Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Furbaby_Mom:
Welcome back to Fletcher!
Beim New Adult-Roman "Sinking Ships”, erschienen am 04.11.2019 bei Knaur TB, handelt es sich um den zweiten Teil der Fletcher University-Reihe von Autorin Tami Fischer. Das Werk weist eine in sich geschlossene Handlung auf und kann unabhängig vom Vorgängerband gelesen werden. Ich habe diesen Roman in Form eines Hörbuchs (- eine MP3-CD mit 719 Minuten -) vom AUDIOBUCH Verlag kennengelernt.
Eine kurze Anmerkung vorab: Tami Fischers Debütroman "Burning Bridges" zählt zu den wenigen Büchern, die ich meine persönlichen Highlights nenne, weil ich sie einfach wieder und wieder lesen könnte, ohne je genug davon zu bekommen. Nach diesem sensationellen Erstlingswerk stand für mich fest, dass die Autorin schreibtechnisch unheimlich talentiert und kreativ ist (- was sich auch mit dem aktuellen Band bestätigt hat). Meine Erwartungshaltung war also enorm hoch; zudem hatte ich, ehe ich mir selbst einen Eindruck von "Sinking Ships" machen konnte, bereits die unterschiedlichsten Meinungen darüber gelesen – oftmals hieß es, dieser Roman sei noch viel besser als der erste Teil. Aber der Reihe nach!
Die toughe und temperamentvolle Latina Carla Santos hat schon früh erwachsen werden und Verantwortung übernehmen müssen. Seit dem Tod ihrer Mutter kümmert sie sich um ihre zwei jüngeren Brüder, die ihr manchmal den letzten Nerv rauben – und in der spärlichen Freizeit, die ihr bleibt, versucht sie einen Spagat zwischen Studium und Aushilfsjob hinzulegen…immerhin müssen die Rechnungen bezahlt werden. Von all dem ahnen ihre Freunde nichts. Auch von Carlas panischer Angst vor Wasser weiß niemand – Schwäche ist ein Luxus, den sie sich nicht leisten kann. Bei einer Party stürzt Carla in den Pool und wird in letzter Sekunde von Mitchell gerettet. Der Kapitän des Schwimmteams und Bruder ihrer Freundin Savannah bringt sie mit seiner übertrieben freundlichen Art regelmäßig aus der Fassung – er ist viel zu nett…und das nervt Carla gewaltig! Ausgerechnet er hat sie nun von ihrer verletzlichsten Seite erlebt, megapeinlich! Noch dazu ist seit diesem Vorfall irgendwie alles anders zwischen ihnen und wider Willen entdeckt Carla immer mehr Eigenschaften an dem attraktiven, nervig-netten Typ, die ihre Selbstbeherrschung bröckeln lassen…
Erzählt wird sowohl aus Carlas als auch aus Mitchells Perspektive und so unterschiedlich die zwei Protagonisten auch sind, man gewinnt sie beide gern – es geht gar nicht anders. Ihrer beider Emotionen und Verhalten werden dermaßen schlüssig und logisch beschrieben, dass man am liebsten für beide Seiten Partei ergreifen möchte. Ausnahmsweise haben wir hier keinen Bad Boy, sondern einen Good Guy – und es kämpft nicht das Mädchen um Aufmerksamkeit, sondern der Junge. Ein interessanter Twist! Tami Fischer schreibt mit so viel Gefühl und Herzensblut! Das merkt man nicht nur an den liebevoll ausgearbeiteten Figuren, sondern auch an der detaillierten Story-Welt, die sie mit der Fletcher-Reihe ins Leben gerufen hat. Speziell nach dem ersten Teil (...den ich euch wirklich, wirklich ans Herz lege - aber seid gewarnt, dass ihr eben jenes an einen gewissen 'Ches' verlieren könntet!) erscheinen einem die Charaktere so angenehm vertraut, als würde man sie tatsächlich kennen. Gleichzeit hat man als Neuleser/in nie das Gefühl, außen vor zu sein.
Mein einziger, winzig-minimaler Kritikpunkt zur Handlung – und das ist jetzt Jammern auf hohem Niveau: die körperliche Annäherung zwischen den Figuren hätte gerne etwas später erfolgen können; hier kam mir der erste Kuss ein wenig zu früh, sodass es für mich im Mittelteil etwas an Würze fehlte.
Die Sprecherin Fanny Bechert hat Carla wunderbar realistisch interpretiert und mich komplett begeistert. Eine sehr überzeugende Darbietung! Oliver Dupont, der Mitchells Part sprachlich verkörperte, hätte ich in Werken anderen Genres (speziell Fantasy oder spannungslastigen Thrillern/Krimis/SciFi-Audiobooks) überzeugender gefunden. Ich sage das mit allem Respekt, denn den Sprecher trifft keinerlei Schuld; er hat darbietungstechnisch alles perfekt und beachtenswert abwechslungsreich interpretiert; einzig seine Stimmfarbe erschien mir äußerst unpassend gewählt für einen jungen Teenager. Ich habe mir das Werk zusätzlich zum Hörbuch auch als Buch geholt und habe beim Lesen von Mitchells Passagen tatsächlich einen ganz anderen, viel positiveren Gesamteindruck gewonnen. Aus diesem Grund lege ich euch vor allem die Printversion ans Herz. (Außerdem ist das traumhaft schöne Cover ein absoluter Hingucker im Bücherregal!)
Fazit: Eine sehr gelungene Fortsetzung und definitiv von Interesse für alle Fans von tiefgründigen New Adult-Romanen. Ich fiebere schon sehnsüchtig dem dritten Band der Reihe entgegen!
Rezensionen von Buechertraeumerin:
Neues und bewährtes aus dem Brotbackofen
Brot backen von Anne-Katrin Weber
„Brot backen“ ist Teil der praktischen GU Küchenratgeber Reihe. In dem dünnen und handlichen Kochbuch befinden sich viele Ideen für leckere Brote.
In dem aufklappbaren Softcoverumschlag finden sich vorne und hinten nützliche Hinweise und interessante Informationen rund um die Zubereitung von Sauerteig, praktische Küchenhelfer, Mehlsorten und Kombinationsmöglichkeiten.
Gegliedert ist der Rezeptteil folgendermaßen:
- Einfach Brote mit Hefe
- Sauerteigbrote
- Brötchen & Süße Brote
Die Auswahl ist sehr groß und vielfältig, so enthält das Kochbuch neben bekannten Broten, wie beispielsweise Bauern- oder Kartoffel-Brot, auch einige neue und interessante Rezepte für leckere Brote. Besonders angesprochen haben mich dabei das Tomaten-Ciabatta, das Oliven-Zupfbrot, sowie das Wurzel-Saaten-Brot.
Hier ist definitiv für jeden Geschmack und Brottyp etwas dabei, denn ob mit Körnern, Hefe oder Sauerteig, das Ergebnis ist immer ein leckeres Brot.
Die Rezepte sind übersichtlich und mit ansprechenden, appetitlichen Bildern illustriert. Bei ungewöhnlicheren Zubereitungsschritten ist zudem eine bebilderte Schritt-für-Schritt-Anleitung enthalten. Gut gefallen hat mir die übersichtliche Zutatenliste, bei der die Zutaten für Vorteig und Hauptteig jeweils getrennt aufgelistet sind.
Nützlich sind auch der „GU Clou“, die Abwandlungsideen, Vorratstipps oder die „Gut zu wissen“ Kategorie.
Der Zubereitungsaufwand und die Zubereitungszeit variieren, sodass man sowohl Rezepte mit kürzerer Ruhezeit im Buch findet, wie auch Rezepte für die man eine längere Ruhezeit einplanen sollte und es sich deshalb auch anbietet, den Teig bereits am Vortag anzusetzen. Praktisch sind dabei, die bei jedem Rezept einzeln aufgeführten Zeitangaben zu Zubereitungs-, Quell-, Ruhe- und Backzeit.
Alle Rezepte die ich ausprobiert habe, ließen sich gut zubereiten und waren sehr lecker.
Fazit: Ein ansprechendes Brotbackbuch, in dem sich viele abwechslungsreiche und kreative Ideen rund um die leckere Backware befinden.
Rezensionen von nuean:
Spannung, Leidenschaft, tolle Charaktere und viel Humor
Splitter im Herzen von Amélie Duval
Das Cover ist nicht unbedingt meins, ich mag das Gesicht der Frau nicht unbedingt, aber die Schrift und den Titel fand ich hübsch genug um mir den Klappentext durchzulesen. Und diesen fand ich sehr spannend und ich danke Netgalley und Montlake ganz herzlich, dass ich das Buch lesen durfte.
Es handelt sich um den 3.
Teil der „New-Orleans-Blues-Reihe“, die ich allerdings noch nicht kannte. Aber die Bücher lassen sich unabhängig von einander lesen. Mich hat es aber so neugierig gemacht, dass ich die Vorgänger unbedingt noch lesen muss und sie schon auf meinem Tablet habe.
Es geht um die CIA Agentin Jewel, die nach einem Fehler vor einigen Jahren, endlich wieder die Chance bekommt einen Fall außerhalb ihres Schreibtisches zu bearbeiten. Ihr wird Leroy Masters zur Seite gestellt, der eigentlich nicht mehr im Dienst ist, für diesen besonderen Fall aber eine Ausnahme macht. Von Anfang an Sprühen die Funken zwischen den beiden, trotzdem versuchen sie professionell zu bleiben. Doch dann verändert eine Anweisung plötzlich alles, Jewel weiß nicht mehr wem sie vertrauen kann und gerät in ein Netz aus Lügen, Intrigen und Gefahr.
Von Anfang an hat mich das Buch gefesselt. Der Prolog ist super spannend und auch Jewel mochte ich sofort. Sie ist tough, hat Humor und das Herz am richtigen Fleck. Auch Leroy hat mich gleich begeistert, er ist der typische „Harte Schale – weicher Kern“-Protagonist. Toll fand ich es, dass aus beiden Perspektiven erzählt wurde, so kann ich mich einfach besser in die Charaktere hineinversetzen. Das Knistern zwischen Jewel und Leroy ist sofort spürbar und ich habe bis zum Schluss mit den beiden mitgefiebert.
Der Schreibstil hat mich begeistert, er ist mitreißend und sehr humorvoll. Das Buch ist die perfekte Mischung aus Spannung, Leidenschaft und Liebe. Ein Buch dass man in einem Rutsch durchliest.
Ich liebe es und werde die restlichen Teile auch noch lesen, da mir auch die anderen Charaktere gut gefallen haben und ich gespannt auf deren Geschichte bin.
Fazit: Spannung, Leidenschaft, tolle Charaktere und viel Humor
Rezensionen von HEYN Leserunde Petra Gutsche:
Langeweile über 208 lange Seiten
Rate, wer zum Essen bleibt von Philipp Tingler
Der Titel klingt vielversprechend und das Buch scheint lustig zu werden, der Klappentext macht ebenfalls neugierig und man beginnt zu lesen……doch egal wie lange ich gelesen habe, das Buch hat mich überhaupt nicht angesprochen, die Übersetzung war vielleicht nicht optimal, der Schreibstil gewöhnungsbedürftig.
Der Inhalt nicht wirklich spannend oder gar lustig, irgendwie einfach fade. Keine Weihnachtslektüre für mich.
Rezensionen von nuean:
Leider konnte das Buch nicht halten was der Klappentext versprochen hat. Mir hat das Knistern und die Leidenschaft gefehlt.
Legal Love – An deiner Seite von J.T. Sheridan
Das Cover, der Titel und der Klappentext haben mich sehr neugierig gemacht und ich musste dieses Buch unbedingt lesen.
Der Tod ihres Mentors und Chefs hat Nora stark mitgenommen. Die Anwältin hatte ein inniges Verhältnis zu ihm und vermisst ihn und seine Ratschläge. Unerwartet taucht sein Enkel David auf, der schon lange keinen Kontakt mit seinem Großvater hatte und will seine Rolle in der Firma übernehmen.
Dabei strebt er einige Veränderungen an mit denen Nora nicht einverstanden ist. So geraten die beiden sehr schnell aneinander und obwohl einige gewisse Anziehungskraft zwischen den beiden herrscht, stehen die Vergangenheit und einige Geheimnisse zwischen ihnen.
Leider hat mich das Buch nicht wirklich mitgenommen. Ich fand Nora von Anfang an sehr kühl und distanziert, was für eine Anwältin bestimmt typisch ist, aber ich konnte einfach keine Verbindung zu ihr aufbauen. Auch mit den anderen Charakteren wurde ich im Laufe des Buches einfach nicht warm. Ich habe keine Leidenschaft und kein Knistern zwischen Nora und David gespürt und auch der Humor hat mir gefehlt.
Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig und das Buch lässt sich in einem Rutsch durchlesen. Trotzdem hat mir einiges gefehlt was einen perfekten Liebesroman für mich ausmacht,
Ich bedanke mich bei dem Verlag und bei Netgalley ganz herzlich, dass ich das Buch lesen durfte.
Fazit: Leider konnte das Buch nicht halten was der Klappentext versprochen hat. Mir hat das Knistern und die Leidenschaft gefehlt.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Renate Pfeiffer:
Ödes Gewäsch
Rate, wer zum Essen bleibt von Philipp Tingler
Ich habe mich bemüht, aber – nein, danke. Die ersten Telefonate über die richtigen Kirschen zum Dessert waren noch ganz witzig, aber dann folgt nur noch hohles Geschwätz. Mag es auch ironisch gemeint sein, als Entlarvung gesellschaftlicher Konventionen, als Spiegel der alltäglichen Pseudopsychologie oder so, es ist nur ermüdend.
Da hilft auch kein flaschengrünes Chesterfield-Sofa, auf S 117 habe ich aufgegeben.
Rezensionen von Petra Sch.:
Grandiose und spannende Fortsetzung der Bildermacherin-Reihe!
Die Bildermacherin und der böse Wolf von Christiane Omasreiter; Kathrin Scheck
Kurz zum Inhalt:
Die Fotografin Amalia Engl zieht nun endgültig zurück nach Pfunders im Pustertal in das Haus ihrer kürzlich verstorbenen Großmutter Zille.
Ihr Freund Felix hat sich mittlerweile von ihr getrennt, da es so lange gedauert hat, bis sie sich zu einem fixen Umzug nach Pfunders entschließen konnte und ist nun mit der Wolfs-Forscherin Dr.
Bettina Sommer zusammen, die sich gemeinsam mit ihrer Kollegin Celina Uhlig für das Wiederansiedeln der Wölfe und deren Schutz einsetzt. Was nicht leicht ist bei der eingeschworenen Dorfgemeinschaft, die die Wölfe als große Gefahr ansehen.
Als dann auch noch Celina von Amalia auf einer Skitour zerfleischt im Schnee aufgefunden wird, ist den Bewohnern klar: die Wölfe müssen weg!
Doch bald stellt sich heraus: die Wölfe waren nicht der Grund für den Tod der jungen Biologin und bald stößt Amalia bei ihren Nachforschungen im Ort auf Feindseligkeiten, Geheimnisse und unschöne Liebschaften. Wer hat Celina ermordet und warum?
Meine Meinung:
"Die Bildermacherin und der böse Wolf" ist der zweite Teil um die Fotografin Amalia Engl, der in Südtirol spielt. Die Geschichte ist in sich geschlossen und kann eigenständig gelesen werden; alle wichtigen Vorkommnisse aus Band 1 sind geschickt in die Geschichte integriert.
Der Schreibstil von Christiane Omasreiter und Kathrin Scheck ist so lebendig und mitreißend, und sämtliche handelnden Personen und vor allem das Pustertal, Pfunders und die ganze Gegend dort sind so anschaulich beschrieben, dass ich sofort wieder in Südtirol war!
Auch das Einfließen von typischen Südtiroler Ausdrücken (inklusive Glossar im Anhang; auch mit Erklärungen zu Landschaft und Orten), der Lokalkolorit, die äußerst sympathische Protagonistin und die authentische Geschichte, der Verlauf und die glaubhafte Auflösung machen das Buch zu einem Leseerlebnis!
Die beiden Autorinnen schaffen es wie kaum ein/e andere/r Autor/in, die Figuren lebendig werden zu lassen bzw. Figuren zu erschaffen, die polarisieren. Und was mir besonders gut gefällt und ich erst selten erlebt habe: wie lebensecht und glaubhaft nicht nur die Personen, sondern v.a. auch die Fälle sind! Direkt aus dem Leben gegriffen mit echten Gefühlen und nachvollziehbaren Taten und Handlungen (und nicht irgendein abstruses Konstrukt für die Motive des Täters...).
Den Autorinnen ist es auch wunderbar gelungen, mich bis kurz vor Schluss im Dunklen tappen zu lassen, immer wieder tippt man auf eine andere Person als Mörder; wirklich erst kurz vor Ende war mir dann klar, wer der Täter war!
Das Cover zeigt die wunderschöne Landschaft Südtirols, allerdings in düsteren Farben, mit einem edlen wilden Wolf im Vordergrund.
Fazit:
Spannender und authentischer Krimi mit einem wunderschönen Setting in Südtirol, einer sympathischen Protagonistin und einer nachvollziehbaren Auflösung. Ich vergebe sehr gerne wieder 5 Sterne und freue mich schon auf die Fortsetzung!
Rezensionen von PFIFF:
Allmen soll einen wertvollen verschwundenen Koi suchen
Allmen und der Koi von Martin Suter
Allmen ist wieder einmal knapp bei Kasse und nimmt daher einen Auftrag an, den er normalerweise abgelehnt hätte. Er soll auf Ibiza den verschwundenen, wertvollen Koi eines schwerreichen, alten, kranken Mannes suchen und zurückbringen. Der Fisch war ein Geschenk an seine Lebensgefährtin gewesen.
Die junge, hübsche Freundin des Auftraggebers verführt Allmen und bringt ihn damit in eine für ihn unangenehme Situation.
Carlos, der Diener und Recherchepartner wird niedergeschlagen, weil er anscheinend dem Geheimnis um den verschwundenen Fisch zu nahe gekommen war.
Trotzdem gelingt es Allmen, auf die Spur der Diebe zu kommen und seinen Auftrag zu erfüllen.
Beim Abschiedsdinner bietet der Gastgeber seinen Gästen eine Überraschung, die den Leser schmunzeln lässt.
Rezensionen von PFIFF:
Ein Piano verbindet die Schicksale verschiedener Menschen
Das Gewicht eines Pianos von Cander Chris
In den 1960-ger Jahren in Russland stirbt ein Nachbar von Katya und sie bekommt sein Klavier geschenkt. Ein Blüthner, ein schwarzes hochgestelltes Piano des berühmten deutschen Klavierbauers.
Einige Jahre später will Clara, Automechanikerin in der Nähe von Los Angeles, das von ihrem Vater geerbte Klavier loswerden.
Sie hat keine Verbindung dazu, außer dass es das Einzige ist, was ihr von ihrem Vater geblieben ist. Sie unmusikalisch und ist es leid, bei ihren diversen Umzügen das klobige Teil mitnehmen zu müssen.
Ihre Eltern sind bei einem Brand umgekommen, das Piano hat überdauert, weil es zu der Zeit in Reparatur war.
Clara lernt einen Fotografen kennen, der Aufnahmen mit dem Klavier machen möchte und es dazu durch ganz Kalifornien transportiert. Clara hat Gewissensbisse und ist sich nicht mehr sicher über ihre Beziehung zu dem Piano. Sie folgt Greg.
Zwischen beiden entspinnt langsam eine Beziehung. Beide sind verletzt und verschlossen. Es stellt sich heraus, dass die beiden mehr als nur das Piano verbindet.
Rezensionen von heinoko:
Mystisch-spannender Pferde-Abenteuer-Roman
Wolfspferd von Sabine Giebken
Von Kindheitstagen an stehe ich Tierbüchern zwiespältig gegenüber. Denn meist geschieht in den Büchern den Tieren erst etwas Schlimmes, bevor sich letztlich alles zum Guten wendet. Und genau dieses Leid hat mir als Kind Albträume verursacht und immer musste ich beim Lesen weinen – auch wenn ich letztlich wusste, dass das Gute siegen wird.
Schließlich weigerte ich mich, noch jemals ein Tierbuch zu lesen… Jetzt viele, viele Jahre später im ü60-Alter begann ich tapfer das vorliegende Buch zu lesen. Und was soll ich sagen, es packte mich so intensiv wie zu Kinderzeiten.
Tala ist ein ungestümes Mädchen, mutig und eigenwillig. Es lebt mit seiner Familie in der Wildnis, auch im tiefsten Winter. Saphira, eine Albinostute, ist Talas beste Freundin. Doch Saphira hat im Herdenverbund keinen Platz. Odin, der riesige Hengst, schließt sie von der Herde aus, weil sie sich, ähnlich wie Tara, nicht unterordnen will. Taras Vater Pollo, der Anführer des Stammes, weigert sich, Tara mit auf die Jagd zu nehmen, obwohl sie sich das so sehr wünscht. Als jedoch eines Tages Räuber das Lager überfallen und alle Vorräte stehlen, erinnert sich Tara der Sage, dass, wer einen frei lebenden weißen Wolf fängt, mit einer großen Belohnung rechnen dürfe. Und so macht sich Tala unerschrocken zusammen mit Saphira auf den Weg…
„Wolfspferd“ ist eine Geschichte, die zwischen unserer vertrauten Realität und mystischen Ereignissen angesiedelt ist. Im Einklang mit der Natur frei und ungebunden zu leben und sich von Sagen und Mythen, die die Großmutter erzählt, leiten zu lassen, bildet den intensiv-eindrücklichen Hintergrund der erzählten Geschichte. In Zeiten, in denen es hitzige Diskussionen um das Thema Wölfe in unseren europäischen Wäldern gibt, hat dieses Jugendbuch zusätzlich zur gekonnt geschriebenen spannend-unterhaltsamen Geschichte noch eine weitere Dimension, nämlich die Frage, ob es uns gelingen könnte, uns mit unserer Tierliebe auch den Tieren anzunähern, die auf den ersten Blick bedrohlich und gefährlich wirken. Der Autorin gelingt dies meines Erachtens sehr, sehr gut, so wie sie überhaupt sehr feinfühlend auch die Passagen, in denen sie Saphira selbst berichten lässt, ausgestaltet hat. Tierliebe, die aus Tierverständnis gewachsen ist, nicht aus verkitschter Gefühlsduselei, Mut, eigenständiges Denken und Handeln, Respekt vor Anders-Sein – in diesem Jugendbuch steckt eine Menge an Botschaften. Genauso gut lässt sich das Buch aber auch als ein reines mystisch-spannendes Pferde-Abenteuer-Buch, verpackt in reichlich Winterzauber, lesen. Mir jedenfalls hat es ausnehmend gut gefallen.









