektik entfliehen...

The Ivy Years - Wenn wir vertrauen von Sarina Bowen

Das Cover ist bezaubernd - aber ich mag ja auch Kirschen und Geschichten, die sich in Gärten abspielen. Da kam der neue Roman von Tania Schlie gerade richtig, auch passend zur baldigen Kirschenernte in einem Monat.

Nicht nur ein grosser Garten, sondern auch um die 50 Kirschbäume gehören zu dem kleinen Haus, in das Miriam Richard sich auf ihrer Reise in Frankreich spontan verliebt.

Miriam liebt Blumen und Pflanzen und hat genug von ihrem Bürojob auf dem Hamburger Blumengrossmarkt. Als sie das Haus in den Pyrenäen sieht, ist es um sie geschehen und kauft es spontan.

Naiv und blauäugig, ja, das weiss Miriam selbst, aber es musste einfach sein. Der Roman berichtet wie sie sich einlebt in Montbolo, das Haus und den Garten auf Vordermann bringt und sich um die Kirschbäume kümmert. Denn künftig möchte sie vom Verkauf der Kirschen leben. Einfacher gesagt als getan, die ersten Schwierigkeiten warten schon hinter der nächsten Hecke. Hält sie durch oder gibt sie auf? Einige Bewohner wetten bereits darauf. Und gelingt es Miriam, ihre Freundin Fredo in Hamburg zu überzeugen, dass es ihr gut geht, auch wenn es manchmal schon ein wenig einsam ist, oberhalb des Dorfes zu leben?

"Die Kirschen der Madame Richard" ist ein ruhiger Roman. Um sich auf die gemütliche Geschichte einzulassen, müssen ungeduldige Leser die Spannung aushalten können, dass hier eben gar nicht so viel passiert. Das Ziel, Miriams Leben von der hektischen Grossstadt ins ländliche, kleine Dorf zu verlagern und dieses neue, Leben zu beschreiben, ist der Autorin Tania Schlie gelungen.

Pflanzenliebhaber, die sich gerne in Gärten aufhalten und das gemächliche Leben mit der Natur lieben, werden auf ihre Kosten kommen. Die Beschreibungen von den Wahrnehmungen im Garten, sei es der kleine Steinkauz oder die Fledermäuse, mit denen Miriam sich das Haus teilt, sowie die Einschübe des Gartentagebuchs vom Vorbesitzer Gaston Bonnefoi sind wunderschön. Auch Miriams Marktbesuche und -käufe, bei denen sie schon daran denkt, was sie aus den Leckereien alles kochen möchte, konnte ich absolut nachvollziehen.

Die Begegnungen mit den Dorfbewohnern und den daraus entstehenden Freundschaften habe ich mit stillem Vergnügen gelesen. Hinter den unauffälligen Frauen und Männern stecken so einige Überraschungen. Egal ob ihr Nachbar, der Geologe Philippe, die Bäckereiverkäuferin Pauline, Gärtnerhilfe Paul, Makler Oscar Poulenc, der Bürgermeister Frochot, zugleich einziger Hotelbesitzer (mit 3 Zimmern), Micheline Guilmette und Madame Gravelotte, deren Auto Miriam kauft - sie alle erobern Miriams und auch des Lesers Herz.

Fazit: Der Alltagshektik entfliehen kann man bestens mit diesem Roman, der mich teilweise an "Vom Glück mit der Natur zu leben" von Edith Holden erinnerte.
4 Punkte.

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Rezensionen von Gaby 2707:

Häusliche Gewalt

The Ivy Years - Wenn wir vertrauen von Sarina Bowen

Hat ihre Schwester Tini wirklich ihren Mann umgebracht? Sara Neuberg kann und will das nicht glauben und beginnt, neben den polizeilichen Ermittlungen, eigene Recherchen anzustellen. Was sie aufdeckt, verstört sie dann doch: Tini wurde von ihrem Mann alkoholkranken geschlagen und hat nichts gesagt. Ihre Rachefantasien im Netz sind für die Polizei fast so gut wie ein Geständnis.

Sara schleust sich in die Selbsthilfegruppe ein, die auch Tini besucht hat. Dabei merkt sie nicht, dass sie immer weiter ins Visier des Täters gerät.


Gewalt in der Ehe bzw. häusliche Gewalt – ein Thema, das nicht gerne angesprochen wird, aber weiter verbreitet ist als man denkt. Ein Thema, das sich hinter verschlossenen Türen abspielt. Ein Thema, bei dem man besser nicht hin sieht und von dem man hofft, dass einen selbst nie betreffen möchte. Dieses Thema nutzt Janet Clark für ihr Erstlingswerk. Und ich muss sagen, sie hat mich mit ihrem leichten, lockeren und so eindringlichen Schreibstil schnell eingefangen. Ein Buch, das man nicht aus der Hand legen kann.

Janet Clark legt hier einen sehr dichten Psychothriller vor, mit mehreren Handlungssträngen, die es beim Lesen mit der Zeit zu entwirren gilt. Zwischen den vielen Orten und Namen scheint es angangs keinen roten Faden zu geben. Das ändert sich aber schnell und ich bin verwirrt, gefesselt und vollkommen in der Handlung gefangen. Durch die verschiedenen Blickwinkel kann ich mich noch besser in die Protagonisten hinein versetzen. Und es glingt mir sogar zu verstehen, warum „er“ so geworden ist, wie er ist. Einfach klasse gemacht.

Ein Thriller, der unter die Haut geht, der betroffen macht und vielleicht auch dazu beiträgt, dass man hier und da etwas besser hin- und nicht wegschaut. Ein richtig gut gelungenes Debüt einer Autorin, von der ich mehr lesen möchte.

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Rezensionen von HEYN Leserunde Erika Liebminger:

Manipulativ.

Der Stotterer von Charles Lewinsky

Mit erfundenen Geschichten versucht der Stotterer, der die Gefängnisbibliothek betreut, auf sich aufmerksam zu machen. Ob als Kapitän einer Fußballmanschaft, als Pilot, der nach Afrika flog um Elefanten zu retten, der auf einem Nashorn ritt und als göttliches Wesen verehrt wurde, der als Arzt Heilmittel erfand oder als Politiker mitreisende Reden hielt.

Er fand, in seinem Kopf sei immer Premiere. Er zeigt, wie man sein Leben durch Schreiben manipulieren kann.

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Rezensionen von HEYN Leserunde Erika Liebminger:

Wundervolle Geschichte!

Großmutters Haus von Thomas Sautner

Eine wundervolle Geschichte, die sich Thomas Sautner ausgedacht hat. Voll Humor, Spannung, ein bisschen Sinnlichkeit, manchmal mehr als ein bisschen Gras, oder was immer in diesem Märchenwald geraucht wurde. Eine hinreißende Großmutter und eine Enkelin, für die das Leben in Zukunft lebenswert sein wird.

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