Icon Kontrast wechseln
Logo Bücher Leporello Stöger

Kunden em pfehlungen

Rezensionen von yellowdog:

Die Brüchigkeit der Welt

Wenn es dunkel wird von Peter Stamm

Peter Stamms neues Erzählungsband kommt mir zunächst zahmer vor als seiner bisherigen Bücher. Die Story „Der erste Schnee“ zum Beispiel hat gute Ansätze, wird dann aber zu harmonisch. Das ist etwas unterkomplex. Da hätte man mehr draus machen können.
Die Titelgeschichte ist erwähnenswert weil es einige gute Formulierungen gibt, doch dann läuft sie irgendwie ins Leere.

Sehr schön aber die Geschichte Mein Blut für Dich.
Langsam kommt man dem Thema auf die Spur.
Es sind bestimmte Momente und Erkenntnisse, die das Leben der Protagonisten der Geschichten beeinflussen und verändern.

Meine favorisierten Geschichten sind Die Frau im grünen Mantel und Sabrina, 2019.
Am Ende spürt man ihn doch, den bekannten Peter Stamm-Ton.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von yellowdog

Rezensionen von annabookie:

Interessante Reise - interessanter Schreibstil - interessante Geschichte

Wundersuche von Thomas Bruckner

Wundersuche - Von Heilern, Geblendeten und Scharlatanen (Thomas Bruckner)

Spannende Reise durch die Welt auf der Suche nach Wahrheit und Heilung. Thomas Bruckners Tumordiagnose ist der Grundstein für dieses interessante Buch.

Nun zum Inhalt: Als der Autor, Thomas Bruckner, erfährt, dass er einen Tumor im Kopf hat, beschließt er nach einiger Überlegung nach alternativen Heilmöglichkeiten zu suchen.

Aus medizinischer Sicht kann er die Operation zunächst ein halbes Jahr hinauszögern und so nutzt er die Zeit um verschiedenste Leute aufzusuchen, die von sich behaupten heilen zu können oder mit der Geisterwelt in Kontakt zu sein.
Manche dieser Leute stellen sich als Lügner heraus, andere wiederum haben doch Fähigkeiten, die außergewöhnlich wirken.
Achtung Spoiler: Allgemein kann man seine Reise so zusammenfassen, dass Thomas Bruckner Höhen und Tiefen erlebt hat. Teilweise haben die Menschen, die er getroffen hat, ihn positiv beeinflusst, teilweise haben sie ihn mental und emotional sehr verunsichert. Fakt ist, dass kein einziger/e der Heiler und Heilerinnen, die er aufgesucht hat, seinen Hirntumor erkannt hat. Als der Autor die Reise schließlich beendet, hat sich der Tumor nur minimal vergrößert und er lebt bis jetzt gut damit.

Ich finde das Buch "Wundersuche" sehr gelungen geschrieben. Thomas Bruckner, der Journalist ist, hat einen packenden Schreibstil. Seine in ich-Form verfasste Geschichte ist wirklich abwechslungsreich erzählt. Gut gefallen hat mir auch die Kapitelaufteilung, da jeder Ort, bzw. jede/r Heiler/in, den/die er besucht hat, in einem Kapitel beschrieben wird. So war das sehr übersichtlich. Was mir am allermeisten gefallen hat, war, dass einige Heiler/innen in mir bekannten Orten gewohnt haben. Allerdings fand ich auch toll, dass manche Heiler/innen in Afrika oder Südamerika zuhause waren. Das war eine abwechslungsreiche Mischung.

Schade finde ich, dass nicht ein einziger dieser alternativen Menschen Thomas Bruckners Gehirntumor mit Sicherheit bestimmt hat.

Alles in allem war das Buch und Thomas Bruckners Geschichte einmal etwas Neues. Es war für mich fast wie eine kleine Weltreise und somit wirklich spannend zu lesen. Besonders beeindruckt, bzw. eher schockiert haben mich die Rituale der Voodoo-Priester und die Operationen in Südamerika.

Ich würde "Wundersuche" auf jeden Fall weiterempfehlen. Vor allem wenn man sich für diese Thematik interessiert und diese aber kritisch hinterfragt, ist Thomas Bruckner der richtige Autor. Abgesehen davon hat er einen wirklich angenehm zu lesenden Schreibstil, der das Lesen sehr kurzweilig macht.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von annabookie

Rezensionen von marsu:

Begegnungen

Ein Sonntag mit Elena von Fabio Geda

Erzählt wird die Geschichte aus Sicht der jüngeren Tochter, die nach dem Tod der Mutter den Kontakt zum Vater verloren hatte. In Rückblenden erfahren wir von dem Sonntag, an dem der Vater zum ersten Mal in seinem Leben ein Menü kocht für Tochter Sonia, ihren Mann und die beiden Töchter. Doch dann fällt die eine Tochter vom Baum und sie müssen ins Krankenhaus.

Da ist das Essen allerdings schon soweit vorbereitet und um sich abzulenken, geht der Vater erst einmal spazieren. Im Skatepark trifft er dann auf Elena und ihren Sohn Gaston; die beiden Erwachsenen kommen ins Gespräch und die drei verbringen den Sonntag miteinander und jeder von ihnen hat einen großen Mehrwert von diesem Sonntag. Doch dies ist mehr als die Geschichte dieses einen Sonntages. Die Erzählerin berichtet in Rückblenden vom Leben der Familie, dann ihrerseits von Treffen mit einem Fremden, einem alten Mann, in einem Café in Rom. Ein herzerwärmendes Buch, wunderbar erzählt; am Ende fühlt man sich, als ob man diese Familie ein Stück des Weges begleitet hätte.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von marsu

Rezensionen von Gaby 2707:

Ein sehr spannender 4. Fall für Luc Verlain

Baskische Tragödie von Alexander Oetker

An der gesamten Cote dÀrgent werden braune Päckchen angeschwemmt. Reinstes Kokain. Eines dieser kleinen Pakete verwechselt der 5-jährige Lucien Dugary mit Puderzucker und sein erst so kurzes Dasein steht zwischen Leben und Tod.
Commissaire Luc Verlain untersucht den Fall, bis er ein Schreiben aus San Sebastian erhält.

Er lässt alles stehen und liegen. Auf dem Weg ins Baskenland wird er wegen dem Verdacht auf Drogenschmuggel und Mord verhaftet. Was verdammt geht hier vor sich?

In seinem 4. und bisher persönlichsten Fall wird Commissaire Luc Verlain ins Baskenland gelockt. Hier wird er von einem Unbekannten mit seiner Vergangenheit konfrontiert und zu Taten gezwungen, die er sich nie hätte vorstellen können. Und je näher er der Auflösung kommt, um so größer wird die Gefahr für ihn. Es ist ein sehr persönlicher Fall, den Luc Verlain hier zu meistern hat. Es beginnt mit Postkarten und kryptischen Nachrichten und endet für ihn beinahe tödlich.

Durch den leichten, eingängigen Schreibstil und die kurzen Kapitel, die die Geschichte unglaublich schnell machen, liest sich der Krimi fast wie ein Thriller. Cliffhanger lösen bei mir den Anreiz aus, immer noch ein Kapitel lesen zu wollen. Was dazu führt, dass die Geschichte für mich schon wieder viel zu schnell aus erzählt ist und die Ermittlungen sich ganz zu meiner Zufriedenheit aufgelöst haben.

Wie auch bei den anderen Fällen von Verlain habe ich mich, außer auf den Kriminalfall, auch diesmal wieder besonders auf die landschaftlichen und kulinarischen Beschreibungen gefreut. Bei den Beschreibungen von San Sebastian und von Bordeaux weiß ich, warum ich dort auch unbedingt mal hin möchte. Und wenn ich an die Pintxos denke, von denen ich hier gelesen habe, läuft mir schon wieder das Wasser im Mund zusammen.

Einige der Menschen mit denen ich es hier zu tun bekomme, kenne ich ja schon aus vorherigen Fällen, die wir zusammen gelöst haben. Aber auch die neu Hinzugekommenen kann ich mir bald sehr gut vorstellen und meine Sympathien – oder auch nicht – vergeben. Mir macht es immer Spaß, wenn ich die Commissaire auch privat noch näher kennenlerne. Und genau das war hier gerade bei Luc der Fall.

Ein sehr persönlicher Fall, wunderbare Landschaften und Städte, zumeist freundliche, zugewandte Menschen und lecker duftende Pintxos – das alles und noch viel mehr machen diesen spannenden Krimi aus. Eskerrik asko und ahur – Vielen Dank und adiós. Ich freue mich schon heute, wenn ich zusammen mit Luc und seiner Mannschaft den 5. Fall lösen darf.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Gaby 2707

Rezensionen von Harakiri:

spannender Thriller

Die App – Sie kennen dich. Sie wissen, wo du wohnst. Psychothriller von Strobel Arno

Als Hendrik vom Nachtdienst nach Hause kommt ist seine Verlobte Linda verschwunden. Die beiden standen kurz vor der Hochzeit und so ist Hendrik klar: Linda wurde entführt. Doch die Polizei glaubt ihm nicht. So geht Hendrik eigene Wege und die sind ganz schön gefährlich!
Das Buch startet schon sehr spannend und zieht den Leser in seinen Bann.

Durch das Verschwinden von Linda bekommt die Handlung gleich viel Brisanz und durch den Einschub eines anderen Opfers auch das nötige Gänsehautfeeling. Zugegeben: zwischendurch fand ich das Buch etwas übertrieben und abgefahren und auf die Kombination, die Strobel dann eingeht, wäre ich auch nie gekommen.
Eine App, die alles was du tust, beobachtet. Beunruhigend. Leider wird am Anfang kaum auf das System eingegangen, hier hätte ich mir noch ein wenig mehr Hintergrund erhofft, aber nichtsdestotrotz: es bleibt spannend. Besonders gelungen fand ich immer die kleinen Zwischenhandlungen, in denen die Angst der Opfer dargestellt wird und der für so manchen Schocker sorgt.
Fazit: Strobels Schreibweise hat mich wieder begeistert und Fitzeks Aussage „Bei Strobels Büchern braucht man kein Lesezeichen, man kann sie eh nicht aus der Hand legen“ unterschreibe ich gerne.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Harakiri

Rezensionen von dorli:

Das Geheimnis der Reformatorin

Das Geheimnis der Reformatorin von Bettina Lausen

In ihrem historischen Roman „Das Geheimnis der Reformatorin“ nimmt Bettina Lausen den Leser ein weiteres Mal mit in das 16. Jahrhundert nach Köln und setzt damit die Geschichte rund um die Erlebnisse der Brauerstochter Jonata von Menden fort. Die Handlung dieses Romans ist auch ohne Kenntnis des vorherigen Bandes bestens verständlich, obwohl natürlich das Wissen um die Ereignisse aus „Die Reformatorin von Köln“ den Lesegenuss der Fortsetzung noch erhöht.

Seit Jonatas Flucht aus Köln ist einige Zeit vergangen. Sie lebt mittlerweile glücklich mit ihrem Mann Simon und ihrer Tochter Ells in Wittenberg. Als sie erfährt, dass ihr Vater Bechtolt ermordet wurde, macht sie sich ungeachtet der Tatsache, dass sie in Köln immer noch als Ketzerin gesucht wird, auf in ihre Heimatstadt…

Figen arbeitet als Magd im Hause von Menden und eröffnet in der leerstehenden Schenke der Brauerei eine geheime Mädchenschule. Für den Unterricht verwendet sie Luthers Schriften und gerät damit in das Visier der Inquisition…

Jonatas im Kloster lebender Bruder Enderlin ist nach Jonatas Flucht bei seinem Prior in Ungnade gefallen und all seiner Ämter enthoben worden. Er hat deshalb noch immer die feste Absicht, seine Schwester vor das Inquisitionsgericht zu bringen und setzt alles daran, ihren Aufenthaltsort herauszufinden…

Bettina Lausen erzählt sehr anschaulich und versteht es ganz ausgezeichnet, den Leser in den Bann ihrer Geschichte zu ziehen. Obwohl es schon längere Zeit her ist, dass ich den ersten Band gelesen habe, war ich ruckzuck wieder mit Jonata und ihrem Umfeld vertraut und habe gespannt das Geschehen verfolgt.

Nachdem die städtischen Gewaltdiener sich als wenig kompetent erwiesen haben, beschließen Jonata und Figen, auf eigene Faust nach Bechtolts Mörder zu suchen. Eine Suche, die sich als außerordentlich schwierig entpuppt, weil es kaum Hinweise auf den Täter gibt und Jonata auf ihren Wegen durch die Straßen Kölns stets Gefahr läuft, erkannt und festgesetzt zu werden.

Die Figuren, die Bettina Lausen ins Rennen schickt, wirken allesamt echt und glaubwürdig. Sie haben Ausstrahlung, zeigen Emotionen und handeln entsprechend ihren Eigenarten – es war sehr spannend, Jonata und ihre Weggefährten durch die für sie sehr aufregende Zeit zu begleiten und ihr Miteinander und Gegeneinander zu beobachten.

„Das Geheimnis der Reformatorin“ hat mir sehr gut gefallen – eine gelungene Mischung aus Historie und Spannung, die mit interessanten Charakteren und einer fesselnden Handlung zu überzeugen weiß.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von dorli

Rezensionen von Katja:

Schwieriges Thema, das gut umgesetzt wurde

Lost You - Ich werde dich finden von Haylen Beck

Inhalt: Die angehende Autorin und alleinerziehende Mutter Libby gönnt sich und ihrem kleinen Sohn Ethan einen Luxusurlaub, den sie sich eigentlich gar nicht leisten kann. Aber sie möchte sich auch mal etwas gönnen und hatte in den Jahren zuvor mehrere schwierige Phasen zu bewältigen. An Entspannung ist aber nicht zu denken, da sie non stop ein Auge auf ihren Sohn haben muss.

Ansonsten steigt Panik in ihr hoch und dies hat auch seine Gründe, doch dieses Geheimnis teilt sie mit keinem. Eines Abends dann spielt Ethan mit dem Fahrstuhl, was sie ihm eigentlich schon an ihrem ersten Tag im Hotel verbot. Die Türen schließen sich und der kleine Junge verschwindet in dem großen Hotel. Sogleich wird eine Suche eingeleitet, die mehr mit Libbys Gehmnis zu tun haben wird wie ihr lieb ist...



Zum Buch: Die Geschichte wird aus der dritten Person erzählt und beginnt sogleich mit einem ziemlich dramatischen Kapitel. Schon da ahnte ich was mich in diesem Buch erwarten würde.
Die Kapitel sind hierbei kurz gehalten und nehmen immer mehr an Spannung zu. Anfangs scheint dem Leser klar zu sein was sich abspielt, doch es entwickelt sich alles ganz anders und bald schon wirf das Gelesene immer mehr Fragen auf die einem beim Lesen nicht wieder aus dem Kopf gehen wollen. Dies hat dann zur Folge, dass man das Buch quasi inhaliert.
Gelungen verknüpft erzählt Haylen Beck in dem Buch eine Geschichte zweier Frauen, die nur eine Sache in ihrem Leben als die Wichtigste bezeichnen und dies ist ihr Kind.


Schreibstil: Der Schreibstil des Autoren ist sehr angenehm. Er beschreibt die Szenen und Charaktere gut und ich hatte beim Lesen das Gefühl selbst vor Ort zu sein und ebenfalls nach Ethan zu suchen. Die geschriebenen Worte geben einem manches Mal Anstoß nachzudenken und den Atem anzuhalten. Mehr als einmal überkam mich beim Lesen eine Gänsehaut. Auch gelingt es Haylen raffinierte Wendungen einzubauen und das Ende schieb er einfach grandios.


Meine Meinung: Ja, das Buch mag kein gewöhnlicher Thriller sein aber für mich war es perfekt. Ich würde es aber dennoch eher als Familiendrama bezeichnen. Je weiter man liest, desto merkwürdiger wird die ganze Sache, auch wenn die Thrillerelemte ein wenig fehlten war es nicht wenig spannender.
Dem Autor gelang es ein schwieriges Thema anzusprechen und dabei doch genügend Spannung aufzubauen. Immer wenn ich dachte ich hätte des Rätsels Lösung, kam alles doch wieder ganz anders. Mehr als einmal musste ich meine Gedanken während des Lesens kurz sortieren, ehe ich weiter lesen konnte.
Das Buch hat mich so in seinen Bann gezogen, dass ich es nicht wieder aus der Hand legen konnte und es deshalb leider sehr schnell beendet hatte. Noch Tage nachdem ich es beendete, blieb es in meinem Gedächtnis und ich frage mich bis heute wie verzweifelt Libby sein musste um so zu handeln. Eine klare Leseempfehlung von mir.

Fazit: Ein solides Buch das für mich ein Pageturner war.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Katja

Rezensionen von Katzenmicha:

Ich habe meinen Seelenort gefunden

Rebenopfer von Britta Habekost; Christian Habekost

Der Krimi-eigendlich eine Liebeserklärung an die wunder schöne Pfalz,wie ich finde.Gerne habe ich von der ersten Seite an- den Hansearten Carlos Herb bei seinen Privatermittlungen nach Elwenfels begleitet.Wo er im Auftrag der Millonärsgattin Nadine Strobel den verschwundenen millionenschweren Messe Magnaten Hans Strobel suchen soll.

Dieser ist nach einer Messe vor einem Jahr auf der Suche nach einem super tollen Wein verschwunden.Seine letzte Spur führte in die Pfalz.Und so macht sich nun Carlos auf -ihn zu suchen und aufzuklären was mit ihm geschehen ist.Für ihn als Biertrinker sind die Weinstände und Weinhöfe wo man Wein verkosten kann eine Herausforderung.Mehr durch Zufall findet er das Dörfchen Elwenfels,dort stößt er auf eine Mauer des Schweigens-obwohl die Bewohner sehr nett zu ihm sind.Sie nehmen ihn herzlich auf,er wird mit seltsamen Gesprächen konfrontiert.Bei einer Führung mit einem Jäger um dem Elwetrisch-gesehen seltsame Dinge.Seltsame Mythen und Rituale bestimmen die Region.Die Dorfgemeinschaft hält zusammen und es gibt ein großes Geheimnis....

Die Autoren Britta und Christian Haberkost haben einen sehr schönen Schreibstil.Schnell baute sich vor mir die Landschaft und die Charaktere auf.Auch die Karte im Buch vorne half mir mich in Elwenfels zurecht zu finden.Ich war in Ban gezogen von Ewenfels,den Menschen ihrer Geschichte und Geheimnissen.Das war mal ein Krimi der nicht nur Spannung hatte,sondern viel Humor und Herzenswärme hatte.Ich habe Carlos verstehen können-das er immer mehr die Bewohner von Ewenfels mochte und sich sogar voestellen konnte bei ihnen zu bleiben.Der Regionalkrimi hat mich total begeistert und mich mit seinem Charm und Humor verzaubert.Ewenfels ich komme-sehr gerne 5 Sterne und ehrlich ich hätte gerne mehr gegeben.Schön ist auf jeden Fall das es weitere Folgen geben wird,diese sind schon im Buch angekündigt-super.Vielen Dank das ich das Buch lesen durfte-es war für mich Urlaub in der Pfalz.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Katzenmicha

Rezensionen von Petra:

Befehle

Die Stille der Toten von Maximilian Rosar

Ein Mord der kein Mord sein darf. Denn wenn es einer ist, werden Fragen aufgeworfen die keiner beantworten will. Wenn es ein Mord ist, müssen sich alle ihrer Vergangenheit stellen und das in einem Land das kollektiv nach vorne schaut und bloß nicht zurück.
Der Autor gibt die Zeit der 60er Jahre in Deutschland eins zu eins wieder.

Atmosphärisch dicht als ob man sie als Leser wieder erlebt oder für die Jüngeren unter uns endlich verständlich und nachvollziehbar wird.
Auch hat er eine Erklärung warum viele ihre Taten im 2. Weltkrieg mit "Ich habe nur einem Befehl gefolgt" begründet haben, gefunden. Für mich ein annehmbarer Versuch.
In der Person des Kriminalkommissars kommt alles zusammen. Ein selbstständig denkender Mensch, ein Befehlsempfänger, ein Vater und Ehemann, der mit den Dämonen seiner Taten während des Krieges kämpft.
Er ist Befehlen gefolgt obwohl er es besser wusste. Jetzt begehrt er auf, ändert sein Verhalten und hat damit Erfolg. Die Zerrissenheit dieser Person wurde deutlich, was will ich, was denken die anderen von mir.
Auch seine Kollegen kämpfen auf verschiedene Weise mit der Vergangenheit. Die Älteren wollen vergessen, die Jüngeren wollen Antworten.
Spannender Krimi mit vielen Wendungen, vor diesem Hintergrund ungeheuer nachhaltig.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Petra

Rezensionen von begine:

Nachkriegsleben

Und die Welt war jung von Carmen Korn


Die Schriftstellerin Carmen Korn entführt uns in die Zeit nach dem letzten Weltkrieg. Die Zeit wurde inzwischen viel beschrieben.

„Und die Welt war jung“ zeigt die Jahre ab 1950 und geht über drei Familien in verschiedenen Städten. Es ist der 1. Band der Städte Saga.

Es sind Heinrich und Gerda Aldenhovens in Köln.

In Hamburg ist es Gerdas Freundin Elisabeth und ihr Mann Kurt.
In San Remo ist es Margarethe, die Schwester von Heinrich und ihr Mann .
In jeder Familie gibt es erwachsene Kinder, die ihr Leben in die Hand nehmen.

Die Autorin hat jeder Familie ein Schicksal zu geteilt. Wie es eben ist, jeder hat sein Päckchen zu tragen. Das macht sie recht gut.

Auch wenn ich schon viel aus der Zeit gelesen habe, ist es wieder interessant und ich werde auch den nächsten Band lesen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von begine