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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Lesehörnchen99:

Großartiger Humor

Gans Ernst von Jimmy Kimmel von Jimmy Kimmel

Gans Ernst ist sehr ernst, man könnte sie auch als griesgrämig benennen. Ihr ist so gar nicht nach Lachen zumute ...

Ich habe das Buch mit meiner kleinen Schwester gelesen und ich muss gestehen, ich fand es witziger als sie. Vielleicht weil ich den Autor kenne, vielleicht habe ich einen anderen Humor.

Man weiß es nicht. Bis zu der Stelle (ich will jetzt nicht zuviel verraten) mit dem Spiegel hat sie nicht mal geschmunzelt.
Es ist, wie so vieles im Leben, reine Geschmackssache. Aber meinen Geschmack bzw. meinen Humor hat es getroffen.
Das einzige was ich bemängeln muss ist der Preis. Den finde ich persönlich für ein Bilderbuch dann doch ein wenig Hoch.

Die Bilder von Ernst sind total lustig, wie kann eine Gans so gucken. Der Text ist jetzt recht kurz gehalten. Alles in allem eine nette Unterhaltung. Bei meinen Freunden kam es jedenfalls besser an als bei meiner kleinen Schwester.

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Rezensionen von Lesemama:

Ikonen ihrer Zeit

Audrey Hepburn und der Glanz der Sterne von Juliana Weinberg

Zum Buch:
Niederlande km Jahr 1944, der zweite Weltkrieg ist in vollem Gange. Allerdings hat die junge Audrey noch Träume. Sie möchte gerne Tanzen, am liebsten möchte sie Primaballerina werden. Nachdem dies nicht möglich ist fasst sie den Entschluss in das gerne Amerika auszuwandern und eine berühmte Schauspielerin zu werden .

..

Meine Meinung,:
Ikonen ihrer Zeit, so heißt die Reihe, die über berühmte starke Frauen berichtet. Audrey Hepburn gehört definitiv dazu.
Eine unglaubliche Frau, die jeder kennt. Neben berühmten Männern hat sie sich einen Namen gemacht und den bei heute behalten.
Eine Geschichte, die mich sehr berühren konnte. Ich kann es auch gut nachvollziehen und halte das erzählte für wahr, ein autobiographischen Roman mit großem Unterhaltungswert. Auch die Filmbranche wird gut und authentisch beschrieben, wenn alles wahr ist, ist Audrey noch beeindruckender als schon angenommen.
Ich mag zwar normalerweise eher die früherer Vergangenheit, so die zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts, aber diese Geschichte konnte mich trotzdem sehr gut unterhalten.

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Rezensionen von Lesemama:

Eine unglaublich berührende Geschichte

Das Wörterbuch des Windes von Nina Blazon

Zum Buch:
Wenn das Ende einer Liebe der Anfang eines neuen Lebens ist In Island, der Insel der Winde, treffen sie am Walfjord aufeinander: die deutsche Touristin Swea, deren Ehe gerade auf der gemeinsamen Reise zerbrochen ist, der ehemalige Lehrer Einar Pálsson und der scheue Jón Árnason. In Einars Haus am Meer versucht Swea, noch einmal ganz neu anzufangen.

Früher hat sie Kunst studiert, wollte malen, Liebhaber sammeln und auch sonst in jeder Hinsicht frei sein. Aber kann man wirklich alles auf null setzen? Auf der Suche nach Antworten entdeckt Swea das Leben und das Lieben neu und wagt es schließlich, ihre eigenen Geister zurückzulassen und dem Weg des Windes zu folgen.

Meine Meinung:
Mich sprach das Cover total an, dann noch Island, das Land meiner Träume.
Bisher las ich von der Autorin hauptsächlich ihre Jugendbücher und erst einen anderen Roman, daher war ich schon total gespannt auf die Geschichte, sind doch die Jungendbücher sehr Fantasylastig.
Mir gefiel allerdings was ich las sehr gut. Auch die Erzählperspektive aus Sveas Sicht fand ich gut, nur das manchmal ohne Ankündigung ein anderer Erzählt hat, hat mich manchmal etwas verwirrt.
Ansonsten ist es eine sehr schöne, unglaublich berührende Geschichte. Svea hat so viel erlebt in ihrem Leben, das hätte glatt für zwei Bücher gereicht.
Ein schöner, berührender Frauenzimmer. Gut geschrieben und unterhaltsam zu lesen.

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Rezensionen von Lesemama:

Weihnachtsfeeling

Das wunderbare Weihnachtshotel von Karen Schaler

Bewertet mit 4.5 Sternen

Zum Buch:
Haley ist in ihrem Job sehr ehrgeizig. Als ihr Chef einen großen Auftrag, mit dem sie fest gerechnet hatte, ihrem Kollegen gibt, mit der Begründung, er sei weihnachtlicher, lässt sich Harry darauf ein das Christmas Camp zu besuchen.
Zuerst will sie nur die Aktivitäten so schnell wie möglich abhaken, aber nach und nach schleicht sich der Geist der Weihnacht auch bei ihr ein .

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Meine Meinung:
Ich war schon von Titel und Cover sehr angetan. Die Idee mit dem Christmas Camp ist schön, sehr weihnachtlich. Was soll ich sagen, genau so muss ein Weihnachtsbuch sein.
Weihnachtsgfeeling, eine schöne, romantische Geschichte, viel Schnee und die zarten Blüten der Liebe. (Ach, ich kann auch schmalzig)
Mir gefiel die Geschichte tatsächlich von Beginn an, auch wenn ich Haleys Superwomanpose etwas befremdlich fand. All die netten Menschen, jeder hat sein Schicksal zu tragen und am Ende ein Happy End, so muss es sein.
Ein schöner Schreibstil, sehr flüssig zu lesen, die Charaktere sind bunt und allesamt liebenswert. Ich mochte die Geschichte wirklich sehr sehr gern und kann sie jedem, der gerne Weihnachtsbücher liest nur empfehlen. Perfekt um in Stimmung zu kommen.

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Rezensionen von Nele33:

Spannung

Hexenjäger von Seeck Max

Hexenjäger des Autors Max Seek besticht durch das Cover und passendem Titel.

Der berühmte Autor Roger Koponen befindet sich im Rahmen seiner Lesung zu seinem Bestseller hunderte Kilometer von der heimischen Villa in Helsinki entfernt, als seine Frau Maria bestialisch ermordet wird.
Die finnische Kommissarin Jessica Niemi ermittelt und ist mit als erste am Tatort-ein Tatort des Grauens.

Die zweite bzw dritte Leiche lassen nicht lange auf sich warten. Das gruselige und grausame an diesen Morden ist die Nachahmung des Tathergangs: Es sind die Morde aus der Triologie des Autors Roger Koponen. Der Täter hält sich akribisch an den Details der Bücher fest. Im Laufe der Ermittlungen fällt auf, das die getöteten Frauen alle Jessica ähnlich sehen. Sie gerät immer weiter in einen Strudel aus Besessenheit und Unglauben. Immer wieder begibt sie sich gedanklich nach Venedig, in dem sie eine prägende Begegnung hatte, der erste Wechsel geschieht allerdings so abrupt. dass ich dachte es würden Seiten im Buch fehlen.

Der Schreibstil war fesselnd und flüssig, die Charaktere haben genügend Ecken und Kanten um die Personen lebendig agieren zu lassen. Die Story hatte zum Ende hin leider einige Schwächen und mir erschloss sich nicht unbedingt der rote Faden zur Hauptstory.
Die einzelnen Kapitel waren kurz, knackig und hatten einiges an Spannungspotential.
MIr hat das Buch, bis auf das Ende Spannung einige gute Lesestunden bereitet.

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Rezensionen von mamaofhannah07:

Die faszinierende Geschichte hinter der Marke Veuve Clicquot

Madame Clicquot und das Glück der Champagne von Susanne Popp

Madame Clicquot und das Glück der Champagne ein Roman von Susanne Popp (Rowohlt Verlag)
„Clicquot? Verzeihung, wer ist Clicquot, Madame?“, sagte Josephine in die sekundenlange stille hinein, die plötzlich im Saal herrschte.
„Das bin ich, mit Verlaub, Eure Exzellenzen. Gestatten, Veuve Clicquot-Ponsardin, Champagnerproduzent und-lieferant.

“ S.127
Reims, Champagne 1805: Barbe-Nicole Clicquot, geborene Ponsardin, reift nach dem Tod ihres Mannes Francois zu einer pragmatischen Geschäftsfrau mit entsprechendem Durchsetzungsvermögen. Sie übernimmt trotz Gegenwinds ihrer Familie mit 27 Jahren die Geschäfte um den Weinhandel und die Schaumweinproduktion ihres verstorbenen Mannes. Mit Hilfe eines neuen Herstellungsverfahrens und durch Ehrgeiz und Geschick sowie einer Portion Neugierde perfektioniert sie den Geschmack des Champagners. Durch diese Einzigartigkeit will sie ihre Konkurrenten überflügeln und verdreht mit ihrem Mut und Charme so manchen Herren den Kopf.
Eingebettet in einen sehr gut recherchierten Kontext erzählt die Autorin Episoden aus dem Leben der Witwe Clicquot. Die Umstände dieser Zeit und daraus resultierende Schwierigkeiten in Bezug auf Barbes Stellung als Frau in der Gesellschaft sowie als Geschäftsfrau werden eindringlich dargelegt. Interessant gestalten sich die Risiken und Chancen in Bezug auf die Handelsbeziehungen unter den gegebenen historischen Rahmenbedingungen. Neben den spannend erzählten Fakten kommt Barbes Gefühlsleben nicht zu kurz. Gleich zwei Männer interessieren sich für die faszinierende Frau. Doch nur als Witwe mit ihrem prägnanten Namen kann sie die Champagnerproduktion fortführen.
Madame Clicquot und das Glück der Champagne ist ein durchweg gelungener Roman von einer Frau hinter der traditionsreichen Champagnermarke Veuve Clicquot.
Fazit: Ich habe diesen äußerst interessanten Roman mit dem wundervollen Cover sehr gern gelesen. Gelungene Charaktere und ein einzigartiger Schreibstil erwecken die Bilder zum Leben. Mit dieser bemerkenswerten Frau alle Höhen und Tiefen zu meistern, fühlt sich einfach gut an. Ich kann diese Erzählung aus dem historischen Herzen Frankreichs uneingeschränkt weiterempfehlen. Das ist tolle Unterhaltungsliteratur, bei der man sein Wissen aufbessern kann!

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Rezensionen von Miro:

Erwachsenwerden mit Gespenstern

Die Gespenster von Demmin von Verena Keßler

Larissa, genannt Larry lebt mit ihrer Mutter in Demmin und wünscht sich nur eines, weg und Abenteuer erleben. Sie will Kriegsreporterin werden und dafür härtet sie sich jetzt schon ab.

Larry's Kindheit ist überschattet von Gespenstern. Da ist das Gespenst ihres Bruders, der mit fünf Jahren Opfer eines Verkehrsunfalls wurde.

Ihre Mutter war damals mit ihr schwanger und die Ehe hat diese Tragödie nicht überlebt.

Außerdem sind da die vielen Gespenster im Ort vom Massensuizid zu Kriegsende, der nicht wirklich thematisiert wird. Die Toten bleiben ein Geheimnis und die Überlebenden tragen schwer an ihren Erinnerungen.

Larry ist ein freundliches Mädchen. Sie kann gut mit alten Leuten und hilft in ihrer Freizeit den Friedhof sauber zu halten. Dadurch beschäftigt sie sich viel mit dem Tod und besucht auch regelmäßig das Grab ihres Bruders.

Als ihre Mutter wieder einmal einen neuen Freund nach Hause bringt und dieser auch noch gleich einziehen möchte, überschlagne sich die Ereignisse.

Zeitgleich soll die Nachbarin in ein Seniorenheim übersiedeln und ihr ganzes Hab und Gut zum Entrümpeln packen, da das Haus verkauft werden soll. Während des Packens überfallen sie die Erinnerungen an das Drama von 1945 und sie trifft eine endgültige Entscheidung.

Verena Kessler hat mit diesem Roman gut herausgearbeitet, wie die Vergangenheit die Gegenwart überschatten kann. Obwohl Larry ihren Bruder nie kennenlernen konnte, greift sein Tod in ihr Leben ein und Larry lebt mit diesem Gespenst unter einem Dach.

Mutter und Tochter müssen lernen, dieses Gespenst gehen zu lassen und in diesem Prozess wird Larry langsam erwachsen, lernt die erste Liebe kennen und muss lernen, wie sich das auf die beste Freundschaft auswirken kann.

Die Autorin hat diesen Roman sehr feinsinnig gesponnen. Hier findet alles seinen Platz. Nichts bleibt offen, alles fügt sich am Ende. Mit schriftstellerischem Geschick werden sogar Fragen geklärt, die ich mir gar nicht gestellt hatte. Dadurch war die Lektüre eine wahre Freude. Von dieser jungen Autorin ist noch großes zu Erwarten! Ich freue mich jetzt schon auf ihr nächstes Werk!

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Rezensionen von Marie aus E.:

Spannende und unterhaltsame Frauenpower

Miss Bensons Reise von Rachel Joyce

Das Buch ist mir wegen dem unglaublich schönen und farbenfrohen Cover aufgefallen, der Klappentext hat mich dann allerdings weniger begeistert. Eine Expedition, um am anderen Ende der Welt einen Käfer (!!!) zu finden? Hm. Bio und Naturkunde war nie so meines. Abenteuer, Freundschaft und Freiheit aber natürlich schon, also habe ich das Buch doch gelesen und was soll ich sagen? Es hat es definitiv in meine Buch-Top Ten des Jahres geschafft! Käfer-Forschungsreisen sind super!

Aber von Anfang an: Miss Benson hat ihren Kindheitstraum ganz hinten in eine Ecke verbannt und lebt im England der 50er Jahre ein langweiliges Leben als Hauswirtschaftslehrerin.

Vorher erfahren wir aber, wie es dazu kam und warum sich ihr Leben nun so urplötzlich verändert hat.

Das Trauma des Kriegs in seinen verschiedenen Facetten, vor allem aber eine anrührende und spannende Geschichte über eine besondere Frauenfreundschaft - und die gefährliche und aufregende Reise auf und über eine mir bis dahin völlig unbekannte Inselgruppe im Südpazifik, nämlich Neukaledonien (die heute immer noch zu Frankreich gehört).

Ich konnte mich in beide weiblichen Haupt-Figuren sehr gut hineinversetzen, obwohl sie doch so grundverschieden waren und habe das Buch mit einem großen Bedauern nach dem Lesen zugeschlagen.
Männer kommen übrigens im Buch nicht gut weg - die wahren Heldinnen sind die Frauen.

Und die Botschaft des Buches muss man sich viel öfter vor Augen halten: "Es passiert so leicht, dass man sein Leben mit Dingen verbringt, für die man kein bisschen brennt. Aber jetzt waren sie endlich unterwegs!"

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Rezensionen von Manfred Fürst:

Tribut to Andrea Camilleri

Kilometer 123 von Andrea Camilleri

Andrea Camilleri erzählt in seinem letzten Kriminalroman „Kilometer 123“ eine Geschichte über Liebe, Eifersucht und Hass, Gier und Verrat. Der Inhalt ist klassisch, die Art des Erzählens meisterlich und unorthodox, weil überwiegend in direkter Sprache. Atemlos folgt man der raffiniert gestrickten, furios erzählten Dialogen, Telefonaten, SMS, Zeitungsartikeln, Polizeiberichte, Mails, verzichtet auf jegliche Beschreibung, kommentierende Einlässe, zusammenfassenden oder erklärenden Text; mit ihren immer neuen Wendungen bis zum unerwarteten wie überraschenden Ende.

Ein kurzweiliges, ebenso irrsinniges wie glaubwürdiges Verwirrspiel. Der Leser steht unter einem ständig erhöhten Adrenalinspiegel, der zu einem Durchlesen der 142 Seiten anhält.

Amore mio…

Von den drei Pärchen Maria und Francesco, Ester und Stefano und Giulio Davoli mit Giuditta Davoli, sicher ein hintergründiges Wortspiel von Camilleri, denn eine kleine Umformung ergibt diavolo, zu Deutsch Teufel, was den Charakter der beiden beschreiben sollte, bleiben zwei nach einem teuflischen Spiel in inniger Verbundenheit übrig. Wer das ist, das erfährt der Leser erst auf den letzten zwei Seiten. Camilleri hofft, dass neben Witz auch die sozialanalytische Kritik an den aktuellen Zuständen in Italien nicht übersehen wird.

Für seine deutschen Leser hat Camilleri einem Detektiv den Namen Tedeschi „Deutscher“ gegeben. Camilleri versteht sich auf ironische Pointen.

Andrea Camilleri wurde 1925 in Porto Empedocle, Sizilien, geboren. Er war Schriftsteller, Drehbuchautor und Regisseur. 1978 wurde sein erstes literarisches Werk Der Lauf der Dinge von vierzehn Verlagen abgelehnt. Jedoch nachdem er den richtigen Verlag gefunden hatte wurde er Mitte der 90er-Jahre mit seinen Krimis zu einem der meistgelesenen Autoren in Italien.
Er starb am 17. Juli 2019 im Alter von 93 Jahren in Rom.

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Rezensionen von Rebecc4:

Fey ist ein geniales Meisterwerk, das die Helden real werden lässt

Fey von Judith L. Bestgen


Fey ist das Debutwerk einer Autorin, die etwas vollbringt, von dem andere Autoren und Autorinnen nur zu träumen wagen. Durch Darstellung des Innenlebens, der Gedankenwelt und der Überlegungen der drei Hauptfiguren werden diese realer und menschlicher, als man es sich erhoffen könnte. Wo andere Autoren und Autorinnen die oberflächliche Charakterisierung durch sinnlose Action kaschieren müssen, hat dieses Buch Tricks und Ablenkungen gar nicht nötig und wartet mit genialer Charakterisierung, Weltenbau, Hintergrund und einer interessanten Geschichte auf.

Es ist spannend. Es ist durchdacht. Es ist echt. Und verdammt emotional.

Ich hatte einen sehr angenehmen Einstieg in das Buch und wollte es da schon nie wieder her geben. Gut kam ich rein in die Geschichte, erfuhr mehr über die Hauptfiguren, über die Geschichte der Welt, über Märchen und Volklore, über Geschehnisse und Magie. Oftmals musste ich schmunzeln, habe mich in den Hauptfiguren selbst wieder gefunden und fieberte in der Geschichte mit bis zu einem bittersüßen, hochemotionalen Ende. Das Buch schließt mit einem würdigen Ende für eine wundervolle Geschichte.

Ich bin überwältigt von diesem Buch, von dem Talent der Autorin und der erzählten Geschichte über die Freiheit und lege jedem Fantasyfan, nein, jedem Bücherwurm und lesebegeisterten Menschen dieses Buch ans Herzen.

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